Ihre Meinung zu: Waffengewalt in den USA: Ein "mass shooting" pro Tag

4. Juni 2021 - 8:35 Uhr

Knapp 20.000 Menschen starben 2020 in den USA durch eine Kugel. Schusswaffen sind leicht zu kaufen, die meisten Politiker stellen sich gegen eine härtere Regulierung - auch in der Ära Biden aus gutem Grund. Von A. Landwehr.

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Kommentare

Andere Länder - andere Sitten

Um ein Auto zu fahren braucht man in den USA also einen Führerschein, um eine Waffe zu benutzen nichts.

Gibt es gar keine Pflichten zu dem Recht auf Waffen?

Ich finde dieses Thema zeigt

Ich finde dieses Thema zeigt deutlich, wie primitiv die amerikanische Gesellschaft in der Fläche ist. Damit meine ich nicht die vielen herausragenden Persönlichkeiten in Wissenschaft und Kultur und ich habe großen Respekt vor den Millionen Einzelkämpfern in z.T. prekären Verhältnissen. Aber die Infrastruktur des Staates ist unteres 3.Welt Niveau und der allg. Bildungsstand unterirdisch. Und bei uns gibts Verehrer dieser Machtverhältnisse und undemokratischen Unkultur. Unvorstellbar.

USA und die Waffen !

Es ist echt traurig und beschämend für ein Land, wenn sich die Menschen an ein vorsintflutliches Recht auf den Besitz von Waffen klammern, statt sich weiter zu entwickeln, weg von dem "Wilden Westen" Modell, ihre Intelligenz endlich für mehr Gerechtigkeit, Fairness, weg von ideologischen fallen, hin zu einem besseren Verständnis füreinander und Miteinander.
Und es sollte endlich die unverhohlene Macht der Waffenlobby gebrochen werden, die Politiker sich nicht dem Druck und dem Geld beugen, sondern sich nur um die Belange aller Menschen einsetzen und verantwortlich fühlen, ohne irgend ein Ränke- Spiel !
Viel zu lange wird auch nur zwischen zwei Lagern ( Dems u. Reps ) gefuchtelt, einander beschimpft und verunglimpft, nicht miteinander agiert, sondern in allen Punkten gegeneinander. Und natürlich noch die uralten Riten der Vergangenheit aufrecht gehalten, die der weißen Eroberer, die angeblich über Allem stehen. So wird dies nichts !

Obwohl ich bei der Bundeswehr...

...sowohl mit dem MG42, dem G3 und der Pistole geschossen habe, war mir beim Umgang damit immer ausgesprochen unwohl, und ich verspürte nie das geringste Verlangen nach einer Schusswaffe.

Der Artikel differenziert aber deutlich, indem betont wird, dass Waffenbesitz in ländlichen Gegenden der USA häufiger ist als in Städten; und hier muss man wissen, was “ländlich wohnen“ bedeutet:
Die Polizei braucht schon mal 2 Stunden, um auf die entlegene Farm oder zu dem Örtchen zu kommen, wenn sie gerufen wird.
Ein Filmbericht vor etlichen Monaten zeigte recht überzeugend, dass diese Menschen weitaus mehr auf sich selbst gestellt sind, als wir uns das hier vorstellen (können).

Es ist sicher sehr oft, aber halt nicht immer nur reine “Schießlust der Amis“, sondern oft sehr bitterer Alltag, der Waffenbesitz zum Selbstschutz notwendig macht.

Nur pauschal verurteilen wird dem Problem daher nicht ganz gerecht.

@Tada, 08:44

„Gibt es gar keine Pflichten zu dem Recht auf Waffen?“

„Pflichten“ machen m.E. nur Sinn bzw. werden zuverlässig eingehalten, wenn die „Verpflichteten“ diesen Sinn selbst erkennen und sich aus diesem Grund selbst zu deren Einhaltung verpflichtet sehen. Sie die also freiwillig einhalten - und nicht, weil sie ihm von irgendjemandem oktroyiert („auferlegt“) wurden.

20.000 Tote durch Schusswaffen

Ja dazu sollte dann aber auch ganz klar gestellt werden, dass 75% der Toten durch Schusswaffen Suizide sind.
Dann bleiben noch 5000 Opfer durch Schusswaffen übrig-also etwa 5x so viele, wie in Deutschland (bezogen auf die Einwohnerzahl).

09:26 von harry_up

"Obwohl ich bei der Bundeswehr sowohl mit dem MG42 ,dem G3 und der Pistole geschossen habe,war mir beim Umgang damit immer ausgesprochen unwohl, und ich verspürte nie das geringste Verlangen nach einer Schusswaffe."
Genau so ging es mir auch dabei.
Was ich heute noch bereue ist,dass ich damals nicht verweigert habe.

@08:44 von UnwichtigeMeldung

"""Aber die Infrastruktur des Staates ist unteres 3.Welt Niveau und der allg. Bildungsstand unterirdisch. Und bei uns gibts Verehrer dieser Machtverhältnisse und undemokratischen Unkultur. Unvorstellbar."""

Interessante Maßstäbe.
In den USA würde NRW als armer Bundesstaat gelten.
Die USA haben eine funktionierende Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und regelmäßige Regierungswechsel. Und die meisten Amerikaner sind gut genug gebildet zu wissen ein übermächtiger Staat macht es nur viel schlimmer.

Problem sind nicht die Waffen ...

Schade, dass im Bericht keine Zahl genannt wird, wie viele illegale Waffen an den 20.000 Toten beteiligt waren.
Auch bei schärferen Waffengesetzen würde sich nicht viel ändern, da der Schwarzmarkt die Kriminellen weiter mit Waffen versorgen würde.
Außerdem, für eine Gewalttat reicht auch ein Küchenmesser, sollen wir deshalb alle Küchenmesser mit einer Klingenläge über 4cm verbieten.

Insgesamt sehe ich nicht die Waffen als Problem, sondern fehlende soziale Strukturen, mangelnde Erziehung, fehlende Chancen, keine Chancengleichheit etc., was eine Entwicklung zu einem mordenden Menschen erst begünstigt. Hier ist Prävention gefragt.

Der Mensch

wird immer bewaffnet sein, ob er das darf oder nicht. Das ist seit Urzeiten so und seit Anfang an.

Um welche Waffe es sich handelt, Schußwaffe, Axt aus dem Baumarkt oder der lange Schraubenzieher aus der Werkzeugkiste einmal dahingestellt.

In den USA ist das reiner Lobbyismus durch die NRA und Politiker/Parteien die jeweils geschmiert werden. Erst muss sich hier der Prozess ändern, dann kann man weitermachen.

Das andere Problem ist ein soziales Problem und auch die Prüfung von Personen die Waffen erwerben/besitzen und/oder tragen dürfen. Auch danach muss eine regelmäßige Prüfung erfolgen können (bsp. sporadisch durch die Polizei) ob und wie sicher die Waffen aufbewahrt werden und wer Zugriff darauf hat.

09:26 von harry_up

«Der Artikel differenziert aber deutlich, indem betont wird, dass Waffenbesitz in ländlichen Gegenden der USA häufiger ist als in Städten; und hier muss man wissen, was “ländlich wohnen“ bedeutet: … Nur pauschal verurteilen wird dem Problem daher nicht ganz gerecht.»

”Ländlich wohnen" kann im großen Flächenland USA bedeuten, dass man JWD zum Quadrat weit draußen wohnt. Manchmal gibt es Bären oder Pumas in der Nähe, wo eine Jagdwaffe tragen eine eher gute Idee ist.

Auch in den USA geht die Mehrzahl der Waffenbesitzer mit den Schießeisen ja verantwortungsvoll um, und macht keine Gefahr für andere.

The problem is: sind sooo viele Schusswaffen in Umlauf wie in den USA. Ist auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch JWD mal wer kommen könnte mit einer Schusswaffe, der nichts Gutes im Schilde führt. Deshalb hat man die dann zur pot. Selbstverteidigung.

20.000 Tote durch SW / Jahr ist sehr viel.
Exl. Suizide, kommen noch hinzu.

In No-Gun-Country Japan waren es 2017 all incl. … 11.

@Am 04. Juni 2021 um 09:33 von Hanno Kuhrt

Zitat: "Ja dazu sollte dann aber auch ganz klar gestellt werden, dass 75% der Toten durch Schusswaffen Suizide sind."

Das ist Blödsinn.

Die Zahlen der in Suiziden getöteten Personen werden bei derartigen Statistiken nicht aufgeführt.

Siehe:

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/579175/umfrage/vorfaelle-und-todesfaelle-durch-schusswaffen-in-den-usa/"

Quelle, auf die sich Statista hier bezieht:

Gun Violence Archive.

https://www.gunviolencearchive.org/

Wie kann man denn solch einen Unfug raushauen, ohne zu prüfen, ob dies stimmt?

Tststs ...

Man sollte.......

immer daran denken, daß ausschließlich Fewalt der kleinste gemeinsame Nenner dieser Multikulti-Gesellschaft war und bereits mit der Erinnerung an Gewalt das Land raubte. Gewalt und Vorurteile in jeder Form wurden mitimportiert und auf den Schwächeren mit Genehmigung der diversen Religionen übertragen. Man sollte dabei nicht nur an Afroamerikaner denken, sondern z.B. die chinesischen "Kulis" beim Eisenbahnbau nicht vergessen oder daß das heutige Texas u.a. eigentlich von Mexikanern bewohnt wurden. Die Waffengewalt bzw. die Neigung dazu ist nur eine Folge der auch heute noch geltenden Maxime: der Stärkere hat recht, egal was judges oder "grand jurys" ablassen. Böse Zungen behaupten, daß das auch in der Politik erkennbar ist.

@ 10:04 von schabernack

"In No-Gun-Country Japan waren es 2017 all incl. … 11."

Es liegt hier natürlich nahe, dass man die falsche Schlussfolgerung zieht, keine Waffen weniger Tote.
Aber ich glaube hier liegen die Ursachen tiefer (sieh auch meinen vorherigen Kommentar). Schwierig zu beweisen, aber gäbe es in Japan so viele Schusswaffen wie in den USA, dann vermute ich trotzdem keine nennenswerte Steigerung in Japan.

@ Am 04. Juni 2021 um 09:33 von Hanno Kuhrt

Hallo Hanno Kurt,

ich weiß nicht woher Sie ihre Zahl haben.
Aber nach meiner Recherche & ich spreche von den ersten 19 Tagen dieses Jahres (also anderer Zeitraum) wurden 58% der Tote durch eine Schußwaffe durch Suizide verursacht (Quelle Handelsblatt).
Somit finde ich ihre Zahl zwar recht hoch, doch durchaus auch im vorstellbaren Bereich.
Aber andere Frage dazu.
Wie fänden Sie es wenn ein Suizid in der eigenen Familie durch eine Waffe verhindert worden wäre, weil keine Waffe vorhanden war? Mit einer Waffe ist die Selbsttötung extrem einfach, schnell, meist sofort tödlich. Viele depressive Menschen, die schon einmal an eine Selbsttötung dachten oder diese verfolgten, haben es doch nicht getan, weil ihnen andere Möglichkeiten als nicht "sicher" genug erschienen. Und was glauben Sie wieviele Familienmitglieder froh darüber sind einen "fast schon Entglittenen" depressiven Vater, eine Mutter, Schwester, Bruder, einen Freund nicht verloren zu haben?

zum X-ten Mal..

wird hier im Forum das liberale Waffenrecht der USA thematisiert, obwohl es völlig unsinnig ist. Keine US-Regierung wird wirklich ein restriktives Gesetz schaffen. Macht und Reichtum der USA kommen auch heute noch "aus den Gewehrläufen" (oder aus den Bombenschächten !). Das Militär gewinnt die Rekruten m.W. vorwiegend aus der ländlichen Bevölkerung - und die ist von Kindheit an den Umgang mit Waffen gewohnt . Mich wundert, daß dieser Zusammenhang so ziemlich ignoriert wird, obwohl es auch in anderen Staaten Bemühungen gibt, Kinder und Jugendliche im Umgang mit Waffen vertraut zu machen, um sie dann später viel einfacher in den Militärdienst zu integrieren . GST, HJ, sogar die Pfadfinder sind oder waren Beispiele.

09:17 von Traumfahrer

"Es ist echt traurig und beschämend für ein Land, wenn sich die Menschen an ein vorsintflutliches Recht auf den Besitz von Waffen klammern, statt sich weiter zu entwickeln, weg von dem "Wilden Westen" Modell, ihre Intelligenz endlich für mehr Gerechtigkeit, Fairness, weg von ideologischen fallen, hin zu einem besseren Verständnis füreinander und Miteinander."

Nun ja, erzählen Sie dass mal den Gangs in den USA! Glauben Sie ernsthaft, die Morde werden von normalen Bürgern begangen, die sich auf legalem Wege Schusswaffen besorgen oder von Kriminellen, welche sich die Schusswaffen illegal besorgen? Wem würde ein solches Verbot nutzen?

@ Am 04. Juni 2021 um 09:51 von Vielfalt.

>>(...) Und die meisten Amerikaner sind gut genug gebildet zu wissen ein übermächtiger Staat macht es nur viel schlimmer.<<

Was genau wollen Sie damit ausdrücken?
Deckt sich meine Interpretation mit ihrer Intention, dass die meisten Amerikaner, die genug gebildet sind, eine Waffe haben, um sich gegen den Staat zu verteidigen, da dieser irgendwann zu mächtig werden könnte?

09:58 von Jim456

«Der Mensch … wird immer bewaffnet sein, ob er das darf oder nicht. Das ist seit Urzeiten so und seit Anfang an.

Um welche Waffe es sich handelt, Schußwaffe, Axt aus dem Baumarkt oder der lange Schraubenzieher aus der Werkzeugkiste einmal dahingestellt.»

Ich bin nie bewaffnet, außer wenn ich ganz gezielt meinem Hobby Bogenschießen nachgehen will. 2 Bögen habe ich. Einen eher simplen für den Parcour im Wald, einen mehr technischen für den Bogenschießstand. Sonst habe ich die Bögen nie dabei. Nicht beim Einkaufen, nicht im ÖPNV, nicht im Park / Biergarten.

Warum auch. Ich gehe auch ohne fetten Schraubenzieher, Axt, Beil, Säge, oder Hammer aus dem Haus. Bin ich zuhause, liegt das Werkzeugutensil eben so wenig immer griffbereit zur Verteidigung gegen Post- oder Paketboten, den Mann vom Stromzählerablesen oder den Müllmann parat. Warum auch.

Bogenschießstände sind manchmal auf gleichem Gelände wie die für Feuerwaffen. Unterhielt ich mich auch mit denen. Verrückte sind das nicht.

gar keine Pflichten ?

von Tada @
Doch gibt es.

Aber es halten sich nicht alle an Regeln. Besonders die Menschen die Waffen zur "Problemlösung" einsetzen zu müssen.

Was ist der Grund dafür?

Zitat: "Das Jahr 2020 war ein absolutes Rekordjahr für den US-Waffenhandel: Knapp 40 Millionen Anfragen im Polizeiregister, um eine Schusswaffe zu kaufen - das sind ein Drittel mehr als im Vorjahr."

Woran liegt es?

Was ist der Grund dafür?

'Die Zahlen der in Suiziden getöteten Personen werden bei derartigen Statistiken nicht aufgeführt. '

Blödsinn!

Natürlich werden Suizide durch Schusswaffen geführt.
Nach

www.gunviolencearchive.org/

waren das in 2021 über 10.230 von über 18.512.

Nur die von User Hanno Kuhrt aufgeführte Prozentzahl 75 % stimmt nicht, es waren 55 %.

Wenn Sie schon Quellen aufführen, sollten Sie die auch selbst lesen.

@ Vielfalt, um 09:51

Sie sollten Ihre etwas verklärte Brille einmal reinigen.

Und danach nicht übersehen, dass das, was Sie den USA zuschreiben, in unserem “armen Bundesland NRW“ mindestens ebenso gut funktioniert.

Sie, wie auch der User, den Sie kritisieren, sehen die Situationen meines Erachtens vollkommen überspitzt.

10:41 von Blitzgescheit

der Grund fragen sie
liegt doch auf der Hand
beim Biden hat man Angst der macht den Waffenhandel etwas restriktiver
also deckt man sich erst mal ein
man weiß ja nie
ist doch bei uns nicht anders wenn der Diesel morgen teurer wird
sind kilometerlange Schlangen vor den Tankstellen
... oder das Klopapier beim Aldi geht aus :-)

What about that, Ben Shapiro?

Zitat: "Knapp 20.000 Menschen starben 2020 in den USA durch eine Kugel. Schusswaffen sind leicht zu kaufen, die meisten Politiker stellen sich gegen eine härtere Regulierung - auch in der Ära Biden aus gutem Grund."

Ich verfolge regelmäßig den Podcast "The Ben Shapiro Show" des gleichnamigen, blitzgescheiten politischen Kommentator Ben Shapiro und teile in den meisten Punkte seine Ansichten.

Auch in Bezug auf den 2. Zusatzartikel der Amerikanischen Verfassung kann ich die Befürwortung des nicht sehr schießwütigen Shapiros der Pro-Gun-Laws nachvollziehen, der diese mit dem Recht auf Selbstverteidigung und Verteidigung durch möglichen tyrannischen Übergriffes durch den Staat begründet.

Bei allem Verständnis für die Begründung der Pro-Gun-Position würde ich Ben jedoch mit den nackten Zahlen konfrontieren wollen: USA: fast 20.000 Tote durch Schusswaffen. D: ca. 80 Tote durch Schusswaffen im Jahr.

What about that, Ben Shapiro?

Die Gegenüberstellung von Extrempositionen geht an der ....

...Realität der U.S. Gesellschaft vorbei.

Das Totalverbot von Waffenbesitz hat niemand auf der politischen Agenda.

Es geht vielmehr darum,

• Background-Checks für Waffenbesitz übergreifend zu implementieren
• Waffen, die bei "mass-shootings" schnell eine große Opferzahl verursachen, zu verbieten
• die Waffengesetzgebung gewählten Repräsentanten und nicht der Lobby-Vereinigung NRA zu überlassen.

@ Blitzgescheit, um 10:41

...ein Drittel mehr als im Vorjahr.

“Woran liegt es?
Was ist der Grund dafür?“

Im Artikel steht das doch:

“Angst, dass es während der Pandemie zu Aufständen oder Kampf um Lebensmittel kommen könnte, gilt als ein Motiv...usw.“

...

Der extrem einfache Zugang zu Waffen in vielen Staaten hat eben ihren Preis.
Der Tod von tausenden unschuldigen Menschen, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren, ganz gleich ob es ein 10-jähriges Mädchen in der Schule ist oder ein 50-jähriger Mann in einer Paketstation.

Und es wird sich nichts ändern.
Die Waffenlobby und ihr verlängerter Arm im Kongress wird immer noch mehr Waffen fordern, so zynisch das für die Opferfamilien auch ist.
Gleichzeitig wird der Kauf von immer noch mehr Waffen von Teilen der Republikanern systematsich geschürt.
Die "bösen Democrats", die den braven Bürgern die Waffen wegnehmen wollen ist ein immer wiederkehrendes Bild bei Wahlkampfveranstaltungen.

Wie gesagt, es wird sich nichts an diesem gewaltigen Problem ändern. Ganz gleich, wie viel Unschuldige noch sterben müssen.
Die Verenigten Staaten kranken nicht nur an einer gespaltenen Gesellschaft und einem gefährdetem politischem System.
Es krankt auch an seinem Waffenproblem...

Irreführende Überschrift

Vermutlich teilt der Autor 20.000 durch die Zahl der Tage eines Jahres, dann kommt man auf ein mathematisches Mittel von knapp 55 pro Tag. Wenn man nur die Überschrift liest, klingt es, als würde täglich Massaker verübt. Diese HL hat leider nur Boulevardzeitungsniveau.

10:12 von karlheinzfaltermeier

"Man sollte.......

immer daran denken, daß ausschließlich Fewalt der kleinste gemeinsame Nenner dieser Multikulti-Gesellschaft war und bereits mit der Erinnerung an Gewalt das Land raubte."

Nehmen Sie die Geschichte Deutschlands. Sie war geprägt von Gewalt und Vertreibung. Völkerwanderung, Massenmord und Krieg. Und dennoch Leben wir heute in Frieden und haben kaum Tote durch Schusswaffen. Daher läuft die Argumentation ins Leere.

@@Am 04. Juni 2021 um 10:42 von MRomTRom

Zitat: "Natürlich werden Suizide durch Schusswaffen geführt.
Nach

www.gunviolencearchive.org/

waren das in 2021 über 10.230 von über 18.512.

Nur die von User Hanno Kuhrt aufgeführte Prozentzahl 75 % stimmt nicht, es waren 55 %."

Ich habe geschrieben, dass sie SEPARAT geführt werden und somit in den von der TS genannten Zahl von fast 20.000 Toten durch Schusswaffen nicht enthalten ist!

10:28 von Giselbert / @schabernnack

«In No-Gun-Country Japan waren es 2017 all incl. … 11.»

«Es liegt hier natürlich nahe, dass man die falsche Schlussfolgerung zieht, keine Waffen weniger Tote.»

Ich ziehe hier erst mal gar keine Schlussfolgerung, sondern nenne eine Zahl. Es gibt auch keinen zwangsläufigen linearen Zusammenhang zw. der Anzahl von Schusswaffen in Bürgerhand, und der Anzahl von Toten durch Schusswaffen.

Die Schweiz und Island sind 2 Länder mit prozentual vielen SW und wenigen Toten dadurch verursacht.

Die größte Bevölkerungsgruppe an Ausländern Nicht-Asiaten in Japan sind Brasilianer. Hunderttausende haben beide Stattsangehörigkeiten. In BRA ist Schusswaffen-Pest noch mehr übel als in den USA. Ich las einen sehr klugen Artikel ein BRA-Japaners, der von BRA nach JAP ging, weil er die Pest in BRA satt hatte. Kenne ich den Text aber nur auf POR / JAP.

In JAP war das zur Zeit WW2 ganz anders.
"How the state disarms" ist der Artikel.
Bis zu 10 J. Haft für illegalen Waffenbesitz.
Nur für den Besitz.

10:40 von werner1955

"Aber es halten sich nicht alle an Regeln. Besonders die Menschen die Waffen zur "Problemlösung" einsetzen zu müssen."

Es halten sich nie alle an Regeln. Die "aber-nicht-ALLE-Argumentation" ist sowas gehaltlos. Aber bitte schön. Wer sind denn die Menschen, die zur Problemlösung überwiegend Waffen in den USA einsetzen. Können Sie diese benennen?

Mass shootings sind das Problem Nr. 1 und die Waffe Nr. 1 ...

... dafür ist die überaus beliebte AR-15.

Schon als semi-automatische Waffe, die dutzende Geschosse in einer Minute abfeuern kann, hat sie eine verheerende Wirkung. Montiert man einen bump stock darauf, wird daraus eine Waffe, die eine Feuergeschwindigkeit aufweist, die fast so schnell ist wie die einer automatischen Waffe.

Bump Stocks wurden 2017 nach dem Massaker von Las Vegas mit 58 Toten und zahllosen Verletzten durch eine Executive Order verboten, aber die NRA prozessiert dagegen.

Es geht darum, das Verbot zu einem dauerhaften Gesetz zu machen und darüberhinaus Assault Weapons - wie schon mal von 1994-2004 - zu verbieten.

Jagdwaffen, Colts, Barettas, Glock's etc. sind davon nicht betroffen.

re Cosmopolitan_Citizen

Danke für die Darstellung.
Aber es wird genau bei diesen Extrempositionen der Gegnern von schärferen Vorschriften bleiben.
Ganz gleich wie gering die Änderungen auch sein mögen, sofort wird das Schreckgespenst eines "übermächtigen Staates" an die Wand geworfen.
Oder man behauptet halt kurzerhand, die Democrats wollten alle Waffen verbieten, so skurril dieser Vorwurf auch sein mag. Ähnlich wie bei der Immigrations-Debatte, wo den Dems vorgeworfen wird, sie seien für "völlig offene Grenzen", wird die extreme Polarisierung der Gesellschaft wirklich sinnvolle Kompromisse zur Eindämmung der Waffengewalt verhindern.
Die USA werden dieses Problem leider nicht lösen...

@Am 04. Juni 2021 um 10:42 von MRomTRom

Zitat: "www.gunviolencearchive.org/

waren das in 2021 über 10.230 von über 18.512.

Nur die von User Hanno Kuhrt aufgeführte Prozentzahl 75 % stimmt nicht, es waren 55 %.

Wenn Sie schon Quellen aufführen, sollten Sie die auch selbst lesen."

Die Anzahl der Suizide ist in der Zahl von fast 20.000 Toten durch Schusswaffen nicht aufgeführt.

Dem User Hanno Kuhrt empfehle ich, Statistiken sorgsam zu lesen.

Ihnen empfehle ich, Texte inhaltlich vollständig zu erfassen.

das Bewußtsein muß verändert werden

und das ist ein langwieriger Prozess

in der Schweiz hat auch "jeder" Bürger seine Flinte im Haus
sogar ne automatische also Kriegswaffe
was passiert in dem Land ?

zugegen mit "jedem" ist gnadenlos überzeichnet,
nur wenn es Reservist ist
aber das Recht zum Kaufen ist kaum eingeschränkt

@ Sisyphos3, um 10:54

re @ 10:41 von Blitzgescheit

Ja, schon, aber warum hortet man hier keine Schießeisen?

@Tada Andere Länder - andere Sitten

>>Um ein Auto zu fahren braucht man in den USA also einen Führerschein, um eine Waffe zu benutzen nichts.

Gibt es gar keine Pflichten zu dem Recht auf Waffen?<<

Hier kann man nicht pauschal über die USA reden. Wie der Artikel sagt ist das Waffenrecht Sache der einzelnen Staaten. Es gibt Staaten in den USA in denen es fast so schwer ist an eine Waffe zu kommen wie in Deutschland. Dann gibt es aber auch Staaten in denen man diese sprichwörtlich im Baumarkt kaufen kann.

Und das betrifft nicht nur den Besitz sondern auch wer eine Waffe wie tragen darf oder wie diese aufbewahrt werden muss.

@ Blitzgescheit, um 10:58

Sie bringen Verständnis auf für die Begründung der Pro-Gun-Position durch das Recht auf Selbstverteidigung und: “Verteidigung durch möglichen tyrannischen Übergriffes durch den Staat“.

Selbstverteidigung, wenn es nur darum ginge, würde auch funktionieren, wenn jeder nur maximal mit einer Keule bewaffnet wäre.

Viel mehr jedoch überrascht mich das mit dem “tyrannischen Angriff durch den Staat“.

Steht das in der amerikanischen Verfassung, oder hat sich das Ben Shapiro (den ich zugegebenermaßen nicht kenne) selber ausgedacht?
So oder so, ich finde diesen Gedanken eher entsetzlich.

Für Polizisten ein Albtraum

Für die Polizei Amerikas sind waffentechnisch hochgerüstete Waffenbesitzer ein Albtraum.

Kriminelle mit AK 47 so und so, aber auch erregte Nachbarn, die beim Streit über'n Zaun schon mal das Schießeisen auspacken, um ihren Argumenten Nachdruck zu verleihen.
Wenn dann die Polizei dazu gerufen wird, wird es den Beamten in jedem Fall immer mulmig.

Ich hatte in meiner Militärzeit so einige Waffen in den Händen und viel geschossen. Gut ausgebildete Profis sind nicht das Problem, aber Waffen in den Händen von Amateuren machen mich nervös.

10:35 von schabernack

.......>>Bogenschießstände sind manchmal auf gleichem Gelände wie die für Feuerwaffen. Unterhielt ich mich auch mit denen. Verrückte sind das nicht.<<

Ich kann das nur bestätigen was Sie schreiben. Auch ich habe jahrelang meinen heißgeliebten Bogensport ausgeübt. Geht leider nicht mehr wegen Sehnenrissen in beiden Schultern.
Wir hatten zwar einen eigenen Bogenschießstand, aber öfters waren wir auch auf einem gemeinsamen Schießstand mit Feuerwaffen. Und die Sportschützen waren allesamt verantwortungsbewußte und integre Personen. Hamm halt gerne rumgeballert.
Das Probelm in den USA ist z.T. schon auch der ländliche Raum mit den extremen Entfernungen und der einsamen Lage. Leider ist der "Wilde Westen" immer noch in den Köpfen. Da stimme ich dem Foristen harry_up durchaus zu.
Gruß und weiterhin viel Spaß beim Bogenschießen. Ist ein faszinierender Sport.

10:58 von Blitzgescheit

«Auch in Bezug auf den 2. Zusatzartikel der Amerikanischen Verfassung kann ich die Befürwortung des nicht sehr schießwütigen Shapiros der Pro-Gun-Laws nachvollziehen, der diese mit dem Recht auf Selbstverteidigung und Verteidigung durch möglichen tyrannischen Übergriffes durch den Staat begründet.»

Eine solche Begründung mit Selbstverteidigung gegen dem Staat ist von hinten durchs Auge durch die Brust sich selbst ins Knie geschossen. Weil man nie verstand, warum und zu welchen Zweck Amendment 2nd zu seiner Zeit überhaupt entstand.

Es war für "The Civil Army" mit Waffen in Bürgerhand, als es 1791 in den USA noch keine Standing Army gab. Selbstverteidigung gegen den eigenen Staat kam als Idee hinter Amendment 2nd für die Gesetzgeber nie in Betracht.

Dieses Free Cowboy Law & Order John Wayne & Saloon Gedöne hat sich im Lauf der Zeit zu den Libertären aufgemacht, die schon in der Existenz Staatlicher Strukturen so was wie den Teufel sehen, der die Freiheit über den Haufen schießt.

10:58, Blitzgescheit

>>Ich verfolge regelmäßig den Podcast "The Ben Shapiro Show" des gleichnamigen, blitzgescheiten politischen Kommentator Ben Shapiro und teile in den meisten Punkte seine Ansichten.<<

Er ist ja auch ein antiliberaler Erzreaktionär.

Belege, Quellen?

Da reichen schon die Titel seiner Bücher.

11:05 von Mister_X

"Und es wird sich nichts ändern.
Die Waffenlobby und ihr verlängerter Arm im Kongress wird immer noch mehr Waffen fordern, so zynisch das für die Opferfamilien auch ist."

Die Waffenlobby fordert mehr Waffen? Es sind die Bürger in den USA die eben gerne Waffen besitzen und kaufen. Es sind die Bürger die zu großen Teilen möchten, dass diese "Freiheit" beibehalten wird.

"Die "bösen Democrats", die den braven Bürgern die Waffen wegnehmen wollen ist ein immer wiederkehrendes Bild bei Wahlkampfveranstaltungen." Ach wollen die das gar nicht? Dann sind sie genausoschlimm wie die Reps in der Beziehung.

10:58 von Blitzgescheit | Eine abseitige Vorstellung

‚Ich verfolge regelmäßig den Podcast "The Ben Shapiro Show…‘
Ach, Sie sind das. Wenigstens einer, der dieser Randfigur folgt.

‚der diese mit dem Recht …und Verteidigung durch möglichen tyrannischen Übergriffes durch den Staat begründet.'

Wer entscheidet, wann der Übergriff des Staates ‚tyrannisch‘ ist ? Gilt das schon, wenn ein Strafzettel an der Windschutzscheibe klebt oder die Steuererklärung nicht nach Wunsch ausgefallen ist ? Gegen wen richtet dann das tapfere Selbstverteidigungsschneiderlein die Waffe. Gegen Polizisten, Steuerbeamte oder einen tyrannischen Lehrer ? Schon alleine die Vorstellung, dass ein Waffenbesitzer über Tyrannei entscheiden und dann die Waffe einzusetzen soll zeigt, wie verstrahlt Shapiro in Wirklichkeit ist.

11:32, harry_up

>>Selbstverteidigung, wenn es nur darum ginge, würde auch funktionieren, wenn jeder nur maximal mit einer Keule bewaffnet wäre.

Viel mehr jedoch überrascht mich das mit dem “tyrannischen Angriff durch den Staat“.

Steht das in der amerikanischen Verfassung, oder hat sich das Ben Shapiro (den ich zugegebenermaßen nicht kenne) selber ausgedacht?
So oder so, ich finde diesen Gedanken eher entsetzlich.<<

Ein Widerstandsrecht gegen die Regierung, wenn diese bspw. die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen will, steht wohl in der Verfassung eines jeden demokratischen Landes. In unserem Grundgesetz ist es Artikel 4.

Dieses Widerstandsrecht hat aber nichts mit dem Recht aufs Waffentragen zu tun. Auch wenn das extremistische Konservative wie Ben Shapiro das in den USA so sehen.

Die US-Konservativen haben mit unseren deutschen Konservativen wenig gemein. Die radikale Ablehnung staatlichen Handelns findet man bei unserer Rechten eher selten.

härtere Regulierung ?

Sind aber kein vollständiger Schutz.

@ Mister_X 11:16 - Die Abwehr eines übergriffigen Staates ...

... als Begründung für das Recht auf Waffenbesitz ist insbesondere in den Milizen in einzelnen Bundesstaaten ein populärer "Text".

Bislang wurden viele aus diesem Milieu als Sonderlinge belächelt. Was es aber nun aber zu einem bedrohlichen Szenario macht, ist der versuchte Coup von Trump, der den Sturm auf Capitol Hill eines außer Kontrolle geratenen Mobs zu verantworten hat. In dessen Gefolge glaubt nun eine mit 15 % (viel zu große) Minderheit der U.S. Bürger, dass es Situationen gibt, in welchen sich die Bürger mit Waffengewalt gegen staatliche Institutionen erheben dürfen.

Wenn dazu ein Wahlergebnis zählt, das nicht den eigenen Präferenzen entspricht, wird diese Erhebung zu einer Bedrohung der Demokratie.

@schabernack, 11:47 (re 10:58 von Blitzgescheit)

„Dieses Free Cowboy Law & Order John Wayne & Saloon Gedöne hat sich im Lauf der Zeit zu den Libertären aufgemacht, die schon in der Existenz Staatlicher Strukturen so was wie den Teufel sehen, der die Freiheit über den Haufen schießt“

Genau. Dieses Gedöne beruht auf einem grundlegenden Missverständnis: Seine Protagonisten sehen den Staat als eine sinistre „Übermacht“, gegen die sich verteidigen müssten, statt sich selbst als integralen Teil desselben.

„Selbstverteidigung gegen den eigenen Staat kam als Idee hinter Amendment 2nd für die Gesetzgeber nie in Betracht.“

Das wäre daher auch unlogisch.

@Am 04. Juni 2021 um 11:32 von harry_up

Zitat: "Viel mehr jedoch überrascht mich das mit dem “tyrannischen Angriff durch den Staat“.

Steht das in der amerikanischen Verfassung, oder hat sich das Ben Shapiro (den ich zugegebenermaßen nicht kenne) selber ausgedacht?
So oder so, ich finde diesen Gedanken eher entsetzlich."

Was finden Sie an diesen Gedanken "entsetzlich"?

Entsetzlich ist, dass in totalitären Regimen wie dem NS-Regime, der Soviet-Union, DDR, Mao-China etc. ein Waffenverbot herrscht und die Freiheit der Bürger ebenfalls nicht-existent ist.

Ben Shapiros, der selber Jude ist, Großeltern wurde nicht zuletzt auch deswegen im Holocaust ermordet, weil sie sich unbewaffnet einem totalitären NS-Regime gegenübersahen.

Die Amerikanische Verfassung war ohnehin ein Produkt der Zeit, als die Amerikaner gerade erfolgreich im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialherren ihre Freiheit erkämpft hatten.

Solange

Solange die Waffenlobby Ihre Macht Missbrauchen kann und das auch tut, wird sich in Amerika nichts ändern.
Das Gro der Bevölkerung versteht nur "Jeder darf Ballern" ob er die nötige Reife hat oder nicht? "who cares"?
Das wird mit dem Recht auf Selbstverteidigung Gerechtfertigt, good joke!!
Wenn Dreijährige Kids schon Ballern dürfen läuft in der Gesellschaft Gewaltig was schief!!

Ja, schon, aber warum hortet man hier keine Schießeisen?
.
ich rede mir doch den Mund fusselig
und werde doch noch beschimpft
weil ich die Meinung vertrete Menschen, wie auch Kulturen
haben eben unterschiedliche Schwächen/Eigenheiten

und hierzulande kauft man sich in Notzeiten (Corona) eben Klopapier
in Italien Pasta, die Franzosen Kondome und die Amis munitionieren sich eben auf

@Vielfalt. (9:51)

"Die USA haben eine funktionierende Gewaltenteilung"
> schon die Nachbesetzung im Supreme Court nach RBG's Tod widerlegt das, davon, dass nur der Recht bekommt, der das auch bezahlen kann, will ich gar nicht erst anfangen

"Meinungsfreiheit"
> die wichtigsten Medien sind interessengesteuert, Beispiel Fox News, ind unterdrücken andere Meinungen

"und regelmäßige Regierungswechsel."
> zwischen exakt zwei Parteien

"Und die meisten Amerikaner sind gut genug gebildet zu wissen"
> Bildung hängt in den USA hauptsächlich vom Wohlstand ab, zudem ist das Interesse an der Welt außerhalb des eigenen Landes erschreckend gering

"ein übermächtiger Staat macht es nur viel schlimmer."
> halb Amerika denkt schon, dass der Staat übermächtig ist, wenn er Steuern erhebt.

Und um der Frage nach Belegen zuvor zu kommen: Erst mal selber die eigenen Thesen beweisen.

11:32 von harry_up

«Steht das in der amerikanischen Verfassung, oder hat sich das Ben Shapiro (den ich zugegebenermaßen nicht kenne) selber ausgedacht?»

Ben Shapiro ist ein kluger und sehr redegewandter Provokateur.
Bis 2016 war er (Mit) "Editor" von "Breitbart News" in den USA.

Er hat einen landesweit ausgestrahlten "Daily Podcast".
Einst schon im Alter von < 18 Jahren "Podcaster" mit Fan Base.
Heute so was Mitte / Ende 30 (?).

Er schreibt Bücher über so was wie:
"How Universities Indoctrinate".
Des Teufels Linkes Gedankengut … was auch sonst.

Oder:
"Some easy steps how to destroy the State".

So besonders bewandert bin ich nicht in Figuren in den US-Medien.
Ben Shapiro ist eine solche, die das libertäre Pferd reitet, das hinter jedem Baum den Kommunismus lauern wittert, wenn man auch nur über eine Allgemeine Gesundheits-Pflichtversicherung nachdenkt.

So was wie der libertär verstrahlte Charles Darwin mit Survival of the Fittest … und der Staat kann gar nix. Außer dumm rumlabern und nerven.

@Vielfalt. (9:51)

"In den USA würde NRW als armer Bundesstaat gelten."

Das könnte stimmen. Weil es genug Elons, Jeffs und Bills gibt, deren Reichtum das theoretische Vermögen in allen Bundestaaten massiv mitbestimmt. Aber nur sehr wenigen hilft.

@Am 04. Juni 2021 um 11:47 von schabernack

Zitat: "Es war für "The Civil Army" mit Waffen in Bürgerhand, als es 1791 in den USA noch keine Standing Army gab. Selbstverteidigung gegen den eigenen Staat kam als Idee hinter Amendment 2nd für die Gesetzgeber nie in Betracht."

Da scheinen Sie sich aber mit der Rechtsgeschichte der Amerikanischen Verfassung nicht beschäftigt zu haben.

Die Amerikanische Verfassung wurde maßgeblich durch die Unabhängigkeitskrieg gegen die britischen Kolonialherren und durch die englische Bill of Rights von 1689 beeinflusst, das ein Widerstandsrecht gegen Unterdrückung vorsah.

Das Problem mit dem...

...zweiten Verfassungszusatz ist, dass er heute gerne dogmatisch und nicht als Kind seiner Zeit betrachtet wird. Beinahe so, als würde man Lincoln's Aussage in der "Gettysburg Address" - all men are created equal - hernehmen und sagen, Frauen sind nicht gleich, also war Lincoln frauenfeindlich.

re Cosmopolitan_Citizen

"Wenn dazu ein Wahlergebnis zählt, das nicht den eigenen Präferenzen entspricht, wird diese Erhebung zu einer Bedrohung der Demokratie."
Genau das ist auch meine Sorge.
Laut Umfragen glaubt bis zu einem Viertel der Amis, dass die Wahl "gestohlen" wurde (hauptsächlich Republikaner).
Diese Lüge wird täglich von Trump und seinen Verbündeten im Kongress und in den zahllosen Medien ala Breitbart und Foxnews genährt.
Am 6. Januar hat man gesehen, was dabei heruaskommt.
Doch leider befürchte ich, dass das nur der Anfang war.
Die Demokratie steht unter massivstem Beschuss...

re Bobinho

"Die Waffenlobby fordert mehr Waffen? Es sind die Bürger in den USA die eben gerne Waffen besitzen und kaufen. Es sind die Bürger die zu großen Teilen möchten, dass diese "Freiheit" beibehalten wird. "

Ich habe auf die Tatsache hingewiesen, dass die NRA nach jedem Amoklauf die selbe Phrase herunterspult: "Wäre da noch einer mit einer Waffe gewesen, wäre es nicht passiert".

"Ach wollen die das gar nicht? Dann sind sie genausoschlimm wie die Reps in der Beziehung."

Nein, einige Democrats wollen Einschränkungen beim Kauf und beim Umbau von Waffen.
Der User "Cosmopolitan_Citizen" hat das dankenswerterweise sehr gut dargelegt...

12:54 von Blitzgescheit / @schabernack

«Da scheinen Sie sich aber mit der Rechtsgeschichte der Amerikanischen Verfassung nicht beschäftigt zu haben.

Die Amerikanische Verfassung wurde maßgeblich durch die Unabhängigkeitskrieg gegen die britischen Kolonialherren und durch die englische Bill of Rights von 1689 beeinflusst, das ein Widerstandsrecht gegen Unterdrückung vorsah.»

Die Unabhängigkeitserklärung gegenüber einem anderen Staat (The United Kingdom), von dem man sich als Unabhängige nicht mehr länger unterdrücken lassen wollte. Nicht die Selbstverteidigung mit Waffen in Bürgerhand gegen den Staat, den man gerade eben erst als unabhängig erklärt hatte.

Wäre so was wie die Erklärung vom Plemmplemm.
Sich selbst ins Knie schießen.
Wenn man schon mal 'ne Waffe hat.
Warum nicht …

Sie müssen auch verstehen, wie die Grundzusammenhänge sind.
The Mister Ben The Shapiro The Podcaster auch.

Sonst lebt das Schauermärchen vom Bösen Staatsgespenst USA, das seine Bürger knebelt, noch länger als Mr. Methusalem hab ihn selig.

@Die Demokratie steht unter massivstem Beschuss..14:44 Mr_X

Und das von 2 Seiten.
Ebenso wie in Palästina Netanjahu und die Hamas sich gegenseitig pushen,
so tun dies im sog. Wertewesten die Befürworter des militärisch-industriellen Komplexes
mit den Hardlinern der chinesischen Eliten.

Alles zu Lasten eines noch lebenswerten Planeten genannt Erde.

@10:41 von Blitzdings

>> Woran liegt es?
>> Was ist der Grund dafür?

Ähh, die Deutschen haben wegen Corona Klopapier gehamstert, die Franzosen Rotwein und die Amis halt Waffen. oO
Jedem Tierchen sein Pläsierchen. -.-

@Am 04. Juni 2021 um 11:49 von fathaland slim

ZItat: ">>Ich verfolge regelmäßig den Podcast "The Ben Shapiro Show" des gleichnamigen, blitzgescheiten politischen Kommentator Ben Shapiro und teile in den meisten Punkte seine Ansichten.<<

Er ist ja auch ein antiliberaler Erzreaktionär.

Belege, Quellen?"

Und jetzt?

@Am 04. Juni 2021 um 12:04 von MRomTRom

Zitat: "‚Ich verfolge regelmäßig den Podcast "The Ben Shapiro Show…‘
Ach, Sie sind das. Wenigstens einer, der dieser Randfigur folgt."

Und jetzt?
Was ist konkret Ihr Sachargument?

@Am 04. Juni 2021 um 12:24 von Nettie

ZItat: "„Dieses Free Cowboy Law & Order John Wayne & Saloon Gedöne hat sich im Lauf der Zeit zu den Libertären aufgemacht, die schon in der Existenz Staatlicher Strukturen so was wie den Teufel sehen, der die Freiheit über den Haufen schießt“

Genau. Dieses Gedöne beruht auf einem grundlegenden Missverständnis: Seine Protagonisten sehen den Staat als eine sinistre „Übermacht“, gegen die sich verteidigen müssten, statt sich selbst als integralen Teil desselben."

Ja. Diese komische Gedöns.

Gedenken wir der Nordkoreaner, der Bürger der DDR, der Sovietunion, Mao-China, Nazi-Deutschlands, Venezuela, Berlins, Rote-Khmer-Kambodscha, die - zum Glück - nicht den Fehler gemacht haben und diesem "Missverständnis" anheimgefallen waren und erst einmal brav ihre Waffen abgegeben hatten. I

@10:32 von Quakbüdel

>> GST

Ähh, die GST war nur ein 2-Wochen-Lehrgang, der von den Meisten eh nur genutzt wurde, um (für 20 Mark der DDR) den Mopedführerschein zu machen.

P.S.: Ich habe damals einfach meinen "Junger Sanitäter" in Gold gezeigt und hatte meine Aufgabe:
* ca. ein dutzend Mal Sonnenbrand
* 1x leichte Schnittwunde (Fuß)
* 1x Druckverband (offene Fraktur rechter Unterarm) nach Mopedunfall → nicht schön für einen 14-jährigen!!!

@ 12:37 von Tinkotis

"""> die wichtigsten Medien sind interessengesteuert, Beispiel Fox News, ind unterdrücken andere Meinungen"""

Welche Medien sind nicht interessengesteuert?
Und Sie verwechseln Meinungsfreiheit mit Medienvielfalt.

Und von der Medienvielfalt, Medienfreiheit und Meinungsfreiheit wie in den USA kann man in allen anderen Ländern nur träumen.

"""> zwischen exakt zwei Parteien"""

Dafür aber echte Regierungswechsel, und nicht wo de facto ein Parteienblock dauerhaft regiert.

12:34 von Sisyphos3

«… weil ich die Meinung vertrete Menschen, wie auch Kulturen
haben eben unterschiedliche Schwächen/Eigenheiten.
und hierzulande kauft man sich in Notzeiten (Corona) eben Klopapier
in Italien Pasta, die Franzosen Kondome und die Amis munitionieren sich eben auf.»

Sehr teures Vergnügen … das mit Waffen hamstern in Krisensituationen.

Kriegt man einen Colt, eine Smith & Wesson, oder ein halbautomatisches Gewehr überhaupt "al dente" zubereitet? Oder nur "Al Capone"? Egal … schmeckt wohl beides wie Hulle. Ich möchte es nicht essen müssen bei Krise.

Was taugt so ‘ne Knarre als Klopapier-Ersatz?
Vermutlich mehr als anstelle von Pasta.
Das aber auch nur ungeladen.

Die Pariser protestieren gegen ihren Ersatz durch die Wumme.
Mit gutem Grund, und bester Berechtigung.

Waffen kaufen bei Krise ist noch mehr einfallslos als Klopapier-Vorräte kaufen für die nächsten 10 Jahre. Nimmt aber weniger Lagerplatz in Anspruch als das. Oder als 1 Tonne Nudeln bei La Mama Bella Italia in der Küche.

11:47 von schabernack

auch eine Verfassung sollte man gelegentlich mal in Frage stellen dürfen
die US Verfassung über 200 Jahre alt ebenso, wie unsere mit gerade mal 70 Jahren
an der ja auch permanent rumgeflickt wird und politisch umgedeutet

11:10 von Blitzgescheit| Lesen ist von vorteil

Ihr Zitat:

'Die Anzahl der Suizide ist in der Zahl von fast 20.000 Toten durch Schusswaffen nicht aufgeführt.'

Der TS-Beitrag formuliert wörtlich:

'Knapp 20.000 Menschen starben in den USA 2020 durch eine Kugel: ermordet, bei Festnahmen, Unfällen und nicht zuletzt Suiziden.'

Von SEPARAT haben Sie im Kommentar zu User Hanno Kuhrt nichts geschrieben. Sie haben sich einfach mal wieder wie so oft in eine Sackgasse vergaloppiert und gebrauchen Ausflüchte so inflationär wie ihre Nicks.

re Tinkotis

Dem vielnamigsten User wurden schon etliche Male (unter all seinen Nicks) die erheblichen Mängel der US-Demoratie dargelegt (vom Wahlmännergremium über diskriminierende Wahlgesetze bis hin zum Surpreme Court).
Nur sind halt als Antwort außer fadenscheinigen Thesen und Folgethesen (ohne wirkliche Belege) und einigen Vorwürfen (ala "Strohmannargument") nichts zurückgekommen...

@Am 04. Juni 2021 um 15:29 von MRomTRom

Zitat: "'Knapp 20.000 Menschen starben in den USA 2020 durch eine Kugel: ermordet, bei Festnahmen, Unfällen und nicht zuletzt Suiziden.'

Von SEPARAT haben Sie im Kommentar zu User Hanno Kuhrt nichts geschrieben. Sie haben sich einfach mal wieder wie so oft in eine Sackgasse vergaloppiert und gebrauchen Ausflüchte so inflationär wie ihre Nicks."

In der Tat Lesen und vor allem das Textverständnis von mindestens eines Grundschülers sind von Vorteil.

Richtigerweise habe ich geschrieben, dass die Zahlen von in Suiziden bei derartigen Statistiken [über Tote durch Schusswaffen] nicht aufgeführt werden.

Wenn für Sie ein solcher Zusammenhang zu schwer zu verstehen ist, hätten Sie auch ebenso die von mir verlinkte Statistiken studieren können, was für Sie wahrscheinlich die nächste intellektuelle Hürde war.

15:02 von Blitzgescheit | Zur Tyrannei keine Sachargumente ?

Und jetzt?
Was ist konkret Ihr Sachargument?

Dem Sachthema weichen Sie mal wieder aus.
Die Frage war eindeutig. Ihre Antwort ein Ausfall.

Wer entscheidet über das Vorliegen der Tyrannei durch den Staat? Der einzelne Waffenbesitzer ? Gibt es dafür ein Kriterium, bei dessen Eintreten die Tyrannei ausgerufen und jeder zu den Waffen greifen darf ?
Wer wird dann mit diesen Waffen angegriffen ?
Staatsbedienstete wie Polizisten, Steuerbeamte, Bürgermeister, Kongressabgeordnete ?

Jetzt aber mal ohne Ausflüchte konkret antworten.

@Am 04. Juni 2021 um 10:04 von schabernack

Zitat: "In No-Gun-Country Japan waren es 2017 all incl. … 11."

Guns ain't kill people. People kill people.

Kann es sein, dass Sie hier einen nicht fundierten Zusammenhang erstellen?

Kann es sein, dass die geringe Anzahl an Toten durch Schusswaffen in Japan auch damit zusammenhängen, dass Japan kulturell und ethnisch ein sehr homogenes Land ist?

Nicht immer gleich einen Zusammenhang zu erkennen glauben, nur weil eine Korrelation vorliegt.

@Am 04. Juni 2021 um 12:38 von schabernack

Zitat: "Er schreibt Bücher über so was wie:
"How Universities Indoctrinate".
Des Teufels Linkes Gedankengut … was auch sonst.
Oder:
"Some easy steps how to destroy the State""

Ja.
Sehr gute Bücher-

Die vollständigen Titel lauten aber: "Brainwashed: How Universities Indoctrinate America's Youth (2004)"

Und: "How to Destroy America in Three Easy Steps (2020)." - Wo Shapiro natürlich nicht eine Handlungsempfehlung abgibt, wie man die USA zerstören kann, sondern er beschreibt einen kulturell-ideologischen Angriff der Linken auf die USA.

15:37 von Blitzgescheit | Da kommt ja gar nix mehr

Richtigerweise habe ich geschrieben, dass die Zahlen von in Suiziden bei derartigen Statistiken [über Tote durch Schusswaffen] nicht aufgeführt werden.

Jetzt wird es aber ganz schwach. Dass Sie das geschrieben haben ist doch nicht das Thema sondern dass es im Vergleich zu dem was der TS-Beitrag sagt, nicht stimmt.

Wie oft denn noch ?

'Knapp 20.000 Menschen starben in den USA 2020 durch eine Kugel: ermordet, bei Festnahmen, Unfällen und nicht zuletzt Suiziden.'

Diesen Rückzug ins Persönlich-Werden können sie sich bei mir sparen, das ist nichts als Angstbeißerei. Ihre Sachargumente, wenn sie dann mal kommen, sind das Einzige, was ich lesen will.

re blitzgescheit/bote/bart

"Kann es sein, dass die geringe Anzahl an Toten durch Schusswaffen in Japan auch damit zusammenhängen, dass Japan kulturell und ethnisch ein sehr homogenes Land ist?"

Können Sie dann mal für die endlosen Massakern in den USA (von Columbia über Newtown bis Parkland) darlegen, inwiefern die ethnische Zusammensetzung der USA eine Rolle gespielt hat?
Genau das imlizieren Sie hier ja (hat ja auch lange genug gedauert):
Multikulti (Ihr schlimmster Alptraum) ist schuld.
Ich erwarte jetzt keine wirkliche Antwort (außer Ausflüchten, Lavierungen oder Dozierungen).

Aber einmal mehr faszinierend, mit welcher argumentativen Plattheit Sie hier vorgehen...

@Am 04. Juni 2021 um 15:39 von MRomTRom

Zitat: "Dem Sachthema weichen Sie mal wieder aus.
Die Frage war eindeutig. Ihre Antwort ein Ausfall."

Nein. Meine Antwort war bisher nur nicht freigeschaltet.

Zitat: "Wer entscheidet über das Vorliegen der Tyrannei durch den Staat? Der einzelne Waffenbesitzer ? Gibt es dafür ein Kriterium, bei dessen Eintreten die Tyrannei ausgerufen und jeder zu den Waffen greifen darf ?"

Nein. Nicht der durchgeknallte Waffenbesitzer, sondern die Verfassung und bestehende Gesetze. Die Verfassung - in diesem Fall die Amerikanische - schützt unveränderliche Freiheitsrechte, die ohne Weiteres, das heißt durch Maßnahmen, die in der Sache nicht begründet sind, nicht abgeschafft oder beschränkt werden dürfen.

Ihr Beispiel mit dem Strafzettel an der Windschutzscheibe oder der Steuererklärung, die einem nicht gefällt, ist trivial und nichtig. Verstöße gegen die StVO oder Steuerrecht sind ja ebendort geregelt.

Noch Fragen?

@Blitzgescheit, 15:10

Nun, darüber, wie es um die Glaubwürdigkeit der „Waffenverteidiger“ und ihrer Gegner bestellt ist, kann sich ja jeder selbst ein Bild machen.

Dass ausgerechnet Waffen, Drogen und Menschenhandel in unserer globalen Wirtschaft erwiesenermaßen die Haupt-„Wachstumstreiber“ sind - und zwar deshalb, weil sich damit das meiste Geld „machen“ lässt (Genaueres dazu u.v.a. hier:

oe1.orf.at/artikel/204930/Das-Schwarzbuch-des-globalisierten-Verbrechens
itfglobal.org/de/about-us/who-we-are)

ist jedenfalls alles andere als Zufall.

Ben Shapiro ist der Götz Kubitschek Amerikas

Genau wie Kubitschek ein Randler in ultra-rechten, trüben Gewässern für extreme Minderheiten und der sich mit den konservativen Kommentatoren nicht messen kann.

Ein Typ, der Themen, die keine sind, in seinem Treibhaus züchtet und dann wartet, dass darauf Paranoia gedieht. Forget it.

"Ausschreitungen am Rande der "Black Lives Matter"-Protesten"?

Zitat: "Dann kamen die Ausschreitungen am Rande der "Black Lives Matter"-Proteste und schließlich die Sorge, dass ein demokratischer Sieg bei der Präsidentschaftswahl zu mehr Waffenkontrolle führen könnte - viele Republikaner wollten sich rechtzeitig eindecken."

"Ausschreitungen am Rande der "Black Lives Matter"-Protesten"?

Wenn bei BLM-"Protesten"

- Sachschäden iHv. 3 Mrd. USD verursacht
- 10.000 Menschen verletzt
- 30 + (darunter viele Schwarze!) Menschen getötet

... dann scheinen die Aussschreitungen bei BLM-Protesten keine randständige Erscheinung gewesen zu sein!

re MRomTRom

"Jetzt wird es aber ganz schwach."

Immer wenn man denkt, das Niveau könne nicht tiefer sinken, kommt noch ein Kommentar des Boten.

"Diesen Rückzug ins Persönlich-Werden können sie sich bei mir sparen, das ist nichts als Angstbeißerei.Ihre Sachargumente, wenn sie dann mal kommen, sind das Einzige, was ich lesen will. "

Da warte ich schon seit dem Tag, als der User mit seinem ersten von x-verschiedenen NIcks hier im Forum erschienen ist.
Man könnte fast meinen, es ginge ihm gar nicht um eine sachliche Debatte.
Welch schrecklicher Verdacht...

12:34 von sisyphos3

>>ich rede mir doch den Mund fusselig
und werde doch noch beschimpft
weil ich die Meinung vertrete Menschen, wie auch Kulturen
haben eben unterschiedliche Schwächen/Eigenheiten

und hierzulande kauft man sich in Notzeiten (Corona) eben Klopapier
in Italien Pasta, die Franzosen Kondome und die Amis munitionieren sich eben auf<<

Ohne Sie beschimpfen zu wollen (wer macht das eigentlich?), aber Ihr Mantra von der Unkritisierbarkeit von Nationen und Ländern trägt Sie durch das Forum.
Da fehlen mir manchmal die Worte.
Ebenso bei der Aussage, dass es für Sie egal ist, ob die Leute Klopapier, Kondome (wie lustig im Vergleich) oder Waffen horten.
Das ist doch nicht Ihr Ernst?

15:41 von Blitzgescheit / @schabernack

«Zitat: "In No-Gun-Country Japan waren es 2017 all incl. … 11."»

«Guns ain't kill people. People kill people.
Kann es sein, dass Sie hier einen nicht fundierten Zusammenhang erstellen?»

Oh My God … hours later.

20.000 = Zahl 1.・11 = Zahl 2.
Japan x3 in Bevölkerungszahl zur USA = 33.

Dazu eine Antwort meinerseits auf ganz genau den gleichen hund'schen Zahlen-Pawlov. Wuff … wuff … Zusammenhang konstruiert … hat der @schabernack.

Hat er nicht. Aber das schreibt er hier auch nicht als Gebetsmühle einmal jede neue Stunde. Einmal muss reichen. Bleibt ja erst mal stehen ohne Geheimtinte. Kann man dann nachlesen an Ort zu Zeit.

«Kann es sein, dass die geringe Anzahl an Toten durch Schusswaffen in Japan auch damit zusammenhängen, dass Japan kulturell und ethnisch ein sehr homogenes Land ist?»

"How the state disarms". Eigenzitat meinerseits von oben.
Gibt es Bücher drüber, warum und wie das in Japan so ist.

«Nicht … gleich … zu erkennen glauben.»

Besser isses ohne Hund.

Scheindebatte

Betrachtet man nur Weiße und Ostasiaten, dann liegt die Gewaltkriminalität per Capita in etwa auf europäischem Niveau. Das Problem, das hier pauschal als amerikansisches Problem gerahmt wird, ist wie so oft vorallem ein afroamerikanisches Problem.

15:55 von Blitzgescheit| Sie weichen der Frage aus

Nein. Nicht der durchgeknallte Waffenbesitzer, sondern die Verfassung und bestehende Gesetze. Die Verfassung - in diesem Fall die Amerikanische - schützt unveränderliche Freiheitsrechte, die ohne Weiteres, das heißt durch Maßnahmen, die in der Sache nicht begründet sind, nicht abgeschafft oder beschränkt werden dürfen.

Die 'Antwort' ist eine Nicht-Antwort auf die gestellte Frage.
Kapieren Sie das Thema nicht oder haben Sie einfach nur keine Antwort ?

Für den Schutz der verfassungsmäßigen Rechte ist der Supreme Court zuständig. Vor dem wird geklagt, wenn Gesetze oder staatliche Maßnahmen als Verstoß gegen Freiheitsrechte oder Verfassungsartikel angesehen werden. Dazu braucht es keine Tyrannen-Bekämpfung.

Die von Ihnen unterstützte Shapiro-These ist jedoch, dass amerikanische Bürger sich bewaffnen dürfen, um mit diesen Waffen gegen einen tyrannischen Staat zu kämpfen.

Ich wiederhole die Frage: wann tritt der Fall ein, in dem ein Waffenbesitzer gegen den Staat kämpft ?

@Am 04. Juni 2021 um 16:00 von MRomTRom

Zitat: "Ben Shapiro ist der Götz Kubitschek Amerikas
Genau wie Kubitschek ein Randler in ultra-rechten, trüben Gewässern für extreme Minderheiten und der sich mit den konservativen Kommentatoren nicht messen kann."

Ein ziemlich verwegener Vergleich, aber wenn Sie meinen ... ist dann der Shapiro - selber Jude - auch ein "Antisemit"?

Wenn Sie nun auch noch ein fundiertes Sachargumenten brächten, könnte ich Sie ernst nehmen.

Zitat: "Ein Typ, der Themen, die keine sind, in seinem Treibhaus züchtet und dann wartet, dass darauf Paranoia gedieht. Forget it."

Ok. Forget it.

Dann verstehe ich aber nicht immer die hysterischen Reaktionen, die kommen (wie bspw. die Ihrige), wenn ich den Namen Ben Shapiro erwähne. Erklären sie mir es!

15:49 von Blitzgescheit / @schabernack

«Wo Shapiro natürlich nicht eine Handlungsempfehlung abgibt, wie man die USA zerstören kann, sondern er beschreibt einen kulturell-ideologischen Angriff der Linken auf die USA.»

Was soll er sonst auch schreiben.
Der rechts-verstrahlte Pamphletologe.

@10:41 von Blitzgescheit

"Woran liegt es?

Was ist der Grund dafür?"

Wenn man Blitzgescheit ist sollte man das wissen.

Die Cowboy-Mentalität der

Die Cowboy-Mentalität der Amis wird immer bleiben. Das ist nun mal historisch bedingt.

Doch eine Gesetzgebung, die zumindest etwas "Ordnung" in den Waffenbesitz bringt, wäre dringend erforderlich.
Nur: Wer will das politisch durchsetzen? Ich sehe niemanden, der das wagt!

@Am 04. Juni 2021 um 15:57 von Nettie

Zitat: "Nun, darüber, wie es um die Glaubwürdigkeit der „Waffenverteidiger“ und ihrer Gegner bestellt ist, kann sich ja jeder selbst ein Bild machen.

Dass ausgerechnet Waffen, Drogen und Menschenhandel in unserer globalen Wirtschaft erwiesenermaßen die Haupt-„Wachstumstreiber“ sind - und zwar deshalb, weil sich damit das meiste Geld „machen“ lässt ("

Ooooch .... lassen Sie es doch. Gegen ad hominem-Nicht-Argumente bin ich immun. Sie amüsieren mich vielmehr.

Nennen Sie doch viel lieber einmal ein Sachargument für oder gegen Waffen.

Wenn Sie gemerkt haben, habe ich, Bezugnehmen auf Ben Shapiro, den ich ansonsten sehr schätze, ein Argument GEGEN die liberalen Waffengesetze in den USA zu Gunsten der restriktiven Waffengesetze in D angeführt.

@15:01 von saschamaus75

Bravo, gnadenlos gute Logik :). Danke für diese Aufklärung.

16:07 von Kleomenes | Jetzt im neuen Kittel ?

'Das Problem, das hier pauschal als amerikansisches Problem gerahmt wird, ist wie so oft vorallem ein afroamerikanisches Problem.'

Oh Mann, jetzt im neuen Kittel, weil der alte brennt ?

Ihre anti-afroamerikanischen Einstellungen sind in allen Facetten, bekannt. Egal unter welchen Nick.

@Am 04. Juni 2021 um 16:11 von MRomTRom

Zitat: "Für den Schutz der verfassungsmäßigen Rechte ist der Supreme Court zuständig. Vor dem wird geklagt, wenn Gesetze oder staatliche Maßnahmen als Verstoß gegen Freiheitsrechte oder Verfassungsartikel angesehen werden."

Diesen Supreme Court hat aber in verschiedenen Ländern - bspw. Nazi-Deutschland - nicht funktioniert und hat dazu geführt, dass die Großeltern Shapiros durch ein totalitäres Regime getötet wurden.

Ich gebe Ihnen ja Recht, dass das "Tyrannen-Argument" für die Zeit, wo die USA ein funktionierenden SC ein hypothetisches bzw. ein aktuell nicht relevantes Argument ist. Es wurde von Shapiro und mir zur Begründung des 2. Amendment unter den Nachwirkung der britischen Herrschaft bei der Geburt der freien Amerikanischen Nation herangeführt.

Aktuell finde ich allerdings, dass das dt. BVerfG uns seit Jahren nicht ausreichend vor Rechtsbrüchen/Eingriffe in Freiheitsrechte durch die Regierung schützt.

Geeignetes Mittel sind aber nicht Waffen, sondern die Wahl einer Partei.

Gibt es gar keine Pflichten

Gibt es gar keine Pflichten zu dem Recht auf Waffen? Anscheinend nicht dies Gier unbeschränkt an jeden X Beliebigen Waffen zu verkaufen fällt der Amerikanischen Gesellschaft irgend wann mal ganz furchtbar auf die Füße

@Am 04. Juni 2021 um 16:13 von nepal82

Zitat: ""Woran liegt es?

Was ist der Grund dafür?"

Wenn man Blitzgescheit ist sollte man das wissen"

Zum Blitzgescheitsein gehört es ebenso, seine Argument abzuwägen und sich nur zu Wort zu melden, wenn man einen Untersuchungsgegenstand von allen Seiten betrachten, Prämissen und Fakten eingehend geprüft hat.

Insofern ist es manchmal blitzgescheiter, sein Unwissen zuzugeben, anstand Unfug, Fake News und Verschwörungstheorien am Fließband zu verbreiten, wie das so manch ein grünlinker Kommentator hier mahct.

@Am 04. Juni 2021 um 16:13 von schabernack

Zitat: "«Wo Shapiro natürlich nicht eine Handlungsempfehlung abgibt, wie man die USA zerstören kann, sondern er beschreibt einen kulturell-ideologischen Angriff der Linken auf die USA.»

Was soll er sonst auch schreiben.
Der rechts-verstrahlte Pamphletologe."

Ja, aber im Gegensatz zu Ihnen, formuliert dieser "rechts-verstrahlte Pamphletologe" ein durch Zahlen, Daten und Fakten nachprüfbares, logisch konsistentes Argument, um seine Argumentation zu untermauern, wohingegen Sie nur in der Lage sind, mit inhaltsfreien Framingvokablen à la "rechts-verstrahlte Pamphletologe" um sich zu werfen.

Verzeihen Sie mir, dass ich dann einen Ben Shapiro doch überzeugender finde.

re 15:01 artist22: Komplex oder Komplexe?

>>Ebenso wie in Palästina Netanjahu und die Hamas sich gegenseitig pushen,
so tun dies im sog. Wertewesten die Befürworter des militärisch-industriellen Komplexes
mit den Hardlinern der chinesischen Eliten.<<

Bitte erklären Sie mir, ob ich mich auch zu diesem „Komplex“ zählen müsste oder ob ich einen solchen „Komplex“ haben müsste!

Und wo herrscht kein solcher „Komplex“? Vielleicht könnte man dorthin ziehen? Wenn die einen mit „Komplexen“ denn nehmen würden...

@16:30 von Blitzgescheit

"Insofern ist es manchmal blitzgescheiter, sein Unwissen zuzugeben, anstand Unfug, Fake News und Verschwörungstheorien am Fließband zu verbreiten, wie das so manch ein grünlinker Kommentator hier mahct."

Ich bin erstaunt, dass sie derartiges schreiben. Wäre gut, wenn SIE sich daran halten würden.

16:26 von Blitzgescheit

'Ich gebe Ihnen ja Recht, dass das "Tyrannen-Argument" für die Zeit, wo die USA ein funktionierenden SC ein hypothetisches bzw. ein aktuell nicht relevantes Argument ist.'

Dann haben wir einen Punkt erreicht, an dem das 'Tyrannenkampf-Thema' als Argument für Waffenbesitz in heutiger Zeit vom Tisch ist.

Der Verweis auf deutsche Verhältnisse bringt für die Betrachtung der amerikanischen Verhältnisse mit Bezug auf Waffenbesitz und auf die Verfassung nichts. Deswegen fliegt das hier raus.

@Mister_X (15:30)

Stimmt. Zumal ja immer die Frage im Raum steht, ob man es nur mit einem sehr überzeugtem Individuum zu tun hat oder vielleicht doch mit einer Gruppe von Profis.
Aber wenn man nicht ab und zu widerspricht, könnten andere auf die Idee kommen, dass das schon seine Richtigkeit hat, was manche User hier zum Besten geben. Mit einer Gegenthese weckt man jedoch vielleicht bei manchen die Lust, sich mal etwas mehr mit einem Thema zu beschäftigen.

@Blitzgescheit, 16:15

„Nennen Sie doch viel lieber einmal ein Sachargument“

Welchen Sinn sollte das machen? Sie schreiben doch selbst, dass Sie gegen Argumente immun seien.

@Am 04. Juni 2021 um 16:40 von nepal82

Zitat: ""Insofern ist es manchmal blitzgescheiter, sein Unwissen zuzugeben, anstatt Unfug, Fake News und Verschwörungstheorien am Fließband zu verbreiten, wie das so manch ein grünlinker Kommentator hier mahct."

Ich bin erstaunt, dass sie derartiges schreiben. Wäre gut, wenn SIE sich daran halten würden."

Wieso? Ich bin doch kein grünlinker Verschwörungstheoretiker?

Wo soll ich denn Unfug, Fake News und Verschwörungstheorien verbreiten? Können Sie das einmal konkret und in der Sache darlegen, oder ist das eine Fake News Ihrerseits?

@Traumfahrer um 09:17

Sie sollten dabei berücksichtigen, daß auf Grund des verbreiteten Waffenbesitzes ein Putsch von oben gegen die Bürger nicht möglich ist.

@16:45 von Blitzgescheit

Obwohl mir bewusst ist, dass ich grade den "Troll füttere"... lesen sie ihre früheren Kommentare, denken einen Moment nach und wenn dann so etwas eine blitzgescheite Erleuchtung eintritt sind, glaube ich , alle forumsmitglieder dankbar.

@Am 04. Juni 2021 um 16:42 von MRomTRom

Zitat: "Der Verweis auf deutsche Verhältnisse bringt für die Betrachtung der amerikanischen Verhältnisse mit Bezug auf Waffenbesitz und auf die Verfassung nichts. Deswegen fliegt das hier raus."

Weitestgehend, ja. Wenn man den hypothetischen Fall des "tyrannischen Übergriffes" durch den Staat, den so manch ein wackerer Waffenbesitz präventiv vorbeugen möchten, dabei außer acht lässt.

Wie gesagt: auf deutsche Verhältnisse bezogen, sehe ich teilweisen den "tyrannischen Übergriff" des Staates/Regierung auf die Freiheitsrechte der Bürger bereits erfüllt. Würden unsere Institutionen ausreichend gut funktionieren, hätten sie den Verfassungsfeinden und Rechtsbrechern in der Bundesregierung und EU schon längst ein Ende bereitet.

Ich setze aber immer noch - auch wenn das fast schon ein Irrealis ist - auf den mündigen und informierten Bürger. Denn - wie der feinsinnige Philosoph John J. Rambo bemerkte: "I've always believed that the mind is the best weapon.”

re Tinkotis 16:43

Den Kommentar kann ich zu 100% unterschreiben. Das ist der wichtigste Grund, den betreffenden Usern zu antworten. Auch wenns schwerfällt...

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@15:30 von Mister_X

"""die erheblichen Mängel der US-Demoratie dargelegt (vom Wahlmännergremium über diskriminierende Wahlgesetze bis hin zum Surpreme Court)"""

Das Problem liegt in den USA eher im Gerrymandering der Wahlkreise. Aber auch das ist eine Kleinigkeit verglichen mit den Demokratiedefiziten in den restlichen westlichen Ländern.

@Blitzgescheit (16:30)

"Zum Blitzgescheitsein gehört es ebenso, seine Argument abzuwägen und sich nur zu Wort zu melden, wenn man einen Untersuchungsgegenstand von allen Seiten betrachten, Prämissen und Fakten eingehend geprüft hat."

Okay, aber wo bleibt beim Schreiben der ganzen Kommentare denn noch die Zeit zum Abwägen, Betrachten und Prüfen?

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