Ihre Meinung zu: Sozialverband: Mitte der Gesellschaft rutscht in Armut ab

11. Mai 2021 - 13:25 Uhr

Jobverlust, Gehaltseinbußen durch Kurzarbeitergeld oder fehlende Aufträge bei Selbstständigen - die Corona-Krise verstärkt das Armutsrisiko. Soziale Organisationen fordern die Bundesregierung auf, gegenzusteuern.

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„Die Corona-Krise verstärkt das Armutsrisiko“

Gleichzeitig machen „Anleger“ an den Börsen - also diejenigen, die über das dafür nötige „Kleingeld“ verfügen - während (und gerade wegen) der Corona-Krise Bombengewinne.

„Soziale Organisationen fordern die Bundesregierung auf, gegenzusteuern“

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“. Und Geld ist in unserem derzeitigen globalen Wirtschaftssystem Macht. Und damit ein entscheidender Vorteil im Kampf ums „Fressen“. Soviel zu deren Aussichten darauf, dass ihre Forderungen nicht nur gehört, sondern auch umgesetzt werden.

4 Jahre war ich ehrenamtlich an einer Tafel

da macht man sich die verschiedensten Gedanken
angefangen
wer dort hauptsächlich arbeitet und wer dort Kunde ist,
an was das wohl liegen mag !
Ein nach Arbeit suchender Hartz4ler hat doch nicht weniger Zeit zur Verfügung als ein Rentner

solche Berichte kann es noch hunderte geben

und am besten, wie heute, gleich noch flankiert von Meldungen über Einkommensmillionäre, die sich an der Krise den Platinüberzug für die bereits goldene Nase verdienen. Und nebenbei noch Staatshilfen beantragen und bekommen, während andere mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen.
Dass die Ungleichverteilung in jedem, aber auch wirklich jedem Jahr zunimmt, wer wüsste das nicht. Aber das System, dem diese Entwicklung nun mal innewohnt, wird nicht in Frage gestellt. Nicht einmal von denen, die in der Ausbutungskette ganz unten stehen.
Nein, es ist das Land, in dem "wir gut und gerne leben".

Es kann in Deutschland gar nicht genug Verbände geben

Auf so eine Idee muß man erst mal kommen, daß da wer verarmt, wenn Andere immer reicher werden. Na wenigstens ist der Sozialverband selber nicht von Armut bedroht.

Soziale Ungleichheit !

Nicht nur durch die Pandemie zeigt sich die soziale Ungleichheit, sondern schon zuvor.
Mindestens 10 Millionen Menschen verdienen deutlich weniger als der Durchschnitt. Das dürfte so nicht sein, wird aber von der Regierung nicht wirklich gebremst.
In der Pandemie sind leider sehr viele Nebenjobs, natürlich alle in den untersten Lohngruppen weg gefallen, viele Hilfen werden nur verzögert und zu schwach bezahlt.
Und die Wohlhabenden und Reichen werden noch reicher, auch durch Gesetze, die dies ihnen möglich machen. Es gibt immer mehr Tarifflucht, damit so manche Firma, bzw. der Chef noch mehr verdient.
Was mir unverständlich ist, wieso kriegt ein Vorstand einer Versicherung über sieben Millionen im Jahr, während eine Krankenschwester maximal ein 25. Teil davon im Jahr erhält, obwohl sie Tag und Nachts für kranke Menschen arbeitet ???
Da ist ein riesiges Missverhältnis, denn dieser Vorstand leistet sicher nie so viel Arbeit, dass so ein Gehalt rechtfertigt.

Wie wäre es, wenn ...

.. die verantwortlichen Politiker im Bundestag auf ihre "Löhne" für einen Monat verzichten würden als ERSTES ZEICHEN der "Bemühung" dagegen zu steuern?

Wie wäre es, wenn.
... die Großverdiener der Firma BioN-Tech 10% Ihres "Gewinnes" für die nächsten 6 Monate abgeben würden für die "Verlierer der Krise"?

Und last not least ...
Wie wäre es, wenn alle Politiker, ihre zusätzlichen Einnahmen (sprich Schmiergelder) freiwillig abgeben würden?(Wer glaubt, dann sich Herr Spahn eine Villa von 1,5 Millionen, von der Hand in den Mund gespart hat?)

Hatz4 Sparwolf-Tipp

Wem das Bio-Brot beim Bio-Bäcker zu teuer ist, der kann stattdessen bei Aldi Sahnekirschmangoerdbeertorte für 1,99 Euro kaufen. Die Quandts & Klattens mußten sowas auch von der Pieke auf schon zum Frühstück essen, um aus der Armut herauszukommen.

Das ist/war doch abzusehen

In Deutschland leben momentan so 83 Mio. Menschen. Zieht man Beamte, Selbstständige etc. ab, so bleiben nur noch circa. 15 Mio. die in einem sozialsversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis den Landen Bundesrepublik schwerpunktmäßig am Laufen halten, Tendenz fallend. D.h. immer weniger steuerzahlenden Erwerbstätigen stehen immer mehr Leistungsempfänger gegenüber. Wie lange geht das noch gut? Wir Deutschen zahlen jetzt schon im EU-Vergleich nach Belgien die höchsten Abgaben. Aber es wird noch dicker kommen wenn die Grünen kommen. Hohe Öckoabgaben, Bürgergeld etc. werden die Belastungen weiter in die Höhe treiben.

13:47 von Traumfahrer

"Was mir unverständlich ist, wieso kriegt ein Vorstand einer Versicherung über sieben Millionen im Jahr, während eine Krankenschwester maximal ein 25. Teil davon im Jahr erhält, obwohl sie Tag und Nachts für kranke Menschen arbeitet ???"

Bei 1/25tel von 7 Mio. wäre Krankenschwester sicherlich ein Traumberuf für viele, das sind schlappe 280.000 im Jahr.

Leistungs- und Anstrengungsgesellschaft fehlt

Das hängt eng damit zusammen, dass der Grundsatz "Wer sich anstrengt, wird es zu etwas bringen" nicht mehr funktioniert. Sich anstrengen und etwas leisten reicht nicht mehr!

Vielmehr braucht es ein gutes Netzwerk. Gut bezahlte Jobs bekommt man in Öffentlichen Dienst z. B. als Professor für Genderwissenschaften, als Gleichstellungs- oder xy-Beauftragter. Da zu muss man entweder das richtige Parteibuch haben oder, heutzutage noch wichtiger, die richtige Meinung vertreten (=Opportunist sein).

Die Zeiten, wo man durch Lernen, gute Ausbildung und hartes Arbeiten etwas erreicht sind vorbei. Der Wohlstand der Gesellschaft wird nach steuerliche Wegnahme nach Gut und Böse, richtiger und falscher Meinung verteilt.

Kann man das so stehen lassen?

"Man hat als armer Mensch ein höheres Risiko, an Corona zu erkranken und zu sterben, als ein reicher", sagte der Präsident des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Pandemie habe bewirkt, "dass Teile der Mitte der Gesellschaft gefährdet sind, in Armut abzurutschen".

Ich denke das kann man so nicht stehen lassen; hier werden zwei unterschiedliche Sachverhalte vermischt. Ich denke nunmal nicht das es zwischen der Gefahr an Corona zu erkranken und dem Umstand ob ich arm oder reich bin eine Korrelation gibt (hier in Deutschland). Ungeachtet davon gibt es aber einige, die trotz oder sogar wegen Corona sehr viel reicher werden und sehr viele, die wegen Corona ärmer werden und/oder sogar Ihre Existenzgrundlage verlieren.

@ Thrombosen-Paul, um 13:59

Immer zu einem Scherz aufgelegt, der User.
Da war längere Zeit ein scheinbar seelenverwandter User “qpqr27“, der ganz ähnliche ziemlich wenig aussagekräftige Wenigzeiler zum besten gab.
Die Vermutung liegt nahe...

Sozialer Abstieg ja, Armut nein

Man sollte nicht überdramatisieren. Richtig ist, die reiche deutsche Oberschicht, gestärkt durch die Globalisierung und eine beispiellose Immobilienblase, hat nicht nur keine Einbußen gehabt durch die Pandemie sondern fette Gewinne eingefahren.

Und richtig ist auch, viele „kleine“ Selbständige die eben nicht als systemrelevant eingestuft wurden, wie die Apotheker, Anwälte oder Zahnärzte, haben ihre Existenz verloren. Viele Leute haben auch ihren Job verloren. Nicht alle kehren aus der Kurzarbeit in den Job zurück.

Nicht alle können so einfach „umsatteln“ - wohin denn auch, denn außer auf dem Bau gibt es keine Binnenkonjunktur. Die Börse und die Exportnation Deutschland werden gestützt durch den Boom in China. Und das begünstigt wiederum die Anteilseigner.

Gut haben es auch die Beamten und viele Angestellte im öffentlichen Dienst. Die hatten zumindest keine Einbußen.

Die sozialen Verwerfungen werden auch politische Folgen haben. Wer kann zB Bio-Fleisch u. grüne Energie bezahlen?

Wahlkampfgeschwätz

Warum sich ehrenwerte Forscher wie Prof.Dr. Böllert in diese PR einspannen lassen ist unklar, möglicherweise nicht autorisiert.
Die Mitte schrumpft?
Da arbeitet doch das Finanzamt jeden Monat seit Jahrzehnten dran.
Kann jeder auf seinem Lohnzettel sehen... deshalb wollen viele auch nicht mehr voll oder gar verantwortlich arbeiten, denn vom mehr bleibt wenig bis nix...
Wir sind Spitze lt.OECD weltweit bei den Abgaben ( 2 Verdiener mit 2 Kindern)...
Was neu und unverschämt ist:
Wir alle sollen mit Bezos, Klatten und Co darauf vorbereitet werden noch mehr Steuern zu zahlen.
Die og. sind nämllich zu wenig oder weg wenn ums Steuernzahlen geht.
d.h. wer bleibt?
Die Mitte - nur dann kommt mehr rein ins Steuer und SozialabgabenLoch.
Ich höre schon die Überschriften: "Wegen Corona muss der Gürtel enger geschnallt werden."
Resultat in 10Jahren die Mitte schrumpft noch weiter. ups weg is Sie.
Zitat. US Präsidenten Inaugurationsrede 1980:
"Der Staat löst kein Problem, er ist das Problem."

13:37 von Sisyphos3

>>da macht man sich die verschiedensten Gedanken
angefangen
wer dort hauptsächlich arbeitet und wer dort Kunde ist,
an was das wohl liegen mag !
Ein nach Arbeit suchender Hartz4ler hat doch nicht weniger Zeit zur Verfügung als ein Rentner
<<

Ich verstehe nicht ganz den von Ihnen geschilderten Zusammenhang zwischen Rentner und Hartz-IV-Bedürftige, die auf die Tafel angewiesen sind, mit der Zeit, die beide gleichermaßen haben. Was wollen Sie damit nun eigentlich ausdrücken?

Sehr bitter

Die Tafeln sind keine staatliche Einrichtung und doch verlässt sich der Staat in der Versorgung der Ärmsten darauf. Das allein zeigt doch schon sehr schön das Interesse des Staates am Ausgleich.
Lieber öfter mal nichts essen und auch nicht wohnen, dann kann man sich auch endlich mal ein paar Aktien kaufen. Ich bin leider zu Willensschwach dafür, aber laut diverser Politiker ist das der Weg um selbst etwas Wert sein zu dürfen.
Da Wahlkampf ist werden es jetzt temporär aber einige Politiker das anders sehen, da sie sowieso erst nach der Wahl etwas ändern können. Was genau können sie jetzt noch nicht sagen oder ist sehr schwammig oder kann dann auf Grund des Koalitionsvertrages nicht umgesetzt werden.
Also läuft gerade der typische Vorwahlkampf:
1. Studie
2. Gequatsche
3. Versprechen
4. Wahl
5. Vergessen

Kurzarbeit

Was ich nicht verstehe ist der Umgang mit der Kurzarbeit in der Pandemie? Da werden Erwerbstätige von Ihren Firmen wegen Corona auf Kurzarbeit gesetzt (mit den entsprechenden Gehaltseinbußen). Aber damit nicht genug, denn die auf Kurzarbeit gesetzten Mitarbeiter müssen im Nachgang das erhaltene geringere Gehalt höher versteuern? Die Logik verstehe ich nicht? Es soll doch in der Pandemie versucht werden Härten abzufedern? Warum reduziert man bei Kurzarbeitern nicht grundsätzlich die Steuerlast? Das hätte noch den Vorteil das die schnell und unbürokratisch gehen würde und nicht betrogen werden könnte weil die Daten der Steuerzahler ja bei den Ämtern vorliegen?

Die armen Armen,

bekommen jeden Euro vom Amt vorgerechnet das ja kein Euro zuviel bezahlt wird.
Die armen Politiker bekommen jetzt 70€ im Monat weniger an Diäten, war Hier zu lesen, alle müssen den Gürtel enger schnallen.
BioNTech hat bei 2,05 Milliarden Umsatz 1,13 Milliarden Gewinn erzielt.
Das ist eine Gewinnmarge von 55%,
nebenbei gab es letztes Jahr 375 Millionen vom Bund als Zuschuß.
Für mich wäre von Interesse wer die Aktien von BioNTech hält, ich, hätte einen Verdacht!
Müssen ja nicht immer Provisionen sein.

um 13:37 von Sisyphos3

,,4 Jahre war ich ehrenamtlich an einer Tafel
da macht man sich die verschiedensten Gedanken
angefangen
wer dort hauptsächlich arbeitet und wer dort Kunde ist,
an was das wohl liegen mag !
Ein nach Arbeit suchender Hartz4ler hat doch nicht weniger Zeit zur Verfügung als ein Rentner"

Gut, daß das jetzt auch all die Foristen wissen, die in dieser Woche dazukamen. Ihre Geringschätzung allen Menschen gegenüber, die sich nicht allein versorgen können (Alleinerziehende, Hartz4 Bezieher vor allem) füllt das Forumsarchiv. Ich hoffe, Sie haben diese Zeit genossen. Ihr Blick dürfte eine Strafe gewesen sein für die Kunden.

Seit Schröders ,,Reform" ist diese Haltung wieder chic in Deutschland, weshalb ich fast dankbar bin, dass Sie Sie so ,,vollkommen" und entsprechend gefällig für alle selbstbezogenen Zeitgenossen einbringen.

Die Mitte rutscht ab. Das ist

Die Mitte rutscht ab. Das ist den Niedriglohn geschuldet.
Will keiner hören, ist aber so. Und mit dem Niedriglohn soll man eigene Rente ansparen und die jetzigen Rentner ( die noch "fürstliche Löhne hatten) bezahlen. Das das nicht gehen kann, ist völlig klar. Da ist für die heutige Mittelschicht nur die Rente mit 87 eine Lösung.
Von der Werkbank in die Urne. Das erspart einem dann wenigstens das Flaschensammeln.
Btw, wird eigentlich mal zugegeben, das hartz4 nur ein rechentrick ist und die Minijobber immer arbeitslos waren?

@eine_anmerkung, 15:08

D.h. immer weniger steuerzahlenden Erwerbstätigen stehen immer mehr Leistungsempfänger gegenüber. Wie lange geht das noch gut?

Ganz einfach: unbegrenzt. Rechnet man nämlich die pandemiebedingten Einbrüche heraus, dann haben die steuerzahlenden Erwerbstätigen seit 1950 in jedem Jahr mehr erwirtschaftet als im Jahr zuvor. Das heißt, es wurde nicht nur genug, sondern mehr als genug für alle erarbeitet. Und zwar jedes Jahr. Und völlig unabhängig davon, ob das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Leistungsempfängern 90:10, 70:30 oder 50:50 war. Jedes Jahr mehr Kartoffeln. Nie eine wirkliche Rechtfertigung, zu sagen "die Kartoffeln reichen nicht mehr für alle", denn es wurden ja nicht weniger. Grundrechenarten, ganz einfach.

um 13:47 von Traumfahrer

>>"...Was mir unverständlich ist, wieso kriegt ein Vorstand einer Versicherung über sieben Millionen im Jahr, während eine Krankenschwester maximal ein 25. Teil davon im Jahr erhält, obwohl sie Tag und Nachts für kranke Menschen arbeitet ???
Da ist ein riesiges Missverhältnis, denn dieser Vorstand leistet sicher nie so viel Arbeit, dass so ein Gehalt rechtfertigt."<<

Ich gehe mit allem konform was Sie sagen mit einer kleinen Einschränkung (komisch was? Sie sind ein Linker und ich bin ein AfD-Wähler und damit Rechter). Die Vorstandsgehälter sind sicherlich in den meisten Fällen überzogen, jedoch lastet auf den Schultern dieser Menschen auch eine gehörige Verantwortung die man auch berücksichtigen muss und sollte. Aber vom Grundsatz haben Sie wie gesagt recht mit allem dem was Sie sagen.

@frosthorn

>>..und am besten, wie heute, gleich noch flankiert von Meldungen über Einkommensmillionäre, die sich an der Krise den Platinüberzug für die bereits goldene Nase verdienen. <<

Das ist aber nicht anders zu erwarten.
Unter Schröder wurde das letzte bisschen im Interesse des Bürgers denken wegkommerzialisiert.
Frau Merkel hat dies nur konsequent weiter geführt.

Bei Schröder mag man sich angesichts des S in der SPD noch wundern... bei der Union hingegen nicht. Diese sind sich nur treu geblieben, immer grundsätzlich im Interesse der Industrie und notfalls gegen das Interesse der Bürger zu handeln.

Dieser knallharte Trend des Umverteilens nach oben wird uns erhalten bleiben solang die Union am Ruder ist.
Selbst wenn diese nun abgewählt werden und z.B. die Grünen übernehmen ist noch lange nicht gesagt, dass dies sich ändert. Denn wie gestern hier zu lesen war, findet die EU, dass alle deutschen Abgeordneten etwas zu nahe an der Industrie stehen.

15:21 von Jacko08

vielleicht hilft es ihnen weiter
meinen Beitrag von vorne beginnend zu lesen
Zitat:
"wer dort hauptsächlich arbeitet und wer dort Kunde ist,"

und überhaupt, wo habe ich einen Zusammenhang zwischen Rentnern und Bedürftige hergestellt
ich versuchte (bei ihnen mit wenig Erfolg)
einen Zusammenhang zwischen dort tätigen Menschen herzustellen
Zitat:
"Ein nach Arbeit suchender Hartz4ler hat doch nicht weniger Zeit zur Verfügung als ein Rentner"

und um noch deutlicher zu werden
in der Regel arbeiten dort zumindest ehrenamtlich Rentner
warum nicht Hartz4ler die ja eigentlich ebenso viel freie Zeit haben

Re : heathersfan !

Pardon, da habe ich mich verrechnet, sie verdient natürlich deutlich weniger, so etwa 40 000 bis 45 000 Euro im Jahr, also noch deutlich weniger, und wahrscheinlich auch noch höhere Abgaben als der Vorstand, der sicher all seine Möglichkeiten nutzt, um Steuern und Abgaben zu sparen.
Was mich ärgert, ist die große Diskrepanz zwischen Oben und Unten, die so nicht wirklich sein müsste, wenn es nicht so viel Egoismus, Gier und Habsucht gäbe, und die Oberen auch von sich aus einen gerechteren Anteil zu einem sozialeren Staat beisteuern würden.
Leider aber hat die Politik viel zu viel Steuersparmodelle installiert und fördert nur die Oberen, ohne wirklich an alle zu denken. Es kommen immer nur Versprechungen, Ankündigungen und viele hohle Reden !

Den Begriff der 2/3-Gesellschaft

soll Peter Glotz geprägt haben.
Inzwischen sind mehr Menschen als in den 80er Jahren sozial abgehängt.
Man muss aber sagen, dass jetzt unter Corona die Selbständigen im Einzelhandel und in der Gastronomie stärker unter Druck geraten sind.
Ich kenne einige, die haben noch geschlossen und werden auch nicht wieder aufmachen.
Das ist schade.
Gerade wer Miete oder Pacht zu zahlen hat, ist jetzt gekniffen, denn er muss auch im Lockdown zahlen hat aber kaum Einnahmen.
Das hätte nicht sein müssen. Der Bundestag hat versäumt, hier die Forderungen der Vermieter und Verpächter von Geschäftsräumlichkeiten gesetzlich runterzuschrauben, solange die Läden und Cafés gesetzlich dicht gemacht waren.

11. Mai 2021 um 15:16 von eine_anmerkung.

Ich denke nunmal nicht das es zwischen der Gefahr an Corona zu erkranken und dem Umstand ob ich arm oder reich bin eine Korrelation gibt (hier in Deutschland).

Es gibt eine Korrelation, sonst wäre es nicht aufgefallen. Sie fragen ob es kausale Zusammenhänge gibt und die werden nach leichtem Nachdenken offenbar. Angewiesen sein auf ÖPNV, Billiglohnjobs wo Krankheit schon Existenzbedrohend sein kann, selber einkaufen/kochen, weil die Zusatzkosten für den Lieferdienst nicht drin sind, schwere körperliche Belastungen usw.
Die Schuhe des armen Menschen sind langfristig teurer als die eines reichen Menschen, weil der Arme sie kauft wenn er sie benötigt und die er sich leisten kann, aber dafür gehen sie auch schneller kaputt.

15:29 von melancholeriker

Sie haben diese Zeit genossen.
Ihr Blick dürfte eine Strafe gewesen sein für die Kunden.
.
warum müssen sie mich eigentlich beleidigen oder diskriminieren ?
Ich habe dort gearbeitet, warum ist ganz allein meine Sache

ich frage ja auch nicht warum sie soziales tun oder es bleiben lassen
weniger noch sie sich deshalb vor mir rechtfertigen müßten

um 15:30 von Bender Rodriguez

>>"Die Mitte rutscht ab. Das ist den Niedriglohn geschuldet. Will keiner hören, ist aber so.."<<

Damit haben Sie zweifelsfrei Recht und das will keiner hören weil diese Aussage im Gegensatz zu unserer momentanen offenen Einwanderungspolitik steht. Nicht oder niedrigqualifizierte Menschen strömen in unser Land und diese sind schwerpunktmäßig nur für das Niedriglohnsegment zu gebrauchen. Dies führt zu einem Verdrängungswettbewerb und es wird immer schwieriger Mindestlöhne durchzusetzen. Aber ein auskömmlicher Mindestlohn wäre notwendig um sich eine kleine Altersversorgung aufzubauen. Die Mitte muss dieses Defizit mit immer höheren Abgaben auffangen.

@15:32 von Traumfahrer

Es wäre schön, wenn unsere Politiker auch einmal die Begriffe wie "Bescheidenheit" und "Demut" als Vorbilder vorleben würden.
Stattdessen machen sich die Repräsentanten des Staats die Taschen voll und man wundert sich, wie ein junger Gesundheitsminister die vielen Millionen für eine Luxusvilla in Berlin aufbringen kann.

15:29 von melancholeriker (Nachtrag)

eines könnten sie mir aber beantworten, wenn´s nicht zu viel verlangt ist
warum arbeiten in Tafeln vor allem Rentner als Ehrenamtliche
warum nicht auch andere Gruppen die nicht beschäftigt sind - entsprechen auch Zeit haben ?

15:08 von eine_anmerkung.

Zieht man Beamte, "... Zieht man Selbstständige etc. ab, so bleiben nur noch circa. 15 Mio. die in einem sozialsversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis den Landen Bundesrepublik schwerpunktmäßig am Laufen halten, Tendenz fallend.
D.h. immer weniger steuerzahlenden Erwerbstätigen ..."

Sie werfen Sozialabgaben mit Steuern in einen Topf, das ist sachlich völlig falsch.

Beamte und Selbständige zahlen ebenso Steuern,
nur diese sind privat kranken- und pflegeversichert.

um 15:36 von Sparpaket

>>"Man muss aber sagen, dass jetzt unter Corona die Selbständigen im Einzelhandel und in der Gastronomie stärker unter Druck geraten sind.
Ich kenne einige, die haben noch geschlossen und werden auch nicht wieder aufmachen.
Das ist schade.
Gerade wer Miete oder Pacht zu zahlen hat, ist jetzt gekniffen, denn er muss auch im Lockdown zahlen hat aber kaum Einnahmen."<<

Es klingt an dieser Stelle sicherlich Makaber, aber mir fällt da der Vorschlag von Herrn Habeck (Grünen) eine das die Gastronomen die Zeit doch für den Einbau einer neuen Heizung nutzen könnten? Übrigens der einzige konstruktive Beitrag der Grünen während der Corona-Krise der mit bekannt ist. Ob dieser "konstruktive" Beitrag denn auch zielführend ist steht auf einem anderen Blatt.

Gleichzeitig lese ....

... ich Artikel wie:

"Weniger Ärzte, hohe Gewinne

Helios, die größte private Krankenhauskette in Deutschland, baut Stellen für medizinisches Personal ab und nutzt gleichzeitig schlau die Corona-Staatshilfen."

https://www.zeit.de/2021/20/helios-kliniken-corona-hilfen-stellenabbau-k...

Da kommt mir die Galle hoch!

11. Mai 2021 um 15:32 von Sisyphos3

in der Regel arbeiten dort zumindest ehrenamtlich Rentner
warum nicht Hartz4ler die ja eigentlich ebenso viel freie Zeit haben

Wer ehrenamtlich arbeitet steht dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung und ist so nicht mehr Anspruchsberechtigt. HartzIV beziehende Menschen müssten illegal ehrenamtlich arbeiten. Sollte das Amt da etwas finden, können alle Ansprüche ungültig werden und eine Rückzahlung der Leistungen (alle und rückwirkend) gefordert werden. So wurde es mir einmal von einem Jobcenter Mitarbeiter erklärt.

Re : eine_ Anmerkung !

Für diese unsäglichen Verwerfungen ist auch zu einem großen Teil die Politik mit schuldig, weil sie nicht die nötigen Schritte unternommen hat und unternimmt, diese Verwerfungen in irgend einer Weise ab zu federn.
Herr Heil versucht es zumindest, in dem er einen höheren Mindestlohn fordert, sowie bessere und ausgeglichenere Bildungschancen für die eh schon Benachteiligten.
Es sollte aber auch von der Politik sehr gewollt sein, die großen Profiteure der Pandemie an den Folgen und den Kosten deutlich höher zu beteiligen, und nicht wieder nur den Normalo alles bezahlen lassen.
In diesem Zusammenhang sollte vor allem die CDU/CSU Fraktion sich mal bewegen und nicht immer blockieren, damit ihre Klientel ja nicht zu sehr "leidet", die ach so Armen !!!

um 15:37 von IckeDette

>>"Es gibt eine Korrelation, sonst wäre es nicht aufgefallen. Sie fragen ob es kausale Zusammenhänge gibt und die werden nach leichtem Nachdenken offenbar. Angewiesen sein auf ÖPNV, Billiglohnjobs wo Krankheit schon Existenzbedrohend sein kann, selber einkaufen/kochen, weil die Zusatzkosten für den Lieferdienst nicht drin sind, schwere körperliche Belastungen usw."<<

Reden wir da nicht aneinander vorbei? Sie beschreiben die Folgen nach einer Corona-Erkrankung die für Arme sicherlich schlimmer sind als für Reiche. Mein Ansatz war aber einen Schritt vorher, d.h. ist die Wahrscheinlichkeit an Corona zu erkranken für Arme höher als für Reiche? Ich denke das kann man pauschal so nicht sagen auf Deutschland bezogen?

Auch die Maßnahmen

der Regierung tragen dazu bei, daß Menschen ihre Existenz verlieren, wie zum Beispiel die Markthändler. Denen wurden im März 2020 alle Märkte geschloßen und keiner hat ein Interesse daran. Die Supermärkte verkaufen alles was geht und die Kunden drängen sich, keinen jucks. Bei Wochen und Bauernmärkten wurde alles ,außer Lebensmittel und Blumen verboten. Früher wurden Waren des Täglichen Gebrauchs zugelassen. Man kann solche Verbote nicht nachvollziehen. Für die Politik sind Gewerbetreibende völlig schnuppe, es geht nur um die Großbetriebe.

Jeder ist seines Glückes Schmied

Die Sozialneiddiskussion ist schwer zu ertragen! In unserem Lande kann jeder fleißig und erfolgreich sein. Es ist armselig, immer wieder eine Umverteilung von erfolgreichen und damit wohlhabenden auf nicht erfolgreiche Bürger zu fordern! Neid & Missgunst waren in Deutschland schon immer modern. Wirklich erbärmlich und nicht ernst zu nehmen!

um 15:43 von Leipzigerin59

>>"Sie werfen Sozialabgaben mit Steuern in einen Topf, das ist sachlich völlig falsch."<<

Sie haben Recht; Sozialabgaben ist der Bezug.

15:10 von heathersfan ; ein Irrweg, leider

Nur leider hilft es nicht den Lohn einer 3 Schicht Pflegefraft in der Klinik zu erhöhen...
Das führt ersten zu viel zu wenig Netto mehr+ NUR zur Arbeitsverdichtung, weil die Klinik für den Fall(Krankenkassendeutsch für kranke Patienten) von der Kasse nicht einen cent mehr bekommt.
Arbeitsverdichtung seit 1995 ist u.a. im gesundheitswesen ,der Hauptgrund für die Unattraktivitaet des Berufes.

Machen wir uns ehrlich:
Sozialumbau und mehr Netto für die die arbeiten wollen würde Sinn machen!!!

Es gibt viele die das nicht (mehr) tun, viele die glauben(Verwaltung ) es zu tun.

Der rest muss rudern nund ist immer mehr sauer und WILL nicht nochmehr Steuern zahlen.

Daran sollte jeder Ende September denken beim Kreuzchen machen...

...die Mitte...

Gibt es die Mitte noch?
Die Gier hat unsere Gesellschaft gespalten.
Die Auswirkungen sind die Stärkung von Rechten und Linken.
Hier hat die Politik total versagt.
Der Neid und der Hass gewinnt an Oberhand.

Am 11. Mai 2021 um 15:43 von Leipzigerin59

Zitat: Beamte und Selbständige zahlen ebenso Steuern, nur diese sind privat kranken- und pflegeversichert.

Ich bin selbstständig und zahle in die gesetzliche Krankenversicherung - freiwillig, den doppelten Beitrag.

Selbst in der Pandemie sorgt

Selbst in der Pandemie sorgt eine christliche und eine soziale Partei, jedenfalls dem Namen nach, dass immer mehr Menschen immer weniger Hygienekonzept sich leisten können.
Hier sieht man eine Alternative, die man bei den Maßnahmen angehen kann.

um 15:37 von Sisyphos3 15:29 von melancholeriker

[,,Sie haben diese Zeit genossen.
Ihr Blick dürfte eine Strafe gewesen sein für die Kunden.]

,,.
warum müssen sie mich eigentlich beleidigen oder diskriminieren ?
Ich habe dort gearbeitet, warum ist ganz allein meine Sache

ich frage ja auch nicht warum sie soziales tun oder es bleiben lassen
weniger noch sie sich deshalb vor mir rechtfertigen müßten"

Erstmal Danke an die Mod. für die Freischaltung des bezugsgebenden Beitrags.

Ich möchte Ihnen zugute halten, daß Sie scheinbar nie arbeitslos waren und deshalb nicht wissen, daß man als Arbeitssuchender keine Zeit hat, sich bei der
,Tafel' als Wohltäter und für Studienzwecke an den Armen der Nation im Licht des Anspruchs auf große Dankbarkeit zu sonnen.

Beleidigend ist wohl auch eher, daß Sie Putzfrauen, alleinerziehenden Frauen und Pflegerinnen nichtmal den vollen unbestimmten Artikel zugestehen. Wenn ich Ihnen z. B. käme mit 'n Rentner, wäre hier was los.

Zu all dem kommen ja noch die

Zu all dem kommen ja noch die enormen Preissteigerungen bei Lebensmittel, der Miete oder den Heiz und Stromkosten dazu, die in den Nachrichten aber kaum eine Rolle spielen. Der Grund für diesen Preisanstieg ist aber nicht Corona allein. Die ab Januar geltende CO2 Steuer macht z.B. den Sprit um 7,5 Cent pro Liter teurer. Die dadurch entstehenden Mehrkosten beim Bauern, den Transporteuren oder des Handels werden natürlich auf die Endverbraucher umgelegt, so das wieder die am stärksten belastet werden die eh schon am wenigsten haben. Das dicke Ende der Kriese wird aber erst richtig sichtbar werden wenn die das Ende der Insolvenz Meldepflicht richtig durchschlägt. Traurig mit anzusehen was ein Virus aus unsrem Land gemacht hat.

die Mitte

da koennen wir uns bei der 16. jaehrigen Regierung bedanken deren Vorsitzende immer noch hohe Popularitaetswerte geniesst. Sozialer Abstieg, steigende Mieten.. kaputtgesparte Infrastruktur.
Viele haben proffitiert viele aber auch verlohren.
Gleichzeitig helfen wir andere mit Milliardenbetraege, ob nun in Europa, marode Staaten, die Luecke die England beim Austritt hinterlassen hat, bauen dort mit Steuermitteln Infrastrutur waehrend unsere verfaellt.
Es ist eben nicht die Coronakrise alleine sie wirkt nur als Brandbeschleuniger - die Defizieten waeren nur eben spaeter sichtbar geworden.

@ Am 11. Mai 2021 um 15:17 von harry_up

>>Am 11. Mai 2021 um 15:17 von harry_up
@ Thrombosen-Paul, um 13:59

Immer zu einem Scherz aufgelegt, der User.
Da war längere Zeit ein scheinbar seelenverwandter User “qpqr27“, der ganz ähnliche ziemlich wenig aussagekräftige Wenigzeiler zum besten gab.
Die Vermutung liegt nahe...<<

Ihre Ansicht teile ich ebenfalls. Hatte die gleichen Gedanken auch schon.

Re : eine_ Anmerkung !

Nein ich bin weder links, schon gar nichts rechts.
Das ist das Eine. Zum anderen, ich war über zwanzig Jahre im Rettungsdienst unterwegs, Tag, Nacht und am Wochenende. Mein Gehalt war etwa so wie bei der Krankenschwester, habe vielen Menschen geholfen, sie gerettet, ins Leben zurück geholt, war bei Geburten dabei, wurde beleidigt, beschimpft, angegriffen, behindert, und hatte einen Chef, dreimal so hohe Gehalt, aber keine Ahnung von unserem Job. Arbeitszeit wie üblich Mo- FR zu den normalen Bürozeiten.
Ja sicher mag ein Vorstand mehr Verantwortung für mehr AN haben, nur in diesem Fall geht meine Kritik eben in die Richtung, dass so gut wie alle Versicherungen immer nur ein Ziel haben, viel Geld verdienen, wenig ausgeben, also auch wenige Leistungen ausschütten.
Das heißt für mich, dieser Vorstand macht die Vorgaben, dass wenig ausbezahlt werden soll, irgend wie, egal wie ! So etwas ist für mich ein Betrug am Kunden, der mit Versprechungen geködert wurde.

Das trotz Kurzarbeit die Wirtschaft brummt

Sollte zu denken geben. Offenbar geht es auch so.

Das die Digitalisierung und die ständige Verlagerung von Produktion in Niedriglohnländer massive Überkapazitäten auf dem „Arbeitsmarkt“ bzw. vielmehr innerhalb der Betriebe geschaffen hat, wird nun durch Corona wie in durch ein Brennglas fokussiert !

Was wird/soll mit all diesen Menschen geschehen? Soll man die Verkäuferin im Modegeschäft jetzt zur Systemanalytikerin umschulen und die Flugbegleiterin zur Patentanwältin ? Die Kosmetikerin kann ja sich zur Kranführerin umschulen lassen - schließlich glänzt gerade jetzt besonders das Betongold !

Nein. Wenn Deutschland nur noch durch eine Handvoll spezialisierter Fachkräfte zukünftig vor allem in China sein Geld verdienen will, muss es m.E. entweder ein Programm zur Belebung der Binnenkonjunktur geben oder ein bedingungsloses Grundeinkommen!

@von eine_anmerkung "Mein

@von eine_anmerkung "Mein Ansatz war aber einen Schritt vorher, d.h. ist die Wahrscheinlichkeit an Corona zu erkranken für Arme höher als für Reiche? Ich denke das kann man pauschal so nicht sagen auf Deutschland bezogen?" Da möchte ich Ihnen widersprechen, da es sehr wohl so ist das der reichere Teil der Gesellschaft sich auch wesentlich gesünder ernähren kann, die meist weniger Gesundheits schädlichen Berufe wie zum Beispiel Schichtarbeit ausübt und dadurch natürlich auch ein stärkeres Immunsystem besitzt als der arme Mensch. Dazu kommen natürlich die Wohnverhältnisse und ähnliches.

15:48 von IckeDette

Wer ehrenamtlich arbeitet steht dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung
.
das stimmt doch überhaupt nicht !

wenn sie nicht als ALG1/2 behaupten sie könnten deshalb ne Stelle nicht annehmen
weil sie ehrenamtlich also ohne Bezahlung was tun
Es wird sogar vom Arbeitsamt positiv gesehen
wenn sie so was tun, zeigt es doch ihr Interesse an Arbeit und nicht rumsítzen

Frage nicht...

was Dein Land für Dich tun kann sondern frage, was Du für Dein Land tun kannst. Statt ewig eine ungerechte und unsoziale Umverteilung von erfolgreichen Menschen nach unten zu fordern, wäre es angebrachter, die Position von John F. Kennedy zu beherzigen. Jammern ist lästig!

Zitat

"Man werde gezwungen sein, die Steuern für Besserverdienende zu erhöhen."

Was ich in dieser ganzen Debatte, die für mich auch einen deutlichen Beigeschmack von Neid hat, vermisse ist der Fakt, dass die Besserverdienenden das ja auch nicht von ungefähr tun. Oder anders: Gut bezahlte Jobs fallen auch nicht vom Himmel. Da muss man auch erstmal z. B. ein jahrelanges Studium hinter sich bringen, diverse Praktika etc., was auch kein Zuckerlecken ist. Insofern finde ich es legitim, dass diese Jobs dann auch besser entlohnt werden. Werden nun die Steuern erhöht, schwindet in meinen Augen auch ein Stück weit der Anreiz, so eine langwierige, aufwändige Ausbildung durchzumachen, wenn man von vornherein weiß dass einem nachher von dem Mehrverdienst wieder was genommen wird.

15:56 @ falsa demonstratio

"... selbstständig und zahle in die gesetzliche Krankenversicherung ..."

Ok, danke.
Es gibt aber bestimmt Privatversicherte.

Es ging mir auch mehr darum, dass Steuern und Sozialabgaben nicht in einen Topf geworfen werden.

Sie können aber bestimmt dies bzgl. der Steuern betätigen.

Bei Beamten bin ich mir ziemlich sicher.

Re : SBINHH !

es geht hier nicht um eine Neid- Debatte, sondern darum, dass es leider total unterschiedliche Löhne gibt, die in manchen Bereichen einfach viel zu niedrig sind. Der Mindestlohn sollte dies auffangen, nur ist dieser so niedrig, da kannst du strampeln, so viel du willst, du kommst auf keinen grünen Zweig.
Dann bleibt die Frage, was ist erfolgreich ???
Ein Spieler der mehrere Millionen im Jahr verdient, ohne Werbeeinnahmen, und wie bewerte ich die Arbeit im Gesundheitswesen, wo sich Menschen für Menschen aufreiben, aber sicher nie "reich" werden können.
Oder ein Vorstand eines Konzerns der etliche Millionen im Jahr kassiert, aber dafür nicht mehr Stunden arbeitet, als ein Altenpfleger, der von seinem Gehalt nicht jedes Jahr ein neues Auto gestellt kriegt ???
Es sollte ein Stück weit mehr Gerechtigkeit und Gleichheit herrschen, und sich die Oberen Zehntausend nicht vor jeglicher Solidarität drücken !

um 16:02 von Traumfahrer

>>"Nein ich bin weder links, schon gar nichts rechts.
Das ist das Eine. Zum anderen, ich war über zwanzig Jahre im Rettungsdienst unterwegs, Tag, Nacht und am Wochenende. Mein Gehalt war etwa so wie bei der Krankenschwester, habe vielen Menschen geholfen, sie gerettet, ins Leben zurück geholt, war bei Geburten dabei, wurde beleidigt, beschimpft, angegriffen, behindert, und hatte einen Chef, dreimal so hohe Gehalt, aber keine Ahnung von unserem Job. Arbeitszeit wie üblich Mo- FR zu den normalen Bürozeiten..."<<

Ich habe Hochachtung vor Ihnen und Ihren Job. Vielen Dank für das alles was Sie geleistet haben. Ich wollte Ihre Leistung nicht mindern weil ich die zuvor nicht kannte und Sie haben recht mit dem was Sie sagen.

Reden wir da nicht aneinander

Reden wir da nicht aneinander vorbei?
Nein, denn mein Ansatz war, dass sich die Menschen von Grund auf schon schlechter vor der Krankheit schützen können, weil sie sich den Infektionsherden nicht entziehen können mit Homeoffice und Lieferanten, denn sie sind meist die Lieferanten. Die höhere körperliche Belastung macht auch anfälliger für Krankheiten. Den psychischen Stress habe ich da noch gar nicht aufgegriffen, obwohl es zumeist die Ersten sind, die um ihre bescheidene Arbeit fürchten müssen. Zu Guter Letzt sind diese Jobs hochverdichtet. Eine halbe Stunde quatschen kann in Bürojobs Teamfördernd ausgelegt werden, bei der Reinigung eher als Arbeitsverweigerung. In der Logistik und Dienstleistungsbranche werden zum Teil die Toilettenpausen Sekundengenau erfasst und Mitarbeitergespräche geführt falls diese zu lange Dauern. Von Chefetagen hört man so etwas nie.

Wäre das politisch nicht gewollt, würde es verhindert

Wenn wir mal annehmen, dass Politiker denken können und das auch tun, dann wissen diese Politiker auch, was hier vor sich geht.

Die Umverteilungsmaschine von unten nach oben wurde durch Corona nur noch sichtbarer.

Vorhanden war diese schon vorher. Das fängt bei der Bildung in frühester Kindheit an. Hier muss die Idee vom möglichen Aufstieg durch Fleiss und Arbeit wieder Wirklichkeit werden.

Dafür brauchen wir aber eine ganz andere Politik. Eine Politik für die Menschen und nicht alleine für das Geld.

um 16:04 von heribix

>>".. Da möchte ich Ihnen widersprechen, da es sehr wohl so ist das der reichere Teil der Gesellschaft sich auch wesentlich gesünder ernähren kann, die meist weniger Gesundheits schädlichen Berufe wie zum Beispiel Schichtarbeit ausübt und dadurch natürlich auch ein stärkeres Immunsystem besitzt als der arme Mensch. Dazu kommen natürlich die Wohnverhältnisse und ähnliches."<<

Gesünder ernähren kann, aber tut er dies denn auch (reicherer Teil der Gesellschaft)? Stärkeres Immunsystem bei Reichen? Ihre Aussagen überzeugen mich ehrlich gesagt nicht bei der Frage ob Ärmere leichter an Corona erkranken als Reiche?

um 15:51 von SBINHH

,,Jeder ist seines Glückes Schmied
Die Sozialneiddiskussion ist schwer zu ertragen..."

Ich fühle mit Ihnen. Kann man das verkraften, soviel Elend durch Hartz IV, den Niedriglohnsektor und all die flaschensammelnden Rentner*innen, die vor 50 Jahren alles hergegeben haben, damit ihre Kinder nie mehr Mangel erleiden müssen wie sie?! Da kann man garnicht hingucken.

Bei der sog. ,,Neiddebatte" fällt auf, daß die vor allem von denen in erster Linie geführt wird, für die der Neid anderer anscheinend Nährwert hat. Eine mit ein wenig Menschenverstand begabte Person, die hier in Deutschland seit einigen Jahren lebt, würde nie in Zweifel ziehen, daß eine zigfach höhere Vergütung egal für welche Arbeit ein Unding ist und eigentlich schon Grund genug, um eine Gesellschaft völlig zu ruinieren. Wohl der einzige Grund, warum viele dieser krankhaften Auswüchse noch nicht zum Bankrott von ihr führten ist der, daß diese Bereiche einfach von der Sozietät abgekoppelt gesehen werden.

11. Mai 2021 um 16:07 von Sisyphos3


Es wird sogar vom Arbeitsamt positiv gesehen
wenn sie so was tun, zeigt es doch ihr Interesse an Arbeit und nicht rumsítzen

Wie schon geschrieben wurde es mir von einem Sachbearbeiter des Jobcenters so erklärt. Die tieferliegende Begründung ist da wohl eher dass jemand, der seine Arbeitskraft verschenken kann, auch keine Leistungen benötigt.
Könnte also sein, dass es von Amt zu Amt unterschiedlich deklariert wird. Andererseits würde ich behaupten eine Information aus erster Hand erhalten zu haben und lese bei Ihnen eine Vermutung heraus. Wäre also spannend wie es denn wirklich gewertet wird von den Ausführenden.

@Traumfahrer

...Augen auf bei der Berufswahl! In unserem Land wird niemand daran gehindert, den Job zu ergreifen, welchen er gern versehen möchte und es wird niemand daran gehindert, erfolgreich zu sein und viel Geld zu verdienen. Wir leben halt in einem freien Land mit unbegrenztem Bildungs- und Ausbildungszugang!

um 16:10 von Sebastian15

>>"Was ich in dieser ganzen Debatte, die für mich auch einen deutlichen Beigeschmack von Neid hat, vermisse ist der Fakt, dass die Besserverdienenden das ja auch nicht von ungefähr tun. Oder anders: Gut bezahlte Jobs fallen auch nicht vom Himmel. Da muss man auch erstmal z. B. ein jahrelanges Studium hinter sich bringen, diverse Praktika etc., was auch kein Zuckerlecken ist.......nachher von dem Mehrverdienst wieder was genommen wird."<<

Ich stimme Ihrem Kommentar vollumfänglich zu, aber sagen Sie das bitte nicht Herrn Kühnert SPD (ich weiss, war gemein, aber musste an dieser Stelle sein). Hinzu kommt das wenn an der Abgabenschraube weiter gedreht wird die sogenannten Besserverdienende oftmals irgendwann in den Sack hauen und abwandern. Ich selbst bin ein Spitzensteuersatzzahler und befasse mich mit einem alternativen Standort wenn die Grünen kommen sollten und stelle diesbezüglich die Weichen. Dann bitte keine Abgaben (Steuern) mehr in Germany.

Das stimmt so

das Arme ein höheres Risiko haben.
Und das die Schere immer weiter auseinander geht, in der Pandemie gibt es Verlierer und viele Gewinner.

Was mich erstaunt ist der Satz.

" Die Pandemie habe bewirkt, "dass Teile der Mitte der Gesellschaft gefährdet sind, in Armut abzurutschen". Viele Selbstständige seien nicht mehr in der Lage, ihren Lebensstandard zu halten. "Die Mitte ist geschrumpft. Für immer mehr Menschen wird die Lage prekär, während ein anderer Teil noch reicher geworden ist", so Bauer. "

Was definiert man als Mitte, jeder Rentner der letzten Jahre hat nur die Hälfte zum Leben, wie in seiner Zeit wo er arbeiten ging.
Als Beispiel, zwischen 900-1200 Netto, von dem muss alles bestritten werden, also das ist schon mal keine Mitte.
Und die Zahlen was so verdient wird, und wo die Steuern ansetzen sollen, liegen nach den Wunschmodellen bei über 100 000 und mehr im Jahr.
Also irgendwas mit dem Bergriff Mitte stimmt nicht.

@ SBINHH, um 15:51

““Jeder ist seines Glückes Schmied“

Sagte Oma bereits...

Doch auch sie wusste, dass da schon mal jemand mitschmiedete, der das Glück des anderen heftig verbeulte oder jemand nicht mal etwas zum Schmieden hatte, weil andere es zuvor selbst auf den Amboss packten.

Wenn man zwischen 30 und 45 ist, gesund, voller Tatendurst, und dabei erfolgreich(was man bei Ihnen vermuten könnte), klingt das, was Sie sagen, auch einleuchtend.

Und wenn ich nicht erst vorgestern ein sehr langes Gespräch mit einem solchen Unglücksraben geführt hätte, würde ich das hier womöglich nicht einmal geschrieben haben.

Es gibt Menschen, bei denen das, was Sie schreiben, einfach nicht zutrifft.
Und gerade deshalb sollte man das ernst nehmen.

Hätte Oma auch gesagt...

@Melancholeriker

Tja, mit Melancholie kommt man im Leben halt nicht so wirklich weiter!

Im Artikel

wird erwähnt, „Deutschland habe ein massives Problem, Kindern und Jugendlichen gleiche Startchancen zu bieten".
Die Möglichkeiten des Besuchs höherer Schulen, Universitäten etc. steht bei uns jedem offen. Es muss kein Schulgeld bezahlt werden, und wer oder wessen Eltern nicht die nötigen Mittel zum Studium aufbringen kann, wird monetär unterstützt
Insofern sind die Chancen beim Start für alle gleich.
Einen gewaltigen Unterscheid sehe ich allerdings in der Einstellung zum Lernen, sowohl des jeweiligen Elternhauses als auch des „Ausbildenden“ selbst.
Mein Kind war zwischen Grund- und Realschule ein Jahr auf der Mittelschule.
Die Mitschüler hatten größtenteils keinerlei Interesse an der Schule, deren Eltern keines an einer Unterstützung der Lernwilligkeit ihrer Kinder.
Beides ist aber essenziell von Nöten, um erfolgreich eine gute Schul- bzw. Uni-Ausbildung zu erhalten,
Das hat mit fehlender Chancengleichheit nicht das Mindeste zu tun.

Gähn: der Trickle-Down-Effect

Maggie Thatcher hat mit ihrer neoliberalen Politik (Steuersenkungen für Reiche, Kürzung von Sozialleistungen) gemeint, dass wenn es denen oben (den "Leistungsträgern") besser ginge, sich das für alle positiv auswirken würde, weil von dem "Reichtum" auch etwas auf die "Unteren" herabtröpfeln würde. Das ist leider ausgeblieben.
.
Aber die jungen Leuten, die sich derlei zu Herzen genommen haben, kann keinerlei Statistik oder Tatbestand vom Gegenteil überzeugen:
1. Mittelschicht schrumpft
2. Armut nimmt zu
3. Immer weniger Leute besitzen immer mehr
4. Schulen, Straßen, Brücken verwahrlosen
5. Sozialer Wohnungsbau gehtr zurück
6. Mieten steigen überproportional
.
Aber nein, wer soetwas sagt
1. Ist nur neidisch
2. Ist zu faul selbst etwas zu leisten
3. Das treibt uns in den Ruin
4. Der Staat geht pleite
5. Leistungsträger sind nicht mehr motiviert
etc. etc. gähn

um 16:09 von SBINHH

Am 11. Mai 2021 um 16:09 von SBINHH
,,Frage nicht...
was Dein Land für Dich tun kann sondern frage, was Du für Dein Land tun kannst. Statt ewig eine ungerechte und unsoziale Umverteilung von erfolgreichen Menschen nach unten zu fordern, wäre es angebrachter, die Position von John F. Kennedy zu beherzigen. Jammern ist lästig!"

Was soll man halten von Bonmots aus dem Mund von Menschen, die mit der silbernen Gabel im Heu in die Welt geschickt wurden und protegiert. Wenn ich mir anschaue, wie bei uns eine Arbeitslosigkeit von 5 bis 10% gepflegt wird, um den Arbeithabenden das Wohlgefühl zu lassen, daß es Verachtenswertere gibt, wenn es mal an Mut und Selbstvertrauen mangelt oder Kaufkraft. Wissen Sie, wieviele Menschen es gibt auf der Welt, die vielleicht doppelt soviel gearbeitet haben wie Sie oder ich und trotzdem nichts haben?

@Sebastian 15

Sehr richtig. Exakt die gleichen Überlegungen stelle ich ebenfalls an. Ich kenne viele Freunde und Geschäftspartner, die bereits in den vergangenen Jahren den sozialistischen Trend in Deutschland verlassen (das Modell hat ja bereits einmal für 40 Jahre äußerst erfolgreich in einen deutschen Republik gewirkt) haben und es nun genüsslich im Ausland beobachten. Insbesondere die Schweiz freut sich über jeden neuen vermögenden Bürger. Nur dumm, dass damit die Steuern pp. dem deutschen Fiskus entgehen! Tja, wie sagen die Handwerker doch so schön „nach fest kommt ab“ und schon die Urvölker wussten, dass man eine Kuh ausreichend futtern und pflegen muss, wenn man sie ertragreich melken möchte!

Am 11. Mai 2021 um 15:51 von SBINHH

"Die Sozialneiddiskussion ist schwer zu ertragen! In unserem Lande kann jeder fleißig und erfolgreich sein. Es ist armselig, immer wieder eine Umverteilung von erfolgreichen und damit wohlhabenden auf nicht erfolgreiche Bürger zu fordern! Neid & Missgunst waren in Deutschland schon immer modern. Wirklich erbärmlich und nicht ernst zu nehmen!"

"......erfolgreichen und damit wohlhabenden Bürger............"

...........z.B. Frau Tandler? Bei den sehr erfolgreichen Personen ist auch die Quote der kriminellen Handlungen sehr hoch. Übrigens - der Geschäftspartner von Frau Tandler, der ein Cafe hat und Coronahilfen geantragt hat, hat gleichzeitig Millionen mit dem Maskendeal verdient!

Gegenwärtig sind die Nachrichten fast täglich bs zum Überlaufen voll über "erfolgreiche" Personen, die sich z.B. mit Maskendeals auf Kosten der Steuerzahler bereichert haben.

Sind das Ihre Vorbilder? Mein Gott, lieber "Sozialneid" als Coronabetrüger auf Kosten meiner Mitbürger.

Wolfes74

Danke für den Kommentar. Das Problem ist dabei, das Ihnen und vielleicht aus mir die Galle hochkommt. Glauben Sie, das der Stellenabbau in den Helios Krankenhäusern irgend einem Interessiert ? Normal müsste diesbezüglich ein Aufschrei erfolgen.
Können Sie sich noch an den Anfang der Pandemie erinnern, wo der deutsche Staat annährend 350 Millionen für Krankenhausbetten bezahlt hat. Wo ist das Geld hingegangen. Nach Frage eines Journalisten an unseren Herrn Spahn meinte dieser, das wird Nachhaltig geprüft. Wie bitte ? So siehts aus.

Beste Grüße

um 13:37 von Sisyphos3

Stimme Ihren Kommentar vollends zu.Meine Tochter leitete vor einigen Jahren eine Tafel und ich habe dort mit ausgeholfen.Da lernt man viele Schicksale kennen von den Kunden.

@ eine_anmerkung, um 15:38

“Nicht oder niedrig qualifizierte Menschen strömen in unser Land...“

Da sah man am letzten Montag eine junge Frau, die vor 5 Jahren als Flüchtling in unser Land gekommen war und mit ihren 4 oder 5 Geschwistern Home schooling machte.
Sie wurde bei PLASBERG von diesem interviewt und antwortete in perfektem Deutsch, das besser war als das von manch einem hier Geborenen.

Und sie wird in wenigen Jahren in der Lage sein, auch deutschen Kindern Nachhilfeunterricht in Deutsch oder Biologie (sie möchte Medizin studieren) zu erteilen.

Sie sollten diese Dinge, auch wenn Sie AfD-Wähler sind, nicht übersehen.

um 16:41 von SBINHH

Milliardäre unterscheiden sich in nichts vom Adel des Mittelalters.

Ich dachte, wir wollen eine demokratische Gesellschaft sein?

Wir schaffen das

und zur Not gibt's noch das Sozialamt. Darum ist D. so beliebt in der Welt.

@ melancholeriker

Ja richtig, und deswegen Augen auf bei der Berufswahl. In unserem Land stehen allen Bürgern die Türen weit offen (ohne Schulgeld oder etwaigen sozialen Zugangsbeschränkungen).

Also, Glück auf für die Fleißigen & Tüchtigen!

11. Mai 2021 um 16:41 von SBINHH


und schon die Urvölker wussten, dass man eine Kuh ausreichend futtern und pflegen muss, wenn man sie ertragreich melken möchte!

Aber der Bauer geht ja lieber in die Schweiz als die Kuh zu füttern, weil die unterernährte Kuh weniger Milch gibt als er erwartet und unangemessen schlechte Laune hat dafür dass sie täglich gemolken wird. Die Kuh kann froh sein, dass das Melken nicht in Rechnung gestellt wird, weil sie sonst gesundheitlich darunter leiden würde, aber nein, sie will was zu fressen haben.

@ SBINHH, um 16:41

“Sehr richtig. Exakt die gleichen Überlegungen stelle ich auch an.“

Ihr Schreibstil kommt einem sehr bekannt vor, aber was soll's...

Nur:

Irgendwas ist noch lange nicht “sehr richtig“, nur weil irgendjemand Ihrer Meinung ist - oder umgekehrt.
Aber nett, dass Sie jemand Gleichgesinnten gefunden haben, von denen es hier ja noch ein paar gibt.

um 16:48 von harry_up

>>"Da sah man am letzten Montag eine junge Frau, die vor 5 Jahren als Flüchtling in unser Land gekommen war und mit ihren 4 oder 5 Geschwistern Home schooling machte.
Sie wurde bei PLASBERG von diesem interviewt und antwortete in perfektem Deutsch, das besser war als das von manch einem hier Geborenen.

Und sie wird in wenigen Jahren in der Lage sein, auch deutschen Kindern Nachhilfeunterricht in Deutsch oder Biologie (sie möchte Medizin studieren) zu erteilen.

Sie sollten diese Dinge, auch wenn Sie AfD-Wähler sind, nicht übersehen."<<
.
.
Das sind zweifelsfrei erfreuliche und sehr gute Beispiele. Diese sind aber leider die Minderheit. Über die Hälfte der seit 2015 zu uns geströmten Menschen sind immer noch Abhängig von einer Unterstützung.

Die Groko wird das Lösen des Problems verschieben, und zwar nach der Bundestagswahl.

Die Groko hofft offensichtlich darauf, dass nach der Bundestagswahl die Koalition CDU /CSU, SPD, FDP, zu Stande kommt.
In dieser Konstellation kann die Anhängerschaft der genannten Parteien aus Nutznießern/innen, Opportunisten/innen, Lobbyisten/innen, und sonstigen Begünstigten, vor zu hohen Abgaben an den Staat geschützt werden.

Wenn das nicht eintreten soll, dann darf die genannte Konstellation nicht sonderlich über den Stimmenanteil von 15,3% drüber raus kommen, am Besten auch nicht bei den anstehenden Landtagswahlen.

@KleindemokratieBRD

„...Wie wäre es, wenn alle Politiker, ihre zusätzlichen Einnahmen (sprich Schmiergelder) freiwillig abgeben würden?...“

Wie wäre es, wenn diese „Extraeinnahmen“ egal welcher Natur (es gibt ja noch mehr als die Schmiergelder) gar nicht erst „verdient“ würden?

@MartinBlank

Ich befürchte, dass Sie da so einiges durcheinander bringen! Soll es in einer Demokratie etwa keine Milliardäre geben? Da ist in Ihrem Studium ganz offenbar das eine oder andere auf der Strecke geblieben!

@MartinBlank

...im übrigen ist der Adel im Mittelalter größtenteils durchaus verarmt gewesen...und Milliardäre zählte das Mittelalter nun wirklich nicht!

Was passiert denn...

... Wenn die nächste Koalition nach der Bundestagswahl CDU /CSU, SPD, FDP lautet?

Dann sind all die gute Vorschläge, welche hier vorgetragen wurden, so gut wie nichtig.

@16:51 von MartinBlank

„Milliardäre unterscheiden sich in nichts vom Adel des Mittelalters.“

Doch, tun sie: Nur wenige Miliardäre (und noch viel weniger Millionäre) sind so geboren, sondern mussten sich das erarbeiten - im Gegensatz zum Adel des Mittelalters. Und selbst bei jenen, denen das zufiel, hat es dann der Papa oder höchstens der Großvater erarbeitet.
Ein Demokratiedefizit sehen darin m.E. nur Personen, die ihre eigene Armut grundsätzlich auf irgendjemand anders schieben.

IckeDette

Ich befürchte, Sie verwechseln da etwas grundlegend. Die Sozialneider möchten doch die vermeintlich Wohlhabenden melken...und die sind nun einmal schlau und gehen, wenn die Steuerzitrone noch mehr und ungerechter zu Lasten der Erfolgreichen gepresst wird!

Sinnvolle Lösungen für Bedürftige

Urlaubsgutscheine für Familien wären keine Lösung für grundlegende Probleme. Auch alleinstehende, jüngere Menschen oder Rentner, die an der Armutsgrenze leben, können sich i.a. derzeit keinen Urlaub leisten. Betriebe, die bspw.
Kleidung nicht verkaufen konnten, würden sie häufig gerne an Bedürftige spenden, werden aber durch Steuerauflagen daran gehindert. Welcher Betrieb möchte zurzeit hohe Steuern für Spenden zahlen? Es sollte vorübergehend Fundraisingmöglichkeiten oder Spendenfonds zur Unterstützung Bedürftiger geben. Herr Merz kennt sich aus und könnte sich hier profilieren. Durch weitere Öffnungen werden Selbständige und Arbeitnehmer hoffentlich bald wieder bessere Perspektiven haben.

@ 13:47 von Traumfahrer

"Mindestens 10 Millionen Menschen verdienen deutlich weniger als der Durchschnitt." Ich kann Ihnen als Mathematiker versichern, dass es in einer Population von ca. 80 Millionen Menschen unmöglich ist, dass deutlich weniger als 10 Millionen Menschen weniger als der DURCHSCHNITT verdienen, solange wenigstens 10 Millionen Menschen mehr als der Durchschnitt verdienen ... Das hat was mit der Definition des "Durchschnitts" zu tun. Vielleicht erinnern Sie sich? Mathematik, so etwa 6. Klasse. Das ist auch der Grund, warum eine Bemessung des Armutbegriffs am Durchschnittseinkommen reines Propagandamittel ist. Nach der Definition Deutsche als arm, deren Lebensstandard über dem von 70% der Erdbevölkerung liegt ... Einfach deshalb, weil bei uns das Durchschnittseinkommen so hoch, dass man auch von 40% davon noch im Vergleich zu einem großen Teil der restlichen Menschheit sehr gut leben kann. Bevor unsere Reichen unseren "Armen" was geben, sollten sie den wirklich Armen auf der Welt abgeben.

@17:04 von Egleichhmalf

"... Nur wenige Miliardäre (und noch viel weniger Millionäre) sind so geboren, sondern mussten sich das erarbeiten -... "

Schön wär' s gewesen.
Was ist denn uva mit den Hohenzollern?
Und von solchem Adel gibt's in D noch reichlich. (Wenn sie nicht schon längst in Steueroasen abgehauen sind).

Wer reich ist, wurde auch in solchen reichen Kreisen geboren (Ausnahmen bestätigen die Regel).

16:41 von SBINHH

>>Die Sozialneiddiskussion ist schwer zu ertragen! In unserem Lande kann jeder fleißig und erfolgreich sein. Es ist armselig, immer wieder eine Umverteilung von erfolgreichen und damit wohlhabenden auf nicht erfolgreiche Bürger zu fordern! Neid & Missgunst waren in Deutschland schon immer modern. Wirklich erbärmlich und nicht ernst zu nehmen! [um 15:51]

... schon die Urvölker wussten, dass man eine Kuh ausreichend futtern und pflegen muss, wenn man sie ertragreich melken möchte! [um 16:41]

... Jammern ist lästig![um 16:09]<<

Sie bestreiten nicht, dass Sie gepflegt und überfüttert wurden und jetzt jammern Sie, wenn der Melker mit dem Eimer winkt. Sie haben recht, das kann man nicht ernst nehmen.

Hat die Gesellschaft sich darauf geeinigt,

was Armut ist? Das sehe ich nicht. Wenn diese Einigung erreicht ist, könnte man es ins Grundgesetz reinschreiben und dann darauf die Überlegungen aufbauen.

16 Jahre CDU-Regierung hinterlassen ihren Fußabdruck

Wer wundert sich ernsthaft, dass es immer mehr Arme gibt, wenn er weiß, dass wir 16 Jahre lang von einer CDU-Regierung regiert wurden?
Auch wenn dabei oft die SPD mit in der Koalition war, so war + ist die SPD lediglich der "Steigbügelhalter" für Merkel gewesen.
Die SPD hat sich mit ihren Forderungen nach mehr sozialer Gesetzgebung nie wirklich durchsetzen können. Es ging immer nur um "Kosmetik", wenn die SPD Änderungen vorgeschlagen hat.
So waren die bisherigen Mindestlöhne nur Makulatur u. haben die Situation der Betroffenen eher noch verschlechtert.

Sicher ist die SPD nicht ganz unschuldig an der zunehmenden Armut, denn sie bzw. der frühere Kanzler Schröder hat mit Hartz-IV Verrat an den Wählern der SPD begangen.
Die CDU hatte auch keinen Grund gesucht, die offensichtlichen Ungerechtigkeiten von Hartz-IV danach zu korrigieren.

Ich würde den Betroffenen raten, wählen zu gehen u. sich das Programm der Linken anzusehen.
Ziel: Grün-Rot-Rot als einzige realistische Koalition.

@15:25 von eine_anmerkung: Kurzarbeitergeld

"Da werden Erwerbstätige von Ihren Firmen wegen Corona auf Kurzarbeit gesetzt (mit den entsprechenden Gehaltseinbußen). Aber damit nicht genug, denn die auf Kurzarbeit gesetzten Mitarbeiter müssen im Nachgang das erhaltene geringere Gehalt höher versteuern? Die Logik verstehe ich nicht?"

Da ist ja auch keine Logik, wenn man sich mit dem Kurzarbeitergeld nicht beschäfitigt hat.
Das Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung und wird steuerfrei gezahlt. Steuern zahlt der Empfänger des Kurzarbeitergeldes nur auf den Teil seines Einkommens, dass der Arbeitgeber finanziert.
Bei der Einkommenssteuererklärung muss man aber seine gesamten Einkünfte angeben. Also das vom Arbeitgeber gezahlte Gehalt + das erhaltene Kurzarbeitergeld.
Auf alles zusammen werden dann die Steuern berechnet.

Es ist doch keine neue Erkenntnis.

Durch die Pandemie fiel nur mehr Licht auf die Situation.
Solange die Armen nicht wählen gehen (Zitat: Hat ja sowieso keinen Zweck), weil man Ihnen einredet, rot wählen bringt den DDR-Sozialismus, solange wird die Schere immer größer.

@ 0_Panik, um 16:59

<>“Die Groko hofft offensichtlich darauf, dass nach der Bundestagswahl die Koalition CDU/CSU, SPD,FDP, zu Stande kommt...“

Sie sollten sich anders betten, damit Ihre Träume nicht allzu weit abdriften.

15:22 von IckeDette

Die Tafeln sind keine staatliche Einrichtung und doch verlässt sich der Staat in der Versorgung der Ärmsten darauf. Das allein zeigt doch schon sehr schön das Interesse des Staates am Ausgleich.
#
In der Zeit als ich bei meiner Tochter in der Tafel mitgeholfen habe sah ich auch das das Sozialamt an Bedürftige Bevorzugung Kärtchen aufgegeben hat ,die mussten dann von den Tafel Mithelfern zuerst abgefertigt werden. Insofern nehmen die Sozialamt Mitarbeiter die Tafeln gerne als Hilfsmittel ihrer Arbeit in Anspruch.

15:08 von eine_anmerkung: Beamte zahlen Steuern lebenslang

Sie gehen davon aus, dass Beamte keine Steuern zahlen?
Beamte zahlen lebenslang Steuern und selbst von die Pension wird mit dem regulären Steuersatz versteuert (meist rd. 25 % und ggf. auch mehr). Ebenso zahlen Beamte für ihre private Krankenversicherung immer höhere Beiträge, je älter sie werden.
Das sollte man wissen.
Vor allem sollte man beim Vergleich Renten und Pensionen dies berücksichtigen.
Denn die Netto-Pensionen sind nach Abzug von rd. 25 % Steuern und von mind. 250 Euro (oder auch deutlich mehr bei Verheirateten) pro Monat für die Krankenversicherung dann auch ziemlich niedrig.

doch, das ist korrekt,

Ärmere sind weniger gesund wie Reiche, zb Ernährung, und haben eine schlechtere medizinische Versorgung.
NY zeigte es damals gut, die meisten Opfer waren aus den Ghettos wie Bronx und Corona.

Kommt ja nicht von ungefähr, das die durchschnittliche Lebenserwartung hier unterschiedlich ist, 10 Jahre sterben Arme früher laut Statistik.

Die Schulden der Pandemie werden

vermutlich durch Wachstum beglichen werden, das hat sich auch nach der Finanzkrise bewährt. Viel Arbeit bei hoher Wertschöpfung und möglichst niedrigen Löhnen.
Der Niedriglohnsektor der Agenda 2010 steht immer noch bereit.

um 15:56 von falsa demonstratio

>>"Ich bin selbstständig und zahle in die gesetzliche Krankenversicherung - freiwillig, den doppelten Beitrag."<<

Und da kommen Sie nicht über die Beitragsbemessungsgrenze? "Selbstständig"? Ich dachte bisher immer Sie wären Richter?

um 16:57 von SBINHH

@ melancholeriker
Ja richtig, und deswegen Augen auf bei der Berufswahl. In unserem Land stehen allen Bürgern die Türen weit offen (ohne Schulgeld oder etwaigen sozialen Zugangsbeschränkungen).

Also, Glück auf für die Fleißigen & Tüchtigen!"

Meine Frau, die in Senegal gut verdient hat und hier erstmal ohne Umstand in die Pflege gegangen ist, hat auch Leute zuhause versorgt, die bedauerten, früher genau so gedacht und gehandelt zu haben wie Sie. Tüchtigkeit und Fleiß waren noch nie ein Garant für Erfolg und der noch weniger Nachweis von T. & F.

@SBINHH 17:00

„... Soll es in einer Demokratie etwa keine Milliardäre geben? ...“

Zumindest keine, die keinerlei Verantwortung zeigen. Ich muss wohl kaum aufzählen, worin diese bestände.

@Margitt

...25 % Steuern ist ja wirklich gewaltig. Da kann ich mit meinen 45 % zzgl. Soli ja gar nicht mitreden.

Und by the way, m.E. zahlt der Dienstherr bis zum Tode der Beamten die Beihilfe im Krankheitsfall, so dass der aufzubringende Beitrag der Beamten zu der privaten Krankenversicherung signifikant unter den Beiträgen der übrigen Privatversicherten liegt.

um 17:19 von GeMe

>>"Bei der Einkommenssteuererklärung muss man aber seine gesamten Einkünfte angeben. Also das vom Arbeitgeber gezahlte Gehalt + das erhaltene Kurzarbeitergeld.
Auf alles zusammen werden dann die Steuern berechnet."<<

Vielen Dank für die Nachhilfe.

Mitte der Gesellschaft rutscht in Armut ab ?

Das ist hat aber schon lange vor Corona durch immer mehr Abgaben und Steuern begonnen.

Corona hin oder her...

Die Sozialverbände sollen endlich aufhören mit ihren unaufhörlichen Forderungen.

Wir brauchen nicht mehr Sozialstaat sondern mehr Eigenverantwortung. Und statt staatlicher hilfen müssen die Geschäfte wieder öffnen.

Existenz hat Vorrang. Wenn die Infektionen steigen, dann müßen die Schulen schließen aber nicht die Geschäfte.

Und Corona Hilfen müssen wie ein Kredit betrachtet werden, den die Menschen dann in den nächsten Jahren zurückzahlen müssen.

Corona hin oder her, wir sind keine große Familie sondern Konkurrenten im Leben und da darf auch Conona nichts dran ändern.

Der Sozialstatt ist das Problem und nicht die Lösung. Was wir nach Conona brauchen ist mehr Druck auf die jenigen, denen auch schon vor Corona mit Kumpels abzuhängen wichtiger war als zu Arbeiten.

Der Staat macht schon viel zu viel. Und die meißten Armen viel zu wenig. Eine Bildungsoffensive mit Lernen nach Feierabend könnte ein Anfang seinn

@ firstrincewind

...es heißt “sind weniger gesund als (und nicht wie) Reiche”

um 17:25 von Margitt.

>>"..Beamte zahlen lebenslang Steuern und selbst von die Pension wird mit dem regulären Steuersatz versteuert (meist rd. 25 % und ggf. auch mehr). Ebenso zahlen Beamte für ihre private Krankenversicherung immer höhere Beiträge, je älter sie werden.
Das sollte man wissen.
Vor allem sollte man beim Vergleich Renten und Pensionen dies berücksichtigen.
Denn die Netto-Pensionen sind nach Abzug von rd. 25 % Steuern und von mind. 250 Euro (oder auch deutlich mehr bei Verheirateten) pro Monat für die Krankenversicherung dann auch ziemlich niedrig."<<

Vielen Dank für ihre Erläuterungen die zur Klarstellung sicherlich hilfreich sind. Aber zahlt ein privat krankenversicherter Arbeitnehmer nicht auch die im Alter hohen Beiträge und haben nicht Beide (Beamte und privat vers. Arbeitnehmer) die entsprechend bessere Versorgung? Überhaupt, ist die Pension eines Beamten, trotz genannter Abzüge, nicht um einiges Höher als die Rente eines vergleichbaren Arbeitnehmers?

11. Mai 2021 um 17:04 von SBINHH


Die Sozialneider möchten doch die vermeintlich Wohlhabenden melken...

Wir haben sehr unterschiedliche Sichtweisen auf das gleiche Thema. Der vermeintlich Wohlhabende möchte eine gute Infrastruktur, arbeitsfähige Mitarbeiter mit gewissen Bildungsgrad, die zu 100% Prozent für die Arbeit zur Verfügung stehen. Auch so etwas benötigt Infrastruktur.
Mit ihrem Neidargument kommen sie bei mir nicht weit. Das einzige worum ich solche Menschen beneide ist ihre Rücksichtslosigkeit, aber nicht ihr Geld. Die Steuerzitronenpresse ist übrigens sehr sanft bei den vermeintlich Wohlhabenden. Die prozentual höheren Belastungen haben die niedrigeren Einkommen.
Übrigens muss mir ein Manager, der das 10fache eines normalen Arbeiters verdient mir ersteinmal beweisen, dass er auch das 10fache arbeitet. Bin echt gespannt wie die Leute 400 Stunden Arbeit pro Woche verrichtet bekommen (und bitte nicht einfach die Arbeit der Angestellten auf den eigenen Deckel schreiben).

@Jacko 08

„... Ich verstehe nicht ganz den von Ihnen geschilderten Zusammenhang zwischen Rentner und Hartz-IV-Bedürftige, die auf die Tafel angewiesen sind, mit der Zeit, die beide gleichermaßen haben. Was wollen Sie damit nun eigentlich ausdrücken?...“

Ist doch ganz klar: Gemeint ist die (mehr oder weniger versteckte) Verunglimpfung von Hartz4-Empfängern, die kein Interesse haben, bei der Tafel zu helfen.

Dass wir bedauerlicherweise überhaupt Tafeln haben müssen, wird eh ausgeblendet.
(Mal abgesehen davon, dass hier auch keiner überprüfen kann, ob es diese erwähnte ehrenwerte Tätigkeit wirklich gab).

Nun,

die Höhe des Mindestlohnes sollte mal diskutiert werden, hier muß nachgebessert werden, aber der Staat sollte auch mal verschiedene Steuermodelle berechnen, Freibeträge für Verdiener bis 40000 Euro müßten erhöht werden, Gutverdiener ab 200000 sollten etwas mehr Steuern bezahlen.... aber das sind nur 2 Faktoren von vielen, auf die Inflation hat der Staat wenig Einfluß, aber grade bei Lebensmitteln merken
Geringverdiener, das man wesentlich mehr Geld für eine gesunde Ernährung ausgeben muß. Hohe Mieten sind im übrigen nicht zuträglich für guten Konsum.

Am 11. Mai 2021 um 17:31 von eine_anmerkung.

Zitat: Und da kommen Sie nicht über die Beitragsbemessungsgrenze?

Ich sagte doch, ich zahle "freiwillig" in die gesetzliche KV (statt in eine private KV).

Zitat: "Selbstständig"? Ich dachte bisher immer Sie wären Richter?

Ich glaube hier ist allgemein bekannt, dass ich selbstständig bin. Jedenfalls habe ich das schon öfter erwähnt. Ihre Fehlvorstellung beruht bestimmt darauf, dass ich stets so tue, als hätte ich immer Recht. Immer nur Recht haben sonst nur Lehrer und Richter. ;-)

@Schneegans

...es heißt “bestünde” und nicht “bestände”!

Dank einiger Milliardäre - und auch Millionäre - gibt es bei uns ein ausgeprägtes Mäzenatentum, für welches man nir dankbar sein kann. Ohne ein solches gäbe es z.B. keine UKE-Kinderklinik in Hamburg.

Aber das verstehen die Sozialneider nicht wirklich ...leider!

Revolte

Irgendwie wird das alles schon seinen sozialistischen Gang gehen. Und wer glaubt, "sozialistisch" sei lediglich eine augenzwinkernde Metapher für ein "Weiter so" - der sollte sich daran erinnern, dass seit Anbeginn dieser Welt immer mal wieder Revolutionen über bestehende Systeme hinwegfegten, die die alten Grundlagen, wenn nicht überwanden, so doch veränderten. Wir stehen am Rande einer solchen Zeitenwende. Also gemach! Sie kommt, die Revolution!

@Bender Rodriguez 15:30

„.... und die jetzigen Rentner ( die noch "fürstliche Löhne hatten) bezahlen. .....“

Sehr viele Rentner haben auch heute keine fürstliche Rente. Aber es gab mehr Mittelstand, der die Rente mit Lebensversicherung und/oder Wohneigentum ergänzen konnte.
Inzwischen für viel weniger Menschen möglich.

um 17:29 von FritzF ....niemals

"Die Schulden der Pandemie werden

vermutlich durch Wachstum beglichen werden,"
Die Schulden werden durch Wachstum nicht beglichen sondern nur kleiner gerechnet, indem man die Schulden ins Verhältnis zum gewachsenen Bruttoinlandsprodukt setzt.

um 17:16 von Margitt

>>"Sicher ist die SPD nicht ganz unschuldig an der zunehmenden Armut, denn sie bzw. der frühere Kanzler Schröder hat mit Hartz-IV Verrat an den Wählern der SPD begangen.
Die CDU hatte auch keinen Grund gesucht, die offensichtlichen Ungerechtigkeiten von Hartz-IV danach zu korrigieren."<<

Immer diese einseitige Darstellung. Deutschland war damals in der EU ein Sanierungsfall und es bleib gar nichts anderes übrig als solche Massnahmen zu treffen.

>>"Ich würde den Betroffenen raten, wählen zu gehen u. sich das Programm der Linken anzusehen.
Ziel: Grün-Rot-Rot als einzige realistische Koalition."<<

Als Beamte haben Sie ja gut reden.

ungerecht ?

Ich vermute mal, die Foristen hier haben noch nicht begriffen, dass diese Dpaltung in arm und reich erst der Anfang und Teil des von den USA etc. gewünschten Prozesses zur Destabilisierung Deutschlands und Europas ist. Und irgendwann kommt dann der Punkt an dem die Masse Volk zur Verhinderung von Unruhen mittels Überfall auf Russland unter Kontrolle gebracht werden soll. Manchmal bin ich ganz froh nicht mehr jung zu sein

zur wieder einmal aufflammenden "Neiddebatte"

Ich war mein Leben lang Besserverdiener. Kann mich folglich auch jetzt zurücklehnen und von den Früchten dieser besser bezahlten Arbeit leben.
Aber ich würde mich schämen, jawohl schämen, für mich in Anspruch zunehmen, dass mir auch mehr "zusteht", weil die anderen halt zu faul oder zu dumm wären, um ihre angebliche Chance zu ergreifen und reich zu werden.
Ich habe Gutverdiener kennengelernt, die aus der Tatsache, dass sie mehr verdienen als andere, irgendwann automatisch geschlossen haben, dass sie auch mehr leisten, obwohl das gar nicht der Fall war. Aber das geht ins Sebstbild über. Daraus eine eigene Überlegenheit zu konstruieren, zeigt nichts als Charakterschwäche. Selbstverständlich ist mit solchen Menschen eine solidarische Gesellschaft nicht zu gestalten. Ist andererseits von denen auch gar nicht gewünscht.

Die Schieflage war schon vor

Die Schieflage war schon vor Corona da, s. Artikel zu den Armutsberichten aus den Jahren vorher. Aber die Pandemie hat den Hang noch mehr zum Abrutschen gebracht. Im GG steht "Eigentum verpflichtet", in diesem Sinne sollte man sein Unternehmen führen und der Gesellschaft etwas zurückgeben, in unserer Familie versuchen wir das zu leben. Gegen höhere Steuern habe ich nichts einzuwenden, ich finde durchaus, dass ich auf diesem Weg der Gesellschaft dienen könnte. Von mir aus in Gestalt eines "Corona-Soli" der ab einem höheren Einkommen draufgeschlagen wird. Milliardäre, die jedes Steuerschlupfloch eiskalt ausnutzen, gar für ihr Unternehmen in D Millionen Subventionen kassieren (wie ein gewisses Molkereiunternehmen, dessen Produkte ich schon seit Jahren nicht mehr kaufe) , selbst aber in CH oder A steuerminimierend residieren, lehne ich auch ab. Denen gehört die Staatsbürgerschaft entzogen.

@ 15:16 von eine_anmerkung

„ Man hat als armer Mensch ein höheres Risiko, an Corona zu erkranken und zu sterben, als ein reicher", ....“

Und ob man das stehen lassen kann. Dass Krankheit auch mit arm und weniger arm zusammen hängt, ist längst nachgewiesen.
Das fängt bei den beengten Wohnverhältnissen an, geht mit der Art der Arbeit weiter und endet beim Altersheim, dass für arme Menschen keine Residenz (oder eine Privatpflege) ist.

Natürlich wird die Schulden der Pandemie die große Masse der sozialversicherungspflichtig abhängig Beschäftigten bezahlen müssen. Wer denn sonst ?

Ein Lastenausgleich oder eine höhere Steuer für Vermögende ist bereits von der Regierung abgelehnt worden. Auch die Grünen werden ihrer Klientel nicht wehtun wollen.

Deutschland hat bisher schon die zweithöchsten Steuern + Sozialabgaben nach Belgien gehabt. Da geht sicherlich noch mehr.

Das die Quandts + Klattens dieser Republik mehr Beitrag zum Gemeinwohl zahlen werden müssen, daran glaube ich nicht.

Ich erwarte nach der Bundestagswahl auch eine deutliche Anhebung der Mehrwertsteuer.

17:04 von Egleichhmalf

"Nur wenige Miliardäre (und noch viel weniger Millionäre) sind so geboren, sondern mussten sich das erarbeiten"....

Ein privates Vermögen jenseits einer Milliarde ist obszön. Manchen scheint hier völlig das Gefühl für die Relation zu fehlen.
1 Milliarde heisst im Grunde jeden einzelnen Tag eines normalen Arbeitslebens von 40 Jahren das Jahresgehalt eines Gutverdieners (ca. 70.000 €) "verdient" zu haben.
Das funktioniert in der Regel nur wenn man genügend Mitarbeiter ungenügend beteiligt.

17:42 von b_m

Ganz kann ich Ihnen aber nicht zustimmen.Bei Naturkatastrophen geht es nicht ohne Staatlicher Hilfe und Corona schließe ich mit ein.In einem Punkt gebe ich Ihnen Recht,Eigenverantwortung muss an erster Stelle stehen.

@eine_anmerkung, 17:31 re @falsa demonstratio

Und da kommen Sie nicht über die Beitragsbemessungsgrenze? "Selbstständig"? Ich dachte bisher immer Sie wären Richter?

Ich habe immer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Und bin immer in der GKV geblieben. Nennt sich Solidargemeinschaft und die kann einem was wert sein, wenn man entsprechend eingestellt ist.
Ich fand es im Gegenteil immer beschämend, dass jeder Geringverdiener prozentual mehr Beiträge bezahlt als ich. Ich nehme an, so etwas können Sie nicht verstehen.

Mitte der Gesellschaft rutscht in Armut ab

Ob cdu oder spd oder sonstige Parteien, die in den letzten 20 Jahren die Geschicke des Landes mit den "Großen" leiteten, es hat sich nur die Zahl der Armen geändert, die immer stärker steigt.

Stärker steigen auch die Zahl in Niedriglohnsektor, was die Armut der Bevölkerung in den nächsten 10/20 Jahren einen gigantischen Schub verleihen wird.

Ach, etwas wurde besser: Die Reichen konnten ihr Vermögen in den letzten 2 Dekaden stark ausbauen. Ein kleiner Trost......

PS. Wird sich was ändern?

Ich habe keine Hoffnung, das irgendeine Partei den Amtseid ernst nimmt und umsetzt.

Der Mittelstand wird ausgedünnt.

Ein Blick nach Amerika genügt....

@17:19 von GeMe

"Bei der Einkommenssteuererklärung muss man aber seine gesamten Einkünfte angeben. Also das vom Arbeitgeber gezahlte Gehalt + das erhaltene Kurzarbeitergeld.
Auf alles zusammen werden dann die Steuern berechnet."

Naja, fast richtig.
Das KUG bleibt steuerfrei!
Da allerdings das übrige steuerpflichtige Arbeitseinkommen durch den Gehaltsausfall sehr niedrig besteuert wird, kommt es am Jahresende zu Steuernachzahlungen auf das bereits besteuerte, aber zu niedrig besteurte Arbeitseinkommen.

Bildlich wird das KUG unter das steuerpflichtige Einkommen herunter geschoben und dadurch kommt das steuerpflichtige Einkommen in einen höheren Steuersatz.

@IckeDette

Ihr Kommentar belegt, dass Sie das, zugegebener Weise durchaus komplexe, Thema nicht durchschauen oder verstehen .

Interessant fände ich aber Ihr Rechnungsbeispiel, dass z.B. 45 % Steuersatz prozentual weniger sein soll als z.B 10 % Steuersatz oder gar 0 %.

Als Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler kann ich Ihrer Rechenlogik nicht wirklich folgen.

um 17:04 von Egleichhmalf

Du glaubst also, dass Du dieselbe politische Macht in Deutschland hast wie ein Bürger, der 100 Millionen Euro oder mehr besitzt?

Wir sind leider keine Demokratie, wenn die Antwort "nein" lautet.

Im Übrigen gilt: Niemand kann sich Milliarden oder Hunderte Millionen "erarbeiten".

Weiterhin: von denen, die hier gerne als "self-made" dargestellt werden, hätte kein einziger diesen Reichtum "erarbeiten" können, wenn er z.B. in Mali geboren wäre. Ohne die von Deutschland gebotenen Chancen durch Rechtssicherheit, Infrastruktur, Absatzmarkt, kostenlose Bildung, kostenlos ausgebildete Mitarbeiter wäre kein einziger von diesen "self-made" Männern heute reich.

Und schließlich: Wir als Gesellschaft brauchen Reichtum. Er dient als Anreiz. Aber Superreichtum nützt der Gesellschaft überhaupt nichts. Wir profitieren in keinster Weise davon, dass es Menschen gibt, die 100 Millionen Euro oder mehr besitzen.

Also warum lassen wir das zu?
_

Mitte der Gesellschaft rutscht in Armut...

Das muss verhindert werden, sonst bekommen die noch ein realistisches Verhältnis zum Hartz4, das wäre Bitter, dann klappt das mit der Spaltung der Gesellschaft nicht mehr.

@frosthorn 15:30

Es fehlen noch immer die Sozialabgaben auf Maschinen (statt Abschreibung).
Das fiel mir schon während des Besuches des Wirtschaftsgymnasiums auf, genauso wie die seltsamen Begründungen für prozentuale Lohnerhöhungen statt Sockelbetrag.

17:53 von Izmi

>>Also gemach! Sie kommt, die Revolution!<<

Aber nicht in Deutschland!

Ich sehe Deutschland in 50 Jahren in Richtung 3. Welt.......

Die Qualifizierten wandern ab......was wir heute bereits haben.

Pro Jahr gehen rd. 100.000 gut Qualifizierte!

Aber es kommen......ach, was soll ich sagen, lesen sie den grünen Programmpunkt...

um 13:37 von Sisyphos3

Gerade zu Corona- Zeiten wurde doch eigentlich deutlich, das man Betrieben mit vielen Akkord-Arbeitern mal "genauer auf die Finger" geschaut hat...

Vielleicht erinnert sich ja eine Partei an die Missstände in solchen Firmen, wie: Corona - Ansteckungswege; zusätzlich Transport-verstöße;
verderbare Überproduktion (Verkaufsstop durch Gesundheitsbehörde im Käuferland)

... etc...

Solche Firmen werden sehr wahrscheinlich sehr schnell über eine weitere Digitalisierung der "Arbeits-Kette" nachdenken...

Das wird nicht nur in einem Industriebereich so passieren...

Dann werden sehr schnell sehr viele Menschen kürzer bis längerfristig auf den Staat angewiesen sein...

Ich glaube die wenigsten von denen dann zum "freiwilligen Leben auf Staatskasse"...

Umgekehrt reziprok!

"Mitte der Gesellschaft rutscht in Armut ab ?
Das ist hat aber schon lange vor Corona durch immer mehr Abgaben und Steuern begonnen." @werner 1955
.
Merkwürdig, ich erinnere mich, dass die Spitzensteuersätze (für Großverdiener) abgesenkt wurden, zumal die zusätzlich noch enorme Abschreibungsmöglichkeiten haben. Also müsste der Spitzensteuersatz für hohe Einkommen und Unternehmen erhöht werden. Wenn man nun noch Erbschafts-, Vermögens- und Transaktionssteuer erhöhen würde, wäre das förderlich. Aber da unsere Politiker durch Beraterverträge, Aufsichtsratsposten, Produktempfehlungen (Boni für Masken, Impfstoffe etc.) samt Fondbeteiligungen dann AUCH MEHR zahlen müssten, wird es dazu nicht kommen.
.
Gott sei Dank werfen sich dem die mittleren Einkommensbezieher aus Angst um Mehrbelastung vehement entgegen, weil sie sich für "Topverdiener" halten!

Soziale Marktwirtschaft: Abgesang

Bis zur Wende gab es sie ja, als Schöpfung der jungen Bundesrepublik unter Ludwig Erhard. Das die Kanzlerkandidatin der GRÜNEN neulich glaubte, „die SPD“ hätte das erfunden, ist eher ein schlechtes Omen. Es gab bis zur Wende sogar auch Sozialen Wohnungsbau!

Das ganze war kein Selbstzweck. Man wollte den Menschen im Osten zeigen wie menschlich der Kapitalismus sein kein, man wollte „Schaufenster“ sein für den Osten. Mit dem Ende der Systemkonkurrenz entfiel dieser Anreiz.

Der Soziale Wohnungsbau wurde faktisch beendet. Die Regeln auf dem Arbeitsmarkt drastisch mit den „Agenda“ Reformen verschärft.

Durch die Förderung der Globalisierung wurden immer mehr Facharbeiter gezwungen umzuschulen oder den Arbeitsmarkt zu verlassen. Gleichzeitig wurde der Niedriglohnsektor in Deutschland massiv ausgebaut.

Ironischerweise sollen die Menschen von ihrem ohnehin dürftigen Einkommen auch noch Rücklagen für das Alter bilden. Das ist das Ergebnis von Jahrzehnten Neoliberaler Politik.

@Wolfes74 15:45

„...Helios, die größte private Krankenhauskette in Deutschland, baut Stellen für medizinisches Personal ab und nutzt gleichzeitig schlau die Corona-Staatshilfen."

https://www.zeit.de/2021/20/helios-kliniken-corona-hilfen-stellenabbau-k...

Da kommt mir die Galle hoch!“

Mir auch!

um 17:48 von Andi13

>>"..die Höhe des Mindestlohnes sollte mal diskutiert werden, hier muß nachgebessert werden, aber der Staat sollte auch mal verschiedene Steuermodelle berechnen, Freibeträge für Verdiener bis 40000 Euro müßten erhöht werden, Gutverdiener ab 200000 sollten etwas mehr Steuern bezahlen..."<<

Beim Lesen ihrer Zeilen fällt mir gerade ein was ist aus der Klage der FDP gegen den Soli für Verdienste über 100.000 p.a. den Scholz bestehen gelassen hat, geworden? Ich finde die Scholz Regelung ungerecht und aus meiner Bewertung juristisch nicht haltbar, da der Soli zeitlich begrenzt und zweckgebunden war.

@ 17:16 von Margitt.

"Ich würde den Betroffenen raten, wählen zu gehen u. sich das Programm der Linken anzusehen." Ja, da wird viel versprochen, und Papier ist bekanntlich geduldig, so geduldig, wie das Papier mit den Zentralkommitteebeschlüssen der Linken, äh ich meine natürlich SED. Allerdings, es ist schon richtig, es gab kaum ein sozialistisches Land, wo die Unterschiede zwischen arm und reich so gering waren, wie in der DDR. Wenn man sich die Häuser in Wandlitz anschaut ... Hoffen wir, dass die Bosse und Hinterbosse der Linken genauso bescheiden sind und nicht etwa Leuten wie Tito oder Kim nacheifern, die sich unermesslich bereicherten. Aber, warum brauchte man in der DDR eigentlich die Staatsgrenze West? Die war so teuer, dass ohne die der Wohlstand in der DDR viel höher gewesen wäre. Aber immer noch deutlich niedriger als in den meisten westeuropäischen Staaten ... Letztlich wurde die Bevölkerung dafür ausgebeutet. Irgendeine Ausbeutung gibt es immer ...

Am 11. Mai 2021 um 17:44 von SBINHH

@ firstrincewind

Zitat: ...es heißt “sind weniger gesund als (und nicht wie) Reiche”

Ich traue mich jetzt gar nicht mehr, zu schreiben.

Ich habe Angst ich würde noch mehr Fehler tun als wie andere.

@frosthorn 18:01

Das sind die einzig wahren Worte zu dem Totschlagargument „Neiddebatte“.
Danke!

Die Mitte schrumpft

schon lange. Corona beschleunigt das nur etwas.

Die Maschinerie verteilt nur um: von der Mitte nach unten (KuG, Sozialstaat, EU-Zahlungen, alles finanziert durch Steuerzahler) und von unten wieder nach ganz oben (Billigarbeitskräfte aus dem EU-Ausland für die Unternehmen und Unternehmer hier).

Die Mitte blutet aus.

Tätä, tätä, tätä!

"Wir brauchen nicht mehr Sozialstaat sondern mehr Eigenverantwortung." @b_m
.
So wird jeder Karnevals-Gag begleitet. Man sollte hier noch ergänzend anfügen: Jeder stirbt für sich allein: "Der Staat macht schon viel zu viel. Und die meißten Armen viel zu wenig. Eine Bildungsoffensive mit Lernen nach Feierabend könnte ein Anfang sein." @b_m
.
Ist das ein bezahlter Beitrag?

17:42 von b_m

"Die Sozialverbände sollen endlich aufhören mit ihren unaufhörlichen Forderungen. Wir brauchen nicht mehr Sozialstaat sondern mehr Eigenverantwortung."

Volle Zustimmung!
Diese ganze Umverteilungsmaschine, Steuer- und Beitragsvereinnahmung auf der einen Seite sowie Antragswesen und Bittstellertum der Bürger auf der anderen Seite, schafft keinen Wohlstand für die Gesellschaft!

Der ganze Umverteilapparat kostet nur Wohlstand. Gewünscht wird er jedoch von den Ideologen und Gesellschaftsingenieuren, die den Menschen in ihrem Weltbild mit Wohltaten und Geschenken gefügig machen und/oder überzeugen wollen.

um 18:04 von Möbius

>>"Ich erwarte nach der Bundestagswahl auch eine deutliche Anhebung der Mehrwertsteuer"<<

Und das trifft in Relation die Armen wieder mehr als die Reichen und überhaupt? Die 19% sind doch nüchtern betrachtet schon abnormal. Ich würde jetzt wieder gerne den Bezug zu einer bestimmten Partei herleiten. Bei jeglichen diesbezüglichen Versuchen bekomme ich aber immer einen roten Balken und weiss nicht warum?

Sozialverband: Mitte der Gesellschaft rutscht in Armut...

Und das ist, wenn man sich die bundesdeutsche Geschichte an sieht, eine neue Qualität. Gründe gibt es dafür vor Corona und mit Corona. Niedriglohnsektor herausgebildet. Meist zurückhaltende Tarifabschlüsse und Kurzarbeit (60 Prozent). Aber auch die Lockdowns gegen meist kleinere Selbständige.

Auf der anderen Seite gibt´s natürlich auch Gewinner, gerade in der Krise. Paket, Auto und Panzer. Rheinmetall mit Steigerung, hatte heute Hauptversammlung. Da sprudeln Dividenden und Vorstandsbezüge, 200fach mehr wie die Mitarbeiter.
Natürlich spielt auch die Steuergestaltung- und Vermeidung da eine Rolle, auch innerdeutsch (Mohnheim).

@Thrombosen-Paul um 13.46 Uhr

Was soll denn dieser Kommentar?
Es ist hier von sozialer Schieflage die Rede und Sie stellen den Sozialverband an den Pranger.

Ohne die Nachforschung durch den Sozialverband würde es diese Meldung nicht geben und wäre die soziale Schieflage jetzt nicht auch in Ihrem Bewusstsein.

Frosthorn

"Ich war mein Leben lang Besserverdiener. Kann mich folglich auch jetzt zurücklehnen und von den Früchten dieser besser bezahlten Arbeit leben."

Genau das ist der Punkt.
Früher gab es noch Besserverdiener. Und die haben nun auch zu recht hoche Rentenansprüche. Die müssen mit immer weniger Einzahlern mit immer geringeren Löhnen gestemmt werden. Während man ihnen gleichzeitig sagt, ihr bekommt dafür aber später nichts, spart besser selber mal was. Erstens wovon? Zweitens wozu, wenn man das Gesparte dann wieder versteuern muss?
Andererseits werden einige wenige immer reicher. So zb die Aktionäre. Dabei leisten die gar nichts. Und während wir Jobs mit geringen Anforderungen eliminiert haben. Holen wir immer mehr Menschen ins Land, die die ordentlichen Jobs billiger machen. Siehe Pflegekräfte.
Und da immer Durchschnittswerte erzählt werden, müssen wenige exorbitant viel bekommen, während die Masse zukucken darf.
Aber im Schnitt ging es uns noch nie so gut.
Tolle Feststellung.

Politikwechsel notwendig

Sahara Wagenknecht kritisiert Lifestyle Linke. Debatten über das N Wort u Vegane Ernährung überlagern die wirklich wichtigen soziale Frage. Wie kann die Breite Mitte der Gesellschaft wieder vom selbst erarbeiteten Wachstum profitieren?

Dazu ist eine sozial moralische Wende notwendig. Gemeinwohl u Wohlstandsgewinne für alle müssen wieder vor Spetzialintressen u Gewinnmaximierung für Superreiche gestellt werden.

Die gegenwärtige Zäsur durch Corona bietet eine außergewöhnliche Chance Reformen für mehr Demokratie u eine Vertiefung von Grundrechten zu sichern.

@eine_anmerkung um 15.08 Uhr

Vielen Dank für das Grünen-Bashing.

Unter Helmut Kohl (manche erinnern sich noch an die Birne) hielt sich der Spitzensteuersatz ständig über 50%, es gab eine Vermögensabgabe.
Heute nennt man das Umverteilung und wird als Kommunismus gebrandmarkt.

um 18:07 von frosthorn

>>"Ich habe immer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Und bin immer in der GKV geblieben. Nennt sich Solidargemeinschaft und die kann einem was wert sein, wenn man entsprechend eingestellt ist.
Ich fand es im Gegenteil immer beschämend, dass jeder Geringverdiener prozentual mehr Beiträge bezahlt als ich. Ich nehme an, so etwas können Sie nicht verstehen."<<

Verstehen kann ich das schon, ob man aber sowas will? Ansichtssache.

Am 11. Mai 2021 um 18:07 von morgentau19

Zitat: Ich habe keine Hoffnung, das irgendeine Partei den Amtseid ernst nimmt und umsetzt.

Ja, ja, der berühmte, von bestimmter politischer Seite so gerne bemühte Amtseid, dem angeblich jeder Politiker, jetzt sogar auch noch die Parteien, verpflichtet sind.

Steht im Amtseid etwas von arm und reich. Gerechtigkeit gegenüber jedermann ist ein weiter Begriff, den Arme und Reiche, Rechte und Linke, Junge und Alte sicherlich unterschiedlich interpretieren. Es vgibt nur eine politische Richtung, die meint, die Deutungshoheit über den Begriff zu haben.

@Traumfahrer 16:02

Danke für die Beschreibung des wahren Lebens eine eingespannten Bürgers.
Dabei trägt ein Vorstand eigentlich noch nicht einmal Verantwortung (die Sie aber in höchsten Maße tragen). Der Vorstand geht nämlich (im Fall des Falles) mit einer hohen Abfindung, während Sie und andere an der Basis unter Umständen noch einen Prozess an den Hals kriegen.

@13:48 von KeinedemokratieBRD

//Wie wäre es, wenn.
... die Großverdiener der Firma BioN-Tech 10% Ihres "Gewinnes" für die nächsten 6 Monate abgeben würden für die "Verlierer der Krise"?//

Noch besser wäre, BioNTech würde massenhaft auch für arme Länder produzieren und dort auf Gewinne verzichten. Dann muss man auch nicht mehr über Patentfreigabe nachdenken.

//Und last not least ...
Wie wäre es, wenn alle Politiker, ihre zusätzlichen Einnahmen (sprich Schmiergelder) freiwillig abgeben würden?//

Jetzt bewegen Sie sich bereits im Traumland. Leider.

@eine Anmerkung 15:31

„...Die Vorstandsgehälter sind sicherlich in den meisten Fällen überzogen, jedoch lastet auf den Schultern dieser Menschen auch eine gehörige Verantwortung die man auch berücksichtigen muss und sollte .."

Die einzige Verantwortung, die Vorstände tragen, ist die, vorher eine fürstliche Abfindung für den Fall des Scheiterns zu vereinbaren.

um 18:05 von heathersfan

>>"Ein privates Vermögen jenseits einer Milliarde ist obszön. Manchen scheint hier völlig das Gefühl für die Relation zu fehlen.
1 Milliarde heisst im Grunde jeden einzelnen Tag eines normalen Arbeitslebens von 40 Jahren das Jahresgehalt eines Gutverdieners (ca. 70.000 €) "verdient" zu haben.
Das funktioniert in der Regel nur wenn man genügend Mitarbeiter ungenügend beteiligt."<<

Mir fällt beim Lesen ihrer Zeile gerade der arme (weil schlimm verunglückte) Michael Schumacher ein dem ich alles Gute auf dieser Welt wünsche. Warum bringe ich diesen Mann ins Spiel? Sein Vermögen wurde vor dem Unfall auf eine Milliarde geschätzt und dieses Vermögen hat er sich selbst erarbeitet. Kann man darauf denn neidisch sein oder das obzön finden? Obwohl Klatten und Co. sicherlich eine größere soziale Ader haben könnten. Aber vielleicht haben ja viele dieser Leute eine (was ich nicht beurteilen kann)?

@eine_anmerkung um 15.38 Uhr

„Nicht oder niedrigqualifizierte Menschen strömen in unser Land und diese sind schwerpunktmäßig nur für das Niedriglohnsegment zu gebrauchen.“

Werde ich meinem Kollegen, Ingenieur und vor Jahren aus Syrien geflüchtet, weitergeben.
Er kann sich ja, nur für das Niedriglohnsegment zu gebrauchen, noch als Politiker versuchen. Da gibt es für Leute, die „nicht zu gebrauchen“ sind, ja noch genug zu verdienen.

Klein wenig Ironie.

Hartz4

warum, wenn Hartz4 so bitterwenig ist, zieht es dann alle Migranten nach Deutschland? Wer zahlt mit seinen Steuergeldern Hartz4 und wieviel mehr hat er dadurch dass er arbeitet? Gab es Kurzarbeiter-Hartz? Mussten Hatzer Arbeit und Homeschooling vereinbaren? Nicht Hartz4 ist zu wenig, sondern viele Löhne zu niedrig, wer ARBEITET muss davon leben können

"rutscht in Armut ab"

ist eine ganz nette, verniedlichende Bezeichnung für die Tatsache, das derjenige alles, was er bislang an Vermögen erspart, erarbeitet, von seinen Eltern geerbt hat, verkaufen und aufessen muss, bevor er staatliche Unterstützung in Form von H4 oder Sozialhilfe bekommt.
Besonders bitter, wenn man Kinder hat, für die man etwas zurücklegen wollte.

@b_m um 17.42 Uhr

Ein Schaudern geht um in Europa, naja, zumindest bei mir.

„Wir sind keine große Familie, sondern Konkurrenten im Leben und da darf auch Corona nichts dran ändern.“
„Der Sozialstaat ist das Problem und nicht die Lösung.“

Da verkneife ich mir den Kommentar bei so viel Sozialdarwinismuns und Empathilosigkeit und laufe freiwillig mit einem Lächeln in die Kreissäge.

@frosthorn um 18.01 Uhr

Danke,

möchte mich einfach nur anschließen
und für den Kommentar

danken.

Am 11. Mai 2021 um 16:34 von Sparer

"Mein Kind war zwischen Grund- und Realschule ein Jahr auf der Mittelschule.
Die Mitschüler hatten größtenteils keinerlei Interesse an der Schule, deren Eltern keines an einer Unterstützung der Lernwilligkeit ihrer Kinder.
Beides ist aber essenziell von Nöten, um erfolgreich eine gute Schul- bzw. Uni-Ausbildung zu erhalten,
Das hat mit fehlender Chancengleichheit nicht das Mindeste zu tun."

Womit dann? Das ist doch der beste Beweis, dass es keine Chancengleichheit gibt...oder vielleicht auch geben kann.
Ihr Kind hatte eben Glück.
Vielleicht wären die Anderen mit entsprechendem Elternhaus auch gutgenährte Ingenieure geworden.
Aber was will man auch mit soviel Ingenieuren?

@17:04 von Egleichhmalf @16:51 von MartinBlank

//Nur wenige Miliardäre (und noch viel weniger Millionäre) sind so geboren, sondern mussten sich das erarbeiten//

Was verstehen Sie unter "erarbeiten"? Etwa solche "Leistungen" à la Tönnies & Co.?

Niemand kann Milliarden tatsächlich erarbeiten oder gar verdienen. Ab einem bestimmten Punkt arbeitet das Geld für die Reichen. Das wissen Sie ohne Zweifel selbst. Und wenn sich ein Arzt 5.000 Euro von der Ehefrau eines Krebspatienten überweisen lässt, damit der Patient einen frühen OP-Termin bekommt, ist dieses Geld dann erarbeitet?
Nein - kein Märchen, sondern an meinem ehemaligen Arbeitsplatz so geschehen. Ich könnte Ihnen auch den Namen nennen. (Der Fall war auch in der Presse nachzulesen).

@ falsa demonstratio

...sorry...korrekt hieße es „...Fehler machen...“ und nicht „...tun...“

Und dann doch besser „...als andere...“ und nicht „...wie...“.

Sozialneiddebatte hin oder her...korrektes Deutsch hilft ungemein und verhindert - zumindest orthographische wie grammatikalische Missverständnisse!

um 17:42 von b_m "0 Corona

um 17:42 von b_m
"0
Corona hin oder her...
Die Sozialverbände sollen endlich aufhören mit ihren unaufhörlichen Forderungen.

Wir brauchen nicht mehr Sozialstaat sondern mehr Eigenverantwortung.
"

Oh. Da plädiert jemand für eine Leistungsgesellschaft.

Sprich:
Erben wird illegal.
Jeder Bürger bekommt vom Staat ein Lebensstartkapital.

Alle starten damit unter gleichen Bedingungen.
Wer was leistet, kann im Leben mehr ausgegeben als er erhält und wer nix leistet, muss sich sein Startkapital eben einteilen.

@SBINHH: Frage Dich, was Du für Dein Land tun kannst?

Sind mehr als 50% Steuern und Abgaben für abhängig Beschäftigte für nicht-Beamte etwa nicht genug?

In den USA bleibt auch mehr vom Einkommen im Portemonnaie. Da kann man schon mal auf Idee kommen, die Bevölkerung zu einem weitergehenden patriotischen Opfer zu motivieren.

In Deutschland erbringt das jeder Angestellte an jedem Tag. Ob er/sie will oder nicht.

@ 17:40 von SBINHH

Um 45% Steuern zu zahlen, hat man ein exorbitantes Gehalt, Glückwunsch, erklärt ihre Sätze.

@18:29 von eine_anmerkung. um 18:07 von frosthorn

//>>"Ich habe immer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Und bin immer in der GKV geblieben. Nennt sich Solidargemeinschaft und die kann einem was wert sein, wenn man entsprechend eingestellt ist.
Ich fand es im Gegenteil immer beschämend, dass jeder Geringverdiener prozentual mehr Beiträge bezahlt als ich. Ich nehme an, so etwas können Sie nicht verstehen."<<

Verstehen kann ich das schon, ob man aber sowas will? Ansichtssache.//

Auch einer meiner ehemaligen Vorgesetzten (Oberarzt) hat es genauso gehalten, wie der geschätzte "frosthorn". Und weil es auch in unserer Abteilung keine Bevorzugung der "Chef-Patienten" gab, hat sich dieser Oberarzt eine Menge Ärger eingehandelt. Nun ist er an einer anderen Uni sein eigener Chef (und immer noch Kassenpatient).

@15:08 von eine_anmerkung

Sowohl Ihre Zahlen stimmen nicht wie auch das Schreckgespenst, dass Sie von einer grünen Regierung zeichnen.
2020 gab es in Deutschland ca rund 33,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, also mehr als doppelt soviel wie von Ihnen behauptet.
Und zu Ihrem Zerrbild der Grünen kann ich eigentlich nur noch ironisch antworten: Sie haben vergessen, dass die Grünen Ihnen Ihr Häuschen wegnehmen, den Sprit auf mindestens 5 Euro verteuern, Deutschland zum Sozialamt der ganzen Welt machen und alle Geschlechtsunterschied*innen nivellieren werden.

@schneeganz

...exorbitant hört sich ja geradezu galaktisch an. Ich muss Sie da leider enttäuschen aber den Spitzensteuersatz erreicht man schneller als Sie denken. Bereits bei überschaubaren € 250.000 wären Sie mit von der Party. Da bedarf es keines Millioneneinkommens (leider)!

@Ick Dette 17:47

„.... Übrigens muss mir ein Manager, der das 10fache eines normalen Arbeiters verdient mir ersteinmal beweisen, dass er auch das 10fache arbeitet. Bin echt gespannt wie die Leute 400 Stunden Arbeit pro Woche verrichtet bekommen (und bitte nicht einfach die Arbeit der Angestellten auf den eigenen Deckel schreiben).“

Genauso beschreiben die Herrschaften ihren Deckel.

Geld ist Macht

"...Sein Vermögen wurde vor dem Unfall auf eine Milliarde geschätzt und dieses Vermögen hat er sich selbst erarbeitet..." Gemeint ist Michael Schumacher, und tatsächlich, er hat sich dieses Geld selber "erfahren". Doch das ist nicht das Problem. Von dieser Milliarde gibt die Familie - wenns hoch kommt - wohl ca. 200 Millionen für ein gutes Leben aus. Was geschieht mit den anderen 800 Mio? Das Geld wird angelegt, so angelegt, dass es Zinsen oder andere Gewinne bringt. Macht Herr oder Frau Schumacher das selber? Mit Sicherheit nicht. Die Familie gibt das Geld in die Hände von Banken und Investmentfonds, die nun ihrerseits damit tätig werden: Sie kaufen interessante Objekte oder Aktien, drängen mit ihrer ökonomischen Macht (auch aus den Anlagen der Schumachers) auf immer höhere Gewinne der abhängigen Unternehmen. Die rationalisieren oder schließen gleich ganz Betriebe. Die Beschäftigten werden arbeitslos, ohne sich dagegen wehren zu können. Demokratie?

@0 Panik 17:12

„ "... Nur wenige Miliardäre (und noch viel weniger Millionäre) sind so geboren, sondern mussten sich das erarbeiten -... "

Diese ließen sich von anderen die Milliönchen erarbeiten.

18:37 von eine_anmerkung.

«["Milliarden machen"] Das funktioniert in der Regel nur wenn man genügend Mitarbeiter ungenügend beteiligt.»

«Mir fällt beim Lesen ihrer Zeile gerade … Michael Schumacher ein … Warum bringe ich diesen Mann ins Spiel? Sein Vermögen wurde vor dem Unfall auf eine Milliarde geschätzt und dieses Vermögen hat er sich selbst erarbeitet. Kann man darauf denn neidisch sein oder das obzön finden?»

M. Schumacher war einer der Profisportler in den ganz wenigen Sportarten, in denen man als Angestellter massig viel Kohle verdienen kann. In seinem Fall für im Kreis mit dem Auto rumfahren. Hat er sich alles Geld erkreiselt mit Gedröhne, weil es so viele gibt, die mit Autos im Kreis fahren gerne sehen wollen. Live oder im TV. Warum weiß der Geier.

Money-Making-Machine wie auch Profifußball im Rahmen mit nicht ganz so hohen Summen. Diese alle Sportler sind aber nicht Unternehmer, die auf Kosten von Arbeitsleistung anderer Milliarden machen.

Neidisch? Mit dem Auto im Kreis kann ich auch …

@ falsa

@ falsa demonstratio

...sorry...korrekt hieße es „...Fehler machen...“ und nicht „...tun...“

Und dann doch besser „...als andere...“ und nicht „...wie...“.

Sozialneiddebatte hin oder her...korrektes Deutsch hilft ungemein und verhindert - zumindest orthographische wie grammatikalische Missverständnisse!

------------------

und ein wenig Humor verhindert einerseits Einsamkeit und andererseits Magengeschwüre.

@ 15:38 von eine_anmerkung

Das war eigentlich so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche; eine_anmerkung klärt auf: Die Flüchtlinge sind schuld, nicht die hemmungslose Gewinnmaximierung, der schleichende Abbau tarifgestützter Arbeit, eine enthemmte Finanzwirtschaft und die nahezu sklavische Bedienung von sog. Shareholdern etc. - nein: die Flüchtlinge sind schuld.
Gähn.

Leistungsträger

Echte Leistungsträger helfen Schwachen und Hilfsbedürftigen Menschen. Von Diesen gibt es leider zu
Wenige und häufig werden Diese auch noch behindert durch die Selbsternannten Leistungsträger. Immerhin kann man die Scharlatane leicht erkennen durch ihr sofortiges Jammern sobald auch nur eine geringe Belastung am Horziont erscheint und ihrer selbstgefälligen Gier.

Am 11. Mai 2021 um 13:43 von frosthorn

Nein, es ist das Land, in dem "wir gut und gerne leben".
__
Nach dieser Steilvorlage muss ich jetzt zum x-ten Male nachfragen, wo SIE denn lieber leben möchten. Bitte keine Antwort à la "das und das ist da u. da besser" und "dies u. jenes" ist da besser, sondern eine Aussage, wo es Ihrer Meinung nach, so läuft, wie es wünschenswert wäre. Ansonsten sind nämlich Äusserungen, wie die Ihre sinnlos, wenn man sich nicht wenigsten an einem Beispiel orientieren kann. Oder jagen Sie Traumschlössern hinterher. Ihre Antwort würde mich wirklich interessieren, wenn es denn keine pauschale Worthülse ist.

@Susi1960

„....ist eine ganz nette, verniedlichende Bezeichnung für die Tatsache, das derjenige alles, was er bislang an Vermögen erspart, erarbeitet, von seinen Eltern geerbt hat, verkaufen und aufessen muss, bevor er staatliche Unterstützung in Form von H4 oder Sozialhilfe bekommt....“

Das ist ja die größte Infamie, wer vorsorgen wollte, wird bestraft. Ist bei etlichen Coronahilfen auch so.

um 18:38 von Vaddern

>>“„Nicht oder niedrigqualifizierte Menschen strömen in unser Land und diese sind schwerpunktmäßig nur für das Niedriglohnsegment zu gebrauchen.“

Werde ich meinem Kollegen, Ingenieur und vor Jahren aus Syrien geflüchtet, weitergeben.
Er kann sich ja, nur für das Niedriglohnsegment zu gebrauchen, noch als Politiker versuchen. Da gibt es für Leute, die „nicht zu gebrauchen“ sind, ja noch genug zu verdienen.“<<

Mag kann es nun gut finden oder nicht, aber die von mir gemachten Angaben hinsichtlich der Qualifikationsstände sind nun hinreichen belegt und ich möchte die diesbezüglichen Aussagen von Frau Nahles und dem ehemaligen BAMF-Leiter Weise in Erinnerung rufen.

19:04 von Izmi

drängen mit ihrer ökonomischen Macht (auch aus den Anlagen der Schumachers) auf immer höhere Gewinne der abhängigen Unternehmen.
.
Frage, sie kaufen doch auch dort ein wo sie es am günstigsten kriegen
und wenn das TShirt 2 Euro kostet dann wird es nicht bei Trigema (inländische Arbeitnehmer) geschneidert
sondern in Bangladesh
können die sich wehren in Burladingen?

Zitat : "Demokratie?"
nein, Marktwirtschaft

übrigens möchten sie mit Herrn Schumacher tauschen bei all seinem Geld

18:52 @ SBINHH

Ich bedauere sehr,
dass Sie so viele Steuern zahlen müssen...

"... korrektes Deutsch hilft ungemein und verhindert - zumindest orthographische
wie grammatikalische Missverständnisse! ..."

Ihre Korrekturen in allen Ehren, nur orthographische wie auch grammatikalische Missverständnisse gibt es ausgesprochen selten.
Meistens hängt dies eher mit einer falschen Setzung der Kommata zusammen.

Dafür,
dass Sie die Pointe von falsa demonstratio nicht verstanden haben, ernten Sie von mir einen Glückwunsch zum erfolgreichen verstehenden Lesen.

Man kann erfolg-reich,
jedoch völlig humorlos sein.

19:06 von schneegans

Diese ließen sich von anderen die Milliönchen erarbeiten.
.
was hindert sie
das auch so zu machen
oder besser noch sozialer vorzugehen ?

um 19:10 von SinnUndVerstand

>>“Das war eigentlich so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche; eine_anmerkung klärt auf: Die Flüchtlinge sind schuld, nicht die hemmungslose Gewinnmaximierung, der schleichende Abbau tarifgestützter Arbeit, eine enthemmte Finanzwirtschaft und die nahezu sklavische Bedienung von sog. Shareholdern etc. - nein: die Flüchtlinge sind schuld.
Gähn.“<<

Habe ich das so gesagt? NEIN! Dann unterlassen Sie bitte eine solch billige Polemik gegenüber meiner Person, danke. Hauptsache gehetzt oder wie?

@SBINHH @schneeganz

Den Spitzensteuersatz von 42 % erreicht man bereits als Lediger bei einem zu versteuernden Einkommen von weniger als 56.000 Euro. Bei 250.000 Euro greift die sog. Reichensteuer. Den Spitzensteuersatz zahlen somit bereits Facharbeiter*innen.

Am 11. Mai 2021 um 13:47 von Traumfahrer

Was mir unverständlich ist, wieso kriegt ein Vorstand einer Versicherung über sieben Millionen im Jahr, während eine Krankenschwester maximal ein 25. Teil davon im Jahr erhält, obwohl sie Tag und Nachts für kranke Menschen arbeitet ???
__
Fragezeichen-Taste kaputt ?
Weil das Gehalt des Vorstandes von den Aktionären bezahlt wird und das Gehalt der Krankenschwester von den Sozialversicherungsbeiträgen der Arbeitnehmer. Das ist die Krux. Wenn man das med. Personal in Krankenhäusern u. Pflegeheimen besser bezahlen will, muss man damit einverstanden sein, dass entweder die Leistungen gekürzt (will keiner) oder die Beiträge erhöht werden (will vermutlich auch keiner ) Das ist das Dilemma derjenigen, die im ÖD sind. Da bestimmt nicht die Nachfrage den Preis, wie in der freien Wirtschaft, sondern das, was an finanziellen Mitteln in der jeweiligen Sozialkasse vorhanden ist, die von AG und eben vom AN bestückt wird.

@falsa demonstratio

„... korrektes Deutsch hilft ungemein und verhindert - zumindest orthographische wie grammatikalische Missverständnisse!“

Wer missverstehen möchte, tut (macht) dies auch so.

Apropos ...
Was wäre, wenn Miss den Nisse nicht verstände, sondern verstünde?
Oder ist Miss Verstand gemeint, die Nisse nicht misse?
Ups, ich vermisse gerade meinen Verstand.

18:14 von DeHahn

Gott sei Dank werfen sich dem die mittleren Einkommensbezieher aus Angst um Mehrbelastung vehement entgegen, weil sie sich für "Topverdiener" halten!
.
vielleicht
aber jeder der mehr als 50.000 Euro im Jahr kriegt
gilt ja (hier im Thread ohnehin) als reich
und ich gehe davon aus dass man vor allem diese Gruppe stärker besteuern wird
also deren Angst nicht ganz unbegründet sein wird

@18:01 von frosthorn

//Ich habe Gutverdiener kennengelernt, die aus der Tatsache, dass sie mehr verdienen als andere, irgendwann automatisch geschlossen haben, dass sie auch mehr leisten, obwohl das gar nicht der Fall war. Aber das geht ins Sebstbild über. Daraus eine eigene Überlegenheit zu konstruieren, zeigt nichts als Charakterschwäche.//

Gefühlt sind es heute unter den Gutverdienern mehr von dieser Sorte als früher. Und deshalb wird es uns auch in absehbarer Zeit nicht gelingen, eine solidarische Gesellschaft zu gestalten.

@ 16:27 von eine_anmerkung

Interessant, was Sie da an Einblick gewähren. Sie planen also die beruflich-unternehmerische Auswanderung bei einem grünen Wahlsieg. In welcher Branche sind Sie denn angesiedelt? Ihre Drohung wirkt ein bisschen wie ein Papiertiger, denn Unternehmer wissen auf den verschiedenen Ebenen sehr wohl, welche politischen, strukturellen, logistischen, produktivitätsbezogenen und investitionsstrategischen Vorteile der Standort Deutschland hat. Sie nicht? Ihre Nachfolger warten schon...

@Leipzigerin 59

Herzlichen Dank. Ich Ihnen nur beipflichten: Korrekte Interpunktion scheint für enorm viele Menschen - trotz kostenfreier Schulbildung - eine riesen Herausforderung zu sein.

Und Humor...fürwahr, dieser ist stets hilfreich wie förderlich!

@ 15:51 von SBINHH

Jeder ist seines Glückes Schmied. ....“

Träume sind Schäume.

um 19:04 von Izmi

>>“...Sein Vermögen wurde vor dem Unfall auf eine Milliarde geschätzt und dieses Vermögen hat er sich selbst erarbeitet..." Gemeint ist Michael Schumacher, und tatsächlich, er hat sich dieses Geld selber "erfahren". Doch das ist nicht das Problem. Von dieser Milliarde gibt die Familie - wenns hoch kommt - wohl ca. 200 Millionen für ein gutes Leben aus. Was geschieht mit den anderen 800 Mio? Das Geld wird angelegt, so..“<<

Ihre Aussagen bezüglich der Familie Schumacher sind doch reine Spekulation denn Sie kennen die genauen Umstände doch nicht? Finde ich in hohem Maße unseriös. Ich hätte dieses Beispiel vielleicht nicht bringen sollen?

@eine_anmerkung um 19.18 Uhr

Eine Anmerkung,
ich störe mich nicht an Ihrer Aussage zum Niedriglohnsegment.

Ich störe mich an Ihrer Wortwahl „zu gebrauchen“, die hier nicht reinpasst.

@SinnUndVerstand, 19:10

Ich freue mich deshalb doppelt über Ihren Beitrag, weil mein Post mit derselben Aussage leider den roten Balken bekam. Trotzdem schön, dass das von jemandem ausgesprochen werden durfte.

Versus

"...Zitat : 'Demokratie?' nein, Marktwirtschaft..."
Dann - so kann ich nur antworten - steht die Marktwirtschaft der Demokratie entgegen. Das ist die Logik hinter Ihrer Feststellung.
"...übrigens möchten sie mit Herrn Schumacher tauschen bei all seinem Geld..." Ist das eine Frage? Es fehlt jedenfalls das Fragezeichen.
Meine Antwort:
Ich weiß es nicht, da ich nie Milliardär war.

Am 11. Mai 2021 um 13:48 von KeinedemokratieBRD

Wie wäre es, wenn.
... die Großverdiener der Firma BioN-Tech 10% Ihres "Gewinnes" für die nächsten 6 Monate abgeben würden für die "Verlierer der Krise"?
__
Die Firma Biontech war ein "kleiner Krauter". Sie wären nicht einmal in der Lage gewesen, das Produkt herzustellen. Deshalb hat man sich den finanzstarken Partner Pfizer mit ins Boot geholt. Sie sind zwar subventioniert worden, haben aber dennoch grosse Investitionen getätigt. Ganz davon abgesehen, hat wohl niemand mehr für die Bevölkerung getan, als diese Firma, die Sie jetzt abstrafen wollen ?
Anderer Leute Geld lässt sich immer trefflich verteilen. Wenn es an das eigene Portemonnaie geht, sieht es vermutlich anders aus. Ganz davon abgesehen, dass Biontech sehr viel IS in die 3. Welt spendet.
Zugegebenermaßen haben allerdings SIE da nichts von.

@ Stern2100

Absolut korrekt!

Allein die Bezeichnung „Reichensteuer“ ist schon fehl am Platze und fördert die ohnehin schon die über die Maßen vorhandene Neidkultur!

@19:25 von Sisyphos3

„... aber jeder der mehr als 50.000 Euro im Jahr kriegt
gilt ja (hier im Thread ohnehin) als reich
und ich gehe davon aus dass man vor allem diese Gruppe stärker besteuern wird
also deren Angst nicht ganz unbegründet sein wird.“

Von dieser Einordnung von Reichtum sehe ich hier nichts. Und von einer Hochbesteuerung der Einkünfte in dieser Größenordnung ist auch nicht die Rede.

Profis

"...Ihre Aussagen bezüglich der Familie Schumacher sind doch reine Spekulation denn Sie kennen die genauen Umstände doch nicht?..."
Stimmt. Meine Feststellungen bzgl. der Familie Schumacher sind spekulativ - aber nicht unwahrscheinlich. Eher im Gegenteil, wenn wir das Anlageverhalten von Hochverdienern sehen. Sofern die nicht selber "Börsengurus" oder Fondsmanager sind, lassen alle ihre Vermögen von Profis verwalten.

18:31 von falsa demonstratio - >>Steht im Amtseid etwas von

arm und reich.<<

Nein!
Wenn es heißt: den Nutzen mehren, ist das vielseitig zu interpretieren.

Wenn eine Regierung es schafft, jedermann zu 2. oder 3. Jobs zu verschaffen, ist auch der Nutzen gemehrt.

Schaden abwenden?

Auch hier kann man die Zahl der Armen so steigern, dass Schaden von Reichen abgewendet wird.

Ich meine es aber nicht bösartig!

Nutzen mehren und Schaden vom Volk abwenden bezeichne ich so, wie es gesagt wird.

Schaden bedeutet: 3 Jobs.

Nutzen bedeutet Arbeit, von der man leben kann.

Bitte keine Haarspaltereien, hab ich keine Lust hierzu.

Gerechtigkeit: die gibt es gar nicht- kann es nie geben

Sie sagten es korrekt: ist unterschiedlich zu interpretieren.

Im Ganzen geht es für mich darum, dass es Lt. Amtseid möglich gemacht wird, dass jeder Berufstätige von seiner Arbeit ein würdevolles Leben bestreiten kann, ohne vom Amt leben zu müssen.

PS. Ihre bösartige Spitze politischer Richtung bezg. Amtseid können sie sich sparen- beide links und rechts sind vereint.

Soziale Marktwirtschaft gescheitert

Also dass die sog soziale Marktwirtschaft gescheitert ist, sollte im Land mit dem größten Niedriglohnsektor seit über 10 Jahren klar sein.
.
Alleine wundert, wie verwundert die Politik tut. Gerade die CDU hat in nahezu jedem Bereich nichts gegen die zunehmende soziale Spaltung getan.
.
Deutschkand ist eben kein Vorbild für irgendwas. Aber es ist durchaus amüsant, dass viele noch immer meinen, dass Merkel eine arbeitnehmernahe Politik gemacht hätte.
.
Nichts wirklich nichts hat sich für die breite Mehrheit verbessert, nichtmal das soziale Netz wurde trotz Wachstum verbessert. Nachwievor ist das Armutsrisiko hoch und die Politik hat sich seit 2004 nicht geändert.
.
Im Prinzip waren es 16 verlorene Jahre unter Merkel, die Deutschland in keinem Bereich besser gemacht haben. Für die Menschen hat diese CDU nichts getan.
.
Also welchen Sinn hat so eine Politik?

19:15 von weingasi1

@frosthorn

«Nein, es ist das Land, in dem "wir gut und gerne leben".»

«Nach dieser Steilvorlage muss ich jetzt zum x-ten Male nachfragen, wo SIE denn lieber leben möchten. Bitte keine Antwort à la "das und das ist da u. da besser" und "dies u. jenes" ist da besser, sondern eine Aussage, wo es Ihrer Meinung nach, so läuft, wie es wünschenswert wäre.»

Unter den G7 Staaten und allen anderen Industriestaaten ist Japan das Land auf der Welt, in dem die Unterschiede in "Gesellschaftlicher Spreizung" von Einkommen und Privatvermögen (inkl. Grundbesitz) am geringsten sind.

Im Vergleich zu Deutschland mit einem "Median-Faktor" von 6,14 … ist der in Japan nur bei 2,16. Deutlicher Unterschied. Nur danach gerechnet, müsste Leben dort besser & gerechter sein. In mancher Art von Sozialer Absicherung ist er das auch, in anderen aber nicht.

Schere Arm - Reich spreizt sich aber auch dort wie hierzulande. Vor allem wegen Verlust der einst lebenslangen Beschäftigung bei einem Arbeitgeber.

Nicht die "Pandemie",

sondern die überzogenen, in vielen Teilen verfassungswidrigen Maßnahmen sind schuld an der neuen Verarmung.

Diesen und viele ähnliche

Diesen und viele ähnliche Kommentare zu sozialen Themen in D lese ich desöfteren, und das schon viele Jahre.
Was hat sich geändert in der Zeit? Eigentlich nichts!
Seit Jahren beklagt man die sogenannte soziale Scheere, die sich immer weiter öffnet. Dann, wenn es etwas sehr eng wird für Entscheidungsträger wird ein weiterer Flicken auf den schon sehr großen Flickenteppich genäht.
Die Frage, ob es eventuell am System liegen könnte wird gar nicht gestellt. Weil es ist ja ein Tabu! Genau so eines wie der Wahn vom ewigem Wirtschaftswachstum.
Ich denke es wird so noch einige Jahre weiter gehen, bis die Schenkel der Scheere brechen. Dann wird die Politik wieder sehr besorgt sein, und ein neuer Flicken wird ausgebrütet.
Wir rasen auf eine tiefe Schlucht zu, mit unserem Gesellschaftszug, wechseln aber immer nur den Lockführer, nie die Richtung. Und dann schreien wir Kurs halten.
Das schafft nur die Krone der Intelligenz, der Mensch.

@SBINHH - 16:27

"...Augen auf bei der Berufswahl!
In unserem Land wird niemand daran gehindert, den Job zu ergreifen, welchen er gern versehen möchte und es wird niemand daran gehindert, erfolgreich zu sein und viel Geld zu verdienen. Wir leben halt in einem freien Land mit unbegrenztem Bildungs- und Ausbildungszugang!"

Ah, klasse - dann mal los.

Mutter, alleinerziehend und muss trotz Job Aufstockungsleistungen wegen der laufenden Fixkosten in Anspruch nehmen.
Ihre Tochter möchte gerne Ärztin werden.

Wie sieht hier der Plan bei unserem unbegrenztem Bildungs- und Ausbildungszugang für die Tochter aus?

Am 11. Mai 2021 um 15:19 von Möbius

Die sozialen Verwerfungen werden auch politische Folgen haben. Wer kann zB Bio-Fleisch u. grüne Energie bezahlen?
__
Diese Frage stelle ich mir immer, wenn ich, auch in diesem Forum Beiträge lese, die den Schluss zulassen, dass es sich eher um einkommensschwache Bürger handelt, die aber auch von ihrer Präferenz hin zu einer grünen Regierung reden. Das scheint mir ein Widerspruch in sich, denn dass das Leben nicht billiger wird, sollten die Grünen, wie es aussieht, Regierungsbeteiligung erhalten, liegt auf der Hand.
Komisch.

@17:42 von b_m

//Eine Bildungsoffensive mit Lernen nach Feierabend könnte ein Anfang seinn//

Anfang von was?
Welche Bildung brauchen all die Menschen, die dafür sorgen, dass wir unseren Dreck nicht selbst entsorgen müssen, dass wir uns im Restaurant oder im Hotel wohlfühlen, unsere oftmals unnötigen Bestellungen geliefert bekommen, mit dem ÖPNV von A nach B gebracht werden usw. usf.?

Was wir brauchen sind Löhne, von denen man leben kann.
Und vor allem Respekt vor den Menschen und jeder Art von Tätigkeit, die zu unser aller Wohl ausgeführt wird.
Was wir nicht brauchen, sind Menschen, die sich aufgrund Ihres Vermögens oder aus anderen niederen Beweggründen für die besseren Menschen halten.

17:46 von eine_anmerkung.

Überhaupt, ist die Pension eines Beamten, trotz genannter Abzüge, nicht um einiges Höher als die Rente eines vergleichbaren Arbeitnehmers?
.
dann vergleichen sie mal
was kriegt ein Gymnasial Lehrer
was ein Ingenieur in einem Betrieb an Rente/Betriebsrente
Zugegeben ich wohne in Süddeutschland und entsprechend sind meine Vergleichsmöglichkeiten auf Daimler/Porsche/Bosch/ Mahle beschränkt
und da sieht es schlechter aus
für den Lehrer

@weingasi, 19:15

Nach dieser Steilvorlage muss ich jetzt zum x-ten Male nachfragen, wo SIE denn lieber leben möchten.

Eigenartige Frage. Lesen Sie noch ein paar andere Posts von mir und Sie werden erfahren, dass ich in diesem Land gut lebe. Und auch ganz gerne. Ich persönlich allerdings.
Ich bin hier aber auch privilegiert und ich höre nicht auf, an die vielen Millionen zu denken, die das nicht sind. Letzteres könnte manchem anderen auch mal ganz gut tun.

Mein Zitat stammt von A. Merkel, die nicht müde wird, zu behaupten, dass in unserem Lande alle ein gutes Auskommen hätten. Wenn ich mir erlaube, das anzuzweifeln, muss ich mir ja deswegen nicht wünschen, woanders zu leben.

um 19:25 von SinnUndVerstand

Auch hier interpretieren Sie wieder was herein was ich nie gesagt habe und suggerieren dem geneigtem Leser wiedermal falsche Sachverhalte („unternehmerische Auswanderung“). Können Sie nicht bitte endlich mal Ihre Unterstellungen lassen?

19:26 von schneegans @ 15:51 von SBINHH

Jeder ist seines Glückes Schmied. ....“

#
Ja Leistung alleine macht es nicht,Glück gehört dazu,im richtigen Moment am richtigen Ort.

Seit Jahrzehnten

arbeiten alle fuer Gewinnmaximierung , Globalisierung, Discount, Strukturwandel. Viel und billig, das meiste aus Plastik.

Oberflaechlichkeit und Spass grossgeschrieben.

Handarbeit wurde unbezahlbar, so das Produkt, made in Germany. Die baeuerliche Landwirtschaft mit EU Subventionen ruiniert. Dafuer koennen jetzt alle Kohlrabi auf dem Balkon zuechten, aus dem Baumarktkuebel.

Nichts gemerkt auf der Reise, aber nun wundert man sich, dass eingetreten ist was zwangsweise kommen musste.

@ 19:02 von SBINHH

Mal abgesehen davon, dass ich „schneegans“ nicht „schneeganz“ bin, kenne ich die Steuertabelle. Und bei dem Gehalt braucht man nicht lange, um zu Vermögen zu kommen. Ab einem bestimmten Punkt arbeitet das Geld (also andere).
Lässt tief blicken, wenn Sie 250000 für überschaubar halten.

(Keine Neiddebatte, ich habe mein Auskommen - verdient).

die keinerlei Verantwortung zeigen?

von schneegans @
Also ich finde es immer gut wenn menschen dazu angehalten werden Selbst, eigenverantwortlich und ohne Alimntierung zu leben.

Also immer Hilfe zur Selbsthilfe und nich um persönliche Fehlentscheidungen zu kassieren.

Armutslobby

Die Sozialverbände leben ja auch nicht schlecht von ihrer ständigen Lobbyarbeit. Statt immer mehr Umverteilung zu fordern, könnte man ja auch mal einfach Steuern reduzieren und damit allen helfen. Vielleicht überflüssige Bürokratie abbauen. Bundestagsmandate reduzieren. Minister wie Scheuer die Millionen in den Sand setzen zur Verantwortung ziehen. Steuerflucht könnte man auch bekämpfen, allerdings habe ich bei den hier üblichen Abgaben Verständnis für jeden der versucht dem zu entgehen. Das ist einfach nicht mehr verhältnismäßig.

um 19:00 von SinnUndVerstand

>>“2020 gab es in Deutschland ca rund 33,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, also mehr als doppelt soviel wie von Ihnen behauptet“<<

Wo liegt der Fehler? Ich habe ausdrücklich Beamte und Selbstständige herausgerechnet. Äpfel mit Birnen verwechseln nennt man sowas.

@weingasi1 19:31

Und haben schon 10 Jahre ohne Gewinne an Krebsmitteln geforscht.

werden die Belastungen weiter in die Höhe treiben?

eine_anmerkung. @
Sehr gut sehe ich auch so.
Und wenn wir immer leistungsbereit menschen und ihre persönliche Arbeit bestrafen wird es nicht besser.

Steuern nur auf Konsum, Mieten, Ziensen und Börsengeschäfte.

@19:15 von weingasi1 @ 13:43 von frosthorn

//Ansonsten sind nämlich Äusserungen, wie die Ihre sinnlos, wenn man sich nicht wenigsten an einem Beispiel orientieren kann.//

Wenn Sie schon die Anlehnung an den Werbeslogan der CDU ***Für ein Deutschland, in dem wir
gut und gerne leben.*** nicht erkannt haben, so doch wenigstens, dass es sich um leere Worte handelt.

um 19:38 von EaEnki

>>“Nicht die "Pandemie",
sondern die überzogenen, in vielen Teilen verfassungswidrigen Maßnahmen sind schuld an der neuen Verarmung.“<<

Dem würde ich beipflichten, zumindest haben diese verfassungswidrigen Maßnahmen sicherlich einen grossen Einfluss. Ich denke aber auch das eine detaillierte Ausführung schnell den roten Balken bedeuten würde?

@heathersfan

Ist doch schon lange so.
Einer der Dein Geld Gassi führt, verdient.... ne das ist das fasche Wort,.... bekommt ein mehrfaches, als die Pflegerin die Deine Eltern pflegt, oder die Kindergärtnerin, die Deine Kinder betreut.
Geld und Macht, das ist die derzeitige Währung. Ein Menschenleben, ist halt nicht so einträglich für die Börsen.
Geht schon bei Gesetzen los. Eine Körperverletzung wird in Deutschland geringer bestraft, als ein meterieller Schaden, also Eigentumsdelikte.
Ich glaube diese Gesellschaft, und nicht nur die in Deutschland, ist unheilbar Krank und eigentlich nicht mehr zu retten. Nicht einmal mehr die Betroffenen stehen auf. Man nimmt es hin.
Lustig gell....

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Die Moderation

Am 11. Mai 2021 um 15:26 von Rudolf238

Für mich wäre von Interesse wer die Aktien von BioNTech hält, ich, hätte einen Verdacht!
Müssen ja nicht immer Provisionen sein.
__
Wissen Sie, Nebelkerzen kann jeder. Biontech Aktien kaufen, kann/konnte auch jeder. Wem wollen Sie eigentlich mit welcher Aussage am Zeug flicken ? Lottospielen kann auch JEDER. Gewinnen werden nur wenige. Wer Mumm hatte, hätte schon vor 2 Jahren Biontech Aktien kaufen können. Sie auch ! Die waren da bestimmt nicht teuer. Hätte man machen können. Habe ich auch nicht gemacht. Bin ich aber doch selbst schuld. Leider wird Ihre Neugierde nicht befriedigt. Es gibt kein öffentl. Aktienregister. Das heisst, Sie können nur sinnlose Mutmaßungen anstellen. Uninteressant. Was hätten Sie davon ?

@18:51 von nevergoinghome

Womit wollen Sie denn erreichen, dass die am Lernen desinteressierten Kinder und deren desinteressierte Eltern Interesse entwickeln, um dann „chancengleich“ sein zu können ? Prämien an die Eltern zahlen, wenn das Kind eine gute Note schreibt? Sachprämien (Handys, Tablets) an die Kinder ?
Die Grundvoraussetzung für die Bildungs-Chancengleichheit hat der deutsche Staat geschaffen, den „Rest“, dh den inneren Antrieb, müssen die „Auszubildenden“ und deren Eltern selbst aufbringen.
Wir können nicht jeden zur Uni TRAGEN.

@ 16:59 von eine_anmerkung

Im Jahr 2019 lag die Beschäftigungsquote der Geflüchteten bei ca 35 Prozent. Für 2025 ist eine Quote von 50 Prozent angepeilt. Das entspräche der Quote bei allen Migranten in Deutschland. 50 Prozent klingt nur aufs erste niedrig. Wenn man bedenkt, dass in der Beschäftigungsquote auch Kinder, Jugendliche und Rentner mitgerechnet werden und die entsprechende Quote der Deutschen bei ca 69 Prozent liegt, klingt das schon anders.

@Schneegans

Sorry, dass ich Ihren Namen versehentlich falsch geschrieben habe.

Und selbstverständlich investiert man Kapital. Es wäre ja töricht wenn nicht. Und lediglich der amtierende Bundesfinanzminister kann es sich leisten, sein Vermögen auf Tageldbasis und auf Sparbüchern zu parken!

19:41 von Anna-Elisabeth @17:42 von b_m

Toller Kommentar,dem kann ich nur zustimmen.Auf den Punkt gebracht. Gruß

Am 11. Mai 2021 um 19:37 von morgentau19

18:31 von falsa demonstratio - >>Steht im Amtseid etwas von arm und reich.<<

Zitat: Nein! Wenn es heißt: den Nutzen mehren, ist das vielseitig zu interpretieren.

Sie zitieren ausschließlich den Amtseid der Regierung und wollen den auch auf die Parteien anwenden.

Keine Partei ist daran gebunden.

Ich kenne sogar eine Partei, die es ablehnt dass Gerechtigkeit gegenüber jedermann (d.h. nicht nur gegenüber Deutschen) geübt wird.

Frau Merkel u.a. wegen angeblichen Verstoßes gegen den Amtseid vor Gericht stellen, wollen nur bestimmte Gruppen.

Arbeitsware Mensch

In der Doku "Irgendwer zahlt immer - vom Wert der Arbeit" finde ich bezeichnend wie der Unternehmer und Milliardär Reinhold Würth das Betanken der Fahrzeuge seiner Außendienstmitarbeiter nicht mehr als Arbeitsleistung vergütet und wie er dies fernab meiner Vorstellung von Menschenwürde begründet. Ich war fassungslos über dieses Schinden von Arbeitszeit und wie wenig wert der einzelne Mitarbeiter für diesen Unternehmer ist, obwohl er ohne den Einzelnen, der zum Funktionieren des Ganzen beiträgt ein Nichts wäre.

https://www.mdr.de/tv/programm/sendung925392.html

@frosthorn

Richtig! Ich muss auch immer Grinsen wenn ich an diese Worte denke von Frau M..
"Deutschland geht es gut!", sagte sie.
Wenn man Statistiken her nimmt, mag das ja stimmen. Aber sehr vielen Menschen, auch in D, geht es eben nicht gut.

Es ist nur schade, das diese Menschen, das einfach so hinnehmen!

@19:15 von weingasi1 Am 11. Mai 2021 um 13:43 von frosthorn

//...muss ich jetzt zum x-ten Male nachfragen, wo SIE denn lieber leben möchten. Bitte keine Antwort à la "das und das ist da u. da besser" und "dies u. jenes" ist da besser, sondern eine Aussage, wo es Ihrer Meinung nach, so läuft, wie es wünschenswert wäre.//

Als Rentnerin würde es mir z.B. finanziell in Österreich deutlich besser gehen als hier. Und in Dänemark würde sich hin- und wieder eine Gemeindeschwester vergewissern, dass ich nach dem Ableben meines Partners und trotz verschiedener gesundheitlicher Einschränkungen, noch alleine klarkomme und falls nicht, Hilfe organisieren.

Am 11. Mai 2021 um 15:31 von Deeskalator

Selbst wenn diese nun abgewählt werden und z.B. die Grünen übernehmen ist noch lange nicht gesagt, dass dies sich ändert. Denn wie gestern hier zu lesen war, findet die EU, dass alle deutschen Abgeordneten etwas zu nahe an der Industrie stehen.
__
Ich bin im Gegenteil der Meinung, dass sehr vieles sehr viel teurer werden wird und kann mich nur wundern, dass sich scheinbar so viele eher einkommensschwache Bürger über eine RG-Beteiligung der Grünen freuen.
Entgegen der EU bin ich der Meinung, dass es sehr sinnvoll ist, wenn Politik und Industrie zusammenarbeiten. Wieso denn auch nicht ? In GB hat man seinerzeit die Industrie sehr vernachlässigt (Thatcher).
Was daraus resultierte, kann man heute noch sehen und bedauern.

@Stern2100 19:23

„Den Spitzensteuersatz von 42 % erreicht man bereits als Lediger bei einem zu versteuernden Einkommen von weniger als 56.000 Euro...“

Stimmt nicht.

um 19:41 von Sisyphos3

>>“dann vergleichen sie mal
was kriegt ein Gymnasial Lehrer
was ein Ingenieur in einem Betrieb an Rente/Betriebsrente
Zugegeben ich wohne in Süddeutschland und entsprechend sind meine Vergleichsmöglichkeiten auf Daimler/Porsche/Bosch/ Mahle beschränkt
und da sieht es schlechter aus
für den Lehrer“<<

Tja, da kommt noch der regionale Aspekt hinzu und an den hatte ich gar nicht gedacht. Betriebsrente würde ich streichen wollen denn die gehören in der heutigen Zeit sicherlich (leider) der Vergangenheit an. Ich würde auch nicht gleich ein Ingenieursgehalt strapazieren wollen (bin selbst Zweifacher) denn diese sind in der Regel nicht schlecht gestellt. Vielleicht Beamter gehobener nichttechnischer Dienst versus Rente eines normalen Arbeitnehmers der 40 Jahre eingezahlt hat, wobei „normal“definiert werden müsste. Wäre das ein Vergleichsmaßstab?

19:58 von Mischa007

Es ist nur schade, das diese Menschen, das einfach so hinnehmen!
.
im September hat man doch die Option für nen Kurswwechsel

19:56 von falsa demonstratio

Frau Merkel u.a. wegen angeblichen Verstoßes gegen den Amtseid vor Gericht stellen, wollen nur bestimmte Gruppen.
.
wäre der Amtseid einklagbar ?

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