Kommentare

Partei teilen

Lucke sollte die Partei teilen in einen eurokritischen neoliberalen Teil mit ihm an der Spitze und eine deutsch-nationale Partei, die dann so weiter wurschdeln könnte, wie die NPD.
Das wäre den Wählern gegenüber jedenfalls fairer, als diese dauernden unterschwelligen Machtkämpfe.

Alle Wege führen ins Abseits des Parteisystems

So leid es mir für Lucke tut (er mag mit "hehren" Idealen angefangen haben), freue ich mich doch persönlich über ein baldiges Ende der Partei.

Ohne rechten Flügel und seine Aspekte verliert die Partei ihre Daseinsberechtigung. Die Freien Demokraten haben in Bremen gezeigt, dass der Platz einer vernünftig wirtschaftsliberalen Partei schon belegt ist. Denen hat das Phänomen AfD zumindest geholfen, sich klar abzugrenzen.

Mit zunehmendem Rechtsruck wird sich die AfD vorübergehend als tendenziell nationalistische Partei etablieren. Durch zunehmende Präsenz nationalistischer Minderheiten (und den unausweichlich folgenden Skandalen) wird sie dann sozial an Akzeptanz verlieren und verschwindet früher oder später.

Für Lucken und Henkel hoffe ich, dass sie dann nicht mehr dabei sind um das zu sehen...

Alternative zu wem?

Diese Frage stellt sich immer mehr. Wenn man eine Partei möchte, die mit Hassparolen um sich wirft und deren Führungspersonal sich durch persönliche Querelen und finanzielle Unregelmäßigkeiten auszeichnet, ist man mit der NPD bereits bestens bedient. Für wirtschaftliche Klientel- und Lobbypolitik braucht man ebenfalls keine neue Partei, das machen die Altvorderen schon zur genüge und mit mehr Erfahrung. Für mehr soziale Gerechtigkeit und aussenpolitische Wolkenkuckucksheime ist Die Linke da, also wozu noch AfD? Völlig überflüssig und eine weitere Verschwendung von Steuergeldern an Karrieristen mit egoistischem Tunnelblick.

Es wäre besser Lucke geht

Demokratie lebt von politischer Willensbildung. Politische Willensbildung benötigt ein breit gefächertes Spektrum an politischen Meinungen jeglicher Couleur.

Dort wo alle parlametarischen Parteien nur in eine Richtung schauen und alle die gleichen Ansichten vertreten kann dieser Prozess nicht mehr funktionieren. Das Ergebnis ist eine geringe Wahlbeteiligung, da für den Wähler ohnehin "alle Parteien ohnehin das gleiche tun".

Das was in unserer Demokratie nicht stimmt ist, dass alle Bundestagsparteien ständig in die gleiche Kerbe schlagen. Bei den typischen Reibungsthemen gibt es kaum noch oppositionellen Gegenwind. Alle sind für die EU, alle sind gegen Russland, alle wollen mehr Flüchtlinge. Eine vernüftige politische Diskussion findet nicht mehr statt. Diese wird auf dem Altar der "political correctness" geopfert.

Die AfD hat Potenzial gerade weil sie nicht wie alle anderen Parteien ist. Gerade diese Eigenschaft will Herr Lucke jetzt aber zunichte machen.

Es wäre besser er geht.

@Stolli

"...diese Wähler verlieren und sich bei 2-4% wiederfinden".

Dessen wird er sich sehr wohl bewusst sein und trotzdem wagt er die nötige Rasur.

Ich finde seinen offensive Schritt sowohl plausibel als auch mutig.
Wer ernsthaft aufräumen und saubermachen will, kann keine runden Ecken fegen !

Wo Lucke recht hat,

hat er recht.
Die Afd muss sich entscheiden, ob sie eine Henkel-Partei oder eine Gauland-Partei sein will. Beides zugleich geht mittelfristig nicht.

Falsche Entscheidung

Die Entscheidung Luckes ist nicht nachvollziehbar. Selbst den Grünen ist es gelungen, Realos und Fundis zu integrieren, ohne sich dabei selbst zu zerlegen. Sollte die AfD Lucke in dieser Frage folgen, droht der AfD dieses Schicksal. Wo ist denn noch eine Alternative, wenn diese Partei zu einem Abklatsch der FDP mutiert? Dann wird sie nicht mehr gebraucht. Nur gegen den Euro zu sein, reicht als Unterscheidungsmerkmal nicht aus.
Im übrigen stimmt es mich schon nachdenklich, wenn er als Begründung u.a. anführt, Parteimitglieder hätten wegen ihrer Zugehörigkeit zur Partei berufliche und gesellschaftliche Nachteile. Sollte dies stimmen, so muss man sich fragen, wie tolerant und demokratisch unsere Gesellschaft wirklich ist. Sind wir auf dem Weg in eine Meinungsdiktatur, nicht zuletzt hervorgerufen durch den in fast allen Medien vertretenen mainstream, der Ausschließlichkeitsanspruch erhebt? Das wäre eine bedenkliche und gefährliche Entwicklung.

@ civis rationalis

Bin auch der Meinung, dass Herr Lucke jetzt einen Fehler macht, wenn er die besorgten Islamkritiker nun abspaltet, anstatt diese mit zu nehmen. Dann ist die AfD für mich auch nicht mehr wählbar. Dann ergeht es der AfD wie der FDP und sie dümpelt nur noch vor sich hin. Sehr schade!

@michaschlag

"Für mehr soziale Gerechtigkeit und aussenpolitische Wolkenkuckucksheime ist Die Linke da, also wozu noch AfD? "

Anscheinend haben Sie sich mit den Linken noch nicht so intensiv auseinander gesetzt. Sozialgerechtigkeit usw. ist ja schon gut und schön aber sie haben wenig Ahnung von Finanzen und Wirtschaft. AFD ist übrigens die einzige Partei, die die EU noch für inakzaptabel hält. Selbst die Linken meinen die EU muß bleiben und das ist unrealistisch.

Ich persönlich möchte die Beiträge und die Vertretung von Prof. Lucke in EU Parliament nicht vermissen. Was er schon vor Jahren gesagt und prophezeit hat, hat stets gestimmt. Es stimmt auch, daß mit einer unflexiblen Währung und Einheitsbrei die Wirtschaft einzelner Staaten nicht angekurbelt werden können. Genauso stimmt es, daß die einzelnen Länder ihre eigene Souverenität verlieren und von einer Demokratie nicht mehr die Rede sein kann.

Für mich ist er eigentlich der einzige Politiker, der noch vernünftig redet.

Es ist immer dasselbe: Wenn

Es ist immer dasselbe: Wenn eine neue Partei mit ansich vernünftigen Inhalten entsteht, springen die Rdaikalen mit ins gemachte Nest und die Partei im Aufbau ist noch zu unerfahren, diesem einen Riegel vorzuschieben. Wahrscheinlich sollten Lücke und Henkel wirklich eine neue Partei gründen und die alten Fehler nicht nochmal wiederholen. Denn Parteiausschlussverfahrenin dieser Größenordnung?

Ich glaube das wird ein Eigentor für Herrn Lucke

Die Diskussion um den Euro, Grexit, Dexit und sonstige "exits" taugt zwar sehr gut dazu den Augenmerk eines potentiellen Wählers auf die AfD zu lenken, aber nicht ein Schritt weiter.

Man hat das bei den Piraten gesehen die mit ihrem einem Thema nun in Bedeutungslosigkeit abgetaucht sind.

Der nachhaltige Erfolg den die AfD nun hat, hat sie mit ziemlicher Sicherheit nicht dem Thema Euro zu verdanken.. ja nicht mal den Wirtschaftsanliegen an sich.

Ich hoffe Herr Lucke versteht das auch und lässt diesen Machtkampf sein.

Die Optionen die er erreichen kann sind nämlich nicht viele.

Entweder er erdrosselt mit seinem Verhalten das "Kind" was er miterzeugt hat oder aber verdammt es zum langsamen Dahinsiechen, weil eine AfD die Ihres konservativen Flügels beraubt wäre mit Sicherheit in absehbarer Zeit in Vergesseneit geraten würde.

Ich bin für Lucke

Die AfD sollte nicht rechts sein.

Es ist nicht rechts gegen die Auswirkungen der Sparpolitik zu kämpfen.

Es ist nicht rechts gegen eine EU zu protestieren die bewirkt hat, daß es etwa 26 Millionen Arbeitlose in der EU gibt und in einigen Länder eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50%.

Es ist nicht rechts gegen die Abschaffung der Demokratie zu kämpfen.

Ich bin für Lucke.

Er ist nett, anständig, höfflich und kann komplizierte Zusammenhänge verständlich erklären.

Ich habe ihn mit "normalen" Parteimitgliedern beobachtet. Da ist keine Spur von Arroganz und ich bin gegen Arroganz extrem allergisch.

Ich bin für Lucke.

Ein Kampf gegen sich selbst

wenn Lucke nicht versteht, dass seine nationalistischen Ansichten der Nährboden für die rechte Ansammlung in seiner Partei sind, dann werden seine Schritte auch nichts helfen.

@AfDwaehlender E: was ist wichtiger Herr Lucke oder AfD?

Diese Frage würde ich mir sofort stellen.

Was ist wichtiger? Herr Lucke, dem zwar mit Sicherheit das Verdienst gehört einer der Mitorganisatoren zu sein, der aber sonst dazu neigt sich in dem einen Thema zu verbeißen – nämlich Wirtschaftspolitik um den Euro herum,
oder die AfD selbst, die doch Herrn Lucke überhaupt erst die Grundlage dafür bietet etwas erreichen zu können?

Es ist doch so, dass jemand der das Fundament gelegt hat dadurch noch nicht automatisch qualifiziert ist auch das Dach decken zu können.

Das Ziel für die AfD kann meiner Meinung nach nur sein beide Aspekte in sich zu vereinen. Den einen für den Herr Lucke steht, und den Konservativen für den Herr Gauland und Frau Petry sich einsetzen.

Alles andere spielt den Gegnern der Partei perfekt in die Hände.

Der eigene Bundesvorstand

war immer der größte Gegner der AfD.
Die Basis wird dieses Gezänk nicht mehr lange hinnehmen.

zu viel Aufmerksamkeit,

das Ganze wirkt wie eine PR-Kampagne für eine Partei die keiner braucht.
Wenn alle Splitterparteien so viele Zeilen bekämen, wäre die Nachrichtenseite voll.

Wenn der Parteichef und Gründer zum Problem wird

Wie es scheint wird sich die Alternative FÜR Deutschland, wenn sie fortan nicht die Sogenannte genannt werden will, wohl von ihrem Parteichef und Gründer trennen müssen. Andernfalls wird sie das Schicksal der Piratenpartei erleiden, die dem Volk nicht sagen konnte, was sie denn nun genau anders machen wolle und wofür sie stehe. So groß das Spielgeldeuroübel auch sein mag, so ist es doch eines von vielen Übeln und da die Parteiengecken behaupten, daß es uns Deutschen als Gnade gewährt wurde, obwohl es die Welschen ein Versailles ohne Krieg nennen, so wird niemand ernstlich glauben, daß eine bis ins Mark umerzogene Partei sich getraut dieses abschaffen zu lassen. Ein kluger Staatsmann würde sich über die vielen Strömungen freuen und versuchen als erster im Kreis von Gleichen zu erscheinen, anstatt zu versuchen die Alleinherrschaft der Parteiengecken-Parteien nachzumachen. So aber müssen die Rechtschaffenen den Häuptling absetzen oder die Alternative kann gleich mit der FDP fusionieren...

@Karl der Hammer: das ist ein Missverständnis

Herr Lucke ist nicht DER Parteichef und DER Gründer, sondern EINER der Parteichefs und EINER der Gründer.

Es ist zwar wirklich so, dass medial er am meisten in Erscheinung getreten ist, aber auch nicht mehr.

Ansonsten haben Sie in meinen Augen recht, da nicht die Basis für die Parteispitze existiert, sondern die Parteispitze für die Basis.

Man muss mit Sicherheit die extrem rechten bekämpfen, da sie mit ihren Handlungen der Partei viel mehr schaden, als es alle Gegner je könnten, doch das was Herr Lucke ggf. vorhat ist absolut kontraproduktiv.

Seine bestmögliche Handlung wäre ggf. die Niederlegung des Parteivorsitzes bei gleichzeitigem Verbleib in der Partei - vielleicht als Leiter eines Fachbereichs Wirtschaft?

@Phonomatic

"wenn Lucke nicht versteht, dass seine nationalistischen Ansichten der Nährboden für die rechte Ansammlung in seiner Partei sind, dann werden seine Schritte auch nichts helfen."

Was für eine Logik?
Warum will er dann in seiner Partei rechts bekämpfen, wenn er selber rechts ist?

Die AfD ist gegen den €-Wahnsinn angetreten...

...dafür dass Deutschland nicht in den Abwärtsstrudel des €-Raums hineingesogen wird und an seinen Verpflichtungen (illegale Bail-Ins) ertrinkt.
Das ist für mich MIT DAS WICHTIGSTE ZIEL deutscher Politik.
Das reicht mir als Wahlprogramm für die AfD.
Die AfD wird sowieso nie den Seniorpartner in einer Regierung in Deutschland stellen.

Alle Zuwanderungsthemen, Islamkritik etc. p.p., hat in der AfD nichts verloren.

Diese Themen haben auch ihre Berechtigung und müssen irgendwo ausdiskuttiert werden, nicht aber in der AfD.

Lucke hat recht: Bitte liebe Rechtsaussen, macht Euren eigenen Laden auf und nennt ihn wie Ihr wollt, bringt aber nicht eine gute Idee, die der AfD, in Verruf.
Ich bin eher für eine 1-Themen-Partei, als für ein zusammengewurschteltes Rechtsaussen-Produkt.

demontage

die medien machen viel zuviel gewese um diese überflüssige partei.

einfach abwarten, diese nationale rechte "bewegung" zerlegt sich selbst, war schon immer so nach dem ende der nazis.

Jetzt passiert das...

...was viele bei ihrer Entstehung prophezeit haben: Die AfD zerfällt und es entsteht eine ultrarechte Partei...
Keine große Überraschung.

@PauG

"Die Entscheidung Luckes ist nicht nachvollziehbar. Selbst den Grünen ist es gelungen, Realos und Fundis zu integrieren, ohne sich dabei selbst zu zerlegen. Sollte die AfD Lucke in dieser Frage folgen, droht der AfD dieses Schicksal. Wo ist denn noch eine Alternative, wenn diese Partei zu einem Abklatsch der FDP mutiert? Dann wird sie nicht mehr gebraucht."

Aber als FDP Abklatsch mit rechtsradikalen Strömungen würde sie gebraucht? Sie haben schon seltsame Auffassungen. Das Ergebnis in Bremen zeigt übrigens, dass die AfD wohl eher nicht auf Kosten der FDP zu ihren Stimmen gekommen ist. Ob die FDP gebraucht wird oder nicht entscheiden auch nicht Sie sondern die Wähler: Und die scheinen momentan doch eher wieder der Meinung zu sein, dass da eine Lücke im Parteienspektrum ist, die geschlossen werden sollte.

@AfDwaehlender E...

"Er ist nett, anständig, höfflich und kann komplizierte Zusammenhänge verständlich erklären.

Ich habe ihn mit "normalen" Parteimitgliedern beobachtet. Da ist keine Spur von Arroganz und ich bin gegen Arroganz extrem allergisch.

Ich bin für Lucke.
"

Das mag alles stimmen, aber ich verteile meine Stimmen nicht nach diesen Kriterien bzgl. eines der Parteichefs. Herr Lucke hat mit Frau Petry zudem auch noch einen Gegenpart mit recht anderen Attributen die sie für mich unwählbar machen.

Ich habe diverse Politiker persönlich kennen gelernt. U.a. die Herren Lafontaine, Gysi und Trittin. Die habe ich auch im Gespräch als durchaus sympathisch empfunden und auch hier galt: " nett, anständig, höfflich und kann komplizierte Zusammenhänge verständlich erklären"- trotzdem kam ich nicht auf die Idee sie deshalb zu wählen.

Lucke & Co. demontieren sich selbst

und schaden der AfD immens. Sie sollen zurücktreten und solchen Leuten wie Frau Dr. Petry bzw. den engagierten Leipziger Parteispitzen den Vortritt gewähren. Weder Lucke noch Adam sind jetzt noch in der Lage, alle Parteimitglieder zu integrieren, vom repräsentieren kann keine Rede mehr sein. Wer nicht in der Lage ist, alle Strömungen in einer Partei unter einen Hut zu bringen, hat weder Führungsqualitäten noch ein Recht darauf, eine Partei zu führen. Punkt.

@15:53 von Maria-José Blumen - Nicht national aber gegen Euro?

Bei allem Respekt gegenüber Ihrem Wunsch nach einem Ende des Euro und einer AfD, die sich von "Rechtsaußen" distanziert und sich statt dessen darauf konzentriert, den "€-Wahnsinn" zu beenden.

Hauptargument der meisten Euro-Gegner ist, dass Deutschland nicht für andere Euro-Staaten zahlen soll, damit es nicht selbst - wie Sie auch schreiben - "in den Abwärtsstrudel des €-Raums hineingesogen wird und an seinen Verpflichtungen (illegale Bail-Ins) ertrinkt."

Solche "Die anderen wollen uns etwas wegnehmen"-Argumente sind klassisch für - sagen wir mal - "national orientierte" Parteien. Deshalb sprechen solche Argumente naturgemäß vor allem rechtsorientierte Wähler an und sorgen dann dafür, dass sich innerhalb einer entsprechenden Partei vor allem rechtsorientierte Mitglieder finden.

Wie wollen Sie so etwas verhindern? Wer soll denn die AfD wählen? Und - glauben Sie wirklich, Lucke und Henkel verstehen den Zusammenhang nicht?

@Al Ternativ

"und schaden der AfD immens. Sie sollen zurücktreten und solchen Leuten wie Frau Dr. Petry bzw. den engagierten Leipziger Parteispitzen den Vortritt gewähren. Weder Lucke noch Adam sind jetzt noch in der Lage, alle Parteimitglieder zu integrieren, vom repräsentieren kann keine Rede mehr sein. Wer nicht in der Lage ist, alle Strömungen in einer Partei unter einen Hut zu bringen, hat weder Führungsqualitäten noch ein Recht darauf, eine Partei zu führen."

Also Frau Petry an die Front? Um Himmels willen, ich kenne die Dame zwar persönlich nur vom Telefon (aus ihrer Unternehmerphase), aber so wie sie sich medial präsentiert ist das ein NoGo für eine vernünftige bürgerliche Wählerschaft.

@Skywalker

"Das mag alles stimmen, aber ich verteile meine Stimmen nicht nach diesen Kriterien bzgl. eines der Parteichefs. Herr Lucke hat mit Frau Petry zudem auch noch einen Gegenpart mit recht anderen Attributen die sie für mich unwählbar machen."

Nee aber als einzige Partei, die EU nicht haben will, ist die AFD für mich unverzichtbar.
Ich gebe meine Stimme der Partei, die gegen die EU ist und da bleibt nur die AFD.

Das ist derzeit das Problem in Europa und Deutschland. Alle anderen Themen sind zweitrangig.
Deswegen darf Lucke niemals aufgeben. Sonst gibt es tatsächlich keine Alternative mehr zu den üblichen Parteien und Frau Merkel wird wieder von Alternativlosigkeit sprechen.

Mindestens 1/4 der Deutschen will keine EU und TTIP lehnen die Deutschen mehrheitlich ab.
Da die üblichen Parteien insbesondere CDU und SPD dafür sind, ist die AFD für Deutschland sehr wichtig.

Noch einer der wenigen, die ehrlich sind....

... und zu dem stehen, was ihre Partei verkörpert. Für mich ist er eigentlich der einzige Politiker, der noch vernünftig redet.

Von den anderen, die Sprecher vorschicken, abtauchen, aussitzen, abstreiten, inkompetent und desinformiert verzögern, nichts gewusst haben und belügen (mit mir gibt es keine Maut) gibt es ja reichlich im Lande.

15:20 von Orfee

Das müssen Sie ihn schon selbst fragen - die AfD wurde von Beobachtern schon ganz klar als rechtspopulistisch eingeordnet, da gab es noch gar keine Frau Petry an der Parteispitze.

@Nachtwind

Ultrarechte Parteien hatten und haben wir doch reichlich. Die geben meist ein eher peinliches Bild ab. Sowas brauchen wir nicht noch einmal mehr. Eine "gemäßigte" Realo-AfD macht viel mehr Sinn, weil es da offenbar eine Art von "Marktlücke" bei den Wählern gibt. Schlecht wäre eine solche gemäßigte AfD nur für die FDP, weil die Wähler abgeben würde (und schon abgegeben hat). Was den "Populisten" Lucke betrifft, so frage ich mal in die Runde, wer wohl mehr Populist ist bzw. war, Lucke oder Franz-Josef Strauß?

FDP 2.0

Eine FDP 2.0 braucht Deutschland nicht, Herr Lucke.
Dafür hätten Sie sich die ganze Arbeit sparen können.
Die Selbstversenkung der AfD ist jetzt absehbar.

@Orfee

"Nee aber als einzige Partei, die EU nicht haben will, ist die AFD für mich unverzichtbar. Ich gebe meine Stimme der Partei, die gegen die EU ist und da bleibt nur die AFD. Das ist derzeit das Problem in Europa und Deutschland. Alle anderen Themen sind zweitrangig."

Jeder ist frei seine Stimme zu vergeben wie er will. Aber Sie sollten sich mal mit der AfD genauer befassen. Die sind gar nicht gegen die EU...

Mindestens 1/4 der Deutschen will keine EU? Aha, aber die Vorteile möchte man schon behalten? (D.h. aber auch, dass 3/4 der Deutschen die EU wollen. Was das in einer Demokratie bedeutet ist Ihnen auch klar, oder?)

Für Deutschland bedeutet die EU Mitgliedschaft eigentlich ohnehin keine Probleme. Wenn für Sie alles andere zweitrangig ist, dann können wir hier die Diskussion aber auch gleich beenden.

Lucke holt die Leute da ab wo

Lucke holt die Leute da ab wo sie stehen, also spricht Themen an in denen Unzufriedenheit herrscht und bekommt damit die Protest Wähler und eben diejenigen die wirklich glauben Lucke könnte irgendeine Alternative bieten. Soziale Gerechtigkeit... klingt interessant für Leute die diese vermissen was sicherlich einige einschließt. Seine Witze auf dem letzten Parteitag (im tv zu sehen) waren sehr herablassend und unpassend, was ihn nicht unbedingt sypathischer macht.

@zyklop

"Eine "gemäßigte" Realo-AfD macht viel mehr Sinn, weil es da offenbar eine Art von "Marktlücke" bei den Wählern gibt. Schlecht wäre eine solche gemäßigte AfD nur für die FDP, weil die Wähler abgeben würde (und schon abgegeben hat). "

So nach dem Motto ´wir machen den Rechtsradikalismus´ hoffähig? Das dürften die gemäßigten Realos wohl leider nicht mitmachen, zumindest diejenigen denen der eigene Ruf etwas wert ist...

Erklären Sie mir mal anhand des Bremer Wahlergebnisses, wo hier die FDP an die AfD Stimmen verloren haben soll? Die FDP war nie stärker in den letzten 5 Bürgerschaftswahlen vor der AfD und kommt zudem aus der Krise...

@alphasigma

"Solche "Die anderen wollen uns etwas wegnehmen"-Argumente sind klassisch für - sagen wir mal - "national orientierte" Parteien. Deshalb sprechen solche Argumente vor allem rechtsorientierte Wähler an & sorgen dann dafür, dass sich innerhalb einer entsprechenden Partei vor allem rechtsorientierte Mitglieder finden."

Es geht nicht darum dass uns "Die anderen uns etwas wegnehmen wollen"

Es geht darum dass der deutsche Bundestag dem DEUTSCHEN Steuerzahler verantwortlich ist. Es ist schlichtweg illegal Gelder die in Deutschland erwirtschaftet werden in eine auch noch so tolle €-Zone zu verteilen als ob es Lollipop beim Kindergeburtstag wären.

Wenn es für Steuergeld überhaupt keine Haushaltsregeln mehr gibt & diese freiwillig an eine Instanz abgetreten werden die vom deutschen Volk weder direkt noch indirekt gewählt wurde dann besteht auch keine Grundlage mehr deutsche Steuergelder einzutreiben denn der Souverän wurde damit gänzlich entmachtet.

Macht Ihnen dieser Zustand keine Sorgen?

Die Hunde bellen, die

Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter. Eine populistische Partei in Deutschland ist überfällig. Alle anderen EU Staaten haben bereits eine. Wenn er das nicht versteht soll er gehen. In Dänemark hat die DF zum Wohle des Landes 10 Jahre mitregiert

@alphasigma

"Solche "Die anderen wollen uns etwas wegnehmen"-Argumente sind klassisch für - sagen wir mal - "national orientierte" Parteien. Deshalb sprechen solche Argumente vor allem rechtsorientierte Wähler an & sorgen dann dafür, dass sich innerhalb einer entsprechenden Partei vor allem rechtsorientierte Mitglieder finden."

Es geht nicht darum dass uns "Die anderen uns etwas wegnehmen wollen"

Es geht darum dass der deutsche Bundestag dem DEUTSCHEN Steuerzahler verantwortlich ist. Es ist schlichtweg illegal Gelder die in Deutschland erwirtschaftet werden in eine auch noch so tolle €-Zone zu verteilen als ob es Lollipop beim Kindergeburtstag wären.

Wenn es für Steuergeld überhaupt keine Haushaltsregeln mehr gibt & diese freiwillig an eine Instanz abgetreten werden die vom deutschen Volk weder direkt noch indirekt gewählt wurde dann besteht auch keine Grundlage mehr deutsche Steuergelder einzutreiben denn der Souverän wurde damit gänzlich entmachtet.

Macht Ihnen dieser Zustand keine Sorgen?

@ Skywalker

ich sehe beim besten Willen nicht, dass Lucke rechtsradikal ist oder das "hoffähig" machen will. Er ist nicht mehr Rechtspopulist als Herr Lafontaine Linkspopulist ist. Im Wahlkampf wird vieles gesagt. Lucke selbst war ja in der CDU, so wie auch Gauland. Genauso wie Lafontaine in der SPD war und sie heute kritisiert.
Zu der Frage: Dort, wo AfD über 10 Prozent der Stimmen hatte, da hatte die FDP stark verloren (Brandenburg). In Bremen haben offenbar beide von der Protest-Stimmung gegen das Establishment profitiert, die Linkspartei auch (die "sonstigen" aber gerade nicht). Wenn andere Länder eine konservative aber demokratische Partei vertragen, dann verträgt Deutschland das auch. Eben nicht rechtsradikal a la NPD.

@Skywalker

"Jeder ist frei seine Stimme zu vergeben wie er will. Aber Sie sollten sich mal mit der AfD genauer befassen. Die sind gar nicht gegen die EU..."

Ich verfolge die Kommentare von Prof. Lucke fast jede Woche und auch seine Reden/Berichte im EU Parliament.
Prof. Lucke hat schon mehrere male genau erklärt, wie er sich die Zukunft Europas vorstellen kann. Das entspricht genau meinen Vorstellungen und im Ganzen ist er gegen die EU in jetziger Form zumindest.

Im Gegenteil zu anderen Politikern und Parteien hat er seine Linie wenn man seine Kommentare verfolgt eindeutig dargelegt. Das fehlt den etablierten Parteien völlig. Inbesondere SPD und CDU die populistisch nach Mehrheiten die Richtung ändern.

Auch die Themen mit Ausländerpolitik und Steuerverwaltung wurde ausführlich erklärt. Vielleicht sollten Sie sich die videos anschauen.

@19:21 von Maria-José Blumen

Sie schreiben: "Es geht darum dass der deutsche Bundestag dem DEUTSCHEN Steuerzahler verantwortlich ist. Es ist schlichtweg illegal Gelder die in Deutschland erwirtschaftet werden in eine auch noch so tolle €-Zone zu verteilen als ob es Lollipop beim Kindergeburtstag wären.".

Nein, es ist keineswegs illegal und kein Kindergeburtstag. Der Deutsche Bundestag hat selbstverständlich das Haushaltsrecht. Er darf sowohl Gelder an die EU bezahlen, wie an die UNO, als Entwicklungshilfe in ärmere Länder, als Subvention an Unternehmen, für die Rüstung oder an Hartz4-Empfänger. Und er ist dem ganzen deutschen Volk verantwortlich. Nicht nur den Steuerzahlern. Und auch den Nicht-Wählern, wie etwa Kindern.

Und, nein, das macht mir keine Sorgen.

Zum anderen bin ich überzeugt, dass Deutschland und die Deutschen vom Euro ausgesprochen stark profitieren. Und zwar nicht nur im Urlaub sondern vor allem wirtschaftlich. Vermutlich sogar viel mehr als die ärmeren Euro-Staaten.

@ 19:27 von Orfee

Inbesondere SPD und CDU die populistisch nach Mehrheiten die Richtung ändern.

Nennt sich Demokratie - Populismus ist es, wenn man genau das sagt was eine spezifische Minderheit gern hören möchte - zumeist fernab dessen, was sich realistischerweise durchsetzen lassen würde.

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