Ihre Meinung zu: Proteste in Leipzig: Abstimmungsmängel bei den Behörden

12. November 2020 - 16:59 Uhr

Wer trägt die Schuld am misslungenen Polizeieinsatz in Leipzig? Die Stadt ging im Vorfeld von bis zu 50.000 Demonstranten aus. Doch die Polizei rechnete mit viel niedrigeren Zahlen. Von Martin Kaul und Sebastian Pittelkow.

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Kommentare

Laecherlich

"Wer trägt die Schuld am misslungenen Polizeieinsatz in Leipzig?"

Wer sagt denn das der Polizeieinsatz misslungen war? Reine Polemik.

Ist nur schwer zu fassen.

Da ist ein Gericht,
da ist die Stadt,
da ist die Polizei.

Aber die unbedingt erforderliche Kommunikation und Abstimmung zwischen den dreien bzw. zwischen Polizei und Stadt derart miserabel, besser gesagt: überhaupt nicht vorhanden, so dass alle über die Diskrepanz zwischen der zu erwartenden und tatsächlichen Zahl der Demonstranten überrascht war.

Da haben einige ihre Hausaufgaben nicht gemacht.

Abstimmungsprobleme?

Abstimmungsprobleme, die sich in Luft aufgelöst haben, als es später an diesem Tag galt, Linke zu verprügeln?
Da waren sich alle Verantwortlichen in wundersamer Weise wieder einig?

@sonnenbogenum 17:11

Scheitern oder nicht vom Ergebnis her betrachtet stellt die Frage der Zielsetzung.
Reine Spekulation.

Bitte um Verhältnismäßigkeit.

Warum wird immer von "Coronaleugnern" gesprochen. Die wenigsten der Demonstranten waren Leugner von Corona, sondern haben nur etwas gegen einen Teil der Maßnahmen zur Zurückdrängung derselben.
Auch ich bin für Abstand und Masken im ÖNV und Geschäften. Aber was soll das, das Schüler im Schulbus nebeneinander sitzen, aber getrennt von anderen Klassen Pausen machen müssen? Oder nehmen wir das Alkoholverbot ab einer bestimmten Zeit. Es glaubt doch keiner, das deswegen nicht getrunken wird. Dann wird sich halt eher eingedeckt und die Party in die Garage verlegt.
Was soll das, wenn in der S-Bahn jeder neben jeden sitzen kann, aber nur mit wenigen Familienangehörigen Weihnachten feiern kann.
Maßnahmen ja, aber Verhältnismäßig.
War kürzlich im Krankenhaus, Da laufen Ärzte und Schwestern mit den billigen Alltagsmasken rum. Da stützt man Fluggesellschaften, ist aber nicht in der Lagen, Ärzte und Pflegepersonal mit besseren Masken auszustatten.

Proteste in Leipzig

Ich möchte e n d li c h wissen, wieviele Krawallmacher von der linken Szene - ANTIFA - dabei waren und ihre Hände - wie immer - in Unschuld waschen. Dank der Unterstützung der Linken Bundestagsfraktion!
Ich erhielt eine mail einer Abgeordneten, die sich öffentlich und selbstbewußt als Angehörige der antifa bezeichnete.

@17:11 von sonnenbogen

"Wer sagt denn das der Polizeieinsatz misslungen war?"

Wenn es für eine Demo bestimmte Auflagen gibt und diese konsequent von den Teilnehmern ignoriert werden, dann fände ich es schon wichtig, dass die Polizei diese Auflagen durchsetzt. Ebenso wenn die Demo beendet wird und die Leute einfach dableiben. Sonst kann man sich in Zukunft jede Form von Regelung sparen. Das gilt dann für alle Demos, nicht nur für die, bei denen man mit den Zielen der Veranstaltung sympathisiert. Daraus lernen dann Andere, dass man nur stur bleiben muss und es passiert nichts.

Andererseits wäre es wohl extrem unverhältnismäßig, eine Demo wie die in Leipzig mit Gewalt aufzulösen.

Keine Ahnung, was die Polizei für Möglichkeiten gehabt hätte. Aber Nichtstun kann man wohl kaum als gelungen bezeichnen.

Gefahrenlage falsch eingeschätzt

Die Gewaltexzesse durch Rechtsextremisten während der Demonstration in Leipzig sind alles andere als "lächerlich". Der Staat muss wehrhaft sein, wenn Chaoten die Gewalt in die Strassen tragen. Das Ergebnis zeigt, dass die Gefahrenlage von den Beteiligten offensichtlich falsch eingeschätzt wurde.

"Abstimmungsprobleme"

bei der sächsischen Polizei sind bei bestimmten Aufgabenstellungen ganz, ganz schwer in den Griff zu bekommen.

Die trauen sich sogar, ein normales und wohl nicht zu beanstandendes Verwaltungsgerichtsurteil als Grund anzuführen, dass sie ihren Job nicht hätten durchführen können, weshalb die Gerichte künftig anders entscheiden sollten.

Die Probleme da in Sachsen scheinen wirklich tiefgreifend zu sein.

Am 12. November 2020 um 17:19 von SanVito

Zitat: Ich erhielt eine mail einer Abgeordneten, die sich öffentlich und selbstbewußt als Angehörige der antifa bezeichnete.

So empört wie Sie sich geben, vermute ich, dass Sie nicht wissen, was die Antifa ist und Sie mit Autonomen und irgendwelchen sich links gebährdenden Hooligans verwechseln.

Wer trägt die Schuld ?

Wer trägt die Schuld ?
Nein nicht die Polizei ! In erster Linie die Gerichte und Richter die diesen ganzen Warnsinn der Querdenker in Pandemie-Zeiten genehmigten und erlaubten...

das sind zu viele Fettnäpchen von Seehofer

Nehmen wir mal an, Seehofer hat NICHT an der Querdenkerdemo teilgenommen (soviel Vertrauensbonus gebe ich ihm gerade noch).

Das würde aber im Umkehrschluß bedeuten, daß auch er sich nur nach Aktenlage vor die Polizei gestellt hat, um sie zu schützen, und das "per Ferndiagnose".

Über Seehofer schwebt immernoch das Damoklesschwert der Rassismusstudie, der er nur in abgemilderter Form für den Querschnitt der Bevölkerung zugestimmt hat. So eine Studie dürfte genauso falsche Ergebnisse bringen, wie amerikanische Wahlprognosen.

Pikanterweise wurden die eingesetzten Beamten bei einer vorhersagbaren rechten bis ultrarechten Demonstration an die Kandarre genommen, bei den fast reibungslosen Castortransporten letzte Woche war das Aufgebot ca. 5x so hoch.

Ich gebe einfach mal das Ergebnis meiner persönlichen Studie (auch nach Aktenlage) bekannt:

Sowohl die Polizei, als auch der Innenminister haben die nötige Neutralität nach rechts hin verlassen.

Am 12. November 2020 um 17:11 von sonnenbogen

Zitat: Wer sagt denn das der Polizeieinsatz misslungen war?

Ich glaube auch nicht, dass der Polizeieinsatz misslungen war. Mir scheint es, er ist genau so gelaufen wie geplant.

@17:19 von SanVito

"Ich möchte e n d li c h wissen, wieviele Krawallmacher von der linken Szene - ANTIFA - dabei waren und ihre Hände - wie immer - in Unschuld waschen"

Die linke Szene hatte in Leipzig ja ihre eigene "Veranstaltung" und die wurde von der Polizei auch konsequent "behandelt". "In Unschuld waschen" tun die linken Chaoten ihre Hände auch i.d.R. nicht. Die sind ja stolz auf ihre "Leistung" und wollen ja, dass in den Medien berichtet wird, wogegen es ging.

Die Corona-Demo hatte schon ihre eigenen Probleme. Da brauchte es keine "linken Aufwiegler".

Insgesamt wäre es wünschenswert, wenn auf beiden Seiten des politischen Spektrums der Protest im Rahmen der Regeln und Gesetze abliefe und nicht jeder, der "wütend" ist glaubt, er könne machen, was er wolle. Egal was die Wut auslöst.

Können sie mir sagen wieviele Coronaleugner

bei der Polizeiführung zu finden sind und wieviele rechtsextreme Polizisten eingesetzt wurden?

Antifa randaliert immer wieder in Connewitz

Es wurden Straßen in Brand gesetzt. Das ist allerdings in Connewitz nichts Neues. Es wird immer wieder Brände gelegt. Neujahr wurde einem Polizisten der Helm abgerissen um anzugreifen.

Das Demonstrationsrecht ist zentrales Grundrecht in der Demokratie. Die eigentliche Demo war weitgehend friedlich. Wenn Einzelne Demonstranten Gewalt ausgeübt haben, muss dies berichtet werden.

Die Antifa Gewalt ist nicht zu tolerieren. Die Linksextremisten dürfen aber nicht noch belohnt werden in dem ihre Gewalt den Grundrechtsdemonstranten untergeschoben wird.

Es wird immer Demonstrationen

Es wird immer Demonstrationen geben, bei denen sich Krawallmacher unter friedliche Teilnehmer mischen werden. Dann wird wegen einigen Hundert Chaoten eine Demo verurteilt, an der zig Tausende teilgenommen und sich an die Auflagen gehalten haben.

17:27 von Adeo60

>>Die Gewaltexzesse durch Rechtsextremisten während der Demonstration in Leipzig sind alles andere als "lächerlich". <<

Ich habe auf yt. die knapp 6-Stunden Live-Berichterstattung gesehen!

Rechtsextremisten?

Bestimmt waren einige dabei!
Aber der überwiegende Teil waren Normalos - auch Kinder!

Die Gewaltexzesse kamen aus der Connewitz Ecke!

>>Der Staat muss wehrhaft sein, wenn Chaoten die Gewalt in die Strassen tragen. <<

100% Zustimmung- egal welche politische Richtung!

>>Das Ergebnis zeigt, dass die Gefahrenlage von den Beteiligten offensichtlich falsch eingeschätzt wurde.<<

Das mag sein.

Misslungener Polizeieinsatz in Leipzig?

Wer von den, diesen Artikel schreibenden Redakteuren war den wirklich vor Ort? Könnte es, eventuell, unter Umständen, vielleicht oder relativ sicher sein, das hier ein von wem auch immer vorgegebener "Bildungsauftrag" besteht? Klar gibt es Personen, welche durch ihre "Vorbildwirkung" im öffentlichen Aufmerksamkeitsspektrum stehen, welche die Vorkommnisse verurteilen. Wenn ich brennende Barrikaden in dem Zusammenhang mit der Demo veröffentliche, erzeugt das schon den gewünschten Effekt. Das sich diese Szenen weit ab, obwohl in der gleichen Stadt, vom Demonstrationsgeschen abspielten, wird nicht erwähnt. Für wirklich Interressierte gibt es auch Bilder, welche die wahren Begegnungen zwischen "Demonstranten" und der vor Ort befindlichen Polizei zeigen. Z.B. "Das MUTMACH-Video 2: Leipzig, 07.11.2020".

rer Truman Welt

Bei all der Diskussionen bleibt m. M nach eine Entwicklung völlig außerhalb der Blickwinkel. Wenn 45.000 Menschen tatsächlich bei der Demonstration in Leipzig gewesen sein sollten, nimmt deren Zahl doch stark zu oder? Ich meine, wenn diese Zahl sich vielleicht zügig in Richtung 100.000 entwickeln sollte, entsteht etwas anderes als ein Häufchen Spinner, so wie sie nach meiner Wahrnehmung doch gerne dargestellt werden. Sollte das so sein, würde ich der Politik raten, sich den Anliegen dieser Menschen nicht weiterhin so ignorant und abschätzig gegenüber zu verhalten. Andernfalls sind es dann u. U schnell ein paar hundert tausend und dann würde es richtig ungemütlich. Einfach verbieten würde m. E. die Gefahr mit sich bringen, einen Multiplikatoreffekt damit auszulösen. Vorsicht ist hier sehr angesagt!

Am 12. November 2020 um 17:18 von KarlderKühne

Zitat: Warum wird immer von "Coronaleugnern" gesprochen. Die wenigsten der Demonstranten waren Leugner von Corona, sondern haben nur etwas gegen einen Teil der Maßnahmen zur Zurückdrängung derselben.

Haben Sie übersehen, dass in dem TS-Artikel von "Regierungskritikern und Corona-Leugnern" die Rede ist.

Die, die etwas gegen die Coronamaßnahmen haben, kritisieren die Regierung darob.

Die, die die Existenz von Corona grundsätzlich verneinen, sind Corona-Leugner.

Der Vollständigkeit halber hätte man auch noch Verschwörungsmythiker, Rechts- und Linksradikale, Reichsbürger u.a. erwähnen können.

@17:34 von Initiative Neue...

"Die Antifa Gewalt ist nicht zu tolerieren."

Stimmt

"Die Linksextremisten dürfen aber nicht noch belohnt werden in dem ihre Gewalt den Grundrechtsdemonstranten untergeschoben wird"

Wer tut das denn? Ich habe allen von mir konsumierten "Mainstreammedien" entnommen, dass das zwei verschiedene Ereignisse waren.

"...eine Demo verurteilt, an

"...eine Demo verurteilt, an der zig Tausende teilgenommen und sich an die Auflagen gehalten haben"

Sie finden also, die Teilnehmer der Demo haben in ihrer Mehrheit Masken getragen und die nötigen Abstände eingehalten? Und nach behördlicher Beendigung der Demo sind sie wie aufgefordert nach Hause gegangen?

Oder welche Auflagen meinen Sie, an die sich gehalten wurde?

Natürlich darf man gegen die Corona-Regeln demonstrieren. Aber die Angestellten der Reisebranche oder Kulturszene schaffen es doch auch, Demos abzuhalten, die nicht gegen Regeln verstoßen.

Die Leute, die immer von einer "Corona-Diktatur" reden, sollten solch eine Veranstaltung mal in einem Staat machen, der wirklich eine Diktatur ist.

Es ist traurig...

.. dass solche Themen überhaupt zur Diskussion stehen. Das Deminstrationsrecht ist in unserer Verfassung verbrieft. Und das ist auch gut so. Eine Diskussion darüber, in wieweit dieses Recht für Gruppen gilt, welche vorsätzlich die Rechte gesundheitlich gefährderter Menschen in Frage stellen wollen, ist IMHO legitim. Auf welchem Weg befinden wir uns aktuell in Deutschland? Wer schürt diese Ignoranz der aktuellen Situation? Wer nimmt sich das Recht heraus, Polizei, Verwaltungsbehörden und Gerichte pauschal zu verurteilen, wenn querdenkende Menschen jedwede Empathie für gefährdete Mitmenschen in den Orkus schießen? Warum müssen sich Polizei und Ordnungsbehörden in einen juristischen und abstrusen Diskussionsprozess begeben, nur weil kleine Gruppen von entweder ideologisch schräg gesteuerten oder auf Krawall gebürsteten Menschen die Pandemie für ihre Lust auf Opposition gegen alles instrumentalisieren?

Am 12. November 2020 um 17:35 von KarlderKühne

Zitat: wird immer Demonstrationen geben, bei denen sich Krawallmacher unter friedliche Teilnehmer mischen werden. Dann wird wegen einigen Hundert Chaoten eine Demo verurteilt, an der zig Tausende teilgenommen und sich an die Auflagen gehalten haben./em>

Auflage war: 16.000 Teilnehmer
Es waren weit mehr.

Auflage war: Kundgebung ja, Demonstrationszug nein.
Die TS berichtet: " Am Abend zogen dann Zehntausende Menschen weitgehend unbehelligt von der Polizei durch Leipzig."

Jeder kann sich bei YouTube ein eigenes Bild machen,

dass auf die Auflösung der Demo ein absolut friedlicher Umzug folgte, bis schwarz vermummte Gestalten die Polizei angriffen.
Dokumentiert von Boris Reitschuster oder dem Rechtsanwalt Frank Hannig.

Dass Sachsens Polizei

Dass Sachsens Polizei manchmal gewisse Schwierigkeiten mit der Einsatzstrategie gegen Rechtsaußen hat, ist ja nicht so ganz neu.
Aber der Staat nutzt die Gelegenheit und begrenzt einfach mal pauschal das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit auf maximal 1000 Teilnehmer.
Welche eine glückliche Fügung und schöner Zufall. Hat eben alles auch seine Vorteile...

17:31 von Der freundliche...

>>Wer trägt die Schuld ?

Wer trägt die Schuld ?
Nein nicht die Polizei ! In erster Linie die Gerichte und Richter die diesen ganzen Warnsinn der Querdenker in Pandemie-Zeiten genehmigten und erlaubten...<<

Meine Antwort so freundlich wie es gerade noch geht:

Was auch immer die Querdenker zu ihrer Haltung ihr Recht aufs Unsoziale einfordern zu wollen getrieben hat, das Gericht hat richtigerweise ihre Demo unter Auflagen erlaubt. Dann hat die Polizei nix anderes zu tun, als deren Recht zu gewährleisten und die Auflagen durchzusetzen bzw. ansonsten den Spuk zu unterbinden.

Ich bedaure, dass auch Sie auf diese unerträgliche Schuldzuweisung der Polizei und verantwortlicher Politiker abfahren. Es entspricht nämlich nicht den Prinzipien unserer Gewaltenteilung.

Weil die Polizei etwas nicht "kann", darf ein Gericht kein Recht sprechen, bzw. hat sich das Gericht danach zu richten, was die Polizei können will oder auch nicht? ... ts,ts

17:37 von selbst denkende...

Stimme ihnen zu.

Hier wird zwischen regierungskritisch
und Coronaleugner unterschieden.

Die Art der Darstellung kann schon
diffamierend wirken.

Was ist, wenn man mit der Regierung
kein großes Problem hat,
sondern nur die Maßnahmen zum Teil kritisch sieht?

Querdenker Demo in Leipzig

"Bei diesem Einsatz", so der Sprecher, sind sicher Fehler gemacht worden.
###
Der Fehler liegt aber sicher nicht bei der Polizei !
Wie sollten eigendlich 2700 Polizisten auf einer Großkundgebung solch eine Menge von Regierungskritikern,Corona-Leugnern, Rechte, Linke und ich weiß nicht wer sonst noch in Schacht halten ?
Der Fehler war und ist, das solche Veranstaltungen in der derzeitigen Situation einfach gar nicht stattfinden dürften.

17:31 von Der freundliche...

Richter urteilen nach Recht und Gesetz
so in der Theorie
wer macht denn die Gesetze ?

17:27 von Adeo60

Rechtsextreme ?
natürlich es sind immer die Rechten ....

Wäre es nicht mal angesagt nach Rechtsbrechern zu suchen egal welche Partei die vorgeben zu haben

Wohlstandsprobleme

So schaut es aus, wenn die Menschen sich langweilen, zu wenig Zeit mit fordernden Beschäftigungen zur Selbstverwirklichung verbringen, um mit Nützlichem Selbstwirksamkeit erfahren zu können. Dann füllen Verschwörungsgedanken und Ideologien die innere Ideenleere auf, die unter Missbrauch des Freiheitsrechts abgeleitet werden wollen. Ich mag gar nicht daran denken, wohin das führen wird.

17:15 von harry_up

//Ist nur schwer zu fassen.
Da ist ein Gericht,
da ist die Stadt,
da ist die Polizei.

....

Da haben einige ihre Hausaufgaben nicht gemacht.//

Ich kann vor allem nicht fassen, dass man solche Demonstrationen überhaupt zum jetzigen Zeitpunkt zulässt. Selbst wenn man von 'nur' 10.000 Demonstranten ausgeht, kann man wissen, dass die nötigen Abstände nicht eingehalten werden können. Hinzu dürfte jedem klar sein, dass es sich bei diesen Demonstranten um eine Klientel handelt, die von vornherein nicht die Absicht hat, die bestehenden Regeln einzuhalten. Wären ausreichend Polizisten vor Ort gewesen, hätte das in eine üble Schlacht ausarten können. Vor allem aber: Kann man so viele Polizisten in den anderen Bereichen so lange entbehren?
Wie lange muss dann z.B. ein Unfallfahrer auf die Polizei warten?

@Adeo60

"Die Gewaltexzesse durch Rechtsextremisten während der Demonstration..."

Die Gewaltexzesse durch die hiesigen Vertreter linker "Aktivisten", die mal eben auf Demonstrationsteilnehmer einprügelten und die ganze Nacht - so wie des öfteren - durch diverse Stadtviertel marodierten, bleiben natürlich kaum erwähnt. Das kennen wir aber hier in Leipzig gerade von unseren linken und grünen Stadträten sowie Landespolitikern schon. Das ist dann eben erforderliche Gegenwehr, gegen die bösen Leugner.
Ich hab es jedenfalls aufgegeben, mich überhaupt noch an dieser Gesellschaft und Demokratie incl. "Meinungsfreiheit" zu beteiligen und nehme diesen Staat allenfalls noch als Beobachter wahr.

Zum Thema Corona:
Meine Tochter leidet unter massiven Symthomen, die auch auf Corona zutreffen würden. Haben Arzt + Gesundheitsamt angerufen, getestet wird sie nicht, da wir keinen Kontakt mit Infizierten nachweisen können. Was für ein Quark.
Gruß aus Leipzig und Kopfschütteln.

In Berlin hatte die Polizei auch sehr wenige Teilnehmer gezählt.

Wenn es dort 18.000 waren, dann hatte aber jeder durchschnittlich 4 qm zur Verfügung. Dann war aber die Auflösung wohl nicht gerechtfertigt.
In Leipzig hat sie auch offensichtlich zu wenige gezählt, und konsequenterweise nicht weiter eingegriffen.

Gegen Gewalt muss sie natürlich trotzdem vorgehen.

Die Polizei hat richtig gehandelt,

denn was hätte es gebracht mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen friedlich demonstrierende Menschen vorzugehen? Die Lage wäre eskaliert. Wie man es macht, macht man es immer jemanden nicht recht.
Wie kann ein Veranstalter einer Demo die Teilnehmerzahl begrenzen? Wie soll ein Veranstalter garantieren können, das sich nicht Chaoten unter friedliche Teilnehmer mischen?

17:44 von Opa Klaus

Das Deminstrationsrecht ist in unserer Verfassung verbrieft.
.
stimmt
aber auch die Einschränkungen und die Grenzen

Am 12. November 2020 um 17:45 von Mut-zum-Leben

Zitat: dass auf die Auflösung der Demo ein absolut friedlicher Umzug folgte, bis schwarz vermummte Gestalten die Polizei angriffen.

Ein Umzug, noch dazu unter Außerachtlassung aller Schutzmaßnahmen, war verboten.

Soll man denen, die gegen die Auflagen verstießen, jetzt auch noch dafür dankbar sein, dass sie wenigstens nicht gewalttätig waren?

Am 12. November 2020 um 17:47 von Sisyphos3

Richter urteilen nach Recht und Gesetz
so in der Theorie
Zitat: wer macht denn die Gesetze ?

Das Grundgesetz, auf dem das Demonstrationsrecht fußt, hat der Parlamentarische Rat 1948/49 "gemacht."

Am 12. November 2020 um 17:56 von KarlderKühne

Zitat: Wie soll ein Veranstalter garantieren können, das sich nicht Chaoten unter friedliche Teilnehmer mischen?

Ein Anfang wäre, dass er die Teilnehmer nicht auch noch aufstachelt, die Auflagen zu missachten.

Ich habe in den 80ern Demonstrationen erlebt, in denen die Veranstalter und Teilnehmer Autonome mit Sprechchören wie "keine Gewalt, keine Gewalt" zurückgepfiffen haben. Das hat selbst Autonome beeindruckt

Vier Fragen

Es ist meiner Ansicht nach ein inakzeptabler Umstand, dass die Tagesschau jetzt von "Schuld" und "Misslingen" schreibt. Worum geht es denn bitte?

1. Es geht in dem Artikel wohl eher um eine Zuordung der Leipziger Proteste in "gut" und "böse". Warum?

2. "Zehntausende Menschen zogen weitgehend unbehelligt von der Polizei durch Leipzig". Was ist daran falsch?

3. Eine Berichtertattung über linke Gegendemonstranten und deren "Aktionen" kommt im Artikel nicht vor, obwohl Pflastersteinwürfe und Brandsätze gegen die Polizei eher diesem Spektrum zuzuordnen sein sollte. Diese Gewalt wird aber eingepflügt und - wem sonst? - der QD-Demo "untergeschoben". Warum?

4. Wichtigste Frage: Die Tagesschau stellt etwas "klar" obwohl diese doch gar nicht selber vor Ort war, aber "jurisdiktiert" Informationen aus höchstens zweiter Hand. Warum berichtet die Tagesschau - bei solch elementardemokratischen Vorgängen wie eine Demo von 40+tausend Teilnehmern - nicht mit ihren Ü-Wagen und liefert eigene Bilder?

Am 12. November 2020 um 17:47 von beinhart

Zitat: Was ist, wenn man mit der Regierung
kein großes Problem hat,
sondern nur die Maßnahmen zum Teil kritisch sieht?

Dann ist man nicht das, was die TS "Corona-Leugner" genannt hat, sondern das, was sie im selben Satz "Regierungskritiker" genannt hat.

Proteste in Leipzig: Abstimmungsmängel bei den Behörden

Warum wird immer von "Coronaleugnern" gesprochen?
Das kann ich Ihnen sagen: Es ist aber nur Satire! Bei mir werden nur 10% meiner
Kommentare veröffentlicht. Ich habe es heute nach fast einem Jahr wieder versucht.

Weil ARD und ZDF Staats-Regierungssender
sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Antifa ist kein geschützter Begriff.

@17:19 von SanVito
Zunächst einmal heißt das nur, dass man gegen Faschismus ist.
Antifa war traditionell automatisch "links" und antikapitalistisch. In den letzten Jahren firmieren ganz offensichtlich ziemlich "Rechte" ebenfalls unter diesem Etikett. Sie bejahen dann die Großbanken, die USA (und auch extrem rechte Israelis mit deren Annexionspolitik).
Und werden natürlich auch nicht von der Linksfraktion unterstützt.

@17:55 von bäuerchen @Adeo60

//Meine Tochter leidet unter massiven Symthomen, die auch auf Corona zutreffen würden. Haben Arzt + Gesundheitsamt angerufen, getestet wird sie nicht, da wir keinen Kontakt mit Infizierten nachweisen können. Was für ein Quark.
Gruß aus Leipzig und Kopfschütteln.//

Wünsche Ihrere Tochter schnelle und gute Genesung!

17:45 von Mut-zum-Leben

>> dass auf die Auflösung der Demo ein
>> absolut friedlicher Umzug folgte

Ähh, nach der Auflösung der Demo folgte eine Demo? Und Sie erkennen den Widerspruch in diesem Satz NICHT selber? oO

Warum wird immer von "Coronaleugnern" gesprochen? Das kann ich I

Oh, ich sehe Sie zittern. Wir sind einem Rechtsstaat und nicht ein Notverordnungsstaat. Oh, in den Straßen meiner Stadt wurde in jedem 2. Haus ein Toter raus getragen. Eine riesige Pandemie. Grippe gibt es nicht mehr. Die Notwendigkeit dieser Maßnahmen ist m.E. überzogen.
Auch Sondersendungen gehören nicht ins Programm von ZDF unmd ARD.
Die Fragestellung des Senders ist ein Fake.
Ich verlange für mein Geld etwas bessers.
Aber auf mich hört ja keiner.

An welche Gerichte werden sich die Demonstranten

der Hygiene-Demos wohl wenden, wenn sie oder nahe Verwandte wegen der vor den Kliniken erforderlichen Triage nicht behandelt werden, weil es Erkrankte mit einem höheren positiven Outcome-Potential gibt?

Dann werden die Schuldzuweisungen an die Politik oder die Altparteien oder Merkel oder . . . kein Ende finden.

Deutschland, quo vadis

@beinhart 17:37

"Hier wird zwischen regierungskritisch
und Coronaleugner unterschieden.

Die Art der Darstellung kann schon
diffamierend wirken.

Was ist, wenn man mit der Regierung
kein großes Problem hat,
sondern nur die Maßnahmen zum Teil kritisch sieht?"

Also haben wir auf einer Seite Leugner, die der Überzeugung sind das ganze ist ein weltweiter Fake um Leute dazu zu zwingen Masken zu tragen.

Und dann haben wir Leute denen klar ist, daß Corona real und tödlich ist und sich auch nicht an Masken- und Abstandsregeln halten.

Ich bin ehrlich gesagt wütender und enttäuschter über die Leute in der zweiten Kathegorie.

Am 12. November 2020 um 18:48 von edding

Zitat: "Zehntausende Menschen zogen weitgehend unbehelligt von der Polizei durch Leipzig". Was ist daran falsch?

Der Marsch war nicht erlaubt, nicht einmal vom geneigten OVG Bautzen.

Ist ein Umdenken notwendig?

Anscheinend kann man bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht zur Einhaltung der Coronaregeln bringen. Warum reagiert man nicht wie folgt:
Wer ohne Maske demonstriert, verliert seine Krankenversicherung und muss entweder selbst zahlen oder auf die Behandlung verzichten. Eventbranchen, Gastwirte, Hotels dürfen öffnen, verlieren im Gegenzug aber alle Coronahilfen. Personen, die Events oder Gastrobetriebe besuchen, verlieren die Lohnfortzahlung und ihre Krankenversicherung bzgl. Coronaerkrankungen.
Nun mag man sagen, wer soll das kontrollieren? Das ist meines Erachtens gar nicht flächendeckend nötig. Wenn klare Hinweise vorliegen, werden Betriebe die Lohnfortzahlung stoppen. Bei den hohen Kosten auf den Intensivstationen reicht es einige zu erwischen, und sie mit den Kosten alleine zu lassen.
Ich glaube, es regelt sich ziemlich schnell, wenn alle in das Risiko besteht. Das geht doch nicht? Es gab solche Drohungen im Sommer gegen Personen, die Risikogebiete fahren

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