Kommentare

Warum die Wahl wichtig ist

gab es jemals ne "unwichtige" Wahl ?
ich erinnere mich nicht dass ein Politiker dies behauptete oder die Medien
Es wird bestimmt nicht die Welt untergehen
im einen wie anderen Fall

07:52 von Sisyphos3

>>Warum die Wahl wichtig ist
gab es jemals ne "unwichtige" Wahl ?<<

Einfach den ganzen Artikel lesen.
Schon im übernächsten Satz kommt die Erklärung. "In Sachsen-Anhalt kämpft die CDU um die Macht und gegen die AfD. Es ist eine Wahl mit begrenzter Signalwirkung für den Bund - aber durchaus mit Sprengkraft.

@Sisyphos3

Natürlich ist immer jede Wahl wichtig.
Nur im Moment leben wir in einer etwas merkwürdigen Zeit, wo sich die Gesellschaft immer mehr spaltet und Teile davon auch verarmen und in sehr vielen Großstädten eine enorme Wohnungsnot herrscht und es kaum mehr bezahlbaren Wohnraum gibt wie z.B. bei uns im Großraum Stuttgart.
Deshalb finde ich es sehr gefährlich, daß inzwischen sehr viele Parteien zur Wahl antreten, die sich alle superdemokratisch nennen, manche aber sehr diktatorisch auftreten, wenn man bei den Vorsitzenden genauer hinhört.
Man kann nur hoffen, daß in Sachsen-Anhalt Haseloff eindeutig gewinnt und er ein glückliches Händchen hat bei der Regierungsbildung. Ich wünsche ihm alles Gute.

Wanderwitz hat recht

In einem Land, wo Wähler kein Problem damit haben, heute der Linken und morgen der AfD ihre Stimme zu geben, ist alle Hoffnung auf politische Vernunft verloren. Wer mit einer Wahl nicht mehr anfangen kann, als es "denen da oben mal zu zeigen", der sollte bitte schön nicht über die Geschicke des Landes bestimmen.
Das ist jetzt nicht gegen die Linke gerichtet. Bürger, die sie aus Überzeugung wählen, sollen das bitte weiterhin tun. Aber wer bisher aus den selben Gründen links gewählt hat, wie er jetzt rechts-außen wählt, nämlich aus purem kindlichem Trotz, dem ging es noch nie um fortschritlliche linke Politik, und dessen Stimme wird niemand vermissen.
Nichtsdestoweniger: die GroKo-Parteien "haben fertig" im Osten. Und neben Phantasie fehlt vor allem jegliche Einsicht in die eigenen Fehler.

Warum die Wahl wichtig ist

Die Bevölkerung hier im Osten identifiziert sich noch nicht so selbstverständlich mit der Demokratie und neigt prozentual gesehen stärker zu autoritären "Alternativen" als das im Westen der Fall ist. Für Corona, aber auch für eigene Fehler wird schnell die Politik verantwortlich gemacht.

Blindgänger

Die AFD hat zur Bewältigung der Corona-Krise nichts beigetragen, nur alles torpediert, erhält aber trotzdem vermutlich um die 20% Wählerstimmen in Sachsen-Anhalt. Das ist doch nicht gerecht.

um 07:52 von Sisyphos3

Signal-Wirkung anderer Art

Es gibt derzeit noch kein Bundesland, in dem die AfD eine Wahl gewonnen hätte. Wenn dies in Sachsen-Anhalt passieren sollte, hätte das Signal-Wirkung. Und für mindestens eine Gruppe, die ohnehin schon 17 Horror-Monate hinter sich hat, wäre das eine Katastrophe:

die Tourismus-Branche.

Denn viele Menschen werden sich zweimal überlegen, ob sie im "einzigen AfD-Land" Urlaub machen wollen, auch wenn die AfD natürlich weiterhin nicht an der Regierung beteiligt sein wird.

Klar haben die anderen Neuen Bundesländer ähnliche Zahlen, aber es ist eben ein psychologischer Unterschied, wenn so ein "Titel" errungen wird.
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Nichts bewirkt

Die AFD hat zur Lösung der drängenden Probleme bisher nichts beigetragen. Viel mehr als 5 Prozent der Stimmen dürfte sie eigentlich nicht bekommen, wenn Politik gerecht wäre.

Man schreibt gerne der AfD

Man schreibt gerne der AfD zu, dass sie sich überwiegend aus unzufriedenen Wählern speist. Das ist tatsächlich für die CDU ein Problem, denn ein Teil der unzufriedenen Wähler, kommt ursprünglich von der CDU.

Die alten Parteien habe es selbst vergeigt, hätten sie eine gute Politik gemacht, dann gäbe es die AfD nicht.

Die AfD scheint ein notwendiges Korrektiv zu sein.

Wanderwitz irrt sich

Angesichts der anteiligen Unterstützung in der Wählerschaft für die verschiedenen politischen Inhalte und Programme, haben die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt mit denen der etablierten freiheitlichen Demokratien mehr gemeinsam, als die Wahlergebnisse in den mittlerweile ziemlich linksautoritär abgedrifteten westlichen Bundesländern.

Warum die Wahl wichtig ist, für wen?

Für die Menschen oder für die eingesessenen Parteikader.

Alle Altparteien ähneln sich so sehr das es fast nur noch um ein sogenanntes Vereinsverhalten geht was die Masse wählt.

Warum die AfD weiter „geschnitten“ wird

Sicher. Es gibt starke Rechtsradikale Tendenzen in der Partei. Sie ist ein Sammelbecken geworden, nicht nur, aber eben auch für alle möglichen Gruppierungen, die sicherlich nicht alle mit beiden Füßen auf dem Boden des GG stehen.

Aber ist das bspw bei der Linkspartei so viel anders?

Ist jeder, der das Grundgesetz ändern möchte, ein Radikaler..? Es ist ja durchaus vorgesehen, dass man manche Artikel im GG mit entsprechenden Mehrheiten ändern kann.

Daher denke ich der Grund ist ein anderer: Konkurrenzkampf. Die AfD hat wohl das Potential zu einer der stärksten Parteien bundesweit zu werden, wenn man die Stigmatisierung aufheben würde.

Das die weiter bestehen bleibt, daran haben natürlich alle Parteien ein gemeinsames Interesse.

Insbesondere rot rot grün würde unwahrscheinlicher werden, sollte die AfD „koalitionsfähig“ werden.

Zudem: durch die Ablehnung stärkt man die radikalen Kräfte bei der AfD und auch die Basis radikalisiert sich deswegen weiter.

Ist das so gewollt..?

Am 06. Juni 2021 um 08:16 von Heidemarie Bayer

Nur im Moment leben wir in einer etwas merkwürdigen Zeit, wo sich die Gesellschaft immer mehr spaltet und Teile davon auch verarmen und in sehr vielen Großstädten eine enorme Wohnungsnot herrscht und es kaum mehr bezahlbaren Wohnraum gibt wie z.B. bei uns im Großraum Stuttgart.
Deshalb finde ich es sehr gefährlich, daß inzwischen sehr viele Parteien zur Wahl antreten, die sich alle superdemokratisch nennen, manche aber sehr diktatorisch auftreten, wenn man bei den Vorsitzenden genauer hinhört.
Man kann nur hoffen, daß in Sachsen-Anhalt Haseloff eindeutig gewinnt und er ein glückliches Händchen hat bei der Regierungsbildung. Ich wünsche ihm alles Gute.
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Ach wie schön Sie das geschrieben haben und das Problem erkannt haben.
Das Sie aber der Partei die für genau die Probleme verantwortlich ist alles Gute wünschen hat schon etwas.
Statt gute Politik für den Bürger zu machen, wird der Politische Gegner diffamiert, der die Mängel benennt.

@Tremino um 08:16

„07:52 von Sisyphos3
>>Warum die Wahl wichtig ist: gab es jemals ne "unwichtige" Wahl ?<<

Einfach den ganzen Artikel lesen. Schon im übernächsten Satz kommt die Erklärung. "In Sachsen-Anhalt kämpft die CDU um die Macht und gegen die AfD. Es ist eine Wahl mit begrenzter Signalwirkung für den Bund - aber durchaus mit Sprengkraft.“

Jede Landtagswahl hat für diejenigen, die in dem Bundesland leben, eine gewisse Bedeutung; aber klar ist auch, dass nicht jedes Bundesland eine gleich große Bedeutung für Deutschland hat - NRW und Bad.-Württ. oder auch Niedersachsen und Bayern haben nun mal ein anderes Gewicht in diesem Land als z. B. Bremen oder das Saarland oder einige Ostbundesländer.
Wobei im Osten der Republik immer gegen die AfD zu gewinnen ist, weil die da deutlich mehr Zulauf haben als im Westen (v. a. der Niedergang der Linken (von Thüringen abgesehen, was mit der Person Ramelow zu tun hat; ähnlich wie Kretschmann in BW) hat damit zu tun) - heute Abend wissen wir mehr …

Man kann sich entscheiden…

zwischen demokratischen Parteien und einer eher meiner Überzeugung nach undemokratischen Partei (Wolf im Schafspelz).

Warum die Wahl wichtig ist?

„Wahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Wahl wichtig ist“

Jede LT- oder BTW ist wichtig, weil es dadurch immer wieder aufs Neue die Chance gibt, den schwarzrotgrünen Altparteien zu zeigen, dass die Bürger diesen Wahnsinn nicht länger mit sich lassen machen.

Deshalb hoffe ich, dass die AfD stärkste Partei wird.

@Frosthorn 8:16 Uhr..

"In einem Land, wo Wähler kein Problem damit haben, heute der Linken und morgen der AfD ihre Stimme zu geben, ist alle Hoffnung auf politische Vernunft verloren."

Gab es die jemals?
Was wir erleben ist eine Spätfolge der überstürzten Wiedervereinigung. Anstatt die Bevölkerung der neuen Länder auf die Veränderungen vorzubereiten, hat man dem Wunsch der schnellen Vereinigung nachgegeben, dazu auch noch von blühenden Landschaften gefaselt.

„ Wählerbeschimpfungsbeauftragter“ Wanderwitz

So titelte die NZZ beim Thema des Tages neulich.

„ Der Ost-Beauftragte der Bundesregierung und sächsische CDU-Spitzenkandidat Marco Wanderwitz hat sich entschlossen, das Versagen der eigenen Partei den Wählern der politischen Konkurrenz vorzuwerfen. Es ist das sicherste Rezept, der Konkurrenz weitere Wähler zuzutreiben.“

„Wanderwitz: «auch nach 30 Jahren» sei die Demokratie im Osten «weniger verinnerlicht» und werde «teilweise offen abgelehnt und diskreditiert». ...man habe es im Osten «mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach 30 Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind. Das ist traurig, aber leider wahr.» Nur ein kleiner Teil dieser Menschen sei «potenziell rückholbar zu den demokratischen Parteien».
Traurig ist die Aussage, weil sie unklug ist und unwahr. Wer vor der Zeit des Mauerfalls bereits «sozialisiert» war, muss damals mindestens 20, eher 25 Jahre alt gewesen sein.“ Fortsetzung folgt..

Es wird interessant sein...

... zu sehen, inwieweit die potentiellen CDU Wähler die Partei abstrafen, da anstatt des dort favorisierten Kanzlerkandidaten Söder nun Hr. Laschet nominiert wurde. Indirekt ist es also auch eine Bewertung für Herrn Laschet hinsichtlich der BT Wahl.

Hä?

"Schluss mit dem Lockdown-Irrsinn"

Was bitte hat diese Aussage mit „rechts“ zu tun? Wer diese Aussage tätigt, zeigt vielmehr, dass er sich in dieser Zeit des mehrheitlichen Irrsinns seinen gesunden Menschenverstand bewahrt hat.

Wahlen sind immer wichtig!

Könnte es sein, das dem einen oder anderen Politiker-/-in, es langsam dämmert, dass, das Land in den letzten Jahren, und hier meine ich Deutschland, nur verwaltet wurde, anstatt es zu entwickeln.
Und jetzt die Parteien Angst vor der Antwort des Souveräns haben?
Es zeigt sich gerade wieder, wie wenig sich die vorherrschenden Parteien, die das Land sein 72 Jahren regieren, sich Gedanken machen, warum ein nicht unerheblicher Teil der wählenden Bevölkerung eine andere Meinung haben als das die, die gerade durch die Politiker propagiert wird.
Ob gendern, oder Solarzellen auf dem Neubau, einem großen Teil der (arbeitenden) Bevölkerung reicht es, und sie sucht Alternativen!
Ob Rechts von der Mitte richtig ist, glaube ich persönlich zwar nicht, aber etwas Struktur und Leitlinie benötigt der Deutsche Michel schon!

Nur gut,

dass Herr Haseloff rechtzeitig die Flanke zur AfD (Stahlknecht) dicht gemacht hat.

Der Westen der BRD hat eine

Der Westen der BRD hat eine alt hergebrachte Demokratie, der Osten eine junge. Im Westen macht sich seit Jahren Politikverdrossenheit breit, im Osten pocht man auf Veränderung. Im Osten sagt man's, was nicht gefällt, im Westen nur hinter vorgehaltener Hand. Herr Wanderwitz zu dem liegen sie falsch, und stecken die Wähler der Afd in die rechtsexteme Ecke. Jeder weiss worum es geht, und das nicht nur in Deutschland.

es ist schon erstaunlich

wie Westdeutsche Politiker sich in vorsorglichre Wählerbeschimpfung ergehen. Die Linke und die AfD sind demokratische Parteien, ob es den anderen Parteien schmeckt oder nicht. Beide Parteien vertreten Bürgerinteressen, die von den übrigen Playern im Politgeschäft in Deuschland weitgehend ignoriert werden. Oder glaubt hier jemand, untere Löhne und Lohn-Besteuerung haben in Deutschland irgend etwas mit Gerechtigkeit zu tun, oder die Zuwanderung habe nur positive Wirkungen und übe nicht etwa auch Lohn- und Mietendruck in den unteren Einkommenschichten aus. Die Denkverbote im Land sind geradezu absurd. Die Menschen sollen gegen ihre Interessen wählen und protestieren.

Weit nach links gerückt

"Eine erneute bundesweite Debatte über die Abgrenzung zur AfD, womöglich Spekulationen über bröckelnde Brandmauern, das ist so ziemlich das Letzte, was Laschet im Wahlkampf brauchen kann." Ja, aber das hätte man sich alles ersparen können. Wäre die CDU in den letzten 16 Jahren (unter Angela Merkel) nicht so weit nach links gerückt, dass sie heute von der SPD kaum noch zu unterscheiden ist, wäre die AfD niemals so groß geworden wie sie heute ist. So aber wurden konservative Werte, eigentlich der Markenkern der CDU, nach und nach linksgrünen Ideologien geop-fert. Ganz typisch die Aussage von Laschet, dass man mit der Werteunion nichts zu tun haben will.

Wählerbeschimpfungsbeauftragter - Fortsetzung

„Ergo zielt Wanderwitz mit seiner Anklage auf die heutige Generation der über 55-Jährigen. Bei der letzten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde jedoch die CDU überproportional von Menschen oberhalb der 60 gewählt.

Je stärker jemand «diktatursozialisiert» war, desto eher wählte er also die CDU – oder die Linkspartei. Die AfD hingegen gewann am stärksten in der Altersgruppe zwischen 25 und 44 Jahren. Um in Wanderwitz’ Duktus zu bleiben:

==>Es sind weniger die Diktatur- als die Merkel-Sozialisierten, die bei der AfD ihr Kreuz machen.“

Bei der BPK neulich wurde der Pressesprecher gefragt, ob Wannwitz denn Angela Merkel, die ja auch ostdeutsch und im richtigen Alter ist, auch für diktatursozialisiert hält..?!

Ich sehe das ja auch schon lange so, dass es ein Fehler war jemand mit „Sozialisierung in der DDR“ zur Kanzlerin einer Demokratie zu machen.

Das Autoritäre ist - auch bei Angela Merkel - tief verwurzelt. Corona war auch da wie ein Brennglas..

08:30 Forengeschwätz

„Die AFD hat zur Bewältigung der Corona-Krise nichts beigetragen, nur alles torpediert, erhält aber trotzdem vermutlich um die 20% Wählerstimmen in Sachsen-Anhalt. Das ist nicht gerecht.“

Gegenfrage: Was haben die Grünen zur Bewältigung der so genannten Corona-Krise beigetragen und könnten mit AB evtl. die Kanzlerin stellen?

Immerhin stemmt sich da doch die AfD dem kollektiven Wahnsinn entgegen, z.B. dass im Namen der Volksgesundheit seit über sieben Monaten die Sportstudios geschlossen sind.

Wahlen

Es ist im Laufe der Jahre immer klarer geworden , dass es zu immer mehr Parteien geführt hat ! Da alle aber nicht genügend erwirken können , und die Politik im allgemeinen beim Bürger viel verloren hat , werden immer mehr Bündnisse geschlossen !
Wäre die Politik gradliniger , glaubwürdiger und in den Entscheidungen mehr mit Erfolgen gekrönt, wäre alles leichter zwischen Bürger und Politik so aber kommen die ganzen Bündnisse und die zerreiben sich gegenseitig.
Na dann .....

Re 08:30 von Forengeschwätz

"Die AFD hat zur Bewältigung der Corona-Krise nichts beigetragen, nur alles torpediert, erhält aber trotzdem vermutlich um die 20% Wählerstimmen in Sachsen-Anhalt. Das ist doch nicht gerecht."

Was gerecht ist entscheidet der Wähler für sich.

Wer das Video von der Coronademo am Pfingstmontag in Sangerhausen gesehen kann sich nur noch angeekelt abwenden von den dafür verantwortlichen Parteien.
Die"Mitteldeutsche Zeitung" schreibt dazu"Polizei drückt 70- Jährigen bei Corona-Demo in Sangerhausen zu Boden."
Wer das Video gesehen hat sieht wie 3 Polizisten den 70 Jährigen brutalst zu fall bringen. Auch zu sehen,daß die Polizei in Sekunden eskaliert hat. Widerwärtig ohne Ende.
Ich selbst bin Mansfelder,wohne aber seit 30 Jahren im Schwarzwald. War immer CDU Wähler. Seit der Regierung Merkel hat sich das bei mir gewandelt. Wer gegen Euro, Schuldenvergemeinschaftung,falsche Umweltpolitik und offene Grenzen für Alle ist und vieles mehr,dem bleibt nur die AfD.

Einzig wählbare Partei in D

Die AfD ist aktuell die einzig wählbare Partei

Vorgeblich liberal-konservative Parteien wie die CDU / FDP verletzen seit Jahren gegen fundamentale konservative und liberale Prinzipien, sei es in Bezug auf die
- Migrationspolitik
- Euro-"Rettung"
- die Haltung zum Islam
- Themen wie "Feminismus" / Gender-"Mainstream"

aufgeben.

Logischerweise besetzt die AfD nur einen riesengroßen Grand Canon von konservativ-liberaler Positionen, die grünlinkisierte ehemals konservative und liberale Parteien wie die CDU/CSU und FDP seit Jahren schon verlassen haben.

re 08:25 Forengeschwätz: Politik und Verantwortung

>>Die Bevölkerung hier im Osten identifiziert sich noch nicht so selbstverständlich mit der Demokratie und neigt prozentual gesehen stärker zu autoritären "Alternativen" als das im Westen der Fall ist. Für Corona, aber auch für eigene Fehler wird schnell die Politik verantwortlich gemacht<<

Ich teile Ihre Einschätzung. Wenn man mit einer „neuen“ Demokratie überzeugen will, muss man es zuallererst schaffen, dieses „DIE Politik“ aus den Köpfen zu kriegen. Denn dies ist naturgemäß mit teils sehr sehr düsteren Bildern besetzt.

Und das ist ein dickes Brett, das von beiden Seiten ausgeschliffen werden muss.

Der Klassiker ist der „Hoffnungsträger“, wie es Kohl nach der Wende war. Aus östlicher Sicht eben kein „Politiker“, sondern ein „Macher“. Das dieses Bild nicht lange hängen bleiben konnte, dürfte klar sein.

Man wollte „Macher“, und es kamen - „Politiker“.
Aber die hatte man ja - scheinbar - auch vorher. Und wollte diese doch nicht mehr haben.
Kurz: Die Demokratie wurde zum Alltag!

Warum die Wahl wichtig ist?

Damit die Fleischtöpfe und Büfetts der Lobbyisten bei den Großparteien nicht versiegen?

Was nutzt es der Bevölkerung?
Mehr Bezahlen fürs Klima, damit die Wirtschaft das nicht muss?
Auf eine Altersversorgung verzichten wie sie unsere Nachbarländer haben, damit wir Wirtschaftswunderland bleiben?
Großkonzerne weiter steuerfrei verdienen lassen, weil sie ihren Sitz woanders haben und der Bürger muss da dafür brav kompensieren?
USW.

@frosthorn um 08:16

„…. Das ist jetzt nicht gegen die Linke gerichtet. Bürger, die sie aus Überzeugung wählen, sollen das bitte weiterhin tun….“ - das müssen Sie dem Wahlvolk der AfD auch zugestehen; sicherlich sind bei der AfD die Protestwähler in der Mehrheit (im Vergleich zu den Linken), aber auch dort gibt es „Überzeugungswähler“. Die Linke war früher die Protestwählerpartei im Osten, hat aus welchen Gründen auch immer einen starken Niedergang (Ausnahme Thüringen, was mit der Person Ramelow zu tun hat, nicht mit der Ausrichtung der Partei) - als sie von den Protestwählern gewählt wurde, war ihr deren Gesinnung doch egal - Hauptsache Wählerstimmen und gutes Ergebnis! Jetzt hat die AfD diese Position übernommen, wobei ich befürchte, dass da die Protestwähler sogar noch besser aufgehoben sind und sich repräsentiert sehen.
„Überzeugungswähler“ sehe ich bei der CDU, Grünen, SPD und FDP.
Bitte nicht missverstehen: ich bin weit weg von irgendeiner Sympathie für die AfD! Die sind für mich sehr abschreckend!

Die Kollateralschäden der Krise

Ein Aspekt der Wahlentscheidung hier in Sachsen-Anhalt werden heute auch die immensen Kollateralschäden der Corona-Krise sein. Fast jeder kennt einen lieben Menschen, der an dieser tödlichen Infektion gestorben ist. Allein im kleinen Sachsen-Anhalt waren es bisher über 3300 Todesopfer. Dazu kommen noch zehntausende mit bleibenden gesundheitlichen Schäden durch das Virus. Und das kann niemand wiedergutmachen.

Landtags-und Landratswahl in Sachsen/Anhalt

Da bin ich mal gespannt,wer in Anhalt/Bitterfeld Landrat wird.
Komischerweise wurde dieser stärkste AfD Wahlkreis,wie er 2016 mal war, so einfach abgeschafft.
Das trägt auch nicht zur Vertrauensbildung bei.
Aber das ist im Westen genau so. Mein Wahlkreis wurde auch so verändert,daß es sich für die CDU rechnet und die 13 Prozent AfD Stimmen aufgeteilt werden in 2 Wahlkreise.
Jetzt bin ich auf einmal in einem Wahlkreis wo ich gar keinen Bezug zu habe.

Wer sich wirklich auch nur 15

Wer sich wirklich auch nur 15 Minuten mit der afd, speziell in Sachsen-Anhalt, befasst und etwas für das Wohl des Landes und der dort lebenden Menschen tun will, kann dieser Partei und ihren Kandidaten unmöglich seine Stimme geben: Daniel Roi z.B. haut Sätze raus wie "Wenn du Direktkandidat bist, solltest du solche Sätze mit “gehören an die Wand gestellt" besser vermeiden. Es schadet ungemein, wenn die Presse sowas ausschlachtet. Deshalb sollten wir grade jetzt genau überlegen, wie wir Dinge formulieren."
Aber was will man auch erwarten von einer demokratiefeindlichen Partei, deren Vertreter sich freut, wenn jemand "den ganz großen Knüppel rausholt und das damit schafft, innerhalb von zwei Tagen zu beenden, bin ich sofort dabei." (B.vStorch) oder bestätigt, "von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte" (D. Mandic)

Kein Beitrag von rechts

@ Forengeschwätz:
Blindgänger. Die AFD hat zur Bewältigung der Corona-Krise nichts beigetragen ...

Da wird Ihnen wohl jeder hier in Sachsen-Anhalt zustimmen. Trotzdem ist der Ärger über irgendwas da und viele greifen reflexhaft zum Kreuz bei den Rechten.

Meinen Dank an den Wahlhelfer der AfD: Hr. Wanderwitz!

Zitat: "Stattdessen prescht der Ostbeauftragte mit einer Analyse zum Demokratieverständnis der Ostdeutschen vor. Die seien 30 Jahre nach der Deutschen Einheit zum Teil eben immer noch nicht in der Demokratie angekommen, stellt Wanderwitz fest."

Also eines muss man der CDU lassen. Jede Menge Spaßmacher, die wirklich ein Sensorium für das richtige Timing haben, haben sie.

Jetzt attestiert Hr. Wanderwitz, der „Running Gag“ von der CDU, der vor wenigen Tagen den Ossis Demokratieferne attestierte, da diese immer weniger CDU, dafür immer öfter die AfD wählen?

Diese verfluchten Ossis!

Das ist also die Antwort, die die Ostdeutschen bekommen, wenn sie die Politik der CDU nicht mehr gutheißen.

Wäre ich ein unbeteiligter Beobachter, würde ich annehmen, Hr. Wanderwitz wäre von der AfD bezahlt, um das Narrativ, das die AfD in Bezug auf das undemokratische Getue der sog. "Altparteien", zu befeuern und der AfD in die Hände zu spielen.

Als AfD-Wähler bedanke ich mich beim Wahlhelfer Wanderwitz!

@ covid-strategie

Sicher. Es gibt starke Rechtsradikale Tendenzen in der Partei. Sie ist ein Sammelbecken geworden, nicht nur, aber eben auch für alle möglichen Gruppierungen, die sicherlich nicht alle mit beiden Füßen auf dem Boden des GG stehen.

Das Grundgesetz und die Würde des Menschen wird von diesen Leuten mit Füßen getreten, während sie höhnisch die Corona-Maßnahmen als Verletzung des Grundgesetzes geißeln. Verlogener geht es wohl nicht mehr.

Wer punktet

CDU könnte Stärke beweisen, Grüne können auch hier evtl. punkten...?
Warum nur sind in der Politik eher Hochbetagte tätig , die das durchschnittliche Alter bei normalen Beschäftigten in der Wirtschaft weit überschreiten ?
Man wünschte sich in der freien Wirtschaft eher generell mehr Respekt vor Alter.

Auch gilt in der CDU eine Nachfolge rechtzeitig vorzubereiten, Machtmenschen lassen das wohl nicht zu?
Generelle Thematik, oder hört und liest man zu wenig über die Teams, die im Hintergrund der Führungspositionen arbeiten?

Schlecht ist, dass die AfD so stark ist

Das darf nicht verwundern.

In der Corona-Zeit hatte die Landesregierung alle Zeit der Welt die Schulen und die Gesundheitsämter Top mit digitaler Infrastruktur von A-Z auszurüsten.
Hier war aber 0.

Und ansonsten kämpfte die Landesregierung mit dem Ausstieg aus der Kohleverstromung. Ausgerechnet ist das der Sektor, der in der Region den Arbeitsmarkt etwas stabil hält. Direkte Alternativen als Jobs sind nicht so wirklich in Sicht.

Und dann wurde mehr schlecht als recht die Grotten schlechte Corona-Politik der Bundesregierung mitgetragen.

Und ansonsten hinsichtlich Landespolitik :
Fehlanzeige!

Das treibt die Wählerschaft in Sachsen-Anhalt - schon aus Protest - in die falsche Richtung.

Die Wählerschaft in Sachsen-Anhalt sollte sich besser mal den Wahlzettel anschauen, was da noch so als Parteiangebot dargeboten wird, - ausser CDU, SPD, FDP, AfD -.

Und dann erst wählen...

Weckruf

"Den einen Grund für die Stärke der AfD im Osten gibt es wohl nicht. Als sicher gilt gemeinhin, dass die in Teilen rechtsextreme Partei auch in Sachsen-Anhalt von der Unzufriedenheit vieler Bürger profitiert. Menschen, die sich unverstanden oder unbeachtet von den anderen demokratischen Parteien fühlen."

Also gibt es doch einen Grund.

Es ist ein bisschen spät, aber vielleicht hören die etablierten Parteien den Weckruf und stoppen den Zulauf der AfD.

@ covid-strategie

Zudem: durch die Ablehnung stärkt man die radikalen Kräfte bei der AfD und auch die Basis radikalisiert sich deswegen weiter.
Ist das so gewollt..?

Ich diskutiere nicht mit AFD-lern. Das ist verschwendete Lebenszeit. Einen AFD-ler werden Sie so wenig von Vernunft überzeugen wie einen Zeugen Jehovas.

@ 09:04 von Gjallarhorn

Eine Partei, die "an die Wand stellen" und "Knüppel rausholen" als Leitlinien für den "deutschen Michel" propagiert, brauchen wir nicht: Das ist schon mal in einer Katastrophe geendet.

@tagesschlau2012, 8:45

Statt gute Politik für den Bürger zu machen, wird der Politische Gegner diffamiert, der die Mängel benennt.

Ich würde es ein wenig anders ausdrücken. Der politische Gegner wird nicht "diffamiert", sondern seine antidemokratischen und menschenverachtenden Ziele werden aufgedeckt. Man muss nur aus dem Programm dieser Partei, sprich der AfD, und aus den Sprüchen und Parolen ihrer Protagonisten zitieren, und schon erhält man das als Wahrheit, was von Ihnen als Unterstellung beklagt wird.
Und "die Mängel benennt", wie bitte? Dazu würden ja wohl auch Alternativvorschläge gehören. "Merkel muss weg", "Ausländer raus" und (haha) "Politik fürs Volk machen" ist für Sie "Mängel benennen"? Ach, ich vergaß "GEZ abschaffen", ja, das ist natürlich das revlutionäre Gesellschaftsmodell, das anzustreben jedem vernünftigen Menschen wichtig ist.

Nicht nachvollziehbar

Ich finde es einfach nur traurig, dass eine Partei, die ungebremst in die rechtsextreme Ecke abdriftet, Corona verleugnet bzw. verharmlost und nun auch die Impfungen dämonisiert, allen Ernstes Deutschland als Diktatur oder auf dem Weg dorthin bezeichnet, unser Land permanent schlecht redet und sich gleichzeitig als patriotisch rühmt, dass eine solche Partei also zweitstärkste, vielleicht sogar stärkste Kraft werden könnte. Man muss die Wahl respektieren, mit dem gesunden Menschenverstand ist all das aber nicht nachvollziehbar.

@Vielfalt., 08:42

„Angesichts der anteiligen Unterstützung in der Wählerschaft für die verschiedenen politischen Inhalte und Programme, haben die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt mit denen der etablierten freiheitlichen Demokratien mehr gemeinsam, als die Wahlergebnisse in den mittlerweile ziemlich linksautoritär abgedrifteten westlichen Bundesländern“

Finde ich nicht. Die Art von „demokratischer Vielfalt“, die Ihnen vorschwebt braucht kein Mensch.

Der Westen der BRD hat eine

Ob im Westen - wie bei mir in Hessen - oder im Osten. Wer bei Landtagswahlen oder bei der Bundestagswahl der AFD die Stimme gibt, wählt eine Partei die die Demokratie abschaffen will.

re 08:42 traurigerdemokrat: Falle

>>Die alten Parteien habe es selbst vergeigt, hätten sie eine gute Politik gemacht, dann gäbe es die AfD nicht.<<

Wenn SIe das Entstehen einer neuen Idee gleich setzen mit dem „Vergeigen“ DER alten Idee, sind Sie genau in die aufgestellte Mausefalle getappt.

Die AfD ist nicht die „neue“ Partei, sondern die „uralte“, die man eigentlich schon glaubte, aus der Geschichte wegvergraben zu haben. Und sie nutzt die gleichen Narrative wie ihre „uralten“ Vorgänger, in dem sie sich zur „Alternative“ der „politischen Parteien“ stilisieren.

Dabei sind sie natürlich nicht nur eine „stinknormale“ Partei mit „stinknormalen“ Politikern, sie sind auch noch eine Partei, die nur bei Denjenigen überzeugt, die diese Partei nicht für eine „stinknormale“ Partei halten.

Kurz: Wer meint, dass Deutschland - wie „früher“ - wieder den „Deutschen“ gehören müsste, hat zwar - nach meiner persönlichen Überzeugung - „nichts“ begriffen, findet aber wieder eine „Partei“. Wie „früher“!

Wanderwitz sieht das ehrlich und unverblümt

Wanderwitz: «auch nach 30 Jahren» sei die Demokratie im Osten «weniger verinnerlicht» und werde «teilweise offen abgelehnt und diskreditiert». ...man habe es im Osten «mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach 30 Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind.

Dem kann ich mich nur anschließen, damit trifft Wanderwitz genau ins Schwarze. Oft schäme ich mich für meine Zeitgenossen.

08:52 von Zufriedener Optimist

Man kann sich entscheiden…
zwischen demokratischen Parteien und einer eher meiner Überzeugung nach undemokratischen Partei (Wolf im Schafspelz).///

Sehe ich auch so. Keine Stimme für DIE LINKE.

@frosthorn - Demokratie ist nicht einfach.

08:16 von frosthorn:
"In einem Land, wo Wähler kein Problem damit haben, heute der Linken und morgen der AfD ihre Stimme zu geben, ist alle Hoffnung auf politische Vernunft verloren."
> Dieses Phänomen nennt sich Protestwahl. Das einzige, was hier verloren gegangen ist, ist das Vertrauen in die politische Mitte. Und wer könnte dieses Problem besser beheben als die politische Mitte selbst?

"Wer mit einer Wahl nicht mehr anfangen kann, als es 'denen da oben mal zu zeigen', der sollte bitte schön nicht über die Geschicke des Landes bestimmen."
> Die Geschicke des Landes werden von der Politik bestimmt. Wenn es Politikern nicht gelingt, die Interessen der Wähler glaubhaft zu vertreten, bekommen sie keine Stimmen. Das ist Demokratie.

Nichts wäre für eine Demokratie giftiger, als Wähler für die Abgabe ihrer Stimme zu verurteilen.

Sachsen-Anhalt ist nicht nur eine Landtagswahl

Hier wird sich zeigen , ob der Bürger welcher welcher nicht von Corona Leugnern ,
mit selbst niedrigen Arbeitslosenzahlen gut durch die Pandemie geführt wurde,
dieses auch den demokratischen Parteien honoriert.

Oder ob der den strammsten aller strammsten
des ulta rechten Flügels von demokratie und Volksspaltern , weiter folgen will.

08:16, frosthorn

>>Wanderwitz hat recht
In einem Land, wo Wähler kein Problem damit haben, heute der Linken und morgen der AfD ihre Stimme zu geben, ist alle Hoffnung auf politische Vernunft verloren. Wer mit einer Wahl nicht mehr anfangen kann, als es "denen da oben mal zu zeigen", der sollte bitte schön nicht über die Geschicke des Landes bestimmen.
Das ist jetzt nicht gegen die Linke gerichtet. Bürger, die sie aus Überzeugung wählen, sollen das bitte weiterhin tun. Aber wer bisher aus den selben Gründen links gewählt hat, wie er jetzt rechts-außen wählt, nämlich aus purem kindlichem Trotz, dem ging es noch nie um fortschritlliche linke Politik, und dessen Stimme wird niemand vermissen.<<

Leider versucht Sahra Wagenknecht, genau diese Wähler für die Linke wieder einzufangen. Mittels Rhetorik, die klingt, als nähme sie Anleihen bei der AfD. Oskar Lafontaine hat das schon getan, bevor es die AfD überhaupt gab. 2005, in Chemnitz, als er den NS-Begriff "Fremdarbeiter" benutzte. Gefährlicher Populismus.

@ 09:06 von Didib57

Das mit der angeblich jungen Demokratie in den östlichen Bundesländern sollten Sie sich doch nochmal durch den Kopf gehen lassen: In Sachsen-Anhalt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weniger als die Hälfte junger Leute an Landtagswahlen beteiligt, 2016 z.B. nur knapp 37 Prozent der Wahlberechtigten zwischen 21 und 25 Jahren. Und in keinem anderen Bundesland ist die durchschnittliche Wahlbeteiligung so mickrig wie in Sachsen-Anhalt.

@didib57, 09:06

Die Bürger im Westen der Republik sind mit den Lebensverhältnissen in Deutschland, der engen Anbindung an die EU, der Weltoffenheit und internationalen Reputation, der wirtschaftlichen Entwicklung und auch mit der Regierungsarbeit ggfs. zufrieden. Wir brauchen keine rechts- und linksextremen Gruppierungen, sondern eine gemeinsame Kraftanstrengung, um unser Land weiter voranzubringen.

kein gutes Omen

Seit Twitter-Trump, erfolgreicher Brexit-Kampagne mit Nigel Farage, Steve Bannon und Cambridge Analytika als Blaupause ist in den westlichen Demokratien ein neues Phänomen zu beobachten. Da tritt der braune Sumpf im Kommunionsanzug in scheinseriösen wohlfeilen Formulierungen auf, strickt immer dieselben Legenden, behauptet immer dieselben Unwahrheiten, spaltet, sät Zwietracht, hat Netzwerke, neue Medien und solche Plattformen für sich entdeckt, den er geradezu propagandaartig beharkt. Kürzlich las ich hier in einem Kommentar vom ‚erbärmlichen Versailler Verdikt‘ – daß so etwas überhaupt hier durchgeht, finde ich schlicht ungeheuerlich. Neben der Gewaltenteilung lebt das Prinzip Demokratie von Pressefreiheit. Inzwischen nimmt jedoch der Effekt und die Nutzung der sogenannten neuen Medien, die völlig unkontrolliert und durch Anonymität der Autoren funktionieren, bedenklich großen Raum ein. Wenn solche Dinge beginnen, Wahlen zu beeinflussen, bekommen wir ein Problem.

re 09:19 Blitzgescheit: Wählen und begreifen

>>Einzig wählbare Partei in D
Die AfD ist aktuell die einzig wählbare Partei<<

Pardon, aber jetzt mal „Klar und Deutlich“:

Wer so etwas denkt, sagt oder schreibt, hat entweder die parlamentarische Demokratie nicht begriffen oder möchte diese abschaffen!

Und das gilt für alle, die einer solchen „Idee“ hinterherlaufen. Mit welcher Partei auch immer!

09:19, Blitzgescheit

>>Logischerweise besetzt die AfD nur einen riesengroßen Grand Canon von konservativ-liberaler Positionen, die grünlinkisierte ehemals konservative und liberale Parteien wie die CDU/CSU und FDP seit Jahren schon verlassen haben.<<

Das, was Sie als riesengroßen Grand Canon von konservativ-liberaler Positionen bezeichnen, haben Union und FDP schon bei ihrer Neugründung nach dem Kriege verlassen.

Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist auch deswegen wichtig...

... Da die Wählerschaft zeigen kann, dass eine Landesregierung ohne SPD, FDP, CDU, möglich ist.

Die AfD ist gar nicht zu wählen.

Veränderung ist in Sachsen-Anhalt und in D angezeigt.

Eine Weiter So Groko (+FDP) ist keine Veränderung, sondern nur die Bestandssicherung von Begünstigten und Lobbyisten-Clans, und für alle Mitmacher/innen die hoffen dass sie nach der Wahl zum vg Kreis gehören werden.
Und das ist keine Veränderung in Sachsen-Anhalt oder in D.

Besserwissertum von Hrn. Wanderwitz?

Zitat: ""Besserwissertum" und pauschale Beschimpfung der Menschen im Osten wurden ihm aus den eigenen Reihen vorgeworfen"

Wo konkret kann man ein Besserwissertum von Hrn. Wanderwitz feststellen?

Ich sehe in der anti-demokratischen Beschimpfung von Wähler, die sich aus guten Gründen immer häufiger gegen die CDU und für die AfD entscheiden, "Antidemokraten" zu sein, einen der üblichen, vielzählen verzweifelten und hilflosen Versuche, verlorenes Terrain wieder gut zu machen.

Um Hrn. Wanderwitz "Besserwissertum" attestieren zu können, müsste er ja erst einmal ein intelligentes, fundiertes SACHARGUMENT gegen die AfD anführen, was ja in allen den Jahren, wo man seit Jahren vollmundig verkündet, die "AfD inhaltlich stellen" oder gar "argumentativ widerlegen" zu wollen, ein bisschen was von gar nichts kommt und man aufgrund der eigenen Argumentelosigkeit/Denkfaulheit dann lieber etwas von "rechtsextrem" oder "demokratiefern" daherfaselt.

Alles ein weiterer Grund, die Altparteien abzuwählen

jetzt kann CDU mit AfD drohen

Jetzt kann dort die CDU mit Rechts, dh AfD, drohen, damit auch die SPD-Wähler die CDU wählen.

Ist das die Aufgabe der AfD : Wähler von links nach rechts rüber zu ziehen ?

Es ist mir unerklärlich, ...

... wie jemand ernsthaft glauben kann, dass eine Partei mit massivem antidemokratischem, völkisch-nationalistischem Hintergrund, deren Führerpersonal teilweise offen als Faschisten auftritt, eine „Alternative“ sein könnte.

Wie hier bereits erwähnt wurde, sind „Denkzettelwähler“ keine Wähler. Und schon gar nicht „souverän“. Sie stampfen mit den Füßen auf und sind beleidigt, weil es nicht so läuft, wie sie es gerne hätten.

Nicht alle AfD-Wähler sind Nazis.

Aber alle AfD-Wähler wählen Nazis.

@bitzgescheit, 09:19

Ich habe das Interview mit Herrn Kirchner im ZDF Morgenmagazin gesehen. Trotz Nachfrage distanzierte sich dieser nicht von Aussagen, wonach sich unser Land auf dem Weg in eine Dikatur befinde. Erschreckend auch, dass die AfD die Schulpflicht abschaffen und pensionierte Lehrer für den häuslichen Unterricht akquirieren möchte. Ich bin stolz auf unser Land und möchte es nicht zum Experimentierfeld rechts- oder linksextremer Eiferer werden lassen. Wer darauf hofft, dass es dem eigenen Land schlecht gehen möge, um daraus politische Vorteile ziehen zu können, ist für mich einfach nicht wählbar.

@MartinBlank - politischer Urlaub?

08:33 von MartinBlank:
"Und für mindestens eine Gruppe, die ohnehin schon 17 Horror-Monate hinter sich hat, wäre das eine Katastrophe: die Tourismus-Branche. Denn viele Menschen werden sich zweimal überlegen, ob sie im 'einzigen AfD-Land' Urlaub machen wollen [...]"

Das ist nun wirklich äußerst fantasievoll. Ich kenne keinen einzigen Menschen, der seinen Urlaub nach politischen Kriterien aussucht.

@ 09:19 von Blitzgescheit

Die AfD ist gar nicht zu wählen, zumal es auf dem Wahlzettel mehr Parteien im Angebot sind als CDU, SPD, FDP, AfD.

Genau diese vg Parteien sind nicht zu wählen.

Grund:
Keine Veränderungen in der Politik möglich.

Am 06. Juni 2021 um 08:16 von frosthorn

In einem Land, wo Wähler kein Problem damit haben, heute der Linken und morgen der AfD ihre Stimme zu geben, ist alle Hoffnung auf politische Vernunft verloren. Wer mit einer Wahl nicht mehr anfangen kann, als es "denen da oben mal zu zeigen", der sollte bitte schön nicht über die Geschicke des Landes bestimmen.
#
#
Die "Wähler" bestimmen nicht über die Geschicke des Landes, das machen immer noch die Politiker.
Durch das Wählen von Parteien die Sie ablehnen, findet jeder in der Parteienlandschaft seine Heimat.
Und dann gibt es noch Wahlhelfer anderer Parteien für die AfD, z. B. Herr Wanderwitz.

Die Demokratie

ist in vielen Teilen Ostdeutschland immer noch nicht richtig angekommen.Das ist m.M.n. auch ein Grund das die AfD so stark ist.Noch immer fühlen sich die Menschen dort wie 2te Klasse gegenüber dem Westen.Und am heutigen Abend gibt es dann wieder die große Verwunderung über die AfD.

AfD unwählbar!

Wer AfD wählt, wählt die Demokratie ab, wer AfD wählt, wählt rechtsradikal! Wer AfD wählt, wählt rückwärtsgewandt, wer AfD wählt, wählt Machtgierige und Unfähige!

@ 08:57 von 91541matthias

Dem Wunsch der Mehrheit zu entsprechen nennt man Demokratie…

@tagesschlau2012 - Wahlkampf

08:45 von tagesschlau2012:
"Statt gute Politik für den Bürger zu machen, wird der Politische Gegner diffamiert, der die Mängel benennt."

Sinnbefreite Wohlfühlsprüche auf Plakaten und Diffamierung des politischen Gegners. Das ist doch typischer Wahlkampf, oder?

08:42 von

08:42 von traurigerdemokrat

Vielleicht habe ich ja heute " Glück " und Sie können mir die " gute Politik der AfD "
erklären ?

@ 09:19 von Blitzgescheit Die einzig unwählbare Partei

oder glauben Sie der Verfassungsschutz überwacht die Rechtsaußen aus „Jux und Dollerei“? Hören Sie Herrn Höcke & Co zu, dann wissen Sie was diese von Demokratie halten. Die wenigen demokratisch orientierten Mitglieder werden raus gemobbt.

@louis2013, 09:10 Uhr

Kanzlerin Merkel hat eine Politik gemacht, die vor allem die bürgerliche Mitte und damit die Leistungsträger unserer Gesellschaft angesprochen hat. Sie ist nach wie vor in allen Umfragen die beliebteste Politikerin in Deutschland und wird weltweit geschätzt. Es waren erfolgreiche Jahre unter ihrer Kanzlerschaft. Die Wirtschaft ist gut aufgestellt, das soziale Netzwerk ist stabil, das Corona Krisenmanagement durchaus erfolgreich. Schauen Sie sich doch einfach um in Europa und in der Welt. Ich wollte in keinem anderen Land leben.

@Didib57 um 09:06

Sie schreiben u. a. "Der Westen der BRD hat eine alt hergebrachte Demokratie, der Osten eine junge."
-> Ja, das stimmt bedingt (im Westen seit Ende des 2. Weltkrieges bzw. Ende der Vierzigerjahre, ist nicht soooo alt), im Osten seit der Wende.
"Im Westen macht sich seit Jahren Politikverdrossenheit breit, im Osten pocht man auf Veränderung. Im Osten sagt man's, was nicht gefällt, im Westen nur hinter vorgehaltener Hand."
-> Stimmt nun gar nicht! Im Westen muss man nichts hinter "vorgehaltender Hand" sagen - wie kommen Sie denn auf so eine völlig absurde Aussage?
Ich weiß nicht, wo Sie wohnen - mit Ihrer im zweiten Teil gemachten Aussage, die wie gesagt absurd ist, möchten Sie wohl in irgendwie spalten ("ehrlich" und "unehrlich" / "offen" und "verschlossen" / oder sonst was?).

keine Wunder ...

"gibt es nach der Wahl eine Neuauflage der Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen, die trotz mehrerer Rumpel-Phasen .."

Kein Wunder, dass die AfD so nach vorne prescht, der Wähler fühlt sich verschaukelt, er kann wählen was er will und bekommt immer den selben Einheitsbrei.

"Dann wird sie wohl auch nicht regieren, denn keine Partei will mit ihr koalieren."
Dies würde ich als einen Boykott gegenüber der Wahlmehrheit werten. Die Folge, irgendwann wird die AfD so stark sein, dass sie keine Partei mehr zur Koalition benötigt.

"Den einen Grund für die Stärke der AfD im Osten gibt es wohl nicht"
Das sehe ich anders, im Osten ist man wesentlich lösungsorientierter und weiß seit der Wende, dass man auch mal was verändern muss, wenn man alte Fesseln ablegen möchte.

@Opa Klaus um 09:03

Das Thema Laschet oder Söder ist gegessen! Und warum soll ein CDU Wähler die Partei in Sachsen-Anhalt abstrafen, weil nicht Söder Kanzlerkandidat der Union wurde? Wen soll denn ein CDU Wähler dann wählen? Die FDP, die Grünen ...?
Dann müssten die Wahlforscher nach der Wahl das Wahlvolk auch abfragen, inwiefern die Wahl von Laschet als Kanzlerkandidat diese Wahl jetzt beeinflusst hat. Ob das das Wahlvolk noch interessiert? Man muss nach vorne schauen!

08:45 von

08:45 von tagesschlau2012

Vielleicht können Sie " die Mängel " mal benennen und erklären ?
Ich habe letztens einen Bericht gesehen, da kommt Sachsen - Anhalt in den meisten Bereichen " gut weg ".
Ist das also " nur eine verzerrte
Wahrnehmung " oder ist da was substantielles dran ?

Naja..........

Auch bei dieser und nach dieser Wahl wird sich nichts ändern. Die sogenannten demokratischen Parteien werden sich nicht vom Freßnapf verdrängen lassen. Und das ist der Punkt, es geht nicht um das Land oder die Bürger, sondern nur um den eigenen ökonomischen Vorteil einzelner Politiker bzw Parteien. Die Politik ist unglaubwürdig und eine einzige Partei hält allen den Spiegel vor, das geht natürlich nicht und deshalb muss sie in die rechte Ecke. Und fast alle gucken zu. Wenn diese Wahl das ändern würde hätte mal der Bürger gewonnen. Ist nur meine persönliche Meinung.

um 09:19 von Blitzgescheit

Jahrelang wurden CDU/CSU "reaktionäre Tendenzen" unterstellt.

Die AfD zeigt nun, wie solche reaktionären Tendenzen in Wirklichkeit aussehen. War also doch zu was Nutze; wer hätte es gedacht!
_

;Mir ist.....

ehtlicherweise bis heute nicht klar, waezm man die AfD wählen solltel Zur Tagespolitik trägt sie außer Stammtischgeschwätz nichts bei und ihr einziges "Verdienst" ist, daß sie; zumindest ideell, kein Bestandteil der DDR war- Das erklärt für mich teilweise die Akzeptanz in den neuen Bundesländern: Die Linke wird auch heute noch mit dem gescheiterten System gleich gesetzt und die SPD und die CDU machten jahrzehntelang mehr oder weniger freiwillig mit. Trotzdem ist es mir ein Rätsel, wie man eine Partei oder deren Kandidaten wählen kann, die schon mit ihrem Namen betrügt, denn wo und worin ist denn die "Alternative"?

08:55 von Dr.Hans Das Sie der

08:55 von Dr.Hans

Das Sie der AfD nahe stehen, kann man in jedem Ihrer Kommentare erkennen.
Aber dieses :

// weil es dadurch immer wieder aufs Neue die Chance gibt, den schwarzrotgrünen Altparteien zu zeigen, dass die Bürger diesen Wahnsinn nicht länger mit sich lassen machen. //

bedarf für mich einer Erklärung !

Wofür sollen die " Altparteien " abgestraft werden.
Welchen " Wahnsinn machen die Bürger " nicht mehr mit ?

Es gibt noch andere Parteien

Es gibt noch andere Parteien die nicht viel zur Bewältigung von Corona beigetragen haben oder konnten denn auf die FDP zb. Hat keiner gehört und wen wundert es das bei den fragwürdigen Gesetzen der letzten Zeit die Leute nicht frustriert sind. Die CDU baut nur Mist und lässt sich dann auch noch feiern und die Medien spielen mit aber das kennt man ja.
Und noch was die AfD ist eine Partei die von einigen gewählt wird und das ist zu akzeptieren und wenn man es nicht mit Wahlprogrammen schafft, die Sinnvoll sind und auch eingehalten werden, dann soll man es doch sein lassen, die AfD ist eine Protestpartei weil man in dieser wohlgemeinten Demokratie sonst keine Chance hat gehört zu werden.
Übrigens Herr Spahn ist auch CDU Grund genug die nicht zu wählen!

Naja..........

Am 06. Juni 2021 um 09:19 von Blitzgescheit
Einzig wählbare Partei in D

Die AfD ist aktuell die einzig wählbare Partei

*
Dem muss ich leider zustimmen. Die anderen Parteien werden mehr und mehr unerträglich und wollen das nicht Wahrhaben. Und immer die gleichen Köpfe, man kann Wählen was man will, man wird diese nicht mehr los.

@ 09:18 Hallelujah- bleibt nur AFD?

„ wohne aber seit 30 Jahren im Schwarzwald. War immer CDU Wähler. Seit der Regierung Merkel hat sich das bei mir gewandelt. Wer gegen Euro, Schuldenvergemeinschaftung,falsche Umweltpolitik und offene Grenzen für Alle ist und vieles mehr,dem bleibt nur die AfD.“

Ich wohne „am Rande“ des Schwarzwaldes und wähle FDP. Ich bin grundsätzlich für offene Grenzen, aber innerhalb der EU bzw. Schengen. Ich bin für eine gemeinsame Währung, aber auch gegen eine Vergemeinschaftung von Schulden. Ich bin für eine Marktwirtschaftliche Umweltpolitik.

Und ich bin gegen Merkel.

Man hat also Alternativen. Auch Merz und Laschet sind im Grunde genommen „gegen“ Merkel. Sie müssen aber auch die Realitäten berücksichtigen.

Nach der Wahl wenn Laschet Kanzler ist, wird sich auch innerhalb der CDU wieder viel zum Besseren wenden.

08:30 von Forengeschwätz

>>Blindgänger - Die AFD hat zur Bewältigung der Corona-Krise nichts beigetragen, nur alles torpediert, erhält aber trotzdem vermutlich um die 20% Wählerstimmen in Sachsen-Anhalt. Das ist doch nicht gerecht.<<

Die cdu/csu hat mit ihren Maskenskandalen und der Geste von Herr Spahn, unbrauchbare Masken an Hartz-4 - Empfänger und Obdachlose zu verteilen, nichts zum Zusammenhalt der Gesellschaft beigetragen, sondern sie weiter gespalten! Ist das gerecht, wenn die Partei heute wieder gewählt wird?

Zu 09:19 von Blitzgescheit - Irrtum - logisch

Die AfD ist aktuell die einzig wählbare Partei..

Ganz sicher nicht , aber ...
..man könnte Ihnen noch folgen, wenn das noch die Partei von Prof. Bernd Lucke oder des EX-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel ... wäre.

Lucke ist mit der Parteigründung Alfa aber gescheitert.
Lucke:
Die AfD ist überhaupt keine seriöse Partei mehr. Sie ist nach rechts abgedriftet, habe keine wissenschaftliche Expertise mehr und sei ein Sammelbecken von Verschwörungstheoretikern. Deshalb sei eine Alternative dringend nötig. Laut Lucke wurden neben ihm weitere vier ehemalige AfD-Europaabgeordnete Mitglied der neuen Partei.

Alfa ist für die genannten Konservativen leider Geschichte, Alternativen? <= 0.

Kritik an der EZB-Euro-Politik, Energie, EEG, Finanzen, Integration, Migration etc., ist nicht nur legitim, sondern mehr als berechtigt.

Wer bei dieser Politik Fehler und keine Lösungen und keine Korrekturen sieht und das kritisiert, ist weder ein EU-Gegner noch ein Klimawandelleugner, im Gegenteil!

um 09:10 von Louis2013

"liberal" und "konservativ" sind keine absoluten Positionen, sondern relative Positionen. Was heute "konservativ" ist, muss sich zwangsläufig unterscheiden von dem, was vor 50 Jahren "konservativ" war.

Beide Seiten schauen auf den Status Quo und darauf, was geändert werden muss, weil sich die Welt nunmal stetig wandelt.
Die liberale Haltung ist dann, sich so schnell wie möglich an veränderte Bedingungen anzupassen, während die konservative Haltung dazu neigt, nur das Nötigste zu ändern und so viel wie möglich beim Alten zu belassen ("conservare = bewahren").

Die heutige CDU ist voll und ganz konservativ.

Die Wähler der AfD wollen nicht konservativ, sie wollen reaktionär, und auch wenn ich die CSU eher nicht mag, muss ich sagen, dass sie frühe Tendenzen, sich den Ewig-Gestrigen anzubiedern, ganz gut überwunden hat.
_

08:57 von 91541matthias //

08:57 von 91541matthias

// Anstatt die Bevölkerung der neuen Länder auf die Veränderungen vorzubereiten, hat man dem Wunsch der schnellen Vereinigung nachgegeben, //

Damit haben Sie zweifellos recht. Die Politik bzw. die Politiker haben sich nach dem Wunsch der Bevölkerung gerichtet - was ist da schlecht dran ?

// dazu auch noch von blühenden Landschaften gefaselt. //

Das war sicher nicht ok, aber wohl auch nicht so ganz falsch - zumindest haben das viele gedacht. Das das nicht so schnell geht hatte wohl keiner " auf dem Schirm ". Schon alleine, weil die wenigsten wussten, was für eine " Wirtschaft " da vorhanden war und wie sich das alles auswirkt.
Ja klar : hinterher ist man immer schlauer.

Und wenn die Wahl so ausgeht, wie hier manch einer möchte, dann wird - nmM - spätestens in 1 Jahr " das Geheule " groß sein und die Wähler werden sich
" unschuldig " daran fühlen - das konnte ja niemand vorher wissen !

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