Kommentare

eine Folge von Corona?

Nicht ganz und die Ursachen liegen tiefer.

Unser Staat hat die Führsorge der Kinder ja als Aufgabe mit Kitas, OGS und Ganztag Plätze den Eltern teilweise abgenommen. Viel Städte schließen Schwimmbäder weil si dafür nicht mehr bezahlen wollen. Millionen für Fussballvereine geht immer.

Jetzt muss der Staat auch die Folgen, das Eltern sich nicht mehr intensiv alleine um Ihre Kinder kümmern verantworten un dfür flächendekenden Schwimmuntericht sorgen.

Aber man sollte den Kinder und Jugendlichen in den Betretungseinrichtungen auch mal den Sinn und die Notwendigkeit von Verboten, Gebote und Regeln klarmachen.

Vielleicht auc drastisch an solchen traurigen Realitäten wie jetzt mit den drei Kinder in Dusiburg.

Zugangsbeschränkungen

"Zudem würden nun auch noch viele Familien aufgrund der Zugangsbeschränkungen und der Zeitfenster, die man in manchen Bädern vorab buchen muss, auf freie Gewässer ausweichen. "

*

Das ist ein Beispiel dafür, wie Corona-Maßnahmen mehr Menschenleben gefährden, als retten.

Schon vor Corona

Konnten immer weniger Kinder u Jugendliche schwimmen!
Problem mehr und mehr schließen Städte u Kommunen ihre Bäder. Schwimmunterricht findet dadurch an Schulen immer weniger statt! Beispiel zum Teil sind die nächsten Bäder für Schulschwimmen 50km entfernt....
(Nach kommunalen Schließungen!)

Mein Wohnort hatte ein Hallenbad, es wurde 2018 geschlossen, das Bad abgerissen u fette Eigentumswohnungen drauf gebaut.
Unser Freibad steht auch auf der Kippe, nur massive Bürgerproteste verhindern (bisher)die Schließung des Bades.....
Bisher halt.

Zu einfach @09:11 von Carina F

>>>Das ist ein Beispiel dafür, wie Corona-Maßnahmen mehr Menschenleben gefährden, als retten.>>>

Das Kinder u Jugendliche immer mehr zu NichtschwimmerInnen werden, ist u.a. ein Problem, nicht erfolgten Schwimmunterrichtes!
Und Hallo, Eltern sind verpflichtet, ihren Kindern die Gefahren in öffentl Gewässern, geläufig zu machen!

Nicht nur dieses u letztes Jahr, ertranken Kinder u Jugendliche in fürs Schwimmen ungeeigneten Gewässern!
Das passiert leider JEDES Jahr!

Das ist ein Beispiel dafür

von Tada@
Nein, sonder leider der Beweiß dafür das einige durch dummheit, unvernunft und Leichtsinn sich aber leider auch viel andere in Gefahr bringen.

Haben Sie schon mal an den Stress un die Gefahren der Retter gedacht? Das fängt mit den Blaulichtfahrt an und Enden nicht beim Tauchgang in unbekanten Gewässern.

Schon immer haben sich Menschen nicht an einfache sinnvolle und notwendige Regeln gehalten, das hat jetzt nichts mit Corona zu tun sonder damit das viel der Meinung sind: Regeln geletn immer für ander, für mich nur wenn ich einen Vorteil davon habe.

@werner1955

"eine Folge von Corona?Nicht ganz und die Ursachen liegen tiefer. Unser Staat hat die Führsorge der Kinder ja als Aufgabe mit Kitas, OGS und Ganztag Plätze den Eltern teilweise abgenommen" Am 19. Juni 2021 um 08:53 von werner1955

*

Was hat das jetzt mit sicherem Schwimmen zu tun?

Sämtliche Schwimmbäder waren geschlossen, Schulschwimmen fiel aus.

Soll ich als Elternteil die Kinder in der Dusche trainieren? (Wir haben noch nicht einmal Badewanne und ich noch nicht einmal das Seepferdchen als Abzeichen, auch wenn ich so für mich Schwimmen kann.)

Meine 3 Kinder können dank der AGs in der Schule besser schwimmen als ich. Und mir sparte das die Fahrerei hin und her für jedes einzelne Kind. Und vor allem Kosten dafür. Der Eintritt in Schwimmbäder über die Schule ist auch günstiger und die Kinder mussten sich selbst darum kümmern, dass die Klamotten nicht verloren gehen (weil Mutti, die sonst alles macht, nicht dabei war ;-) ).

Ich habe damals im örtlichen

Turnverein im Hallenbad Frei- und Fahrtenschwimmer gemacht.
Diese Sportvereine sind leider sehr stark betroffen von den Schließungen im Zuge der Pandemiemaßnahmen.
Dieser Aspekt wird im Artikel nicht implizit angesprochen.
Ich halte diese Maßnahmen im Übrigen für richtig, gerade im Hallenbad kann sich Corona bestimmt gut verteilen.
Gefragt ist jetzt die erhöhte Aufmerksamkeit der Eltern.

08:57 von Tada Das ist

08:57 von Tada

Das ist schlicht Blödsinn.
Die Eltern haben eine Aufsicht - und Fürsorgepflicht.
Was haben die Corona - Maßnahmen damit zu tun ?

08:53 von werner1955

«Viele Städte schließen Schwimmbäder weil sie dafür nicht mehr bezahlen wollen. Millionen für Fussballvereine geht immer.»

Betrieb von Öffentlichen Schwimmbädern ist teuer. Viele Kommunen würden sie gerne offen halten, aber es fehlt das Geld. Manche werden auch geschlossen, oder nur eingeschränkt betrieben, weil Schwimmmeister für die Aufsicht fehlen.

Geldausgaben der Städte für Profifußball werden in der Höhe der Summen überschätzt. Wer zu wenig abbekommt, ist der Amateurfußball. Die Problematik ist die gleiche wie bei den Bädern, nur ohne Schwimmmeister.

«Aber man sollte den Kinder und Jugendlichen in den Betretungseinrichtungen auch mal den Sinn und die Notwendigkeit von Verboten, Gebote und Regeln klarmachen.»

Macht man, aber gerade Kinder sind keine Regelautomaten oben Münze rein unter Regelticket raus. Kinder spielen, Wasser ist attraktiv, Abenteuer für Kinder auch. Man kann Kindern ihre Neugier nicht weg reglementieren.

Man kann nur aufmerksam machen Sinne schärfen.

09:06 von Carina F Das kann

09:06 von Carina F

Das kann man so sehen, aber ich glaube
( gerade im letzten Jahr wurden so viele Pools verkauft - ist fast nicht zu glauben ) das es oft auch Bequemlichkeit der Eltern ist.
Ich habe unseren Kindern erst " auf dem Trockenen " und dann im Pool selber schwimmen beigebracht. Als sie es konnten, haben sie Ihre Schwimmabzeichen gemacht.
Genau so habe ich das mit unserer Enkelin gemacht.
Klar, das geht nicht von jetzt auf gleich, aber man kann - wenn man will.

Aber die vielen Schließungen sind in der Tat ein Problem. Nur finden die nicht statt, weil die Gemeinden das nicht finanzieren wollen, sondern weil die meisten es einfach nicht können.
Wir scheinen da Glück zu haben. Hier gibt es ein Freibad ( ist von einem extra gegründeten Verein organisiert ) und für Vereine, Schulen usw. auch ein Hallenbad.
Die waren und sind für mich aber nur mit dem ÖPNV erreichbar und daher ungeeignet.

Genau! @ 08:53 von werner1955

>>>Aber man sollte den Kinder und Jugendlichen in den Betretungseinrichtungen auch mal den Sinn und die Notwendigkeit von Verboten, Gebote und Regeln klarmachen.>>>

Sehr richtig und sehr wichtig!
Im Industriebebiet hier, gibt es ein rein industriell genutztes Wasserbecken! Schilder noch u nöcher, zeigen die Gefahr u das Verbot dort zu "schwimmen" deutlich an! In den Jahren 18/19 u 20 verunglückten dort trotzdem Kinder u Jugendliche! Welche sogar den Metallzaun um das Becken herum überwunden hatten. Auch Eltern mit Kindern sah man dort schon u die Kleinen plantschten neben den Warnschildern! Echt krank diese "Eltern"!

Viel Städte schließen

Viel Städte schließen Schwimmbäder weil si dafür nicht mehr bezahlen wollen. Millionen für Fussballvereine geht immer.
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Ohne die von Ihnen so sehr gehassten Fußballvereine hätten Hunderttausende Kinder und Jugendliche kein Sportangebot.
Eintracht Frankfurt hat den 3. Größten Verein in Frankfurt vor der Pleite gerettet.
Manchmal das Gehirn einschalten.
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Das bisherige Angebot soll vollumfänglich erhalten bleiben und perspektivisch gar ausgebaut werden“, sagte Michael Otto, stellvertretender Vorsitzender der Eintracht. „Die Sportler in Nied werden vom Zusammengehen mit der Eintracht profitieren“
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"https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/eintracht-frankfurt-sieht-sich-in-der-pflicht-bei-geschwaechten-vereinen-17158146.html"

Erkenntnis

Wasser ist gefährlich - gerade wenn man nicht schwimmen kann. Wahnsin. Moderne Zeiten in denen wir leben. Sind das die 1er Abiturienten, die zu solchen provokativen Thesen kommen?
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Wir haben ja in den letzten 1,5 Jahren gelernt - Gesundheitsschutz steht über allem, naja außer Autos natürlich ... und Arbeitsbedingungen .... das würde nun bedeuten, dass alle Zugänge zu Flüssen und Seen dann mal abgesperrt werden sollten. Zum Schutze der Nichtschwimmer. Denn - und auch das haben wir gelernt - was eine Minderheit schützt, schützt alle.
Außer beim Auto natürlich - da kommt purer Frohsinn aus dem Auspuff.
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Also - Seen dichtmachen oder stärker kontrollieren. Wer kein Seepferdchen im digitalen Schwimmpass hat - muss nach Hause gehen und darf Zuhause auch nur unter Aufsicht in die Badewanne.
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Wir können das eben nicht mehr selbst entscheiden.
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Wie war das, die meisten Unfälle passieren im Haushalt - upsi.

Bin meinen Eltern sehr dankbar, dass diese uns als Kleinkinder mit Wasser vertraut gemacht haben. Ins kühle Nass ging es auf dem Arm u. später mit Schwimmflügeln bzw. -reifen ausgestattet.

Aber - @werner1955 - "richtig" Schwimmen hätten meine Eltern uns nicht beibringen können. Dafür gab es Schwimmkurse, an deren Ende der Erwerb von Abzeichen wie Frei- und Fahrtenschwimmer stand. Dies geschah in einem größeren Schwimmbad einige Kilometer vom Wohnort entfernt. Da wären wir Kinder im Grundschulalter noch nicht allein hingekommen. In dem Minibecken der Grundschule hätte ich das Schwimmen sicherlich nicht gelernt.

Sie sprechen die Verantwortung der Eltern an - Schwimmen lernen als relevant anzusehen steht m.E. im Zusammenhang damit, ob wenigstens ein Elternteil selbst wasseraffin ist. Zudem sind solche Kurse begehrt und es ist schwierig einen Platz zu bekommen.

Kenne auch Erwachsene über 50, die nicht schwimmen gelernt haben und nicht ins Wasser gehen. Früher war nicht alles besser.

@Tada

"...Zudem würden nun auch noch viele Familien aufgrund der Zugangsbeschränkungen und der Zeitfenster, die man in manchen Bädern vorab buchen muss, auf freie Gewässer ausweichen. "

Das ist ein Beispiel dafür, wie Corona-Maßnahmen mehr Menschenleben gefährden, als retten...."

...und das können Sie natürlich auch gleich mal eben mit belastungsfähigen Zahlen belegen, oder war das nur mal so ein Einwurf "aus dem Bauch heraus"?

Meine Güte, man kann es sich aber auch wirklich sehr einfach machen: jetzt sind die Maßnahmen also auch an allen Ertrinkenden schuld, oha. Woran sollen denn die Corona-Schutzmaßnahmen als nächstes noch Schuld sein - vielleicht an mehr Fahradunfällen, weil ja der Verkehrsuntericht ausfiel, oder an mehr Haushaltsunfällen, weil ja mehr Menschen zu Hause blieben?

Wie wäre es denn, wenn man einfach mal den gesunden Menschenverstand einsetzt und die Ursachen dort sucht und ändert, wo sie auch entstehen?

Man, man man...

Was können die Schulen dafür,

Was können die Schulen dafür, wenn immer mehr Eltern Ihre Kinder schriftlich vom Schwimmkurs befreien.
In einem Nachbarartikel wollen die Linken ja die Pflicht zu den Bundesjugendspielen aufheben. Scheinbar sind denen die Kinder noch nicht träge genug.

Schwimmunterricht zu teuer

Also früher - in den guten alten 80er Jahren wurde an den Schulen noch der Schwimmunterricht durchgeführt. Dieser wurde dann - weil zu teuer - einfach mal in vielen Bundesländern abgeschafft.
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Heute wird akzeptiert, wenn aus religiösen Gründen die Teilnahme am Schwimmunterricht verweigert wird. Man bzw. Mädchen könnten da ein nacktes Körperteil zeigen. Also das geht im 21. Jahrhundert natürlich nicht.
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Und dann wundert man sich, dass Kinder nicht mehr Schwimmen oder den Umgang mit Wasser lernen, und dann, wenn sie jugendlich sind, ertrinken. Check.
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Wobei - in der Regel ertrinken ja junge Männer - meist aus Selbstüberschätzung oder in Kombination mit Alkohol.
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Und dennoch, die Wahrscheinlichkeit steigt, wenn Kinder den Umgang mit Wasser unter Anleitung erlernen, dass sie vielleicht später selbst mit zugedröhntem Hirn doch noch den Weg ans Ufer finden könnten.
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Aber Kinder sind eben keine Rentner - und daher .. auch nicht sooo wichtig, warum diese also mit teuer Geld schützen?

@Carina F., 09.06h

Viele Gemeinden konnten sich die Schwimm-/Hallenbäder noch nie leisten.
Es gab eine Zeit in den 60er Jahren, da meinte jeder Dorfbürgermeister, er müsse ein Hallenbad oder Schwimmbad bauen.
Schon bald haben die Kosten ein Loch in die Kasse gefressen.
Heute ist es so, dass die Kommunen an den Sozialausgaben ersticken.
Wo wünschen Sie, dass die Stadtkämmerer sparen?

@Carina F: Korrekt

Wenn man 5 Euro zahlen muss, um ein paar Stunden ins Freibad zu gehen - dann stimmt da was grundsätzlich nicht. Immerhin ertrinken die meisten ja eben nicht in Schwimmbädern.
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Das ist offensichtlich und eindeutig.
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Aber man macht die Schwimmbäder immer teurer und zugleich sorgt man eben nicht dafür, dass die Seen sicherer werden.
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Es gibt eine Organisation, die sich um die Sicherheit kümmert - die DLRG. Wäre doch mal spannend, wie viel Geld die Lebensretter so erhalten. Meist sind das ehrenamtliche, die ihre Freizeit opfern. Dem Staat ist das wohl mal wieder zu teuer. Und dann stellt man sich hin und heult wieder rum.
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Natürlich könnten Leben gerettet werden, wenn es mehr Personal und Ausrüstung gäbe. Aber die paar Euro steckt man lieber woanders rein - sagen wir mal ... Lufthansa.
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In Deutschland ist vieles marode - das Land steht nicht besser da, als vor Jahrzehnten. Das sollte bekannt sein und Schwimmbäder werden seit 25 Jahren aus Kostengründen dicht gemacht.

Schwimmkurse und Prüfungsabzeichen

nicht nur "Seepferdchen", sondern Bronze, besser Silber sind wichtig, um den Kindern sichere Schwimmfähigkeiten beizubringen, damit sie auch in Notsituationen zurechtkommen.

Leider erreicht man sie nur durch Beibringen der richtigen Techniken und dann schnödes Üben.
Das geht in Kursen einfacher wegen der Gruppendisziplin, also schnellstmöglich wieder anbieten!

Aber elterliche Konsequenz ist trotzdem nötig...wer kein Schwimmabzeichen hat, darf halt nicht alleine/unbeaufsichtigt ins Wasser.
Das war damals in den 2000ern für meine drei zwar blöd, aber auch der Anreiz, die Abzeichen zu machen.

09:42 von MrEnigma // Also -

09:42 von MrEnigma

// Also - Seen dichtmachen oder stärker kontrollieren. Wer kein Seepferdchen im digitalen Schwimmpass hat - muss nach Hause gehen und darf Zuhause auch nur unter Aufsicht in die Badewanne.
.
Wir können das eben nicht mehr selbst entscheiden. //

Also - ich habe mein " Seepferdchen " (damals hieß das noch Freischwimmer ) vor ca. 52 Jahren gemacht. Woher sollte ich denn den Eintrag bekommen ?
Und selbstverständlich können Sie selber entscheiden, ob Sie in Gefährliche Gewässer gehen. Aber dann kümmern Sie sich - bitte -auch um die evtl. erforderlich Rettung selber.

Aber mal ne ganz dumme Frage : warum muss man denn in gefährliche Gewässer gehen und damit seinen ( oder auch fremden ) Kindern ein schlechtes Vorbild sein ?

Kinder sind leider die

Kinder sind leider die Leidtragenden der Schließung der Schwimmbäder zu Corona. Dieses fehlende Jahr wird auch nicht aufgeholt werden können.
Aber wie in allen Bereichen sind bei den Badeunfällen ausschließlich die Eltern schuld.

Kind-Wasser-Gefahr-keine Sekunde aus den Augen-

Das ist die einzige Formel

In unserem Freibad wird durch zigfache Schilder darauf hingewiesen, dass Eltern in der Aufsichtspflicht stehen (trotz anwesender Rettungsschwimmer) und Eltern nicht auf ihr Handy starren sollen, sondern ihre Kinder im Blick haben sollen.
Wenn auf sowas hingewiesen werden muss, ist eh schon vieles verloren.
Und die Badeunfälle in freien Gewässern sind zu 99% einer falschen Selbsteinschätzung der eigenen Schwimmfähigkeit in Verbindung mit den vorherrschenden Gegebenheiten geschuldet.
War schon bei diversen Strandurlauben Zeuge von Situationen, in denen schlechte Schwimmer bei mittleren Wellengang und abfließender Strömung vom Strand in echte Not geraten sind

09:43 von Kaneel Mich hat

09:43 von Kaneel

Mich hat niemand daran gehindert, meinen Kindern schwimmen beizubringen. Und die Bademeister bei der " Prüfung " waren erstaunt, das die beiden ( und die eine ) das so gut konnten.

Schwimmunterricht

Mir hat mein Vater das Schwimmen im Rhein beigebracht.
Geht das heute nicht mehr?

09:49 von

09:49 von Aufmerksamer_Be...

Vielen Dank für Ihren Kommentar und volle Zustimmung !

09:43 von Kaneel

«Sie sprechen die Verantwortung der Eltern an - Schwimmen lernen als relevant anzusehen steht m.E. im Zusammenhang damit, ob wenigstens ein Elternteil selbst wasseraffin ist. Zudem sind solche Kurse begehrt und es ist schwierig einen Platz zu bekommen.»

Mein Vater hat nie schwimmen gelernt.
Wurde er in der Familie immer angfrotzelt.
Geld für die Badehose kannste dir sparen, schwimmen kannste eh nicht.

Meiner Mutter ging das sehr auf den Keks mit ihrem Ehemann Bleiente mit Badehose. Hat sie dann dafür gesorgt, dass mein Bruder und ich frühzeitig schwimmen lernten. In Köln war das Anfang der 1970-er nicht so schwierig. Bäder gab es genug, auch gut erreichbar mit dem ÖPNV. Führerschein hatte die Bleiente auch keinen, meine Mutter aber auch nicht.

Ein so richtig guter Schwimmer wurde ich nie. Ich Idiot habe in der Oberstufe ein Jahr Schwimmen als Einzelsport gewählt. Bei 100 m Kraulen auf Zeit wäre ich fast ertrunken … Fünf minus hier. 100 m Brust war gut … Eins plus dort.

09:43 von Kaneel

Aber - @werner1955 - "richtig" Schwimmen hätten meine Eltern uns nicht beibringen können
.
wenn man das Schwimmenlernen wissenschaftlich angeht !
dann natürlich nicht !

Wahrnehmung?

Es ist schönes Wetter, es ist heiß. Viele Menschen gehen schwimmen. Also lesen wir häufig von Badeunfällen. Aber sind das wirklich mehr als früher, als angeblich alle noch schwimmen lernten? Oder lesen wir heute schlicht täglich von Badeunfällen am anderen Ende des Landes, die wir in meiner Jugend bestimmt nicht gemeldet bekommen hätten.

Letztes Jahr gab es so wenige Badetote wie seit 1998 nicht mehr. Auch 2019 waren es relativ wenige. Eine längere Statistik habe ich nicht gefunden. Ich glaube nicht, dass die Bedingungen seit letztem Jahr so sehr verändert haben.

Schwimmkurs in meiner Jugend? Keiner wäre auf die Idee gekommen. Das machte mein Vater und das war kein Spaß. Beim nächsten Besuch im Freibad sagte er zum Bademeister, dass ich jetzt meinen Freischwimmer mache und warf mich ins Becken. Der Sportlehrer in der Schule trainierte nur mit denen, die gut waren. Wer nicht schwimmen konnte durfte ohne seine Aufsicht im Nichtschwimmer plantschen. Früher war nicht alles besser.

Ich frage mich bei all' dem Gejammere,

wie man zu Zeiten ohne Schwimm- und Hallenbäder das Schwimmen lernte? - Wenn nach knapp zwei Jahren der Einschränkung die offenen Gewässer wieder erreichbar sind, sind bei Kindern hoffentlich erwachsene Begleitpersonen dabei, die sich auch über Internet mal angesehen haben, wie die Bewegungen des Schwimmens sind, wenn sie es nicht selber können, und leiten ihre Kinder an. Da aber Frei- und Hallenbäder wieder geöffnet haben, sind auch ausgebildete Kräfte dabei, die Schwimmunterricht geben können. - Ich lernte schwimmen an der freien Ostsee ohne jede Urkunde, aber nur mit ihr hätte ich einmal im Ausland einen Segelkurs machen können - stundenlanges Vorschwimmen vor den Argus-Augen nützte nichts. Danach in heimischen Gefilden machte ich an zwei Tagen den Frei- und Stundenschwimmer mit Urkunde; so kann es auch gehen. -

09:41 von tagesschlau2012

«Ohne die von Ihnen so sehr gehassten Fußballvereine hätten Hunderttausende Kinder und Jugendliche kein Sportangebot.
Eintracht Frankfurt hat den 3. Größten Verein in Frankfurt vor der Pleite gerettet.
Manchmal das Gehirn einschalten.»

Auf das Runde Leder mit großer Unkenntnis eintreten ist nun zur Zeit der Fußball-EM noch mehr angesagt, als wenn keine ist.

Eintracht Frankfurt hat einen der besten, wenn nicht den besten Präsidenten aller Vereine im Deutschen Profifußball. Und der Mann hat so viel mehr auf dem Kasten, als sich nur zu irgendwas im Zusammenhang mit Ball äußern zu können. Die Eintracht ist ein Sympathieträger im Profifußball, und darüber hinaus, weit über die Grenzen der Stadt Frankfurt.

Es ist sowieso ohne Sinn, immer Sportarten gegeneinander aufzurechnen im Können. Gutes Schwimmen hier … doofer Profifußball dort mit EM.

Nicht mehr lange ist es hin bis Olympia.
Geht's dann nochmal los mit wieder Gemecker über Sport.
Aber schwimmen könn'se gut … die im Becken.

Das Schließen kommunaler

Das Schließen kommunaler Einrichtungen wie Schwimmbäder, Bibliotheken ... ist eine Schande.
Auch bei uns in Bremen hatten wir schöne Frei- und Hallenbäder. Vielleicht etwas veraltet, aber teils mit natürlicher salzhaltiger Sole, so dass wenig gechlort werden musste. Es gab Liegewiesen, Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken, Bademeister, Kabinen zum Umziehen, Toiletten und einen Kiosk - das war's. Regeln mussten befolgt werden, ansonsten flog man raus. Wer ins Schwimmerbecken wollte, musste schwimmen können.
Die Eintrittspreise waren familienfreundlich günstig, für die letzte Stunde kurz vor Feierabend nochmal ermäßigt.
Die Bademeister haben Schwimmkurse erteilt.

Nachdem die Bäder in eine gGmbH samt fachfremder Geschäftsführung überführt wurden, wurde daran nichts mehr gemacht, die Bäder verwahrlosten - Schließungen.

"Nur Schwimmen / Baden" scheint nicht zu reichen: Rutschen, nächtliche Events bei lauter Beschallung - dafür immens hohe Preise, so dass Familien diese Bäder meiden.

@ werner1955

"von Tada@
Nein, sonder leider der Beweiß dafür das einige durch dummheit, unvernunft und Leichtsinn sich aber leider auch viel andere in Gefahr bringen. Haben Sie schon mal an den Stress un die Gefahren der Retter gedacht? " Am 19. Juni 2021 um 09:13 von werner1955

*

Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass es um Stellen geht, wo keine Retter vor Ort sind.

Deswegen sollen ja mehr überwachte Badestellen geschaffen werden, damit die Retter helfen können.

Aber dass Ihnen die Jugend nicht am Herzen liegt haben Sie schon seit Monaten in Ihren Kommentaren zu Corona bewiesen.

Vermutlich sind Sie selbst schon alt auf die Welt gekommen und wissen gar nicht wie es gewesen ist ein Kind oder Jugendlicher zu sein, mit Freunden Zeit zu verbringen und im jugendlichen Übermut Blödsinn zu machen. Oder ohne Daueraufsicht draußen zu spielen.
Mein Beileid an Sie.

Früher gehörte

Schwimmen zum Sportunterricht, und es war ganz normal das man im Dorfteich oder See in den Wiesen das schwimmen lernte, und das mit 5-6 Jahren.
Und das ganze ohne Aufsicht, nur mit den Freunden, mit denen man immer gespielt hat.
Heute ist das alles ein Problem, und eine Frage des Geldes, das gab es früher nicht, es musste auch kein teures Bad gebaut werden.Irgendeinen Teich oder Waldsee gab es überall, Fließgewässer sind immer kritischer als stehende, das weiß eigentlich jeder.
Aber auch früher gab es Menschen die nicht schwimmen konnten, hängt auch von der Heimatgegend ab, wo man als Kind gelebt hat, zu meiner Schulzeit konnten alle schwimmen in der Klasse.
Egal ob Mädchen oder Jungs.

@ ich1961

"Das ist schlicht Blödsinn. Die Eltern haben eine Aufsicht - und Fürsorgepflicht" Am 19. Juni 2021 um 09:25 von ich1961

*

Den Blödsinn schreiben Sie.

5 Minuten Unaufmerksamkeit können Folgen haben und Kinder haben nun Mal keine Ketten an den Füßen ( glücklicherweise).

Erst dieses Jahr sind in Niederlanden von eine Gruppe erfahrener Surfer 5 Personen gestorben, weil man wilde Gewässer nie vollkommen richtig einschätzen kann. Die meisten könnten sich noch retten, die 5 nicht.

Zurück zu Kindern:
Deshalb wird im Artikel gefordert mehr sichere Badestellen zu schaffen.

Naja ...

Prävention und auf ein Problem hinweisen ist nützlich (wie mit diesem Artikel geschehen).

Das Risiko scheint ja zum Glück nicht ganz so hoch:
"Zwar hat es keinen Rettungseinsatz gegeben,"

Außerdem sehe ich letztlich die volle Verantwortung bei den für das Kind Verantwortlichen. Wenn ich weiß, dass mein Kind nicht schwimmen kann, dann geht es halt NICHT ohne Aufsicht.

Den Regierenden kann man trotzdem vorwerfen, nicht für ausreichende und vor allem bezahlbare Schwimmbäder zu sorgen. Wenn ich bei uns sehe, was die mittlerweile an Eintritt verlangen .... da wird einem schwindlig.

um 09:52 von tagesschlau2012

,,Was können die Schulen dafür,
Was können die Schulen dafür, wenn immer mehr Eltern Ihre Kinder schriftlich vom Schwimmkurs befreien.
In einem Nachbarartikel wollen die Linken ja die Pflicht zu den Bundesjugendspielen aufheben. Scheinbar sind denen die Kinder noch nicht träge genug."

Sie wollen die BuJuSp, ein jährlich 1 x stattfindendes Ereignis als sinnvolles und unverzichtbares Heilmittel gegen Hängehosenboden und Bewegungsnotstand retten? Soviel bewegt sich ein Kind bei einer Freizeit mit sinnvoller Gestaltung in einer dreiviertel Stunde.

Die von Ihnen festgestellte Trägheit hat viele Gründe. Nur selten kann man die Jugendlichen selbst dafür verantwortlich machen. Mangelnde Angebote und Verhätschelung durch ein Überangebot an scheinbar cooleren Beschäftigungen als Schwimmen, Springen und Sport im Allgemeinen geht auf die Generationen vorher zurück. Abgeholt zu werden vor der Schule hat auch nichts zu tun mit der Bequemlichkeit auf Seiten der Schüler/innen.

Wünsche? @09:56 von DerVaihinger

>>>Heute ist es so, dass die Kommunen an den Sozialausgaben ersticken.
Wo wünschen Sie, dass die Stadtkämmerer sparen?>>>

Was ist das für eine Frage.....
Wozu braucht "jedes Dorf" ein Schwimmbad? In "meinem" Dorf gibt es natürlich auch kein Bad! Aber in der Stadt zumindest noch eins.....

Und Ihre Frage, stellen Sie Bitte den verantwortlichen Kommunen u Städten!

Eltern sind in der Aufsichtspflicht!

Wer nicht oder nur schlecht schwimmen kann, muss an Stellen ins Wasser gehen, wo keine Strömung ist und wo es flach ist.
Schon vor Corona gab es Kinder, deren Eltern (vornehmlich aus dem südöstlichen Europa) aus welchen Gründen auch immer (oft religiöse Gründe) den Schwimmunterricht in der Schule abgelehnt haben - war mir schon immer unbegreiflich, aber was soll man da machen?
Nun alles auf die Pandemie zu schieben, ist zu einfach! Das Erlernen von Schwimmen wird bestimmt wieder angeboten, und alle Eltern sollten das annehmen! Nur bis dahin müssen halt Eltern auch auf ihre Kinder aufpassen, wenn sie zum Baden gehen. Habe schon selbst erlebt, dass ein Kind im Freibad ertrunken ist, weil die Eltern sich mit anderen unterhalten haben und nicht aufgepasst haben - das geht gar nicht!

@Aufmerksamer_Be... (09:49)

Corona als Ursache steht auch im Artikel - einfach erst lesen, dann nachdenken, dann schreiben.

Werden die Menschen immer dümmer ?

Gelegentlich gewinnt man den Eindruck

Wie kann man sich als Nichtschwimmer in ein Gewässer begeben,
wo ich nicht mehr stehen kann
Muß ich als Eltern nicht nach meinen Kindern schauen ?
und für wenig Geld kann man Schwimmunterricht nehmen
für sozial Schwache ist das nebst Eintritt sogar umsonst
aber man muß sich eben darum bemühen
üblicherweise klingelt keiner an der Haustür

09:43 von Kaneel

Kenne auch Erwachsene über 50, die nicht schwimmen gelernt haben und nicht ins Wasser gehen.
.
wer nicht ins Wasser geht
kann üblicherweise auch nicht ertrinken :-)

Es gibt nur eine sinnvolle Lösung für dieses Problem:

„"Aufgrund der Pandemielage konnten viele Kinder nicht schwimmen lernen." Zudem würden nun auch noch viele Familien aufgrund der Zugangsbeschränkungen und der Zeitfenster, die man in manchen Bädern vorab buchen muss, auf freie Gewässer ausweichen. "Wenn man dann nicht richtig schwimmen kann, wird es schnell gefährlich", warnt der Rettungsschwimmer“

Dafür sorgen, dass alle Kinder schnellstens schwimmen lernen können. Wenn man will, geht das, lässt sich das organisieren, einschließlich des nötigen „Lehr- und Aufsichtspersonals“. Im Wasser steckt sich keiner an, im Freien jedenfalls schon mal gar nicht.

Die Kinder haben wegen der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung schon genug zurückstecken müssen, weil an ihre Interessen dabei offenbar an letzter Stelle gedacht wurde (wenn überhaupt). Dass ihnen daraus auch noch konkrete Gefahren für Leib und Leben erwachsen sollen, ist nicht hinnehmbar - und schon gar nicht „unvermeidlich“.

sicherem Schwimmen zu tun?

von Tada @
Einfach wie bei Corona an einfach sinnvolle und Notwendieg Regeln halten. Nicht nur beim Schwimmen sonder immer.

Auch zu einfach @09:55 von MrEnigma

>>>Heute wird akzeptiert, wenn aus religiösen Gründen die Teilnahme am Schwimmunterricht verweigert wird. Man bzw. Mädchen könnten da ein nacktes Körperteil zeigen. Also das geht im 21. Jahrhundert natürlich nicht.
.>>>

Dann müssten "ja nur" diese vom Schwimmunterricht befreiten Kinder beim Baden verunfallen.....

Das Problem betrifft jedoch ebenfalls Kinder u Jugendliche aus ALLEN sozialen "Ständen" und Nationen.

Auch Kinder aus "reichen" Familien etrinken in Privatpools weil sie (warum nicht?)1. Nicht schwimmen können und 2. Unbeobachtet als Kleinind in den Pool fallen.....

@ der Vaihinger um 9.56 Uhr, einfache Freibäder würden reichen

"Es gab eine Zeit in den 60er Jahren, da meinte jeder Dorfbürgermeister, er müsse ein Hallenbad oder Schwimmbad bauen." Mag sein. Aber sollte man nicht wenigstens die Freibäder erhalten? Kein Schnickschnack, sondern nur das nötigste: Liegewiesen, Bademeister, Kiosk, Umkleiden, Toiletten ... und viel Platz.
Günstige Heizungen per Solarthermie würden reichen, denn wenn es kalt ist, kommen sowieso nur die ganz Harten.

Zum Erfrischen, zum Baden und Schwimmen, zum Schwimmenlernen reicht das.

An der Stelle, an der "unser" schönes Freibad einmal war, wird jetzt ein Hallenbad mit Bahnen in olympiafähiger Größe errichtet und das in unserem armen Bremen. Wie ich den Laden hier kenne, konnten dafür EU-Gelder abgegriffen werden und das Bad wird damit erst einmal günstiger als ein kleineres, unsubventioniertes Bad.

Teuer werden die Folgekosten für die nächsten Jahrzehnte, die Bewirtschaftung, die Eintrittspreise ... das geht an den Wünschen der Menschen vorbei, das ist bürgerfeindlich.

Sportunterricht und insb. Schwimmunterricht

Sportunterricht und insb. Schwimmunterricht sind genauso wichtig wie Digitalisierung und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die großen Zusammenhänge sind aber einmal wieder sehr kompliziert.
Die Zeiten ändern sich. Immer mehr Kinder verfügen über eigene smartphones. Dies hat Einfluß auf die Art der Kommunikation, aber auch auf das soziale Miteinander und natürlich auch auf die eigentlich von Natur aus gegebene Bewegungsfreude des Menschen und letztlich auf die Gesundheit. Adipositas bei Kindern war vor Jahrzehnten weitgehend unbekannt. Auch fällt jungen Menschen soziales Miteinander immer schwerer, fremd zu werden. Der "Homo digitalis", übergewichtig, körperfremd, in einer virtuellen Blase kommunizierend, vereinsamt scheint das Ergebnis.
Digitalisierung wird massiv gefördert, Sportunterricht und auch Schwimmunterricht kommen in Schulen seit Jahrzehnten zu kurz. Sport scheint es nur noch am Fernsehen und via smartphone zu geben, wird konsumiert- langfristig ist das übel für alle.

09:56 von DerVaihinger

in meiner Schule gab es bereits 1959 ein Lehrschwimmbeckeen
jeder !! (in der Regel erst mal die Grundschüler) lernte dort schwimmen

Muslime gab es keine
und der Elterntyp "Bedenkenträger" war auch noch nicht erfunden

@ MrEnigma 09:55

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Für wichtige Sachen ist angeblich kein Geld da , aber für unwichtige.

Wir brauchen einfache Schwimmbäder, keine Eventbäder

In dieser Woche sind bei uns in Bremen bereits zwei Menschen ertrunken. Teilweise wurden die Retter von Gaffern behindert - widerlich!
Als Eltern kleinerer Kinder und auch Jugendlicher würde man lieber ins Freibad gehen, aber die gibt es kaum noch. Und wenn, dann mit unmöglichen Öffnungszeiten.

Nachdem die rot-grüne Bremer Regierung in den letzten Jahren ein "normales" Schwimmbad nach dem anderen plattgemacht hat und nur noch wenige Bade- und Wellnesstempel mit hohen Eintrittspreisen unterhält, wurden der Bevölkerung "Badestrände" angedient. Badestrände an der Weser - unglaublich! Die Weser ist eine Wasserstraße, dort fahren Binnenschiffe, die gefährliche Unterströmungen (Sog) erzeugen können.

Das ist ungefähr genau so, als würde man einen Spielplatz mit freiem Zugang zur Autobahn bauen.

Letztes Jahr gab es Tote am Weserstrand. In dieser Woche sind bereits zwei junge Leute (Montag und gestern) in einem Bremer Badesee ertrunken. Ich fürchte, das werden nicht die letzten sein

08:57 von Tada

«Zudem würden nun auch noch viele Familien aufgrund der Zugangsbeschränkungen und der Zeitfenster, die man in manchen Bädern vorab buchen muss, auf freie Gewässer ausweichen.»

«Das ist ein Beispiel dafür, wie Corona-Maßnahmen mehr Menschenleben gefährden, als retten.»

Fällt dem Kind am Freien Gewässer das Eis vom Mobilen Eismann in den Sand. Ist das Geplärre da, die Corona-Maßnahmen sind Schuld, dass der Eismann überhaupt an den See kam … und Frau Merkel müsste eigentlich ein frisches Eis ohne Sand dran bezahlen.

Tut sie aber nicht, weil sie gar nix kann.
Nicht gefährlich für das Kind, aber mies und gemein.

Wie viele Kinder sind eigentlich von 11/2020 bis 05/2021 Matschewetter Pitschepatsch Regennass Gesäßkalt an Seen, Baggerseen, und in Flüssen in Deutschland ertrunken?

Hunderte bis Tausende bis noch viel mehr.

@08:53 von werner1955

>> Unser Staat hat die Führsorge der Kinder
>> ja als Aufgabe mit Kitas, OGS und Ganztag
>> Plätze den Eltern teilweise abgenommen.
Richtig, weil DIE das Ganze besser koordinieren können. -.-

>> Viel Städte schließen Schwimmbäder
Richtig, ABER was hat das jetzt mit den "Kitas, OGS und Ganztag Plätze" zu tun, wo es doch so offensichtlich(!!!) an den jeweiligen (inkompetenten) Stadtverwaltungen liegt? oO

Immer der Schrei nach dem Staat

Mein großer Bruder hat mir das Schwimmen beigebracht, ich habe es meinen Kindern beigebracht und die wiederum ihren Kindern. Später habe ich Flüchtlingskindern das Schwimmen beigebracht, im frei zugänglichen Badesee. Für viele Dinge braucht es keinen Staat, ein Freibad oder ein Badesee ist fast überall erreichbar. Auch Nachbarn oder Freunde sind gerne bereit mit aufzupassen und dank Schwimmflügeln sollte eigentlich heutzutage nichts mehr schief gehen können.
Aber wer kennt schon das Wort Eigeninitiative?

@09:21 von Sparpaket

>> Diese Sportvereine sind leider sehr stark
>> betroffen von den Schließungen im Zuge
>> der Pandemiemaßnahmen

Nope, DAS war schon vor Corona so. -.-

09:52, tagesschlau2012

>>In einem Nachbarartikel wollen die Linken ja die Pflicht zu den Bundesjugendspielen aufheben. Scheinbar sind denen die Kinder noch nicht träge genug.<<

Danke. Jetzt verstehe ich endlich, warum ich eine solche Affinität zu den Linken habe. Denn die Bundesjugendspiele habe ich immer geschwänzt. Ich fand Schuldsport schrecklich, Ballspiele u.ä. haben mich nie auch nur ansatzweise begeistert.
Meine Schulsportnote oszillierte zwischen mangelhaft und ungenügend. Schwimmen gelernt habe ich auf Betreiben meiner Eltern im Schwimmbad in Solingen. Da gab es so einen Bademeister mit „Angel“. Auch das habe ich gehasst, und meine Fortschritte ließen sich nur mit dem Mikroskop erkennen. Meine Mutter hat dann irgendwann angefangen, den Bademeister mit Zigaretten zu bestechen...

Mittlerweile bin ich ausdauernder Langstreckenschwimmer, aber Schnelligkeit ist nicht mein Ding.

Und das ist wohl mein Problem mit dem „offiziellen“ Sport, nämlich das schneller, höher, weiter. Dafür bin ich nicht gebaut.

@ um 09:43 von Kaneel

"Eltern führen ans Wasser heran - sind aber keine Schwimmlehrer

Aber - @werner1955 - "richtig" Schwimmen hätten meine Eltern uns nicht beibringen können. Dafür gab es Schwimmkurse,
…"
Als ich schon einigermaßen schwimmen konnte bin ich als junger Jugendlicher in die Stadtbücherei gegangen und habe mir dort ein Buch ausgeliehen, in dem anschaulich gelehrt wurde, wie man Arme und Beine beim Schwimmen richtig bewegt.
Eigeninitiative ist auch sehr hilfreich.

09:52 von tagesschlau2012

«Was können die Schulen dafür, wenn immer mehr Eltern Ihre Kinder schriftlich vom Schwimmkurs befreien.»

Erst mal direkt wohl nix. Vielleicht geht es manchen Eltern auf den Zeiger, dass Schulschwimmkurse so untegelmäßig, und auf dem Land auch mal mit dummer langer Hin- und Her-Fahrerei zum Schwimmbad irgendwo verbunden ist.

«In einem Nachbarartikel wollen die Linken ja die Pflicht zu den Bundesjugendspielen aufheben. Scheinbar sind denen die Kinder noch nicht träge genug.»

Da stellt ein Verbund der als Kinder selbst Bundes-Jugenspiel-Versehrten-Veteranen einen Änderungsantrag zum Parteiprogramm zur Bundestagswahl. Wahrscheinlich die Truppe, die selbst außer der Urkunde: "Teilgenommen und nix gekonnt" nie was riss, das eigene Trauma überwinden will.

Frau Henning-Wellsow war selbst Leistungssportlerin im Eisschnellauf.
Sie wird den Bewegungs-Bräsigen schon zeigen, wo der Rettungsring hängt am See, und wo der Rettungstaucher wohnt.

Das Wasser im See ist kälter als 99 Grad C.

09:56, DerVaihinger

>>@Carina F., 09.06h
Viele Gemeinden konnten sich die Schwimm-/Hallenbäder noch nie leisten.
Es gab eine Zeit in den 60er Jahren, da meinte jeder Dorfbürgermeister, er müsse ein Hallenbad oder Schwimmbad bauen.
Schon bald haben die Kosten ein Loch in die Kasse gefressen.
Heute ist es so, dass die Kommunen an den Sozialausgaben ersticken.
Wo wünschen Sie, dass die Stadtkämmerer sparen?<<

Auch Schwimmbäder sind Sozialausgaben im weiteren Sinne.

Und nein, genau dort sollte eben nicht gespart werden.

Wenn die Kommunen den ihnen übertragenen sozialen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können, dann ist das ein Zeichen dafür, daß die Lasten anders verteilt werden müssen. Direkte Stützungszahlungen gegen sozial-kulturelle Ausgaben ausspielen und aufrechnen zu wollen, das geht jedenfalls gar nicht.

Freibad für alle

Die vielerorts geschlossenen Schwimmbäder sind eine einzige Sauerei! Nur die wenigsten werden wohl privat einen eigenen Pool besitzen. Gerade Freibäder sind aber eine wichtige soziale Institution, gerade für Jüngere, Familien, sozial Schwache, ein Ort der Selbsterfahrung im Wasser, Begegnung mit Gleichaltrigen usw.
Das wird bei den ganzen Schließungen viel zu wenig bedacht (oder sogar beabsichtigt, wie mir scheint).
Schwimmen muss man lernen. Wer es nicht kann, dem fehlt gleich doppelt die Sicherheit, neben der zu schwimmen auch die, sich selbst nicht zu überschätzen, von Gefahren zumindest einmal gehört zu haben.
Gerade nach Corona gilt es, in die Jugend endlich wieder zu investieren und eben in Schwimmbäder!
Der tragische Tod eines bzw. wohl dreier Mädchen im Rhein muss Konsequenzen haben! Neben den Hinweisen und Aufklärung auf die unterschätzten Gefahren (wie bei den Gleis-Selfies) eben gerade auch die, hinreichend Freibäder, sichere Badeseen für uns alle zur Verfügung zu stellen!

10:42, draufguckerin

>>Die Eintrittspreise waren familienfreundlich günstig, für die letzte Stunde kurz vor Feierabend nochmal ermäßigt.
Die Bademeister haben Schwimmkurse erteilt.

Nachdem die Bäder in eine gGmbH samt fachfremder Geschäftsführung überführt wurden, wurde daran nichts mehr gemacht, die Bäder verwahrlosten - Schließungen.

"Nur Schwimmen / Baden" scheint nicht zu reichen: Rutschen, nächtliche Events bei lauter Beschallung - dafür immens hohe Preise, so dass Familien diese Bäder meiden.<<

Ja, das sind die Auswirkungen der Ideologie „Privat vor Staat“, deren hohe Zeit mit der geistig-moralischen Wende der FDP hin zu Helmut Kohl begann und unter Gerhard Schröder ihren Höhepunkt erreichte. Mit den inoffiziellen Regierungsberatern Hans-Werner Sinn, Bernd Raffelhüschen, Roland Berger oder Carsten Maschmeyer.

Die Kommunen wurden finanziell ausgetrocknet, staatliche Austerität war die Ideologie der Stunde. Bis hin zu solchen Verzweiflungsaktionen wie den Verkauf des kommunalen „Tafelsilbers“.

Re : Tada !

Ich denke, schon vor Corona war dieses Problem offensichtlich, denn viele Städte schließen aus Kostengründen Bäder, viele Schulen, die Schwimmunterricht anbieten wollen, finden kein Bad, und viele Eltern bringen ihren Kindern nicht wirklich das Schwimmen bei.
Nun ist aber die Pandemie da, und die total chaotische und teils idiotischen Maßnahmen, die eben nur so der deutschen Bürokratie einfallen können, weil ja nie irgend wann in der Politik an eine Pandemie gedacht wurde. Jetzt sieht man die ganzen Auswüchse, die Unfähigkeit von Ministern und Behörden, die mit ihren Entscheidungen eher Menschen gefährden, als sie zu schützen. Und noch eine Anmerkung, für Vieles ist sofort Geld in Unmengen vorhanden, nur nicht für Kinder, Jugendliche und Arme, Hauptsache die Reichen werden noch reicher und der Kranich saniert sich auf Kosten von vielen Menschen !

wo keine Retter vor Ort sind.

von Tada @
Sollte man sich gerade vorsichtig, und sinnvolle einfach Regeln halten.
Denn auch zu diesen Stellen kommen die Retter wenn Menschen in Gefahr sind und suchen mit Hubschraubern, Booten und tauern bis es dunkel wird , oft auch ehrenamtlich.

>>> nicht am Herzen liegt?
Gerda weil ich mir viel Sorgen machen und mir das wohlergehn unsere Kinder und Jugebdlichen am Herzen liegt forder ich ja gerade die Eltern auf Ihren Kindern das Einhalten von Gesetzten und Regeln vorzuleben.

@tagesschlau2012, 09:52

„Scheinbar sind denen die Kinder noch nicht träge genug“

Kinder sind von Natur aus niemals „träge“. Ganz im Gegenteil.

Unterschiedliche Themen werden von Usern vermischt.

Ja, es wurden Schwimmbäder schon vor der Pandemie geschlossen und ja, auch Vereine, aber das hat nichts mit dem aktuellen Thema zu tun.

Aktuell geht es - wie es auch im Artikel deutlich wird - um Schwimmkurse und Schulschwimmen, die nur wegen Corona-Maßnahmen ausgefallen sind.

Vielleicht ist manchen Usern nicht klar, dass auch gut besuchte Schwimmbäder, die keine finanziellen Probleme hatten wegen der Pandemie ihrem Betrieb einschränken oder komplett schließen mussten, wodurch weniger Menschen schwimmen gehen konnten, obwohl sie wollten.

Im Artikel steht auch, dass es um Kinder geht, die bereits zum Schwimmkurs angemeldet waren oder ihn sogar angefangen haben und dann abbrechen mussten. Dass man da nicht einfach bei Unterricht da wieder anfangen kann, wo man aufgehört hatte ist klar.

Ich sehe das auch an meinen Kindern, jetzt wo wir endlich wieder das offene Freibad genießen können. Die Kinder sind selbst geknickt, weil sie vieles nicht mehr so gut können.

ABER was hat das jetzt?

von saschamaus75 @
Eigentlich logisch und einfach.

Wenn der Staat möchte das alle Eltern arbeiten gehn, und die Kinder dafür in Verwahrung nimmt , muss sich auch ums schwimmen lernen und viel ander Dinge kümmern.

11:42 von Ritchi 09:43 von Kaneel

Habe mir als junge Erwachsene ein paar Stunden Schwimmunterricht bei Profis gegönnt um Kraulen wenigstens rudimentär zu erlernen, das in meiner Kindheit zu kurz gekommen ist. Auch Brustschwimmen mit Kopf über Wasser ist ja nicht so wirklich ergonomisch sinnvoll. Bücher können helfen - geben allerdings nur unzureichend Korrektur. Ist zudem nicht jede/r Autodidakt.

@Ritchi

"Als ich schon einigermaßen schwimmen konnte bin ich als junger Jugendlicher in die Stadtbücherei gegangen und habe mir dort ein Buch ausgeliehen, in dem anschaulich gelehrt wurde, wie man Arme und Beine beim Schwimmen richtig bewegt.
Eigeninitiative ist auch sehr hilfreich" Am 19. Juni 2021 um 11:42 von Ritchi

*

Ich musste dabei schmunzeln.

Und dann haben Sie Trockenübungen auf dem Bett gemacht?

Denn es geht hier um die wegen der Pandemie vorübergehend geschlossenen Schwimmbäder oder Bäder im eingeschränkten Betrieb weshalb Menschen auf unbedachte und unsichere Badestellen ausweichen.

Also wo genau haben Sie denn die Schwimmbewegungen aus dem Buch nachgemacht? Bett, unsichere Badestellen oder im Schwimmbad / Freibad?

Re : Carina F !

Sie haben schon recht, die Kommunen schließen meistens aus Kostengründen die Bäder, weil der Bund so manche Dinge eben nicht so auf dem Zettel hat und nicht fördert, wie es notwendig wäre. Es ist dem Bund, also der Politik schon seit etlichen Jahren nicht wirklich wichtig, die Kinder und Jugendlichen zu fördern und Unterstützung zu geben, sie sie aber in manchen Dingen, wie eben beim Schwimmen bräuchten. Vor allem den christlichen Parteien ist es wichtiger große Konzerne zu stützen, wenn es aber um Kinder und Jugendliche geht, da ist dann kein Geld mehr vorhanden, oder es werden gerade mal wenige Euro locker gemacht.
Meine Meinung ist, wenn ich Kinder habe, die nicht schwimmen können, dann gehe ich entweder nicht an einen See oder Fluss, oder ich muss extrem aufpassen, weil Kinder leider oft auf einem Ohr taub sind, wenn es um Ansagen, Gebote und Mahnungen geht.
Ja da sind leider manche Eltern zu leichtsinnig, und danach kommen dann schlimme Momente, die ein Leben lang wirken !

@fathaland slim, 12:05 (re 09:56, DerVaihinger)

„Auch Schwimmbäder sind Sozialausgaben im weiteren Sinne.

Und nein, genau dort sollte eben nicht gespart werden.“

Meine Rede. Das Geld hat für die Menschen da zu sein, nicht umgekehrt.

11:41 von fathaland slim

«Meine Schulsportnote oszillierte zwischen mangelhaft und ungenügend.»

Wenigstens keine Oszillation in großem Rahmen, von der man seekrank werden kann, und im schlimmsten Fall zum Reiher im Schulschwimmbecken wird.

«Schwimmen gelernt habe ich auf Betreiben meiner Eltern im Schwimmbad in Solingen. Da gab es so einen Bademeister mit „Angel“. Auch das habe ich gehasst, und meine Fortschritte ließen sich nur mit dem Mikroskop erkennen. Meine Mutter hat dann irgendwann angefangen, den Bademeister mit Zigaretten zu bestechen...»

Und der Meister mit der Angel hat sehr wahrscheinlich während des Angelns das Bestechungsgeld Fluppen weg gequalmt wie ein Schlot.
Good old times … happy images.

Ein damals guter Freund von mir hatte Sport im Abi mit Schwimmen.
Schwimmen konnte er mega. Bis man ihm sagte, es würde auch mündlich Theorie geprüft. "Was denn … beim Schwimmen?"

Als er geprüft sagte, allen Schwimmstilen sei gleich, dass man über Wasser einatme … durfte er gleich wieder gehen.

Re : Sparpaket !

Ich meine, wenn die Politik einen wirklichen Plan hätte, wäre es sehr wohl möglich gewesen, in den noch vorhandenen Bädern, immer in kleinen Gruppen Kindern, natürlich nach einer Testung das Schwimmen bei zu bringen.
Leider aber war es dieser beschissenen Politik um ein Vielfaches wichtiger, die ach so hoch gelobte Wirtschaft am Laufen zu halten, lange ohne verpflichtende Testungen, als sich Sorgen wegen der Benachteiligungen von Kindern und Jugendlichen zu machen. Viele der verhängten Maßnahmen zielten ja auf den Privatbereich, und die echt billigen Branchen, wo die Kosten nicht so hoch sind.
Für den Kranich und TUI wurden in Windeseile zig Milliarden bereit gestellt, aber für die Betreuung und Förderungen von Kindern und Jugendlichen ist kein Geld da. Es wird immer nur die oberste Elite und Etage gefördert und gestützt. Nun wird es immer offensichtlicher, wie diese Regierung versagt hat und es weiter tut.

Am 19. Juni 2021 um 08:57 von Tada

"Zudem würden nun auch noch viele Familien aufgrund der Zugangsbeschränkungen und der Zeitfenster, die man in manchen Bädern vorab buchen muss, auf freie Gewässer ausweichen. "

Zitat: Das ist ein Beispiel dafür, wie Corona-Maßnahmen mehr Menschenleben gefährden, als retten.

Das ist ein Beispiel dafür, wie Unvernunft und Verantwortungslosigkeit von Eltern das Leben von Kindern gefährden.

@ Nettie

„Kinder sind von Natur aus niemals „träge“. Ganz im Gegenteil.“
Das stimmt, aber sie können recht schnell durch die trägen Eltern zu trägen Kindern gemacht werden.
Im Schwimmbad zeigt sich das sehr deutlich. Der immer größer werdende Teil dicker Menschen wird regelmäßig 1:1 an die eigenen Kinder weitergegeben.
Die wenigsten dicken Eltern haben schlanke Kinder und die wenigsten schlanken Eltern haben dicke Kinder.
Trägheit wird also leider durch die Eltern vermittelt

11:26 von schabernack

Nur ist im Artikel nicht vom Eis und Frau Merkel die Rede und außer Ihnen hat hier niemand sowas zusammenhangloses geschrieben.

Im Artikel wird auf das Problem hingewiesen, dass Kinder schwimmen lernen sollen, Eltern das auch wollen aber die Möglichkeit dazu hat es letztes Jahr kaum gegeben.

Ich empfehle Ihnen den Artikel zu lesen und sich dann über Eis aufzuregen.

10:24 von schabernack 09:43 von Kaneel

Mein Vater hat nie schwimmen gelernt.
Wurde er in der Familie immer angfrotzelt.
Geld für die Badehose kannste dir sparen, schwimmen kannste eh nicht.

Hoffe Ihr Vater hat es mit Humor genommen.

Hat sie dann dafür gesorgt, dass mein Bruder und ich frühzeitig schwimmen lernten.

Die Initiative der Eltern/eines Elternteils ist schon sehr hilfreich.
Bei mir war es umgekehrt: meine Liebe zum Wasser habe ich vom Vater. Meine Mutter schwimmt nicht.

Leider sind Badeseen hier in der Gegend sehr rar und weiter entfernt gelegen. Die meisten sind zudem Anglerseen. :-(
Wobei - ich war noch nie im Kanal schwimmen - vllt sollte ich das demnächst mal ausprobieren.

Ein so richtig guter Schwimmer wurde ich nie.

Ob Sie gerne im Wasser sind, konnte ich Ihrem Post nicht entnehmen - auf jeden Fall sind Sie gerne auf dem Wasser, weiß ich, und dafür werden Sie sich entsprechend sicher bzgl. Ihrer Schwimmkünste fühlen. Wichtig für Ihr schönes Hobby!

nur wegen Corona-Maßnahmen ausgefallen sind?

von Tada @
nein , darum geht es gerade nicht.

Es geht einzig und allen um das einhalten von einfachen und sinnvollen Regel und das Vorleben duch die Erwachsenen.

Wenn ich nicht schwimmen kann gehe ich nicht ins Wasser, Bast, und schon garnicht in unbekannte Gewässer oder Flüsse.

Wen junge Männer immer noch glauben Sie Könnten im Rhein oder unbekannten Gewässern trotz verboten schwimmen, muss sich nicht wunder wenn Kinde bei Rot über die Straße gehn oder auch in den Fluss springen.

Wer glaubt im Rhein schwimmen zu müssen ertrinkt irgend wann, egal ob er schwimmer oder Nichtschwimmer ist.

So wie bei Corona, wer sich nict Impfen läßt wird infizert werden. Und ob er das überlebt ist zufall.

10:13 von ich1961 09:43 von Kaneel

Mich hat niemand daran gehindert, meinen Kindern schwimmen beizubringen. Und die Bademeister bei der " Prüfung " waren erstaunt, das die beiden ( und die eine ) das so gut konnten.

Wenn Eltern ihren Kinder viel selbst vermitteln können, ist das natürlich optimal. Aber wenn Eltern selbst gar nicht schwimmen können oder nur schlecht oder sogar selbst Angst vor dem Wasser haben, wie würden Sie hier vorgehen wollen? M.E. sollten alle Kinder die Möglichkeit haben schwimmen zu lernen. Bzw. es sollte Pflicht sein, wenigstens die Grundkenntnisse zu beherrschen.

Re : MrEnigma !

Ja, der Politik ist vieles, was für Kinder und Jugendliche gut wäre, schlicht weg zu teuer. Es ist ja so viel wichtiger, große, wankende Konzerne zu stützen, die Milliarden an Aktionäre ausschütten, die Millionen an die Vorstände zahlen, als für Kinder in etlichen Bereichen was zu bezahlen. Das war vor Corona schon so, und wird auch danach sehr wahrscheinlich so bleiben, wenn die so angeblich christlichen Parteien am Ruder bleiben.
Das aus angeblich religiösen Gründen ist in meinen Augen so nicht zu akzeptieren, da sollten sich die männliche Gesellschaft mal ernsthafte Gedanken über ihre Einstellung zu den weiblichen Wesen. Nur weil eine Stück Haut, außer dem Gesicht zu sehen ist, ist dies nichts schlechtes, wie es so manche Verblendete gerne zitieren. Es liegt an einer total verklemmten Einstellung und Haltung von verschiedenen Gruppen, die vieles immer mit der Religion verbinden, was total falsch ist.

Träge Kinder @12:26 von Nettie

>>>Kinder sind von Natur aus niemals „träge“. Ganz im Gegenteil.>>>

Richtig und deshalb ist es auch möglich den Kids bereits früh das Schwimmen beizubringen! Entweder machen die Eltern es selbst, oder Freunde, Verwandte...
Bei meinem Kind hat mein verstorbener Mann ihr Schwimmen beigebracht, da war sie 3. Sonst hätte ich oder ein/e Onkel, Tante sich geopfert. ;)
Gerade die Kleinen, lieben "schwimmen" und lernen es recht gut!

@ Tada Okay, verstanden.

Ihre Kinder können nicht gut schwimmen und Sie selber auch nicht, da ist ein Ausflug ins Schwimmbad oder an den Badesee mit einem höheren Risiko verbunden, das ist klar.
Anscheinend kommen Sie ihrer Aufsichtspflicht als Elternteil ja nach, das ist sehr löblich. Behalten Sie ihre Kinder, wenn diese ins Wasser gehen im Auge, fordern Sie sie auf nicht zu weit raus zu schwimmen und generell etwas umsichtig zu sein und wenn Sie sich selber im Notfall eine Rettung nicht zutrauen dann begeben Sie sich in die Nähe von Rettungsschwimmerinnen und wenn das nicht geht dann muss der Badespaß ausfallen. Das hat erstmal mit Corona alles nichts zu tun. Selbst wenn Ihre Kinder letztes Jahr Schwimmkurse besucht hätten wären sie nicht so sicher das sie komplett ohne Aufsicht, gerade in unsichereren Wässern, schwimmen sollten.

Aber jetzt sagen Sie mir eines: wenn es keine Coronamaßnahmen gegeben hätte könnten einige Kinder jetzt etwas besser schwimmen, wären aber eventuell Waisen. Wäre das sicherer?

@werner1955

"Einfach wie bei Corona an einfach sinnvolle und Notwendieg Regeln halten. Nicht nur beim Schwimmen sonder immer" Am 19. Juni 2021 um 10:57 von werner1955

*

Einfach mal die Entwicklung und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen beachten und immer daran denken, dass es keine "kleinen Erwachsenen" sind.

@werner1955 - Schwimmbäder öffnen!

10:57 von werner1955:
"Einfach wie bei Corona an einfach sinnvolle und Notwendieg Regeln halten. Nicht nur beim Schwimmen sonder immer."

Wie hoch ist denn die Ansteckungsgefahr in einem Becken voll Chlorwasser?

Das müsste man wissen, um die Schwimmbadschließungen als "notwendig" bezeichnen zu dürfen.

Am 19. Juni 2021 um 12:27 von Tada

Zitat: Ich sehe das auch an meinen Kindern, jetzt wo wir endlich wieder das offene Freibad genießen können. Die Kinder sind selbst geknickt, weil sie vieles nicht mehr so gut können.

Das ist allerdings zweifach bedenklich.

Zum einen, dass die Kinder >> vieles << nicht mehr können, nur weil das Schwimmbad zu war.

Zum anderen, dass sie frustriert sind, anstatt sich mit Hilfe der Eltern daran zu machen,es neu zu lernen. Vielleicht geht das aber auch nicht, weil sie so >> vieles << verlernt haben.

Als ich Kind war gab es nur ein nicht beheiztes Freibad und keinen Schwimmunterricht - also Schwimmen nur im Sommer. Wenn nach längerer Schließung die Badesaison wieder los ging, dauerte es vielleicht ein paar Tage, bis wir alles wieder so drauf hatten wie im letzten Sommer. Die ersten drei Köpper waren noch fremd. Frustriert waren wie deshalb nicht. Wir haben uns alles ruckzuck spielerisch wieder beigebracht. Wie hatten aber auch nicht >> vieles << verlernt.

Re : MrEnigma !

Also ich gebe gerne die 5 Euro aus, um ins Schwimmbad zu kommen.
Solange die Regierung es hinkriegt, zig Millionen zum Fenster raus zu werfen, wegen der Maut, wegen zu teuren Masken und Schutzkleidung, wegen zu teuren und unkontrolliertem Testen, und noch etlicher weiterer Dinge, sowie auch den Milliarden Hilfen für Lufthansa, TUI, DB, kann kein Geld mehr für mehr Sicherheit an Seen und Flüssen da sein.
Und es ist ja auch klar, der Staat hat sich in etlichen Bereichen zurück gezogen, und es dem privaten Sektor überlassen, die irgend wie zu regeln. Da wäre die DB, die nun erst wieder flott gemacht werden muss, weil der ganze Laden marode ist, da nur auf Gewinne geschaut wurde, und vieles so zerstört oder geschlossen wurde. Ähnliches läuft mit den Kliniken, wo es inzwischen riesige private Konzerne gibt, die nur auf Rendite getrimmt werden, das Personal leidet und die Pateinten oft zu früh raus geworfen werden. So könnte ich noch einiges aufführen, was hier nicht mehr stimmt !

@Traumfahrer

"für Vieles ist sofort Geld in Unmengen vorhanden, nur nicht für Kinder, Jugendliche und Arme" Am 19. Juni 2021 um 12:23 von Traumfahrer

"

Ich habe auch so mein Problem damit, dass in der Pandemie mit schwindelerregenden Summen um sich geworfen wird (ich meine, bei den Corina-Testzentren würde noch nicht Mal geprüft, ob die Tests tatsächlich statt Faden) und im Bereich Schule wird u.a. im Schwimmunterricht geknausert, weil nie Geld da ist.

*

Hier mussten die Leute auch für den Erhalt des Freibad kämpfen und für den Erhalt des Sprungturms (für Jugendliche unheimlich wichtig! Irgendwo müssen sie ja mit etwas vor Gleichaltrigen angeben können).
Aber das Freibad wurde insgesamt verkleinert, etwas in der Fläche und stark im Wasservolumen.
Immerhin ist es noch da.

10:38 von Sisyphos3 09:43 von Kaneel

Aber - @werner1955 - "richtig" Schwimmen hätten meine Eltern uns nicht beibringen können
.
wenn man das Schwimmenlernen wissenschaftlich angeht !
dann natürlich nicht !

Naja, finde schon gut etwas mehr als Planschen und mich über Wasser halten gelernt zu haben. Für die Schwimmabzeichen muss(te) man zudem auch Tief- und Streckentauchen können.

Grundkenntnisse im Schwimmen zu erwerben halte ich für elementar. Alles weitere bleibt dem eigenen Ehrgeiz überlassen.

Kommunen, Corona..

Nun ja,
in meiner Jugendzeit konnten spätestens ab der vierten Klasse alle Kinder schwimmen.
Es gab ein Abschnitt im Baggersee, der zum Schwimmenlernen bestens geeignet war, groß, flach und sandig. Jedes Kind wusste, wo es ungefährlich war und die Eltern, Verwandte, größere Kinder haben ihr Wissen ständig weitergegeben und auch immer einen Blick auf den See geworfen, bis man halt wirklich schwimmen konnte.
Hat alles hervorragend funktioniert, auch ohne große Absprachen untereinander und das noch vollkommen kostenlos.
Heute ist das alles vorbei.
Der See ist inzwischen eingezäunt, ein kleiner Abschnitt nur noch für Schwimmer freigegeben, die Dorfgemeinschaft gibt es so nicht mehr, nur noch Individualisten, die alle
damit beschäftigt sind, die wenigen freien Plätze beim DLRG Schwimmkurs den eigenen Kids über Vitamin B oder Geldspenden zukommen zu lassen.
Fortschritt?

Am 19. Juni 2021 um 10:49 von melancholeriker

Die von Ihnen festgestellte Trägheit hat viele Gründe. Nur selten kann man die Jugendlichen selbst dafür verantwortlich machen. Mangelnde Angebote und Verhätschelung durch ein Überangebot an scheinbar cooleren Beschäftigungen als Schwimmen, Springen und Sport im Allgemeinen geht auf die Generationen vorher zurück. Abgeholt zu werden vor der Schule hat auch nichts zu tun mit der Bequemlichkeit auf Seiten der Schüler/innen.
#
#
Und Sie wollen diese Trägheit noch mehr fördern in dem Sie die BJS absagen.
Viele Kinder lernen im Wettstreit untereinander den Spaß am Sport.
Und nein, die Generation vorher hat nicht die Schuld an dem Bewegungsmangel vieler Kinder. Es ist nur einfach einen Schuldigen auszumachen um von den eigenen Fahler abzulenken.

Und wieder gejammert

Das Problem mag vielschichtig sein, jedoch ist Corona nicht alleinig die Ursache. Um Kindern das Schwimmen zu lehren, bedarf es keiner staatlichen Unterstützung. Es bedarf Engagement und Initiative seitens der Eltern, Freunde, Bekannte etc. Doch heute scheint man mehr und alleinig alles nach Plan, staatlicher Kontrolle, weg vom Elternhaus, machen zu lassen. Auch bedarf es hierzu keiner ultimativen Freizeit- und Wassertempel, "einfache" Schwimmgegebenheiten reichen mehr als aus. Städte und Gemeinden sollten ihren Planungswahn der Realität und den wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen. Und Eltern sollten sich auch nicht auf irgendwelche AG oder sonstigen Gruppen verlassen, sondern mit ihren Kindern diese Gegebenheit angehen. Doch leider scheint die durchorganisiert perfektionierte und konsumfördernde Freizeit wichtiger als Spontanität und "Einfachheit" zu sein.

@falsa demonstratio

"Das ist ein Beispiel dafür, wie Unvernunft und Verantwortungslosigkeit von Eltern das Leben von Kindern gefährden" Am 19. Juni 2021 um 12:49 von falsa demonstratio

*

Ach wissen Sie, wir Eltern sind sowieso dauernd von Erziehungsexperten umzingelt und können alles nur falsch machen.

Ich habe in einem Beitrag oben beschrieben, dass es selbst erfahrene Menschen in der Natur im Wasser erwischen kann.

Dem kann man vorbeugen.
Man kann den Familien die Möglichkeit geben in einem Schwimmbad oder Freibad die Zeit zu verbringen dann muss es keine Unfälle in der Natur geben.
Denn nicht jeder hat einen Pool vor dem Häuschen, viele haben mich nicht einmal einen Balkon.
Und dass es bei Hitze Menschen ans Wasser zieht ist nur natürlich.

@Schabernack, Zitat: "Frau

@Schabernack,
Zitat:
"Frau Henning-Wellsow war selbst Leistungssportlerin im Eisschnellauf.
Sie wird den Bewegungs-Bräsigen schon zeigen, wo der Rettungsring hängt am See, und wo der Rettungstaucher wohnt."

Sie machen mal wieder voll auf Klön`scher Jeck oder wie??

übrigens - der Rettungstaucher (ich bin so einer) rettet die Leute UNTER Wasser - also Taucher!
Schwimmer - also Leute ÜBER Wasser ist nicht das "Bier" von Rettungstauchern sondern von -> Rettungsschwimmer!

Was Sie kennen den Unterschied nicht?
Ehrlich - ist jetzt nicht mein "Bier" Ihnen das zu erklären
*sarkasmus*

13:03 von tagonist

Sie haben es leider nicht verstanden.

Ich kann die im Artikel geschilderte Problematik gut verstehen, weil meine Kinder sehr gute Schwimmer waren und wegen der Corona-Maßnahmen ein Jahr nicht schwimmen üben konnten.

Ich konnte ihnen mit den wenigen Schwimmbadbesuchen, die im letzten Jahr möglich gewesen sind, nicht helfen, weil ich schlecht schwimmen kann.

Re : Nettie !

Ja ich gebe ihnen recht, wenn man wirklich wollte, könnte man Vieles tatsächlich so gestalten, dass sich eine Lösung findet.
Nur solange so ein alter Haufen von uralten Eliten das Sagen haben, die grundsätzlich sich nur für bestimmte Dinge interessieren, nur nicht für Kinder und Jugendliche.
Solange wird sich nichts ändern, es wird gejammert und mal kurz erwähnt, ja es ist nicht alles zufriedenstellend gelaufen, aber mehr auch nicht.
Das ist schon daran zu sehen, wenn es ums Kindergeld oder die Förderung der Kinder, das Aufholen von dem Versäumten, dann wird nur ein lächerlicher Betrag zur Verfügung gestellt.
Jetzt ist Wahlkampf, da wird wie üblich viel versprochen, nur nach der Wahl ist nichts mehr davon da. Selbst Etliches dieser BR, was angedacht war, ist immer noch in den Schubladen, oder wird von der CDU blockiert, weil andere Interessen wichtiger sind. In meinen Augen ist dies alles nur Heuchelei und Scheinheiligkeit der Politik !

Technologie und Fortschritt

Ich kann es mir nicht verkneifen: In unserer so "notwendigen technisierten Smartphonewelt" gibt es noch keine App, dass Kindern autonom Schwimmen beigebracht wird? Frei nach dem Motto, "lade die App und du bist"!

Welchen Stellenwert haben Kinder in unserer Gesellschaft heute

Das Problem ist nicht neu nur durch Corona noch extrem verschärft. DLRG klagt schon seit Jahren über zurück gehende Schwimmfähigkeit. Und das hat natürlich damit zu tun, dass überall Bäder geschlossen werden.
Ich lese hier im Forum so nette Vorschläge wie selber bei bringen im Pool. Aha haben also alle Kinder jemanden mit Pool in der Verwandtschaft? Wir spalten hier unsere Gesellschaft immer mehr in arm und reich. Schon vor Corona haben viele Grundschulen den eigentlich vorgesehenen Schwimmunterricht nicht angeboten. Und welchen Wert hat der Schwimmunterricht wenn die Kinder in der Doppelstunde Schwimmen erst einmal eine halbe Stunde quer durch die Stadt gefahren werden. Dann umziehen 20 Minuten 30 Kinder im Wasser. Wieder umziehen und zurückfahren. Da lernt keiner Schwimmen, der es nicht sowieso schon woanders gelernt hat.
Die anderen, das sind die selben denen auch keiner beim Online Unterricht geholfen hat. Nicht weil die Eltern das nicht wollen, sondern weil sie nicht können

Oh menno - wenn ich das hier

Oh menno - wenn ich das hier so lese...
..dann hat D-Land nicht nur 80 Mio Fussball-Trainer sondern auch noch mindestens 20-30 Mio Schwimmlehrer
*sarkasmus*

Seit Jahren (eigentlich schon seit mehr als 20-25 Jahren) werden systematisch im Zuge einer neo-liberalen Politik von den durch eben diese Politik klamm gewordenen Kommunen die Schwimmbäder und -hallen dicht gemacht oder versucht in sich selbst tragende Freizeit- bzw. Spassbäder umzufunktionieren.

Das dabei natürlich auch der Schwimmunterricht für die Kinder auf der Strecke bleibt wird zwar beklagt - aber es wird halt als alternativlos angesehen
Alternativlos?
Ja - natürlich ist die "Marktwirtschaft" - die heute eine neoliberaler Kapitalismus ist - als alternativlos angesehen - ansonsten würde der Suverän nicht permanent genau die Parteien wählen die für genau diese Politik die Garanten sind wie z.B. CDU/CSU, FDP oder SPD.

Ihr wollt es anders?
Dann wählt im September anders!

12:49 von Tada / @schabernack

«Im Artikel wird auf das Problem hingewiesen, dass Kinder schwimmen lernen sollen, Eltern das auch wollen aber die Möglichkeit dazu hat es letztes Jahr kaum gegeben.

Ich empfehle Ihnen den Artikel zu lesen und sich dann über Eis aufzuregen.»

Bevor ich hier überhaupt was schreibe, lese ich die Artkel immer. In diesem Fall schaute ich mir noch dazu das Video an ganz unten am Ende nach dem Artikel.

Das mit dem Eis … tja wie soll ich sagen … das war ein übertragenes Bild.
Nichts Reales, worüber man sich aufregen müsste.

Sind Sie der Meinung, die Corona-Maßnahmen gefährden mehr Leben, als sie bewahrten. Gefährden mehr Leben, weil deswegen Schwimmbäder geschlossen sind, und Menschen zum Schwimmen an Seen müssen. Und dann ertrinken sie wegen der Maßnahmen.

Was ja schon in sich so was wie Unsinn ist, der nicht mal Hundepaddeln kann mit Schwimmring und Flügelchen an den Armen.

Dann gehe ich mir bei so was immer Eis holen.
Weil alles am See Schuld der Corona-Maßnahmen ist. Alles.

@falsa demonstratio

"Als ich Kind war gab es nur ein nicht beheiztes Freibad und keinen Schwimmunterricht - also Schwimmen nur im Sommer. Wenn nach längerer Schließung die Badesaison wieder los ging, dauerte es vielleicht ein paar Tage, bis wir alles wieder so drauf hatten wie im letzten Sommer" Am 19. Juni 2021 um 13:05 von falsa demonstratio

*

Na ja, ich weiß ja nicht, was Sie den Sommer davor drauf hatten, dass Sie nach paar Tagen der neuen Saison wieder konnten.

Es gibt den Unterschied zwischen plantschen und sich dabei über Wasser halten und wirklich schwimmen zu können.

Richtig schwimmen zu können rettet im Fall des Falles das Leben. Und Training und Ausdauer ebenfalls.

Schwimmunterricht !

Grundsätzlich haben in erster Linie die Eltern die Aufsicht- und Fürsorgepflicht, das steht außer Frage. Und ich denke auch, dass es sehr wichtig ist für die Eltern und Kinder, frühzeitig über mögliche Gefahren und Risiken Bescheid zu wissen. Als Eltern sollte man die Kinder immer wieder ermahnen und NIE die Aufmerksamkeit auf die Kinder vernachlässigen.
Aber ich denke, auch der Staat hat seine Pflicht und Aufgabe, den Kindern alle Möglichkeiten und Förderungen an zu bieten, die zum Schutz von Leibe und Leben wichtig sind. Nur leider sind der Politik viele Dinge, vor allem Gewinne in vielen Bereichen wichtiger als unsere Kinder, die die Politik sträflich seit Jahren immer mehr vernachlässigt. Das ist das furchtbare Trauerspiel von Macht und Geld, wo die Kinder leider nicht vorkommen !

@ Carina F

"Bei meinem Kind hat mein verstorbener Mann ihr Schwimmen beigebracht, da war sie 3. Sonst hätte ich oder ein/e Onkel, Tante sich geopfert. ;)
Gerade die Kleinen, lieben "schwimmen" und lernen es recht gut" Am 19. Juni 2021 um 13:02 von Carina F

*

Auch hier:

In welchem geschlossenen Freibad / Schwimmbad hat Ihr Mann dem Kind das Schwimmen beigebracht?
Welcher Verwandter hätte das Wunder vollbringen können dam Kind bei geschlossenen Schwimmbädern das Schwimmen beizubringen?

Wollen oder sind Sie nicht fähig den Artikel zu lesen?
Die Badeanstalten waren zu.
Dicht.
Geschlossen.
Out of Order.

Oder wurde dem Kind etwa an einer "Wilden" Badestellen mit allen Risiken das Schwimmen beigebracht?

13:04 von Nachfragerin

«Wie hoch ist denn die Ansteckungsgefahr in einem Becken voll Chlorwasser?
Das müsste man wissen, um die Schwimmbadschließungen als "notwendig" bezeichnen zu dürfen.»

Wo gibt es das Schwimmbad, da macht man die Tür auf, und schon ist man drin im Chlorwasser? Da will ich auch mal hin.

Mit Jeans und Straßenschuhen, und im Winter mit Pudelmütze statt Badekappe im Becken schwimmen. Macht dann nix, hat man das doofe Gummiteil mit Rüschen zuhause vergessen.

08:57 von Tada

"Zudem würden nun auch noch viele Familien aufgrund der Zugangsbeschränkungen und der Zeitfenster, die man in manchen Bädern vorab buchen muss, auf freie Gewässer ausweichen. "
#
Genau so ist es. Ich sehe es täglich an dem Freibad das bei mir um die Ecke liegt. Dort ist zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Riesen an drank jetzt im Sommer.

Zitat: "Ein damals guter

Zitat:
"Ein damals guter Freund von mir hatte Sport im Abi mit Schwimmen.
Schwimmen konnte er mega. Bis man ihm sagte, es würde auch mündlich Theorie geprüft. "Was denn … beim Schwimmen?""

echt jetzt??
Solche Art Abitur kann es auch nur im Westen geben - das haben sich nicht mal die Ost-EOS mit vertieftem Sportunterricht (Kinder- und Jugendsportschulen) getaut!
Sport-Theorie wurde erst im Studium abgefragt bei einer Prüfung.
Die Schwester eines meiner besten Studienfreunde hatte zur Haupt-Prüfung bei ihrem Sportstudium -> Theorie Hürdenlauf
Sie selbst war bei 1,55 Meter Körpergrösse die Steuerfrau in einem Ruderboot - da wurde ihr die Praxis des Hürdenlaufes erlassen.

Aber Schwimmen mussten sie alle können - egal ob Vorwärts- (z.B. Kanu) oder Rückwärts-Fahrer (z.B. Ruderboot)!

@Carina F, 13:02

„Gerade die Kleinen, lieben "schwimmen" und lernen es recht gut!“

Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

12:49, berelsbub

>>@ Nettie
„Kinder sind von Natur aus niemals „träge“. Ganz im Gegenteil.“
Das stimmt, aber sie können recht schnell durch die trägen Eltern zu trägen Kindern gemacht werden.
Im Schwimmbad zeigt sich das sehr deutlich. Der immer größer werdende Teil dicker Menschen wird regelmäßig 1:1 an die eigenen Kinder weitergegeben.
Die wenigsten dicken Eltern haben schlanke Kinder und die wenigsten schlanken Eltern haben dicke Kinder.
Trägheit wird also leider durch die Eltern vermittelt.<<

Ich habe einen Freund, der ist so dick, daß die Gelenke Probleme machen.

Im Sommer schwimmt der mindestens jeden zweiten Tag 2000 Meter im Neustädter Freibad („Wüste“), weil dort die Bahn so schön lang ist. Oder, mit mir zusammen, abends im Zweigkanal. Wenn ich hundert Meter geschwommen habe, hat er vierhundert geschafft. Er ist also bestens durchtrainiert, nimmt aber trotzdem nicht ab. Es ist wohl eine Ernährungsfrage.

Viele dicke Menschen sind träge, weil sie dick sind und nicht umgekehrt.

Wozu braucht man Schwimmbäder ?

Schwimmen habe ich nie gelernt und auch nie vermisst.
Und nicht für Geld würde ich freiwillig ein unbekanntes Gewässer betreten.
Warum sollten Kinder schwimmen können oder gar müssen?
Aber auch für andere Menschen besteht doch überhaupt kein Grund sich größeren Gewässern auszusetzen. Schwimmen muss man nicht können, da wir ausschließlich an Land leben.
Die Zeiten, als Badeanstalten errichtet wurden, weil die meisten Stadtbewohner weder ein Badezimmer noch Zugang zu fließendem Wasser hatten, sind vorbei.
Heute gibt es Duschen und Badewannen in jedem Haushalt und es ergibt sich keinerlei Notwendigkeit außerhalb der eigenen Wohnung ins Wasser zu gehen. Sportlich kann man sich auch anders betätigen.
Wer allerdings in ein Gewässer springt ohne schwimmen zu können, der sollte sich dringend ärztliche Hilfe suchen.
Wenn es von Seiten des Staates erwünscht wäre, dass Kinder schwimmen lernen, gäbe es genügend Schwimmbäder und an jedem See Aufsichtspersonal.

Schwimmen muß früh gelernt werden.

Ich lernte schwimmen in einer kleinen Au mit Freunden im Alter von sieben Jahren.
Aufsicht gab es da natürlich nicht .
Meinen Kindern habe ich das Schwimmen einfach nebenbei beigebracht, aber immer nur unter meiner Aufsicht.
Später war ich einmal zwei Jahre Schwimmlehrer in einem Hallenbad.
Die Bezahlung zwang mich diese Arbeit aufzugeben.
Schwimmhallen sind meiner Meinung nach nur mit viel Steuergeld zu Unterhalten.
Egal wo sich Nichtschwimmer aufhalten , haben deren Eltern , die Aufsicht zu stellen.
Alles jemand anderes aufzubürden ist meiner Meinung nach einfach zu billig
Das heißt meine Kinder gleich meine Aufsicht.

Schon wieder lustig wie hier

Schon wieder lustig wie hier die Verantwortung für die Nichtschwimmer auf Staat oder Schule abgewälzt wird. Nicht die Schulen sind dafür verantwortlich das Eure Kinder schwimmen lernen und auch nicht der Staat, es ist Eure Aufgabe. Kinder sind schön und auch wichtig, dazu gehört aber auch das ich sie erziehe, ihnen Respekt und Toleranz beibringe und nicht die ganze Verantwortung dafür auf Schule und Staat abschieben. Sicher sollen Staat und Schule dabei helfen, aber die Hauptaufgabe liegt bei den Eltern.

13:02 von Carina F

«Richtig und deshalb ist es auch möglich den Kids bereits früh das Schwimmen beizubringen!»

Gibt ja auch das so genannte "Babyschwimmen". Da haben diese ganz Kleinen gar keine Angst vor den Wasser. Tauchen und Paddeln unter Wasser. Stützt und hält man sie, tauchen sie einfach wieder auf, wenn sie atmen müssen. Sehr spielerisch für alle mit dabei. Die Kurzen haben großen Spaß daran.

Kinder sind eigentlich immer begeistert von Wasser. Drängen zum Schwimmenlernen muss man nur den sehr kleineren Anteil unter ihnen. Wenn sie es gut können, können sie auch Dige machen, die sie ohne nicht dürften.

Bei mir ins Paddelboot darf kein Kind rein, von dem ich nicht genau weiß, dass es gut schwimmen kann. Nicht theoretisch bestätigt, sondern mal praktisch vor geschwommen. Schwimmweste gibt es obligatorisch immer, und auch vorher ausprobiert, wie sich das mit der Weste so schwimmt.

Nicht jeder hat dieses Hobby und gute Möglichkeiten.
Aber wenn man wirklich will, geht immer so einiges.

Schwimm Untericht

hatten wir in den 50zigern in der Schule schon,nur habe ich das Schwimmen da nicht gelernt weil ich die ganze Zeit unter der warmen Dusche stand. Sowas eine Dusche hatten wir zu Hause nicht.Im Sommer haben wir uns in der Regentonnen gewaschen. Das Schwimmen habe ich im Urlaub als Lehrling dann im Freibad bei einem Bademeister gelernt.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans... Weltweit gesehen

Gerade beim Schwimmen zeigt sich,dass dieser alte Spruch zwar nicht absolut,aber relativ stimmt.

Viele Menschen aus Lateinamerika z.B. hatten als Kind nicht Schwimmen gelernt.Das ist dann immer ein kleines Drama,wenn jetzt im Sommer die Freibäder aufmachen und man erst im Moment verdruckst erfährt, dass man lieber im Stehbereich bleibe, weil man nicht Schwimmen gelernt habe. Ganz anders Menschen aus China,da habe ich Schutzbrille auf,aufs Startbrett und ab dafür erlebt.

Es ist doch bezeichnend,dass in allen Ländern die Kinder z.B. Mathematik lernen,aber so grundlegende Dinge, wie mit dem Element Wasser umgehen nicht alle. Schwimmenlernen und auch wie man mit Hitze und plötzlicher Abkühlung, mit gefährlichen Strömungen am Meer, Gewitter überm Wasser usw. umgeht, das gehört in alle Grundschulen wie das Lesen&Schreiben!

Was wohl Urmenschen denken würden, wenn sie Kids sehen würden, die auf Smartphones rumtippern, aber keinen Fluss rüberschwimmen können? Sie würden uns seltsam finden.

13:22, tagesschlau2012

>>Viele Kinder lernen im Wettstreit untereinander den Spaß am Sport.<<

Ich bin nicht so der Konkurrenztyp. Weswegen ich Schulsport fürchterlich fand.

Stattdessen war ich viel im Wald, bin botanisierend durch die alten Eisenerztagebaue gekraxelt, all so was. Körperlich sehr herausfordernd, aber komplett wettbewerbsfrei. Das war meine Sache. Nicht auf irgendwelchen Aschebahnen schneller als andere zu sein.

So ist es @13:22 von Tada

>>>Und dass es bei Hitze Menschen ans Wasser zieht ist nur natürlich>>>

Richtig, und in den heißen Jahren vor Corona, waren Badeseen u Freibäder derart unerfüllt, dass es Familien, Kinder u Jugendliche.... auch an nicht zum Baden geeignete Gewässer zog u es somit, wieder zu traurigen "Badeunfällen" kam. Wobei die Betroffenen nicht immer sterben.
Aber dennoch Hilfe brauchten. Passiert an Flüssen, reinen Anglerweihern u sonstigen Tümpeln....
Schwimmen verboten, aber egal.....

@Carina F - 09:36

// Im Industriebebiet hier, gibt es ein rein industriell genutztes Wasserbecken! Schilder noch u nöcher, zeigen die Gefahr u das Verbot dort zu "schwimmen" deutlich an! In den Jahren 18/19 u 20 verunglückten dort trotzdem Kinder u Jugendliche! Welche sogar den Metallzaun um das Becken herum überwunden hatten. Auch Eltern mit Kindern sah man dort schon u die Kleinen plantschten neben den Warnschildern! Echt krank diese "Eltern"! //

Aber diese Eltern sind ja auch wahlberechtigt und da kann ich mir lebhaft vorstellen, dass die mit Sicherheit auch keine "Verbotspartei" wählen werden.
So erkläre ich mir den Aufwind der FDP, deren einzige Sorge während der Pandemie war, gemeinsam mit Querdenker und wachsenden Schnittmengen zur AfD gegen diese "sinnlosen Grundrechtseinschränkungen" zu schießen.

Dass die ihre Romanzen mit "Privat vor Staat", wo dieser auch entsprechend "schlank" zu operieren hat, noch nicht aufgegeben haben, gehört hier in NRW zum schwarz-gelben Agenda-Service.

08:57 von Tada

<< "Zudem würden nun auch noch viele Familien aufgrund der Zugangsbeschränkungen und der Zeitfenster, die man in manchen Bädern vorab buchen muss, auf freie Gewässer ausweichen. "

*

Das ist ein Beispiel dafür, wie Corona-Maßnahmen mehr Menschenleben gefährden, als retten. <<

,.,.,

Es ist schon zum Verzweifeln, wie viele User, denen ich bislang eine gewisse Vernunft zugetraut habe, nun zu der Unvernunft der Verschwörungstheoretiker übergewechselt sind.

Die versuchen ja auch, unermüdlich zu erklären, dass die Corona-Maßnahmen über Bord geworfen werden können.

Absolut gefährliche Entwicklung.

Schön war, dass in den

Schön war, dass in den 1960/70ern das Schwimmenlernen automatisch dazu gehörte und die große Mehrheit der Eltern das auch für notwendig hielten!

Trotzdem muss sich heute ab 50 oder 60 jeder fragen ob er es wirklich noch kann. Wie intensiv war man denn das ganze Leben lang schwimmen? Oder war man einfach nur "im Wasser", was ja kein Schwimmen ist.

Dazu kommt die sich ausbreitende Dummheit. Schwimmen im Baggersee, der nicht freigegeben ist, ist hochgefährlich. In den sehr tiefen Baggerseen kommt es zu nicht sichtbaren Strömungen. Genauso kann es plötzlich sogar sehr(!) kalt werden, was den aufgeheizten Körper lahmlegt. In der Tiefe ist man schnell verschwunden.

13:25, Miauzi

>>@Schabernack, Zitat: "Frau
@Schabernack,
Zitat:
"Frau Henning-Wellsow war selbst Leistungssportlerin im Eisschnellauf.
Sie wird den Bewegungs-Bräsigen schon zeigen, wo der Rettungsring hängt am See, und wo der Rettungstaucher wohnt."

Sie machen mal wieder voll auf Klön`scher Jeck oder wie??

übrigens - der Rettungstaucher (ich bin so einer) rettet die Leute UNTER Wasser - also Taucher!
Schwimmer - also Leute ÜBER Wasser ist nicht das "Bier" von Rettungstauchern sondern von -> Rettungsschwimmer!

Was Sie kennen den Unterschied nicht?
Ehrlich - ist jetzt nicht mein "Bier" Ihnen das zu erklären
*sarkasmus*<<

Ich stelle bei Ihren Kommentaren leider relativ oft einen gewissen humorlos-aggressiven Grundtenor fest.

Das finde ich schade, denn sachlich stimme ich oft mit Ihnen überein.

@ Miauzi

„Sie machen mal wieder voll auf Klön`scher Jeck oder wie??

übrigens - der Rettungstaucher (ich bin so einer) rettet die Leute UNTER Wasser - also Taucher!
Schwimmer - also Leute ÜBER Wasser ist nicht das "Bier" von Rettungstauchern sondern von -> Rettungsschwimmer!

Was Sie kennen den Unterschied nicht?
Ehrlich - ist jetzt nicht mein "Bier" Ihnen das zu erklären
*Sarkasmus“

Sitze gerade mit Freunden im Garten und schauen EM-Vorberichte. Für ihren Beitrag musste ich kurz den Ton aus machen und ihren Beitrag vorlesen. Die Stimmung wurde kurzfristig noch besser. Danke dafür

13:33 von Miauzi

unsere hiesigen alleswisser satteln nach einem flugzeugabsturz auch sofort zu flugexpertinnen/divers um. wissen halt alles, weil tag und nacht hier vor ort beim 1.

@schabernack

Am 19. Juni 2021 um 13:33 von schabernack
.

"Sind Sie der Meinung, die Corona-Maßnahmen gefährden mehr Leben, als sie bewahrten." Am 19. Juni 2021 um 13:33 von schabernack

*

Das haben Sie sich schon wieder selbst ausgedacht und schreiben unüberlegt vor sich hin.

Thema hier ist Schwimmunterricht für Kinder.
Und den abzusagen, um Kranke und Bewohner der Altenheimen zu retten war falsch und lebensgefährdend.

@schabernack - Ansteckungsgefahr im Schwimmbad

13:42 von schabernack:
"Wo gibt es das Schwimmbad, da macht man die Tür auf, und schon ist man drin im Chlorwasser? Da will ich auch mal hin."

Ich rate Ihnen, sich vor dem Baden umzuziehen. Erfahrungsgemäß erfolgt das in Kabinen, in denen ich noch nie auf fremde Menschen getroffen bin. Die Ansteckungsgefahr sollte also sehr gering sein. Die Einzelduscher unter uns werden auch unter der Dusche keinen engen Kontakt haben.

Die meiste Zeit wird man in einer großen Halle mit Becken voll Chlorwasser verbringen.

Ich wiederhole meine Frage: Wie groß ist die dort Ansteckungsgefahr?

13:25 von Miauzi / @schabernack

«übrigens - der Rettungstaucher (ich bin so einer) rettet die Leute UNTER Wasser - also Taucher!
Schwimmer - also Leute ÜBER Wasser ist nicht das "Bier" von Rettungstauchern sondern von -> Rettungsschwimmer!

Was Sie kennen den Unterschied nicht?
Ehrlich - ist jetzt nicht mein "Bier" Ihnen das zu erklären
*sarkasmus*»

Niemand würde erst auf die Idee kommen müssen, wem den Unterschied zwischen "schwimmen" und "tauchen" zu erklären, wüßte der wer, was Ironie ist. Dann müsste man auch nicht immer am Ende dazu schreiben, das war: *sarkasmus*.

Sehr bekannt sogar mir als sicherer, aber nicht guter Schwimmer, und jemand, dem Tauchen unheimlich ist, und mich unsicher macht. Sehr bekannt ist mir der Fall einer jungen Schwedin, die von Rettugstauchern nach sehr langer Zeit unter Wasser in sehr kaltem Wasser aus einem See gerettet wurde. Sie überlebte, weil ihr Stoffwechsel durch die Kälte sehr verlangsamt war.

Diskutieren geht auch ohne den ständig mega-ernsthaften Bär mit dabei.

09:42 von MrEnigma

"Wie war das, die meisten Unfälle passieren im Haushalt - upsi."

,.,

Ihr ganzer - leicht blödelnder - Beitrag hat mit dem Thema nix zu tun.

Apropos "upsi":

Sagen Sie auch upsi, wenn ihr Kind ertrinkt, weil es keinen Schwimmunterricht gehabt hat?

Irgendwie läuft Ihr Beitrag darauf hinaus.

Schwimmen lernen geht nur mit Schwimmlehrer?

Aha.
Radfahren lernen auch?
Inline Skaten, Drachen steigen lassen??

Wo sind die Eigeninitiativen vieler Eltern?

Am 19. Juni 2021 um 13:22 von Tada

Zitat: Ach wissen Sie, wir Eltern sind sowieso dauernd von Erziehungsexperten umzingelt und können alles nur falsch machen.

Ach wissen Sie, ich habe mit meiner Frau selbst drei Kinder groß gezogen.

Zitat: Und dass es bei Hitze Menschen ans Wasser zieht ist nur natürlich.

Das kann ich keinem verdenken. Wenn es aber gefährlich ist, muss man seine Gelüste halt einmal zurückstellen.

@ nie wieder spd

"Wozu braucht man Schwimmbäder ? Schwimmen habe ich nie gelernt und auch nie vermisst. Und nicht für Geld würde ich freiwillig ein unbekanntes Gewässer betreten. Warum sollten Kinder schwimmen können oder gar müssen?" Am 19. Juni 2021 um 13:53 von nie wieder spd

*

So gesehen braucht man vieles nicht: jede Menge Leute auf der Welt können auch nicht lesen und schreiben.

Aber daraus zu folgern, dass man weder Schwimmen noch Lesen können muss halte ich für gewagt.

Singen muss auch keiner können, kein Instrument spielen können, Sport ist Mord und Kino und Theater muss auch nicht sein.

Nur noch essen, schlafen und einer Arbeit nachgehen.

Nicht meins.

13:56 von heribix

Schon wieder lustig wie hier die Verantwortung für die Nichtschwimmer auf Staat oder Schule abgewälzt wird. Nicht die Schulen sind dafür verantwortlich das Eure Kinder schwimmen lernen und auch nicht der Staat, es ist Eure Aufgabe.

Nun, es geht aber in diesem Artikel aber darum, dass es innerhalb des letzten Jahres weniger und teilweise keine Möglichkeit gab schwimmen zu erlernen, da Schwimmbäder aufgrund der Coronamaßnahmen über einen langen Zeitraum geschlossen waren !

Innerhalb dieses Zeitraums mussten viele Kurse ausfallen und diese können nun nicht alle gleichzeitig nachgeholt werden. Zudem gibt es immer noch Maßnahmen, die die Zahl der TN an derzeit stattfindenden Kursen einschränken. Bitte auch den Artikel lesen!

Dass Corona Schwimmunterricht ausgebremst hat, können Sie nicht den Eltern anlasten. Eltern, die selbst nicht schwimmen können, können es ihren Kindern schlichtweg auch nicht beibringen.

@ fathaland slim

„Wenn ich hundert Meter geschwommen habe, hat er vierhundert geschafft.“

Und andere hätten wahrscheinlich 1000 Meter geschafft.

„Er ist also bestens durchtrainiert, nimmt aber trotzdem nicht ab.“

Daran habe ich berechtigte Zweifel

„Es ist wohl eine Ernährungsfrage.“

Ja natürlich, fast immer, wer mehr isst, als er verbraucht, wird in aller Regel dicker

„Viele dicke Menschen sind träge, weil sie dick sind und nicht umgekehrt.“

Das geht Hand in Hand.
Wenn man körperlich träge ist, wird man zumeist auch dick, außer man reißt sich bei der Ernährung komplett zusammen.
Dick wird man nicht ohne Grund (außer der geringe Anteil an möglichen Krankheiten im Promillebereich). Also schon auf dem Weg vom dünnen zum dicken Menschen war der dicke scheinbar zu träge, denn sonst wäre der nicht erst dick geworden.
Ein Arbeitskollege von mir isst pausenlos um sich herum. Der wird aber nicht dick, weil der unfassbar aktiv ist. Würde der träge werden, müsste der dringend seine Ernährung umstellen

@ Miauzi um 13.33 Uhr, auf dem falschen Dampfer

"Seit Jahren (eigentlich schon seit mehr als 20-25 Jahren) werden systematisch im Zuge einer neo-liberalen Politik von den durch eben diese Politik klamm gewordenen Kommunen die Schwimmbäder und -hallen dicht gemacht oder versucht in sich selbst tragende Freizeit- bzw. Spassbäder umzufunktionieren."
Stimmt. Aber was hat das mit der nächsten Wahl, der Bundestagswahl zu tun?
Die Errichtung und der Unterhalt kommunaler Schwimmbäder ist Sache der Gemeinden.

Schauen Sie in rot-grün regierte Städte, schauen Sie nach Bremen und Berlin - der Niedergang kommunaler Einrichtungen, auch Schwimmbäder, ist nicht zu übersehen.

Da lob ich mir Bayern mit seinen schönen ruhigen Schwimmbädern und beaufsichtigten Badestellen an Seen, wo große und kleine Leute friedlich auf ihrer Decke liegen und etwas planschen können.

Aber aber.... @13:41 von Tada

>>>Wollen oder sind Sie nicht fähig den Artikel zu lesen?
Die Badeanstalten waren zu.
Dicht.
Geschlossen.
Out of Order.>>>

Sie haben aber schon gemerkt, dass ich schon schrieb, dass auch vor Corona leider Kinder u Jugendliche beim Baden verunfallten, WEIL sie nicht schwimmen können!
Sie bezogen die derzeitigen Badeunfälle nur auf Corona Einschränkungen, was devinitiv zu kurz gedacht ist, weil ansonsten leider auch Kinder u Erwachsene in Naturgewässern usw sterben.

Am 19. Juni 2021 um 13:34 von Tada

Zitat: Na ja, ich weiß ja nicht, was Sie den Sommer davor drauf hatten, dass Sie nach paar Tagen der neuen Saison wieder konnten.

Das übliche halt: Frei-, Fahrten- und Jugendschwimmer, (später den DLRG-Grundschein).

Alles Notwendige konnte wir nach der Winterpause schnell wieder. Wir hätten die Scheine im Laufe des Sommers jederzeit wiederholen können (und haben es spierlerisch auch getan).

Ich bin jetzt Ü60 und war seit Jahren nicht mehr ernsthaft schwimmen. Ich glauben, ich könnte alles heute noch, bis auf das Rettungsschwimmen natürlich.

@fathaland slim, 14:08 (re 13:22, tagesschlau2012)

>>Viele Kinder lernen im Wettstreit untereinander den Spaß am Sport.<<

„Ich bin nicht so der Konkurrenztyp. Weswegen ich Schulsport fürchterlich fand.
Stattdessen war ich viel im Wald, bin botanisierend durch die alten Eisenerztagebaue gekraxelt, all so was. Körperlich sehr herausfordernd, aber komplett wettbewerbsfrei. Das war meine Sache. Nicht auf irgendwelchen Aschebahnen schneller als andere zu sein.“

Ging mir ähnlich. Ich mochte am Schulsport auch nur Schwimmen und Tanzen.

Wäre aus meiner Sicht ohnehin generell besser, der Schwerpunkt läge auf „Bewegung“. Und Sport im Allgemeinen und sportlicher Wettkampf im Besonderen wären dabei nichts weiter als eine spezielle Kategorie.

@ Leser_Home um 13.22 Uhr , Privatsache - seh ich auch so

"Das Problem mag vielschichtig sein, jedoch ist Corona nicht alleinig die Ursache. Um Kindern das Schwimmen zu lehren, bedarf es keiner staatlichen Unterstützung. Es bedarf Engagement und Initiative seitens der Eltern, Freunde, Bekannte etc. "

In Bremen war schulischer Schwimmunterricht für Drittklässler immer obligatorisch. Allerdings gab es auch viel Unterrichtsausfall, so dass ich es ebenso wie viele andere Eltern vorgezogen habe, vorher schon zum Kleinkindschwimmen zu gehen und wenigstens spielerische Wassergewöhnung und das "Seepferdchen" zu machen. Das kostet natürlich viel Zeit und etwas Geld. Mit An- und Abfahrt, Umziehen, Fönen ... hatte man für eine halbe Std. Schwimmen gut 3 Std. zu tun. Zusätzlich musste man noch in einem überheizten Kleinkindbad bei sehr feuchter Luft und tropischen Temperaturen ausharren.

Wer sich nur auf staatliche Angebote verlässt, ist verratzt, gerade im Bildungsbereich ( wozu ich auch den Schwimmunterricht zähle).

@ Tada, um 14:24

re @ nie wieder spd

Gerade noch hatte ich Ihnen wegen eines anderen Kommentars von Ihnen heftig widersprochen.

Diese Antwort an User @nie wieder spd jedoch finde ich absolut richtig und angemessen.

Volle Kanne @14:22 von harry_up

>>>Schwimmen lernen geht nur mit Schwimmlehrer?
Aha.
Radfahren lernen auch?
Inline Skaten, Drachen steigen lassen??
Wo sind die Eigeninitiativen vieler Eltern?>>>

Sehr richtig! Auf den Punkt!

Und Ja wegen Corona sind die Bäder nicht oder nur schlecht zu besuchen Ok! Es ist so zZ kann man Kindern das Schwimmen nicht beibringen!
Danach....aber beginnen oder weiterführen.

@13:27 von Tada

Na und ? Schwimmen ist wie Fahrradfahren, wenn man es einmal kann, dann verlernt man es nicht. Wichtig ist doch, den Kindern beizubringen, wie sie sich im Wasser bewegen müssen. Ich habe ein paar Jahre mit Erstklässlern Schwimmausbildung gemacht. Als allererstes haben wir ihnen beigebracht, dass sie im Wassen nicht untergehen können, so lange sie nicht in Panik geraten. Wer flach auf dem Rücken im Wasser liegt, Arme und Beine im Wasser, schwimmt durch eigenen Auftrieb. Dann haben wir ihnen gezeigt, was passiert, wenn sie die Extremitäten aus dem Wasser halten, sofort gingen sie unter. Nach 14 Tagen konnten die Kinder noch nicht schwimmen, aber sie wußten, wie sie sich im Wasser bewegen konnten, ohne unterzugehen.

@harry_up

"Schwimmen lernen geht nur mit Schwimmlehrer?
Aha.
Radfahren lernen auch?
Inline Skaten, Drachen steigen lassen??" Am 19. Juni 2021 um 14:22 von harry_up

*

Fahrradkurs hätten meine Kinder auch in der Schule, da haben sie unter Aufsicht einer Polizistin den Fahrradführerschein gemacht. (Dazu gehörten auch Verhaltensregeln und Verkehrszeichen.)

Ein Drachen zieht einen nicht mit, wenn ihn eine Strömung mitreißt, was im Wasser passieren kann.

Wenn man beim Inlineskating einen Krampf bekommt, dann setzt man sich hin. Nicht so im Wasser.

Bei Schwimmkursen wird auch Theorie durchgekaut. Wer die nicht beherrscht bekommt auch kein Abzeichen.

14:29, berelsbub

>>@ fathaland slim
„Wenn ich hundert Meter geschwommen habe, hat er vierhundert geschafft.“

Und andere hätten wahrscheinlich 1000 Meter geschafft.<<

Er schafft tausend Meter in weniger als zwanzig Minuten. Den Schwimmer will ich sehen, der diese Strecke in unter acht Minuten schafft.

>>„Er ist also bestens durchtrainiert, nimmt aber trotzdem nicht ab.“

Daran habe ich berechtigte Zweifel<<

Sie maßen sich ein Urteil über jemanden an, den Sie, im Gegensatz zu mir, nicht kennen.

14:44, Nettie

>>Wäre aus meiner Sicht ohnehin generell besser, der Schwerpunkt läge auf „Bewegung“. Und Sport im Allgemeinen und sportlicher Wettkampf im Besonderen wären dabei nichts weiter als eine spezielle Kategorie.<<

Ja, das wäre auch exakt mein Konzept.

@ fathaland slim um 12.18 Uhr,kommunale Betriebe outgesourct

"Ja, das sind die Auswirkungen der Ideologie „Privat vor Staat“, deren hohe Zeit mit der geistig-moralischen Wende der FDP hin zu Helmut Kohl begann und unter Gerhard Schröder ihren Höhepunkt erreichte. Mit den inoffiziellen Regierungsberatern ..."
"Die Kommunen wurden finanziell ausgetrocknet, staatliche Austerität war die Ideologie der Stunde. Bis hin zu solchen Verzweiflungsaktionen wie den Verkauf des kommunalen „Tafelsilbers“."
Stimmt. Nur dass die Kommunen nicht finanziell ausgetrocknet wurden (von wem überhaupt?), sondern dass die Kommunalpolitik selbst die Privatisierungen gewünscht und betrieben hat.

Durch diese Privatisierungen, bei denen das Eigentum der BürgerInnen verscherbelt wurde, gab es jede Menge hochdotierter Jobs in den Geschäftsführungen ehemals kommunalen Einrichtungen, Schwimmbädern, Wohnungsbaugesellschaften, Heimen ...

Selbst das Bremer Bauamt wurde zur ImmobilienBremen gGmbH outgesourct und verfügte danach kaum noch über Fachkräfte/-kompetenz.

@draufguckerin

"Schauen Sie in rot-grün regierte Städte, schauen Sie nach Bremen und Berlin - der Niedergang kommunaler Einrichtungen, auch Schwimmbäder, ist nicht zu übersehen.

Da lob ich mir Bayern mit seinen schönen ruhigen Schwimmbädern und beaufsichtigten Badestellen an Seen, wo große und kleine Leute friedlich auf ihrer Decke liegen und etwas planschen können."

Sie können es einfach nicht lassen...
Sie beschreiben sehr häufig Dinge aus Bremen aus Ihrer einseitigen und mMn oft nicht zutreffenden Art-immer mit dem Hinweis auf rot-grün.
Ich habe hier schon häufiger über positive Dinge berichtet, ohne das dem rot-grünen Senat zuzurechnen.

Sorry, ich kann oft nur mit dem Kopf schütteln, wie Sie Ihre Stadt immer schlechtreden.

Zum eigentlichen Thema: ich habe als Kind nie schwimmen gelernt und habe es nie gebraucht. Erst als meine Kinder im Schwimmunterricht es gelernt haben, nicht in der Schule, sondern bezahlt von uns Eltern, habe ich mir beigebracht, wenigstens nicht unterzugehen...

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