Ihre Meinung zu: Biden macht China Druck bei Handel und Menschenrechten

11. Februar 2021 - 12:00 Uhr

Erstmals seit seinem Amtsantritt hat US-Präsident Biden mit Chinas Präsident Xi telefoniert. In dem Gespräch ging es um den Handelsstreit der beiden Mächte - und um Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und Hongkong.

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Kommentare

Sehr gut

Und bitte auch bei Taiwan nicht zuschauen. Ich bin von Grundsatz immer für Frieden und Diplomatie. Manchmal braucht es aber Härte.

Biden macht China Druck ?

Also macht er da weiter wo Trump aufgehört hat.
Gut so danke.

Diplomatie oder Konflikt

"Chinas Präsident sagte, Kooperation sei die einzig richtige Wahl, während Auseinandersetzung beiden Ländern schaden werde. Differenzen seien normal. Doch sei entscheidend, damit angemessen und konstruktiv umzugehen und sich gegenseitig zu respektieren."

Angesichts der Machtangleichung oder sogar -Verschiebung spielt Zeit China in die Hände. Wenn die USA bzw. der Westen meint, gegenüber China noch etwas "imposen" zu können, dann besser schnell. Das macht die kommenden Jahre insgesamt riskant bis gefährlich, auch wenn der Trump-Handelskonflikt nun erstmal etwas abgeflaut ist.

Multilateralismus, Diplomatie und Grundrechte

Welch ein wohltuender Unterschied zur vormaligen US-Administration, die einen Präsidentendarsteller an der Spitze hatte, der mit sämtliche ultranationalistischen, rechtsstaatsfeindlichen Autokraten dieser Welt nach kurzer Zeit in einem Boot saß.

Mit Xi hatte er 2017 noch in Mar-a-Lago auf der Couch zusammensitzend seine fettige Schokoladentorte gepriesen, während er US-Cruise-Missiles auf Syrien abgeschossen hatte.

Mit Xi hatte er persönlich überhaupt keine Probleme. Rechtsnationalistische Autokraten (und China hat lediglich eine "kommunistische" Fassade) verstehen sich bestens. Korrupt sind sie alle.

Die rassistischen Einstellungen gegenüber Muslimen überschnitten sich mit Sicherheit. Zu Xinjiang war von Trump bekanntlich nichts zu hören. Trump war bereit seiner MAGA-Handelspolitik (die alle Regeln internationaler Kooperation mit Füßen trat) das Thema Demokratie in Hongkong & Menschenrechte in Xinjiang zu opfern.

Bidens Diplomatie & klare Ansagen sind ein Schritt vorwärts.

Handel und Menschenrechte: globale Fälle!

Ob Europa, USA, Asien, Orient und im Sonst wo, wo Leben ist. Lebt! Auch ich möchte dort für ein gemeinsames Harmonieren zu Überdenkungen anregen. Endlich, kommt es ohne Fäuste in den Jackentaschen zu verbergen zu politisch globalen Aktivitäten beim Anpassen zum Klimawandel. Juchhuuuh! Und natürlich will sich kein Staat hineinreden lassen. Verständlich! Aber, das politische Gesicht wahren, in diesem Jahrtausend, ist nur umsetzbar über das Entgegenkommen zu allem. Zu allem: bedeutet auch im je eigenen Heimatstaat die Bevölkerung gut Leben zu lassen. Es entwickelt sich die anstehende Gegenwart, wo Leben den Wert hat! Nicht aber Kapitalgewalten. Kein Ziel hat Werte im Otemleben, wenn auf den Böden Goldbarren glänzen, doch das Leben darauf vergangen ist! Auch dieses globale Mahnen, bleibt Wegweisung im politischen Handwerk! Die Schulbank für Politik der Würde findet heuer keine Lehrbücher mehr voll Staub. Nur Gemeinsamkeiten!
Überdenkung... Pro Menschheit und Leben, auch von:
Frau D. Brauer

,,Unfaire Praktiken"

Schwierig, wenn man bei den sog. Kommunisten die Mittel des Marktes besser, also effizienter und völlig skrupelfrei beherrscht als es die Erfinder tun, denen der Markt nur Gewinn und Rendite bringt, wenn der Konsum nicht abreißt und die Abhängigkeit kleinerer Ökonomien von mehr oder minder wichtigen Gütern und Dienstleistungen. Die haben es geschafft, daß es genügend Menschen gibt, für die die Sicherheit, bald uneingeschränkter Macht als Wirtschaft N°1 in der Welt teilhaftig zu werden besser ist als die Freiheit, über sein eigenes Leben in Wort und Selbstentfaltung bestimmen zu können. Da können die USA und auch sonst niemand mithalten. Die Ziele sind ausgegeben und sicher realistisch. Ich denke, daß die Ablösung als Weltmarktführer viel früher vollzogen werden dürfte, aber man will doch keine Angst verbreiten. Das geschieht unterschwellig wie von selbst.

Der neue US - Präsident ist auf dem hoh(l)en Ross, das schon Trump strapazierte, nicht glaubwürdiger, wenn er das so fortführt.

Biden war doch als neuer

Biden war doch als neuer Messias angekündigt, und nun doch Drohungen...wie bei seinem Vorgänger

Biden macht Druck an den richtigen Stellen

„Das Verhältnis zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hat unter Bidens Vorgänger Trump stark gelitten“

Wohl weniger das zwischen den jeweiligen Bevölkerungen als das zwischen deren „Herrschern“.

In einer schon lange globalisierten Wirtschaft, in der es auf die Erfahrung und das Wissen jedes einzelnen ihrer Mitglieder bzw. Bürgers ankommt (und vor allem den freien Zugang für jedermann dazu, also „freigeschaltete“ digitale Kommunikationsmittel), ist das Festhalten an einer obsoleten politischen Aufteilung in „Volkswirtschaften“ genaugenommen bzw. „bei Lichte betrachtet“ nicht nur absurd, sondern vor allen Dingen gerade in für die gesamte Weltbevölkerung akut existenzbedrohenden Situationen in höchstem Maße kontraproduktiv.

@12:07 von melancholeriker

„Ich denke, daß die Ablösung als Weltmarktführer viel früher vollzogen werden dürfte, aber man will doch keine Angst verbreiten. Das geschieht unterschwellig wie von selbst.
Der neue US - Präsident ist auf dem hoh(l)en Ross, das schon Trump strapazierte, nicht glaubwürdiger, wenn er das so fortführt.“

Das ist die spannende Frage, ob man es als bisher einzige Supermacht denn aus psychologischer Sicht schafft abzusatteln wenn das Selbstbild nicht mehr mit der Realität vereinbar ist. Dabei geht´s ja nicht nur um den Präsidenten sondern um die ganze stolze Nation.
Nach dieser "Thucydides Trap“-Theorie führten solche Machtverschiebungen in 85% der betrachteten historischen Beispiele zu schwerwiegenden Konflikten oder Krieg.

>> Biden war doch als neuer

>> Biden war doch als neuer Messias
>> angekündigt und nun doch
>> Drohungen...wie bei seinem Vorgänger

1.) Falsch, Biden war niemals (außer von Ihnen) als neuer Messias angekündigt worden

2.) Richtig, China ist immer noch China.

Und das die USA und China Konkurrenten sind, sollte Jedem klar sein.

Der Unterschied zwischen Trump und Biden ist der Tonfall, Trump (dummdreist polternd) oder Biden (intelligent fordernd)? oO

um 12:13 von Klausewitz Biden

um 12:13 von Klausewitz
Biden war doch als neuer
Biden war doch als neuer Messias angekündigt, und nun doch Drohungen...wie bei seinem Vorgänger
_______
Nein, ich freue mich nicht, dass ich das leider recht hatte. Fast identisch sind außenpolitische und -wirtschaftliche Ziele und Vorstellungen beider großer US-Parteien.
Biden, fast 50 Jahre führend in der Außenpolitik der USA, war immer Falke und ist es unverändert.
Natürlich fällt es der bis dato einzigen Welthegemonialmacht schwer, "plötzlich" eine aufstrebende Macht zu erleben, die wohl ein "asiatisches Jahrhundert" erschaffen kann.

Sorgen mache ich mir aber besonders über den neuen Kriegsminister - Verteidigung passt nicht zu seinen Äußerungen - wenn er erklärt, dass China niemals erlaubt werde, ein den USA ebenbürtiges und teilweise überlegenes Militär aufzubauen. Auch wenn China das anstrebe, so Austin, "habe ich die Absicht, sicherzustellen, dass das niemals passiert".

Gruß, Wolfgang

Biden macht Druck

Gut-soll er tun.Aber er darf sich dann auch nicht wundern, wenn es Gegendruck gibt.
Altion Reaktion-so läuft es. Und er soll auch nicht weinen ,wenn es dann eine „bloddy Nose“ gibt.

12:13, Klausewitz

>>Biden war doch als neuer Messias angekündigt, und nun doch Drohungen...wie bei seinem Vorgänger<<

Erstens war Biden nicht als neuer Messias angekündigt, und zweitens droht er nicht.

@12:15 von Nettie

"In einer schon lange globalisierten Wirtschaft..." ... "...ist das Festhalten an einer obsoleten politischen Aufteilung in „Volkswirtschaften“ genaugenommen bzw. „bei Lichte betrachtet“ nicht nur absurd, sondern vor allen Dingen gerade in für die gesamte Weltbevölkerung akut existenzbedrohenden Situationen in höchstem Maße kontraproduktiv."

Wäre halt auch schön wenn sich unsere kosmopolitischen Weltbürger auch mal Gedanken über die Organisation einer solchen Welt machen würden. Sobald man die Grenzen einfach entfernt sind die vielen Bürgerkriege nämlich auch unsere. Man bekommt ja nicht einmal Länder wie Irak oder Afghanistan organisiert.
Sowas erinnert mich immer an die Leute die schonmal fremde Planeten kolonisieren wollen während wir hier rumsitzen und nicht im Ansatz eine Ahnung davon haben, wie man nachhaltig die Erde in Betrieb hält.

neue potentielle Bündnisse?

Was der freie Westen nie wollte, ebenso wenig wie Russland und China selbst - wir haben ihnen geholfen immer enger zusammenzuarbeiten. Heute ist das Geheule groß, dass das russische Militär (vor allem Luftwaffe und Seestreitkräfte) in einigen chinesischen Standorten ständig als "Gast" präsent ist.

Der kluge Herr Biden verhängt Sanktionen gegen führende Vertreter der Militär-Junta in Myanmar. Zu gleichen Maßnahmen werde er auch andere Staaten bewegen. An sich nicht verkehrt.
Blöd ist nur, dass es zwischen Myanmar und seinen beiden großen Nachbarn "Sonderbeziehungen" gibt. Nein, keine Bündnisse. Noch nicht.

Die Ausrüstung des Militärs von M. ist voll kompatibel zum chinesischen.
Die Cocos-Inseln von Myanmar sind seit 1994 an China verpachtet. Das chinesische Militär hat sich dort eingerichtet. Tolle Lage!

Will Herr Biden auch Myanmar unbedingt in die Arme Chinas treiben? Er muss den Druck nur etwas erhöhen ...

Gruß, Wolfgang

13:21, Wolfgang GA

>> Fast identisch sind außenpolitische und -wirtschaftliche Ziele und Vorstellungen beider großer US-Parteien.<<

Die USA sind seit langer Zeit eine Welthegemonialmacht. Kein Politiker, ob Demokrat oder Republikaner, wird diesen Status in Frage stellen. Darüber, wie diese Rolle gestaltet wird, gibt es erhebliche Differenzen. Über den Grundkonsens aber nicht.

>>Sorgen mache ich mir aber besonders über den neuen Kriegsminister - Verteidigung passt nicht zu seinen Äußerungen - wenn er erklärt, dass China niemals erlaubt werde, ein den USA ebenbürtiges und teilweise überlegenes Militär aufzubauen. Auch wenn China das anstrebe, so Austin, "habe ich die Absicht, sicherzustellen, dass das niemals passiert".<<

Starke Worte für die Galerie.

China ist Atommacht. Kein verantwortlicher Politiker in China oder in den USA würde es auf einen militärischen Konflikt zwischen zwei hochgerüsteten Atommächten ankommen lassen.

Biden weiß doch sicher, wer

Biden weiß doch sicher, wer da wen drückt?
Dass Europa kein ernsthafter Gegner für die USA, ist, haben wir ja akzeptiert. Aber das die auch China und dem Rest der Welt was diktieren wollen, ist größenwahnsinnig.

13:45 von fathaland slim

"China ist Atommacht. Kein verantwortlicher Politiker in China oder in den USA würde es auf einen militärischen Konflikt zwischen zwei hochgerüsteten Atommächten ankommen lassen."

Ich hoffe sehr das sie recht behalten.

"Die USA sind seit langer Zeit eine Welthegemonialmacht."

Ich habe nur die befürchtung das wenn die USA Welthegemonialmacht bleiben wollen, was sie sicher wollen.
Die USA zu mitteln des Kriegen greifen muss um China in schach zu halten.
China wird auf Dauer Welthegemonialmacht werden.

Außenpolitische Konzeptionen?

Es sind ja nicht nur die USA, die wohl auf der Suche sind, wie weiter in der Außenpolitik.

Wir brauchen gar nicht bis Asien gehen. Vor der Haustüre - nein, schon im Wohnzimmer der EU hat China seine Kooperation 17+1, früher 16+1 seit 2012 etabliert. Die 17, ein durchgehender Gürtel von der Ostsee bis zum Mittelmeer. China investiert, die Staaten nehmen das chinesische Geld und Leistungen gern.

Vorgestern Video-Gipfel zwischen den 17+1.
Es wurden verstärkte wirtschaftliche ZA nach der Pandemie, mehr Export dieser Länder nach China, weiter enge ZA im medizinischen Bereich usw. beschlossen. Meldung auf der TS habe ich leider vermisst.

Hat Brüssel schon den östlichen Teil der EU aufgegeben? Öffnet die EU-Politik auch hier China Tür und Tor?

Wie gehen wir um mit China - und das gilt gleichermaßen für EU und USA.

Gruß, Wolfgang

12:07 von melancholeriker

>>Der neue US - Präsident ist auf dem hoh(l)en Ross, das schon Trump strapazierte, nicht glaubwürdiger, wenn er das so fortführt.<<

So läuft das zwangsläufig auf eine heiße Konfrontation hinaus und der "Rest der Welt" sollte sich gut überlegen, ob er sich in eines der Lager mit allen Konsequenzen einbinden lassen will.

Was wir an positivem wie negativem am amerikanischen ungezügelten Turbokapitalismus haben, wissen wir und können einschätzen, was wir gewinnen und verlieren können.

Die "Kommunisten" legen ihrem real existierenden Kapitalismus und der Gesellschaft Zügel an, also ein gelenkter Kapitalismus mit Abstrichen an persönlichen Freiheiten.

In Anbetracht beider Szenarien würde ich nach einem unabhängigen Weg suchen, der mit beiden Mächten Frieden und Handel sucht, aber auf Unabhängigkeit besteht. Wenn die EU sich diese eigene Rolle zutraut, sollte sie auf das die Tatsachen verdeckende Mäntelchen der Forderungen nach Demokratie und Menschenrechten nach Blockmuster verzichten.

13:36, Olivia59

>>"In einer schon lange globalisierten Wirtschaft..." ... "...ist das Festhalten an einer obsoleten politischen Aufteilung in „Volkswirtschaften“ genaugenommen bzw. „bei Lichte betrachtet“ nicht nur absurd, sondern vor allen Dingen gerade in für die gesamte Weltbevölkerung akut existenzbedrohenden Situationen in höchstem Maße kontraproduktiv."

Wäre halt auch schön wenn sich unsere kosmopolitischen Weltbürger auch mal Gedanken über die Organisation einer solchen Welt machen würden. Sobald man die Grenzen einfach entfernt sind die vielen Bürgerkriege nämlich auch unsere. Man bekommt ja nicht einmal Länder wie Irak oder Afghanistan organisiert.<<

Grenzen verhindern keine Kriege, sondern bedingen sie.

Die irakischen Staatsgrenzen schufen Europäer.
Afghanistan wurde von Kolonialmächten des 20.Jahrhunderts zerstört, die sich jetzt feige aus der Verantwortung für das,was sie angerichtet haben, davonstehlen.Friedensabkommen mit den Taliban, den Zauberlehrlingen der CIA? Daß ich nicht lache.

um 13:10 von Olivia59 @melancholeriker

,,...Nach dieser "Thucydides Trap“-Theorie führten solche Machtverschiebungen in 85% der betrachteten historischen Beispiele zu schwerwiegenden Konflikten oder Krieg."

Nach so vielen vormaligen Undenkbarkeiten über die letzten 100 Jahre dürften nur wenige Theorien und Studien noch irgendetwas wert sein, ganz gleich ob es ums nackte Überleben geht oder Prognosen zum Vermehren von Geld und dessen Vermehrung...

Tatsache ist leider, daß da bald ein,,Volk ohne Raum" proklamiert auf seltsame Ideen kommen könnte. Da die Organisation von Treue und Gehorsam mit Druck und auch ohne bereits so mobilisationsfähig ist, straff organisiert und verwöhnt im oberen Klassensegment, was braucht es da noch außer einem hocharroganten, in alten Träumen verlorenen Imperial? Die Geschichte lehrt doch wenigstens die Erkenntnis, daß niemand sich interer Mängel wegen sorgen muß, wenn äußere Feinde verantwortlich sind (gilt für jedes Individuum).

Kollektive Kraft bündelt sich durch Entscheidungen Einzelner.

13:54, Falke86

>>"Die USA sind seit langer Zeit eine Welthegemonialmacht."

Ich habe nur die befürchtung das wenn die USA Welthegemonialmacht bleiben wollen, was sie sicher wollen.
Die USA zu mitteln des Kriegen greifen muss um China in schach zu halten.<<

Höchstens zu Stellvertreterkriegen. Und auch die haben sich in der Geschichte als untauglich erwiesen.

>>China wird auf Dauer Welthegemonialmacht werden.<<

So ist es. Es läuft also gewissermaßen auf eine Hegemonialkonkurrenz hinaus. Und dann gibt es ja noch die ehemalige Hegemonialmacht Russland/UdSSR, die sich nicht einfach an den Katzentisch verziehen wird, und bitte Indien nicht vergessen. Der südamerikanische Kontinent birgt ebenfalls Überraschungspotential, und dann gibt es ja, last but not least, auch noch die EU.

Die Welt der Zukunft wird eine multipolare sein, und die wird nur kooperativ funktionieren, nicht konfrontativ. Was dies betrifft, setze ich durchaus Hoffnungen in die neue US-Administration. Die haben den Schuss wohl gehört.

um 13:45 von fathaland

um 13:45 von fathaland slim
13:21, Wolfgang GA
>>... Starke Worte für die Galerie.

China ist Atommacht. Kein verantwortlicher Politiker in China oder in den USA würde es auf einen militärischen Konflikt zwischen zwei hochgerüsteten Atommächten ankommen lassen. ...<<
_______

Ich hatte die Freude, mit einigen "decision maker" aus den USA zu sprechen. Darunter war auch Herr Brzezinski. Und wenn ihnen dann gesagt wird, dass "die USA die einzige und auch letzte Weltmacht sind" und dass andere nie zugelassen werden, mit allen Mitteln - dann hätten Sie lieber fatheland slim vielleicht eine andere Meinung.

Gruß, Wolfgang

Biden's Forderungen

ich wuerde die Forderungen befuerworten wuerde die USA alle Missstaende und Ungerechtigkeiten gleichermassen verurteilen wuerden, erst dann waere sie glaubwuedrig. Es gibt auch eine UN die sich dieser Role annehmen koennte wuerden sich die Vetomaechte nicht gegenseitig blockieren
Die Rolle als Weltpolizist hat sie sich selbst angeeignet.
Die EU hat nur wenig zu melden und wir nur als Anhaengsel betrachtet.
Einen Konflikt keonne wir nicht gebrauchen und wohl nicht ueberleben.

13:39 von Wolfgang GA

>>Was der freie Westen nie wollte, ebenso wenig wie Russland und China selbst - wir haben ihnen geholfen immer enger zusammenzuarbeiten.<<

Diese Einschätzung teile ich.

Nach meiner Einschätzung brauchen die USA die RF als in die Köpfe projizierter Gegner, um die eigene und NATO-Aufrüstung zu rechtfertigen und den Hegemonialanspruch der USA zu sichern. Ein entspanntes Verhältnis zwischen der RF und der EU ließe die Bedeutung der USA schwinden.

Und jetzt ist China voll und ganz da was es immer schwieriger macht, den o.g. Anspruch der USA durchzusetzen. Gleichzeitig ist die derzeitige Weltmacht Nr. 1 unendlich weit davon entfernt, den sich verändernden Machtverhältnissen mit einem Überdenken ihres "selbstverständlichen" Anspruches gerecht zu werden. Da rasen sich 2 Züge auf einem Gleis entgegen.

13:39 von Wolfgang GA

"Was der freie Westen nie wollte, ebenso wenig wie Russland und China selbst - wir haben ihnen geholfen immer enger zusammenzuarbeiten."

Ich würde nicht sagen geholfen, ich würde sagen gezwungen.

Ansonsten interessante Geopolitische Analyse.
Sind sie vertraut mit der arbeit von Michael Lüders? Sehr zu empfehlen.

@13:57 von Wolfgang GA

"Vorgestern Video-Gipfel zwischen den 17+1.
Es wurden verstärkte wirtschaftliche ZA nach der Pandemie, mehr Export dieser Länder nach China, weiter enge ZA im medizinischen Bereich usw. beschlossen. Meldung auf der TS habe ich leider vermisst.

Hat Brüssel schon den östlichen Teil der EU aufgegeben? Öffnet die EU-Politik auch hier China Tür und Tor?

Wie gehen wir um mit China - und das gilt gleichermaßen für EU und USA."

Für mich ist fraglich inwiefern hier ein "Umgang" mit China überhaupt erforderlich oder legitim wäre. Die EU kann ja schlecht in die Politik der einzelnen Länder eingreifen. Garbiel sagte einmal sinngemäss zu "belt and road", nicht das Projekt ist unser Problem, sondern dass wir keine eigenen zukunftsträchtigen Konzepte haben.

"

13:45 von fathaland slim

>>Kein verantwortlicher Politiker in China oder in den USA würde es auf einen militärischen Konflikt zwischen zwei hochgerüsteten Atommächten ankommen lassen.<<

Leider müssen wir feststellen, dass Politiker ihrer Verantwortung nicht immer gerecht werden. Und eine Eskalation, die auf den letzten Bäng verzichtet, ist sicherlich auch nicht erstrebenswert.

Ich denke, es ist unverzichtbar, dass die USA ein Umdenken in ihrem Anspruch - der Welt ihren Willen aufzudrücken - beginnen müssen. Dies sehe ich auch als vornehmste Aufgabe ihrer Verbündeten, darauf hinzuwirken.

Im Gegenzug ließe sich leichter gewährleisten, dass die wirtschaftlichen Bestrebungen Chinas nicht zu Abhängigkeiten führt und die Souveränität und Eigenständigkeit aller Partner respektiert.

@13:59 von fathaland slim

"Grenzen verhindern keine Kriege, sondern bedingen sie.

Die irakischen Staatsgrenzen schufen Europäer.
Afghanistan wurde von Kolonialmächten des 20.Jahrhunderts zerstört, die sich jetzt feige aus der Verantwortung für das,was sie angerichtet haben, davonstehlen.Friedensabkommen mit den Taliban, den Zauberlehrlingen der CIA? Daß ich nicht lache."

Da haben Sie schon recht. "Künstliche" Grenzen waren nie eine gute Idee. Das war ähnlich wahnwitzig wie die Idee nun einfach alle Grenzen aufheben zu wollen und Weltbürger zu spielen. Macht wenig Sinn weit auszuholen und das Offensichtliche zu fragen, wie z.B. wer wahlberechtigt ist oder im Sinne welcher kulturellen Prägung Gesetzgebung geschieht.
Kein einziges Problem wird damit gelöst sondern nur neue geschaffen.

14:08 von fathaland slim

>>Die Welt der Zukunft wird eine multipolare sein, und die wird nur kooperativ funktionieren, nicht konfrontativ. Was dies betrifft, setze ich durchaus Hoffnungen in die neue US-Administration. Die haben den Schuss wohl gehört.<<

Dass die Biden-Administration den Schuss gehört hat, kann ich jetzt so nicht aus dem Artikel herauslesen. Mit der multipolaren Welt bin ich ganz Ihrer Meinung und möchte ergänzen, dass man dafür auch aktiv eintreten muss und ein weiter so im Blockdenken kontraproduktiv ist.

... übrigens denke ich, dass das Handelsabkommen China - EU nicht rein zufällig vor Biden's Amtsantritt abgeschlossen wurde.

@14:01 von melancholeriker

"Tatsache ist leider, daß da bald ein,,Volk ohne Raum" proklamiert auf seltsame Ideen kommen könnte. Da die Organisation von Treue und Gehorsam mit Druck und auch ohne bereits so mobilisationsfähig ist, straff organisiert und verwöhnt im oberen Klassensegment, was braucht es da noch außer einem hocharroganten, in alten Träumen verlorenen Imperial? Die Geschichte lehrt doch wenigstens die Erkenntnis, daß niemand sich interer Mängel wegen sorgen muß, wenn äußere Feinde verantwortlich sind (gilt für jedes Individuum)."

Das mit dem knappen Raum erledigt sich glücklicherweise mittelfristig durch die Demographie. Auch aus wirtschaftlicher Perspektive ist mit Territorium wenig gewonnen solange die globalen HandelsBeziehungen zur Versorgung mit Energie, Rohstoffen und Lebensmitteln weiterhin ausgebaut werden und vor allem nicht durch Sanktionen gestört werden.
Was die imperialen Bestrebungen angeht kann man nur hoffen, dass China uns mit "Vom Westen lernen" nicht wörtlich nimmt.

14:42, Olivia59

>>"Künstliche" Grenzen waren nie eine gute Idee. Das war ähnlich wahnwitzig wie die Idee nun einfach alle Grenzen aufheben zu wollen und Weltbürger zu spielen. Macht wenig Sinn weit auszuholen und das Offensichtliche zu fragen, wie z.B. wer wahlberechtigt ist oder im Sinne welcher kulturellen Prägung Gesetzgebung geschieht.
Kein einziges Problem wird damit gelöst sondern nur neue geschaffen.<<

Langfristig wird es auf eine Weltföderation hinauslaufen. Grenzen werden nicht einfach abgeschafft, sondern immer bedeutungsloser werden. Mit kulturellen Unterschieden lässt sich prima leben, solange ein Grundwertegerüst als verbindlich betrachtet wird. Das wird nicht ohne Konflikte abgehen, aber die revolutionär zu nennende allgemeine Erklärung der Menschenrechte, und daraus resultierend die Menschenpflichten, hat den Grundstein dafür gelegt. Restaurative, reaktionäre Ansätze werden natürlich dagegen positioniert, aber der Fortschritt wird sich nicht aufhalten lassen.

Es gibt viel zu tun.

China

ist schon seit vielen Jahren militärisch und die Wirtschaft betreffend auf Eroberungskurs. Interessen und Rechte anderer Länder, ja teilweise die der eigenen Bevölkerung, spielen dabei keine Rolle.
Es bleibt zu hoffen, dass wenigstens die USA weiterhin einen harten Kurs fahren werden (vom außenpolitischen Papiertiger EU ist das ja leider nicht zu erwarten).
Die beste Möglichkeit dazu wäre in Form von Importbeschränkungen gegeben; den meisten Plastikschrott aus China (der zudem auch oft schadstoffbelastet ist) braucht kein Mensch.

um 14:17 von Falke86 13:39

um 14:17 von Falke86
13:39 von Wolfgang GA
"Was der freie Westen nie wollte, ebenso wenig wie Russland und China selbst - wir haben ihnen geholfen immer enger zusammenzuarbeiten."

Ich würde nicht sagen geholfen, ich würde sagen gezwungen.

Ansonsten interessante Geopolitische Analyse.
Sind sie vertraut mit der arbeit von Michael Lüders? Sehr zu empfehlen.
________
Danke für die Korrektur - eigentlich wollte ich ja auch schreiben "zusammengeprügelt" :-).

Ja, ich kenne einige Arbeiten von Michael Lüders und schätze seine sehr fundierten faktenbasierenden Analysen. Leider ist das, was er schreibt einigen nicht genehm. Man versucht ihn niederzumachen, auch wenn sich seine Fakten und Analysen als richtig erweisen. Das wird leider nicht mehr so deutlich berichtet.
Lüders ist ja auch kein Transatlantiker :-)

Gruß, Wolfgang

14:11, Wolfgang GA ,@13:45 von fathaland

>>Ich hatte die Freude, mit einigen "decision maker" aus den USA zu sprechen. Darunter war auch Herr Brzezinski. Und wenn ihnen dann gesagt wird, dass "die USA die einzige und auch letzte Weltmacht sind" und dass andere nie zugelassen werden, mit allen Mitteln - dann hätten Sie lieber fatheland slim vielleicht eine andere Meinung.<<

Zbigniew Brzezinski war ein Kind des kalten Krieges, der Blockkonfrontation. Was auch mit seiner Biografie zusammenhängt.

Er ist definitiv ein Mann von gestern. Die Zeit ist darüber hinweggegangen.

Auch Francis Fukuyama redet nicht mehr vom Ende der Geschichte.

Fathi

Das ist schon sehr stark von startreck angehaucht. Eine weltumfassende Nation? Die trifft dich, wie die EU am kleinsten Nenner. "Wir sind".mehr wird das nicht. Es gibt keine allgemeingültigen Wertvorstellungen.

14:45, proehi @14:08 von fathaland slim

>>... übrigens denke ich, dass das Handelsabkommen China - EU nicht rein zufällig vor Biden's Amtsantritt abgeschlossen wurde.<<

Das denke ich auch.

Europa wird langsam erwachsen. Die USA als Kind Europas brauchen dazu vielleicht noch ein wenig länger.

@15:17 von fathaland slim 14:42, Olivia59

"Langfristig wird es auf eine Weltföderation hinauslaufen." ... "Das wird nicht ohne Konflikte abgehen, aber die revolutionär zu nennende allgemeine Erklärung der Menschenrechte, und daraus resultierend die Menschenpflichten, hat den Grundstein dafür gelegt. Restaurative, reaktionäre Ansätze werden natürlich dagegen positioniert, aber der Fortschritt wird sich nicht aufhalten lassen.
Es gibt viel zu tun."

Von der Logik her sehe ich es tatsächlich auch als zwangsläufig an, weil man sonst nie zu einer echten gemeinsamen Lösung des Umweltproblems gelangt. Meine Befürchtung ist allerdings gross, dass daraus ein dystopisches Elitenprojekt wird. Es gehört nicht viel Vorstellungsvermögen dazu politische und wirtschaftliche Macht vereint in der Hand von wenigen Konzernen zu sehen, die organisationstechnisch unschlagbar sind und bereits den Schlüssel zur öffentlichen Kommunikation in der Hand haben.

Diskussion zu diesem Thema

Ich finde es sehr erfreulich, dass die Thematik dieses Threads in einer unaufgeregten, sachlichen Atmosphäre stattfindet. Danke an alle! Es wäre schön, wenn es bei anderen Themen ähnlich wäre und nicht einige Krawallmacher oder Dogmatiker die Diskussion zerstören.

Wenn es die Moderation gestattet - hier nochmal zum Nachlesen - habe es endlich auch auf Englisch gefunden - zu den grundlegenden Vereinbarungen China+17 (China-CEEC): https://www.globaltimes.cn/page/202102/1215475.shtml

Gruß, Wolfgang

14:08 von fathaland slim

«Die Welt der Zukunft wird eine multipolare sein, und die wird nur kooperativ funktionieren, nicht konfrontativ.»

Sehr wahr … aber … das ganz große Problem:

Keine der 3 Großmächte USA / RUS / CHN tritt aktuell + zunehmend so aggressiv auf wie CHN. Aggressiv vor allem in unsäglicher Propaganda, wie glorreich, selig machend, und besser als alle anderen Systeme der Welt das in CHN doch sei.

Kann sich Mr. Xi noch so sehr + so oft den Mantel mit Schafspelz umhängen.
Und für die Internationale Welt als kooperativer Staatschef was heucheln.

Vor allem zu Corona ist "CHN-Information War" auf höchster Eskalationsstufe. Endlose Propaganda-Belätscherung der Bevölkerung im Land. Exakt ausgewählte Falschinformationen aus Zitatverstümmelung + zurecht geschnippselten TV-Auftritten ausländischer Politiker.
Merkel, Bolsonaro, was weiß ich wer. Nur CHN ist gut.

"Wolf Warriors" nennt man das in CHN.
Nach den CHN-Action-Heroes, gegen die Rambo Bambi ist.
Alles im Namen + zum Nutzen des Systems.

15:17 von fathaland slim

Mit kulturellen Unterschieden lässt sich prima leben, solange ein Grundwertegerüst als verbindlich betrachtet wird
.
sonst sind sie doch nicht so weltfremd
was ist ein "Grundgerüst"
unter Menschenrechte versteht die westliche Welt doch was ganz anderes
als die Chinesen oder Inder die allein fast 3 Mrd Menschen stellen
und was ist unter der Arabische Charta der Menschenrechte zu verstehen
Schwulenrechte nur mal ein Beispiel raus zu greifen darauf steht in einigen Ländern die Todesstrafe
und da glauben sie Brücken schlagen zu können wenn in einem Land das als normales Zusammenleben ,
in einem anderen als Grund zum Totschlagen betrachtet wird ?

omg

Wenn die Chinesen den USA endlich den Geldhahn abdrehen würden, wären die USA einfach pleite.

um 15:23 von fathaland

um 15:23 von fathaland slim
14:11, Wolfgang GA ,@13:45 von fathaland
>>Ich hatte die Freude, mit einigen "decision maker" aus den USA zu sprechen. Darunter war auch Herr Brzezinski. Und wenn ihnen dann gesagt wird, dass "die USA die einzige und auch letzte Weltmacht sind" und dass andere nie zugelassen werden, mit allen Mitteln - dann hätten Sie lieber fatheland slim vielleicht eine andere Meinung.<<

Zbigniew Brzezinski war ein Kind des kalten Krieges, der Blockkonfrontation. Was auch mit seiner Biografie zusammenhängt.

Er ist definitiv ein Mann von gestern. Die Zeit ist darüber hinweggegangen.

Auch Francis Fukuyama redet nicht mehr vom Ende der Geschichte.
___________
Gerade zu Hochzeiten des Kalten Krieges habe ich mit Amerikaner zu tun gehabt, die alles andere als Kalte Krieger waren. Selbst von der Firma mit den drei Buchstaben.

Beide Fraktionen nicht ausgestorben.
Ich setze und hoffe auf die Realisten - gerade auch in den USA.

Gruß, Wolfgang

15:26, Olivia59 @15:17 von fathaland slim 14:42

>> Es gehört nicht viel Vorstellungsvermögen dazu politische und wirtschaftliche Macht vereint in der Hand von wenigen Konzernen zu sehen, die organisationstechnisch unschlagbar sind und bereits den Schlüssel zur öffentlichen Kommunikation in der Hand haben.<<

Das ist ja schon längst so. Wir befinden uns in dem, was Karl Marx als die Endphase des kapitalistischen Prozesses beschrieben hat. Ein Prozess, der zu immer mehr Akkumulation und Konzentration führt.

13:59 von fathaland slim

Grenzen verhindern keine Kriege, sondern bedingen sie.
.
dass mag stimmen !
aber da braucht man nicht so weit nach Afrika gehen
Wie gut kommen in dem kleinen Belgien Flamen und Walonen miteinander aus
wie war das in der ehemaligen CSSR warum jetzt Slowaken und Tschechen, dann Jugoslawien ....
In Spanien, die Basken, von den Katalanen will ich gar nicht reden
im Vereinigten Königreich fühlt sich dort jeder als "Engländer"
oder jeder in Südtirol als Italiener ?
Es ist manchmal von Vorteil dass jeder ein wenig Souveränität, ein eigenes Leben hat
seine Vorstellungen ob politisch oder sozial ausleben kann

@15:19 von Sparer

>> China ist schon seit vielen Jahren...

Die USA ist schon seit vielen Jahr[zehnt]en militärisch und die Wirtschaft betreffend auf Eroberungskurs. Interessen und Rechte anderer Länder, ja teilweise die der eigenen Bevölkerung, spielen dabei keine Rolle.

Sie merken selber, wie austauschbar das ist? oO

um 15:33 von

um 15:33 von saschamaus75
omg
Wenn die Chinesen den USA endlich den Geldhahn abdrehen würden, wären die USA einfach pleite.
________
Nein, das klappt nicht, solange die "Schulden" der USA in US-Dollar bestehen. Wenn nötig, können die USA soviel Dollar drucken, dass ihre internationalen Verpflichtungen nicht mal als Toilettenpapier taugen.
Die Russen haben es cleverer gemacht - über längeren Zeitraum die US-Regierungsanleihen in kleinen Tranchen auf den Markt gebracht.

Gruß, Wolfgang

15:26 von fathaland slim

Europa wird langsam erwachsen
.
die sind doch nicht mal in der Lage die Sommerzeit abzuschaffen
gibt es einheitliche Elektrostecker in Europa und da spreche ich nicht von E Autos
und aktuell zu bleiben die kriegen es nicht mal gebacken Impfstoff zu kaufen
der eine will den, der andere jenen, der eine warten bis er billiger wird
wobei viele Köche verderben den Brei und da sind es mehr als 2 Dutzend

Handel und Menschenrechte

Präs. Biden muss erstmal die US-internen Probleme angehen, bevor er sich auf weitere Auseinandersetzungen mit China einlässt.
Der Handelskonflikt ist von Trump ausgegangen und hat neben China auch die EU getroffen. Dass Biden nun die Chance für einen Neuanfang mit China verpasst und statt Kooperation jetzt weiter auf Konfrontation setzt ist ein Fehler. Er setzt auch wieder auf die Doppelmoral, mit der (auch die EU) gerne mit China in großem Umfang Handel betreiben will, aber gleichzeitig beständig die Menschenrechte eingefordert werden, die sowohl von USA, als auch von der EU, nicht konsequent eingehalten werden. Erst vor zwei Monaten hat China den weltgrößten Handelspakt mit Asien-Pazifik-Staaten geschlossen, bei dem USA und EU draußen bleiben mussten. Vieles deutet darauf hin, dass China Abhängigkeit zu EU und USA verringern will. Boomzone der Weltwirtschaft wird aber in den nächsten 20 Jahren Asien sein und für mich sieht es so aus, dass wir „im Westen“ d. Anschluss verliere

@15:23 von fathaland slim

>> Er [Brzezinski] ist definitiv ein Mann
>> von gestern.
Richtig!

>> Die Zeit ist darüber hinweggegangen.
Das allerdings (siehe z.B. PetroDollar) wäre zu schön, um wahr zu sein. -.-

15:44 von Wolfgang GA

wenn mal einer den Mut hätte das Öl in Euro zu bezahlen oder so
auf jeden Fall nicht in US $
aber das hat ja Leuten wie dem Saddam oder Gaddafi das Leben gekostet

@werner 1955, 11:27

Biden ist in seiner Kritik an China klarer und verbindlicher. Das läuft in der Tat besser als unter Trump. Hinzu kommt aber, dass er durchaus eine Kooperation etwa in Sachen Klimawandel oder Pandemiebekämpfung sucht. Dies wäre unter Amtsvorgänger Trump bvöllig undenkbar gewesen.

15:26 von Olivia59

>>Es gehört nicht viel Vorstellungsvermögen dazu politische und wirtschaftliche Macht vereint in der Hand von wenigen Konzernen zu sehen, die organisationstechnisch unschlagbar sind und bereits den Schlüssel zur öffentlichen Kommunikation in der Hand haben.<<

Sofern es bei der ungeregelten Macht der Konzerne bleibt. Aber genau dieser Punkt, der uns oft auch gerne als der wesentliche Teil unsere Freiheit angedient wird, steht zur Diskussion. Dies wird in China - ohne das gesamte Modell schönreden zu wollen - anders gehandhabt. Da haben sich die auch durchaus mächtigen Konzerne, den Vorgaben der Staatsführung zu beugen.

Ihre so geschilderte dystopische Befürchtung ist an das westliche Wirtschaftsmodell des ungezügelten Kapitalismus gebunden.

Gegen Missverständnisse, geregelter Kapitalismus unter gleichzeitiger Dreingabe der Menschenrechte wäre für mich nicht weniger dystopisch.

@Klausewitz, 12:13 Uhr

Biden hat klare Vorstellungen und formuliert sie entsprechend. Er geht gut vorbereitet in die Gespräche, weil er auf seine Berater hört und auch entsprechende Akten studiert. Tumbe Drohungen sind seine Sache nicht. Darin unterscheidet er sich wohltuend von seinem Vorgänger.

15:51 von Theodor Storm

Boomzone der Weltwirtschaft wird aber in den nächsten 20 Jahren Asien sein
und für mich sieht es so aus, dass wir „im Westen“ d. Anschluss verliere
.
davon ist auszugehen
aber was tun um den Anschluss nicht zu verlieren ?

15:30, Sisyphos3 @15:17 von fathaland slim

>>unter Menschenrechte versteht die westliche Welt doch was ganz anderes
als die Chinesen oder Inder die allein fast 3 Mrd Menschen stellen
und was ist unter der Arabische Charta der Menschenrechte zu verstehen
Schwulenrechte nur mal ein Beispiel raus zu greifen darauf steht in einigen Ländern die Todesstrafe<<

Die Menschenrechte sind aufgeschrieben und verabschiedet worden, von sämtlichen Ländern der Erde, nicht nur den westlichen. natürlich gibt es reaktionäre Bestrebungen, dahinter zurückzufallen, betrieben von autokratischen Herrschern. Die islamische Charta der Menschenrechte ist da ein gutes Beispiel. Und auch die wieder modern werdende Schwulenhatz in Ländern, die eigentlich früher ganz anders waren, ist darunter zu rechnen. Beschäftigen Sie sich mal mit arabischer Dichtkunst des Mittelalters, der Blüte des Islam. Schwuler geht kaum noch.

Emanzipation ist ein Prozess und kein Zustand. Unsere Freiheit ist uns nicht aus kulturellen Gründen zugefallen, sie wurde erkämpft.

@Endphase 15:36 von fathaland slim

@@zu 15:26 Olivia59
Charly M. korrigiert mich beim Schreiben gerade ;-)
'Nur all zu offensichtlich ist der Kapitalismus in ein Verfallstadium eingetreten.
Höchst fraglich jedoch ist, ob es sich dabei um seine Endphase handelt.
Vieles spricht dafür, dass die zyklische Bewegungsform von Stagnation, Prosperität,
Überproduktion und Krise der Vergangenheit angehört und die Phase einer langfristigen
und chronischen Depression angebrochen ist.'

Mit all den weltweiten Folgen für die 90% Ärmeren.

15:36 von fathaland slim

//Das ist ja schon längst so. Wir befinden uns in dem, was Karl Marx als die Endphase des kapitalistischen Prozesses beschrieben hat. Ein Prozess, der zu immer mehr Akkumulation und Konzentration führt.//

Und deshalb ist es so interessant, das „System China“ genau zu beobachten. Es ist nämlich nicht, wie hier im Forum immer wieder behauptet wird, kommunistisch (der Parteiname ist eine Reminiszenz an Mao), sondern ein autoritäres Staatsgebilde mit teils kapitalistischer/marktwirtsch/zentralisierter Ökonomie. Es könnte durchaus das vom „Westen“ geprägte Wirtschaftssystem ablösen.

15:47 von Sisyphos3

>>15:26 von fathaland slim

Europa wird langsam erwachsen
.
die sind doch nicht mal in der Lage die Sommerzeit abzuschaffen
gibt es einheitliche Elektrostecker in Europa und da spreche ich nicht von E Autos
und aktuell zu bleiben die kriegen es nicht mal gebacken Impfstoff zu kaufen
der eine will den, der andere jenen, der eine warten bis er billiger wird
wobei viele Köche verderben den Brei und da sind es mehr als 2 Dutzend<<

Erwachsen wäre es, das eigene Kinderzimmer mit dem kaputten Spielzeug hinter sich zu lassen und mit einem beherzten Schritt ins Leben die Welt der Miniaturen und Bauklötze zu verlassen um nicht mehr einem Trugbild einer möglichen heilen Welt hinterher zu hecheln.

... will sagen: Anhand ausgesuchter und angeblicher Mängeln auf ein Systemversagen zu schließen, entbehrt jeglicher Grundlage.

Biden - US-Politik

Wer hat wohl etwas anderes von US-Politik erwartet? Sie ist wie immer, egal unter welchem Präsidenten. Aggressiv allem gegenüber was sich US-Willen und Bestrebungen nicht unterwirft. Biden, was hat er bisher politisch getan? Forderung nach Freiheit, Menschenrechten sind verlogene Argumente und Vorwände, denn selbst im eigenen Land gibt es doch Nachholbedarf. Bittere Armut großer Bevölkerungskreise in dem wirtschaftlich stärksten Land der Welt, das 2 Weltkriege ohne nennenswerte zivile und wirtschaftliche Verluste überstand, ein absoluter Kriegsgewinnler.
Erfunden Kriegsgründe (Korea, Vietnam, Irak) „Pakte mit dem Teufel“ ("Mudschahedin"-Afghanistan, Pinochet-Chile), skrupelloser Einsatz aller möglichen Waffensysteme. USA-die einzige Nation die Atomwaffen eingesetzt hat. Der umfangreiche Einsatz von Agent Orange in Vietnam. Unermessliches menschliches Leid durch ungerechtfertigte, nicht mit UN-Mandat gedeckte Kriegshandlungen der USA. Schon alles vergessen, warum nur? Verlogenheit!

15:51 von Theodor Storm

«Erst vor zwei Monaten hat China den weltgrößten Handelspakt mit Asien-Pazifik-Staaten geschlossen, bei dem USA und EU draußen bleiben mussten.»

Logisch mussten die dabei "draußen bleiben".
Die EU und die USA liegen ja auch nicht im asiatischen Raum.
Bei "Mersosur" in Südamerika sind sie auch nicht dabei.
Weil beide nicht in Südamerika liegen.

«Vieles deutet darauf hin, dass China Abhängigkeit zu EU und USA verringern will.»

Was wirtschaftliche Abhängigkeit betrifft, ist längst die Abhängigkeit der EU + der USA zu China die größere als in der anderen Richtung. Darüber hinaus betreibt China das Projekt: "Silk Road 2.0". Ziel-Erfüllungs-Datum ist das Jahr 2050. Als Kolonialismus 2.0 ohne Soldaten und Waffen.

China hat 1,4 Mrd. Einwohner.
Etwa doppelt so viele wie die USA + die EU gemeinsam.
Der freundliche Bär von nebenan ist China schon längst nicht mehr.
Der große Bär, der sich nur auf sich selbst konzentriert.
Und für alle anderen weit und breit immer nur das Gute will.

16:15, Theodor Storm

>>Und deshalb ist es so interessant, das „System China“ genau zu beobachten. Es ist nämlich nicht, wie hier im Forum immer wieder behauptet wird, kommunistisch (der Parteiname ist eine Reminiszenz an Mao), sondern ein autoritäres Staatsgebilde mit teils kapitalistischer/marktwirtsch/zentralisierter Ökonomie. Es könnte durchaus das vom „Westen“ geprägte Wirtschaftssystem ablösen.<<

Das chinesische Wirtschaftssystem ist dasselbe wie das "westliche". Politisch ist das Land autoritär organisiert, was am Wirtschaftssystem nichts ändert. Auch im "Westen" gab und gibt es viele Versuche, den Kapitalismus autoritär zu gestalten. Der Faschismus ist ein gutes Beispiel.

Selbstbewusste, freie Menschen stören eben beim kapitalistischen Wirtschaften.

All diese Versuche, den Kapitalismus autoritär zu gestalten, sind reaktionär. Und den Reaktionären hat noch nie die Zukunft gehört.

15:42 von saschamaus75

Dann tauschen Sie doch mal die Handelsbilanz-Zahlen der USA und China gegeneinander aus. Danach die politischen Systeme. Bzgl. Handelsbilanz ist Deutschland wesentlich näher an chinesischem Gebaren als die USA.
Und soviel ich weiß, haben die USA auch keine Atolle im südchinesischen Meer militärisch besetzt, die auch von anderen Staaten beansprucht werden. Und eine „neue amerikanische Seidenstraße“ gibt es mW auch nicht.
Sie merken selbst, wie wenig austauschbar die USA und China sind.

16:01 von Sisyphos 3

/Boomzone der Weltwirtschaft wird aber in den nächsten 20 Jahren Asien sein
und für mich sieht es so aus, dass wir „im Westen“ d. Anschluss verliere
.
davon ist auszugehen
aber was tun um den Anschluss nicht zu verlieren ?/

Für die EU ist der einzige Weg dahin, sich zu den Vereinigten Staaten von Europa zu entwickeln. Die Bundeskanzlerin hat da in den vergang. 15 Jahren viel zu wenig Mut bewiesen (Macron schon eher), und sie hat gesagt, sie müsse „den Laden“ zusammenhalten. Das reicht nicht für die Zukunft.

16:09 von fathaland slim

Beschäftigen Sie sich mal mit arabischer Dichtkunst des Mittelalters,
.
ich befasse mich lieber mit der aktuellen Situation

was vor 1000 Jahren war ...
also das nützt ihnen und mir nichts - weil wir jetzt und heute leben
auch war der Begriff Menschlichkeit im toleranten Orient wohl auch ein etwas anderer
so wie die erste Strafrechtsreform eben nicht mehr die ganze Sippe ausrotten
sondern aus "Auge um Auge, Zahn um Zahn" bestand
finden sie das toll ?
und klar wurde unsere heutige Freiheit erkämpft ... aber von uns mit unseren Vorstellungen
die Araber haben sich bei uns nicht durchgesetzt - damals
was soll die veranlassen unsere Ideen aktuell aufzugreifen ?

"Emanzipation ist ein Prozess und kein Zustand. "
natürlich !! in der Antike hat sich keiner an Schwulen (um beim Beispiel zu bleiben) gestört
auch nicht mit Kindern , selbst bei Tieren war man tolerant
das stützt doch nur meine Meinung, nicht alles so ernst nehmen, nichts ist beständiger als der Wandel

16:20 von fathaland slim

/Selbstbewusste, freie Menschen stören eben beim kapitalistischen Wirtschaften.

All diese Versuche, den Kapitalismus autoritär zu gestalten, sind reaktionär. Und den Reaktionären hat noch nie die Zukunft gehört./

Ich unterstütze das gerne, was Sie sagen, mit einer Einschränkung: freie Menschen, bzw überhaupt der Begriff der Freiheit, muss neu gedacht werden. Wir erleben das gerade in der Corona-Krise und es wird noch schwieriger beim Klimawandel. Die „Aufklärung“ braucht eine Erneuerung, bzw muss an die Anforderungen der heutigen Zeit angepasst werden.

16:15 von Theodor Storm

«Und deshalb ist es so interessant, das „System China“ genau zu beobachten. Es ist nämlich nicht, wie hier im Forum immer wieder behauptet wird, kommunistisch (der Parteiname ist eine Reminiszenz an Mao), sondern ein autoritäres Staatsgebilde mit teils kapitalistischer/marktwirtsch/zentralisierter Ökonomie. Es könnte durchaus das vom „Westen“ geprägte Wirtschaftssystem ablösen.»

Zentralistische Planwirtschaft in China tut seit ± 20 J. nichts anderes, als das Kapitalistische Wirtschaftssystem in Zentralisierung so an das der Staatsführung genehme autoritäre Politische System anzupassen, dass es zu China passt.

Sehr kurzer Zeitraum von 20 J. macht aus "verschlafener" Hafenstadt am Südchinesischen Meer "Sonderwirtschaftszone Shenzen" mit zig-Millionen von Eiwohnern. Oder der "3 Schluchten Damm" wird für die Energieversorgung.

Umwelt egal, Umsiedlung egal, Proteste gegen beides egal.
Autoritär bis despotischer Kapitalismus.
Und Mr. Alibaba vom Internet-Konzern fiel unter die Räuber.

16:29 von Theodor Storm

Für die EU ist der einzige Weg dahin, sich zu den Vereinigten Staaten von Europa zu entwickeln.
.
die Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika ist ja wohl Grund genug das zu lassen
eine Wirtschaftsunion wie die EWG wäre ausreichend genug
so unterschiedlichen Völkern sollte man auch Luft zum Atmen lassen

@16:29 von Theodor Storm

>>Sisyphos 3: Boomzone der Weltwirtschaft wird aber in den nächsten 20 Jahren Asien sein
und für mich sieht es so aus, dass wir „im Westen“ d. Anschluss verliere.
davon ist auszugehen
aber was tun um den Anschluss nicht zu verlieren ?<

"Für die EU ist der einzige Weg dahin, sich zu den Vereinigten Staaten von Europa zu entwickeln. Die Bundeskanzlerin hat da in den vergang. 15 Jahren viel zu wenig Mut bewiesen (Macron schon eher), und sie hat gesagt, sie müsse „den Laden“ zusammenhalten. Das reicht nicht für die Zukunft."

Meine Interpretation (nicht meine Meinung) ist, dass Europa für uns bedrohlicher ist als China. Unser Exportüberschuss musste gehalten werden und wegen des Wohlstandsgefälles ist von sämtlichen solidarischen Ausgleichsmassnahmen abzusehen – besonders in Bezug auf Griechenland... lieber kaputtsparen.
Was soll denn da aus Europa werden.

@16:24 von Sparer

>> Sie merken selbst, wie wenig
>> austauschbar die USA und China sind.

Sie haben Recht. Während die USA über 1.000 Militärbasen weltweit hat, hat China nur eine in Dschibuti. -.-

Zweifel angebracht

Biden macht Druck auf China bei Handel und Menschenrechten - der von der schreibenden Zunft herbeigesehnte neue Präsident ist der alte mit freundlichem Gesicht, genau wie seine Vorvorgänger - die amerikanische Politik ist immer gleich, nur im Ton liegt der Unterschied. Biden ist der Präsident eines Landes, in dem seit der Gründung keine Gleichberechtigung herrscht - eines Landes in dem 80 Prozent der Menschen von heute auf morgen leben - eines Landes mit Demokratiedefiziten, in dem bei Wahlen nicht die Stimmenmehrheit zählt. Also eigentlich genug zu tun im eigenen Land, bevor Druck auf andere Staaten ausgeübt wird. China ist nicht die EU mit ihrem ständigen vorauseilendem Gehorsam - ob das Telefonat also ein gutes Zeichen ist, darf bezweifelt werden.

fathaland slim Biden droht

fathaland slim
Biden droht nicht?
Warum schickt er dann in Richtung Moskau Drohungen und verlegt 4 B1 Bomber nach Norwegen?
Dieser alte senile Mann will hier einen auf hart machen und er wird auch einen Krieg vom Zaune brechen, aber nicht mit den Russen und den Chinesen, denn das wäre der letzte Krieg, welchen ein US-Präsident vom Zaune gebrochen hat.
Ich halte von Biden genau so viel, wie von Trump,aber Trump hat als einziger Präsident keinen Krieg vom Zaun gebrochen. Ob dieser alte,senile Mann das fertig bekommt?
Wenn das keine Drohungen sind, was sind es dann? Dieser alte Mann ist 50 Jahre in der Politik und hat all die Sauereien mitgetragen, welche die USA in den letzten 50 Jahren begangen hat und nun soll dieser alte Mann ein Erzengel sein? Ich lach mich weg.

Claudia Bauer meint ....

da kommt man ja vor Lachen nicht in den Schlaf, der alte ,senile Mann im weißen Haus macht Druck auf China, selten so gelacht.
Die Kriegsretorik gegen Rußland und jetzt gegen China sollte er schnellstens unterlassen, schlimmer gehts nimmer. Zu mal er ja kaum zwei zusammen hängende Sätze fehlerfrei sprechen kann.
Da war ja Trump der reinste Friedensengel dagegen.

15:47 von Sisyphos3

«Europa wird langsam erwachsen.»

«die sind doch nicht mal in der Lage die Sommerzeit abzuschaffen.
gibt es einheitliche Elektrostecker in Europa und da spreche ich nicht von E-Autos.»

"Kinderkram" Sommerzeit + Gar-Nicht-Wichtig Elektrostecker.
Volständig einheitlich zum Elektro aus der Dose im Haus gibt es nicht mal in Japan als einzelnem Land. Dazu 2 Stromnetze mit 100V / 110V Spannung. Muss man halt wissen, für welches Land welcher Adapter passt.

Die Sprache ist ja auch nicht in der ganzen EU die gleiche. Aber nur deswegen nicht, weil die Bürokraten in Brüssel alle Versager sind, die Sprache noch immer nicht vereinheitlicht haben. Auf "Esperanto", was dann jeder lernen muss.

Die Position der EU gegenüber China wäre natürlich sofort viel besser, und die Staatsführung in China verängstigt. Gäbe es in der ganzen EU einheitlich Elektro aus der Dose. Sprächen dann noch alle Esperanto.

"Der China-Mann würde schlottern vor Ehrfurcht".
Würde alles mit hohem Rabatt verkaufen.

saschamaus75

Biden? Mir fällt spontan sein hinterhältiges Spiel mit Nuland als Vizepräsident Obamas in der Ukraine ein. ( Der ukrain, Staatsanwalt, der seinem Sohn Hunter auf der Spur war, wurde durch seine Intrigen und Bestechung entfernt...!!!) Weiter forderte er militärische Aktionen gegen bosnische Serben 1993. Nach dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien stand sein Sinn nach einer notfalls militärischen Außenpolitk der USA, Eintreten für Lufteinsätze der Nato im Kosovo, etc. Alles in allem ein Scharfmacher sondergleichen.
Noch Fragen??
Höchstens diese: Biden intelligent?

um 16:24 von Sparer Dann

um 16:24 von Sparer
Dann tauschen Sie doch mal die Handelsbilanz-Zahlen der USA und China gegeneinander aus. Danach die politischen Systeme. ...
Und soviel ich weiß, haben die USA auch keine Atolle im südchinesischen Meer militärisch besetzt, ... . Und eine „neue amerikanische Seidenstraße“ gibt es mW auch nicht.
Sie merken selbst, wie wenig austauschbar die USA und China sind.
_______________

Beim letzten Satz stimme ich vollkommen zu, denn mir ist keine chin. Haltung bekannt, dass „Der gesamte (eurasische) Kontinent ist von amerikanischen Vasallen und tributpflichtigen Staaten übersät, von denen einige allzu gern noch fester an Washington gebunden wären.“ (p. 41)

Ich empfehle Ihnen, das Buch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" von Z. Brzezinski von 1997 zu lesen. Ein Hochgenuss für starke Nerven! Oder Imperialismus pur.
Bis heute die "Bibel" für US-Außenpolitik.

Gruß, Wolfgang
PS.: zu Insel - machen Sie sich mal über Insel Okinotori kundig

@Claudia Bauer, 16:59 Uhr

Sorry, aber die Reden von Biden sind um ein vielfaches inhaltsreicher, als die Formulierungen von Trump, die dem Niveau eines 6. Klässlers entsprachen.
Um nicht als "senil" zu gelten, muss man im übrigen keinen "Test" machen, so wie Trump dies getan hat... Und eine Kriegsrhetorik kann ich bei Biden überhaupt nicht erkennen. Er formuliert klar und substantiiert seine Kritikpunkte. Handeslkrioege wie Amtsvorgänger Trump hat Bioden bisher nichts ausgelöst und Partnerschaften innerhalb der NATO scheinen ihm wichtiger zu sein, als Schmeicheleien gegenüber Diktatoren. Ein echter Paradigmenwechsel - gut so!

Biden macht China Druck bei Handel und Menschenre....

Da wird es eher um die Handelsbilanz gehen. Und um den wirtschaftlichen Aufstieg eines Landes, der nicht sein soll. Aber bestimmt geht es nicht um Menschenrechte, höchstens um public relation unter dem Titel.

Aber egal, China wird wohl nicht mit sich in der Sprache des Diktats sprechen lassen.

16:39 von Olivia59

//Meine Interpretation (nicht meine Meinung) ist, dass Europa für uns bedrohlicher ist als China. Unser Exportüberschuss musste gehalten werden und wegen des Wohlstandsgefälles ist von sämtlichen solidarischen Ausgleichsmassnahmen abzusehen – besonders in Bezug auf Griechenland... lieber kaputtsparen.
Was soll denn da aus Europa werden.//

Europa ist unsere einzige Chance. Jeder Staat, auch Deutschland, hat alleine keine Chance. D.h. als Alternative: entweder USA oder China anschließen. Aber ob das reicht, unseren „Wohlstand“ aufrechtzuerhalten? Ich zweifle sehr.

17:17 von Wolfgang GA

« PS.: zu Insel - machen Sie sich mal über Insel Okinotori kundig.»

Die Insel (das Atoll) "Okinotori" gehört ja seerechtlich / völkerrechtlich zu Japan. Die südlichste aller Inseln Japans, > 1.500 km von Tokyo entfernt.
Gehört aber verwaltungsrechtlich zur Präfektur Tokyo.

Schon die Inselgruppe "Okinawa" ist näher zu Taiwan.
Denn zu den anderen Inseln Japans.

Für China sind "Okinotori" nur "Felsen", die bei niedrigerem Wasserstand aus dem Meer ragen. Will man den durch "Okinotori" seerechtlichen Hohheitsanspruch Japans auf die umliegenden Gewässer durch Anzweifelei "wegbügeln". Könnte die chinesische Marine mehr ungestört vor den Gewässern von Taiwan umher kreuzen. Präsenz, Zähne, und Bewaffnung zeigen.

Ist in diesem besonderen Fall mit Japan nichts anderes als territoriales Hegemoniegehabe von China im Südchinesischen Meer.

Heute "Okinawa", einst "Ryukku-Archipel" als eigenständiges Königreich. Hat JAP sozusagen CHN "vor der Nase weg annektiert". Als JAP noch Seemacht war.

@Olivia59, 13:36

„Sobald man die Grenzen einfach entfernt sind die vielen Bürgerkriege nämlich auch unsere“

Das glaube ich nicht. Ich glaube ganz im Gegenteil, dass „grenzenloser“, Länder- und kulturübergreifender Austausch von Wissen und Erfahrungen die globale Zusammenarbeit und damit auch Zusammenhalt und Frieden ganz außerordentlich fördern würden (dies zu „Wäre halt auch schön wenn sich unsere kosmopolitischen Weltbürger auch mal Gedanken über die Organisation einer solchen Welt machen würden“).

um 17:46 von Theodor

um 17:46 von Theodor Storm
16:39 von Olivia59
//Meine Interpretation (nicht meine Meinung) ist, dass Europa für uns bedrohlicher ist als China. Unser Exportüberschuss musste gehalten werden und wegen des Wohlstandsgefälles ist von sämtlichen solidarischen Ausgleichsmassnahmen abzusehen – besonders in Bezug auf Griechenland... lieber kaputtsparen.
Was soll denn da aus Europa werden.//

Europa ist unsere einzige Chance. Jeder Staat, auch Deutschland, hat alleine keine Chance. D.h. als Alternative: entweder USA oder China anschließen. Aber ob das reicht, unseren „Wohlstand“ aufrechtzuerhalten? Ich zweifle sehr.
________
Darf ich nochmal meinen Freund ZB zitieren, damit wir uns auch gut einordnen?

„Tatsache ist schlicht und einfach, dass Westeuropa und zunehmend auch Mitteleuropa weitgehend ein amerikanisches Protektorat bleiben, dessen alliierte Staaten an Vasallen und Tributpflichtige von einst erinnern. ...“ (S. 92, ebenda)

Gruß, Wolfgang

16:55, Gesellschaftskrise; 16:59 von Claudia Bauer

Wer Joe Biden als senil bezeichnet, hat sich aus einer faktenbasierten inhaltlichen Diskussion verabschiedet und greift zum Instrument der persönlichen Diffamierung. Eine erwachsene Auseinandersetzung ist so nicht möglich.

17:17, Wolfgang GA

>> empfehle Ihnen, das Buch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" von Z. Brzezinski von 1997 zu lesen. Ein Hochgenuss für starke Nerven! Oder Imperialismus pur.
Bis heute die "Bibel" für US-Außenpolitik<<

Sie schrieben doch selbst weiter oben, daß die außenpolitischen Vorstellungen in den USA immer schon sehr divers waren.

Wie kann dieses Buch dann die Bibel "der" amerikanischen Außenpolitik sein?

Ich schreibe es noch mal:

Brzezinski ist definitiv ein Mann von gestern.

16:59 von Claudia Bauer

"Zu mal er ja kaum zwei zusammen hängende Sätze fehlerfrei sprechen kann."

Falls Sie es noch nicht gemerkt haben, Joe Biden hat früher gestottert. Sie machen sich also darüber lustig?

Hoffentlich nennt man Sie nicht einmal in ein paar Jahren senil.

Die Krone der Sachlichkeit ist Ihr Kommentar sicherlich nicht.

Abgesehen davon haben Sie es nicht so mit der Rechtschreibung.

18:07, K.Al.

>>Ein Messias ist Biden nicht, aber er wurde doch von den Medien auf diesen Sockel gehoben<<

Nein, wurde er nicht.

Ich kann mich an keinen einzigen Artikel in "den Medien" erinnern, in dem dies geschah.

um 17:59 von

um 17:59 von schabernack
17:17 von Wolfgang GA
« PS.: zu Insel - machen Sie sich mal über Insel Okinotori kundig.»

Die Insel (das Atoll) "Okinotori" gehört ja seerechtlich / völkerrechtlich zu Japan. Die südlichste aller Inseln Japans, > 1.500 km von Tokyo entfernt.
Gehört aber verwaltungsrechtlich zur Präfektur Tokyo.

Schon die Inselgruppe "Okinawa" ist näher zu Taiwan.
Denn zu den anderen Inseln Japans.
_______
Alles richtig!
Aber nicht alle Fakten.
Es waren zwei Felsen auf einem Korallenriff - mehr nicht.
Japan investierte zig Mio. Dollar für Korallenzucht und Ansiedlung über 40 Jahre.
Heute dort Landebahn mit Zubehör und Bestandteil des US-Verteidigungssystem" im Pazifik.

Taiwan beansprucht übrigens auch Okinotori, genau wie alle anderen Inseln im Südchinesischen Meer.

Gruß, Wolfgang

18:07 von Wolfgang GA

//„Tatsache ist schlicht und einfach, dass Westeuropa und zunehmend auch Mitteleuropa weitgehend ein amerikanisches Protektorat bleiben, dessen alliierte Staaten an Vasallen und Tributpflichtige von einst erinnern. ...“ (S. 92, ebenda)//

Ich bin da durchaus bei Ihnen. Aber was hindert Europa daran, sich aus diesem Zustand zu befreien? Stellen Sie sich vor, Biden fordert Deutschland/EU auf, gegen China Sanktionen zu verhängen? Natürlich gemeinsame, abgestimmte. Ich glaube, China wäre darauf vorbereitet und Deutschland müsste sich bei der chinesischen Antwort fragen:“was nun?“

16:55 von Gesellschaftskrise

Haben Sie überhaupt den Beitrag gelesen?

Wann hat Joe Biden China oder Russland den Krieg erklärt?

Was haben Sie eigentlich gegen alte Menschen?

Wir alle wissen selbst wie alt Joe Biden ist, da ist es nicht nötig, dass Sie in jedem Satz "der alte Mann" erwähnen.

Donald Trump ist ja auch nicht gerade ein "junger Hüpfer".

fathaland slim Ihre Meinung

fathaland slim
Ihre Meinung ist ja nicht meine Meinung und deshalb ist es mir Null, was Sie über mich kommentieren.Für mich ist Biden ein seniler,alter Mann, der alle Sauereien mit getragen hat, welche die USA in den letztn 50 Jahren in der Welt begangen haben und wenn dieser Mann sich als Saubermann darstellen will, dann vergißt er dabei, was er in der Ukraine getätigt hat. Sie können diesen Mann ja über den Klee loben, aber ich habe eben nicht Ihre Auffassung. Haben Sie damit ein Problem? Ich glaube schon, sonst würden Sie hier nicht so hämisch diskutieren. Wie diskutieren denn in Ihren Augen Erwachsene?

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Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

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