Ihre Meinung zu: Neue Diskussion über Austritt Griechenlands aus der Eurozone

4. Januar 2015 - 5:36 Uhr

Die Bundesregierung hält laut einem Bericht des "Spiegel" einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für verkraftbar für die Gemeinschaftswährung. Der Wirtschaftsweise Bofinger warnt dagegen vor dem Schritt.

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Kommentare

Merkel baut Druck auf gegenüber Linksbündnis in GR

Falls ein eurokritisches Linksbündnis nach den anstehenden Wahlen in Griechenland an die Macht kommt, die Sparpolitik aufgegeben und ein Schuldenschnitt bewirkt werden sollte, hält die Bundesregierung einen Austritt des überschuldeten Landes aus der Eurozone für "verkraftbar". Die Folgen für Griechenland wären katastrophal, zumal GR ohne die Solidarität der EU nicht lebensfähig wäre.

Insofern soll die neue Haltung von Merkel und Schäuble zu einem Ausstieg aus den Euro ganz offensichtlich vor der Wahl ein Drohszenario aufbauen, um ein Linksbündnis zu verhindern. Ein Austritt GR wäre theoretisch zwar machbar, die politischen und wirtschaftlichen Folgen für das Währungsbündnis und das kleine EU-Land aber risikovoll.

Besser wäre, eine weitere Unterstützung Griechenlands zu signalisieren, wie die EU-Kommission dies tut, um das Land auf den Weg der finanziellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gesundung zu führen. Dazu zählen auch eine Sozialunion und nachhaltige Investitionen

Panikmache

Diese und ähnliche Meldungen sind ein Versuch der Panikmache in erster Linie der Griechen wegen den bevorstehenden Wahlen. Teil der konzertierten Aktion der Europäischen Oligarchie, der Partei SYRIZA den Gewinn der absolute Mehrheit zu vereiteln. SYRIZA ist tatsächlich die erste Partei GR´s die einen ausführlichen Regierungsplan erstellt hat. Einen Plan der ersten Tage und Wochen und sogar darüber hinaus. So etwas ist für GR absolut ungewöhnlich und für die Regierenden in der EE deshalb nicht akzeptabel. Man ist hier daran gewohnt anderen seinen Plan zu diktieren und gleichzeitig ihnen Planlosigkeit u.v.m. vor zu werfen. Ich sagen ihnen voraus das den Mächtigen das nicht gelingen wird! Der Kapitalismus hat nur ein Ziel: Profitmaximierung.
Sein Slogan: Zuviel ist nicht genug. Mit so einem Sozialökonomische System gibt es keine Zukunft. Aber für die Anhäufung riesiger Profite und unbendige Macht reicht das allemal.

Erpressung...

...anders kann man das nicht nennen.
Entweder ihr wählt den, den WIR wollen oder aber WIR verdammen euch zum totalen Ruin.

Aber das ist eben unsere Regierung...

Hoffentlich haben die Sozialisten Ausdauer

Ich fänd's schade, wenn die Griechen aus dem Euro raus wollten. Ziel muss es sein, dass in einigen Jahrzehnten alle europäischen Länder vereint sind und eine Währung haben. Das wäre toll.

Noch haben die Sozialisten nicht gewonnen in Griechenland. Und selbst wenn sie gewinnen, sind sie hoffentlich nicht so kurzsichtig, aus dem Euro auszutreten. Das Projekt Euro ist auf sehr lange Zeit angelegt und man muss Ausdauer haben, die der Politik oft fehlt, besonders den populistischen Parteien.

Diskussion über Austritt Griechenlands aus der Eurozone

Wiedereinmal sind es die Griechen, die, obgleich wohl unbewußt, sich für die Freiheit Europas stark machen und der Bildung einer EUdSSR entgegenstellen.
Möge der Geist, den der Gewerkschafter Bofinger fürchtet, aus der Flasche gelassen werden.
Viel Glück, Herr Tsipras!
- auf daß dann Ihr Scheitern beim x-ten Versuch einer sozialistischen Politik das Selbstverständnis der freien Eigentümergesellslchaften bestärke.

Schwierig so oder so

'eine Äußerung Schäubles von Montag. Der CDU-Politiker hatte vor einer Abkehr vom Sparkurs gewarnt: "Wenn Griechenland einen anderen Weg einschlägt, wird es schwierig", erklärte er.'

Es könnte kaum schlechter sein als das was schon in der Eurozone passiert ist.

Die Eurozone ist eine Katastrophe.

Glaubwürdigkeit und Verschleudern

So jetzt ist es also soweit Griechenland kann die Eurozone verlassen. Die große Frau Merkel und der Allwissende Finanzmagier Schäuble haben bestimmt dass dies möglich ist.
Erinnert euch sie haben auch bestimmt dass es unmöglich sei das Griechenland die Eurozone verlässt und dass wir dringend unsere Milliarden an Griechenland zahlen müssen um unsere eigene Stabilität zu erhalten
Jetzt werden unsere Milliarden verloren sein, Herr Schäuble sie haben uns versprochen dass wir keinen Cent verlieren werden!
Frau Merkel Sie haben uns versprochen dass wir keinen Cent verlieren werden und dass wir dadurch unseren Wohlstand erhalten
Pfui Teufel schämen Sie sich
Treten Sie ab!

Nüchterner Blick für den Euro

Als Linker und als Anhänger einer gemeinsamen europäischen Währung hoffe ich, dass die griechische Linke - falls sie die Wahl gewinnt - so weitsichtig ist, den Euro zu behalten. Man sollte sich nicht die Zukunft verbauen, um eine kurzzeitige Entlastung zu generieren. Die Zukunft gehört zweifellos dem Euro. Was Europa und was die Linke gar nicht brauchen kann sind Aktionismus und Populismus.

Grexit kommt für Steuerzahler zu spät

Die Regierung Merkel hat die gr. Staatsanleihen der Banken aufgekauft. 60 Mrd. deutsches Steuergeld steht im Feuer. Wenn die Drachme eingeführt würde, würde sie massiv abgewertet. Die gr. Staatsanleihen würden starkt an Wert verlieren. Das bedeutet für uns Steuerzahler einen Verlust von 30-40 Mrd. oder mehr. Verlust die ohne "Griechenland- Rettungspakte" die Banken und Bankster bezahlt hätten.

Die russische Wirtschaft steht vor dem Kollaps. Die deutsche Wirtschaft ist aufgrund der Sanktionen ebenfalls geschwächt. Frankreich und Italien sind in einer instabilen Wirtschaftslage. In diesem Umfeld kommt Frau Merkel nun zu dem Schluss die Euro-Zone könne einen Grexit verkraften. Vor 2 Jahren wäre dies noch unmöglich gewesen. Begründung: Die gesamte Euro-Zone würde zusammen brechen. Die gigantischen Rettungspakte wären alternativlos.

Merkels Fiskalpakt ist völlig wertlos geworden. Italien und Frankreich haben ihn längst gebrochen. Nun glaubt selbst Merkel nicht mehr an ihren Fiskalpakt.

Von Anfang an war klar, dass sich

Griechenland nicht im Euro halten kann, deshalb muss das Land freiwillig ausscheiden. Im Programm von Syriza steht, dass die Reichen angemessen besteuert werden. Das hört sich schon mal sehr gut an. Allerdings darf es den von Tsipras geforderten Schuldenschnitt nicht geben, wenn dann höchstens für private Gläubiger. Mit dem Geld der Steuerhinterzieher können die Schulden nämlich getilgt werden. Ausserdem sind da noch die Gasvorkommen, von denen man gar nichts mehr hört. Ist schon klar, dass sich diese Profite einige griechische Politiker, Goldman Sachs und BlackRock klammheimlich unter den Nagel reissen wollen, um ja nicht die Beute mit anderen teilen zu müssen.

späte Erkenntnis

Im Grunde hätte Griechenland den Euro nicht bekommen sollen, so wie einige andere Länder auch nicht. Nun wurden xxx Milliarden in Griechenland investiert obwohl man gleich Griechenland hätte ziehen lassen sollen. Jetzt nach Jahren und Milliarden kommt man dahinter, dass der Gedanke einiger Bürger vielleicht doch nicht falsch war, besser raus mit den Griechen.
Nebenbei Frage ich mich bis heute warum wir deutschen den Euro haben? Wurden wir gefragt? Ich glaube nicht. Haben wir einen Vorteil? Ja im Urlaub brauchen wir nicht wechseln. Und was noch? mmmmhhh. mir fällt nichts mehr ein außer dass man uns ständig sagt wie toll der Euro ist. Ein Großteil der deutschen sieht das nicht so aber uns fragt leider keiner. Obwohl ich nur ein einfacher Kaufmann bin war mir klar, der Euro kann und wird nie so funktionieren wie die Politiker glauben wollen. Die unterschiedlichen Länder, Mentalitäten und Menschen machen es unmöglich. Es sei denn alles wird angepasst.

Sieh an, auf einmal wäre ein

Sieh an, auf einmal wäre ein "Austritt" also verkraftbar.......
Widerlich, wie Deutschlands Politiker versuchen, den Ausgang der griechischenWahl in ihrem Interesse zu manipulieren! Da kann die älteste Demokratie noch einiges vom Demokratieverständnis unserer Musterdemokraten lernen.
Ich mache mir die Welt, widdewidde wie sie .......

Aus dem Leben einer Wendekanzlerin.........

Nach der Energie- und Mautwende nun der Grexit!?
Was dies den Steuerzahler bisher gekostet hat und noch kosten wird, wäre ein Anlaß für eine seriöse Recherche. Längst dürften auch so manche Protagonisten den Überblick verloren haben. Ich, für meine Person, blicke ob der Dimensionen nicht mehr durch.
Diese ständigen Meinungswechsel erscheinen eher auf politisch opportunistischen Orientierungslosigkeiten zu fussen. Aber wahrscheinlicher erscheinen Kalkül und Machterhalt.
Wie der ungeordnete Ausstieg aus der Atomenergie, das sich anbahnende Mautdesaster, so wird ein evtl. bevorstehender Grexit den dt. Steuerzahler stark belasten. Soli-Wende vlt. für GR ?
Naja, der Bürger hofft halt immer dass Politik mit Sachverstand unterlegt ist; Zweifel sind jedoch mehr als angebracht.

Domino spielen ?

Wenn man mit Griechenland anfängt, folgen gewiss bald andere.

Länder mit nicht wirklich gelöster Schuldenproblematik ohne signifikantes Wachstum gibt's noch mehr...

Portugal
Spanien
Italien

man kann gespannt sein, wie sich das entwickelt und was ggf. mit einer EU passiert, die keinen Euro mehr als Kitt hat.

Alles natürlich unter der Voraussetzung, das diese Aussage nicht nur deshalb gemacht wurde, um die Griechen bei den anstehenden Wahlen gefügig zu machen.

Am Problem vorbei

Das Problem Griechenlands ist nicht die Währung, sondern die Korruption.

Interessanterweise scheint keine der Parteien im griechischen Wahlkampf sich gegen die Korruption zu stellen.

Diskussion Euro/Drachme ist also nix anders als ein Ablenkungsmanöver.

Der Geist aus der Flasche

"Ökonom Bofinger sieht hohe Risiken für den Fall eines Austritts Griechenlands."
Die Risiken bei einer Fortführung dieser €-Staatenschuldenpolitik und einem Verbleib Griechenlands sind ganz sicher nicht kleiner!

Die bösen Geister wurde von den Eurostaaten bereits beim Bruch der Kriterien aus der Flasche gelassen, insbesondere als man Griechenland ungeprüft mit falschen Daten den Beitritt ermöglichte. Man muss kein wirtschaftsweiser Ökonom sein um die Folgen zu sehen: Schuldenschnitt, direkte und schleichende Enteigung der Sparer, Haftung der Steuerzahler, Enwicklung der EZB zur Bad-Bank. Wo bleibt die Rechtsstaatlichkeit, die Haftung der beteiligten Eurostaaten, der Politik?
Die freigelassenen Geister müssen eingefangen werden. €-Land kann keine Gemeinschaft von Bananen- oder Schurkenstaaten sein, sonst raus aus dem €. Ohne Kreditwürdigkeit geht es gerade bei €-Staatskrediten nicht. Die garantierte, gesicherte Rückzahlung ist unabdingbar, ansonsten ist €-Land am Ende!

@Tom Özdemir:"Man sollte sich nicht die Zukunft verbauen, ...

... um eine kurzzeitige Entlastung zu generieren. Die Zukunft gehört zweifellos dem Euro."

Es geht Tsipras, Chef der Syriza, nicht um eine kurzzeitige Entlastung. Ein mögliches Linksbündnis will die Sparpolitik aufgeben und einen Schuldenerlass erwirken. Das wäre ein grundsätzlicher Politikwechsel ohne Sanierungschance für GR mit der von Merkel angedrohten Folge eines Austritts aus der Eurozone. Das Ausscheiden des Krisenlandes aus der Währungsgemeinschaft wäre für die EU zwar inzwischen verkraftbar, für GR hingegen verheerend.

Das Land würde ohne wirtschaftliche und finanzielle Grundlage die Verschuldung erhöhen. Es würde sich auch niemand finden, der dann in das Land investieren oder einen Schuldenerlass ermöglicht. Dennoch ist das Drohszenario aus Berlin unangebracht. Besser wäre es, die gemeinsame europäische Politik solidarisch voranzubringen - wie die EU-Kommission dies offenbar will.

Nun wird der Druck

auf die Griechen aufgebaut und vor Allem auf eine mögliche Linkspartei.
Wenn irgend was Links ist dann werden Alle großen Geschütze aufgefahren die vorhanden sind.

Das gleicht wie einer anderen Phobie die zur Zeit ganz in Mode ist.

Mal eine Frage an die Euro Befürworter,was hat der kleine Bürger denn für Vorteile davon.
Außer er hat genug im Börsel
das er einmal im Jahr für den Urlaub nicht seine Währung tauschen muss.

Der Wert ist gefallen und fällt weiter,billiger ist auch nichts geworden sondern das Gegenteil passiert.

Und sollte ich wirklich mal die Gelegenheit haben nach Griechenland fahren zu können,dann tausche ich halt was um.

Ständig das Gespenst aufbauen das es ohne Euro nicht geht bringt nichts,einige EU Länder haben auch keinen und Leben immer noch.

Gruß

Syriza = PASOK

Der Regierungsplan von Syriza wurde überarbeitet und ist jetzt salonfähig. Tsipras verspricht einen Schuldenschnitt für Griechenland und die Rückkehr der entlassenen Staatsbeamten an deren Posten. Wenige haben begriffen, dass Syriza das neue PASOK ist, also die Links-Sozialdemokatische-Partei ist...
Was ich in Griechenland vermisse ist eine liberale Partei, die den Aufbau von Tourismus/Handel und die möglichst effiziente aber umweltfreundliche Nutzung von Bodenschätzen oder erneuerbaren Energien fordert ohne dabei in den dekadenten Neoliberalismus zu verfallen.

Griechenland steht

für das erste Stopp-Zeichen am Wegesrand zur Mahnung, weitere Sparzwänge abzuwehren und ungehindert weitere Schuldenberge aufzutürmen. Eine Wirkung in Form eines Verhaltens oder sogar eines Stopps wird es nicht geben, dafür hat der Zug bereits zuviel Fahrt aufgenommen.
Es war vorauszusehen, dass Mister Schäuble und Madam Merkel sich dem Wind nicht widersetzen würden. Wie im Schachspiel wird ein Zug erst nach dem anderen ausgeführt, ob jedoch dieser Zug im Vorspiel einer Neuwahl in Griechenland der richtige ist, zeigen erst die Griechen mit ihren Stimmzetteln.
Die windabhängigen Entscheidungen unserer Politikerrige sind nicht nur haarsträubend, sondern auch alles andere als alternativlos.

Nicht Merkel ist die Böse

Sondern diejenigen, die den Beitritt GR zur Währungsunion wollten (SPD und Grüne)

Auch war die damalige angestossene Diskussion von diesen beiden Parteien betreffend EURO-Bonds, sprich Umlegung der Gessamtschulden auf die Mitgliedsländer nicht sinnvoll. Dadurch wurde den Griechen das Gefühl gegeben man kann sich aus dieser Situation rausschlingern und alles beim Alten lassen.

Portugal und Irland beweisen, dass es einen Weg aus der Schuldenfalle gibt und zeigen enorme Fortschritte, nur die Griechen hoffen weiterhin, dass die Anderen ihre Schulden bezahlen und das "System Griechenland" am Leben bleibt.

Ein Staatsbankrott mit Rentenstopp und Zusammenbruch des Gesundheitssystems wäre für die Menschen in Griechenland die Katastrophe und noch wesentlich schlimmer als die heutigen Zustände.

Niemand, absolut Niemand wäre jemals noch bereit diesem Griechenland Kredite zu gewähren oder in GR zu investieren. Dazu haben sich die Griechen allein ein viel zu negatives Image verpasst.

Ich hoffe die Griechen erkennen...

mit welchen schäbigen Methoden hier versucht wird, von außen Einfluss auf die Wahlen zu nehmen und werden diesem widerstehen. Das gleiche Szenario hatten wir ja bereits bei der letzten Wahl.

Nach Jahrzehnten Korruption, kreativer Buchhaltung, Klientelpolitik durch die etablierten Parteien in Griechenland kann man nur hoffen, dass sie sich nicht bange machen lassen. Die ganzen Drohungen kann man getrost ignorieren.

Wenn es wirklich soweit ist das man in Griechenland aus dem Euro austreten will, so wird dies auch einhergehen mit einem Schuldenschnitt. Entweder ein von den Schuldnern akzeptiert oder ein einfaches Einnstellen der Zahlungen. Und die Rückkehr zur Drachme lässt viele Möglichkeiten zur Abwertung und Ankurbelung der Wirtschaft. Aber auch der Tourismus wird mit der Drachme massiv boomen.

Und wenn internationale Banken diesen Ländern keine Kredite geben wollen, so haben sie dann die Hoheit über Ihre Zentralbanken wieder und können Geld selber drucken.

Schwarzseher

Der Euro ist ein Erfolgsmodell. Warum die Leute das nicht wahrhaben wollen und lieber Schwarzsehern wie Herrn Lucke von der Ein-Mann-Partei AfD nachlaufen, ist mir ein Rätsel.

Die Krise, in der der Euro seit 2008 steckt, ist doch nicht hausgemacht. Die Bankenkrise wurde in den USA verursacht und hat dann Europa erfasst. Aber die Kritiker tun so, als ob dieses Ereignis irgendwie die Unbrauchbarkeit des Euro beweisen würde. Griechenland wäre aber auch dann in eine schwere Krise geraten, wenn sie den Euro nicht gehabt hätten.

Ich denke, es geht Deutschland insgesamt zu gut. Das langweilt die Massen, und so werden Krisen aufgebauscht und funktionierende Politik kritisiert.

Ich gehöre übrigens auch zu den Merkel-Kritikern, aber wohl kaum aus demselben Grund wie die meisten anderen hier: es ist ihr Brüning'scher Sparkurs, der Deutschland und Europa schadet. Die berühmte Schwarze Null ist ein Fehler.

better late than never, die

better late than never, die deutschen Steuerzahler haben genug gelitten

@. Südbaden

"Sondern diejenigen, die den Beitritt GR zur Währungsunion wollten (SPD und Grüne)"

Das ist doch ein Ammenmärchen. Bereits zu
Kohls Zeiten hatte die EU dafür gestimmt.
Ohne Gegenstimme Deutschlands.

Auch Italien und Frankreich haben Fiskalpakt gebrochen

Der verschärfte Stabilitäts- und Wachstumspakt sieht automatische Sanktionen vor. Sowohl Frankreich und Italien verstoßen massiv gegen den Fiskalpakt. Von automatischen Sanktionen gibt es keine Spur. Frankreich und Italien brechen den Fiskalpakt und brauchen keine Konsequenzen zu fürchten.

Wenn die großen Staaten sich nicht an Sparauflagen halten müssen werden es die kleinen Staaten auch nicht tun.

Einen möglichen griechischen Verstoß gegen die regiden und wirkungslosen Sparauflagen, die gr. Wirtschaft ist in den letzten 5 Jahren um 25% geschrumpft, nun gleich mit einem Grexit gleichzusetzen ist etwas voreilig. Folgt auf den Bruch des Fiskalpaktes auch noch eine Bruch der institutionellen Verträge, kommt die EU in einen Prozess der Anarchie und EU-Gesetze werden weiter delegitimiert.

Aus der Perspektive der großen Länder wie Frankreich, Italien oder Deutschland wäre eine Politik, die mit zweierlei Maß misst, durchsetzbar. Nicht aber in den kleineren EU-Staaten. Grexit ist EU-Exit!

@. Südbaden

"Niemand, absolut Niemand wäre jemals noch bereit diesem Griechenland Kredite zu gewähren oder in GR zu investieren. Dazu haben sich die Griechen allein ein viel zu negatives Image verpasst."

Das ist doch völlig unwichtig.
Entscheidend ist, dass die deutschen und
französischen Banken als Hauptgläubiger in
Schwierigkeiten geraten.
Und wer wird wieder bluten, hauptsächlich
die Steuerzahler beider Staaten.
Nur das war doch der wesentliche Grund,
dass Griechenland unterstützt wurde.
Von diesen Unterstützungen hat der griechi-
sche Bürger nichts gesehen.
Sie flossen ausschließlich in die Kassen der
D. und F. und weiteren Gläubigerbanken.
Und die Zinsen dafür auch in Schäubles
Staatshaushalt zurück.

@10:40 von Südbaden

Ich bin voll auf Ihrer Linie.
Zu dem Beitrittsbetrug der unwahren Verhältnisse damals: Warum haben Bedenkenträger wie Herr Bofinger damals nicht energisch gegen GRs Beitritt ausgesprochen, mit klar formulierten Szenarien ? Haben sich die sogenannten Wirtschaftsweisen nicht inzwischen selbst disqualifiziert ?
Und Herr Lucke ? Na ja.
Die EU wird bei GRs Euro-Austritt nicht zusammenbrechen

Griechenland wird so oder so

Griechenland wird so oder so nicht um Reformen herumkommen und sollte sich ein Beispiel an Portugal nehmen. Je eher das die Bevölkerung einsieht um so besser für sie selbst.

Der Euro ist nur Wunschdenken gewesen

Der Euro wird auch in Zukunft nicht das erhoffte Ziel bringen für uns Europäer.Wenn
er stabil werden sollte,dann geht es nur mit
einer Politik ,einer Verteidigungskonzeption,
einer gleichartig geschalteten Wirtschafts-und
Währungspolitik in der Eurozone.Von Allem
sind wir Jahre entfernt.Mit den Politikern,welche jetzt in der EU und in den
europäischen Staaten der EU das Sagen haben,geht dies nicht.Alle bereiten nur fieberhaft ihr Sockelfundament vor,auf dem sie mal eines Tages in der Geschichte ihrer Länder ,stehen wollen.Die eifrigsten Sockelerbauer sind Merkel und Schäuble.Jetzt könnte ihrer Meinung nach Griechenland
ruhig aus dem EURO rausgehen,dass würde
Frau Merkel nicht stören.Erst uns die Alternativlosigkeit der Rettung Griechenlands vor Augen führen,Milliarden
Steurgelder dafür reinpumpen und nun
diese Aussage v.Merkel und Schäuble.Die wollen doch nur damit Griechenland beeindrucken und sie warnen,damit da nicht die "Linke" an die Macht kommt.Ein perfides Spiel der Beiden.

@ Neue Initiative...

Vor zwei Jahren war das noch anders, aber mittlerweile sind alle Zockerbanken- u. Gelder gesichert.
@ Helmut Baltrusch
Jahrelang wird schon eine weitere Unterstützung Griechenlands signalisiert, nur leider hat dies nichts gebracht. Deshalb ist ein Ende mit Schrecken besser, als ein Schrecken ohne Ende. Alle schwachen Länder müssen freiwillig aus dem Euro austreten. Oder glauben Sie, es ist möglich, aus den Südländern Industrieländer zu machen? Genau so wenig wie es möglich ist, alle Wackelländer durch Deutschland auf ewig zu subventionieren. Ausser das Geld wächst bei uns inzwischen auf den Bäumen. Bleiben wir realistisch!

Solche Meldungen...

Sind doch reine Wahlmanipulation.

Es wird dem Griechischen Bürger vermittelt, wenn ihr "die Falschen" wählt, kommt das Gespenst des Niedergangs.

Wählt "die Richtigen" dann bleibt ihr im Euro und alles ist gut.

Einfach zum K****n.

Der Euro war ein Elitenprojekt...

für Banken und Großkonzerne und wurde in vielen Ländern (auch in D) gegen einen Großteil der Bevölkerung durchgepeitscht.

Und die eigentlich Verantwortlichen (Kohl und Mitterand... und dann deren Nachfolger) müssen die Folgen dieses Murks, der schon bei der Geburt darauf angelegt war schief zu gehen, nicht tragen. Hier wird die biologische Uhr dafür sorgen, dass sie die Auswirkungen entweder eines Zusammenbruchs der Währung (mit folgender Währungsreform) oder die möglichen Unruhen in den verarmten Ländern, nicht mehr erleben.

Der Euro ist wohl der größte Fehler in der Geschichte der EU, da er nicht am Ende einer Entwicklung zu gleichen Lebensverhältnissen stand sondern am Anfang.
Und damit wird das friedliche Zusammenleben der Völker, aufgrund der sozialen Verwerfungen und der Veramrung großer Massen, in Frage stellt.

um 10:43 von MartinBlank

"Der Euro ist ein Erfolgsmodell."

Etwa 26 Millionen Arbeitslose. Jugendarbeitslosigkeit über 50% in mehreren EU-Ländern.
Gesundheitssysteme stark angeschlagen. Selbstmord höher.
Junge Leute verlassen Europa. Damit wird das Problem der älternden Gesellschaft in Europa noch schlimmer. Und auch deswegen ist die Arbeitslosigkeit noch schlimmer als die offiziellen Zahlen angeben.
Spannungen unter den Europäeern verstarkt statt daß sie abgebaut wurden.

Und das nennen Sie einen Erfolg!

Liebe Griechen,

lasst euch nicht einschüchtern von den neoliberalen Erpressern a la Merkel, Schäuble, Juncker usw. Selbst wenn ihr aus der Eurozone rausmüsst bzw. wollt, das Leben geht weiter und auch die Erde dreht sich weiter. Merkel spürt sehr genau das sich ihre Zeit dem Ende nähert und fängt immer mehr an um sich zu schlagen. Deutschland ist in Europa schon sehr weitgehend isoliert. Freunde gibts kaum noch und der Rest wartet nur drauf dieser Regierung eins auszuwischen.
Geht euren Weg mit demokratischen Wahlen , die gesamten Regierungen der letzten Jahre haben deutlich gezeigt auf wessen Seite sie stehen. Deshalb setzt ein Zeichen, daß man mal was anderes machen muß. Ich wünsch euch und uns dabei jedenfalls viel Glück

Austritt Griechenlands aus der Eurozone

höchste Zeit, überfällig.

Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

@ladycat:"Oder glauben Sie, es ist möglich, aus den Südländern..

... Industrieländern zu machen?"

Nein, das ist auch nicht nötig, wenn alle Euroländer nach ihren Voraussetzungen konsequent die eigenen Vorteile stärken und die Nachteile abbauen. Auch GR hat nach wie vor eine 2. Chance verdient, die entscheidenden Parameter der volkswirtschaftlichen Entwicklung mit Hilfe der EU auf Dauer so zu gestalten, dass sie in der Eurozone wettbewerbsfähig werden. Dieser Prozess wird wohl - trotz Crash-Kurs für die Bürger - so lange dauern, wie das Leben über die Verhältnisse. Zudem bedarf es einer Mentalitäts- und Handlungsänderung, z.B. bei der Steuerpflicht und der Korruption.

Nebel

Erst wenn sich der Nebel der Ahnungslosigkeit verzieht hat man klare Sicht. Propaganda ist der Nebel den die Mächtigen „hinaus“ blasen um sich an der Macht zu halten. Erpressung und Panikmache sind schon immer willkommene Mittel gewesen und werden es bleiben.
Wenn die Menschen wüssten was hier wirklich los ist, dann würde aber hier was los sein...
GR wird den Euro behalten und auch in der EU bleiben falls Syriza die Wahlen gewinnt, was ich sehr stark hoffe und glaube. Sonst wird das gleiche Schicksal auch das Zentrum der EU ereilen.

@Tomáš Lissitzky

Eine gemeinsame Währung macht eigentlich nur dann Sinn, wenn die beteiligten Länder ein ähnliches Niveau bei Löhnen, Gehältern, Steuern, Lohnnebenkosten, Verschuldung usw. haben. Das ist nicht der Fall und deshalb ist der Euro eine genauso blödsinnige Idee wie es das Schengen-Abkommen ist.

Im Augenblick haben wir eine Spanne von 4217 (Dänemark) bis 306 € (Bulgarien), aber wenn die Ukraine noch hinzukommt, wird das bis auf 180 € heruntergehen. Das ist kompletter Unsinn solche Gebiete zusammenzulegen.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/183571/umfrage/
bruttomonatsverdienst-in-der-eu/

Deutschland will das Wort in

Deutschland will das Wort in der EU haben,
da passt ein zukünftig von den Linken regiertes
Land nicht in den Kram.
Die ständigen Geldgeschichten sind lediglich ein
Vorwand.

@ Südbaden 10:40

Nicht Merkel........!

Korrekt !
Sie haben das Kind beim Namen genannt.
G.Schröder (SPD) u. J.Fischer (GRÜNE) haben alles
daran gesetzt,dass Grl. in die Eurozone eintreten
konnte,obwohl die Vorgaben nicht erfüllt waren.
So wurde einfach alles passend gemacht was nicht
passte.

Endlich ist die Katze aus dem Sack

Nach der langen Zeit der sogenannten Alternativlosigkeit scheint es jetzt
doch eine Alternative zu geben, der Austritt Griechenlands aus dem Euro,
wo es nie hinein gehörte.
Späte Erkenntnis unserer Politik- und Finanzgrößen Merkel und Schäubele.
Eigentlich müßten nun beide zurücktreten, sie haben zwischenzeitlich
genug Milliarden Euro der deutschen Steuerzahler verzockt und sollten sie das
nicht freiwillig tun, dann sollte der deutsche Steuerzahler sie hinwegfegen.

Von wegen "freie Wahlen".....

Wenn sich die deutsche Regierung da mal nicht verrechnet, denn ihre Drohgebärde Richtung Griechenland nach dem Motto: Wählt richtig, damit ihr weiterhin im „Euro“ verbleiben könnt, wird nicht verfangen, vor allem, weil gem. den Vertragswerken niemand gegen seinen Willen aus der Währung hinausgeworfen werden kann.

Und die Griechen, wollen auch nach einem Wahlsieg der linken Parteien weiterhin in der Währung bleiben, da kann die Merkel-Regierung drohen wie sie will, es sei denn, man nimmt einen Staatsbankrott Griechenlands in kauf, was für die diesbezüglichen internationalen Folgen, vor allem im Euroraum, weder für unsere Regierung noch für die Märkte kalkulierbar wäre.

Hier zeigt sich deutlich das Gesicht der marktkonformen Demokratie, die von Merkel als Credo ausgerufen wurde- von wegen „freie Wahlen“....!

@ Aufdecken 09:47

Jetzt werden unsere Milliarden verloren sein, Herr Schäuble sie haben uns versprochen dass wir keinen Cent verlieren werden!
Frau Merkel Sie haben uns versprochen dass wir keinen Cent verlieren werden und dass wir dadurch unseren Wohlstand erhalten

Die Hoffnung, dass Merkel & Schäuble ihre Zusagen einhalten, ist vergebens.
Wie viele von uns seinerzeit bereits gewarnt und gewusst haben, wurden 380 Milliarden Euro (22,4 von Deutschland) vollkommen nutzlos zum Fenster rausgeworfen und haben nur die Banken gerettet, aber nicht die griechische Wirtschaft.
Es ärgert mich maßlos, dass unsere sogenannten Volksvertreter wieder einmal total versagt haben.
Denn so viel ist sicher - hätte es eine Volksbefragung gegeben, wäre Griechenland schon vor Jahren aus der EU geflogen.
So aber wurden unsere Steuergelder in astronomischer Höhe verschleudert.

@ XXX99 10:04

Vor 4 jahren war es noch der absolute Finanz-Gau!! Aber nachdem der Steuerzahler die Banken saniert , Milliarden in GR versenkt hat und der Deutsche Steuerzahler nun für 30% der Schulden aufkommt ist es nicht mehr Schlimm!!

Ich wollte genau das gleiche schreiben.
Sie haben genau den Kern getroffen.
Entgegen vieler Kritiker, die seinerzeit den Ausschluss der Griechen wollten, weil sie sich den EU-Beitritt mit betrügerischen Mitteln erschlichen hatten, wurde ein Austritt von Merkel & Co. praktisch als Super-Gau deklariert, den es unter allen Umständen zu verhindern galt.
Und nun, nachdem endlos Geld verbrannt wurde, ist es plötzlich kein Problem mehr?
Dies beweist meiner Auffassung nach mal wieder einmal mehr, wie extrem unfähig die Kanzlerin und ihr Gefolge sind.
Aber obwohl dies nur ein Glied in einer langen Kette von Verfehlungen darstellt fürchte ich, dass auch das wieder einmal mehr vom Wähler toleriert wird.

Die Griechen sollten sich nun

Die Griechen sollten sich nun wirklich vorsehen und hinter das populistische Spiel der Syriza schauen. Wenn Griechenland aus dem Euro austritt werden Anarchie und Chaos folgen. In ungekanntem Ausmaß. Griechenland hat die letzte Zeit große Fortschritte gemacht. Nur ein Wahnsinniger würde all dies verwerfen und den Austritt anstreben.

So läuft es nicht

Wenn EU scheitert, scheitert Europa und der Frieden. Das heißt wenn Griechenland ausscheidet, dann können auch andere Länder folgen.

Wir wären damit alle ruiniert :-)
Sorry die Eurokraten.
Also bleibt es alternativlos.

eine einheitliche Währung

Die Entscheidung eine einheitliche Währung 1999 einzuführen war rein politisch motiviert und hatte mit den wirtschaftlichen Fakten nichts zu tun.
Wie wollen die von der Krise am Boden liegenden Ländern der Eurozone jemals wieder sich aufrichten, wenn ihre Wirtschaft wegen der Zwangsjacke der Euro nicht wettbewerbsfähig ist? Ihre Situation wird nur immer schlimmer. Weniger Leistungskraft der Wirtschaft bedeutet weniger Steuereinnahmen bedeutet mehr Staatsverschuldung und die Spirale geht nach unten.
Die Schulden werden weder kleiner noch jemals zurückgezahlt.
Die Behauptung der Euro-Befürworter, die Südländer müssen ihre Arbeitsgesetze liberalisieren und dabei die Löhne massiv senken, um wettbewerbsfähig zu werden, ist eine völlig falsche Massnahme.
Die Südländer werden in eine Armut gezwungen in dem man der arbeitenden Bevölkerung weniger Lohn zahlt und die Sozialleistungen immer mehr kürzt.
Fragen Sie doch die Südländer ob ihr Wohlstand seit der Euro-Einführung gestiegen ist?

Korrektur

Bitte korrigieren Sie meine Beitrag. Anstatt EE wollte ich EU schreiben.
Danke.
MfG

Euroskeptiker sind reaktionäre Nationalisten

Die sogenannten "Euroskeptiker", die den Euro-Austritt Griechenlands wettern und am liebsten den Zerfall der EU sähen, haben in Wahrheit nicht als primitive Antworten auf komplexe Zusammenhänge zu bieten: "Zurück zum Nationalstaat" lautet die Losung und die Gründe dafür sind diffus und falsch: angeblich mehr Mitbestimmungsrechte des "Volkes" und das Deutschland nicht mehr für andere "mitbezahlt". Dabei sind es unter anderem die AfD-Wähler, die 2009 noch CDU gewählt haben, also genau die Partei, die eine Verlagerung der Griechenland-Schulden von den Privatbanken auf den Steuerzahler erst möglich gemacht haben. Es wird Zeit das eine sinnvolle und gerechtere Politik, z.B. mit Tsipras in Griechenland, diesem ganzen Treiben ein Ende setzt...

Gefährliches Gewäsch

Es gibt keinen Grund, weshalb Griechenland aus dem Euro austreten sollte, und Tsipras will ja auch gar keinen Austritt.
Es gibt aber jeden Grund, die Merkel'sche Austeritätspolitik endlich zu beenden, die nicht nur bisher keinerlei Beitrag zur Behebung der Krise geleistet hat, sondern im Gegenteil ihre Auswirkungen noch verschärft hat. Wie jeder halbwegs gebildete Ökonom wissen sollte, hat eine solche Austeritätspolitik noch nie auf Dauer zum Erfolg geführt; die große Weltwirtschaftskrise der 1920er wurde genau durch so eine Politik mit ausgelöst (interessanterweise auch nach einem Zusammenbruch der Spekulationsmärkte).
Deutschland hat zwar bisher von dieser für Europa insgesamt falschen Politik profitiert, allerdings nur weil es zwar Wasser gepredigt, selbst aber Wein getrunken hat - sprich sich selbst nicht an die Sparvorgaben gehalten hat, die es von anderen verlangt.

Wir haben jetzt 2015 und ...

... es verwundert mich, dass Einige immer noch begriffen haben, dass die vielen Milliarden damals nicht nach GR geflossen sind.

Sie dienten der Stützung der Banken, die damals unser Geld, also unsere Spareinlagen und Altersvorsorgen an GR verliehen hatten - was aufgrund der offiziellen Zahlen auch legitim war. Jeder kann sich ausrechnen, was passiert wäre, hätte es keine Bürgschaft für GR gegeben. Schieflage vieler Banken und Vernichtung vieler Sparguthaben.

Jetzt kann GR den Euro verlassen, das bedeutet Schuldenschnitt, aber keine Finanzkrise mehr. Die Banken haben jetzt vorgesorgt.

Trotzdem werden es die Griechen schwer haben, aber sie können es alleine lösen.

Die Griechen, die Griechen, die Griechen, ...

ich kann's nicht mehr hören!
Seit über 20 Jahren verbringe ich fast jedes Jahr einen Urlaub in Griechenland, meist in Privatunterkünften in kleinen Ortschaften und habe viele gute Freunde dort.

Die einfachen Griechen haben bis jetzt keinen einzigen Cent gesehen, im Gegenteil: massive Rentenkürzungen, Steuer- und Abgabenerhöhungen, Abbau von Subventionenen und Sozialleistungen.
Der hier zur Verfügung stehende Platz reicht bei Weitem nicht aus, zu beschreiben, unter was der normale Durchnittsgrieche zu leiden hat.

Und "Merkel & Co"" stellen sich frech hin und fordern noch mehr "Anstrengungen".

Kein Wunder, dass die Griechen ihr Heil bei radikalen Parteien suchen.

@Camaro, 11:44, 04.01.`15

" wurden 380 Milliarden Euro (22,4 von Deutschland) vollkommen nutzlos zum Fenster rausgeworfen und haben nur die Banken gerettet, aber nicht die griechische Wirtschaft"
Dadurch dass die griechischen Banken gerettet wurden, wurde der Euro gerettet, der zufällig auch bei uns gilt. Banken (nicht nur in Griechenland) müssen aufgrund risikoreicher Investitionen mit Steuergeld gerettet werden um die Währung zu stabilisieren. Das Geld für die griechischen Banken war nie für die Wirtschaft vorgesehen, die darf einen harten Sparkurs ausbaden.
@Camaro(11:44) Meinen sie eine Volksbefragung in Griechenland oder in Deutschland?

Innen- statt Europapolitik

Kein schlechter Schachzug, jetzt wo die AfD sich ohnehin zerlegt, die Themen zu besetzen - aber an einen Austritt Griechenlands aus dem Euro glaubt, denke ich, niemand.

Schändliche Erpressung

Es ist das Recht eines Volkes die Regierung zu wählen, die man will – das ist Demokratie. Ich schäme mich so sehr, dass die Bundeskanzlerin meiner Ansicht nach versucht in den Wahlkampf in Griechenland einzugreifen. Das ist doch schändlich und zeigt wieder mal, dass man die nationale Integrität eines Landes in Europa nicht mehr akzeptier und indirekt die direkte Demokratie aushebeln will. Lass die Manschen dort frei und unabhängig wählen. Es ist das Land der Griechen und die Griechen entschieden über die Zukunft ihres Landes. Frau Merkel braucht in Griechenland keinen Wahlkampf zu betreiben. -das wünsche ich mir.

Das ist schon alles sehr komisch...

..., wenn jetzt plötzlich ein Land aus der Euro-Zone entlassen werden kann. Dann hätte man sich all die vielen Milliarden - waren es nicht ingesamt bisher über 200 - sparen können und die Griechen wären wieder selbständig und selbstbestimmt. Diese Drohung jetzt vor den Wahlen ist - wie schon mehrfach hier erwähnt - Erpressung. Man verliert langsam wirklich den letzten Glauben in unsere Politiker.

Griechenland - für wen wird es schwierig.

Alexis Tsipras möchte:
a. Die Reformen zurücknehmen;
b. In Euro-System bleiben;
b. Die Schulden nicht oder nur teilweise zurückzahlen.

Es gibt KEINE Mechanismen - politische, finanzielle, und sogar militärische - die ihn von dieser Position "konvertiren" sollten/werden.

Es wird wirklich schwer für Herrn Schäuble...

Alle die, die jetzt

Alle die, die jetzt behaupten, der Austritt der Griechen würde Deutschland überschaubare 80 Mrd. kosten, irren, denn vergessen wird, dass Griechenland beim Beitritt zum Euro, die erhaltenen riesigen Mengen an Euro-Geld und Euro-Guthaben nicht gekauft hat, sondern einfach seine nun nicht mehr gültige Währung Drachme in Euro umgetauscht hat. Wenn die Griechen nun wieder eine eigene Währung einführen und den Euro verlassen, bleibt dieses Euro-Guthaben in ihren Händen - griechische Privatleute und Firmen schaffen schon jetzt Milliarden ins Ausland, um einem Zwangsumtausch zu entgehen. Das heißt: wenn es ernst wird, kostet der Spaß Europa fast eine Billion und Deutschland viele Hundert Milliarden Euro!!! Es dürfte zudem Nachahmer-Länder dieser bequemen Lösung geben. Aus dem selben Grund kann auch Deutschland nicht so einfach aus dem Euro aussteigen, denn dann würde der Euro massiv abwerten und unsere auf Euro lautenden Ersparnisse sowie unsere Forderungen an anderen Länder wären wertlos.

was für ein Quatsch/ Ich denke viel zu teuer???

Was für ein Quatsch, die Bundes Regierung will angeblich, dass Griechenland die €uro Zone verlässt. Also ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Und was ist mit den Milliarden von €uro die Deutschland und andere Staaten Griechenland bereits bezahlt haben? Ist das Geld geschenkt? Was passiert wenn Griechenland den €uro aufgibt und zur Drache zurückkehrt? Die Griechen werden die Banken stürmen um mehr €uro zu erhalten das sie später umtauschen können. Was passiert wenn die Wirtschaft in Griechenland wächst nach dem €uro? Wie wird Portugal oder Spanien reagieren? Und was ist mit den jahrelangen Erzählungen von Schäuble/Merkel und co, dass ein Austritt Griechenlands viel teurer käme für den Deutschen Steuerzahler?

Neue Diskussion über Austritt Griechenlands......

Die Griechen hätten eine Chance.Schuldenschnitt,Austritt aus der Euro-Zone.Einführung einer Drachme die dann abgewertet wird und die griechischen Produkte im Ausland billiger macht (Förderung des Exports).
Gut,die Importe würden sehr teuer werden und auch eine weitere Aufnahme von Geld an den internationalen Finanzmärkten unmöglich.
Aber das könnte etwas kompensiert werden durch Zusammenarbeit mit den BRICS-Ländern.
Das Diktat der EU-Troika (Juncker und Merkel) wäre aber so immerhin gebrochen.

@Helmut Baltrusch

"Sozialunion" klingt gut.
Wenn diese aber nur auf dem Rücken der "kleinen" Leute lastet, ist es Mist.
Derzeit lastet alles auf dem Rücken der "kleinen" Leute, und deshalb werde ich mich auch nicht an dieser "Sozialunion" beteiligen. Erst wenn die Sozialunion bei uns im eigen Land greift, bin ich bereit auch anderen Ländern, das mit Mitteln aus Deutschland, zu zu gestehen.
Es klingt immer so schön, wenn Politiker sich darüber auslassen, aber die Missstände im eigenen Land nicht sehen, oder nicht sehen wollen.
Wenn ich dann noch die Zahlen gegenüber stelle, was die Völker verloren haben, und was einzelne gewonnen haben, in dieser Kriese, dann kann ich das gebaren der Politik schon überhaupt nicht mehr verstehen.
Und das bei uns selbst nicht alles so gut ist, wie es Frau Merkel immer in den öffentlichen Auftritten Proklamiert, ist auch ein Fakt.

populistisches Spiel von Syriza? 11:17 metafa

Die mediale Kanonade auf Griechenland ist also eröffnet. Im Gegensatz zu "metafa" bin ich der Meinung, die Griechen sollten sich nun wirklich vorsehen und hinter das populistische Spiel der EU-Oberen schauen, die Syriza als den Untergang des Abendlandes hinstellen. Welche Fortschritte hat Griechenland unter dem Knebel der Troika denn gemacht? Wurde die Korruption bekämpft, die Steuerhinterzieher zur Verantwortung gezogen? Die Rechnung hat der einfache griechische Bürger bezahlt. Die gleichen Parteien, die das bisherige Desaster verursacht haben, sollen es weiter richten? Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Die etablierten Parteien Griechenlands werden ganz sicher die Pfründe ihrer Klientel einschließlich der Schiffseigner und der Kirche nicht antasten und auch die Steuerhinterzieher nicht behelligen.
Vielleicht schaut mal einer in das Programm von Syriza.

11:47metafa"Die Griechen sollten sich nun wirklich vorsehen

und hinter das populistische Spiel der Syriza schauen. Wenn Griechenland aus dem Euro austritt werden Anarchie und Chaos folgen. In ungekanntem Ausmaß. Griechenland hat die letzte Zeit große Fortschritte gemacht. Nur ein Wahnsinniger würde all dies verwerfen und den Austritt anstreben."
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Nur mal zur Kenntnis, was Syriza wirklich will!
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Alles andere war und ist Populismus und Wahnsinn!
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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/augstein-kolumne-griechenland-
und-seine-schulden-a-1010909.html

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