Kommentare

Sammelt nur Griechen. Sammelt!

Wenn ihr aus jeder Kommune, aus jedem Staatsbetrieb das Geld eingesammelt hat und irgendwann nichts mehr zum Sammeln da ist - dann werdet ihr vielleicht erkennen, wie notwendig die Sparprogramme sind.

Und eine IWF Rückzahlung mit neuem IWF Geld zu meistern - deutet höchstens darauf hin, dass auch der IWF mitspielt.

Dabei, einen Toten mit Malfarben rosige Wangen zu zaubern. Um den Anschein zu erwecken, er würde noch leben.

IWF leiht Geld für Zahlung an IWF ???????????

"Unterdessen gab das Finanzministerium in Athen bekannt, dass die am Dienstag fällige Kreditrate in Höhe von 750 Millionen Euro fristgerecht an den Internationalen Währungsfonds zurückgezahlt werde. Dazu griff die Athener Verwaltung offenbar auch auf ein Notfallkonto beim IWF zurück, wie aus Regierungskreisen verlautete."
Ich bin verwirrt! Die Institutionen, die von GR Geld verlangen, leihen es erneut vom Notfallkonto - und wollen danach natürlich NOCH MEHR ZINSEN und ZINSESZINSEN ... Was zum Teufel ist hier bloß faul?

Umdeutung !

Also betreibt Athen keine Schuldentilgung, sondern nur eine Umschuldung, wie clever.

Aber auch diese (vermutlich abgesprochenen) Hütchenspielertricks werden die CDU und wohl auch die SPD nicht davon abhalten, im Juni das dritte Hilfspaket für GR durch den Bundestag zu peitschen.

Ausfallquote auch dieser neuen Steuergelder: 100%

Unfassbar !

Kurz und Bündig !

Griechenland muss aus den Euro Währungsraum raus, bleibt aber in der EU (sofern die Mehrheit es wünscht).
Die Landeswährung wird Entwertet und somit wird das Land wieder Marktfähig. Und sollte es eines Tages wieder eine Stabile Wirtschaft haben, steht dem ja nichts im Weg wieder in die Währungsunion wieder einzutreten. Aber ich Schätze das könnte so Erfolgreich werden, das viele Länder die in ähnlicher Situation sind dem beispiel folgen werden. Und davor hätten die Starken Länder wie Deutschland die am meisten von den Euro Profitieren Angst.
Was da im moment um dieses Land wie ein Schmierentheater gespielt wird passt unter keiner Kuhhaut wie wir in Bayern sagen.

Schuldenkonto

600 Mio. an den Schuldner vom "Notfallkonto".
Das zeigt doch nur mehr wie unglaublich schlecht unser Geld-/Kreditsystem ist.
Zitat «Wenn ihr weiterhin die Sklaven der Banken sein wollt und für eure eigene Versklavung bezahlen wollt, dann lasst die Banken weiterhin das Geld erschaffen und die Kredite kontrollieren.» - Sir Josiah Stamp, 1880-1941, u.a. Direktor der Bank of England

Lustig

Weil die zentrale europäische Organisation (EU), von Athen verhasst, Athen kein Geld geben will, nimmt die zentrale griechische Organisation (Varoufakis) den Kommunen das Geld weg. Das nennt man echten Protest gegen Zentralisierung und Bevormundung aus Brüssel! Chapeau!

@Das weite Meer

Sie liegen absolut richtig !

Wenn ich den ohnehin unterversorgten Kommunen nun auch noch ihre Reserven nehme, was machen diese dann in naher und mittelbarer Zukunft. Sich Geld leihen, sich weiter verschulden und noch tiefer verschulden ???

Mit welchen Geldern von welchen "Notfallkonten" will Athen denn die nächsten und bald anstehenden Schuldendienste (Milliarden) leisten ?

Wir erleben gerade eine politisch inszenierte Insolvenzverschleppung, aus rein ideologischen und geopolitischen Gründen.

Das Recht, Verträge oder Regeln...haben in dieser EU keinen Platz und keine Zukunft mehr, es herrscht die pure Willkür und Regellosigkeit.

Bislang ist nicht erkennbar, wie Griechenland ohne eine Einigung

mit den internationalen Geldgebern diesen Verpflichtungen nachkommen könnte."
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Und wenn du nicht willst,lasse ich dich am langen Arm verhungern!
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Kenne ich,von vielen privaten Schuldnern bei unseren Banken!
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Wenn du nicht willst, wie ich es will!
greife ich auf deine Grundlagen zu!
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Im Fall Griechenlands immer noch eine Option,auf die viele"Helfer"Europas warten!
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Es könnte ja so viele Möglichkeiten für einige Wenige in der Welt,an diese Grundlagen Griechenlands zu kommen!
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Wenn nur diese Linken in Griechenland,endlich auch Wendehälse würden!
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"..75 Prozent der Gelder,die Griechenland vom EFSF erhalten hat,gingen an deutsche und andere europäischen Banken. Nur ein Bruchteil dieser Gelder kam in Griechenland an. Hat er Recht?"
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Aus Faktencheck Hart aber fair!
http://www1.wdr.de/themen/politik/faktencheck442.html
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Das ewige Gegenargument,daß auch griechische Sparer gerettet wurden,
entspricht nicht annähernd den Dimmensionen der Rettung,der großen Profiteure in Europa,insb. D!

Ein weiterer Schritt zur Insolvenz !

Mit der Veröffentlichung dieser Geldquelle zur Befriedigung der Gläubigerbanken ist man doch wieder einen Schritt weiter zum Staatsbankrott.

Und dann ?

Dann wird offengelegt, welche Banken für welche Geldleistungen überhaupt haften.

so ist das

in deutschland haben wir bisher auch
kreditverpflichtungen mit neuen
schulden bedient,das heißt dann neuverschuldung.
und als erfolg wird schon eine geringere
neuverschuldung gewertet.
wenn man an dieses system glaubt,ist
auch alles im grünen bereich.
für griechenland ist der glaube dem wissen
gewichen,daß sie ihre kredite nicht zurück zahlen können,und dann funkioniert das system
nicht mehr.

Griechische Regierung kratzt letzte Euros zusammen

Die griechische Regierung sammelte bei den kommunale Behörden des Landes und den öffentlichen Einrichtungen die letzten Reserven von 600 Mio. € zusammen. Die letzte Zahlung an den IWF in Höhe von 750 Mio. € soll nur durch Umbuchung von einem auf das andere IWF-Konto zustande gekommen sein. Offenbar ist der Staatsbankrott nicht mehr weit.

Das scheint die Tsipras-Regierung aber wohl wenig zu stören. Seit der vereinbarten Verlängerung des 2. Hilfspaketes im Februar, aus dem GR 7,2 Mrd. € erhalten könnte, konnte Varoufakis die vereinbarte Reform-Liste der Brüsseler Gruppe (EU-Kommission, EZB und IWF) und den Finanzministern der Euro-Länder nicht vorlegen.

Die Syriza-Regierung ist mit den vereinbarten Strukturreformen nicht einverstanden, legt aber auch keine adäquaten und ausreichenden eigenen Vorschläge vor. So ist der Kollaps der Athener Finanzen nicht mehr fern. Die griechische Regierung wird auch keinen Notkredit erhalten. Vielmehr spielen die Kreditgeber verschiedene Szenarien durch

Banken

Es wird immer betont, dass das meiste Geld an die Banken. Das mag so sein. Aber vorher hat Griechenland das Geld von den Banken bekommen und verfrühstückt. Schließlich haben die Banken jahrelang die Staatsanleihen gekauft. Hätten sie das nicht getan, hätte Griechenland schon früher kein Geld gehabt.
Und ob es für uns besser gewesen wäre, die Banken pleite gehen zu lassen und das Geld nach Griechenland zu überweisen, kann sich jeder fragen, der ein Konto hat.
Wer chronisch mehr Geld ausgibt als er einnimmt ist am Ende, wenn ihm keiner mehr was gibt.
Da hilft nur sparen oder mehr einnehmen oder woanders betteln

Zahlungsaufschub für Griechenland!

Wenn IWF und Co. weiterhin auf ihre Zahlungen drängen machen sie sich mitschuldig an der Komplettdemontage des griechischen Staates. So schnell kann das Land das Chaos der bürgerlichen Vorgängerregierungen nicht aufräumen. Und überhaupt, die Kriese krieselt seit 5 Jahren herum. Warum haben die Vorgängerregierungen nichts zur besseren Versteuerung beigetragen? wohl weil sie eine vermögensfreundliche Politik zuungunsten der breiten Bevölkerung betrieben.

@OlliH 13:15

Sie armer Tor,

unser Steuergeld ist bereits in Griechenland!
Ein Kapitalverbrecher Schäuble hat es dahin geschafft und dafür jammernde Banken des Großkapitals gerettet!
Diejenigen welche jetzt Mitarbeiter entlassen von welchen das Geld der Rettung kam!
Ist das nicht feinfühlig?

Und ich sowie alle deutschen wohlen die Kohle wiedersehen! von Herrn Schäuble!
Also hopp hopp

Herr V. sprach vor wenigen

Herr V. sprach vor wenigen Wochen von "kleinen Liquiditätsproblemen". Entweder er blickt in seinem eigenen Laden nicht durch oder er veräppelt die Europäischen Partner! Ich weiß nicht was schlimmer ist. Man(n) sollte dieses griechische Drama aber beenden und keine Zugabe mehr geben.

13:15 von OlliH "So ein Schwachsinn" zu @Odin-HH 12:48

Sie, @OlliH, suggerieren den Lesern leider - absichtlich? -das Falsche.

1. Deutschland hat schon Milliarden an Griechenland gezahlt. Mit dem 1. Schuldenschnitt, der zwar "nur" Private betraf, darunter aber auch eine Notverstaatlichte Bank.

Wer etwas anderes behauptet, erzählt - ihre Worte - So einen Schwachsinn."

Zusätzlich weiß eigentlich jeder, ich nehme an auch sie, dass die Griechen nur mehr ihre Schulden nicht mehr aus eigener Kraft bedienen können müssen - und dann schon weitere Milliarden von uns an Griechenland geflossen sind.

Weil es unsere Milliarden sind, die bei einem Schuldenschnitt - das Wort klingt so schön, und bedeutet so viel Böses für uns - verloren sind!

Klartext:
Milliarden Steuergelder wurden schon Griechenland geschenkt.

Und es werden noch viele Milliarden verloren sein. Nur deren Höhe, weiß man heut noch nicht.

Jede weitere Milliarde, die wir Griechenland geben, bedeutet faktisch weiteres Geld, das wir verlieren.

Andrea Zaindinov Bitte mal

Andrea Zaindinov
Bitte mal nachlesen! Es kriselt nicht erst seit 5 Jahren! 1893 und 1932 waren die Griechen schonmal Pleite. Ein Reporter (edmond about) berichtete schon 1852 davon, dass die Griechen über Ihre Verhältnisse leben und zu viele Beamte haben. Es hat sich seitdem nichts getan und wird es auch in Zukunft nicht, wenn sich immer einer findet der das den Griechen finanziert.

An was erinnert mich das?

An das Suchen nach dem letzten Kleingeld in den Sofa-Ritzen.
Und was passiert, wenn das Sofa "leer" ist?

@ Das weite Meer

Zeigen Sie mir doch bitte mal im vom Bundestag verabschiedeten Etat die angeblich verschenkten Milliarden. Da werden sich keine finden, weil Fakt ist, dass überhaupt kein Geld geflossen ist, sondern nur Bürgschaften für Kredite übernommen wurden.

Klartext:
Es wurde kein Cent überwiesen, geschweige denn verschenkt!

3% lebten über ihre Verhältnisse.

Ein Mindestlohn von 750€ (Deutschland 1300€), geringerere Renten und Sozialleistungen bei ungefähr gleichem Preisniveau ist kein Leben über den Verhältnissen. Der Großteil der Griechen hat vor der Kriese soviel verdient dass man davon grad noch so leben konnte.

Zum real existierenden Kasino-Kapitalismus

Bevor es in diesem Strom von chauvinistischem Geschwätz und großkotzigem GREXIT-Geschwafel völlig vergessen wird:

ein Großteil der aktuellen Staatsschulden Griechenlands sind erst nach Ausbruch der Schuldenkrise und dem Beginn der "Rettungspakete" entstanden.

Die Troika hat mit freundl. Unterstützung der EZB die GLÄUBIGER Griechenlands saniert (= rausgekauft) und damit private Forderungen in öffentliche umgewandelt. Die Banken (französiche, deutsche usw.) und Spekulanten erhielten den NENNWERT ihrer Kredite / Anleihen ausbezahlt - nach der faktischen Zahlungsunfähigkeit Griechenlands. Und diese Schulden sollen nun die griechischen Bürger in den nächsten Jahrzehnten abstottern.

Anstatt diejenigen, die sich an gewachsenen Staatsverschuldung GR eine goldene Nase verdient haben, an den Kosten ihrer Hochrisiko-Anlage zu beteiligen, zahlt jetzt der europäische Steuerzahler - und indirekt der europäische Sparer - wenn GR die Zahlungen einstellt.

was spricht gegen einen Staatsbankrott?

andere europäische Staaten haben das in den letzten Jahren, wenn auch vor dem Euro, doch auch gut hingelegt. Und die gibt es immer noch.
Ob wir nun die Banken direkt befriedigen oder über den Umweg über Griechenland, wo liegt der Unterschied? Naja, so kann man sagen, man stützt Griechenland, sonst muss man zugeben, das man die internationallen Banken stützen muss.
Aber, diese Banken haben beim Geldverleihen kräftigt verdient, haben jedes Augenmass verloren. Und eventuelle Verluste, die ja mit Zinsaufschlägen für schlechte Bonität eigentlich kalkuliert waren, haftet mal wieder wer?
Bekommen die Steuerzahler, die nun mal wieder gerade stehen müssen, eigentlich genau diese Zinsaufschläge zurück oder bleiben die bei den Banken, die ja nun genaugenommen keinerlei Risiko tragen?
Auch, weis schon...

@15:13 von KingMartinOne

Zeigen Sie mir doch bitte mal im vom Bundestag verabschiedeten Etat die angeblich verschenkten Milliarden.

Die Milliarden sind weg in dem Moment, in dem Griechenland einen Schuldenschnitt bekommt. Uns so wirklich rechnet ja niemand damit, dass das Geld jemals zurückgezahlt wird. Und dabei gibt es schon Fristen bis 2050. Im Moment müssen sie ja schon das Geld für die Zinsen und für kurzfristige Kredite zusammenkratzen. Das wird nie was. Woher soll das Geld auch so plötzlich kommen. Ein Wirtschaftsaufschwung in Griechenland aus dem Nichts? Plötzlich werden dort Dinge produziert, um die sich andere reißen? Das was es bisher schon gab (z.B. Tourismus) wird nicht plötzlich so explodieren. Es bleibt das Problem - Geld, welches über Jahre ausgegeben wurde, ist weg.
Jeder von uns, der für 10000€ Staatsanleihen gekauft hätte, wollte das Geld irgendwann wieder haben. Ich jedenfalls. Hätte sich GR über die Jahre nicht so viel leihen dürfen.

Staatsbankrott

@ pwg51:
"was spricht gegen einen Staatsbankrott?"

Er ist ungerecht, weil es gerade die Sozialhilfeempfänger und Rentner trifft, also die Schwachen. Außerdem haben die Pech, die beim Plündern des Bankkontos nicht unter den Ersten sind. Firmen, die für den Staat gearbeitet haben, werden auch in den Bankrott gezogen, die meisten Arbeitsplätze werden vernichtet. Firmen und Grundstücke gehen an Ausländer, usw.

Weg des geringsten Widerstandes

Die griechischen Linksextremen gehen auch nur den Weg des geringsten Widerstandes. Sie plündern die öffentlichen Kassen, statt dass sich der Staat das ihm zustehende Geld von den säumigen Steuerzahlern holt. Aber das trauen sie sich wohl nicht.

Am 12. Mai 2015 um 15:26 von OlliH

"Wer haftet für diese Unsummen ?
Die Frage beantworte ich gern: KEINER..."

Genau, die Schulden verschwinden einfach von Zauberhand und die nötige Alimentierung Griechenlandes, wird von dem IWF, EZB, ect. getragen, das Geld erscheint bei denen schließlich von selbst auf dem Konto...

"Wann wollen wir denn endlich mal selber anfangen diesen Schuldenberg auch mal wieder abzutragen?"

Gut erkannt, ein Grund mehr den Transfer von Steuergeld zu verhindern.

An der Schuldenunion wird Europa scheitern.

Am 12. Mai 2015 um 15:59 von Tschörmen

"Er (der Schuldenschnitt) ist ungerecht, weil es gerade die Sozialhilfeempfänger und Rentner trifft..."

Da haben Sie Recht. Allerdings hat es die Griechen nicht gekümmert, als sie die europäischen Gelder und die massig genommenen Kredite verlebt und nicht inverstiert haben. Die Rentner von heute sind die Lebemänner von Gestern. Die Griechen haben die Zukunft ihrer Kinder selbst verbaut, nicht die EU.

Alle wollen kein € in Greece.

Es ist schon Belustigend wenn Neoliberale und Konservative eine linke Regierung anprangern die in 150 Tagen das beseitgen sollen was Sie den ärmsten Griechen in 14 Jahren eingebrokt haben. Zum ersten Male fällt Ihnen unter Krokodilstränen auf das dort die breite Masse der Bevölkerrung verarmt ist.

Disziplin ist alles

Griechenland hat immer noch eine Möglichkeit: Ausgabendisziplin.
Die Staatsausgaben müssen so weit gedeckelt werden, dass man sie aus den jeweiligen Einnahmen bestreiten kann.

Andere zahlen immerhin Steuern

@ Theo Hundert:
"Zum ersten Male fällt Ihnen unter Krokodilstränen auf das dort die breite Masse der Bevölkerrung verarmt ist."

Verarmt ist relativ. Das Durchschnittseinkommen liegt in Griechenland immer noch doppelt so hoch, wie in Polen. Dort wird nur nicht so viel gejammert.

Ein Land blutet aus, und

Ein Land blutet aus, und statt zu helfen - nein, nicht mit mehr Geld - geht der Erpressungsversuch weiter.

@the_ugly_truth:"ein Großteil der aktuellen Staatschulden

... Griechenlands sind erst nach Ausbruch der Schuldenkrise und dem Beginn der "Rettungspakete" entstanden."

Was wollen Sie damit sagen? Wenn ein Land Schulden in Höhe von 180 % vom BIP hat, zeigt das deutlich, dass es über seine Verhältnisse gelebt hat und die zur Verfügung gestellten Kredite nicht für Strukturreformen und ein Wachstums- und Beschäftigungsprogramm genutzt hat. Selbst nach einer Entschuldung von 107 Mrd., die die griechischen Banken zu tragen hatten, wurde nicht mittels Reformen und Investitionen umgesteuert, sondern die Schulden -trotz tragbarem Kapitaldienst- immer weiter erhöht und die einfache Bevölkerung geschröpft.

Im Ergebnis lässt sich sagen, dass GR offenbar nicht reformierbar ist, denn auch die Tsipras-Regierung will keine tragfähigen, nachhaltigen Reformen durchführen. Die neue Regierung hat auch kein Konzept, nach eigenen Vorstellungen das Land zu sanieren.

" Aber ich Schätze das könnte

" Aber ich Schätze das könnte so Erfolgreich werden, das viele Länder die in ähnlicher Situation sind dem beispiel folgen werden."

Ich schätze eher den Gegenteil, Griechenland erlebte Durchbruch erst bei Euroeinführung, mit der Drachme war nicht so glänzend.

Die EZB schraubt heute die

Die EZB schraubt heute die Obergrenze für Liquiditätshilfen der griechischen Zentralbank wieder nach oben. Kann (darf) Mario Draghi das eigentlich einfach machen?

"Ein Mindestlohn von 750€

"Ein Mindestlohn von 750€ (Deutschland 1300€), geringerere Renten und Sozialleistungen bei ungefähr gleichem Preisniveau ist kein Leben über den Verhältnissen. Der Großteil der Griechen hat vor der Kriese soviel verdient dass man davon grad noch so leben konnte."

Dazu ausgiebig viele ausgiebige Renten ungeprüft weiter gezahlt, zu viele Beamte, keine Grundsteuern und sonstige Steuern auch nicht so richtig eingetrieben, bei den Reichen sowieso bis heute nicht...

"Es ist schon Belustigend

"Es ist schon Belustigend wenn Neoliberale und Konservative eine linke Regierung anprangern die in 150 Tagen das beseitgen sollen was Sie den ärmsten Griechen in 14 Jahren eingebrokt haben."

Treffender ist, linke-rechte Regierung zu sagen. Und die "ärmsten Griechen" haben auch die vorherigen Regierungen gewählt. Jetzt haben sie wieder eine Regierung gewählt, die die Schritte wagt, was die vorherige Regierung nicht gewagt haben, sich einfach bei den sowieso überbelasteten Kommunen zu bedienen.

Na ja...

Gr hat ein Staatsdefizit im gegenteil zu Portugal, Irland, Spanien die haben ein Bankendefizit.
Wenn wirtschaftlich nicht wächst wie soll getilgt werden?
Die letzten Jahre hat man nur Steurn eingetrieben und Gehälter, Renten gekürzt und somit die Kaufkraft reduziert.
Die Drachme würde alles verschliemern den die Kafkraft würde sich noch mals halbieren...Energie (Erdöl, Gas...) were dann auch für Unternehmen unbezahlbar und die Abwärtspirale würde sich nie schliesen.
Ein unaufhaltsamer Dominoefekt.

@15:19 von the_ugly_truth

"Die Troika hat [...] private Forderungen in öffentliche umgewandelt."
Es war zwar nicht die Troika, aber vom Prinzip her ist das richtig.

"Die Banken [...] und Spekulanten erhielten den NENNWERT ihrer Kredite / Anleihen ausbezahlt"
Das ist falsch. Die Banken haben beim ersten Schuldenschnitt auf 53% des Nennwertes ihrer Anleihen verzichtet.

"Anstatt diejenigen, die sich an gewachsenen Staatsverschuldung GR eine goldene Nase verdient haben, an den Kosten ihrer Hochrisiko-Anlage zu [...]"

Daran hat sich niemand eine goldene Nase verdient. Die griechischen Staatsanleihen wurden nur mit geringfügigen Risikoaufschlägen am Markt gehandelt. Sprich: Es gab nicht deutlich mehr Zinsen, als für die Staatsanleihen anderer Länder der Eurozone.
Staatsanleihen sind auch (in der Regel) keine Hochrisiko-Anlage, sondern ein sehr solides Investment, was vergleichsweise geringe Zinsen einbringt. Es ist Aufgabe der Banken, Staaten zu finanzieren. Das hat mit Kasino-Kapitalismus also gar nichts zu tun!

12:48 von Odin-HH

Umdeutung !

Also betreibt Athen keine Schuldentilgung, sondern nur eine Umschuldung, wie clever.

Aber auch diese (vermutlich abgesprochenen) Hütchenspielertricks werden die CDU und wohl auch die SPD nicht davon abhalten, im Juni das dritte Hilfspaket für GR durch den Bundestag zu peitschen.

Ausfallquote auch dieser neuen Steuergelder: 100%

Unfassbar !
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Grundsätzlich schließe ich mich Ihrer Wertung an.
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Aber, haben Sie die vorauseilende, bedingungslose Zustimmung der LInken vergessen?

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