Ihre Meinung zu: Steinmeier gedenkt der Opfer des deutschen Überfalls auf die UdSSR

22. Juni 2021 - 13:00 Uhr

Mit einer Kranzniederlegung hat Bundespräsident Steinmeier der Opfer des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion vor 80 Jahren gedacht. Auch Russlands Präsident Putin erinnerte an den Angriff - in einem Gastbeitrag auf deutsch.

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Kommentare

Russische Kriegsgefangene in Auschwitz ermordet.

Außerdem suchte die Gestapo unter den Kriegsgefangenen in Russland gezielt nach Kommunisten, Intellektuellen und Juden zur Ermordung.
Von 80.000 jüdischen Rotarmisten Kriegsbefangenen wurden z.B. 76.000 ermordet. Angehörige suchen teilweise noch heute nach ihren Verwandten.

Sehr gut. Wann darf ich

Sehr gut.
Wann darf ich ähnliche Demutsgesten für Napoleon,Caesar, Attila, Alexander, etc erwarten?
Wir stehen zu unserer Vergangenheit. Das macht den Unterschied.

Ich kann mich noch gut an die

Ich kann mich noch gut an die Berichte über deutsche Soldaten in der sowjetischen Kriegsgefangenschaft erinnern - die bösen Kommunisten hätten ständig die Genfer Konvention verletzt.

das man aber als Wehrmacht beim "Ostfeldzug" von Anfang an die Vernichtung der Gefangenen durch den Hungertod nicht nur billigend in Kauf genommen sondern fest eingeplant hatte - davon kein Wort

um überhaupt diesen "Feldzug" durchführen zu können war der Raub von Lebensmitteln (von der Zivilbevölkerung) im grössten Stil von vornherein geplant - der Hungertod von Mio. Zivilisten gewollt
ja auch für die "normale" Wehrmacht waren slawische Zivilisten - egal ob Ukrainer oder Russen - Untermenschen die es zu Töten oder zu versklaven galt

da aber im Westen der Republik auch nach dem 2. WK nicht der Antifaschismus sondern der Anti-Kommunismus quasi Staatsdoktrin war - hat man sich die Erinnerungen halt "zurecht" gebogen

ich kann mich noch an das Bohai (von CDU/CSU) um die Rede von Weizäcker am 8. Mai erinnern

Staatsführung der UdSSR war Mittäter

"""Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass mit dem Angriff der Nazis am 22. Juni 1941 für das sowjetische Volk der Große Vaterländische Krieg begonnen hatte"""

Der begann eigentlich fast 2 Jahre früher als Hitler-Deutschland und Stalin-UdSSR im August 1939 in geheimer Absprache den Krieg planten und im Monat darauf gemeinsam damit begonnen Länder in Osteuropa zu überfallen.

Die Bevölkerung der Sowjetunion hatte sehr viele Opfer zu beklagen, aber die Staatsführung war im 2.WK Mittäter.

@Bender

@Bender Rodriguez
Zitat:
"Sehr gut.
Wann darf ich ähnliche Demutsgesten für Napoleon,Caesar, Attila, Alexander, etc erwarten?
Wir stehen zu unserer Vergangenheit. Das macht den Unterschied."

widerlicher geht Geschichte-Revisionismus nicht

"...Die Bevölkerung der

"...Die Bevölkerung der Sowjetunion hatte sehr viele Opfer zu beklagen, aber die Staatsführung war im 2.WK Mittäter."

Und das entschuldigt jetzt die Verbrechen der Wehrmacht? Abgesehen von der Unterschlagung aller Hintergründe, die zum 2. Weltkrieg führten, haben sich die Rotarmisten wesentlich zivilisierter aufgeführt im Umgang mit dem deutschen Feind.

@ krittkritt

Angehörige suchen teilweise noch heute nach ihren Verwandten.

Ihrer Anklage schließe ich mich grundsätzlich an. Man kann allerdings auch davon ausgehen, dass ein Teil der Opfer auch vom Stalin-Regime ermordet wurde.

Es wäre schön, wenn

Es wäre schön, wenn Deutschland aus der Vergangenheit lernt und sich international gegen Blut und Boden Ideologien einsetzt, die es für ihr Recht oder ihre Pflicht halten, Lebensraum im Osten zu erobern.

Aber Deutschland bekundet lieber seine uneingeschränkte Solidarität mit einem Staat der eben durch solch eine Blut und Boden Ideologie entstanden ist, deren Anhänger es für ihre göttliche Pflicht hielten und immernoch halten, einen Lebensraum im Osten zu erobern, den sie gelobtes land nennen.

Miauzi

Ein was?

Ich habe mit alldem eigentlich nichts zu tun. Trotzdem kann ich Geschichte aufarbeiten.
Das sollten alle Kriegstreiber mal so machen.

Oder haben die früher nur mit Wattebäuschen geworfen? Menschenverachtend waren die alle.

13:21, Vielfalt.

>>Der begann eigentlich fast 2 Jahre früher als Hitler-Deutschland und Stalin-UdSSR im August 1939 in geheimer Absprache den Krieg planten und im Monat darauf gemeinsam damit begonnen Länder in Osteuropa zu überfallen.<<

Das ist nicht ganz richtig dargestellt.

Beim Hitler-Stalin-Pakt handelte es sich erst einmal um einen Nichtangriffspakt. Der dann von Hitler gebrochen wurde. Es gab aber noch eine geheime Zusatzvereinbarung, deren Existenz von der UdSSR bis zu ihrem Ende abgestritten wurde. In dieser wurde die Aufteilung Osteuropas unter die beiden Unterzeichner festgelegt. Zum Beispiel dergestalt, daß Polen nicht mehr existierte.

Ein durch und durch verbrecherisches Machwerk.

.

Derzeit bloss nicht Papiere investieren...

... Die mit Aktien zu tun haben.

Die Aktien sind Welt weit von Fondsgesellschaften und Hedge-Fonds an die Decke gezockt worden.

Hier ist erstmal Abwarten angesagt.

Wenn sich die Aktien nach dem Überzocken auf einem Kurs-Niveau der Normalität (seitwärts Bewegung, Bodenbildung) zurück gebildet haben, ist ein Einstieg mit eher mäßigen Einsatz machbar.

Wer wenig Erspartes hat, sollte mal überlegen, das Geld in eine Zusatzrentenversicherung einzubringen. Die Ratenzahlungen erfolgen vom Erspartem.

@ Miauzi

da aber im Westen der Republik auch nach dem 2. WK nicht der Antifaschismus sondern der Anti-Kommunismus quasi Staatsdoktrin war - hat man sich die Erinnerungen halt "zurecht" gebogen

Den Antifaschismus bei uns in der DDR kam aber auch nicht ohne Lügen aus.

Waffenproduktion und -export in D verbieten etc.

Nachdem Deutschland an den beiden Weltkriegen schuld war, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Deutschland weder Waffen herstellt noch verkauft.
DAS halte ich für viel wichtiger, als eine Kranzniederlegung.

Was die Deutschen in diesen Kriegen, vor allem dem letzten anrichteten, ist so grauenhaft und kaum an Brutalität mehr zu überbieten, dass man sich fragt, wie können echte Menschen so etwas überhaupt tun?
Ja, man schämt sich immer wieder, dass man gerade als Deutsche in Deutschland geboren wurde.

@13:22 von Miauzi

„ widerlicher geht Geschichte-Revisionismus nicht“

Dem kann ich mich nur vorbehaltlos und vollumfänglich anschließen.
Und wenn ich mir dann noch die Antwort von B.R. auf Ihren Beitrag durchlese, dann komme ich zu dem Schluss: selbstgerecht und völlig unbelehrbar. Dazu muss man wirklich nichts mehr schreiben …

@ Miauzi

""Sehr gut.
Wann darf ich ähnliche Demutsgesten für Napoleon,Caesar, Attila, Alexander, etc erwarten?
Wir stehen zu unserer Vergangenheit. Das macht den Unterschied."

widerlicher geht Geschichte-Revisionismus nicht"

Meinten Sie "Geschichts-Revisionismus"?

Leugnen Sie die Weltherrschaftsansprüche und menschenverachtende Grausamkeiten wie Versklavung besiegter Feinde früherer Eroberer?
Oder meinten Sie die Franzosen hätten sich bereits für Napoleon entschuldigt, die Italiener sich für das römische Reich oder die Queen hätte als Nachfahrin der blutigsten Dynastie der Weltgeschichte der Opfer des Empire gedacht?

Dass Deutschland sich als einziges Land der Welt kritisch mit der eigenen Eroberungsgeschichte auseinander setzt, ist durchaus bemerkenswert und wirft schon die Frage auf, warum andere Länder das nicht tun.

Zitat: "Den Antifaschismus

Zitat:
"Den Antifaschismus bei uns in der DDR kam aber auch nicht ohne Lügen aus."

und das entschuldigt das man selbst in der Tagesschau bis in die 70er/80er Jahre noch die Landkarte von 1938 zeigte?

das entschuldigt das man die ca. 30 Mio Toten im Osten ebenmal so vergessen hat über Jahrzehnte?

das entschuldigt den Umstand das die Nazi ohne für ihre Verbrechen sich verantworten zu müssen in höchste Funktionen des Staats kamen und somit wesentlich dieses Land (bis heute) prägen konnten?

Hitlers Paladine haben es sogar geschafft dessen letzten Befehl so umzusetzen das er ein bis heute gültiges Gesetz der BRD ist...
..was besagt das man den ausländischen Waffen-SS-Mörden eine Rente zahlen muss!
Und selbst der Bundesgerichtshof kann dies nicht verhindern.
Aber den Opfern kann man über Jahrzehnte hinweg die Entschädigung verweigern - weil da irgendwelche Papiere nicht da sind.
Als ob man als Zwangsarbeiter ein Arbeitszeugnis bekommen hätte!

@ Bender Rodriguez, um 13:18

Warum belassen Sie es bei Ihrem Kommentar - den Sie offensichtlich geschrieben haben, ohne den Artikel vollständig zu lesen, nicht bei einem schlichten "Sehr gut"?

Da hätten Sie Gelegenheit gehabt, mal eine andere Seite von sich zu zeigen.

Falls es so eine überhaupt gibt.

"Der Angriff war eine mörderische Barbarei"

Das ist ein Angriff auf Mitglieder der zivilen menschlichen Gesellschaft - ganz egal wo sie leben - immer.

Herr Putin hat das passende

Herr Putin hat das passende zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die ehemalige UDSSR gesagt. Nie wieder darf es soweit kommen wie 1941.
Da fragt sich wirklich, warum der Westen stets mit dem Säbel rasselt, wenn sich dort militärisch was tut. Wir sollten die autokratischen Staaten so akzeptieren, wie sie sind. Wir tuns mit China, Türkei u. a. Denn unser geopolitisches Interesse dient eher das absurde anstreben einer Weltherrschaft. Nichts anderes, was den
2. Weltkrieg auslöste.

@ 0_Panik, um 13:35

Heute ist schon morgen... :-)

Die Erinnerung an den

Die Erinnerung an den Vernichtungskrieg der Nazis ist richtig und wichtig.
Der Gastbeitrag von Putin hat aber einen sehr faden Beigeschmack, wenn man dessen stetiges Bemühen kennt, durch Geschichtsumdeutung (oder glatte Fälschung) die Sowjetunion (oder heute Russland) in ein besseres Licht zu rücken.

Beiträge wie der aus dem letzten sprechen da Bände.
Relativierung des verbrecherischen Hitler-Stalin Pakts, Thesen, die Polen implizit eine gehörige MItschuld am Weltkrieg darlegen und vieles mehr.
Dreiste Lügen, wie dass das Baltikum "freiwillig" der SU beigetreten wäre.
Die Angriffkriege gegen Polen und Finnland werden ignoriert, die Verbrechen Stalins mit Mord und Vertreibung ebenfalls.

So wird das Gedenken an dieses furchbare Verbrechen politisiert.
Eine Schande...

@ Margitt.

"Nachdem Deutschland an den beiden Weltkriegen schuld war, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Deutschland weder Waffen herstellt noch verkauft."

Wenn das denn so wäre, würden doch die ehemaligen Kriegsgegner Deutschlands das genauso sehen und aus Angst vor deutschen Waffen die deutsche Rüstungproduktion gemeinsam unmöglich machen.
Bestimmte Rüstungsproduktionen waren in Deutschland nach den Weltkriegen übrigens verboten:
Informieren Sie sich mal darüber für welche Länder deutsche Ingenieure nach 1945 so alles Flugzeuge entwickelt haben, weil in Deutschland der Flugzeugbau zivil wie militärisch verboten war.

@ Margitt. Zitat: "Nachdem

@ Margitt.
Zitat:
"Nachdem Deutschland an den beiden Weltkriegen schuld war, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Deutschland weder Waffen herstellt noch verkauft.
DAS halte ich für viel wichtiger, als eine Kranzniederlegung."

Meine Eltern - beide Kinder/Jugendliche im 2. WK - waren Zeit ihres Lebens überzeugte Pazifisten.
Den Spruch:
"..und es soll einem die Hand abfaulen wenn diese wieder zu einer Waffe greift.."
meinten sie ernst
Darum war es vor allem für meinen Vater als Lehrer ein Gräul als in der DDR der Wehrkunde-Unterricht eingeführt wurde.
Den Mut offen dagegen zu protestieren hatte er wie viele andere seiner Kollegen nicht.
Ich verurteile ihn deswegen jedoch nicht.

Zitat:
"Was die Deutschen in diesen Kriegen, vor allem dem letzten anrichteten"
Leider wurde dies schon während des 1.WK im Osten von Hindenburg und Ludendorf getestet -> ein Sklavenstaat namens "Ober-Ost"
https://de.wikipedia.org/wiki/Ober_Ost

Schreckliche Greueltaten

Zitat: "Mit einer Kranzniederlegung hat Bundespräsident Steinmeier der Opfer des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion vor 80 Jahren gedacht."

Neben dem Holocaust war der Vernichtungskrieg in Russland eines der inhumanste Akte der Barbarei und Menschenverachtung, die ich aus dem Geschichtsunterricht kenne.

Kein Land hat unter der Nazi-Barbarei mehr gelitten als Russland und dessen Bevölkerung. Wie erbarmungslos gerade gegen die russische Bevölkerung vorgegangen war, spottet jeder Beschreibung.

Diese deutsch-russische Geschichte sollte Grund genug sein, sich um normale Beziehung zu Russland zu kümmern und anstatt den moralischen Fingerzeig zu bemühen, lieber den Russen ein positives Vorbild zu sein. Guten Beziehungen zu Russland steht insbesondere deswegen nichts im Wege, da Russland mit Putin einen germanophilen Präsidenten hat, der selber deutsch spricht und deutsche Kultur und Geschichte kennt.

um 13:18 von Bender Rodriguez

,,Sehr gut.
Wann darf ich ähnliche Demutsgesten für Napoleon,Caesar, Attila, Alexander, etc erwarten?
Wir stehen zu unserer Vergangenheit. Das macht den Unterschied."

Die haben alle sicher keine Vernichtungskriege in der Absicht geführt, die völlige Auslöschung eines Volkes unter Mithilfe des größten terroristischen Vereins der Weltgeschichte zuende zu bringen. Demut heißt Mut, zu dienen. Was eigentlich wirklich zu beanstanden wäre an diesem Gedenken ist die Ausblendung einer riesengroßen Tatsache, die genauso wie in deutschen Landen eine Aufarbeitung aufgehalten hat, die diese Bezeichnung verdient. Der Hitler/Stalin - Pakt ist nur der Deckel auf der Suppe gewesen mit identischen Zutaten. Kommunismus und Nationalsozialismus waren so austauschbar in der Manifestation brutaler autokratischer Herrschaft und bis heute neutralisiert sich der kritische Blick auf beide für die Verharmloser und die Ewiggestrigen. Zu viele mussten sterben. Das ist Grund genug für einen demütigen Rückblick.

@ Miauzi

"Hitlers Paladine haben es sogar geschafft dessen letzten Befehl so umzusetzen das er ein bis heute gültiges Gesetz der BRD ist"

Das haben "Hitlers Paladine" geschafft?
Wollen sie hier magische Hitler-Kräfte propagieren?
Diese esoterische Hitler-Verehrung ist unerträglich.

Ihnen sollte klar sein, dass nach 1945 nur solche Gesetze bestand haben konnten, die den Alliierten gefielen oder sie zumindest nicht störten.

Lesenswerter Gast-Beitrag von Putin in der Zeit!

Zitat: "Es gebe viele gemeinsame Interessen wie Sicherheit, strategische Stabilität, Klima- und Umweltprobleme, schrieb Putin in dem Text, den "Die Zeit" veröffentlichte. Gleichzeitig erhob der russische Präsident aber auch Vorwürfe gegen EU und Nato. "Die Grundursache des zunehmenden gegenseitigen Misstrauens in Europa lag im Vorrücken des Militärbündnisses gen Osten", so Putin in dem Text"

Putin, der selber deutsch spricht und deutsche Kultur und Geschichte kennt, beweist hier mal wieder mehr geostrategisches Verständnis als auch pragmatische Realpolitik als so mancher deutscher Politiker.

Wieso tut man sich so schwer mit der Erkenntnis, dass man in passiv-aggressiver Weise die politische und militärische Einflusssphäre der EU, USA und NATO immer weiter nach Osten verschoben hat und den "russischen Bären" entgegen der Versprechen seinerzeit anlässlich der Auflösung des Warschauer Pakts, die Machtssphäre der NATO nicht gen Osten zu verschieben, nicht gehalten hat?

13:53 von Mister_X

Ihren Ausführungen schließe ich mich zu 100% an.

Elfmaleff

Ja, völlig unbelehrbar.
Wir scheinen die einzigen zu sein, die ihre Geschichte aufarbeiten.
Das habe ich so noch von niemandem anderen so gesehen.
Und das kan ich schon mal in einem solchen Faden erwähnen.
Da ist absolut nichts wiederliches dabei.

@13:18 von Bender Rodriguez

>> Wann darf ich ähnliche Demutsgesten für...

Oder für die 15(!) Millionen chinesischen Zivilisten, die Japan im 2. Weltkrieg ermordet hat. Wann kommt endlich der Kniefall des Tenno? -.-

13:41 von Margitt.

Ja, man schämt sich immer wieder, dass man gerade als Deutsche in Deutschland geboren wurde.
.
was sollen solche Bemerkungen ?

@ Shuusui, um 13:45

re @ Miauzi

Bitte verdrehen Sie doch das Thema nicht noch weiter.

Es geht in diesem Artikel um nichts anderes als den Angriffskrieg Deutschlands samt seinen Folgen, nicht um das, was “die anderen getan und nicht getan haben“, und was mit dem 2. Weltkrieg nichts zu tun hat.

Deshalb:

Nein, die Auseinandersetzung mit der eigenen Eroberung (nicht “Eroberungsgeschichte!) wirft n i c h t automatisch die Frage auf, warum andere Staaten das nicht tun, denn dann geht es sehr schnell nur noch um die anderen.

Ich bin lange genug in diesem Forum, um das voraussagen zu können.

@Shuusui Zitat: "Das haben

@Shuusui
Zitat:
"Das haben "Hitlers Paladine" geschafft?
Wollen sie hier magische Hitler-Kräfte propagieren?
Diese esoterische Hitler-Verehrung ist unerträglich.
Ihnen sollte klar sein, dass nach 1945 nur solche Gesetze bestand haben konnten, die den Alliierten gefielen oder sie zumindest nicht störten."

Schon mal den Namen "Globke" gehört?
Schon mal mitbekommen was er unter Adenauer war?
Schon mal mitbekommen was die CDU/CSU in den 50er Jahren für ein Gesetz auf den Weg gebracht hat?

Nein?
Habe ich auch bei Ihnen nicht erwartet!

Unrat

"...Der Gastbeitrag von Putin hat aber einen sehr faden Beigeschmack, wenn man dessen stetiges Bemühen kennt, durch Geschichtsumdeutung (oder glatte Fälschung) die Sowjetunion (oder heute Russland) in ein besseres Licht zu rücken..."

Noch einmal: Und diese Ihre Feststellung enthebt uns jetzt der Aufarbeitung bei uns immer noch gültiger "Geschichtsumdeutungen oder glatte(n) Fälschungen", vor allem der Katzbuckelei vor den Tätern nach 45, die schon bald wieder anfingen, in Westdeutschland unliebsame Menschen zu verhaften und vor allem für einen neuen Ostfeldzug rüsteten?
"Jeder kehre vor seiner Tür..." - und die unsere liegt seit 90 Jahren voller Unrat.

13:53 von Mister_X

Um Missverständnisse vorzubeugen:
Mein Kommentar über Putin bezog sich vor allem auf dessen "Werk" aus dem letzten Jahr, nicht explizit auf den Gastbeitrag den der Tagesschau-Artikel zitiert...

Rotarmisten waren zivilisierter

Am 22. Juni 2021 um 13:31 von Izmi

""Und das entschuldigt jetzt die Verbrechen der Wehrmacht? Abgesehen von der Unterschlagung aller Hintergründe, die zum 2. Weltkrieg führten, haben sich die Rotarmisten wesentlich zivilisierter aufgeführt im Umgang mit dem deutschen Feind.""

Oberschlesien!
Im Dorf meiner Mutter (damals 12 Jahre alt) haben die Russen die männlichen Kinder und die noch im Dorf verbliebenen Älteren an die Wand gestellt und erschossen, nur die Frauen blieben übrig.
Viele der Frauen wurden vergewaltigt, auch die Kinder.
Ja, die Russen waren zivilisierter.

14:02 von saschamaus75

Wann kommt endlich der Kniefall des Tenno? -.-
.
Wieviel Opfer im Kongo kostete das Terrorregime der Belgier
wie viele Greueltaten in Indonesien durch die Niederländer
das Schicksal der Ureinwohner in Nord/Südamerika in Neuseeland/Australien
der erste dokumentierte Völkermord in der Geschichte (an den Amalekitern)
die Liste ist lang

Gedenken ist gut, aber...

Mich stört immer mehr die beflissene Verkürzung der Thematik auf die Inszenierung einer "politisch mediengerechten Betroffenheit". Natürlich kann man - wie nach allen Kriegen - öffentlich aller (sinnlosen) Opfer gedenken... um vernünftigerweise nächste Kriege zu vermeiden. Nach dem (angeblich so verbrecherischen) WK-2 allerdings wurde in nur einem Jahrzehnt das weltweite (atomare) Vernichtungspotenzial aufgeblasen bis hin zur Fähigkeit zur Vernichtung unseres Planeten. Aus westlicher Sicht angeblich, um "das Böse" an der Weltherrschaft zu hindern...
_
Heute wie auch "damals 1941" waren/sind Doktrien und politische Realitäten die jeweils zeitgeistige, politische Handlungsgrundlage... die - historisch bewertet - dennoch heute ein gegenseitiges Opfergedenken nicht ausschließt und weniger theatralisch und humanistischer machen könnte...

@13:56 von Blitzgescheit

Was soll denn das wieder für ein Framing sein: Putin ist ein "germanophiler Präsident" und spricht deutsch. Was für ein belangloses Geplapper.
Guten Beziehungen steht Putins Politik bei der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim, die Unterdrückung der Opposition incl Mordanschläge auf Politiker und sie Unterdrückung von Minderheiten entgegen. Schon klar, dass Sie das verschweigen, weil die afd nach so plumpen Mechanismen funktioniert, die Hand, die einen füttert, ja nicht zu beißen, selbst wenn jemand wie Nawalny in Russland Opfer wird, der mit manchen nationalistischen und rassistischen Äußerungen der afd ziemlich nahe steht.
Muss man Ihnen als afd-Verblendeter denn immer wieder die einfachsten Sachverhalte erklären?
Im übrigen ist Steinmeiers Präsenz und Rede absolut integer, inhaltlich und von der Haltung dahinter für jeden geschichtsbewussten Demokraten nur zu begrüßen.

@Rudolf238 Zitat: "Oberschles

@Rudolf238
Zitat:
"Oberschlesien!
Im Dorf meiner Mutter (damals 12 Jahre alt) haben die Russen die männlichen Kinder und die noch im Dorf verbliebenen Älteren an die Wand gestellt und erschossen, nur die Frauen blieben übrig.
Viele der Frauen wurden vergewaltigt, auch die Kinder.
Ja, die Russen waren zivilisierter."

Waren Sie - die deutsche Wehrmacht haben nach solchen Taten anschliessend ALLE ermordet - auch die Frauen und Kinder!

Können Sie sich nicht vorstellen?
Ich mir eigentlich auch nicht - nur leider entspricht dies den Tatsachen
mein eigener Grossvater hat als Wehrmachtssoldat (!!) an solchen Progromen teilgenommen
die Familie meines (nach dem 2.WK angeheirateten) "russischen" Onkels war Opfer solcher Verbrechen

Hätte die Rote Armee tatsächlich so gehaust wie die Nazi-Wehrmacht - hätte es nicht 6 Mio Tote Deutsche gegeben sondern geschätzt 16 Mio

und diese Aussage relativiert die tatsächlichen Verbrechen der Roten Armee in keinster Weise

14:13 von SinnUndVerstand

"Annexion der Krim"

Sezession!

"jemand wie Nawalny in Russland Opfer wird"

Wer gegen Bewertungsauflagen verstösst, kommt auch bei uns in den Bau.

Unvergleichlich

"Oberschlesien!..."

Niederschlesien! Meine Mutter und meine Großeltern erlebten die Russen ganz anders. Zum Beispiel als Schokolade an Kinder verteilende Rotarmisten, die niemanden vergewaltigten.
Dass manche russische Soldaten - vor allem nach dem Überschreiten der alten deutschen Reichsgrenze - Untaten begingen, hilft nichts bei der Tatsache, dass die Verbrechen der Wehrmacht unvergleichbar größer waren. Übrigens nicht nur in Russland - in Europa!

@saschamaus75

Richtig. Sogar die Indianer in den USA bekämpfen den Terrorismus seit 1776

@ 14:01 von Blitzgescheit

Uiiii: Im Zusammenhang mit dem Gedenken an die Gräuel, die Hitlers expansiver kriegerischer Faschismus mit deutschen Wehrmachts-Soldaten anrichtete, verweisen Sie auf einen Beitrag Putins statt auf die afd-Führungsfiguren Gauland und Höcke, die die Leistungen der Wehrmacht über den grünen Klee loben.
Sie sind mir ja einer...

14:16 von Miauzi

und diese Aussage relativiert die tatsächlichen Verbrechen der Roten Armee in keinster Weise
.
sollen sie das ?
wer sich wie ein Scheusal verhält
sollte sich nicht wundern wenn er so auch behandelt wird

@14:19 von Locker werden

Sie beherrschen das Putin-wording schon ganz gut. Sie übersehen die internationalen Bewertungen und Verurteilungen.
Und noch ein bedeutender Unterschied: Bei uns gibt es nicht wie in Russland staatlich betriebenen Mordanschläge auf oppositionelle, die man gerne wegen aller möglichen angeblichen Verstöße durch politische Prozesse einschüchtern will.

@13:21 von Einfalt

>> Staatsführung der UdSSR war Mittäter

Und sonst so? Geht es Ihnen gut oder ist DAS nur wieder(!) Ihr typischer Kommunistenhass? oO

re 14:24 von SinnUndVerstand

Passen Sie auf, gleich präsentiert der Bote die AfD als einzige Frieden-suchende, auf Versöhnung aus seiende, geschichtsbewusste Partei.
Ganz gleich, was die Realität sagt...

@13:21 von Vielfalt.
Allianz gegen Hitler zu bewegen.
Der polnische Diktator Piłsudski hatte als Erster einen "Pakt" - Nichtangriffsvertrag - mit Hitler im Januar ´34 abgeschlossen. Er hat sich im Rahmen des Münchner Abkommens auch an der Filetierung Tschechoslowakiens beteiligt.
Stalin versuchte noch bis zur Reise Ribbentrops nach Moskau, Polen zu einem Beistand mit den Briten und Franzosen zu bewegen. Vergeblich. Polen entschied sich gegen eine europäische Sicherheitsarchitektur.
Das Zusatzabkommen UdSSR - D. bezog sich von Stalins Seite auf die berühmte "Curzon-Linie", die ursprünglich in Versailles vereinbart war. Er hat sich auch nach Kriegseintritt daran gehalten.

14:24 von SinnUndVerstand

die die Leistungen der Wehrmacht über den grünen Klee loben
.
macht man das nicht mit jeder Armee ?
war es ein Ruhmesblatt was sich in My Lai abspielte
die "tolle" Umfassungsschlacht in Cannae eines Hannibal steht heute noch im Lehrbuch

@13:46 von Miauzi

>> das entschuldigt...

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

13:18 von Bender Rodriguez

Wann darf ich ähnliche Demutsgesten für Napoleon,Caesar, Attila, Alexander, etc erwarten?
-
Napoleon ... Alexander

das würden sich aber die Franzosen oder Griechen verbieten
so über ihre Nationalhelden zu urteilen

@Sisyphos3 Zitat: "14:16 von

@Sisyphos3
Zitat:
"14:16 von Miauzi
und diese Aussage relativiert die tatsächlichen Verbrechen der Roten Armee in keinster Weise.
sollen sie das ?
wer sich wie ein Scheusal verhält
sollte sich nicht wundern wenn er so auch behandelt wird"

Nun - noch vor ca. 15 Jahren schwadronierte ein enger Freund meiner Tante (die mit dem "Russen" als Ehemann) von den Verbrechen (Vergewaltigungen) der Roten Armee bei der Eroberung von Berlin.
Auf einer Familienfeier im Beisein meines Onkels.
Nicht meinem Onkel ist die Hutschur geplatzt sondern einem anderen Gast - deren dem Schwadronierer reinsten Geschichts-Revisionismus vorwarf.
Der da schwadronierte war langjähriges SPD-Mitglied - hat für seine Partei in Berlin-Mitte auch im Parlament gesessen.
Für ihn waren aber die "Russen" aka Kommunisten schlimmer als die deutschen Nazis.
Und ich?
Mir blieb da schlichtweg nur die Spucke weg - ich war doch ziemlich verstört über diese Äusserungen.

14:32 von krittkritt

. Er hat sich auch nach Kriegseintritt daran gehalten.

Das ist unser Hauptproblem, sich an Verträge zu halten.

re krittkritt

Sie glänzen einmal mehr mit einem verheerenden Geschichts"wissen".
Genau die Art, wie ich sie in meinem Ersten Kommentar beschrieben habe.

Stalin versuchte mitnichten "verzweifelt" ein Bündnis mit GB und Polen zu erlangen.
Die Verhandlungen scheiterten an erheblichen Misstrauen AUF BEIDEN SEITEN.

"Polen entschied sich gegen eine europäische Sicherheitsarchitektur."

Natürlich, Polen als Schuldiger. Man könnte meinen, Sie zitieren aus dem erwähntem Putin-Werk.

Und was die Curzon Linie angeht:
Auch Sie ignoriren den Angriff auf Polen, die gewaltsame Annexion des Baltikums und alle folgenden Verbrechen...

@Margitt um 13:41 Uhr

"Waffenproduktion und -export in D verbieten etc.
. . . Ja, man schämt sich immer wieder, dass man gerade als Deutsche in Deutschland geboren wurde."

Ich schäme mich eher dafür, ein Mensch (homo sapiens) zu sein, egal welcher nationalen Angehörigkeit. Denn überall auf Erden stellen Menschen seit langer Zeit Waffen her, um sich gegenseitig Leid, Tod und Zerstörung zuzufügen.

Relativierungen zurückweisen

Der 22. Juni ist der Jahrestag des Überfalls von Nazideutschland auf die Sowjetunion. Der Krieg war als Vernichtungskrieg angelegt und unterscheidet sich dadurch grundsätzlich von dem Krieg im Westen. Die Völker der Sowjetunion sollten vernichtet werden, ermordet oder dem Hungertod preisgegeben werden, wie durch die 900 Tage dauernde Belagerung von Leningrad. Die im Forum teilweise angeführten Daten und Ereignisse sollen die deutsche Schuld relativieren, dass ist auf das entschiedenste zurückzuweisen. Es sind die Verbrechen der Nazis die seit 1933 staatlich wurden und sich ständig vermehrten bis zum Datum des heutigen Gedenktags, und ihren Niedergang in dem Sieg der Roten Armee fanden.

@14:10 von Sisyphos3

>> die Liste ist lang

Richtig, "die Liste ist lang". Und da ist es doch gut, wenn Dtl. schon mal (seit Willy Brandt's Kniefall von Warschau) damit anfängt. -.-

Mit gutem Beispiel vorangehen!

Verständnis der Geschichte

Russland hat in seiner Geschichte 5mal "Impulse" aus dem "Westen" erhalten:
1. Napoleon kam bis kurz vor Moskau
2. Annektion von Schlesien durch Friedrich II
3. In WW1 schickt D Lenin nach Rus und löst die kommunistische Revolution aus
4. Hitler überfällt Russland
5. USA und Rus besiegen Hitler, danach wird Rus zum "bösen Feind" erklärt (bis heute)
.
Statt Russland als mit zu Europa gehörend einzubinden, tut man sich mit den USA zusammen und wundert sich über angespannte Beziehungen!

Sowjetische Kommandeure den Deutschen überlegen

Es war Gehlen „Aufklärung Fremde Heere Ost“ (Vorläufer des BND), der vor Schukovs Gegenangriff bei Stalingrad den Sowjets absprach noch „zu größeren Militäroperationen fähig“ zu sein. Der Irrtum des Jahrhunderts.

Stalingrad wird wegen des Verlustes der 6. Armee in Deutschland stark thematisiert. In Wirklichkeit war allerdings die Vernichtung der „Heeresgruppe Mitte“ 1944, die der Wehrmacht das Rückgrat brach, die entscheidende Schlacht des Krieges (viel bedeutender als die Alliierte Landung in der Normandie!).

Die deutsche Öffentlichkeit und ihre Führung hatten die intellektuellen Fähigkeiten der sowjetischen Kommandeure grob unterschätzt, mit fatalen Folgen.

Von den 350 stolzen Divisionen der Faschisten, die heute vor 80 Jahren vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer zum Angriff übergingen blieben am Ende nur versprengte Fetzen übrig.

Schön wäre es, wenn auch die Kriegstreiber unserer Tage daraus ihre Lehren ziehen würden!

Am 22. Juni 2021 um 13:34 von fathaland slim

"Das ist nicht ganz richtig dargestellt.
Beim Hitler-Stalin-Pakt handelte es sich erst einmal um einen Nichtangriffspakt. Der dann von Hitler gebrochen wurde. Es gab aber noch eine geheime Zusatzvereinbarung, deren Existenz von der UdSSR bis zu ihrem Ende abgestritten wurde. In dieser wurde die Aufteilung Osteuropas unter die beiden Unterzeichner festgelegt. Zum Beispiel dergestalt, daß Polen nicht mehr existierte."

Ja, ein verbrecherischer Pakt, und Menschen, die sich ein bisschen in Geschichte auskennen, kennen auch den richtigen Namen von Stalin und aus welchem Land er kam.

14:47 von WM-Kasparov-Fan @Margitt um 13:41 Uhr

ja, das ist so traurig. schon kein hat seinen bruder abel erschlagen. und das wohl mit einer verteidigungswaffe.

@krittkritt, das sich

@krittkritt,

das sich insbesondere die Briten einer Allianz mit der SU verweigerten ist nicht verwunderlich
haben sie doch den Polen Anfang der 20er Jahre geholfen die SU anzugreifen und grosse Gebiete zu erobern

und man kannte durch "Mein Kampf" die Ambitionen von Hitler "Lebensraum ist Osten" zu erobern.
Man hoffte das sich Stalin und Hitler gegenseitig aufreiben und man so wieder mehr Einfluss auf dem Kontinent bekommen würde.
Nur doof das Hitler klar war das er mit der deutschen Rüstungswirtschaft alleine keine Chance haben würde und nach Polen noch halb Europa erobern musste um überhaupt rüstungstechnisch mit seinem finalen Gegner mithalten zu können

Es gibt eine TV-Doku (3Stat oder ARTE) da wird dokumentiert wieviel Anteil z.B. das besetzte Frankreich an der Rüstungsproduktion vom 3. Reich hatte.

@MisterX Zitat: "Und was die

@MisterX
Zitat:
"Und was die Curzon Linie angeht:
Auch Sie ignoriren den Angriff auf Polen, die gewaltsame Annexion des Baltikums und alle folgenden Verbrechen..."

Und warum ignorieren Sie den Landraub von Polen Mitte der 20er Jahre gegen die SU?
Halten Sie diesen für rechtmässig??

Wenn niemand mehr Opfer zu beklagen hat ...

... als die Völker der ehemaligen Sowjetunion, dann sollten Steinmeier und alle anderen deutschen Politiker auch endlich mit ihrem Relativismus und unerträglichen Geschichtsrevisionismus aufhören – und den Holocaust nicht länger als größtes Verbrechen der Menschheitsgeschichte bezeichnen: So schlimm er war – er war es definitiv und objektiv nicht! Schlimmer ist allerdings, dass mit beiden geschichtlichen Vorgängen gleich die beiden bislang größten derartigen Verbrechen von Deutschen bzw. Deutschland ausgegangen sind...

13:41 von Margitt.

"Was die Deutschen in diesen Kriegen, vor allem dem letzten anrichteten, ist so grauenhaft und kaum an Brutalität mehr zu überbieten, dass man sich fragt, wie können echte Menschen so etwas überhaupt tun?

Ja, man schämt sich immer wieder, dass man gerade als Deutsche in Deutschland geboren wurde."

,.,.,

Das Grauenvolle, von dem Sie sprechen, beruht zu einem großen Teil auf nationalistischem Denken.

Man sollte aufpassen, dass man nicht suggeriert, dass man "als Deutsche" sich für diese 'nationalistischen Gene' schämen müsse.

Dass man diese also auch in sich trage.

Dann verbreitet man nämlich erneut dieses nationalistische Denken.

Ob in China oder Deutschland Unmenschliches geschehen ist:

es liegt nicht in der Nation, in die man hineingeboren ist, sondern am Menschsein selber.

Und die Menschen befinden sich in einer Entwicklung, die hoffen lässt.

Es ist nicht 'das deutsche Wesen', für das man sich zu schämen habe.
Dieser Gedanke ist ein Relikt des Rassismus.

@Sisyphos3 - 14:39

"Wann darf ich ähnliche Demutsgesten für Napoleon,Caesar, Attila, Alexander, etc erwarten?
-
Napoleon ... Alexander

das würden sich aber die Franzosen oder Griechen verbieten
so über ihre Nationalhelden zu urteilen"

So doof können auch nur Deutsche sein, sich mit Kranzniederlegungen für ihr historisches Heldentum zu entschuldigen.

Ist das Ihr Fazit oder verstehe ich da etwas falsch?

Am 22. Juni 2021 um 14:08 von Rudolf238

"...Oberschlesien!
Im Dorf meiner Mutter (damals 12 Jahre alt) haben die Russen die männlichen Kinder und die noch im Dorf verbliebenen Älteren an die Wand gestellt und erschossen, nur die Frauen blieben übrig.
Viele der Frauen wurden vergewaltigt, auch die Kinder.
Ja, die Russen waren zivilisierter..."

Oder war ES eine"Aktion" durch die Polen, denn an anderer Stelle (Ort unbekannt) wird dies durch Schlesier behauptet.
Eventuell sollten Sie sich lieber mal Gedanken machen, wie man solche Verbrechen verhindern kann? Mit der Ausrichtung der NATO und der EU auf Russland und China wird ES nicht gelingen.

@ DeHahn um 14:51

>Am 22. Juni 2021 um 14:51 von DeHahn
Verständnis der Geschichte
Russland hat in seiner Geschichte 5mal "Impulse" aus dem "Westen" erhalten:
1. Napoleon kam bis kurz vor Moskau
2. Annektion von Schlesien durch Friedrich II
3. In WW1 schickt D Lenin nach Rus und löst die kommunistische Revolution aus
4. Hitler überfällt Russland
5. USA und Rus besiegen Hitler, danach wird Rus zum "bösen Feind" erklärt (bis heute)
.
Statt Russland als mit zu Europa gehörend einzubinden, tut man sich mit den USA zusammen und wundert sich über angespannte Beziehungen!<

Was hat den bitte Schlesien damit zu tun?

Schlesien gehörte zu Böhmen und war als solches Teil des HRR und im Besitz Habsburgs.
Bis heute weis auch niemand was Russland wirklich im 7 Jährigem Krieg wollte.

Das interessanteste was Russland in Zusammenhang mit dem Friedrizianischen Preussen brachte war Katharina die Große, die als Prinzessin von Anhalt Zerbst ja zum Adel des Preussischen Staates gehörte (und gehandelt wurde )

von Izmi "Unvergleichlich"

>>Dass manche russische Soldaten - vor allem nach dem Überschreiten der alten deutschen Reichsgrenze - Untaten begingen, hilft nichts bei der Tatsache, dass die Verbrechen der Wehrmacht unvergleichbar größer waren.<<
Verzeihung, aber soll das jetzt ein geschmackloser Wettbewerb werden?

@13:18 = Bender Rodriguez

Für den von Ihnen genannten "Unterschied" gibt es allgemeinbekannte, handfeste Gründe... Von Alexander d.Gr. über Cäsar und Napoleon bis hin zu Cortez oder General Custer hat sich niemals ein ganzes Volk derart "kollektiv schuldig bekannt", wie die Deutschen nach dem WK-2. Klar - angeblich war der WK-2 eine ganz andere Dimension. Oder... waren die Auswirkungen der Feldzüge o.a. Feldherren in ihrer Zeit doch sehr ähnlich..? Egal - denn die (insbesondere
politische) "Deutsche Schuldkultur" hatte und hat kaum intellektuelle Substanz, dafür umsomehr wirtschaftliche Motivation (Stichworte: Wirtschaftswunder, Exportweltmeister)... besonders fatal heute, weil das globale Wirtschaftswachstumspendel rückwärts schwingt auch in Richtung deutscher Betroffenheitsmichel. Waren andere Nationen ohne strategische "Kollektivschuldkultur" vielleicht doch cleverer...?

re miauzi

"Und warum ignorieren Sie den Landraub von Polen Mitte der 20er Jahre gegen die SU?
Halten Sie diesen für rechtmässig??"

Wie bereits in einem anderen Thread vor einiger Zeit beschrieben:
Der Polnisch-sowjetische Krieg nach dem 1.WK ist sehr komplex und dementsprechend differenziert zu betrachten.
Aussagen wie "Polen war schuld" (in besagtem Thread gefallen) oder "Landraub" sind schlicht undifferenziert und unwissenschaftlich.

Wir hatten schon merkwürdige Lehrer

Da wurde doch wirklich im Unterricht davon gesprochen, dass die Bevölkerung der Sowjetunion die deutschen Soldaten erst als Befreier von Stalin empfing, sich dies erst nach den Gräueltaten von Soldaten und Sondertruppen gegen eben diese Bevölkerung änderte. Noch bemerkenswert ist, dass eben diese Aussage auch durch ältere Menschen in meiner Familie bestätigt wurde.
Es ist ein kleines Wunder, dass die Menschen in den ehemaligen Staaten der UdSSR auch heute noch keinen Hass gegen Deutsche empfinden, sondern die Geschehnisse als Produkt einer verbrecherischen Politik ansehen.

@ Miauzi

"Schon mal den Namen "Globke" gehört?
Schon mal mitbekommen was er unter Adenauer war?
Schon mal mitbekommen was die CDU/CSU in den 50er Jahren für ein Gesetz auf den Weg gebracht hat?"

Immernoch: Das hat nicht stattgefunden, weil Hitlers Magie gewirkt hat, sondern mit Wissen und Duldung der Alliierten.
Finden Sie sich endlich damit ab, dass die Alliierten NSDAP-Mitglieder nicht alle für diese Mitgliedschaft bestraft haben, sondern einige sogar mit Posten belohnt.
Die haben ja bewiesen, dass sie funktionieren, also gehorchen können.

Von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger gehört?
Der war genauso in der NSDAP wie Hanns Martin Schleyer.

So war das damals:

Ein russisches Dorf in der Etappe. Eine Vergeltungsaktion des SD, gedeckt von der Wehrmacht.

05:00 Uhr morgens. Das Dorf wird von SD Einheiten umstellt. Alle männlichen Bewohner werden sofort erschossen, Frauen und Kinder in der Kirche zusammengetrieben. Deutsche Soldaten werfen Handgranaten hinein. Dann wird die Kirche angezündet. Kilometerweit hört man die Schreie der Opfer.
Keine Überlebenden, außer einem fünfjährigen Mädchen, dass über die Felder flüchten kann.

Nach dem Krieg wird keiner der Deutschen zur Rechenschaft gezogen, da sich die Rädelsführer in den Westen abgesetzt haben.

Am 22. Juni 1944 begann mit Operation Bagration die Rache: Eingekesselte Deutsche wurden von Kosaken mit Säbeln in Stücke gehauen. Von der Wehrmacht auf der Krim zurückgelassene Verwundete wurden von Rotarmisten aus dem Fenster geworfen.

Ich habe kein Mitleid.

Steinmeier gedenkt den Deutschen Überfalls...

Ich finde es Richtig das an diesen Jahrestag angemessen an den Überfall vor 80 Jahren von Bundespräsidenten erinnert wird. Und das auch von Seiten des Russischen Präsidenten der erklärte, das man immer noch, oder gerade jetzt gemeinsame Interessen hat. Auf vielen Gebieten...
Gleichzeitig erhob der russische Präsident aber auch Vorwürfe gegen die EU und die Nato. "Die Grundursache des zunehmenden gegenseitigen Misstrauens in Europa lag im Vorrücken des Militärbündnisses gen Osten".
Und da muss man leider sagen. Da hat der Mann diesesmal gar nicht so Unrecht. Man könnte diesen Jahrestag also auch dazu nutzen, um die Beziehungen zwischen Deutschland, der EU und der Nato mit Russland wiederzubeleben. Das wäre doch eine Überlegung wert.

Zitat: "Schlesien gehörte zu

Zitat:
"Schlesien gehörte zu Böhmen und war als solches Teil des HRR und im Besitz Habsburgs.
Bis heute weis auch niemand was Russland wirklich im 7 Jährigem Krieg wollte."

zum einen könnte Sie auch Frankreich fragen was es in diesem Krieg wollte - die waren nämlich Verbündete der Habsburger - genauso wie das zaristische Russland

zum anderen mag zwar Schlesien politisch den Habsburgern gehört haben - geografisch hat Schlesien aber nix mit Böhmen zu tun

hier haben aber keine Nationen im engeren Sinn gegeneinader gekämpft sondern -> Feudalreiche
nationales Gedankengut war hier komplett zweitrangig

Am 22. Juni 2021 um 14:51 von Möbius

"Schön wäre es, wenn auch die Kriegstreiber unserer Tage daraus ihre Lehren ziehen würden!"

Die Kriegstreiber unserer Tage fühlen sich leider sicher, sind sie doch im stärksten Militärbündnis aller Zeiten vereint, wobei sich die Hauptmacht in Sicherheit wiegt. Deutschland hatte auch in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Bündnissen gemacht, was leider in Vergessenheit geraten ist.

@Verständnis der Geschichte 14:51 von DeHahn

"Statt Russland als mit zu Europa gehörend einzubinden, tut man sich mit den USA
zusammen und wundert sich über angespannte Beziehungen!"

Das ist ja wohl auch etwas zu kurz gegriffen beim Thema Geschichte.
Erstens hat Europa, um mal von etwas größerem als D zu sprechen,
nicht ganz die freie Auswahl.
Und zweitens wäre mir ein RU unter Gorbatschow auch lieber als eine USA unter Trump.

Dummerweise ist die politische Realität kein Wunschkonzert.
Da bleibt Europa erstmal nur übrig die eigene Stärke, nicht nur wirtschaftlich,
zu optimieren.

Dann vllt. hat man in 10-20 Jahren eine freiere Auswahl zu reagieren
zwischen den Weltmächten.
Vorausgesetzt natürlich es gibt die EU noch.

Erinnerung und Mahnung im Gedenken

Kriegstote und Übergriffe im Nazireich sind schon eine makabere Geschichte. Und Erinnerung an das Leid und Gedenken gegen das Vergessen sind in unserer Zeit keine große Selbstverständlichkeit mehr. Lang ist´s her, sagen viele. Trotzdem stehen hier Verbrechen im Mittelpunkt, die Zeit und Raum überdauern. Weil auch heute noch Erinnerungskultur lebendig gehalten werden muss, damit alle niemals vergessen, wie es ohne Frieden und Sicherheit bei uns sein könnte. Und welchen Preis andere bezahlten. Kriegsgedenken und Feiern können Brücken auch dann schlagen, wenn man wie heute viele Spannungen und Krisen zwischen zwei Ländern hat. Wir müssen aber auch den Austausch der Kulturen und Kontakte wieder mehr beleben und fördern, damit das kein musealer Akt bleibt.

Der poln. Diktator Piłsudski hat nie ein Hehl gemacht aus

@14:44 von Mister_X
seiner "imperialistischen" Haltung.
Er glaubte an eine Art Großpolen
vom Schwarzen bis zum Baltischen Meer einschließlich Litauen, Belorus und Teile der Ukraine.
Nach der Oktoberrevolution eroberte er tatsächlich ukrainische und belorussischer Territorien. 1920 war er in Kiew und in Minsk. Die Rote Armee konnte einen Teil zurückerobern ("Wiedervereinigung des belorussischen Volkes"). Anderes blieb bei Polen.

Piłsudskis Außenminister Josef Beck war 1939 bei Hitler auf dem Obersalzberg. Er verhandelte über die Rückgabe Danzigs durch Polen.
Piłsudskis glaubte allerdings, mit einer Zusage GB. im Rücken, auf die Karte der Macht, auch der militärischen setzen zu müssen.
Vgl. u.a. auch BR, "Unternehmen Barbarossa - Hitlers Krieg gegen die Sowjetunion".

14:52, ex_Bayerndödel

>>Am 22. Juni 2021 um 13:34 von fathaland slim
"Das ist nicht ganz richtig dargestellt.
Beim Hitler-Stalin-Pakt handelte es sich erst einmal um einen Nichtangriffspakt. Der dann von Hitler gebrochen wurde. Es gab aber noch eine geheime Zusatzvereinbarung, deren Existenz von der UdSSR bis zu ihrem Ende abgestritten wurde. In dieser wurde die Aufteilung Osteuropas unter die beiden Unterzeichner festgelegt. Zum Beispiel dergestalt, daß Polen nicht mehr existierte."

Ja, ein verbrecherischer Pakt, und Menschen, die sich ein bisschen in Geschichte auskennen, kennen auch den richtigen Namen von Stalin und aus welchem Land er kam.<<

Und den von Lenin.

Und?

Was hat das jetzt im vorliegenden Zusammenhang für eine Bedeutung?

@ Shuusui

Von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger gehört?
Der war genauso in der NSDAP wie Hanns Martin Schleyer.

Menschen können sich ja auch ändern. Ich finde es nicht gut, sie so endgültig abzustempeln.

@ex_Bayerndödel, Zitat: "Wir

@ex_Bayerndödel,
Zitat:
"Wir hatten schon merkwürdige Lehrer
Da wurde doch wirklich im Unterricht davon gesprochen, dass die Bevölkerung der Sowjetunion die deutschen Soldaten erst als Befreier von Stalin empfing, sich dies erst nach den Gräueltaten von Soldaten und Sondertruppen gegen eben diese Bevölkerung änderte. Noch bemerkenswert ist, dass eben diese Aussage auch durch ältere Menschen in meiner Familie bestätigt wurde."

das betraf einige Gebiete in der Ukraine bei denen die Wehrmacht als "Befreier" begrüsst wurde.
Nur hatte sich das recht schnell geändert -> als die Wehrmacht den Bauern die Lebensmittel KOMPLETT wegnahm
Das geschah schon wenige Tage nachdem die Front im Sommer 1941 durch war.

Zitat: "Aussagen wie "Polen

Zitat:
"Aussagen wie "Polen war schuld" (in besagtem Thread gefallen) oder "Landraub" sind schlicht undifferenziert und unwissenschaftlich."

"undifferenziert" und "unwissenschaftlich"
Hä?
dann erklären Sie mir doch bitte mal wie Polen an diese Gebiete gekommen ist!

@ 15:06 ex_Bayerndödel

Die Menschen im
Baltikum haben die Deutschen eher als Befreier empfunden. Wobei die politischen Ansichten da teilweise mitten durch die Familien gingen.

Die Russen haben die Menschen ins Gulag oder nach Sibirien verschleppt. Viele sind dort gestorben.

Und die Deutschen haben dann Juden, Kommunisten und andere ins KZ gesteckt oder anderweitig getötet.

Als dann ‚44 die Russen zurück kamen, sind viele die konnten geflohen. Andere, die das nicht konnten oder wollten, sind dann - genau - im Gulag oder in Sibirien gelandet.

Am 22. Juni 2021 um 15:14 von artist22

"Erstens hat Europa, um mal von etwas größerem als D zu sprechen,
nicht ganz die freie Auswahl.
Dummerweise ist die politische Realität kein Wunschkonzert.
Da bleibt Europa erstmal nur übrig die eigene Stärke, nicht nur wirtschaftlich,
zu optimieren......."

Ja, ein selbstbestimmtes Europa kann es nur geben, wenn man erkennt, was zu Europa gehört, was wohl viele nicht können oder dürfen. Es gibt befreundete demokratische Staaten, die anderen Staaten vorschreiben, mit wem sie freundschaftliche Beziehungen haben und freien Handel treiben dürfen.

@ harry_up

"Nein, die Auseinandersetzung mit der eigenen Eroberung (nicht “Eroberungsgeschichte!) wirft n i c h t automatisch die Frage auf, warum andere Staaten das nicht tun, denn dann geht es sehr schnell nur noch um die anderen."

Diesen Automatismus hat auch niemand außer Ihnen behauptet.

Es ist nicht die Tatsache, dass ein Staat seine Vergangenheit aufarbeitet, sondern die Tatsache, dass die übrigen Staaten diese Aufarbeitung unterlassen, die die Fragen aufwirft, warum der eine Staat es tut und warum die anderen staaten es nicht tun.

@ @ DeHahn

Statt Russland als mit zu Europa gehörend einzubinden, tut man sich mit den USA zusammen und wundert sich über angespannte Beziehungen!

Das war ja historisch ganz anders.
Wir in der DDR haben den Westen beneidet, weil die Amerikaner frischen Wind, Fortschritt und Demokratie brachten. In der DDR wurde ein totalitäres und unfreies Regime durch ein anderes ersetzt.
Die UdSSR (nicht Russland) hat über Osteuropa (siehe Polen oder das Baltikum) eine Schreckensherrschaft gebracht. Teile der alten Eliten wurden deportiert oder ermordet. Das übersehen Sie leider gerade total.

@ ex_Bayerndödel

"Deutschland hatte auch in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Bündnissen gemacht, was leider in Vergessenheit geraten ist."

Deutschland war ja in der Vergangenheit nicht mit der dominierenden Weltmacht verbündet, sondern hat versucht die dominierende Weltmacht zu werden.

Mit Ausnahme des Heiligen römischen Reichs deutscher Nationen vielleicht, das war ja mit der Kirche, also mit der Weltmacht ihrer Zeit, verbündet.

Man kann nur hoffen, dass das aktuelle Bündnis mit der aktuellen Weltmacht nicht wieder rund tausend Jahre dauert.

@ 13:46 Miauzi - dieses - unser - Land

Wird schon viel zu lange von linker Ideologie geprägt. Und die ist in weiten Teilen auch totalitär und undemokratisch. Die Aktivisten merken das nur nicht, oder wenn, dann heiligt der Zweck eben die Mittel.

„.. in höchste Funktionen des Staats kamen und somit wesentlich dieses Land (bis heute) prägen konnten?“

Das war mal, das Pendel ist aber schon längst gewaltig nach links ausgeschlagen. Hier ist dringend ein zurück zur gesunden Mitte erforderlich.

Die Geschichte schreibt sich ständig fort.

Dass man Opfern keine Entschädigung zahlt ist aber nicht OK.

Anderseits gibt’s wohl kein anderes Land weltweit, dass sich so zu seiner Vergangenheit und der Verantwortung bekannt hatte.

Irgendwann muss es auch mal gut sein…

Katyn dürfen wir nicht vergessen

Was viele heute nicht mehr wahrhaben wollen, ist das Massaker von Katyn, über das wir in der DDR nicht offen sprechen durften, das hätte sogar Zuchthaus bedeuten können.

Im April 1940 wurden in einem Wald in der Nähe von Katyn im heutigen Belarus über 4.400 polnische Offiziere, Polizisten und Führungskräfte von der roten Armee gefangengenommen und ermordet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Katyn

Staatdoktrin

Aufgrund unserer Geschichte wünschte ich mir, dass die Sicherheit Russlands eine ähnliche Staatsdoktrin deutscher Politik wäre, wie es die Sicherheit Israels ist.

Dann müsste unsere Aussen- und Bündnispolitik in diesem Zusammenhang anders aussehen und dann ließe sich auch ohne Ängste zu schüren, über unterschiedliche Positionen zu beider Vorteil trefflich streiten.

... es wäre folgerichtig und so einfach, aber ...

@Miauzi um 15:13

>zum einen könnte Sie auch Frankreich fragen was es in diesem Krieg wollte<

Frankreich führte einen Weltweiten Krieg mit England; der Konflikt mit Preussen war nur ein Nebenschlachtfeld wobei Preussen von England Finanziert wurde um möglichst viel Französische Streitkräfte zu binden: mit Erfolg: der Sieger des 7 Jährigem Krieges war England.
Das Zaristische Russland war bis zum Beginn des Krieges Verbündeter Englands gewesen und wechselte die Seiten. Ohne allerdings irgendwo ausser in Preussen zu kämpfen. Und nach ende des Krieges gleich wieder.

>geografisch hat Schlesien aber nix mit Böhmen zu tun

hier haben aber keine Nationen im engeren Sinn<

Geografie ist eine Naturwissenschaft; Nationen Ideologieprodukte.
Das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.

Schlesien war seit Eintreffen der Slawisch Sprachigen Stämme gemischter Siedlungsraum und ungeeignet für irgendwelchen Nationalspökes.

Nur das es wenig mit Russland zu tun hatte, darauf können wir uns einigen oder?

Kriegsziel?

@13:18 von Bender Rodriguez - Ernsthaft?!...

...Irgendwie scheinen Sie Ihren eigenen Geschichtsunterricht zu interpretieren!

---

Vergleichen Sie ernsthaft Adolf Hitler & seine Mittäter mit Napoleon,
Cäsar, Attila, Alexander, etc.?
-
Falls ja, dann nenne ich das widerlich!

Deutsche Steuerzahler

Deutsche Steuerzahler finanzieren Renten für Kriegsverbrecher des 2. WK
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1997/Steuermilliarden-fuer-Naziv...

und genau dies hat Herr Globke unter der Adenauer-Regierung auf den Weg gebracht
und genau dies ist Hitlers "Letzter Befehl"
das konnte er während seiner Herrschaft nicht mehr umsetzen - dafür haben dann seine Paladine nach dem 2. WK gesorgt

@ ex_Bayerndödel

"Es ist ein kleines Wunder, dass die Menschen in den ehemaligen Staaten der UdSSR auch heute noch keinen Hass gegen Deutsche empfinden, sondern die Geschehnisse als Produkt einer verbrecherischen Politik ansehen."

Aus deutscher Perspektive ist es wohl eher ein großes Wunder, dass Menschen in der Lage sind zu erkennen, dass es die Obrigkeiten sind, die verbrecherische Politik machen und nicht ihre Untertanen.

@ 15:11Der freundliche..-Putin hat nicht Recht

„ "Die Grundursache des zunehmenden gegenseitigen Misstrauens in Europa lag im Vorrücken des Militärbündnisses gen Osten".
Und da muss man leider sagen. Da hat der Mann diesesmal gar nicht so Unrecht“

Die Balten wollten von sich aus ins westliche Bündnis und in die EU integriert werden. Sie sahen und sehen dies als essentielle Lebensversicherung an.

Man kennt dort die Russen eben viel besser als wir hier..

Und wer wollte es den Polen verdenken, nach allem was man mit den Russen durch gemacht hatte..?!

Wer hatte der Ukraine Garantien ausgesprochen für den Verzicht auf die Atomwaffen..?!

Sie sollten nicht auf Putins Versuch hereinfallen hier ein Narrativ aufzubauen.

Zu unkritische Sichtweise

Die Völker der damaligen Sowjetunion haben die Wehrmacht vielerorts als Befreier begrüßt gerade in der Ukraine waren viele Menschen froh von der sowjetischen Zwangsherrschaft unter Stalin erlöst worden zu sein und hoffnungsvoll ein Stück Unabhängigkeit wiederzuerlangen. Das die NS-Führung anderes im Sinn hatte wurde allerdings schnell offensichtlich. Für die großen Verluste der Sowjets ist Stalin mitverantwortlich der sein eigenes Offizierskorps vor Kriegsbeginn zu großen Teilen liquidieren ließ weshalb die rote Armee schlecht geführt wurde, ein Menschenleben bedeutete ihm genauso wenig wie Hitler. In einem Punkt ging er sogar noch weiter, denn jeder gefangene Russe war für ihn ein Verräter selbst sein eigener Sohn. Ich erwähne das nicht um etwas zu relativieren aber man sollte auch nicht blauäugig die Propaganda des "Großen Vaterländischen Krieg" übernehmen. Warum gedenkt man in Rußland heute nicht dem Überfall auf Finland am 30.11.1939?

re krittkritt

Und wieder wiederholen Sie das Narrativ "Polen war schuld".
Egal ob 1920 oder 1939, immer das gleiche.
Das ist sehr nützlich zur Untermauerung der eignen Position, nur kollidiert es halt mit den historischen Fakten.

Ja, Polen war in den 20ern und 20ern autoritär geführt.
Die von Ihnen angeführten Plänen mögen vielleicht bei einigen realitätfernen Extremisten Träumerein ausgelöst haben, mit den politischen Gegebenheiten hatten sie aber nicht das entfernteste gemein.

Ihr vorletzter Satz setzt dem Ganzen nochmal die Krone auf...

@ Bella Rus Rus Rus

"Von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger gehört?
Der war genauso in der NSDAP wie Hanns Martin Schleyer.

Menschen können sich ja auch ändern. Ich finde es nicht gut, sie so endgültig abzustempeln."

Aber die Genannten haben sich nicht geändert, sie haben weiter brav gehorcht und funktioniert, nur im Dienste anderer Herren.

Ok, einer der Genannten wurde mit Verspätung dann auch endgültig abgestempelt.

@ Shuusui, um 15:26

re @ harry_up

Das hatte ich sehr wohl verstanden.

Die vielen anderen Kommentare geben mir Recht, und ich denke, dass Ihre Antwort eben das ebenfalls bestätigt.

Dass “wir“ es tun, darum geht es hier.
Nicht darum, warum es andere nicht tun, das lenkt ab von dem, um was es in diesem Artikel geht.

13.18Bender Rodriguez-Der deutsche Vernichtungskrieg

Sie fragen nach ähnliche Demutsgesten für Napoleon, Caesar, Attila, Alexander......
Der deutsche Krieg gegen Russland und insbesondre die Völker die dort lebten war ein eindeutiger Vernichtungskrieg. Also nicht nur einen Eroberungskrieg oder nur einen Krieg um die Vormachtstellung in Europa. Dies ist auch eindeutig belegt worden durch die hohe Zahl der Opfer sowie die Art der Vernichtung. Die gesamte deutsche Armeen wurde ausnahmslos in dieser Vernichtungsfeldzug eingesetzt, also auch normale kämpfende Verbände.
Der Kampf Deutschlands gegen Russland im ersten Weltkrieg war einen Krieg um die Vorherrschaft. Ebenso war dies der Fall bei den Kriegen Napoleons oder Alexanders.
Hier liegen schon wesentliche Unterschiede das sollte jeden Bürger deutlich sein.

@Am 22. Juni 2021 um 14:24 von SinnUndVerstand

Zitat: "Uiiii: Im Zusammenhang mit dem Gedenken an die Gräuel, die Hitlers expansiver kriegerischer Faschismus mit deutschen Wehrmachts-Soldaten anrichtete, verweisen Sie auf einen Beitrag Putins statt auf die afd-Führungsfiguren Gauland und Höcke, die die Leistungen der Wehrmacht über den grünen Klee loben."

Völliger Unfug, den Sie da behaupten.

Können Sie nicht einmal der Opfer des 2. Weltkriegs gedenken, ohne Ihre faktenfreie Lügen und Propaganda zu verbreiten?

Der Lenz, Kriegsziel im Krieg

Der Lenz,

Kriegsziel im Krieg der dann 7 Jahre dauerte?
Nun Preussen wollte zu einer europäischen Grossmacht aufsteigen
und
wäre als solche direkter Nachbar im Westen des Zarenreiches gewesen

Vielleicht wollten die Zaren (besser die Zarin) dem vorbeugen darum das Bündnis mit Östereich??

Aber was wollte noch mal Frankreich in diesem Krieg - die hatten doch mit Preussen zu der Zeit noch gar keine gemeinsame Grenze?
Oder ging es in erster Linie gegen Britanien - welches ja Verbündeter von Preussen war?

@jautaealis um 14:57 Uhr

"Wenn niemand mehr Opfer zu beklagen hat
... als die Völker der ehemaligen Sowjetunion, . . . Geschichtsrevisionismus aufhören – und den Holocaust nicht länger als größtes Verbrechen der Menschheitsgeschichte bezeichnen"

Das habe ich mir auch manchmal gedacht, wenn ich 27 Millionen 6 Millionen gegenüberstelle. Allerdings ist das, trotz der "Liebe" - eher Hörigkeit - der Deutschen zu Akkuratesse, Zahlen, Statistiken und Vergleichen etwas unethisch, mindestens jedoch verklärend.
Denn 1) war das eine Mord an Zivilisten, Rotarmisten und sowjet. Widerstandskämpfern, das andere systematischer industrieller Massenmord. 2) war der Holocaust ein Genozid / Völkermord, also die fast vollständige Ermordung ALLER Juden, was nur knapp "misslang". Die Bevölkerung der Sowjetunion war aber noch viel größer, auch wenn Leningrad tatsächlich ebenfalls fast vollständig ausgehungert wurde.
Aber Sie haben natürlich recht, die beiden geschichtl. Ereignisse als die bislang größten Verbrechen zu bezeichnen.

@14:13 = SinnUndVerstand

Mit Verlaub - und ohne die durchaus interessante Lebensbeschichte meiner Ahnen und meine eigene hier aufzutun, behaupte ich mit Fug und Recht, ein aufrechter Demokrat zu sein. Sozialisiert in der BRD, akademisch ausgebildet und promoviert, unternehmerisch über drei Generation erfolgreich (heute Senior und übergeben an die 4.Generation), zwischendurch auch kommunalpolitisch aktiv (SPD, später Die Linke)... bin ich allerdings strikt gegen die beständige Weiterführung "deutscher Schuldkultur" durch öffentliche Politikerauftritte. Das war und ist seit jeher verlogen und nur wirtschaftlich zweckgerichtet. Stattdessen wurde und wird heute erneut versucht, politstrategisch offiziell eine Feindkultur gegen Russland aufzubauen... während man andererseits frühere Millionen Kriegsopfer beklagt. Also ... ich bezeichne sowas als schizophren...

Überfall auf die Sowjetunion

Ein anständiger deutscher Politiker stellt freundschaftliche Beziehungen zu Russland und seiner Regierung her.
Das gilt übrigens auch gegenüber China.
Die NATO mit Defender 21 u. ä. ist eine Gefahr für den Frieden und den Fortbestand der Zivilisation.

Der Angriff und die Folgen

Der Angriff und die Folgen sind tragisch. Eine Verpflichtung oder gar Schuld bleibt jemandem, der in keinster Weise verantwortlich war natürlich trotzdem in keinem Fall. Aus der Idiotie unserer Vorfahren kann die gesamte Menscheheit lernen. Es ist nicht so als wäre Deutschland im speziellen verpflichtet und andere Länder hätten jetzt noch einen Krieg frei.
Man muss sehen was passiert ist, erkennen wie extrem sch..lecht es war und dann muss jeder daran arbeiten, dass sich sowas nicht wiederholt.

Zitat: "Der Kampf

Zitat:
"Der Kampf Deutschlands gegen Russland im ersten Weltkrieg war einen Krieg um die Vorherrschaft. Ebenso war dies der Fall bei den Kriegen Napoleons oder Alexanders.
Hier liegen schon wesentliche Unterschiede das sollte jeden Bürger deutlich sein."

der aber bereits deutliche rassistische Züge trug - ich erinnere mal an -> "Ober-Ost"
link dazu hatte ich ja schon hereingestellt

gerade Ludendorf gilt als einer der Wegbereiter des deutschen Faschismus - seine dazu nötige Grundeinstellung hatte er aber schon vor dem 1. WK

Gultoppr

Verzeihung, aber soll das jetzt ein geschmackloser Wettbewerb werden?"

Zumal das Ergebnis feststeht.

Und das wird auch meinen Enkeln noch erzählt werden.

Wo doch schon meine Eltern nach dem Krieg geboren wurden. Und keiner von uns irgendwas hätte ändern können.

@15:57 von Blitzgescheit

Das sagt der richtige. Während ich in meinen Kommentaren Bundespräsident Steinmeier ausdrücklich zugestimmt habe, nutzen Sie das Kommentarfunktion hier ausschließlich zur Reinwaschung Putins: Können Sie nicht einmal der Opfer des 2. Weltkriegs gedenken, ohne Ihre faktenfreie Lügen und Propaganda zu verbreiten?

>>Am 22. Juni 2021 um 15:35

>>Am 22. Juni 2021 um 15:35 von Bella Rus Rus Rus
Katyn dürfen wir nicht vergessen

Was viele heute nicht mehr wahrhaben wollen, ist das Massaker von Katyn, über das wir in der DDR nicht offen sprechen durften, das hätte sogar Zuchthaus bedeuten können.

Im April 1940 wurden in einem Wald in der Nähe von Katyn im heutigen Belarus über 4.400 polnische Offiziere, Polizisten und Führungskräfte von der roten Armee gefangengenommen und ermordet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Katyn<<

Für dieses Verbrechen hat man sich auf den 13.4. als Gedenktag verständigt.

Heute, am22.Juni 2021 ist der 80te Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Dieses Datum ist äußerst ungeeignet um auf Kriegsverbrechen der Überfallenen hinzuweisen, wenn man vom eigenen Verbrechen historischen Ausmaßes nicht ablenken will. Wenn man es gerade mit dieser Absicht trotzdem tut, ist es erbärmlich. Zeigt es doch, dass man sich seiner Geschichte eben nicht stellt.

Die andere Seite der Medaille

Ja, es ist historische Wahrheit, dass das III Reich die Sowjetunion überfallen hat, dort gewütet und gemordet hat ins monströsem Ausmaß, und dass die UDSSR den höchsten Blutzoll der Krieges entrichtet hat.

Historische Wahrheit, die Putin und andere gerne verschweigen, ist, dass der Beginn des 2. Weltkrieges und der deutsche Überfall auf Polen ohne den Hitler-Stalin-Pakt so vielleicht gar nicht möglich gewesen wäre oder der Krieg bei Kriegserklärung der UDSSR an Deutschland (wie Großbritannien und Frankreich) vielleicht schnell beendet gewesen wäre. Und Fakt ist auch, dass Russland im Osten Polens einmarschierte, die baltischen Staaten besetzte etc.

Insofern war die UDSSR Kriegsaggressor, wie das Dritte Reich - und der einzige Aggressor, der hinter seine "Beute" behalten durfte. Stalin war ein Massenmörder wie Hitler.

Also: Ja. gedenken wir der Opfer der deutschen Angriffskrieges. Aber gedenken wir auch der Opfer des russischen Angriffs auf Polen (Katyn) und der Stalin-Diktatur.

15:21, Miauzi

>>Zitat:
"Aussagen wie "Polen war schuld" (in besagtem Thread gefallen) oder "Landraub" sind schlicht undifferenziert und unwissenschaftlich."

"undifferenziert" und "unwissenschaftlich"
Hä?
dann erklären Sie mir doch bitte mal wie Polen an diese Gebiete gekommen ist!<<

Es lohnt sich, sich mit der Geschichte Polens zu beschäftigen. Das bewahrt vor solch einfachen Schuldzuschreibungen.

Steinmeier gedenkt der Opfer des deutschen Überfalls auf die Ud

Eine gute Geste von Bundespräsident Steinmeier.
Und wo stände denn die Welt, wenn die Sowjetunion damals nicht standgehalten hätte ? Daran sollte gedacht werden, auch wenn heute in manchen Ländern ein gewisser Geschichtsrevisionismus betrieben wird ( nicht überall ist der 8/9. Mai Gedenktag).

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