Kommentare

Ein Landesvater

der seine Kenia Regierung gut im Griff hat. Auch wenn nicht immer alles reibungslos verlief,aber am Ende doch immer wieder geklappt hat.

„Haseloff hatte gerade aufgezählt, was die Koalition von CDU, SPD und Grünen alles geschafft habe, als ein Journalist nach der Stimmung unter den drei ungleichen Partnern fragte. "Da müssen wir jetzt eine Abstimmung machen" antwortete Haseloff und fragte in Richtung seiner komplett versammelten Regierungsmannschaft: "Gibt es hier jemanden, der sich nicht wohl gefühlt hat?" Keiner meldete sich. "Ich sehe kein Hand-Heben. Alle haben sich wohl gefühlt"/
„Doch so humorvoll und nahbar Haseloff mitunter rüberkommt, so unnahbar und technisch wirkt der CDU-Politiker, wenn er im Landtag über "Verordnungslagen" oder "Testregimes" referiert. Er, der promovierte Physiker, hat seit Ausbruch der zweiten Coronawelle Mühe, mit seinen Botschaften zu den Menschen zu dringen“

Die Erforschung von (und Auseinandersetzung mit) naturwissenschaftlichen Fakten ist nun mal für jeden, dessen Interessen und Neigungen eher auf anderen Gebieten als der Naturwissenschaft liegen leider eine ziemlich dröge Materie...

Promovierte Physikerinnen und

Promovierte Physikerinnen und Physiker erweisen sich in der Union als profilierter als Leute, die 30 Klausuren verschusseln oder mit Studien über die Entwicklung der Kommunalgesetzgebung im rechtsrheinischen Bayern 1802 - 1818 und der Mitgliedschaft in der Burschenschaft Teutonia glänzen.

Ich wohne hier in Sachsen-Anhalt,

aber CDU mit Haseloff werde ich nicht wählen.
Seine Positionen wie z. B. stark abgebremster Ausbau von Windenergie dafür aber mehr Mittel für Polizei, sein Eintreten für Merz als Vorsitzenden sowie für Söder machen ihn für mich nicht wählbar.
Bei der Wahl wird die FDP wohl wieder in den Landtag kommen und die CDU mit etwa 26 Prozent stärkste Fraktion werden. Bis jetzt ein ziemlich müder Wahlkampf, den ich so mit einem halbem Auge beobachte.

rer Truman Welt

Auch hier wie im Grunde bei allen Ämtern in öffentlich politischen Funktionen sollte die Amtszeit auf zwei Amtsperioden beschränkt werden maximal auf 10 Jahre.
Berufspolitikertum sollte ebenso hinterfragt werden. Ein Arbeitsleben in Parlamenten zu verbringen müsste systematisch unmöglich gemacht werden. Ich wäre mir sicher, die Politik wäre zumindest nicht schlechter.

statt mit Kante LIeBERAaLglatt?

Hilft der Blick nach Thüringen: Welche Partei zeigt sich statt mit Kante LIeBERaALglatt?

11:11 von SinnUndVerstand

Das mit dem verschusseln trifft doch wohl eher auf ihre Lieblingspolitiker zu. Wenn sie nicht gerade wieder einmal gelogen und betrogen haben. Warum sie sich jetzt einen neuen Usernamen nach ihrem inszenierten Abgang zugelegt haben (Andererseits) spricht auch nicht für sie.

Die CDU will die Grünen nicht

Die CDU in Sachsen-Anhalt würde, wenn sie könnte, mit der AFD koalieren. Langfristig wäre das für die Union eine Katastrophe, vor allem in westlichen Bundesländern. Aber ein Mensch an der Basis der CDU muss das ja nicht unbedingt einschätzen können.

Antwort

11:44 von Meinung zu unse...
rer Truman Welt

Auch hier wie im Grunde bei allen Ämtern in öffentlich politischen Funktionen sollte die Amtszeit auf zwei Amtsperioden beschränkt werden maximal auf 10 Jahre.
Ich danke Ihnen für diese klare Meinung.
Diese Amtsperioden sollten nicht nur im Bund, Ländern sondern auch in den Kommunen eingeführt werden. Die Abgeordneten sollten dann auch nicht bei staatlichen oder Staatsnahen Betrieben unterkommen sondern in der freien Wirtschaft, dann könnten Sie beweisen dass Sie etwas können.

@SinnUndVerstand

Trotzdem komisch, macht erst was mit "Laser und Umwelt" und wird dann Direktor vom Arbeitsamt, lt. Wiki. Gut, umgekehrt wär's noch seltsamer.

Mittelfristig

bedeuten Koalitionen mit den Grünen für die Union in zunehmendem Maße Selbstaufgabe. Die Union hat sich gerade in der letzten Legislaturperiode im Bund als vom Koalitionspartner erpressbar gezeigt, das wissen alle potentiellen Koalitionspartner.

Es bleibt zu hoffen, dass

Es bleibt zu hoffen, dass viele zuletzt AfD Wähler einsehen, dass diese Partei nichts für das Land bringt und stattdessen diesmal für eine Fortsetzung der Koalition stimmen werden.

@Nettie 11:06

"Die Erforschung von (und Auseinandersetzung mit) naturwissenschaftlichen Fakten ist nun mal für jeden, dessen Interessen und Neigungen eher auf anderen Gebieten als der Naturwissenschaft liegen leider eine ziemlich dröge Materie..."

Das ist aber wirklich tragisch.
Denn ansonsten gäbe es nicht so viele Probleme bei der Bewältigung der Coronapandemie (weil es keine Querdenker etc. gäbe) und -viel wichtiger- bei der Bewältigung der größten Krise seit Bestehen der Menschheit: der Klimakatastrophe.

Wenn diese Materie nicht auf so viele Menschen so dröge wirken würde, würden sich vielleicht ein paar mehr damit beschäftigen, würden feststellen, was alles Fakt ist - und schwuppdiwupp hätten wir kaum noch Leute, denen nicht klar ist, wie dramatisch die Lage ist und dass wir die Ursache dafür sind.

Mal abwarten

was in dem Bundesland wirklich gewählt wird, ich muss gestehen, in dem Land war ich noch nie, weiß also auch nicht wie die wirklich ticken.
Entscheidend ist, was sie nicht wählen, und da würden mir 2 Parteien einfallen, ob das so wird, weiß ich natürlich nicht.
Sollte die CDU abstürzen, hat Herr Laschet ein Problem mehr, dieses Jahr ist mehr als spannend.

@schiebaer45 10:45

"Auch wenn nicht immer alles reibungslos verlief,aber am Ende doch immer wieder geklappt hat."

Muss ich widersprechen.
Die Sache mit den GEZ-Gebühren hat nicht geklappt. Da ist der Karren richtig an der Wand zerschellt, so dass nur noch der Untersatz halbwegs fahrbar war.

Die CDU-Basis von

Die CDU-Basis von Sachsen-Anhalt hatte noch nie was zu sagen, auch nicht zu SED-Zeiten.

CDU Sachsen-Anhalt ist der am wenigsten

rückständige Landesverband dieser Partei.

Auch wenn die CDU Sachsen-Anhalt noch nicht ganz so weit ist, ist sie dank der Bereitschaft Teile der Landespartei eine Mitte-Rechts Koalition einzugehen und Mitte-Rechts Politik zu machen, immerhin moderner als die CDU im Westen.

Interessant ist, dass die neuen Bundesländer, obwohl sie weniger Demokratieerfahrung haben als die Alten, Wahlergebnisse eher entsprechend den etablierten Demokratien haben. Sind also seit 1990 in Sachen Demokratie weitergekommen als die alten Bundesländer seit 1949.

Braucht das Parlament LiberAal-glatte ohne Kanten?

Braucht der Landtag LiberAal-glatte ohne Kanten? Könnte eine FDP im Landtag aalglatte Konservative analog zur thüringischen CDU nach der thüringischen Landtagswahl in Versuchung führen?

Am 22. Mai 2021 um 11:44 von Meinung zu unse...

Zitat: Auch hier wie im Grunde bei allen Ämtern in öffentlich politischen Funktionen sollte die Amtszeit auf zwei Amtsperioden beschränkt werden maximal auf 10 Jahre.

Wie arm wäre unsere Republik, wenn es nicht Langzeitpolitiker wie Willy Brandt, Herbert Wehner, Franz-Josef Strauss und viele andere gegeben hätte.

Wird es in Sachsen-Anhalt...

... Zur Groko aus CDU, SPD, FDP, kommen?

Diese Parteien haben sich in den letzten Jahren auf Ladesebene und Bundesebene sehr angenähert.
Corona hat hier etwas geholfen.

Eine Groko aus CDU, SPD, FDP in Sachsen-Anhalt würde unterstützend für die Bundesregierung wirken.

Am 22. Mai 2021 um 12:59 von Taeler

Zitat: Diese Amtsperioden sollten nicht nur im Bund, Ländern sondern auch in den Kommunen eingeführt werden

Bei uns haben Parteien und Wählervereinigungen vor der letzten Kommunalwahl teilweise händeringend Kandidaten gesucht. In manch einem Ort konnte manch eine Partei/Gruppierung gar keine Liste mehr anbieten.

Auch bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt...

... Wird es auf die Erstwählerschaft und auf die jungen Wählerinnen/er ankommen.

Die völlig verbockte Corona-Politik in Berlin hat auch der genannten Wählergruppe in Sachsen-Anhalt die Ausbildung und Schulbildung/Abschluß zu nichte gemacht.
Die Corona-Zwangsmaßnamen haben das Leben bis in deren Privatsphäre schwerst beeinflußt.

Und da wollen wir mal sehen wie diese jungen Leute wählen werden.

Frage der Alternative

Die Kenia-Koalition ist sicherlich keine Wunschkoalition für die Union, vor allem für die konservativeren Teile.
Aber es stellt sich die Frage nach den Alternativen.
Eine förmliche Zusammenarbeit mit einer Partei, die von Rechtsextremisten durchsetzt und deren größter Einflussfaktor der Flügel ist, kann auch für die Konservativen in der Union nicht in Frage kommen. Die AfD ist zu großen Teilen rechtsextrem und vertritt völkisch-rassistisches und teilweise auch antisemitisches Gedankengut (oder, wie es der vielnamigste User ausdrücken würde, "moderne Mitte-rechts Positionen").

Und für Schwarz-Gelb reicht es ja nur knapp über die 30%-Marke.
Von daher gibt es nur sehr wenige Alternativen zu der aktuellen Koalition.
Einen Schwenk ins Konservativere Lager (im Vergleich zur Bundes CDU der letzten Jahre) wäre zwar einerseits gut, da es wohl einige Wähler der AfD abspenstig machen würde, andererseits würde es wohl die Koalition mit Rot-Grün gefährden.

Es bleibt eine gespannte Lage in SA.

Am 22. Mai 2021 um 13:19 von Werner40

" Es bleibt zu hoffen, dass

Es bleibt zu hoffen, dass viele zuletzt AfD Wähler einsehen, dass diese Partei nichts für das Land bringt und stattdessen diesmal für eine Fortsetzung der Koalition stimmen werden. "

Selbst wenn das Ergebnis wieder so ausfällt, ist der Bestand doch gesichert, kann also nichts passieren.
Obwohl mir mir lieber wäre, eine davon auszuwechseln, und einen anderen Dreier zu machen.
Und damit ich nicht falsch verstanden werde, ich meine ohne AfD eine zu wechseln.
Aber passieren kann nichts.

@Nettie@DrBeyer

Diesem Hochstilisieren der Naturwissenschaften als für viele zu dröge aber unabdingbare Materie kann ich nur widersprechen, ob das jetzt Corona ist oder die Klimakatastrophe. Ich will mal sagen dass 90% der hier erscheinenden Artikel zu diesen Themen mit dem Wissen der zweiten Berufsschul-Laborantenklasse meiner Zeit (50% waren Hauptschüler waren wir Wissenschaftler? ) auf Plausibilität überprüfbar sind. Und das sieht oft nicht gut aus.

13:21 von DrBeyer @schiebaer45 10:45

Muss ich widersprechen.
Die Sache mit den GEZ-Gebühren hat nicht geklappt. Da ist der Karren richtig an der Wand zerschellt, so dass nur noch der Untersatz halbwegs fahrbar war.
#
Stimmt! Da war der CDU doch die AfD sehr nahe.Das hatte ich ganz vergessen.

Ministerpräsident Haseloff...

Haseloff hatte gerade aufgezählt, was die Koalition von CDU, SPD und Grünen alles geschafft habe...

###

Ja was hat diese Koalition in den letzten 5 Jahren den so alles geschafft ?
Ich denke, genau das wird der Wähler entscheiden ob aus ihrer Sicht diese Koalition eine gute Arbeit geleistet hat...
Wenn den alles so gut gelaufen ist, dann braucht man sich ja auch keine Sorgen machen um ein weiteres erstarken der Afd, und Haseloff kann dann weitere 5 Jahre als Ministerpräsident regieren...

Die Fähigkeit von

Die Fähigkeit von Ministerpräsident Haseloff in der Führung der schwarz-rot-grünen Koalition ist unbestritten. Aber auch die Ministerriege und die kooperative Zusammenarbeit der drei Koalitionäre hat einen großen Anteil daran, zum Beispiel die stellvertretende grüne Ministerpräsidentin und Landwirtschafts-/Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert in dem konsequenten Einsatz für eine Landwirtschaft der Zukunft mit zahlreichen innovativen Projekten, die auch von der EU anerkannt und gefördert werden.

12:54, Mass Effect

>>11:11 von SinnUndVerstand
Das mit dem verschusseln trifft doch wohl eher auf ihre Lieblingspolitiker zu. Wenn sie nicht gerade wieder einmal gelogen und betrogen haben. Warum sie sich jetzt einen neuen Usernamen nach ihrem inszenierten Abgang zugelegt haben (Andererseits) spricht auch nicht für sie.<<

Ich wäre ein wenig vorsichtig mit solchen Behauptungen. Ich erkenne jedenfalls deutliche Unterschiede im Stil der beiden Foristen.

Welche angeblichen Lieblingspolitiker der angesprochenen User haben denn gelogen und betrogen?

Ziemlich krachende Breitseiten, die Sie hier ungezielt abschießen.

@Vielfalt13:26

So, so, also weil man in ihren „etablierten Demokratien“, wer oder was auch immer das sein mag, mit rechtsäusserst bereit wäre zu koalieren/zusammenzuarbeiten, sind diese fortschrittlich, aber Länder, die im Hinblick bzw. Rückblick auf die Geschichte nicht mit Faschisten zusammen gehen/arbeiten wollen, auch wenn diese meinen sie seien demokratisch (demokratisch gewählt heisst ja nicht, dass diese auch die demokratische Grundordnung akzeptieren) sind also rückständig.
Ab wann bzw. wodurch ist denn aus ihrer Sicht eine Demokratie „etabliert“? Eine zeitliche Komponente scheint in ihrer Definition ja nicht vorzukommen. Würde mich wirklich interessieren, da sie seit Wochen diesen Begriff verwenden.

13:47, 0_Panik

>>Wird es in Sachsen-Anhalt...
... Zur Groko aus CDU, SPD, FDP, kommen?

Diese Parteien haben sich in den letzten Jahren auf Ladesebene und Bundesebene sehr angenähert.
Corona hat hier etwas geholfen.

Eine Groko aus CDU, SPD, FDP in Sachsen-Anhalt würde unterstützend für die Bundesregierung wirken.<<

Sie sollten sich über den Begriff „Große Koalition“ kundig machen.

13:26, Vielfalt.

>>CDU Sachsen-Anhalt ist der am wenigsten
rückständige Landesverband dieser Partei.

Auch wenn die CDU Sachsen-Anhalt noch nicht ganz so weit ist, ist sie dank der Bereitschaft Teile der Landespartei eine Mitte-Rechts Koalition einzugehen und Mitte-Rechts Politik zu machen, immerhin moderner als die CDU im Westen.

Interessant ist, dass die neuen Bundesländer, obwohl sie weniger Demokratieerfahrung haben als die Alten, Wahlergebnisse eher entsprechend den etablierten Demokratien haben. Sind also seit 1990 in Sachen Demokratie weitergekommen als die alten Bundesländer seit 1949.<<

Die Akzeptanz der freiheitlich-demokratischen Idee ist in der ehemaligen DDR entschieden geringer als im so genannten Westen.

Aber jemand, für den eine völkisch-rechtsextreme Partei, die von der Machtergreifung träumt, eine Mitte-Rechts-Partei ist, der kann das natürlich nicht sehen.

Ich denke die AFD geht zurück

Ich vermute, dass die AFD im Stimmenanteil zurück geht, denn sie hat in den vergangenen 5 Jahren nichts nennenswertes bewirkt und nichts von bleibendem Wert angestoßen. Ich könnte nicht mal sagen, für was die stehen.

@DrBeyer, 13:19

„Wenn diese Materie nicht auf so viele Menschen so dröge wirken würde, würden sich vielleicht ein paar mehr damit beschäftigen, würden feststellen, was alles Fakt ist“

Wahrscheinlich. Wissensdurst liegt in der Natur des Menschen, wie man an kleinen Kindern deutlich sehen kann. Und das bleibt auch so, wenn er nicht unterdrückt wird. Es würde also eigentlich schon reichen, wenn jeder diese Fakten kennen (und vor allem als solche anerkennen) und dann einfach konstruktiv in sein eigenes Interessengebiet „einbauen“ würde.

So wie z.B. einen guten Koch/eine gute Köchin am meisten interessiert, dass das von ihnen Gekochte möglichst allen schmeckt - und die meisten Köche/innen sich bei der Zubereitung wohl eher nach ihrem Gefühl bzw. ihrer Erfahrung richten dürften, ohne sich mit den physikalischen Gegebenheiten (den Naturgesetzen), die den Geschmack des von ihnen Zubereiteten „bewirken“ im Detail auseinanderzusetzen. Es reicht ihnen also schon, deren „Auswirkungen“ auf ihre Arbeit zu kennen.

@ Meinung zu unse...

Auch hier wie im Grunde bei allen Ämtern in öffentlich politischen Funktionen sollte die Amtszeit auf zwei Amtsperioden beschränkt werden maximal auf 10 Jahre.

Dafür bin ich auch. Aber ich finde, gute Leute sollte man immer wieder wählen können, beliebig oft und weniger gute Leute sollte man vorher vielleicht mal abwählen.

@ Vielfalt.

Interessant ist, dass die neuen Bundesländer, obwohl sie weniger Demokratieerfahrung haben als die Alten, Wahlergebnisse eher entsprechend den etablierten Demokratien haben. Sind also seit 1990 in Sachen Demokratie weitergekommen als die alten Bundesländer seit 1949.

Sie meinen vermutlich umgekehrt.

Am 22. Mai 2021 um 12:55 von Peter Goge

Die CDU will die Grünen nicht

Die CDU in Sachsen-Anhalt würde, wenn sie könnte, mit der AFD koalieren. Langfristig wäre das für die Union eine Katastrophe, vor allem in westlichen Bundesländern. Aber ein Mensch an der Basis der CDU muss das ja nicht unbedingt einschätzen können.
__
Da Sie hier ja nicht unbedingt Ihre Schüler vor sich haben, die glauben, was der Lehrer sagt, würde ich Sie schon bitten, Ihre Aussage zu dokumentieren. Vor allem hinsichtlich ihres Vorhabens/Willens mit der AFD zu koalieren.
Ich empfinde das als ziemliche Unverschämtheit, wenn Sie das nicht belegen können !

@ 14:29 von StepHerm

"""Ab wann bzw. wodurch ist denn aus ihrer Sicht eine Demokratie „etabliert“? Eine zeitliche Komponente scheint in ihrer Definition ja nicht vorzukommen. Würde mich wirklich interessieren, da sie seit Wochen diesen Begriff verwenden."""

Habe ich bereits öfters definiert:
Staaten mit ungebrochener Demokratietradition seit dem 19 Jh. Vergleicht man mit diesen und schaut auf den Inhalt der Politik: wählt Sachsen-Anhalt immerhin demokratischer als die alten Bundesländer.

re stephHerm

"Ab wann bzw. wodurch ist denn aus ihrer Sicht eine Demokratie „etabliert“? "

Ganz einfach: Wenn eine Politik gemacht wird, die dem vielnamigsten User gefällt, ist sie freiheitlich etabliert.
Das beste Beispiel dafür ist der aktuelle Thread: In SA wird mehr AfD gewählt, also ist das Land dem User zufolge "demokratischer" als die anderen Länder.

"Eine zeitliche Komponente scheint in ihrer Definition ja nicht vorzukommen"

Was die Zeit angeht erwähnt der USer gerne die "demokratischen Tradition bis ins 19.Jhr hinein". Die Einwände, dass es da (z.B. in den USA) erheblichste Mängel gab (Stichwort Skalverei und Rassentrennung) ignoriert der User geflissentlich.
Als weiteres Beispiel nennt der USer auch gerne Australien.
Wo genau dort die rassistsich-völkische Denkweisen der AfD vertreten werden (die in zahllosen Zitaten von Höcke, Gauland & Co. offenbar geworden sind) hat der User allerdings noch nicht verraten...

@14:36 von fathaland slim

"""Aber jemand, für den eine völkisch-rechtsextreme Partei, die von der Machtergreifung träumt, eine Mitte-Rechts-Partei ist, der kann das natürlich nicht sehen."""

Ich schaue über den bundesrepublikanischen Tellerand und verwende diesen Begriff so wie er in den etablierten Demokratien verwendet wird und nicht nach der germanozentrierten Definition.

Demnach wählt Sachsen-Anhalt immerhin freiheitlicher und moderner als die alten Bundesländer.

Am 22. Mai 2021 um 15:05 von Peter Goge

Dafür bin ich auch. Aber ich finde, gute Leute sollte man immer wieder wählen können, beliebig oft und weniger gute Leute sollte man vorher vielleicht mal abwählen.
__
Genauso läuft es aber doch, mit Ausnahme der "Überhangmandate". Um im BT/LT zu sitzen, muss man in der Regel in seinem LK gewählt werden. Das wird man, wenn man gute Arbeit geleistet hat, normalerweise.

14:59 von Peter Goge

Ich vermute, dass die AFD im Stimmenanteil zurück geht, denn sie hat in den vergangenen 5 Jahren nichts nennenswertes bewirkt und nichts von bleibendem Wert angestoßen. Ich könnte nicht mal sagen, für was die stehen.

Naja, sie stehen für die drei großen „KM“:

Keine Migranten
Keine Masken
Keine Mineralölsteuererhöhung

Am 22. Mai 2021 um 13:26 von Vielfalt.

Interessant ist, dass die neuen Bundesländer, obwohl sie weniger Demokratieerfahrung haben als die Alten, Wahlergebnisse eher entsprechend den etablierten Demokratien haben. Sind also seit 1990 in Sachen Demokratie weitergekommen als die alten Bundesländer seit 1949.
__
Hier haben Sie aber mal wieder eine ganz besonders steile, ich würde eher sagen "schräge" These, abgegeben. Woraus schliessen Sie das ?

Haseloff - ein guter MP

Haseloff ist ein guter MP. Die AFD ist als Koalitionspartner für die CDU - völlig indiskutabel, auch ist die FDP ein unzuverlässiger Haufen. Da bleiben letztlich nur GRÜNE und SPD als Partner.

@ 12:54 von Mass Effect

Interessant, welche Assoziationen ich bei Ihnen geweckt habe zu meinen eher augenzwinkernd gemeinten Gedanken zu Haseloff und Co.
Es ehrt mich übrigens, dass Sie mich auf eine Stufe mit 'Andererseits' stellen: Dessen Kommentare habe ich geschätzt, sie haben mich u.a. animiert, hier mit zu kommentieren, und ich vermisse ihn. Ich war übrigens schon vor seiner Verabschiedung hier im Forum. Und ich hoffe auf seine Rückkehr.
Frohe Pfingsten!

@ 14:28 von fathaland slim

Mich ehrt die Verdächtigung eher, denn den angesprochenen Foristen habe ich geschätzt in seiner inhaltlichen Präzision und Argumentationskraft. Vielleicht hat Maas Effect nicht mitbekommen, dass ich schon länger hier dabei bin als 'andererseits' sich verabschiedet hat.

14:59 von Peter Goge

Ich könnte nicht mal sagen, für was die stehen.

Na das ist mal eine klare Einstellung.

Am 22. Mai 2021 um 13:42 von falsa demonstratio

Wie arm wäre unsere Republik, wenn es nicht Langzeitpolitiker wie Willy Brandt, Herbert Wehner, Franz-Josef Strauss und viele andere gegeben hätte.
__
Grundsätzlich teile ich Ihre politischen Präferenzen ja eher weniger aber hier bin ich geneigt, Ihnen recht zu geben. Das trifft aber nicht nur auf die politischen Akteure der Vergangenheit in DE zu, sondern auf einige, wirkliche "Staatsmänner", wie z.B. Winston Churchill, Michael Gorbatschow aber auch Richard von Weizsäcker oder Helmut Schmidt.
Ich fürchte, das ist eine aussterbende Spezies.

13.19 Werner 40

Im Land ist mir die AFD auch egal aber nicht im Bund .

13:26 von Vielfalt.

... Interessant ist, dass die neuen Bundesländer, obwohl sie weniger Demokratieerfahrung haben als die Alten, Wahlergebnisse eher entsprechend den etablierten Demokratien haben. Sind also seit 1990 in Sachen Demokratie weitergekommen als die alten Bundesländer seit 1949.

Hallo Tino,

ja, besonders wenn man den Zugewinn bei der Partei sieht, bei welcher die Abschaffung demokratischer Strukturen in den Köpfen fest verankert ist.

Ministerpräsident Haselhoff: Moderator mit Kante...

Ministerpräsident Haselhoff will weiter regieren. Am liebsten in einer Koalition mit SPD und Grünen.
Aber warum sollte die CDU-Basis damit Probleme haben ? Auch in Hessen gibt es eine Koalition mit den Grünen. In Baden-Württemberg auch, wenn auch unter Führung der Grünen, die dort fast
so schwarz wie die CDU sind.
Und die "Leistungen" laufen weiter, ob beim Autobahnbau (A 49, A 61) und auch im Dannenröder Wald....

@Goge, 14:59 Uhr

Ich vermute auch, dass die AFD deutlich an Stimmen verlieren wird. Die Radikalisierung der Partei schreckt die meisten Bürger ab, zudem tragen Stimmen für die AFD dazu bei, des es u.U. zu rot-rot-grünen Bündnissen kommen könnte. Das wollen die wenigsten.

Auftrag zur Regierungsbildung

Auf Dauer kann man nicht ein Viertel der Wähler ignorieren, beschimpfen und ausgrenzen. Schlimm, dass es in den letzten 5 Jahren so gelebt wurde. Die Chancen stehen jetzt allerdings gut, dass die AfD als stärkste Partei mit der Regierungsbildung beauftragt wird. Zur Not eben mit wechselnden Mehrheiten.

@fathaland slim 14:36

"Die Akzeptanz der freiheitlich-demokratischen Idee ist in der ehemaligen DDR entschieden geringer als im so genannten Westen."

Ja, das ist etwas, was mich als geborenen, gelernten und aus beruflichen Zwängen ausgewanderten Ossi ungeheuer traurig stimmt.

Dass ich das logisch nicht im geringsten nachvollziehen kann (schließlich geht es 99% der Leute jetzt besser als damals), ist ein anderes Thema, das hier wahrscheinlich nicht unbedingt hingehört.

Landtagswahl am 6.Juni...

Zuletzt bescheinigte eine repräsentative Umfrage Haseloffs Regierung schlechte Noten für die Krisen-Kommunikation in der Pandemie.

###

So wie es in Deutschland aussieht, werden aufgrund der schlechten Krisenbewältigung in der Vergangenheit noch so manche Regierungschefs und Parteien die Regierungsverantwortung verlieren !

@ um 13:42 von falsa demonstratio

"Langzeitpolitiker wie Willy Brandt, Herbert Wehner, Franz-Josef Strauss ..."
Ohne die Korruption und Gebaren eines FJS und seiner Partei, wäre Deutschland um einiges reicher und moralisch standfester.
FJS und die CSU sind ein Paradebeispiel, warum Machtbefugnisse und Amtszeiten deutlich eingeschränkt werden sollten. Weil ansonsten alles in Korruption und Vettrnwirtschaft versinkt. 'Oder inzwischen so normal ist, daß sich keiner mehr darüber aufregt.Von der Liebäugelei mit rechtsextrmen Parteien und Positionen will ich gar nicht erst anfangen.
Aber wenigstens hilft mir ihr Kommentar, ihre restlichen Äußerungen besser einzuordnen.

@Vielfalt 13:26

"...Mitte-Rechts Politik zu machen, immerhin moderner als die CDU im Westen..."
Kann man aus AFD-Sicht so sehen und erhoffen.
Da der Mann im Gegensatz zu einigen anderen schwarzen Helden einen ordentlichen Beruf (auch noch in Berlin) erlernt und gearbeitet hat, kann man ihm zumindest eine bessere Politik zutrauen. Aber wer weiß: Seine "Truppen" ticken möglicherweise ganz anders, so richtig modern. Gelle?.

Am 22. Mai 2021 um 15:37 von weingasi1

Zitat: Da Sie hier ja nicht unbedingt Ihre Schüler vor sich haben, die glauben, was der Lehrer sagt, würde ich Sie schon bitten, Ihre Aussage zu dokumentieren. Vor allem hinsichtlich ihres Vorhabens/Willens mit der AFD zu koalieren. Ich empfinde das als ziemliche Unverschämtheit, wenn Sie das nicht belegen können !

Immerhin hat der mdr Angang Mai berichtet Mitglieder der CDU Sachsen-Anhalt hätten in einem offenen Brief gefordert, dass es nach der anstehenden Landtagswahl im Juni keine Zusammenarbeit mit der AfD geben dürfe.

An der Basis scheint es schon die Besorgnis, die "Peter Goge" geschildert hat, zu geben.

@ 0_Panik, um 13:47

“Eine Groko aus CDU, SPD, FDP in Sachsen-Anhalt würde unterstützend für die Bundesregierung wirken.“

Fänden Sie das jetzt gut, oder ist das ironisch gemeint?

16:33 von AbseitsDesMains

Auf Dauer kann man nicht ein Viertel der Wähler ignorieren, beschimpfen und ausgrenzen. ...

Auf Dauer werden sich drei Viertel der Wähler allerdings auch nicht von diesem einen Viertel (gilt aber auch nur für ausgewählte Ostländer) beschimpfen, anpöbeln und verprügeln lassen, vor allem, soweit es um Journalisten geht.

@ Peter Goge, um 14:59

“Ich vermute, dass die AfD im Stimmenanteil zurück geht, denn...“

Das sollte nach menschlichem Ermessen so sein, zumal wenn die coronabedingten Einschränkungen zurückgefahren werden können, wodurch es den Leuten in Deutschland besser und es im selbstformulierten Umkehrschluss der AfD schlechter gehen müsste.

@16:33 von Adeo60

>>…des es u.U. zu rot-rot-grünen Bündnissen kommen könnte. Das wollen die wenigsten.<<

Ihren letzten Satz würde ich so nicht unterschreiben.
Ich vermute, dass sehr viele Wähler von G2R im Bund träumen (derzeit so ca. 47%), und es ist gar nicht so abwegig, dass sich diese Träume im Herbst verwirklichen.
Für mich persönlich ist diese Konstellation allerdings eher Gegenstand von Alpträumen, die vermutlich von den deutschen Staatsfinanzen, sollten sie denn träumen können, geteilt würden.

@15:42 von Mister_X

Ich vergleiche Gegenwart mit Gegenwart, und erkläre diese Unterschiede mit unterschiedlichen historischen Entwicklungen. Die Staaten haben, wenn auch verschiedener Art, dunkle Zeiten in ihrer Vergangenheit. Ich ignoriere da gar nichts.

Die vielfältigen Positionen in der AfD findet man alle in den großen mitte-rechts Parteien der etablierten Demokratien. Einige gehen sogar weiter als die Bundes-AfD. Die von einigen, weiter rechts stehenden in der Sachsen-Anhalt AfD geforderte schärfere Asylpolitik hat z.B im modernen Australien heute eine klare Mehrheit. Das hat mit "rassistsich-völkischen Denkweisen" gar nichts zu tun.

15:38, Vielfalt.

>>"Ab wann bzw. wodurch ist denn aus ihrer Sicht eine Demokratie „etabliert“? Eine zeitliche Komponente scheint in ihrer Definition ja nicht vorzukommen. Würde mich wirklich interessieren, da sie seit Wochen diesen Begriff verwenden."

Habe ich bereits öfters definiert:
Staaten mit ungebrochener Demokratietradition seit dem 19 Jh. Vergleicht man mit diesen und schaut auf den Inhalt der Politik: wählt Sachsen-Anhalt immerhin demokratischer als die alten Bundesländer.<<

Sie meinen Australien, von dessen Demokratie die übrig gebliebenen Ureinwohner bis vor kurzem ausgeschlossen waren, sowie die USA, deren Tradition Sklaverei und Ausrottung der Ureinwohner beinhaltet.

Trotzdem werden dort keine Antidemokraten, die Sie als mitte-rechts bezeichnen, in wichtige Staatsämter gewählt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und ja, ich bezeichne die AfD als antidemokratische Partei, die sich gegen unsere freiheitliche Grundordnung positioniert.

Ich empfehle Gerhart Baums Buch: Freiheit, Ein Appell.

Am 22. Mai 2021 um 17:11 von Wolfes74

Zitat: Aber wenigstens hilft mir ihr Kommentar, ihre restlichen Äußerungen besser einzuordnen.

Wie hat mein Mathe-Lehrer vor nunmehr etwas fünfzig Jahren immer gesagt: " Jeder ist zu etwas gut und wenn er nuch als abschreckendes Beispiel dient."

In diesem Sinne freue ich mich, Ihnen dienen zu können.

15:38 von Vielfalt.

<< @ 14:29 von StepHerm
"""Ab wann bzw. wodurch ist denn aus ihrer Sicht eine Demokratie „etabliert“? Eine zeitliche Komponente scheint in ihrer Definition ja nicht vorzukommen. Würde mich wirklich interessieren, da sie seit Wochen diesen Begriff verwenden."""

Habe ich bereits öfters definiert:
Staaten mit ungebrochener Demokratietradition seit dem 19 Jh. Vergleicht man mit diesen und schaut auf den Inhalt der Politik: wählt Sachsen-Anhalt immerhin demokratischer als die alten Bundesländer. <<

,.,.,

Hallo Vielfalt!
Sie wiederholen ja Ihre inhaltsleere Aussage noch einmal.

Die Frage haben Sie nicht beantwortet.

Wissen Sie denn, was eine Demokratie ist und was eine Diktatur ist?

16:38, DrBeyer @fathaland slim 14:36

>>"Die Akzeptanz der freiheitlich-demokratischen Idee ist in der ehemaligen DDR entschieden geringer als im so genannten Westen."

Ja, das ist etwas, was mich als geborenen, gelernten und aus beruflichen Zwängen ausgewanderten Ossi ungeheuer traurig stimmt.

Dass ich das logisch nicht im geringsten nachvollziehen kann (schließlich geht es 99% der Leute jetzt besser als damals), ist ein anderes Thema, das hier wahrscheinlich nicht unbedingt hingehört.<<

Ich sehe den Grund in einer Kombination aus bis 1990 ungebrochener obrigkeitsstaatlicher Tradition und enttäuschten Illusionen.

Ich war in den 70ern und 80ern oft in der DDR unterwegs und wurde oft mit der Einschätzung konfrontiert, die Bundesrepublik sei das Land, wo Mich und Honig fließe. Helmut Kohl versprach 1990 den Anschluss und blühende Landschaften. Ohne die DDR-Bürger wäre er wohl nicht wiedergewählt worden.

Ich habe damals übrigens auch viele überzeugte Demokraten kennengelernt. Wenige davon wählten Kohl.

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