Ihre Meinung zu: Das Geschäft von Mikroinfluencern bei Instagram oder TikTok

2. Mai 2021 - 7:30 Uhr

Bunte Produktwelten, inszeniert in Netzwerken wie Instagram und TikTok: Sogenannte Mikroinfluencer können mit Werbung gut verdienen. Ihre Zahl wächst rasant. Von Rebekka Dieckmann.

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Kommentare

rer Truman Welt

Mir fehlt für diese Entwicklung komplett das Verständnis. Was interessiert mich, wer was gut findet und bewirbt, um dafür Geld zu bekommen? Ich schaue und höre seit meinen Marketing Studien konkret keinerlei Werbung mehr, schalte rigoros um oder ab. Es gibt Menschen, die glauben tatsächlich, daß sowas sie überhaupt nicht bei Kaufentscheidungen beeinflussen würde. Raucher und Biertrinker schwören, daß sie ihre Zigaretten- oder Biermarke aus vielen alternativen Produkten herausschmecken können. Da kann ich nur grinsen, das ist alles untersucht, 3% sind dazu tatsächlich in der Lage, der Rest lebt in der Welt der Illusionen.
Wer hat Zeit und Interesse an Single-Werbefrauen und -männern? Klar, früher kamen ja auch die Staubsauger Vertreter, aber die lieferten noch einen echten Mehrwert und saugten das komplette Wohnzimmer, wenn Frau/man es geschickt anstellte. Mitunter war es dabei auch noch eine nette persönliche wie interessante Begegnung. Was ist dagegen ein "Internetzflüsterer" ?

geworden. Und Unternehmen gab es immer schon in allen Größen (dies zum „Mikro“ in „Sogenannte Mikroinfluencer können mit Werbung gut verdienen. Ihre Zahl wächst rasant“).

Letzteres (dass deren Zahl rasant wächst) ist in Anbetracht von Ersterem - dass mit „Influencing“ zwecks Förderung der „Vermarktung“ von was auch immer (Hauptsache, es lässt sich damit Geld „verdienen“) gut „verdient“ werden kann - ja wohl kein Wunder.

Ich halte Influencer für eine Art Influenza

Es ist eine der Seuchen des Internet.

Da werden Menschen dafür bezahlt, etwas schick oder gut zu finden und ich soll es denen glauben, nur weil ich zur Schar der Gläubigen dieser Influencer gehöre.

Für mich ist das eine der schlimmsten Seuchen des Internet, denn Vertrauen wird hier grandios missbraucht.

Diese Seuche hat dann auch den ÖR erfasst, der mittlerweile so genannte Tests oder Vergleiche anstellt, die zu irgendwelchen beliebigen Ergebnissen kommt, die man nicht so nachvollziehen kann wie einen echten Test mit vorher definierten Kriterien, die zusammen mit den Ergebnissen veröffentlicht werden.

Influenzer - und das ist für mich kein Schreibfehler - sind für mich eine Art Influenza, eine lästige Krankheitswelle, die keinen echten Nutzen erzeugen kann. Ausser natürlich für die Influenzer und die Anbieter.

Wie bei Seuchen üblich hilft auch hier ganz einfach: Abstand.

Nach Corona wird alles anders osä

Zumindest haben die Influenzer eine größere Chance ihren Lebensunterhalt zu verdienen, als all die Topmodell - oder Superstaraspiranten. Und wenn man als Influenzer früh genug anfängt zu sparen, reichts dann auch fürs Alter, wenn die „christlichen“ u/o „sozialdemokratischen“ Politiker dafür gesorgt haben, dass das Rentensystem endgültig ruiniert sein wird.
Vielleicht sollten die zuständigen Behörden schnell einen neuen Ausbildungsberuf daraus machen, um der Coronageneration Chancen einzureden.
Die Influenzer könnten damit ihren gesellschaftlichen Status bei der älteren Generation aufwerten, indem sie zu Ausbildern werden.
Ganze Heerscharen von Influenzern, die nichts besseres zu tun haben, als sich gegenseitig billigen Mist aufzuschwatzen. Ein Traum für die Wirtschaft.

Ist schon interessant

mit was man so Geld verdienen kann.
Sonst kann ich dazu nicht viel sagen, erstens bin ich nicht in der Zielgruppe, zweitens besitze nicht so ein Gerät, und lebst wenn ich eines hätte, würde ich mich sicher nicht an den Beiden Stellen herumdrücken.
Für mich erstaunlich ist, das besonders die Jungen Menschen so stark von Werbung beeinflussbar sind, aber vielleicht bin auch einfach zu alt dafür, um das zu verstehen.

Was soll´s?

Firmen haben schon immer einen Teil ihrer Einnahmen in Werbung und Marketing investiert. Heutzutage sind es halt weniger Plakate und Zeitungsanzeigen, sondern eben InfluenzerInnen im Netz. Ich bin nicht die Zielgruppe, da ich keinen Account auf den „sozialen“ Medien haben. Aber früher waren es eben nur Promis, die mir ihr Rasierwasser im TV-Spot empfohlen haben, jetzt eben Infuenzer, die dadurch prominent werden. Wenn junge Menschen, die kaum mehr TV schauen oder Zeitungen lesen, dadurch zu erreichen sind, dann ist das eben so. Muss mich nicht interessieren. Die Werbung zahle ich sowieso mit, egal ob für Influenzer oder für Bandenwerbung bei Sportevents.

um 09:43 von xeniosson

Ich halte Influencer für eine Art Influenza
Es ist eine der Seuchen des Internet.

Da werden Menschen dafür bezahlt, etwas schick oder gut zu finden und ich soll es denen glauben, nur weil ich zur Schar der Gläubigen dieser Influencer gehöre.

Für mich ist das eine der schlimmsten Seuchen des Internet, denn Vertrauen wird hier grandios missbraucht.

Diese Seuche hat dann auch den ÖR erfasst, der mittlerweile so genannte Tests oder Vergleiche anstellt, die zu irgendwelchen beliebigen Ergebnissen kommt, die man nicht so nachvollziehen kann wie einen echten Test mit vorher definierten Kriterien, die zusammen mit den Ergebnissen veröffentlicht werden.

Influenzer - und das ist für mich kein Schreibfehler - sind für mich eine Art Influenza, eine lästige Krankheitswelle, die keinen echten Nutzen erzeugen kann. Ausser natürlich für die Influenzer und die Anbieter.

Wie bei Seuchen üblich hilft auch hier ganz einfach: Abstand.
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Sehr guter Kommentar.

Das Geschäftsmodell ist schnell vorbei, wenn sich der Gesetzgeber der Sache annimmt.

.... ist halt Werbung auf ein andere Art

Vielleicht teilweise noch ein Stück ehrlicher als die gewohnte Werbung. Gibt bestimmt Influencer die hinter den Produkten stehen wofür sie werben, weil sie es selbst gut finden.

Sehe da keine Gefahr, wenn man sich darüber bewusst ist, dass es halt Werbung ist und man die Versprechungen mit einer gesunden Skepsis wahrnehmen muss.

Ansonsten für viele eine gute Schule was Markting und Präsentation/Selbstpräsentation anbelangt.

10:02 von wenigfahrer

Für mich erstaunlich ist, das besonders die Jungen Menschen so stark von Werbung beeinflussbar sind,
.
meinen sie das hat sich groß verändert seit wir jung waren ?

um 09:32 von Meinung zu unse...

,,Mir fehlt für diese Entwicklung komplett das Verständnis. Was interessiert mich, wer was gut findet und bewirbt, um dafür Geld zu bekommen? Ich schaue und höre seit meinen Marketing Studien konkret keinerlei Werbung mehr, schalte rigoros um oder ab. Es gibt Menschen, die glauben tatsächlich, daß sowas sie überhaupt nicht bei Kaufentscheidungen beeinflussen würde...

Ein sehr modernes Thema in einem Forum, in dem es wahrscheinlich kaum User im 'besten' Influenceralter gibt. Ich selbst kann mich nicht erinnern, als junger Hüpfer Identifikation über Markenartikel gesucht zu haben. Naja, vielleicht war da schon eine Angst, nicht mit einem Füller von einer bestimmten Marke in die Klasse zu kommen. Damit war aber keine übergroße Abhängigkeit oder gar die Bindung an ein Plasma der sozialen Eingebettetheit in virtuellen Blasen möglich.

Ich muß sagen, daß mich Werbung eher von einem Produkt fernhält und noch ferner, wenn Algorithmen und K. I. nach Lücken sucht in meinem Unbewussten.

Kontaktgestörte und Stubenhocker

"Bunte Produktwelten, inszeniert in Netzwerken wie Instagram und TikTok: Sogenannte Mikroinfluencer können mit Werbung gut verdienen. Ihre Zahl wächst rasant."

Ja, ihre Zahl wächst rasant. Und deshalb mache ich mir da gar keine Sorgen. Je mehr "InfluencerInnen" es gibt, desto unwichtiger werden die einzelnen Beiträge. 24 Std /am Tag kann man sich diese Dauerwerbesendungen und uninteressanten Beiträge angucken - aber alle wird man nie sehen könen.

Außerdem: Sobald wir wieder raus können, genießen wir wieder alles "in echt": Mode, gutes Essen, nette Menschen, Natur oder einfach nur den Blick auf die Straße vom Eiscafé aus ... dann sind diese Influencer-Beiträge höchstens noch etwas für Kontaktgestörte und Stubenhocker - hoffe ich jedenfalls.

10:02 von wenigfahrer

Sonst kann ich dazu nicht viel sagen, erstens bin ich nicht in der Zielgruppe, zweitens besitze nicht so ein Gerät, und lebst wenn ich eines hätte, würde ich mich sicher nicht an den Beiden Stellen herumdrücken.

Was meinen Sie damit Sie besäßen nicht "so ein" Gerät? Ganz offensichtlich doch - sonst könnten Sie hier nicht posten.

Für mich erstaunlich ist, das besonders die Jungen Menschen so stark von Werbung beeinflussbar sind, aber vielleicht bin auch einfach zu alt dafür, um das zu verstehen.

Gehöre ebenso nicht zur Zielgruppe und habe bisher diese Seiten noch nie besucht. Gelegentlich recherchiere ich allerdings vor dem Kauf eines Produktes/ einer Anschaffung im Netz und studiere "Erfahrungs- bzw. Testberichte", bei denen ich auch nicht sicher sein kann wie unabhängig diese sind.

Im Fall der Influencer wohl eine Vertrauensfrage, ob man diesen abnehmen möchte nur für solche Produkte zu werben, hinter denen diese tatsächlich selbst stehen.

jede Zeit hat eben ihre Bedürfnisse

waren es früher Tupperpartys oder Avon Kaffeekränzchen
ist es eben heute auf Nutzer sozialer Medien abgestimmte Dinge

Schon vergessen...

...ist, dass noch vor wenigen Monaten das Problem von Influencern diskutiert wurde, die mit Unterstützung autoritärer Systeme diese Staaten in positivem Licht darstellen.

Das Internet, einst als der Durchbruch der Freiheit gepriesen, ist leider in weiten Teilen der größte Diktator aller Zeiten geworden. Was nur noch virtuell zur Verfügung steht, kann jederzeit manipuliert werden. Oder gelöscht. Man sehe sich nur die Streaming-Dienste an, wo selbst gekaufte Inhalte jederzeit verschwinden können. Und wo Anbieter wie Disney ihre Inhalte so lange anpassen, bis sie auch für die Machthaber in Peking und Riad genehm sind. Inzwischen dürfen ja auch Fünftklässler bei Disney das "Dschungelbuch" nur noch unter elterlicher Aufsicht sehn - trotz der geschnittenen Szenen...

Werbung bzw. Propaganda

Grundsätzlich ist jede Empfehlung für ein Produkt, Firma oder Handwerker erst einmal Werbung, daher auch der Begriff Mund-zu-Mund-Propaganda.
Der Begriff "Influencer" ist eigentlich entlarvend genug, weniger wohlmeinend würde ich es mit "Manipulator" "übersetzen".
Spätestens, wenn überschäumende Begeisterung erkennbar wird und der erste Superlativ auftaucht werde ich mißtrauisch und suche den Schatten des vielen Lichtes.

@ 10:39 von Tada

"Influencer umgehen die gesetzlichen Regelungen für Werbung
Das Geschäftsmodell ist schnell vorbei, wenn sich der Gesetzgeber der Sache annimmt."

Haben Sie da ein konkretes Beispiel, was da beachtet werden muss oder gar das Aus für diese Werbeform bedeuten könnte (außer vielleicht bei Zigaretten o. Alkoholwerbung)?

Dachte, wenn die für ihre Einnahmen brav Steuern zahlen, dann haben sie ihre Pflicht getan.

35 Millionen Follower

für Backhefe und Kapazitätsdioden würde ich mir schon als Erfolg verbuchen.

Ich habe meinen Fernseher

Ich habe meinen Fernseher wegen der vielen Werbung und auch wegen der Talkshows abgeschafft. Immerhin seit zwölf Jahren.

Man stelle sich vor der Staat

Man stelle sich vor der Staat hätte die Kohle, Influencer zu bezahlen um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, unsere ungezügelte Konsumwut zu bemängeln und uns ein realistisches Bild der Welt und unserer Zukunft zu vermitteln.
Kinder würden anfangen sich gegenseitig zu schätzen und gemeinsame Projekte (à la fff) zu starten anstatt sich gegenseitig zu mobben.
WählerInnen würden begreifen dass sie instrumentalisiert wurden und würden die Politiker dazu zwingen miteinander zu reden statt auf dem Rücken dieser WählerInnen Wahlkampf zu machen.
Dieser unterbewusste Druck, dieser Zwang zum Perfektionismus würde kleiner werden und wir könnten anfangen zu leben und zu gestalten, statt zu manipulieren und zu zerstören.
Aber es scheitert am Geld. Das Geld und die mit einhergehenden Machtverhältnisse werden unser Untergang.
Vielleicht kriegen wir ja noch die Kurve...

Das „“Geschäft“ der

Das „“Geschäft“ der Microinfluencern läuft aber auch mehr und zu viel auf eine gefährliche Beeinflussung und damit auch Steuerung unserer Gesellschaft hinaus. Ich meine damit den immer offensichtlichen Einfluss durch Kommentare, ‚‘Nachrichtenauswahl bis hin zur ungeschminkten Meinungsmache, auch mit Hilfe aller Medien, die sich diese Influencer zu eigen machen, um z.B. ihren politisches Wollen durchzusetzen. Das Gefährliche an dieser Einflussnahme, ist, dass die menschliche, politische und damit das ganze soziale Miteinander in ungute, ja gefährliche Schieflage gebracht wird. Für mich kommt noch dazu, dass ich mich von diesen Influencer noch für doof gehalten fühle, wenn diese mit ihren durchschaubaren Aktionen meinen, uns, mir etwas vorspielen zu können und ich, wir würden deren wahre Absichten nicht durchschauen können. Also Micro-,wie Macroinfluencer, ich,wir merken sehr wohl, was euer eigentliches Begehr ist. Unsere vierte Macht darf sich dieser Spielchen nicht länger mehr bedienen

Ich muss leider noch was

Ich muss leider noch was loswerden. Nachdem ich mir die Kommentare durchgelesen habe bin ich schockiert wie realitätsfern hier einige sind. Vielleicht hängt es mit dem Durchschnittsalter zusammen aber die ganze Thematik hat im Grunde nichts mit Corona zu tun. Das Phänomen wird wenn wir nichts dran ändern die Zukunft der Werbung sein und es wird einen riesigen Absatzmarkt haben.
Hier wird mit den niedersten Bedürfnissen und Ängsten von Menschen gespielt. Es geht um Zugehörigkeit, um Minderwertigkeit und irgendwann dann um Bestätigung.
All diese Attribute trägt man dann noch in die Realität, in dem man die propagierten Bodymasse haben muss, das neueste Handy und den coolsten Job. Jeder der da nicht mit macht ist nun mal ein Lauch.
Um ehrlich zu sein funktioniert dass ein paar Altersklassen darüber genauso.
Halt etwas „zivilisierter“ und „intelligenter“.
Aber wenn man sich anschaut wie polarisiert hier in den Foren sich angeschrien wird, seh ich da keinen großen Unterschied zu insta.

@Sisyphos3

10:02 von wenigfahrer: "Für mich erstaunlich ist, das besonders die Jungen Menschen so stark von Werbung beeinflussbar sind, [...]
meinen sie das hat sich groß verändert seit wir jung waren ?" Am 02. Mai 2021 um 11:17 von Sisyphos3

*

Ich denke schon.
Das ist schlicht dem Umstand geschuldet, dass die Wohnung irgendwann so voll ist, dass nichts mehr reinpasst und man anfängt sich zu überlegen, was man eigentlich braucht und was nur Staub fängt und keine Miete zahlt.

Und dass man vom Kaufen nicht schöner und beliebter wird hat man bis dahin auch schon gemerkt. ;-)

(So ein Mist! Man kann sich nicht einmal mehr der Illusion hingeben.)

Der Möglichkeit der

Der Möglichkeit der Einflussnahme ( Influence ) über das Internet muss man mit verstärkter Medienkompetenz begegnen. Hier sind bei den Jüngsten in erster Linie die Eltern gefragt, wenn man so will ein neues Erziehungsziel, das es früher so nicht gab. Später dann die Schule. Erwachsene müssen dies möglichst schnell selber lernen, um nicht in irgendwelchen Manipulationsblasen gefangen zu werden.

11:55 von Giselbert

Werbung muss als Werbung gekennzeichnet werden.
Genauso wie Kommentare als Kommentare gekennzeichnet werden müssen.

Dadurch sollen die beiden von neutralen Nachrichten deutlich zu unterscheiden sein.

Sie haben doch sicher selbst gemerkt, dass Sie manchmal anfangen irgendeine Info im Internet zu lesen, nach der Sie gegoogelt haben und dann kommt eindeutige Kaufempfehlung für ein Produkt, dass angeblich Ihr Problem löst. Dann ärgert man sich, dass man die Zeit verschwendet hatte, weil man keine neutrale Info zu dem Thema, sondern Werbung gelesen hatte.

Ich gehöre auch nicht zur

Ich gehöre auch nicht zur Zielgruppe, ich störe mich schon an dem Wort "Follower". Ich habe keine Lust, jemandem zu folgen. Schon in der vorvirtuellen Zeit hatte ich wenig Interesse an all den Stars und Sternchen in "Bunte", "Gala" etc. Warum sollte ich jetzt dem meist belanglosen Geplapper von irgendwelchen Teenies im Netz folgen, Zeitverschwendung. Und spätestens, wo Diktarorenstaaten wie z. B. Dubai kritiklos in den Himmel gehoben werden (vor ein paar Wochen gab es dazu einen sehr guten Beitrag im ZDF Magazin Royale) wird es richtig unappetitlich.
Ich gebe aber zu, als Jugendliche könnte mich das auch verführen und bin einfach nur dankbar, dass mich die "Gnade der frühen Geburt" vor den Auswüchsen der sogenannten "sozialen" Medien, am schlimmsten das Cybermobbing, weitestgehend verschont hat.

Ich kaufe die meisten

Ich kaufe die meisten Produkte gebraucht auf der großen Internet Plattform. Es muss aber nicht immer gebraucht sein.
Es handelt sich fast immer um technische Produkte. Ersatzteile fürs Auto, wie Öl oder Reifen.
Auch Tiernahrung.
Ich glaube, da ich den TV abgeschafft habe, bin ich etwas resistenter gegen Werbung.
Klar lese ich auch Rezensionen, aber oftmals hilft das tatsächlich weil oftmals ein technischer Trick verraten wird.
Das mit den Influencern ist doch alt. Früher hat doch ein Mittel so weiß gewaschen, weißer geht nicht. Oder man soll zu jener Zigarette greifen und nicht in die Luft gehen.
Das Phänomen ist also nicht neu, nur der Name dazu und das Medium.
Aber lass die Leute doch damit Geld verdienen.
Ich denke das ist doch schön, diese Leute haben etwas zu versteuern und dann haben wir alle etwas davon.

re 09:43 xeniosson: Influenza!

>>Influenzer - und das ist für mich kein Schreibfehler - sind für mich eine Art Influenza, eine lästige Krankheitswelle, die keinen echten Nutzen erzeugen kann. Ausser natürlich für die Influenzer und die Anbieter.

Wie bei Seuchen üblich hilft auch hier ganz einfach: Abstand.<<

Damit ist wirklich Alles gesagt!!!

12:57 von Tada

im schwäbischen sagt man
man kann nicht genug nach hause schleppen
mr´ ko ned gnug hoim schlebba

/// Am 02. Mai 2021 um 12:54

///
Am 02. Mai 2021 um 12:54 von Zuckerzucht

Ich muss leider noch was loswerden. Nachdem ich mir die Kommentare durchgelesen habe bin ich schockiert wie realitätsfern hier einige sind....///
.
Was ist ihr Lösungsvorschlag ?

12:27 von th711

«Ich habe meinen Fernseher wegen der vielen Werbung und auch wegen der Talkshows abgeschafft. Immerhin seit zwölf Jahren.»

Hatte Sie bis vor 12 Jahren wer gezwungen, im TV Talkshows und Werbung zu gucken …?

Eigentlich ist es doch so,

Eigentlich ist es doch so, daß ein lesbares Medium immer beeinflusst. Ob es jetzt die Printmedien sind, oder Fernsehen oder Internet es ist immer das Gleiche:
Es wird einem eine wie auch immer schöne oder angenehme Welt vorgespiegelt und Begehrlichkeiten geweckt. Lustig finde ich ja auch Produktplacements in Filmen. Es ist halt auffällig wenn das Logo einen wie zufällig direkt anschaut.
Viel schlimmer sind meiner Meinung nach die politischen Beeinflussung en. Die herauszuhören ist oftmals tatsächlich nicht einfach.

13:23 von Sisyphos3

«im schwäbischen sagt man
man kann nicht genug nach hause schleppen
mr´ ko ned gnug hoim schlebba.»

Und schon hat man die ganze Bude voll mit lauter Stehrümchen,
die außer Staubfänger sein … jor nix künne.

@ Am 02. Mai 2021 um 13:25

@ Am 02. Mai 2021 um 13:25 von schabernack
12:27 von th711
«Ich habe meinen Fernseher wegen der vielen Werbung und auch wegen der Talkshows abgeschafft. Immerhin seit zwölf Jahren.»

Hatte Sie bis vor 12 Jahren wer gezwungen, im TV Talkshows und Werbung zu gucken …?

Gezwungen? Nein wieso?
Es geht doch um das Unterschwellige und um die immense Zeitverschwendung.
Wenn ich einen Film schauen wollte, der laufend von Werbung unterbrochen wird, dann nervte mich das total.
Talkshows kann ich nicht leiden - das ist (für mich) Dummlaberei und Beeinflussung pur.
Dem wollte ich mich nicht mehr beugen.
Daher dieser Schritt.
Gezwungen, diese Frage stellt sich nicht.

Das Geschäft von

Das Geschäft von Mikroinfluencern bei Instagram oder TikTok?
Das findet längst, wie man vielleicht gerne vormachen würde, nicht nur auf Instagram und TikTok statt. Sieht man die zunehmende Einflussnahme auf die politischen gesellschaftlichen Themen in den großen Medien TV und Presse durch die Microinfluencer Journalismus, natürlich richtiger Macroinfluencer zu nennen, so ist das Thema eigentlich nur der Versuch einer Verharmlosung, denn längst geht es bei dem Thema nicht mehr darum, ob man das Hemd von dem und dem Hersteller über der Hose trägt, oder sich sonst welchen Mist zum besseren Wachstum in die Wimpern schmiert. Es geht längst um knallharte Einflussnahme, mit der versucht wird, hier die politische und gesellschaftliche Zukunft nach eigenem Gusto zu verbiegen. Vielleicht auch teils finanziert von Herrn Putin und oder den anderen Systemtricksern? Wer weiß.

@Werner40 um 13:24

>///
Am 02. Mai 2021 um 12:54 von Zuckerzucht

Ich muss leider noch was loswerden. Nachdem ich mir die Kommentare durchgelesen habe bin ich schockiert wie realitätsfern hier einige sind....///
.
Was ist ihr Lösungsvorschlag ?<

Meiner währe Alkohol. Ist zwar ein bisschen giftig, hat auch sonst einige Nebenwirkungen, aber auf jeden fall, Chemisch betrachtet, eine Lösung; und wurde hier schon von den Hauptberuflichen Influencern der letzten 2000 Jahre bei ihrer Allwöchentlichen Hauptsendezeit, zeitweilig mit auf gegenseitiger Gesellschaftlicher Kontrolle basierendem Anwesenheitszwang, ausgeschenkt.
Das Blut der Konzernwerbung.

Und Natürlich Sex. Sobald die Leute echten Sex im Kopf haben ist all der Werbequatsch passee (weshalb er ja so gerne unterdrückt wird).

Smartphone als Lebenshilfe

Die heutige Jugend geht doch ohne Smartphone nicht mehr alleine aufs Klo. Und dort muss man ihnen dann per Video erklären, was sie dort machen müssen inkl. nachher die Spülung bedienen!

diese entwicklung macht mich

sprachlos!

diese sog. "influencer" machen sich ja mittlerweile auch vermehrt als gäste in unterhaltungsshows breit. da kommt man, wenn sie sich äussern, zumeist aus dem fremdschämen gar nicht mehr raus und fragt sich, was bei den hunderttausenden falsch gelaufen ist, die ihnen auf youtube, instagram usw. folgen. ich habe mir den spass gemacht und eine beauty-influenzerin im netz angeschaut. da waren die ehemaligen kaffeefahrten mit "verkaufsshow" ja noch erträglicher....

Florian Hambüchen hatte recht, als er sagte "nicht Influencer sondern Influenza".

früher sagte man scherzhaft: wer nichts wird, wird wirt. heute kann man ergänzen: wer gar nichts wird, daddelt in den sozialen netzwerken als influenzer rum.

@ 14:45_suomalainen- volle Zustimmung

Zwar fehlt vor
Dem Wirt noch „Post und Bundesbahn“. Aber es trifft den Nagel auf den Kopf.

Leider finden das die Kids heute cool und fahren voll drauf ab.

Sonst könnte man ja sagen lass die Influenzer doch Influenzer sein.

Aber man muss seine Kids rechtzeitig und permanent aufklären und aufpassen, dass die nicht zu viel davon abbekommen...

Das ist fast so wie mit vielen anderen Medien auch.

13:57 von th711 / @schabernack

«Wenn ich einen Film schauen wollte, der laufend von Werbung unterbrochen wird, dann nervte mich das total.»

Das nervt mich auch, und deswegen gucke ich nie Filme im Privat-TV. Das kann ich seit der Umstellung von DVB-T auf DVBT-HDTV-2 Digital eh nicht mehr empfangen. Da ich die 5 Euro / Monat für Freischaltung von Privat-TV nicht bezahlen will.

Filme im ÖR-TV werden nicht durch Werbung unterbrochen. Die vielen Filme, Dokus, Reportagen aus den ÖR-Mediatheken kann man zwar auch am PC oder Laptop sehen. Schöner und größer und mehr Gemeinschaft ist aber, spielt man sie über den TV-Bildschirm ab. Internet-tauglich muss das Teil gar nicht sein, das geht auch mit dem Monitor Aus- & Eingang an PC & TV.

«Talkshows kann ich nicht leiden - das ist (für mich) Dummlaberei und Beeinflussung pur.»

Dann guckt man die eben nicht, und macht was anderes in der Zeit. Sportübertragungen mit Bandenwerbung muss man auch nicht schauen.

Des TV-Gerät ist der große Bidschirm auch zum Foto-Gucken.

10:02 von wenigfahrer

"Für mich erstaunlich ist, das besonders die Jungen Menschen so stark von Werbung beeinflussbar sind, aber vielleicht bin auch einfach zu alt dafür, um das zu verstehen."

.-

In den Siebziger oder Achtziger Jahren - des vorigen Jahrhunderts ;-) - waren Sie doch sicherlich noch nicht zu alt dazu, oder?

In dieser Zeit war die Abhängigkeit von Werbung - vor allem im Fernsehen - nach meinem Dafürhalten sehr viel heftiger als heute.

Wenn im Fernsehen eine neue Suppenmarke angepriesen wurde, dann wurde die auch gekauft: von den Eltern.

Da gab es wohl kaum inneren Widerstand.

Heute erlebe ich sowohl die Eltern als auch die Jugendlicher sehr viel konsumbewusster.

Da ist allerdings noch Luft drin.
Im Artikel wird Benjamin Gust erwähnt:

<"Die [...] Nutzer sind gar nicht so blöd, wie manche vielleicht denken." Im Leben lerne jeder Mensch mit der Zeit, wann er angeflunkert wird, so der Wissenschaftler. "Das werden wir mit mit der Zeit auch in den Sozialen Medien immer besser erkennen."<

@ Giselbert

"Haben Sie da ein konkretes Beispiel, was da beachtet werden muss oder gar das Aus für diese Werbeform bedeuten könnte (außer vielleicht bei Zigaretten o. Alkoholwerbung)?"

Worauf sich Userin Tada wohl bezieht, sind die gesetzlichen Bestimmung zu unlauterer Werbung, konkret: Schleichwerbung (Werbung, die nicht als solche gekennzeichnet ist), irreführende vergleichende Werbung (vergleichende Werbung ist in engen Grenzen erlaubt) und Produktplazierungen (ist auch klar geregelt, muss gekennzeichnet werden).
Außer in Neuland, da wird das alles toleriert...

14:45 von suomalainen

«früher sagte man scherzhaft: wer nichts wird, wird wirt. heute kann man ergänzen: wer gar nichts wird, daddelt in den sozialen netzwerken als influenzer rum.»

Ich kann sehr die beiden Influenzerinen Carolin Kebekus & Martina Hill als "Rebecca & Larissa" aus der Carolin Kebekus Show empfehlen. Sie erklären immer wunderbar anschaulich, wie das Weltbewegende so ist.

Beispielsweise was ein E-Auto ist, und wie das funktioniert.
Nun habe auch ich das verstanden.

14:27 von Der Lenz

«Was ist ihr Lösungsvorschlag ?»

«Meiner währe Alkohol … Und Natürlich Sex.»

Viele der von den Influezas Betüddelzen sind ja noch Minderjährige. Mit die Haupt-Zielgruppe neben Jungen Erwachsenen (bis so was wie 25 Jahre alt).
Sex and Drugs and Rock 'n' Roll will man denen ja auch nicht als Ersatz-Suchtmittel an die Backe labern.

Die beiden Zwillings-Brothers, die sich als Influenzas "Die Lochis" nannten, haben dieses Business inzwischen dran gegeben. Aber die waren erst so was wie 14, als sie damit begannen.

"Twinfluencer" als Zwilligs-Geschwister stehen prinzipiell hoch im Kurs. Und schon bei "Tokyo Hotel" war Kreischalarm bis zum Abwinken wegen der Twin-Teenies.

Eine meiner Nichten wird bald 12. Dann bekommt sie ein eigenes Smartphone. Bisher nur Mobiltelefon-Nokia-Knochen mit Mini-Display. Da wird auch der Influenza doof drauf in ganz klein.

Wenn sie so ein Teil hat, dann wird sie auch was mit Insta & Co. ausprobieren.
Aber Follower-Mädel-Hooray ist sie eher nicht.

14:36 von Icke 1

Smartphone als Lebenshilfe
Die heutige Jugend geht doch ohne Smartphone nicht mehr alleine aufs Klo. Und dort muss man ihnen dann per Video erklären, was sie dort machen müssen inkl. nachher die Spülung bedienen!

Immer fein, wenn man DER Jugend etwas ans Bein flicken kann.

Ist nicht davon auszugehen, dass die ganzen YouTube-Videos zu Reparatur-, Strick-, Koch- etc. Anleitungen von Menschen unter 30 genutzt werden.

Frage: wo informieren Sie sich über einen günstigeren Strom- oder Handytarif, worüber buchen Sie Ihr Hotelzimmer?

Das Internet bietet viele Vorteile und Erleichterungen bei der Informationsbeschaffung, beinhaltet natürlich auch Nachteile und "Gefahren".

13:41 von schabernack

ja tief in unserem innersten Wesen sind wir eben immer noch Jäger und Sammler :-)

@ Zuckerzucht um 12.54 Uhr, Nein, man muss das nicht

"Nachdem ich mir die Kommentare durchgelesen habe bin ich schockiert wie realitätsfern hier einige sind. Vielleicht hängt es mit dem Durchschnittsalter zusammen aber die ganze Thematik hat im Grunde nichts mit Corona zu tun. Das Phänomen wird wenn wir nichts dran ändern die Zukunft der Werbung sein und es wird einen riesigen Absatzmarkt haben."
Vielleicht haben Sie Recht, was die Altersgruppe der Influencer-Zielgruppen betrifft. Andererseits kenne ich Jüngere, die sich die Clips nur mal zur Unterhaltung anschauen oder das persiflieren. Und es gibt auch einige, gerade die, die in der IT-Branche arbeiten, die sich und ihre Familien da komplett raushalten. Die stellen keine Kinderfotos rein, die fotografieren nicht ihre Bratkartoffeln und die geben der Welt nicht ungefragt Auskunft über ihre Paarbeziehungen oder -probleme.
Man muss nicht alles bewerten und man muss sich nicht immer von anderen beurteilen lassen. Wer das macht, sollte sich fragen, ob es bei ihm/ihr noch alles stimmt.

@In den Siebziger oder Achtziger Jahren 15:00 Sausevind

"In dieser Zeit war die Abhängigkeit von Werbung - vor allem im Fernsehen -
nach meinem Dafürhalten sehr viel heftiger als heute."

Das halte ich allerdings für ein Gerücht.
Und ich habe diese Zeit erlebt.
Sie können das IMHO nicht direkt vergleichen.
1. Gab es damals weniger Auswahl
sowohl sendermässig wie warenmässig.
2. Waren die Werbe/Verführungstechniken noch in 'statu nascenti'

Dummerweise wird das 'wir konsumieren uns zu Tode'
- Neil Postman modernisiert ;-)
immer schlimmer.

Daher Augen auf, nicht nur beim Smartphonekauf..

@15:03 von schabernack

>> Ich kann sehr die beiden Influenzerinen
>> Carolin Kebekus & Martina Hill als
>> "Rebecca & Larissa"

Und ich vermisse 'Mann, Sieber'. ;(

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