Ihre Meinung zu: Dritte Corona-Welle: Wie gefährdet sind Kinder?

1. April 2021 - 7:04 Uhr

Lange war die Rolle von Kindern in der Pandemie unklar. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, die zeigen, dass sich auch Kinder infizieren und das Coronavirus weitertragen können. Von Anja Martini.

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Kommentare

Wie gefährdet sind Kinder?

Kinder sind auch Menschen - zumindest sollte man das annehmen. Die Erzählungen über die immunen Kleinen waren von vornherein unglaubhaft und reif für Märchen von den "unschuldigen Kleinen", die nix dafür können. Bloß die Schulen auf halten und keine Keile in die (heilige) Familien treiben ... Das war die Devise, die sich jetzt nicht mehr halten lässt.
Wir sollten neue Erzählungen begründen mit dem Tenor "alle Menschen werden Brüder/ Schwestern" und den "Gleichheitsgrundsatz" wieder in sein recht setzen.

Na endlich

Na endlich stellt jemand mal die Coronafrage in dies Richtung.
Aber mal abgesehen von der Gefährdung müsste die wirkliche Frage doch heißen: Weshalb denken wir das Kinder den Virus nicht übertragen?
Ich kann mich an volle Schulbusse und Straßenbahnen voller Kinder erinnern ,in Zeiten in denen andere in den Lockdown sollten/ mussten.
Da wurde um jeden Preis die Schule durchgeführt.
Ich verstehe die Sorgen der Mütter und Väter, insbesondere der Alleinerziehenden, jedoch ändert das nichts an der Übertragbarkeit des Virus durch Kinder.
Bisher war die Aussage das das Virus für Kinder relativ ungefährlich ist.(leider bestätigen auch in diesem Falle Außnahmen die Regel) . Da wir auf dem Weg in die dritte Welle sind, und die Zahlen lügen hoffentlich nicht, steht die Frage. Wie reagieren und insbesondere mit unseren Kindern.
Ich denke es sollte ien Schnitt gemacht werden, der Förderraalismus in den Müll geworfen werden und alle in den Lockdown.
UND IMPFEN. Aber das können wir ja auch nicht.

Kinder Schützen

Eltern dürfen ihre Fürsorgepflicht nicht ausüben in dem sie ihre Kinder nicht ins Infektionsgeschehen schicken.

Eltern müssen entscheiden können ob sie ihre Kinder in die Schule schicken wollen.

Anwesenheitspflicht stoppen

Aus UK gibt es zahlreiche Berichte aus der B117-Welle zu LongCovid bei Kindern. Es ist ein Unding, dass Eltern zumindest nicht selbst entscheiden dürfen, ob die von zu Hause aus lernen. Ich kenne Eltern, die nun im Haushalt den ganzen Tag FFP2-Maske tragen, um sich nicht über ihre Kinder anzustecken. Das kann es doch echt nicht sein.

Wir kämpfen um unser Leben

Das PIM-Syndrom ist eine gefährliche Entzündungsreaktion des kindlichen Körpers auf eine Infektion mit Covid.
Auch in der Bremer Kinderklinik gab es bereits Fälle.
Frankreich schließt die Schulen für insgesamt 3 Wochen (zusätzlich zu den Frühjahrsferien). Warum wohl?
Außerdem gibt es Ausgangsbeschränkungen ab 19 Uhr abends, Bewegung ist innerhalb eines 10 km-Radius erlaubt. Planbare Operationen werden verschoben/abgesagt, dritter Lockdown ab 3.4.
"Kaum Symptome bei Kindern" heißt nicht, dass sie nicht erkranken. Sie tragen das Virus symptomlos in die Familien und erkranken möglicherweise später.

Wir gehen auf das Schuljahresende zu, das Schuljahr ist gelaufen. JedeR LehrerIn, jedeR SchulleiterIn ist froh über jedes Kind, dass nicht die engen Klassenräume bevölkert. Wer Angst um sein Kind hat, sollte "inoffiziell" mit der Schule sprechen und sein Kind zu Hause lassen.

Wer es bisher noch nicht gemerkt hat: Wir kämpfen um unser Leben.

Am 01. April 2021 um 08:32 von draufguckerin

Wir kämpfen um unser Leben.

Meine Güte, geht es noch heftiger??

Am 01. April 2021 um 08:18 von Duzfreund

Kinderfeindlicher geht es wohl nicht mehr oder?

@ Der_Wunderer _1970 um 8.49 Uhr. Fragen Sie die Eltern

"Meine Güte, geht es noch heftiger??"
Fragen Sie einfach die Eltern betroffener Kinder.

Es gibt Sie

Wie die Jugendlichen, Erwachsenen und Alten.
Wer Gesund ist, ist auch gefährdet. Wer Krank ist gefährdet.
Die Erde ist gefährdet.

Aber anstelle ein paar Milliarden in das Gesundheitsystem zu stecken, nicht nur durch evtl. Einmalzahlungen, um die Profis dauerhaft zu entlasten, Nein. Man hätte dadurch ja meine liebste Wirtschaft am laufen gehalten und den Kindern unzumutbare Schul-/Lernverhältnisse erspart.

Wer bei den winzigen Zahlen, ich wiederhole mich, wie aus meinem Landkreis 135000 Einwohner mit 4500 Infizierte und 90 Tote nach einem Jahr, die Maßnahmen noch gut heißt, hat den Blick für das Wesentliche verloren.

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest im Kreise eurer Lieben.

Erst kommt die Wirtschaft, und dann?

Alle reden von einer Wende im Denken durch Corona. Wo ist davon etwas zu merken? Mercedes schüttet das vom Staat erhaltene Kurzarbeitsgeld als Dividende aus, Kinder müssen in Kita und Schule, weil .....
.
So lange die Kinder nur das Virus verbreitet haben, tat man so, als sei das nicht sicher (nach 1 Jahr wiss. "Betrachtung"). Nun, wo auch Kinder erkranken, wird´s brenzlig. Aber wie der CDU-Vorsitzende Laschet so schön sagte: man kann doch nicht jedem MP vorschreiben, was zu tun sei, wo doch die Inzidenzwerte so verschieden sind. Zudem gibt´s ja die "Modellversuche".
.
Letztenendes unterscheiden wir uns kaum von USA und Schweden, nur dass bei uns so viel hin und her gezauselt wird.

omg

Sind jetzt nicht eh eine Woche Ferien?

WIR sollten die Zeit nutzen und die Schulen mal 'upgraden'! Und wenn es nur heile Toiletten, Heizungen und Fenster sind.

Oder wollen WIR wieder eine Woche Zeit verschwenden? ;(

Nicht darauf warten, daß von 'oben' etwas gesagt wird, einfach mal anpacken! =)

Danke.

All diese technischen Vorschläge zur Umsetzung

benötigen Monate, bis sie in einem Umfang umgesetzt worden sind, dass sie statistisch das Pandemiegeschehen positiv beeinflussen können - bis dahin haben wir Herdenimmunität durch Impfung. Grund sind vor allem die begrenzten Kapazitäten zur Produktion und Installation solcher Geräte. Hier rächt sich, dass die Schulträger und Landes-Ministerialbürokraten seit einem Jahr vor allem Urlaub gemacht haben und alle Probleme mit einem "man kann ja lüften" beiseite geschoben haben. Hauptsache Präsenzunterricht. Bloß keine neue Lösung. Gar ein Live-Videounterricht via Konferenzsoftware - shocking, da sieht der Lehrer ja gar nicht, wer ihm so alles zuhört. Es wurden teils absurde Gründe erfunden, nach denen es keine Alternative zum Präsenzunterricht gibt, fertig. Beamten-Mikado gewonnen. Egal was das dieses schwarz-weiß Denken für die Bildung oder Gesundheit der Kinder bedeutet. Wenn ich diese Leute höre, wie sie den Verfall der Bildung der Kinder beweinen, wird mir schlecht.

Gesellschaftliches und politisches Wunschdenken

Die Vorstellung, dass Kinder weniger ansteckend seien als Erwachsene entsprang wohl dem gesellschaftlichen und politischen Wunschdenken mit der damit verbundenen Absicht den Kinden durch einen geregelten Kindergarten- und Schulalltag eine gewisse Normalität und ihren Eltern oder ihren allein erziehenden etwas Freiraum zu verschaffen. Jeder im Freundes- und Verwandtenkreis mit Kindern in Kitas oder Schulen kann ein Lied davon singen, wie viele Infektionen (Schnupfen, Magen-Darm-Infkete etc.) die Kleinen nach Hause schleppen und dort weiter verbreiten. Warum sollte COVID davon ausgenommen sein? Hier müssen Gesellschaft und Politik den wissenschaftlichen Erkennnissen offen gegenüberstehen und nicht in weiterem Wunschdenken verharren.

@Initiative Neue... - Eltern & Fürsorgepflicht

Die Fürsorgeplicht der Eltern gilt aber auch
für die Kinder anderer.

So "bestehen infizierte Eltern" immer öfteres darauf das ihre Kinder in der Schule/Kindergarten aufgenommen werden

08:25 von Heiko.H

«Ich denke es sollte ien Schnitt gemacht werden, der Förderralismus in den Müll geworfen werden und alle in den Lockdown.»

Auf den Müll ist unmöglich … Frage von Verfassungsrecht.
Ändern kann man das mit Zustimmung Bundesrat.
Einfacher kann man Schulen landesweit schließen mit Einigung der 16 MPs.

«UND IMPFEN. Aber das können wir ja auch nicht.»

Für unter 16-Jährige gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff.
Für 12 bis 15-Jährige laufen die Tests. Vor Beginn des neuen Schuljahrs nach den Sommerferien gibt es den sicher nicht. Eher frühestens Ende Herbst.

Jugendliche ab 16 mit bekannten Risikofaktoren könnte man impfen.
Kinder unter 12 sowieso nicht. Das ganze Jahr 2021 nicht.

Auch wenn man alle Schulen bis zu den Sommerferien schließt. Man kann nicht alle Kinder bis dahin in den Wohnungen lassen. Das Wetter wird bald wieder für draußen sein, und Kinder treffen sich. Jugendliche erst recht.

Das Ungehen damit ist was für noch das ganze Jahr 2022.
Schnell gelöst geht nicht.

Corona Infizierte Kinder : Eltern sind in Panik

Was kann getan werden?

Wie wäre es mal zu einer Demo zu gehen oder selber eine Demo zu organisieren?
Hier können dann die mittlerweile bekannten Forderungen gestellt werden.
Die Umsetzung dürfte auch im JAHR_ZWO von CORONA noch andauern.
Die zuständigen Verantwortlichen sind viel zu lahm.

Bis dahin helfen Selbst-Schnell-Tests zur Anwendung zu Hause weiter.
Die zugelassenen Test - Kits können auch im Internet bestellt werden.

Und sonst noch:
Beten!

Ziel ist die Immunität. Nur dann ist Pandemie zu Ende

Und wer denkt nur mit der Impfung wird man immun, der irrt. Weltweit werden mehr Menschen durch die Infektion immun werden, als mit der Impfung. Bzw. das ist längst so.

Zudem:
Insbesondere Kinder sind nicht die Treiber der Pandemie. Sie folgen dieser nach.

Schreibt Prof. Dr. Klaus Stöhr.

Und wenn man mal die Liste der Unterstützer auf

Covid-Strategie de

liest, dann findet man da sehr viele Experten mit Rang und Namen.

Was fehlt ist, dass die „Elefanten im Raum“ das auch mal zur Kenntnis nehmen..

Wer oder was ist der „Elefant im Raum“..?

08:59 von Obschtopa

"Wer bei den winzigen Zahlen, ich wiederhole mich, wie aus meinem Landkreis 135000 Einwohner mit 4500 Infizierte und 90 Tote nach einem Jahr, die Maßnahmen noch gut heißt, hat den Blick für das Wesentliche verloren."

This!

Danke, sehr gut kann mich nur anschliessen!

Schulpflicht und Homeschooling

In einigen Bundesländern ist die Schulpflicht ausgesetzt, sicher besser als das sture Beharren auf dem Präsenzunterricht für alle.

Auch ohne Schulpflicht stehen die Eltern unter Druck, ihr Kind wie alle anderen in die Schule zu schicken. Niemand möchte sein Kind zum Außenseiter machen, abgesehen davon, dass eine schulische Unterstützung für einzelne Kinder im Homeschooling auch bei gutem Willen kaum zu stemmen ist.

Mit dem Aussetzen der Schulpflicht macht man sich einen schlanken Fuß und schiebt den schwarzen Peter in die Familien. Besser ist eine gute Regelung für alle, die auch konsequent umgesetzt wird.

@ Der_Wunderer_1970

Sie haben Recht; am besten ignorieren wir die Forschungsergebnisse und schelten alle, die sich in ihrer Gesundheit gefährdet sehen, als Kinderhasser. Kinder über alles, alle anderen sind egal und müssen sich unterordnen.

09:01 von DeHahn

"Alle reden von einer Wende im Denken durch Corona"

"Wo ist davon etwas zu merken?"

"Letztenendes unterscheiden wir uns kaum von USA und Schweden"

Da ist die Wende, sie waren doch auch lange der Meinung Schweden wäre den Falschen weg gegangen.

Fällt erst jetzt auf

Das sich Kinder/Jugendliche mit Viren infizieren ist nichts Neues.

Gleichwohl ist diese Gruppe mit CORONA dahingehend aufgefallen, dass sie kaum oder gar keine Symptome zeigten.

Dazu habe es eine Studie geben müssen.

Das hätte auch schneller auffallen können.
Z. B. Wenn Schnell-Tests bereits im März2020 zur Verfügung gestanden hätten.
Hier hat der Bundesgesundheitsminister aber erst ca. Februar 2020 mit der Änderung der Verordnung reagiert.

@09:01 von DeHahn

>> Aber wie der CDU-Vorsitzende Laschet so
>> schön sagte: man kann doch nicht jedem
>> MP vorschreiben, was zu tun sei,

ABER wenn sich die MP mit der Kanzlerin zusammenfinden und zu einer verbindlichen(!) Einigung kommen? Und dann ein gewisser MP Armin Laschet dazwischen grätscht, indem er hinterher (zum wiederholten Male) Alles umschmeißt, da kann ich nur sagen: "Herr Laschet, bitte treten Sie endlich zurück. Politiker, die sich nicht an Absprachen halten, sind in Dtl. untragbar"!

@Initiative Neue..., 08:25 Uhr

"Eltern müssen entscheiden können ob sie ihre Kinder in die Schule schicken wollen".

Grundsätzlich gilt die Schulpflicht. Die Frage, ob Corona für Kinder ein Gefahrenpotential darstellt, gilt im übrigen nicht für den Besuch der Schule, sondern für den gesamten Alltag der Kinder (insbesondere für das Treffen mit Freunden). Vielleicht wird sich für die Eltern auch einmal die Frage stellen, ob sie ihre Kinder impfen lassen möchten. Klar ist, dass mit diesen Themen verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Und wie immer sollten Entscheidungen auf der Basis einer fundierten Expertenmeinung getroffen werden. Kinder ohne eine solche Prüfung einfach vom Schulunterricht auszuschließen, hielte ich für genauso falsch wie auch im umgekehrten Fall, einer Teilnahme kritiklos zuzustimmen.

09:08 von saschamaus75

Frau Dr. Merkel hat ihren denkprozess ja noch nicht abgeschlossen. also ist noch genug zeit vorhanden

@ Duzfreund

>>> Bloß die Schulen auf halten und keine Keile in die (heilige) Familien treiben ... Das war die Devise, die sich jetzt nicht mehr halten lässt. <<<
.
Vielleicht war auch die Devise, einen Jahrgang nicht komplett zu verlieren, und Bildung ist schließlich ein Grundrecht.
Und aus Erfahrung kann ich Ihnen sagen, in meiner (heiligen) Familie hatten meine beiden Kinder Kontakt in der Schule zu Corona Erkrankten. Bei meiner Tochter war es sogar ihre beste Freundin, die infiziert ist - in der Schule ihre Nebensitzerin und nach der Schule täglich privat Kontakt.
Testergebnis: Negativ! Sie wurde nicht angesteckt, trotz stetigem, engen Kontakt.
Somit ist meine persönliche Erfahrung eine andere, was die Verteilung durch Kinder anbelangt.

Wortwahl passt nicht mehr

So ziemlich jede Meldung und jeder Diskussionsbeitrag pauschalisieren. So bringt die ganze Kommunikation rund um Corona nichts. Wir haben in D - auf kommunaler Ebene - Inzidenzen von 2 bis 1000. Ebenso ist der Spread bei der Belastung der Kliniken. Was bringt mir die tägliche Meldung eines Bundesweites? Wie können da vereinheitlichte Bewertungen von Maßnahmen, Angemessenheit und Auswirkungen in die Welt getextet werden? Und wer bitte maßt sich an, eine wie auch immer geartete Zahl von Corona-Toten als einen "winzigen" Wert zu bezeichnen?

@Der Wunderer_1970, 08:49 Uhr

Tatsächlich geht es bei den Corona-Maßnahmen um den Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit. Beides hat die Politik zu Recht auf die höchste Prioritätsstufe gestellt. Sie sollten nicht denjenigen Heilsbringern folgen, die Corona noch immer als eine Form von Grippe verkaufen wollen und damit die Menschen auf gefährliche Weise zu nachlässigem Handeln verleiten.

08:32 von draufguckerin

«Frankreich schließt die Schulen für insgesamt 3 Wochen (zusätzlich zu den Frühjahrsferien). Warum wohl?»

Inzidenz in FRA ist so was bei 300.
Wenn so hoch, ist auch Gefahr für Kinder größer.
3 Wochen länger Schule zu ist was für akut. Aber nichts für langfristig.
In FRA kommen dann bald Sommerferien. 2 Monate landesweit.
Kann man Kinder nicht in der Wohnung lassen.
Impfen kann man unter 16-Jährige auch nicht.

Zu, zu, zu machen … ist keine Strategie als Selbstzweck.
Nur immer damit wird für Kinder gar nichts besser.

«Wer es bisher noch nicht gemerkt hat: Wir kämpfen um unser Leben.»

Überdramatisiert. Sehr aufmmerksam muss man sein, nun wo B.1.1.7 auch für Kinder gefährlicher ist als die vorherige Variante. Aber es kämpfen doch nicht alle Kinder um ihr Leben.

Man kann Kinder doch nicht in der Vitrine parken, bis Corona dann mal weg ist, oder man auch Jüngere als 16 Jahre impfen kann. Kinder leiden noch mehr unter eingeschränkten Sozialkontakten als Erwachsene das tun.

Wer hätte das gedacht ?

Massenimpfung und dann ?: Dann kommt die nächste Virusmutante.

saschamaus75 9:08

Guter Ansatz. Am besten besuchen alle Eltern mal die Schule ihrer Kinder und lassen sich Toiletten, WLAN und sonstige Ausstattung zeigen. Am besten bei geöffnetem Fenster im Klassenraum mit den Lehrern sprechen. Und viele Warum-Fragen stellen. Probleme, Ursachen, Lösungen sind an jeder Schule ein anderes Geflecht. Dann weiß man auch, wo es Sinn macht, als Elternteil oder wie ich Onkel mit anzupacken.

Versäumnisse über Versäumnisse

Wie konnte man so lange den Faktor Kind unberücksichtigt lassen. Solch eine Untersuchung war längst überfällig.

Gerade was die Infektionsausbreitung anbelangt eine notwendige Erkenntnis, um hier begründete Entscheidungen treffen zu können. Die AfD hat schon länger eine systematische Untersuchung der Infektionsausbreitung gefordert (z.B. Interview Frau Weigel im Morgenmagazin).

Stattdessen treffen die Regierenden Entscheidungen im Blindflug (z.B. was Schulöffnungen / -schließungen anbelangt).

"Kinder bleiben oft symptomlos und wurden im vergangenen Jahr auch seltener getestet."
Gerade deshalb sind Schulschließungen für die C-Kontrolle so wichtig.

Corona, das zeigen die Zahlen

Corona, das zeigen die Zahlen des RKI, gefährdet vor allem alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.
Von den bis zum 23.03. gemeldeten 74.964 Todesfällen waren genau 613 jünger als 50 J., also 0,8%, acht von 1000. Vorerkrankungen werden statistisch nicht dargestellt.
Das RKI schreibt:"Bislang sind dem RKI 11 validierte COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Diese Kinder und Jugendlichen waren zwischen 0 und 17 Jahre alt, bei acht mit Angaben hierzu sind Vorerkrankungen bekannt."
Zweifellos werden Kinder genauso oft infiziert wie Erwachsene und tragen somit zur Ausbreitung des Virus bei.
Es stellt sich aber die Frage, ob man Kindern in einer so wichtigen Phase der Entwicklung, zumal selbst kaum gefährdet, derart lange das soziale lernen im Klassenverband einschränken darf.
Eltern klagen, die Kinder seien mittlerweile apathisch. Werden sich diese im Ergebnis zu gehemmten, sebstunsicheren, kontaktscheuen, ängstlich vermeidenden Menschen entwickeln?

@09:13 von 0_Panik

>>Eltern sind in Panik
Nope, Sie (mall wieder) "in Panik". -.-

>> Wie wäre es mal zu einer Demo zu gehen
>> oder selber eine Demo zu organisieren?
Solange alle die AHA-Regeln einhalten, kein Problem. oO

Ich finde es wirklich

Ich finde es wirklich problematisch,wenn Kinder nur dann in den Fokus rücken, wenn sie angeblich Erwachsene gefährden. Sie sind "Teil des Infektionsgeschehens".
Was für ein Abbild unserer Gesellschaft!

Kinder sind durch Corona weniger gefährdet, als durch Grippe (die bis zum Koma und Tod führen kann, und das auch ohne Vorerkrakungen). Trotzdem werden sie nicht vorsorgend gegen Grippe geimpft.

Ich wünscht über den "Teil des Infektionsgeschehens" in der Arbeitswelt hätte ich auch nur halb so viele Artikel gefunden, wie über Kinder als "Teil des Infektionsgeschehens"
Ausgerechnet in den Arbeitsbereichen, wo sich die Leute tümmeln wird nicht geprüft.
Fangen wir mit der Pendelquarantäne an, wo Mitarbeiter in Quarantäne weiterhin mit Risikogruppen arbeiten müssen (Altenheime, Krankenhäuser). Wie viele Infektionen hat uns das beschert?
Die Kinder dieser Mitarbeiter dürften / mussten die ganze Zeit über in die Notbetreuung in die Schule.
Ein Irrenhaus.

@saschamaus75 - undichte Fenster = Dauerbelüftung

09:08 von saschamaus75:
"WIR sollten die Zeit nutzen und die Schulen mal 'upgraden'! Und wenn es nur heile Toiletten, Heizungen und Fenster sind. Oder wollen WIR wieder eine Woche Zeit verschwenden? ;("
> Es wurden schon Jahre oder Jahrzehnte verschwendet. Auf die paar Ostertage kommt es nun auch nicht mehr an.

"Nicht darauf warten, daß von 'oben' etwas gesagt wird, einfach mal anpacken! =)"
> Wie stellen Sie sich das vor? Soll das Schulpersonal seine Ferien opfern, um mit nicht vorhandenen Materialien Reparaturen an Dingen vornehmen, von denen es keine Ahnung hat?
Wenn von "oben" keine Mittel kommen, wird das nichts. Zumal ich nicht bereit wäre, die Pflichten der Schulträger zu übernehmen. Die würden nämlich sofort die restlichen Gelder streichen, weil es ja auch ohne geht.

Undichte Fenster sorgen übrigens für die derzeit gewünschte Dauerbelüftung. Und die marode Heizungsanlage, die immer auf voller Leistung läuft, hält die Räume trotzdem warm.

Notbetreuung ausgenutzt

Ja fragen Sie mal die Eltern, ob die sich dem Ernst der Lage bewusst sind. Kenne genug Eltern, die mitten in der 2. Welle ihre KiTa-Kinder täglich (!) in die "Notbetreuung" geschickt haben, obwohl beide Eltern im Homeoffice waren bzw. sogar ein Elternteil in Elternzeit mit einem jüngeren Geschwister zu Hause war. Das ist für mich fahrlässig gegenüber den Kindern und unsolidarisch gegenüber den Berufsgruppen, die nur in Präsenz arbeiten können und darauf angewiesen sind, ihre Kinder in Notgruppen zu geben.
Mir tun die Erzieherinnen leid...die Impfung wieder aufgeschoben bei steigenden Infektionszahlen von KiTakindern ohne Maske, ohne Abstand..

09:08 von saschamaus75

«omg … Sind jetzt nicht eh eine Woche Ferien?

«WIR sollten die Zeit nutzen und die Schulen mal 'upgraden'!
Und wenn es nur heile Toiletten, Heizungen und Fenster sind.»

Ja … im ganzen Land sind Osterferien.
Unterschiedlich lang … teils auch 2 Wochen.

Was kann man denn in dem Zeitraum an 10.000-en von Schulen gleichzeitig "upgraden"? Die Heizperiode geht eh dem Ende entgegen. Ab Mai heizt man so gut wie nie. Außerdem sind nicht alle Schulen bauliche Wracks. Die sieht man immer im Fernseher, und denkt dann, alle Schulen seien so.

Es sind auch nicht alle Autos verkratzt, verbeult, und verranzt wie das vom Nachbar.

«Oder wollen WIR wieder eine Woche Zeit verschwenden? ;(
Nicht darauf warten, daß von 'oben' etwas gesagt wird, einfach mal anpacken! =)»

Sollen nun VIER ALLE zu irgendeiner Schule hin rennen, und unkoordiniert was "upgraden". Viele Eltern und Verwandte der Schüler tun das sowieso schon längst regelmäßig. Koordiniert.

An der Problematik B.1.17 ändert das nix.

@ Der_Wunderer _1970 um 8.49 Uhr. / 08:58 von draufguckerin

"Meine Güte, geht es noch heftiger??"
Fragen Sie einfach die Eltern betroffener Kinder.

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- Persönliche Angriffe und
- Relativierungen ohne Belege
stammen ganz klar aus dem Methodenkoffer der Wissenschaftsleugner.

@09:21 von 0_Panik

>> Das hätte auch schneller auffallen können.
>> Z. B. Wenn Schnell-Tests bereits im
>> März2020 zur Verfügung gestanden
>> hätten.

Wurde da nicht gerade die 'Diamond Princess' evakuiert? oO

Neue Debatte nötig

Ist es ethisch vertretbar, wenn Kinder und Jugendliche mehr als ein Jahr ihrer Kindheit und Jugend verlieren, womöglich schwer erkranken und Spätfolgen ein ganzes Leben lang mittragen werden, während immer noch in erster Linie Alte und Kranke geschützt werden?

Ich will hier niemanden gegeneinander ausspielen, aber eine offene Debatte ist notwendiger denn je und bevor jemand kommt und mir seine Vorurteile entgegenhält: Ich bin selbst Risikopatient.

Schulen

Schulen sind ein Problem. Tatsächlich ist für viele Kinder der digitale Unterricht samt Präsenzunterricht durch die Eltern kein adäquater Ersatz für richtige Schule. Und das liegt nicht überwiegend an fehlender Technik. Selbst das tollste Tablet auf Staatskosten hilft einer Familie, die zu fünft in einer 3-Zimmerwohnung lebt und in der die Eltern selbst eher „bildungsfern“ und/oder mit Sprachproblemen sind, nichts. Jeder der sich das so einfach vorstellt schaue sich einen Mittelstufenlehrplan an und frage sich selbst, wie gut er oder sie darin wäre, einem Kind den Sinussatz, den Plusquamperfekt oder die Bedeutung der „Goldenen Bulle“ zu erklären.

Andererseits hat man sich jetzt ein Jahr lang mit Narrativen wie „Schule ist kein Pandemietreiber“, „Kinder sind nicht gefährdet“ und „Lüften reicht“ in die Tasche gelogen, damit die Eltern weiter der Wirtschaft dienen können. Wer Kinder, wie bisher, nicht testet, findet keine und hat dann die beliebten „Infektionen im Privatbereich“. Q.e.d.

Relative Zahlen...

Relative Zahlen betrachten ist nicht gleich "relativieren", "verharmlosen" oder gar "leugnen".

Tatsächlich scheint es (siehe unten stehender Link) als kämpften 0,25 % aller mit dem Originalvirus SarsCov-2 Infizierten "um ihr Leben" und 0,4 % der mit der gefährlicheren britischen Varianten Infizierten. Im Gegenzug heißt dies freilich, dass ca. 99,6 % aller Infizierten nicht "um ihr Leben kämpfen", wenn sie eine Covid-Infektion durchmachen. Bei allem Verständnis für jedermanns Sorgen, Ängste und Nöte finde ich, es täte uns allen einmal gut, den Blick von absoluten Zahlen auf relative zu richten.

https://www.bmj.com/content/372/bmj.n579

Apropos absolute Zahlen: Nimmt man an, dass die Covid-Infektionssterblichkeit für Deutschland dem höheren der o.g. Werte (0,4 %) entspricht, hätten wir bereits ca. 18,53 Millionen Infektionen statt der vom RKI bestätigten ca. 2,6 Millionen gehabt.

So viel zum "Boden der Wissenschaft", auf dem sich das RKI und u.a. Prof. Drosten wähnen...

@09:25 von Karl Maria

>> Frau Dr. Merkel hat ihren denkprozess ja
>> noch nicht abgeschlossen.
Was hat das denn jetzt schon wieder mit der Merkel zu tun? oO

>> also ist noch genug zeit vorhanden
Nope. -.-

@9:31 von Thrombosen-Paul

„Massenimpfung und dann ?: Dann kommt die nächste Virusmutante.“

Ja sicher: wie bei der Grippe. Dann wird jedes Jahr einmal geimpft, vielleicht sogar mit der Grippe-Impfung zusammen, und fertig. Wo ist das Problem? Oder - interessanter - die Alternative?

@Leck mich fett um 09:28

>Wir haben in D - auf kommunaler Ebene - Inzidenzen von 2 bis 1000. Ebenso ist der Spread bei der Belastung der Kliniken. Was bringt mir die tägliche Meldung eines Bundesweites?<

Die Aufschlüsselung im kleinen ist zwar hilfreich, letztlich bleibt es aber kein lokales Problem: Wenn on einem Kreis die Betten Voll sind wird nicht mit der Behandlung neuer Fälle aufgehört sondern dorthin verbracht wo noch Platz ist. Das war in der Winterwelle schon Standard.
Die mit einer 2er Inzidenz sitzen im selben Boot wie die mit der 1000er.

Am 01. April 2021 um 09:18 von Leopold007

Andersherum gefragt:Alte Leute über alles? Alle anderen sind egal?

Lächerlich

@09:31 von Thrombosen-Paul

>> Wer hätte das gedacht ? Massenimpfung
>> und dann ?: Dann kommt die nächste
>> Virusmutante.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, Sie wünschen Sich die nächste Mutante herbei? oO

P.S.: Wo sind eigentlich die hin, die vor einem halben Jahr noch meinten, der Virus solle mutieren, weil er dann ungefählicher wird? -.-

Es gibt keinen Königsweg

Egal, welche Entscheidungen jetzt getroffen werden (und das gilt eigentlich für die gesamte Pandemiezeit) - irgendjemand leidet darunter.

Meiner persönlichen Meinung nach sollten die Schulne in Gebieten mit höheren Inzidenzen schließen, denn alle Studien der letzten Monate zeigen, dass die Inzidenzen auch unter den Kindern und Jugendlichen mindestens so hoch sind wie bei den Erwachsenen. Das mag an der Mutante liegen oder nicht - es ist aber so.

Unsere Kinder sind nicht nur selbst mehr oder weniger gefährdet (auch dort gibt es leider einige Vorerkrankte), sie tragen das Virus aber auch in die Familien.

Ich kann die Betreuung unserer Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sicherstellen, aber ich weiß, dass dies in vielen Familien problematisch ist.

Insofern habe ich auch Verständnis für diejenigen, die Schließungen ablehnen. Vielleicht sollte man das Homeschooling zumindest freistellen ...

@09:23 von Adeo60

Wg. Schulpflicht :
Da hilft erstmal nur 2x /Woche Schnell-Test.
Bei positiven Test muss zu Hause geblieben werden.
Bei der angestrebten Testpflicht sieht es rechtlich schon wieder schwierig aus.

Wg. Infizierte Kinder/Jugendliche :
Auch diese Gruppe steckt im - Infektionskreislauf -.
Um hier wirksam einzugreifen bedarf es einer Strategie und die hat weder D noch die EU

@ 09:31_Thrombosen-Paul- escape Mutationen

.. nennt man das. Haben wir bis jetzt wohl noch nicht. Zumindest nach Ansicht von Prof. Dr. Klaus Stöhr.

Wird es aber bald geben durch die Impfungen. Da haben Sie Recht.

Daher wird es nicht reichen nur auf die Impfung zu setzen. Immunität auf dem natürlichen Weg hat schon immer eine große Rolle gespielt und wird es auch zukünftig tun.

„ Gegenwärtig ist keine potentiell regional oder global dominierende ImmuneEscape-Mutante erkennbar. Deshalb und wegen der hohen Wirksamkeitsmarge und des erzeugten breiten Immunspektrums besonders der mRNA-Impfstoffe ist ein Impfstoff-Up-date in den nächsten Monaten nicht zu erwarten.“

„Tragen Impfungen dazu bei, das Escape-Mutanten häufiger entstehen?

Trotz voranschreitender Impfungen werden natürliche Infektionen den größeren Anteil bei der Senkung der Populationsempfänglichkeit behalten.„

Covid-Strategie de

09:31 von Thrombosen-Paul

«Wer hätte das gedacht ?
Massenimpfung und dann ?: Dann kommt die nächste Virusmutante.»

Wer hätte das gedacht, dass man sich auch informieren könnte wenn man wollen würde, um dabei herauszufinden, dass man Kinder unter 16-Jahren gar nicht gegen Corona impfen kann. Für weitere Zeit bis vermutlich das ganze Jahr 2021 nicht. Unter 12-Jährige noch länger nicht.

Dies ist das besondere Detail bei Kindern im Gegensatz zum Standard-Zweizeiler mit irgendwas Belanglosem mit: "Massenimpfung".

@09:40 von Giselbert

>> Die AfD hat schon länger eine...

Ähh, wie Sie es jetzt geschafft haben, die AfD (die bisher zu diesem Thema überhaupt noch nichts konstruktives geleistet hat) unterzubringen. Hut ab! oO

09:41 von bolligru

Nur weil Kinder nicht direkt sterben, sind sie doch nicht "kaum gefährdet". Studien aus GB legen nahe, dass bis zu 30% der infizierten Kinder später am lebensbedrohlichen PIMS erkranken - auch die ursprünglich symptomlosen Fälle. Ganz zu schweigen davon, dass wir bislang noch nicht einmal die Langzeitfolgen bei Erwachsenen abschätzen können, geschweige denn bei den deutlich untertesteten Kindern.
Davon einmal abgesehen sind die psychischen Folgen für die Kinder, die trotz enger Angehöriger in den Risikogruppen in die Schule gezwungen werden, wohl keinesfalls weniger dramatisch als die der 5%, die jetzt coronabedingt verhaltensauffällig werden. Von all den Kindern, die den Tod von Eltern und Großeltern betrauern müssen, will ich gar nicht anfangen.

09:13 von vriegel: Ziel ist die Immunität. Nur dann ist Pande...

"Ziel ist die Immunität."

Zumindest da sind wir mal einer Meinung.

Aber alles weitere ist wieder Wissenschaftsleugnung pur:

Prof. Dr. Klaus Stöhr ein Pseudoexperte, der im Rahmen dieser Pandemie wissenschaftlich bisher nicht sichtbar wurde, und ein paar andere um sich geschaart hat, die sich mit dem Thema ebenfalls nicht auskennen.

Weniger gesellschaftlicher Schaden, wenn wir die Pandemie einfach durchlaufen lassen??? Schon zigfach wissenschaftlich widerlegt !!!

Es ist ein Irrglaube, dass Elefanten Angst vor Mäusen haben - wenn Mäuse weder passende Argumente noch Lösungen haben, bleibt den Elefanten nichts übrig, als die Mäuse zu ignorieren.

Die vielen Wissenschaftsleugner in unserer Gesellschaft tragen leider maßgeblich zu den ganzen Auswirkungen dieser Pandemie bei. Und das ist sehr traurig.

@ bolligru

>>> Eltern klagen, die Kinder seien mittlerweile apathisch. Werden sich diese im Ergebnis zu gehemmten, sebstunsicheren, kontaktscheuen, ängstlich vermeidenden Menschen entwickeln? <<<
.
Apathisch kann ich nicht bestätigen. Ich denke die meisten Kinder (meine eingeschlossen) werden eher eskalieren sobald sie wieder dürfen.
Bei mir selbst hingegen hat sich so etwas in der Art eingestellt. Selbst wenn morgen wieder alles geöffnet hätte, verspüre ich gerade nicht den Drang sofort eine Kneipe/Konzert/Stadtfest/o. Ä. zu besuchen.
Glaube ich hab mich an das zu Hause rumhängen gewöhnt.

@Autograf - Kinderverwahranstalt

09:09 von Autograf:
"Hauptsache Präsenzunterricht. Bloß keine neue Lösung. Gar ein Live-Videounterricht via Konferenzsoftware - shocking, da sieht der Lehrer ja gar nicht, wer ihm so alles zuhört."

An meiner Schule wurde ausschließlich über Video- bzw. Telefonkonferenzen unterrichtet. Der Unterricht fand nach regulärem Stundenplan statt und es gab eine Online-Präsenzpflicht, die von den Schülern größtenteils eingehalten wurde. Das System funktioniert weitaus besser, als das im letzten Jahr ausprobierte wöchentliche Aufgabenpaket. Damit ist es meiner Meinung die beste Alternative zum epidemiologisch äußerst fragwürdigen Präsenzunterricht. (Den zuletzt gefahrenen Wechselunterricht halte ich für einen sehr schlechten Kompromiss, da zu dem Ansteckungsrisiko der unmögliche Spagat von gleichzeitigem Online- und Präsenzunterricht hinzukommt.)

Ich bin überzeugt, dass die Politik nicht das Wohl der Kinder im Blick hat, sondern die volle Verfügbarkeit der elterlichen Arbeitskraft.

@Leck mich fett - 09:37

"Am besten besuchen alle Eltern mal die Schule ihrer Kinder und lassen sich Toiletten, [...] zeigen. Am besten bei geöffnetem Fenster im Klassenraum mit den Lehrern sprechen. Und viele Warum-Fragen stellen."
Zum Beispiel, warum die Schultoiletten so aussehen. Aber auch die Antwort vertragen können! Spoileralarm: Es wird nicht heißen, die Lehrer, der Hausmeister, die Eltern oder der Fremde von der Straße sind dafür verantwortlich...

09:43 von Nachfragerin

«Wenn von "oben" keine Mittel kommen, wird das nichts. Zumal ich nicht bereit wäre, die Pflichten der Schulträger zu übernehmen. Die würden nämlich sofort die restlichen Gelder streichen, weil es ja auch ohne geht.»

Es geht um die Kinder. Eltern und Verwandten, denen daran gelegen ist, dass die Kurzen sich in der Schule wohl fühlen können, fragen nicht danach, ob der Schulträger die Mittel streicht für das, was sie in Eigeninitiative schon getan haben.

Es geht um die Kinder. Wenn was besser gemacht ist, dann kommt es denen zugute. Gesellschaftliches Engagement in deren Namen erfordert ein wenig Initiative, Koordination, und keine Unsummen an Geld. Es geht ja nicht immer um die Sanierung der Heizungsanlage, oder 100 neue Fenster.

Es geht um die Kinder. Eltern, die kein Geld übrig haben für solche Art von Hilfe, die haben Arbeitskraft. Das reicht zu 100% aus, und gemeinsam schafft man viel.

Es geht um die Kinder. Denen geht es dann besser.
Statt auf Pflichtschuldigkeit zu reiten.

09:55 von xeniosson

«Ist es ethisch vertretbar, wenn Kinder und Jugendliche mehr als ein Jahr ihrer Kindheit und Jugend verlieren, womöglich schwer erkranken und Spätfolgen ein ganzes Leben lang mittragen werden, während immer noch in erster Linie Alte und Kranke geschützt werden?

Ich will hier niemanden gegeneinander ausspielen, aber eine offene Debatte ist notwendiger denn je und bevor jemand kommt und mir seine Vorurteile entgegenhält: Ich bin selbst Risikopatient.»

Längst überfällig, und bisher fahrlässig vernachlässigt … diese Debatte.
Sie hat im Hinblick auf Schutz allerdings 2 sehr unterschiedliche Aspekte.

Risikopatienten und generell ältere Menschen kann man inzw. mit Impfung schützen. Bei Kindern geht das nicht … und das weiß man auch, seit die ersten Entwicklungen von Impfstoffen begannen.

Um so wichtiger ist mind. jetzt, sich kluge Strategie auch zum Schutz von Kindern zu überlegen.

Mich macht es tief traurig, sehe ich Kinder, wie sie traurig sind über Verlust von Lebensfreude.

Wieso sollten Kinder nicht das Virus bekommen und weitergeben?

Es war doch nur ein Wunschdenken der Politiker, die ständig versucht haben (und es womöglich immer noch tun), die Infektionsmöglichkeiten von Kindern wegzudiskutieren.
Man muss eigentlich nur etwas "gesunden Menschenverstand" haben, um zu wissen, dass ein Kind eine Infektion auch bekommen kann.
Dass vielleicht die Infektionen bei Kindern milder oder gar asymptomatisch verlaufen, ist natürlich denkbar.
Hätte man seit dem letzten Sommer hier flächendeckend die gesamte Bevölkerung 3 Mal wöchentlich mit Schnelltests getestet, wäre man viel, viel weiter.
(Schnelltests gibt es seit einem Jahr - nicht erst seit ein paar Monaten, wie manche behaupten).

@09:47 von schabernack

>> Die Heizperiode geht eh dem Ende
>> entgegen. Ab Mai heizt man so gut
>> wie nie

Ähh, ja? -.-

Was glauben Sie, wann Heizungen repariert werden sollten? Im Winter unter Volllast? oO

Es kann nicht sein,

was nicht sein darf.
Kinder stecken sich an, eine Selbstverständlichkeit, nur bisher konzeptionell nicht erlaubt.
Die Erkrankung und ihre Spätfolgen dringt nun auch in das Bewusstsein vor.
Es wäre so beruhigend gewesen, wenn es immer nur andere betreffen würde.

@ Carina F um 09:50

Wir liegen ziemlich genau im Durchschnitt, sogar ein wenig drüber, von den gesamten Zahlen Deutschlands.

Und wegen, aufgerundet, 13 Infizierten pro Tag (4500 infiziert/365 Tage ), werden Gesetze erteilt und über Ausgangssperren diskutiert/verhandelt was ein Irrsinn ist.

Das zur Relation zu den Toten( jeder Verlust ist traurig) , den Gesunden die Lebensqualität und Lebenszeit durch weniger Freude, Spaß und dem entstanden Misstrauen und der Psychischen Belastung, egal ob Kind, Erwachsene zu verkürzen ist eine Frechheit und gehört sofort Rückgänging gemacht.

@ 10:14 von saschamaus75

"@09:40 von Giselbert
>> Die AfD hat schon länger eine...

Ähh, wie Sie es jetzt geschafft haben, die AfD (die bisher zu diesem Thema überhaupt noch nichts konstruktives geleistet hat) unterzubringen. Hut ab! oO"

Wie soll sie denn was Konstruktives leisten können (bis auf Kritik und Anregungen natürlich), wenn sie nicht in der Regierungsverantwortung steht?

Von der AfD kamen schon einige konstruktive Vorschläge, eine Beispielquelle habe ich genannt, der Interessierte kann selbst im Internet oder auf der AfD-Seite recherchieren. Leider schenkt man diesen kein Gehör. Wie sieht den die Realität aus: wenn Anregungen von der AfD kommen, reicht dies i.d.R. alleine schon als Grund diese zu verwerfen.

@Nachfragerin

"Ich bin überzeugt, dass die Politik nicht das Wohl der Kinder im Blick hat, sondern die volle Verfügbarkeit der elterlichen Arbeitskraft" Am 01. April 2021 um 10:18 von Nachfragerin

*

Für diese Fälle gab es die Notbetreuung in den Schulen. Da fand auch kein Unterricht in der Schule statt, es wurden nur Hausaufgaben gemacht (wenn überhaupt) und die Lehrer, welche die Notbetreuung hatte konnten nicht online präsent sein, wodurch Videokonferenze ausgefallen sind.

Man braucht also überhaupt keinen Präsenzunterricht, um Eltern als Arbeitskräfte frei zu halten.
Bei älteren Kindern sowieso nicht. Da gibt es nicht einmal mehr Notbetreuung und es werden manchmal nicht Mal die Hausaufgaben gemacht.

@ Leopold007

"Sie haben Recht; am besten ignorieren wir die Forschungsergebnisse und schelten alle, die sich in ihrer Gesundheit gefährdet sehen, als Kinderhasser. Kinder über alles, alle anderen sind egal und müssen sich unterordnen."

Sehen Sie es so: Sie, ich und alle anderen Erwachsenen sind Auslaufmodelle. Ihnen und mir gehört mit Sicherheit nicht die Zukunft, wohl aber unseren Kindern...

10:18 von Mischpoke West

«Apathisch kann ich nicht bestätigen. Ich denke die meisten Kinder (meine eingeschlossen) werden eher eskalieren sobald sie wieder dürfen.»

Über die meisten Kinder weiß ich nichts zu sagen.
Nur über die, die ich kenne. 2 Nichten unter 12, einige von deren Freunden / Freundinnen, ein halbes Dutzend Nachbarskinder.

Ich habe alle gefragt, was würdest du am ersten am liebsten wieder tun, wenn du wieder dürftest. Neben von allen gesagt, wieder Schulregelmäßigkeit zu haben, war keine der Antworten der Wunsch nach "Eskalation".

Wieder Fußball im Verein spielen, "meine Kleine" wieder zum Asia Kampfsport gehen, andere in den Zoo oder in einen Freizeitpark. Gerne mit mir … das ist immer entspannt und lustig.

Meine Erfahrung ist, nach inzw. 1 Jahr Corona haben die Kurzen gut verstanden, dass Leben seither sehr anders ist, und auch erst mal anders bleiben wird.

«Glaube ich hab mich an das zu Hause rumhängen gewöhnt.»

Sind Sie bei den ± 30%, von denen Phsychologen es so einschätzen.

Jetzt Lockdown

Ich mache mir große Sorgen um unsere Kinder. Wir brauchen jetzt den Lockdown. Wo ist unser Mut und unsere Zuversicht geblieben? Haben wir etwa vor den Leugnern, den Beschwichtigern und der Spaßgesellschaft kapituliert?

@ 08:49 von Der_Wunderer_1970

Nein, geht nicht noch heftiger. Wenn Sie sich informieren wollen, geben Sie z.B. mal in eine Suchmaschine "long covid kids" ein.

11:21 von schabernack

"Risikopatienten und generell ältere Menschen kann man inzw. mit Impfung schützen. Bei Kindern geht das nicht … und das weiß man auch, seit die ersten Entwicklungen von Impfstoffen begannen."

Warum teste man dann die Corona Impfstoff an Kindern wenn das doch gar nicht geht?

Warum gibt es bei U-Untersuchungen dann Impfungen für Kinder wenn man die doch gar nicht Impfen kann?

Die ersten gibt es bei der U4. Alter 3-4 Monate.

https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-kinder-0-12-jahre/kombi...

@ 09:15 von Locker werden & 08:59 von Obschtopa

Was sie da schreiben, kann ich nur als einen übelst schlechten April-Scherz werten.

@ dr.bashir

Ausdrücklich: Yes!

Eine der wenigen Kommentaren, die den Kern unseres Problems trifft. Es sind nämlich nicht die Familien, es sind nicht die Kinder, nicht die Schulen und auch nicht der Einzelhandel. Es ist die Wirtschaft, die es uns mit ihren Anforderungen verunmöglicht, Herr dieser Pandemie zu werden.

Hier muss die Politik endlich ran und die Unternehmen an die Kandarre nehmen... nicht mit "Empfehlungen" oder "freiwilligen Verpflichtungen" sondern mit klaren gesetzlichen Vorgaben!

Und mal im Ernst: wie asozial ist es eigentlich von der Wirtschaft, sich - wie z.B. Mercedes - erst von staatlichen Geldern aufpäppeln zu lassen (Stichwort: Kurzarbeitergeld) und dann den Aktionären dicke Dividenden auch dank dieser Steuergelder zu bezahlen!

Ich weiß derweil nicht, wohin mit meiner Familie finanziell, kann kaum noch schlafen, aber von meinen Steuergeldern werden Aktionären noch hübsche Ostergeschenke gemacht. Ich glaub mein Schwein pfeift! Das ist ein krankes System!

Handeln bitte!

Ich sehe absolut ein, dass Kinder soziale Kontakte brauchen. Erwachsene Menschen brauchen diese aber auch und verzichten zur Zeit (weitgehend) darauf. Wenn jetzt bekannt ist, dass die Krankheit auch von Kindern übertragen wird, muss die Politik auch hier sofort reagieren und Kitas usw. schließen, so schlimm es auch für die Betroffenen ist. Die Verwaltungen werfen seit dem letzten Jahr geradezu um sich mit Beschränkungen und Drangsalierungen der Bevölkerung und sollten jetzt nicht davor zurückschrecken, auch bei Kitas und Schulen tätig zu werden. Ich sehe es absolut nicht ein, dass ich mich bei Sport nach 21:00 Uhr strafbar mache und morgens einen vollen Schulbus vorbeifahren sehe. Dafür fehlt mir sämtliches Verständnis!

@schabernack 11:21

"Mich macht es tief traurig, sehe ich Kinder, wie sie traurig sind über Verlust von Lebensfreude."

Dafür kann aber nicht die Pandemie etwas, sondern einzig und allein die Eltern dieser Kinder.

Ich bin mir wirklich zu 100% sicher, dass meine Exfrau und ich (so sehr ich mich übrigens inzwischen über meine Scheidung freue) es nicht so weit hätten kommen lassen, dass unsere Tochter Lebensfreude verliert.

Ich rede dabei natürlich nur von soweit gesunden Kindern, aber die müssen keineswegs durch die Pandemie Lebensfreude verlieren.

Und nein: Ich bin keineswegs ein Übervater oder so etwas oder halte mich für etwas besonderes.

Wenn wir uns alle ein

Wenn wir uns alle ein bisschen anstrengen, schaffen wir es Kinder nicht immer so zu vermenschlichen. Danach können wir uns wieder bequem auf die Position zurückziehen Kinder infizieren sich nicht und sollte es doch mal durch einen dummen Zufall passieren stecken sie niemanden an

08:50 von Der_Wunderer_1970 Kinderfeindliche..

Es war ein Eingehen auf die Sache, nicht der Versuch sich als "Kinderfreund" zu outen.

11:24 von saschamaus75

«>> Die Heizperiode geht eh dem Ende
>> entgegen. Ab Mai heizt man so gut
>> wie nie

Ähh, ja? -.-
Was glauben Sie, wann Heizungen repariert werden sollten? Im Winter unter Volllast? oO»

Welche Brigade aus Freiwilligen mit Heinzelmann Heizungsmonteur repariert oder saniert denn Heizungsanlagen an Schulen? Damit dann irgendwas damit wird, wenn man wieder heizen muss.

Man kann an Schulen so einiges in Eigeninitiatve selbst und besser machen. Wände streichen, neue Stühle oder Tische kaufen.

Von Wasser und Strom lässt man immer die Finger, wenn man nicht dazu ausgebildet ist. Heizung ist dazu noch so teuer, dass es gar nicht Aufgabe von Eltern oder Freiwilligen sein kann, sich darum zu kümmern. Waschbecken kann man in nicht zu großer Zahl kaufen, und einen Installateur bitten, ob er die Dinger zum Sonderpreis, oder gar für lau anbringt.

Heizung ist Bausubstanz, an der Sie schon der Schulträger erst gar nicht dran rumfrickeln lässt. Mit gutem Grund nicht.

Corona is problem.

@Wombat Warlock 10:17

Vielen Dank!

Sehr schön auf den Punkt gebracht!

Der von Ihnen angesprochene User hat sich zwar bisher als ziemlich beratungsresistent erwiesen, aber vielleicht hilft Ihr Beitrag ja dem einen oder anderen Leser bei der Einordnung ...

"Ich mache mir große Sorgen um unsere Kinder. Wir brauchen jetzt den Lockdown. Wo ist unser Mut und unsere Zuversicht geblieben? Haben wir etwa vor den Leugnern, den Beschwichtigern und der Spaßgesellschaft kapituliert?"

ich mache mir Sorgen um (meine) Kinder, wenn es nicht bald endet mit den Maßnahmen.

Es gibt schlimmeres im Leben als eine Infektion mit SARS-Cov 2. Vor allem bei Kindern. Das scheint vollkommen in Vergessenheit geraten zu sein.

Ich frage mich auch wo der Mut und die Zuversicht bei manchen geblieben ist.

Gestern Abend auch bei Lanz zu hören. 1/3 der Patienten des Psychologen Stephan Grünewald finden den Zustand des lockdowns als persönlichen Lebensentwurfs gut. Für die könnte es auch nach Corona so bleiben.

Es gibt rund 12 Millionen Menschen in D, die an einer Angststörung leiden. kann jeder googeln.. Für diese Menschen sind die täglichen Meldungen über Risiken, Gefahren und Todesfälle sicher alles andere als hilfreich...

Deshalb ein Lockdown gegen die Angst?

@ um 11:38 von RoyalTramp

Stimmt. Die Zukunft gehört den Kindern.
Leider sieht die Welt nicht so aus, als wenn das irgendeinen Politiker interessieren würde.
Denn ansonsten wären Schulen kinderfreundlich und hätten schon längst kleinere Klassen und viel mehr Personal.
Und es würden nicht jedes Jahr aufs Neue ca 50.000 Jugendliche in der BRD die Schulen ohne einen Abschluss verlassen.
Und jedes Kind hätte tatsächlich die gleichen Chancen, egal wieviel Geld die Eltern verdienen.
Und wir würden sie auch vor Corona schützen können, weil wir den Heimunterricht längst integriert hätten.
Und die Eltern könnten sich um ihre Kinder kümmern ohne vor Gehaltsverlusten Angst haben zu müssen.
„Das“ Wichtigste sind Kinder auch in Deutschland nicht. Und wenn Politiker das behaupten, lügen sie uns frech, öffentlich und ungestraft ins Gesicht.

08:32 von draufguckerin

Wer es bisher noch nicht gemerkt hat: Wir kämpfen um unser Leben.///
08.58
Fragen Sie einfach die Eltern betroffener Kinder.///
Unsere Tochter und Enkel (2. und 4. Klasse) besuchen uns heute. Wir werden Sie befragen. Die erste Antwort meiner Tochter kenne ich schon. Sie lautet:
Vati, Du wirst doch hoffentlich nicht auch mal so.

@Thrombosen-Paul 09:31

"Massenimpfung und dann ?: Dann kommt die nächste Virusmutante."

Ja, und?

1. Was hat das mit dem Artikel, in dem es um die Kinder geht, zu tun?

2. muss nicht zwangsläufig die nächste Virusmutante kommen.

3. ist es nach erfolgter Massenimpfung wesentlich einfacher, eine Mutante entweder mit Maßnahmen oder mit einer angepassten Impfung in Griff zu kriegen (laut Prof. Drosten).

4. Was genau hat das alles mit den Kindern des Artikels zu tun?

@11:36 von Giselbert

>> Wie soll sie denn was Konstruktives leisten
>> können (bis auf Kritik und Anregungen
>> natürlich), wenn sie nicht in der
>> Regierungsverantwortung steht?
Ähh, Grüne und Linke leisten auch viel konstruktives, wenn sie in der Opposition sind? -.-

>> Von der AfD kamen schon einige
>> konstruktive Vorschläge,
Was denn? oO

>> eine Beispielquelle habe ich genannt,
Nope. -.-

>> der Interessierte kann selbst im Internet
>> oder auf der AfD-Seite recherchieren.
Da ist aber nichts außer Rassismus, Sexismus und Neoliberalismus zu finden. Und erst recht nichts konstruktives. -.-

>> Leider schenkt man diesen kein Gehör
Warum wohl? oO

@Lehrer eurer Gören 11:38

"Haben wir etwa vor den Leugnern, den Beschwichtigern und der Spaßgesellschaft kapituliert?"

Ich nicht, und viele andere auch nicht.

Aber leider Gottes unsere Politiker. Jedenfalls erwecken sie ganz stark den Eindruck.

Traurig ...

@ um 11:37 von Tada

Die Notbetreuung ist auch nur eine Veranstaltung zur Verbreitung von Corona und soll eben auch die Eltern von ihren Kindern befreien, damit sie zur Arbeit können.

11:44 von Locker werden / @schabernack

«Warum teste man dann die Corona Impfstoff an Kindern wenn das doch gar nicht geht?»

Wie ich alleine hier schon 2x schrieb, testet man den Corona-Impfstoff an Kindern im Alter zw. 12 und 16 Jahre. Es gibt auch Kinder, die werden nach der Geburt erst mal 1, 6, und 10 J. alt, bevor sie dann 12 sind.

Für alle Kinder unter 12 Jahren testet man Corona-Impfstoff noch nicht. Was nicht heißt, dass es niemals dazu kommen wird, oder gar nicht kommen könnte.

Biontech sagt, vor Jahresende 2021 werde kein Corona-Impfstoff für Kinder ab 12 auf dem Markt sein, aber deren erste Ergebnisse seien erfolgversprechend. Um so besser, sollte es evtl. doch schneller möglich sein. Oder ein anderer Hersteller kann und macht das flotter.

«Warum gibt es bei U-Untersuchungen dann Impfungen für Kinder wenn man die doch gar nicht Impfen kann?
Die ersten gibt es bei der U4. Alter 3-4 Monate.»

Hier oben schrieb ich immer dabei, dass es um Corona geht.
Eigentlich aber sinnfrei, wenn man über Corona redet.

Wach geworden ?

Es gab hier immer zwei versch. Positionen.
Die eine verlangte mantraartig Tag für Tag das Öffnen der Schulen, die zweite Fraktion warnte davor (war auch meine Meinung). Die Verfechter der "Schulen auf" Meinung sind recht stumm geworden, obwohl es von Anfang an zulogisch war, dass Kinder so garnicht betroffen sind. Jetzt will es plötzlich jeder gewusst haben. Nun hat sich auch die offizielle Meinung geändert trotzdem gestattet man die Treffen über Ostern ohne dass bei der Personenbegrenzung Kinder mitgezählt werden. Das verstehe ich wieder nicht, denn nach Ostern wird die Quittung kommen. Dann waren es aber vermutlich die Rückkehrer aus Mallorca, obwohl die mehrfach getestet wurden und ohne Negativtest garnicht einreisen dürfen.
Es kann halt nicht sein, was nicht sein soll.

@schabernack 11:38, re Mischpoke West

"Wieder Fußball im Verein spielen, "meine Kleine" wieder zum Asia Kampfsport gehen, andere in den Zoo oder in einen Freizeitpark. Gerne mit mir … das ist immer entspannt und lustig."

Glaube ich alles sofort.
Ich wollte als kleines Kind auch sehr vieles und habe sehr, sehr früh lernen müssen, was "sehr wenig Geld haben" bedeutet, und dass man eben nicht immer alles oder sofort haben kann.
Und trotzdem haben meine Eltern es geschafft, ihren Kindern eine tolle Kindheit zu bieten.
Man muss nur wollen ...

"Meine Erfahrung ist, nach inzw. 1 Jahr Corona haben die Kurzen gut verstanden, dass Leben seither sehr anders ist, und auch erst mal anders bleiben wird."

Auch das glaube ich Ihnen sofort.

Kinder sind wesentlich anpassungsfähiger, als den meisten bewusst ist.
Wenn man es ihnen gut erklärt, verstehen sie eigentlich so ziemlich alles.
Man muss es nur selbst erst einmal verstanden haben und dann den Willen besitzen, es seinen Kindern gut zu erklären.

@RoyalTramp um 11:48

>Hier muss die Politik endlich ran und die Unternehmen an die Kandarre nehmen... <

Ja
Aber wenn jemand, wie Müller in Berlin, versucht an dieser Stelle zu verschärfen statt im Privaten und an Stelle von (umumsetzbaren) Ausgangssperren wird ihm vorgeworfen er tue nichts.

09:40 von Giselbert: die AFD

Die AfD hat schon länger eine systematische Untersuchung der Infektionsausbreitung gefordert (z.B. Interview Frau Weigel im Morgenmagazin).
-----------------------

Bisher habe ich die Mitglieder der AFD eher als Coronaverharmloser und -leugner wahrgenommen.

Zum Thema "systematische Untersuchung": Die AFD hat tatsächlich in Bayern Anfragen an mehrere Krankenhäuser gestellt, um zu erfahren, wie hoch der Anteil der COVID-Intensivpatienten mit Migrationshintergrund ist.

Ich sehe das ambivalent. Der Datenschutz verbietet das aktuell. Andererseits wäre es durchaus interessant zu wissen, ob bei allen Bereichen in der Gesellschaft Informationen und Handlungsempfehlungen zu COVID auch wirklich ankommen.

Nur ... mir fehlt der Glaube, dass die Hetzer von der AFD tatsächlich das mit den Zahlen bezwecken wollen.

@ um 11:39 von Desinteresse 21

Völlig richtig. Die Zeit ist knapp.
Aber es ist auch in den mittlerweile 13 Monaten der Pandemie auf keinem Gebiet, auf dem auch unsere Kinder vor Corona zu schützen wären, auch nur damit begonnen worden etwas zu tun. Wenn man endlich eingesehen hat, dass wir mehr Lehrer, Psychologen und Sozialarbeiter in den Schulen benötigen, muss man es vermehrt ausbilden. Das wird aber bisher nur in homöopathischen Dosen getan. Bei der Erhöhung der Gehälter und Verringerung der Arbeitszeiten hat sich nichts getan.
Ebenso wie kein zusätzliches Pflegepersonal ausgebildet wird oder auch schon seit Langem fehlende Polizisten.
Von wegen, alles wird sich ändern nach Corona ...
Als ob ...
Es wird wahrscheinlich noch mehr an staatlicher Fürsorge privatisiert werden, mit dem Argument, der Staat hätte es während der Pandemie ja nicht geschafft.
Also soll’s die Wirtschaft richten.

@schabernack um 09:12

>Kinder unter 12 sowieso nicht.<

Wenn ich mich recht erinnere war es Moderna die schon vor einem Monat mit Tests mit unter 12 Jährigem angefangen haben.
Bisher keine Negativmendung.

Am 01. April 2021 um 09:47 von Inkara

Ja fragen Sie mal die Eltern, ob die sich dem Ernst der Lage bewusst sind. Kenne genug Eltern, die mitten in der 2. Welle ihre KiTa-Kinder täglich (!) in die "Notbetreuung" geschickt haben, obwohl beide Eltern im Homeoffice waren bzw. sogar ein Elternteil in Elternzeit mit einem jüngeren Geschwister zu Hause war. Das ist für mich fahrlässig gegenüber den Kindern und unsolidarisch gegenüber den Berufsgruppen, die nur in Präsenz arbeiten können und darauf angewiesen sind, ihre Kinder in Notgruppen zu geben.
__
Wer so handelt, muss von der Notbetreuung ausgeschlossen werden. Das ist eine Frechheit. Man sollte eine Art Nachweis erbringen, dass man auf die Betreuung angewiesen ist.

@andererseits

Sehen Sie es ernst.

Für solch ein Spaß wäre ich immer zu haben, aber nicht auf Kosten unserer Kinder die leiden und es ausbaden müssen. Egal ob Befürworter-Eltern oder Querdenker-Eltern deren Erziehung ist maßgebend, Sie lernen aber aus der Politik, dass man sich selbst der nächste ist und von Zuhause/Schule/Social Media solle man auf alle und jede Minderheit acht geben.
Ein Glück für die Politiker, dass die Jugend noch gut abgelenkt ist durchs Internet u. ähnlichen.

Nur die Impfung sorgt für Herdenimmunität

@ vriegel:
Ziel ist die Immunität. Nur dann ist Pandemie zu Ende. Und wer denkt nur mit der Impfung wird man immun, der irrt ...

... nicht unbedingt. Denn die Impfung immunisiert nach vorliegenden Studien aus Israel besser, als die durchgemachte symptomlose Infektion.
Eine Immunisierung durch Infektion gefährdet Millionen Kinder und sorgt möglicherweise für Hunderttausende Langzeitleiden.

@ schabernack

>>> Ich habe alle gefragt, was würdest du am ersten am liebsten wieder tun, wenn du wieder dürftest. Neben von allen gesagt, wieder Schulregelmäßigkeit zu haben, war keine der Antworten der Wunsch nach "Eskalation". <<<
.
Um es zu verdeutlichen hätte ich die "Eskalation" wohl gleich in Anführungszeichen setzen sollen.
Gemeint war natürlich das, was Sie beschreiben. Endlich sich wieder leidenschafftlich den Freunden/Hobbys widmen zu können, ohne Einschränkungen!
Aber da sehen Sie. Für mich ist das schon "Eskalation" im Vergleich zu dem was gerade los ist.

Am 01. April 2021 um 09:11 von _Andi_

Jeder im Freundes- und Verwandtenkreis mit Kindern in Kitas oder Schulen kann ein Lied davon singen, wie viele Infektionen (Schnupfen, Magen-Darm-Infkete etc.) die Kleinen nach Hause schleppen und dort weiter verbreiten. Warum sollte COVID davon ausgenommen sein? Hier müssen Gesellschaft und Politik den wissenschaftlichen Erkennnissen offen gegenüberstehen und nicht in weiterem Wunschdenken verharren.
_______
Das wurde hier von den "Schule auf" Verfechtern immer negiert. Alle anderen hatten keine Ahnung, waren hysterisch oder unwissend. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Als ich gehört habe, dass die Tests in den Schulen freiwillig sind, habe ich mir an den Kopf gefasst. Sinnloser gehts wirklich nicht.
Dann kann man es auch gleich ganz lassen.

@11:44_Locker werden - Impfungen bei Kindern

Die Stiko empfiehlt bspw. die Grippeschutzimpfung erst bei Kindern ab 6 Monate. Und hier vor allem für die Kinder mit schweren Vorerkrankungen, wie z. B.

chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inkl. Asthma),
Herz- oder Kreislauferkrankungen,
Leber- oder Nierenkrankheiten,
Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten,
chronische neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose,
angeborene oder später erworbene Störungen des Immunsystems oder HIV

Da steht das Risiko in einem guten Verhältnis zu möglichen Nebenwirkungen.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob die Stiko bei Corona das Impfen auch für alle Kinder empfehlen, oder eine ähnliche Empfehlung wie bei der Infuenza heraus geben wird.

Symptomatisch ist Corona kaum von der Influenza zu unterscheiden. Das macht es für Ärzte ja auch schwer ohne Testnachweis zu entscheiden.

Netter Versuch, Eltern im

Netter Versuch, Eltern im Vorfeld den Impfstoff für Kinder schmackhaft zu machen. Einer von 1000 Hautausschlag. Alle paar tausend ein Herz-Kreislauf-Problem (stand in der Aufzählung an letzter Stelle) Für die Herdenimmunität wird man unsere Kinder wohl brauchen. Nach dem AZ Zirkus bin ich gespannt, wieviele ihre Kinder impfen lassen wollen. Ich persönlich würde, wenn überhaupt nur ein vorerkranktes Kind impfen. Bis Ende des Jahres wird man das Risiko, bzw. die Notwendigkeit realistischer einschätzen können. Dann, wenn die ersten Impfungen der vulnerablen vermutlich wieder aufgefrischt werden müssen. Das wird ein spannender Übergang. Ich tippe auf Lockdown.

@ Thrombosen-Paul

Massenimpfung und dann ?: Dann kommt die nächste Virusmutante.

Bei durchgeimpfter Bevölkerung kann sie nicht Fuß fassen und sich nur unter Ungeimpften ausbreiten.
Sie betätigen Sich hier nach einigen guten Beiträgen seit Tagen aber nur noch als Leugner. Wozu?

@ backfix um 11:55

>Ich sehe absolut ein, dass Kinder soziale Kontakte brauchen. Erwachsene Menschen brauchen diese aber auch und verzichten zur Zeit (weitgehend) darauf. <

Das ist überhaupt nicht vergleichbar. Kinder brauchen Soziallontakte auch um zu Lernen wie das mit Sozielkontakten Funktioniert; und ein Verlorenes Jahr ist emotional und vom erleben"das ganze Leben" - zumindest bis zum Ende der Pubertät. Dann beruhigt sich das bei den meisten; emotionale Stabilität mehr überblick und Abstraktionsvermögen von den momentanen eigenen Bedürfnissen stellt sich ein...tja

>Ich sehe es absolut nicht ein, dass ich mich bei Sport nach 21:00 Uhr strafbar mache und morgens einen vollen Schulbus vorbeifahren sehe. Dafür fehlt mir sämtliches Verständnis!<

Offensichtlich nicht bei allen.

@ um 12:15 von rainer4528

Und dann können Sie ihrer Tochter antworten: „ Nein, ich bleibe immer naiv und verantwortungslos wie du.“

Nur 13 Kinder starben in D. bisher. Warum steht das nicht da?

Nur 13 Kinder (inkl. Jugendliche) starben in D. bisher. Warum steht das nicht da?

Davon 10 Kinder in der Altersklasse 0-9 Jahre und nur 3 Jugendliche (10-19 Jahre).

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/
todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Zur Einordnung: gleichzeitig sterben jährlich alleine auf dem Schulweg 30-40 Kinder und Jugendliche!

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6086/umfrage/
gemeldete-toedliche-schulwegunfaelle-in-deutschland-seit-1986/

Corona ist für Kinder und Jugendliche keine besonders große (Todes)gefahr. Warum steht das nicht im Artikel?

@schabernack - Was kann ein Förderverein leisten?

11:20 von schabernack:
"Eltern und Verwandten, denen daran gelegen ist, dass die Kurzen sich in der Schule wohl fühlen können, fragen nicht danach, ob der Schulträger die Mittel streicht für das, was sie in Eigeninitiative schon getan haben."

An allen mir bekannten Schulen hat kein Förderverein die Mittel, eine marode Schule in Schuss zu bringen. Mit Schulfesten, Kuchenbasaren und vielleicht auch mal einem Malereinsatz im Klassenraum ist das Grundproblem der Unterfinanzierung nicht zu lösen. Darum ging es in meinem Beitrag.

Kein Mumm zum Lockdown?

@ vriegel:
was soll der Lockdown bringen?

Die Lage entgleitet uns, die Inzidenz wird unkontrolliert steigen. Wenn die Politik für den Lockdown keinen A in der Hose hat, machen das die Eltern durch Abstimmung mit den Füßen, sie schicken ihre Kinder einfach nicht mehr zur Schule.

11:58 von DrBeyer / @schabernack, 11:21

«Mich macht es tief traurig, sehe ich Kinder, wie sie traurig sind über Verlust von Lebensfreude.»

«Dafür kann aber nicht die Pandemie etwas, sondern einzig und allein die Eltern dieser Kinder.»

So ganz einzig und allein sind es nicht immer nur die Eltern.
Beurteilen kann ich es nur für Kinder, die ich kenne.

Meine kleinste der Nichten … eben 9 Jahre alt geworden … vermisst ohne Ende ihren Asia Kampfsport. Sie hat spielerisch im Kindergarten damit angefangen, als sie kurz vor 5 Jahre alt war. Weil ein externer Lehrer sie sehr schön dazu brachte, weil er erkannte, dass sie interessiert, und höllisch geschickt dafür ist. Sie kannte quasi gar kein Leben ohne … bis Corona kam.

Niemand von uns Erwachsenen im Umfeld kann ihr sagen, wann sie das unter welchen Bedingungen wieder machen kann. Sehr große Hilflosigkeit auf allen Seiten, trotz verständnisvoller Eltern, die das sehr gut machen. Die Mutter geradezu wie eine Königin.

Macht manchmal trauriges Kind … und mich mit dazu.

@ um 12:23 von saschamaus75

Etwas Geld wäre sicher notwendig.
Aber in den Zeiten knapper Kassen, die unweigerlich auf uns zukommen, könnte der Verteidigungsetat umgewidmet und jeweils dem Bildungs - und Gesundheitssystem zugeführt werden. Jedes Jahr über 40 Milliarden für das Allgemeinwohl und unsere Kinder wären eine gute Sache.und es soll ja noch mehr werden. Rosige Aussichten also:)
Unsere Soldatinnen fänden in diesen Bereichen auch eine sinnvollere Beschäftigung.

@12:31 von Obschtopa

München hat bisher 1.116 Corona-Tote. Das nehme ich ernst.

@ Desinteresse 21

>>> Im übrigen war es vor 30 Jahren auch nicht opportun, das Kinder ständig aufeinander hängen im Gegenteil. Welche seelischen Schaden haben die? <<<
.
Da ich vor 30 Jahren selbst noch ein Kind war, zumindest Teeny, kann ich Ihnen versichern, dass zumindest in meinem Bekanntenkreis sehr wohl aufeinander gehangen wurde.
Meines erachtens sogar mehr als heute, es gab schließlich noch keine SozialMedia, man musste sich schon persönlich treffen um sich austauschen zu können.

@weingasi1 um 12:25

>. Die Verfechter der "Schulen auf" Meinung sind recht stumm geworden, obwohl es von Anfang an zulogisch war, dass Kinder so garnicht betroffen sind. Jetzt will es plötzlich jeder gewusst haben. <

Es könnte auch daran liegen das eine Diskussion zum Thema hier einfach völlig fruchtlos war, wenn man z.b. ständig mit Strohmanargumenten konfrontiert wird. Niemand der Kindern Priorität einräumen will behauptete je "das Kinder garnicht betroffen sind".
Allerdings wurde jede Diskussion dahin umgelenkt.
Das ist ermüdend und Fruchtlos.
Die "alle Kinder nach Hause" Fraktion hat niemanden überzeugt, sondern nur durch ihr Kommunikationsverhalten klar gestellt das Argumente sie nicht interessieren.
Dann kommen irgendwann auch keine mehr.

12:29 von Der Lenz

«Wenn ich mich recht erinnere war es Moderna die schon vor einem Monat mit Tests mit unter 12 Jährigem angefangen haben.
Bisher keine Negativmendung.»

Wäre toll. Habe ich noch nichts drüber gehört oder gelesen.
Aber all zu regelmäßig aufmerksam verfolge ich es auch nicht.

@ schabernack

Nachtrag zu meiner Antwort an Sie um 12:36:
Aber egal ob "Eskalation" oder "leidenschaftliches Hobby" oder ähnliches, ist es doch weit entfernt von Apathie, was zuvor genannt wurde. Sie sehen ja, alle ihre bekannten Kinder freuen sich auch wieder auf ein normales Leben, und versinken nicht in Teilnahmslosigkeit.

@vriegel 12:14

"ich mache mir Sorgen um (meine) Kinder, wenn es nicht bald endet mit den Maßnahmen."

Solange Sie sich für Ihre Kinder Zeit nehmen, müssen Sie sich keine Sorgen um sie machen. Völlig unabhängig von den Maßnahmen, die, weil sie bisher so unfassbar lasch waren, auch noch länger nötig sein werden.

"Es gibt schlimmeres im Leben als eine Infektion mit SARS-Cov 2. Vor allem bei Kindern. Das scheint vollkommen in Vergessenheit geraten zu sein."

Ist es nicht.
Aber bei Ihnen scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass unsere Gesellschaft nicht nur aus Kindern besteht.

"Gestern Abend auch bei Lanz zu hören. 1/3 der Patienten des Psychologen Stephan Grünewald finden den Zustand des lockdowns als persönlichen Lebensentwurfs gut. Für die könnte es auch nach Corona so bleiben."

Ja, und?
Ich wäre auch ein phantastischer Millionärserbe, der sich den ganzen Tag darum kümmert, dass sein Vermögen bis zum Lebensende ausreicht, ohne arbeiten zu müssen.
Und trotzdem werde ich wieder arbeiten gehen.

@Tada - Was Schulen nicht leisten, bleibt an den Eltern hängen.

11:37 von Tada:
"Man braucht also überhaupt keinen Präsenzunterricht, um Eltern als Arbeitskräfte frei zu halten."

In meinem Wohnort haben die Grundschüler Aufgabenpaket zugeschickt bekommen, die sie dann ohne Unterstützung eines Lehrers abarbeiten sollten. Das blieb immer an den Eltern hängen. (Auch bei denen, die ihre Kinder in die Notbetreuung schicken konnten, denn die Notbetreuende waren Erzieher und keine Lehrer.) Die Situation wurde dann mit der Einführung einer Videokonferenz (1x pro Woche) minimal entschärft.

Eltern, die dieses Elend seit einem Jahr ertragen müssen, drängen selbstverständlich auf den Präsenzunterricht. Die wenigsten wissen, dass auch Onlineunterricht ganz regulär nach Stundenplan in Onlinepräsenz stattfinden kann.

Für die Lehrer ist Unterricht über Video- oder Telefonkonferenz auch kein Mehraufwand, da keine Aufgabenpakete erstellt und kontrolliert werden müssen.

12:26 von Wombat Warlock

Ich sehe das ambivalent. Der Datenschutz verbietet das aktuell. Andererseits wäre es durchaus interessant zu wissen, ob bei allen Bereichen in der Gesellschaft Informationen und Handlungsempfehlungen zu COVID auch wirklich ankommen.///

ARD-Mediathek. MOMA. Risikogebiet Kölnberg. Lief heute früh.

@schabernack 12:39

"Persönlich kenne ich gar keine Kinder, die ich als sehr corona-geschädigt empfinde, oder gar als verhaltensauffälig erlebe."

Ich halte -ehrlich gesagt- die ganze Sache mit der coronabedingten Verhaltensauffälligkeit zumindest für stark übertrieben.

Als ich die Schlagzeile "30% der Kinder sind verhaltensauffällig" gelesen habe, war mein erster Gedanke: 'Erstaunlich wenig angesichts dessen, dass es vor Corona 25% waren.'
Und der zweite Gedanke war, dass es leider Gottes viele Eltern geben dürfte, die jetzt erst feststellen, dass ihre Kinder seit Jahren verhaltensauffällig sind, weil sie erst jetzt ihren Kindern längere Zeit intensiv ausgesetzt sind.

@Lehrer eurer Gören um 12:44

>Bei durchgeimpfter Bevölkerung kann sie nicht Fuß fassen und sich nur unter Ungeimpften ausbreiten.<

Ich teile Zwar ihre Kritik an der Äusserung muss sie hier aber enttäuschen.

90%iger Schutz vor Erkrankung bedeutet eben auch das 10% nach wie vor erkranken, davon allerdings 98% nur leicht.
Auch die Weiterverbreitung ist deutlich reduziert...
Aber eben auch nur reduziert womit das Virus weiterhin auch in der Geimpften Bevölkerung kursieren wird.
Positiver Nebeneffekt: die fortwährende Exposition wird wahrscheinlich den Immunschutz noch verbessern und verlängern.
Negativer Nebeneffekt: ohne Lockdown wird die ungeimpfte Restbevölkerung (Unwillige, Kinder, Menschen mit medizinischen Gründen) + Menschen mit schwacher Immunreaktion (z.b. durch suppressiva) das Medizinische System überlasten, da eine Freie Ausbreitung diese in kürzester Zeit in hoher Zahl erreichen wird.

@12:36_Lehrer eurer Gören- Infektion vs. Impfung

Fakt ist, dass rund 85-90 % aller Infizierten keinen anderen anstecken. Bei der Impfung mit mRNA ist diese Quote vermutlich leicht höher. Bei AZ bspw. eher nicht.

Es stimmt, dass längst nicht jede Infektion zur Bildung von Antikörpern führt. Allerdings geht man davon aus, dass gerade bei diesen asymptomatisch Infizierten das Risiko einer Weitergabe gering ist. Des weiteren geht man davon aus, dass 9 von 10 Infektionen symptomatisch verlaufen.

Die mRNA-Impfstoffe, insbesondere der von BionTech führt auch zu einer Aktivierung der T-Zell-Antwort, stärkt also auch die unspezifische Immunabwehr.

Diese funktioniert bei nicht wenigen Menschen aber bereits auch so schon hervorrangend.

Die Impfung wird zwangsläufig zu ESCAPE-Mutationen führen, Impfstoffe werden - immer wieder -angepasst werden müssen, vergleichbar der Grippeschutzimpfung.

Fazit: eine Gefährdung von Millionen Kindern und huntertausende Langzeitfolgen sind Fake News. Da spricht rein gar nichts dafür.

@Lehrer eurer Gören - 12:44

"Bei durchgeimpfter Bevölkerung kann sie nicht Fuß fassen und sich nur unter Ungeimpften ausbreiten."
Wie eine Mutation bei durchimpfter Bevölkerung nicht Fuß fassen kann, hat der wirkungslose Grippeimpfstoff der gesetzlichen Krankenkassen in der Grippesaison 2017/18 gezeigt...
Mir graut vor der Vorstellung, dass Sie tatsächlich auf "unsere Gören" losgelassen werden.

@weingasi1 12:36

"Als ich gehört habe, dass die Tests in den Schulen freiwillig sind, habe ich mir an den Kopf gefasst. Sinnloser gehts wirklich nicht."

Ich habe mich gestern darüber mit meinem Bruder unterhalten (definitiv kein Leugner von irgendwas).
Der war wegen eines freikirchlichen Hotspots, dessen Kontaktperson 3. Grades er war, coronapositiv und musste Nasenabstriche über sich ergehen lassen, die er als sehr schmerzhaft empfunden hat.

Er ist der Meinung, dass er, sollte es zu Pflichttests kommen, erst einmal nachfragen wird, warum die Schule oder das Ministerium es innerhalb eines Jahres nicht auf die Reihe bekommen haben, vernünftiges Homeschooling zu etablieren.

@12:44 von Der Lenz

<>
Einverstanden. Dann müssen wir uns aber die Frage stellen: Wieviele Menschenleben setzen wir auf's Spiel, um die Kitas/Schulen möglichst lange offen zu lassen? Quasi Lernmöglichkeiten versus Menschenleben.

@ Nelke785

Netter Versuch, Eltern im Vorfeld den Impfstoff für Kinder schmackhaft zu machen. Einer von 1000 Hautausschlag. ..

Ohje Hautausschlag. Der kann bei Jugendlichen tausende natürliche Ursachen haben. Das wollen Sie als Argument gegen Impfungen ummünzen? Das lassen wir besser.
Die Impfung ist absolut ein Muss.

12:37 von vriegel

Danke für die Antwort.

Mir ging es nicht um Grippeimpfungen sondern um Impfungen im allgemeinen. Wurde hier ja erzählt Kinder kann man nicht impfen. Das ist einfach nicht wahr. Kinder bekommen sehr früh die erstem Impfungen, die sogenannte 6 fach Impfung bekommt man in der Regen im 3-4 Lebens Monat.

Es ist heute einfach so das man wenn man sich gegen die Corona Massnahmen ausspricht, automatisch in eine Ecke gedrängt wird.
Auf uns wird geschimpft wir werden beleidigt, uns werden Dinge unterstellt die nicht stimmen.

Ich z.B. bin kein Impfgegner, Impfungen sind oft sehr Sinnvoll.
Es gibt Krankheiten die überlebt man nur mit einer Impfung, Tollwut ist eine solche Krankheit. Ist die Tollwut ausgebrochen sterben sie.
Das ist bei Corona anders. Warum sollte ich mir einen,für mich, nicht ausreichend getesteten Stoff spritzen lassen?

Keine Langzeit Studien zu möglichen Schäden usw. mit welchen recht nehmen sich Leute heraus mich dazu zwingen zu wollen?

@ vriegel

Symptomatisch ist Corona kaum von der Influenza zu unterscheiden.

Sie versuchen hier permanent Influenza-A und Sars-Cov-2 in einen Topf zu werfen, was sachlich völliger Quatsch ist.
Ablenken, Verwischen, in einen Topf Werfen, das sind typische Symptome der Verleugnung von Wissenschaft und wissenschaftlich erwiesener Fakten. Das gehört nicht in eine sachliche Diskussion.

@09:13 von vriegel

@09:13 von vriegel

Zitat: "Insbesondere Kinder sind nicht die Treiber der Pandemie. Sie folgen dieser nach. "

Das ist wieder eine ihrer Absolutwahrheiten, die tatsächlich auf sehr wackeligen Beinen steht. Eine angemessene Zusammenfassung des Standes wäre wohl die Feststellung, dass dazu geforscht wird und dass es verschiedene, auch widersprüchliche, Erkenntnisse gibt.

Insbesondere durch die Mutationen sind solche Aussagen in der Absolutheit auch gar nicht möglich. Die Sachlage ändert sich leider über die Zeit. Das ist ein Teil des Problems und kann nicht einfach weggeleugnet werden.

Sie haben hier auch schon vollmundig in derselben Absolutheit behauptet, Kinder wären von Sars-Cov-2 gesundheitlich ja überhaupt nicht betroffen. Der Bericht zeigt ja sehr deutlich, dass dies so nicht stimmt. 1:1000 für PIMS ist eher das Gegenteil.

Und wieder einmal müssen die einfachen selbstgestrickten Wahrheiten der realen fundierten Erkenntnis weichen. Seltsam - nicht wahr

Wie gefährdet sind Kinder?

Das was viel und auch ich schon immer gesagt haben und der "gesunde" Menschverstand schon lange gespürt hat ist jetzt endliche bestädigt.

Kinder erkranken und sind infektös.

@ vriegel

Es gibt rund 12 Millionen Menschen in D, die an einer Angststörung leiden.

So langsam scheint es klick zu machen.
Also spricht doch alles für einen resoluten Lockdown, um bei niedriger Inzidenz und mit voller Kontrolle durch Tests dann wieder zu öffnen. Das wäre eine Wohltat für alle Menschen mit psychischen Problemen. Die leiden ja nicht unter dem Lockdown, die leiden an der drohenden Infektion und den damit drohenden Folgen.

@ nie wieder spd

Ganz genau!

Ich habe dementsprechend auch meine Wahlpräferenzen mittlerweile soweit abgeändert, dass ich hoffe, dass sich doch noch irgendwas für die Zukunft unserer Kinder zum positiven ändern wird.

Übrigens: Es sind nicht so sehr die Politiker das Problem, sondern die Wirtschaft bzw. das System mit seiner Umverteilung von Unten nach Oben (siehe Dividenden an Aktionäre, nachdem die Unternehmen auch durch die Steuern der einfachen Leute "gerettet" worden sind... für die Unternehmen und Aktionäre ist die Coronakrise geradewegs sogar ein Glücksfall! Besser könnte es gar nicht laufen!) und seiner Anforderung an die Effizienz bis ins kleinste Glied (bereits 1-jährige Kinder müssen z.B. "optimiert" werden, damit Mama und Papa für die Wirtschaft weiter "malochen" gehen können).

Einfach nur krank und abartig! Nichts, worauf man als Politiker auch nur im Ansatz "stolz" sein könnte. Und als mündiger Bürger sowieso nicht!

@ Der Lenz

"Aber wenn jemand, wie Müller in Berlin, versucht an dieser Stelle zu verschärfen, statt im Privaten und an Stelle von (umumsetzbaren) Ausgangssperren, wird ihm vorgeworfen er tue nichts."

Ich kann für Berlin nicht sprechen. Die Frage ist: woher kommen denn diese Vorwürfe. Aus welcher "Ecke"? Und sollte man die nicht geflissentlich ignorieren?

@13:07 von DrBeyer

>> Erstaunlich wenig angesichts dessen

Nope, es sind immer noch dieselben 25-30% verhaltensgestörte Kinder. Sie fallen durch Corona nur mehr auf. -.-

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