Kommentare

Umdenken beim Wiederaufbau nötig

Ich hoffe doch, dass man die Häuser, die durch das Hochwasser zerstört wurden, nicht an derselben Stelle wieder aufbaut.
Wenn ich mir die Lage des Ortes "Schuld" auf der Karte ansehe:
Die Ahr fließt rund um den Ortskern.
Dass das, wenn es zu Hochwasser kommt, auch dazu führt, dass die Häuser dort zerstört werden, wundert niemanden.

Die finanziellen Hilfen sollten daher daran gekoppelt werden, dass Neubauten und Wiederaufbauten nur in hochwasser-sicheren Lagen erfolgen dürfen.

Im übrigen sollten die Bauvorschriften im gesamten Bundesgebiet geändert werden und Neubauten künftig nur in sicheren Lagen erlaubt werden.

In Stuttgart kam es am Hauptbahnhof zu Überschwemmungen,

weil die Kanalisation das Wasser nicht schnell genug aufnehmen konnte.
----

an diese Situation muß man sich wohl künftig gewöhnen
zumal der neue Bahnhof ja unterirdisch sein wird
also eine Vollsperrung damit dort keiner ertrinkt im Fall der Fälle

„Es blieb ruhig in der Nacht, hieß es von Feuerwehr und Katastrophenschutz aus den Flutgebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen“

Gott sei Dank. „Ruhe“ und Zeit zum Durchatmen (und zum Nachdenken) ist heute definitiv ein unterschätzter Wert. Leider war die auch diesmal nicht allen allen vergönnt:
„Anders als in Belgien und im Süden Deutschlands. Dort kam es durch Gewitter und Starkregen zu Überschwemmungen“.

Gut. .

Das die Flutgebiete nicht wieder überflutet worden sind. Hoffentlich gehen die Aufräumarbeiten sehr schnell voran. Danach soll der Wiederaufbau zügig voran schreiten. Das sind wir den Menschen schuldig.

Hab ja einige

große Hochwasser mitgemacht, und hab mir gerade die neusten Bilder angesehen, es sieht wirklich verheerend aus, wie nach einem Krieg.
Aber die Bilder hatte ich auch so im Kopf, Wochen und Monate hat es gedauert, bis es wieder besser aussah.
Alles wieder zu reparieren hat Jahre gedauert, ich wünsche den Einwohnern viel Glück und Erfolg bei der Wiederherstellung ihrer Heimat, vor allem viel Kraft dabei.
Es wird ja viel gespendet und geholfen, was ich sehr gut finde, das wird vielen helfen.

Man kann nur hoffen, …

… dass die Menschen dort von weiteren Heimsuchungen verschont bleiben. Sei es durch Überflutung, Störungen durch Querdenker oder dreiste Diebstähle.

12:11 von Margitt. ( kann

12:11 von Margitt.

( kann Spuren von Ironie enthalten )
Dann wird es aber eng auf den Berggipfeln , und ob es da sicherer ist - wenn dann Stürme und was weiß ich kommen ?

Ich wünsche Ihnen, das Sie " Flut-, Sturm -, Erdbeben sicher leben, aber diese Katastrophe hat gezeigt, das man sich nie zu sicher sein sollte.
Wir leben auch auf dem platten land, aber auch hier fließen Bäche, Flüsschen ...!
Ich wünsche auch uns, das solche Katastrophen an uns vorbei gehen, aber .....

@Thomas D.

Ja, und das gilt auch für ihre Helfer.

Man fragt sich, unter welchem Stein Leute hervorgekrochen sind, die in solche Gebiete fahren um, anstatt zu helfen, die schwer getroffenen Menschen auch noch zu bestehlen oder um die Helfer zu beschimpfen und mit Dreck zu beschmeißen.

Wieso passiert das bei Unfällen und Katastropfen immer öfter?

13:16 von wenigfahrer 13:27

13:16 von wenigfahrer
13:27 von Thomas D.

Ihren Kommentaren stimme sehr gerne zu und möchte mich den guten Wünschen für die Betroffenen anschließen.

Am 25. Juli 2021 um 14:05 von Kokolores2017

Zitat: Man fragt sich, unter welchem Stein Leute hervorgekrochen sind, die in solche Gebiete fahren um, anstatt zu helfen, die schwer getroffenen Menschen auch noch zu bestehlen oder um die Helfer zu beschimpfen und mit Dreck zu beschmeißen.

Ich würde zu gerne wissen, was das für Leute sind.

Leider hält sich Frau Lackner, die THW-Vizepräsidentin in dem TS-Interview, hier veröffentlicht um 13:06, sehr bedeckt.

@Margitt. 12:11

"Die finanziellen Hilfen sollten daher daran gekoppelt werden, dass Neubauten und Wiederaufbauten nur in hochwasser-sicheren Lagen erfolgen dürfen.

Im übrigen sollten die Bauvorschriften im gesamten Bundesgebiet geändert werden und Neubauten künftig nur in sicheren Lagen erlaubt werden."

Wie Ihnen ich1961 schon geantwortet hat, ist das gar nicht möglich. Erst recht nicht im Ahrtal.
Es ist aber auch gar nicht nötig, wenn man als Staat Vorsorge trifft, die möglich ist.
Ich habe da gestern einen Artikel gelesen, den mit Sicherheit auch schon andere User gelesen haben. Den hier:

"https://www.riffreporter.de/de/umwelt/hochwasser-ueberschwemmung-ahr-tal-ursachen?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE"

wenn es zu Hochwasser kommt,

von Margitt. @
Aber wenn das alle Hundert jahre passiert können wir jetzt erstmal gut so weite machen.

Denn diese Flut wäre auch so hoch gekommen wenn wir seit 1950 klimaneutral gewesen wären.

Wenn dann, die wie jetzt erlebt, viele teueren nicht wirksamen Klimasteueren abgeschaft werden können wir die freien Gelder gut in persönliche Vorsorge, Versicherungen, Zivilschutz, Feuerwehr, Wettervorhersagen, sinvolle Wahrnsystem wirkungsvoll einsetzten.

Wenn dann noch selbst und Eigenverantwortung deutlich gestärkt werden hat diese Flut sogar noch etwas positives erreicht.

@ 14:45 falsa demonstratio - Fake News

„ Ich würde zu gerne wissen, was das für Leute sind.

Leider hält sich Frau Lackner, die THW-Vizepräsidentin in dem TS-Interview, hier veröffentlicht um 13:06, sehr bedeckt.“

Es handelt sich wohl um Fake News. Die Polizei vor Ort konnte Vorfälle dieser Art auch nicht bestätigen.

Es gab ja vor einigen Tagen im swr eine große Berichterstattung über angebliche „Querdenker“, die im Katastrophengebiet die Menschen in due irre führen würden.

Am Ende waren es wohl 3-4 Personen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit solcherlei Berichten vom Versagen der Verantwortlichen abgelenkt werden soll.

Stimmung machen um von den eigentlichen Problemen abzulenken.

Die Parallelen zu Corona sind unverkennbar…

@ 12:30 Sisyphos3 - Stuttgart HBF

„In Stuttgart kam es am Hauptbahnhof zu Überschwemmungen,
weil die Kanalisation das Wasser nicht schnell genug aufnehmen konnte.
----

an diese Situation muß man sich wohl künftig gewöhnen
zumal der neue Bahnhof ja unterirdisch sein wird
also eine Vollsperrung damit dort keiner ertrinkt im Fall der Fälle“

Konnte ja keiner ahnen damals, als man das Projekt geplant hat. Außer ein paar Ingenieuren, die gegen das Projekt waren natürlich.

Staatsversagen an allen Ecken und Enden. Unser Land wird immer mehr dysfunctional und zur Bananenrepublik.

Es braucht einen radikalen Neuanfang und ein Bruch mit dem Alten ( genauer genommen mit der Politik von „der Alten“)

Brinkhaus von der CDU hat das ja schon gesagt, ohne dabei den Namen Merkel in den Mund zu nehmen. Dabei ist jedem in der CDU längst klar, dass man die Zerwürfnisse, die Merkel hinterlässt, wieder kitten muss.

Unwetter in Rheiland Pfalz und NRW

Wir können nachfühlen was diese Leute mitmachen, wir sind 1986, 2007, 2018 und Juni 2021 überschwemmt worden, weil die Verwaltung 1979 ein Baugebiet freigegeben hat, das seit 60 Jahren immer wieder überschwemmt wurde durch Verschulden der Stadt, die einen Graben zur Entwässerung eines Ortes oberhalb von uns und 3 RRB mißbraucht der nur für Oberflächenwasser von Wiesen gedacht ist. Kein einziger der hier gebaut hat wurde vorher davon unterrichtet, dann wäre die Verwaltung auf den Bauplätzen sitzen geblieben. Im Moment ist es so, daß unsere Häuser unverkäuflich sind oder weit unter dem Wert evtl. verkauft werden können. Wir wünschen allen Betroffenen viel Kraft.

12:11, Margitt.

>>Umdenken beim Wiederaufbau nötig
Ich hoffe doch, dass man die Häuser, die durch das Hochwasser zerstört wurden, nicht an derselben Stelle wieder aufbaut.
Wenn ich mir die Lage des Ortes "Schuld" auf der Karte ansehe:
Die Ahr fließt rund um den Ortskern.
Dass das, wenn es zu Hochwasser kommt, auch dazu führt, dass die Häuser dort zerstört werden, wundert niemanden.

Die finanziellen Hilfen sollten daher daran gekoppelt werden, dass Neubauten und Wiederaufbauten nur in hochwasser-sicheren Lagen erfolgen dürfen.

Im übrigen sollten die Bauvorschriften im gesamten Bundesgebiet geändert werden und Neubauten künftig nur in sicheren Lagen erlaubt werden.<<

Der Ort Schuld liegt seit über tausend Jahren in ziemlich exakt gleicher Größe genau dort. Was früher sichere Lagen waren, sind keine mehr, und was heute noch sichere Lagen sind, könnten bald keine mehr sein. Die klimatischen Vorraussetzungen Deutschlands ändern sich nämlich rasant. Mit Bauvorschriften kommt man dem nicht bei.

@ covid-strategie

"Am Ende waren es wohl 3-4 Personen" Am 25. Juli 2021 um 15:36 von covid-strategie

*

Das kommt davon dass alle ihre Nachrichten voneinander abschreiben. Stille Post.

15:43, covid-strategie @ 12:30 Sisyphos3

>>
„In Stuttgart kam es am Hauptbahnhof zu Überschwemmungen,
weil die Kanalisation das Wasser nicht schnell genug aufnehmen konnte.
----

an diese Situation muß man sich wohl künftig gewöhnen
zumal der neue Bahnhof ja unterirdisch sein wird
also eine Vollsperrung damit dort keiner ertrinkt im Fall der Fälle“

Konnte ja keiner ahnen damals, als man das Projekt geplant hat. Außer ein paar Ingenieuren, die gegen das Projekt waren natürlich.

Staatsversagen an allen Ecken und Enden. Unser Land wird immer mehr dysfunctional und zur Bananenrepublik.

Es braucht einen radikalen Neuanfang und ein Bruch mit dem Alten ( genauer genommen mit der Politik von „der Alten“)

Brinkhaus von der CDU hat das ja schon gesagt, ohne dabei den Namen Merkel in den Mund zu nehmen. Dabei ist jedem in der CDU längst klar, dass man die Zerwürfnisse, die Merkel hinterlässt, wieder kitten muss.<<

Wenn ich Sie richtig verstehe, ist Merkel also am Hochwasser und am Stuttgarter Hauptbahnhof schuld.

Wenn Sie meinen.

@werner1955 - 15:18

"Wenn dann noch selbst und Eigenverantwortung deutlich gestärkt werden hat diese Flut sogar noch etwas positives erreicht."

Hoffentlich muss keiner aus den Katastrophengebieten diesen Quatsch lesen.

Unterirdisch...

nur in hochwasser-sicheren Lagen erfolgen dürfen.

von fathaland slim @
Und wer wird dann als erstes Klagen?

Richtig die Umweltverbände und Anlieger. Um solche maßnahmen die ich auch für sinnvoll halte umzusetzten muss das Klagerecht durch NGO, Verbände und nicht direkt betroffenen kommplett abgeschaft werden.

Sonst wird es so gehn wie St. Florian, überall aber nicht bei mir.

Die Folgen können wir jetzt schon in Östereich wo in Hallein Umweltverbände jahrelang notwenige Schutzmauern oft aus optischen Gründen verhindert haben sehen.

@Margit 12:11 - Umdenken beim Umdenken!

… wie wollen Sie ansatzweise das Bauen “nur an sicheren Orten” realisieren?

… Ahrtal, Yellostone, Supervulkan unter Neapel, etc.

Die Situation im Ahrtal hat es seit vielen hunderten von Jahren so nicht gegeben.

Auf Basis der aktuellen Ereignisse hätte es das Ahrtal demnach so nie geben dürfen, das ist doch unredlich, was Sie da sagen!

Es hat ein nie dagewesenes Wetterereignis gegeben. Das aktuelle Hochwasser war mit stellenweise 9-10 m ungefähr 3x so hoch, wie das Jahrhundert Hochwasser 2016

Der Mensch muss immer mit Naturgewalten leben.

… um so wichtiger, dass nicht noch menschgemachte Katastrophen-Faktoren hinzu kommen!

Was meinen Sie, was los ist, wenn in Aachen wieder mal die Erde tüchtig wackelt und den vom Hochwasser gebeutelten Menschen dann auch noch der tödliche Odem belgischer Schrottreaktoren durch die Täler wabert?

Im Ahrtal siedeln die Menschen seit über 1.000 Jahren - was neu ist, ist die Tatsache, dass die Ostsee warm ist, wie ein Ostfriesentee >> Ursache Regen!

diesen Quatsch lesen.

von Wanderfalke @

habe ich mit meinen betroffenen Freunden zusammen erarbeitet.

Die ganze Ausbeutung für wirkungslosen Klimaschutz hätten wir besser in Dämme, Versicherung und Absicherungen stecken sollen. Selbst wenn DE seit 1950 klimaneutral währe hätte es diese Flut gegeben.

Wenn dan Feuerwehr und Hilfkräfte sinnvolle Warnsystem und ausreichen Personal gehabt hätten wären sicher nicht so viel Menschen gestorben.

Schön Gruß aus Düsseldor, Erkrath, Hilden und Leichlingen.

@14:03 von ich1961 12:11 von Margitt.

//Wir leben auch auf dem platten land, aber auch hier fließen Bäche, Flüsschen ...!//

Selbst hier in Hamburg stehen nach Starkregen manche Keller unter Wasser. Auch in unserem Haus war das zweimal der Fall. Dann hatte die Vermieterin zwei Sielanschlüsse für unser Haus in Auftrag gegeben. Die Nachbarn hatten noch gelästert, weil die Dinger völlig überdimensioniert schienen. Jetzt lästert niemand mehr. Auch die Straßen hier können wie Flüsse aussehen, selbst wenn das Wasser nur wenige Zentimeter hoch steht. Einmal sind mein Freund und ich mit dem Auto 'abgesoffen'. Allerdings war der heftige Regen nur von kurzer Dauer und der Motor sprang wieder an. Wenn es in Städten mit Flüssen - und davon gibt es ja viele - vor Hochwasser sicher sein (bauen) wollen, müssen wir mindestens halb Deutschland umsiedeln. Bleibt nur die Frage, wohin?

Regen in den Flussgebieten,aber keine neuen Unwetter...

Aber klar kann sein, daß es in Zukunft mehr extreme Wetterereignisse geben wird. Ob ein neuer Orkan Kyrill oder Hitzewellen oder vielleicht Starkregen. Liegt am Klimawandel, bedingt durch den CO2-Ausstoss, an dem Deutschland und Europa mit 3,76 Milliarden Tonnen p.a. mehr als 10 Prozent des weltweiten Ausstoßes produziert. Und weil das so ist, sollten zumindest Flüsse in Zukunft nicht begradigt werden (Elbe,Erft, Fließgeschwindigkeit). Auch müssen Gebäude oder Tanks nicht in Ufernähe stehen. Und Rückhaltebecken sieht jetzt selbst Laschet ein.

@15:36 von covid-strategie

Zitat: "Stimmung machen um von den eigentlichen Problemen abzulenken. "

Haben Sie nicht unlängst (vor dem 14.7. selbstverständlich) hier wortwörtlich kundgetan, 'das mit dem Klimawandel wird ja sicherlich nicht so schlimm werden' ? Im Sinne von 'sowieso alles nur Fake'?

Wollen Sie jetzt nichts mehr von wissen, nicht wahr? Die Stimmungsmache, die von den Problemen ablenkt, kommt von Leuten wie Ihnen. Dies anderen vorzuwerfen ist primitive Verdrehung und Ablenkung.

Zitat: "Es handelt sich wohl um Fake News. Die Polizei vor Ort konnte Vorfälle dieser Art auch nicht bestätigen."

Ich möchte behaupten, dass diese ihre Behauptung frei erfunden und gelogen ist. Eine sehr einfache Recherche genügt:

"https://www.youtube.com/watch?v=MQqqZpg4piM" bei 3:40

Eine schöne Zusammenfassung des asozialen Verhaltens:
"https://www.youtube.com/watch?v=DQDmC3vmc4U"

Die Paralellen zu ihren pseudokompetenten Corona Fakes her im Forum sind allerdings unverkennbar. Und es löst denselben Brechreiz aus.

@16:16 von fathaland slim 12:11, Margitt.

//Die klimatischen Vorraussetzungen Deutschlands ändern sich nämlich rasant. Mit Bauvorschriften kommt man dem nicht bei.//

Allerdings könnte man künftig auf mehr Weitsicht von Kommunalpolitiker hoffen. Hier in Hamburg wurden 2015/16 selbst Hochwasserschutzgebiete versiegelt.

Aus einem Leserbrief vom 14.06.2016:

"Kaum haben die Bauarbeiten begonnen,stehen die Kleingärten und die Alte Kollau nach einem normalen Gewitter unter Wasser! Dabei ist noch nicht einmal die Fläche zu Ende versiegelt."

Mein Stadtteil ist nur ein Beispiel von vielen. Wenn ich mich recht erinnere kann auch der User "schiebaer" ein Lied darüber singen.

12:11 von Margitt.

«Die finanziellen Hilfen sollten daher daran gekoppelt werden, dass Neubauten und Wiederaufbauten nur in hochwasser-sicheren Lagen erfolgen dürfen.»

Kann man neben Schuld auch Bad Neuenahr / Ahrweiler, Bad Münstereifel, und so manche andere Stadt / Ansiedlung im Ahrtal ganz aufgeben. Zerstört sind nicht nur einzelne Häuser, sondern die ganzen Innenstädte mit Geschäften. Wo keine Läden mehr sind, will auch niemand mehr wohnen, wer weit genug oben am Hang wohnt, dass dort gar kein Hochwasser hinkommt.

Bei Erftstadt im Flachland ist es topographisch anders, prinzipiell aber das Gleiche. Erftstadt wird leer, und an den abgebrochenen Abrisskanten im Sandland südwestlich von Köln kann man sowieso keine Häuser mehr neu bauen.

Es gibt ganz sicher Anwohner, die ihr weggeschwemmtes Haus nicht wieder an gleicher Stelle aufbauen wollen, auch wenn es möglich wäre. Bei Umsiedlung ganzer Städte müssen Sie aber erst mal nachdenken, wo die Menschen alle ersatzweise zukünftig wohnen sollen …

Am 25. Juli 2021 um 12:31 von Nettie

Notlagen ermöglichen immerhin die Wieder-Entdeckung wahrer Werte
___
Diesen Spruch würde ich auf ein grosses Plakat schreiben und mich damit in die Katastrophenregionen begeben.
Grosser Applaus dürfte Ihnen gewiss sein.

Wenn ich durch dieses Desaster betroffen wäre und hätte mein gesamtes Hab' und Gut verloren, womöglich noch einen Angehörigen zu beklagen und mir käme jemand mit einem solchen Spruch, ich würde ausrasten !

@covid-strategie

Ich freue mich wirklich, dass Sie für alle Probleme (Corona, Hochwasser) eine so einfache Erklärung haben: Staatsversagen. Und eine so einfache Lösung: Merkel muss weg.

Das lässt mich hoffen, dass nach der Bundestagswahl auch mein Klo nicht mehr so oft verstopft sein wird.

Am 25. Juli 2021 um 12:11 von Margitt.

Ich hoffe doch, dass man die Häuser, die durch das Hochwasser zerstört wurden, nicht an derselben Stelle wieder aufbaut.
Wenn ich mir die Lage des Ortes "Schuld" auf der Karte ansehe:
Die Ahr fließt rund um den Ortskern.
Dass das, wenn es zu Hochwasser kommt, auch dazu führt, dass die Häuser dort zerstört werden, wundert niemanden.
Die finanziellen Hilfen sollten daher daran gekoppelt werden, dass Neubauten und Wiederaufbauten nur in hochwasser-sicheren Lagen erfolgen dürfen.
Im übrigen sollten die Bauvorschriften im gesamten Bundesgebiet geändert werden und Neubauten künftig nur in sicheren Lagen erlaubt werden.
__
Was Sie nicht immer alles so FORDERN, in harschem Ton. Wo sollen die Leute denn alle hin ? Wie würden Sie denn reagieren, wenn Ihnen zusätzlich zu all dem Leid gesagt würde "also hier und hier in der Nähe dürfen Sie nicht bleiben. Sie müssen jetzt nach XX.
Ihnen kann man ja eh kaum etwas recht machen. Da würde ich gerade SIE gerne erleben.

um 15:18 von

um 15:18 von werner1955:

"
Wenn dann, die wie jetzt erlebt, viele teueren nicht wirksamen Klimasteueren abgeschaft werden können wir die freien Gelder gut in persönliche Vorsorge, Versicherungen, Zivilschutz, Feuerwehr, Wettervorhersagen, sinvolle Wahrnsystem wirkungsvoll einsetzten.

->
Wie bitte?
Wovon werden denn Zivilschutz, Feuerwehr, Wettervorhersagen finanziert?

THW, DLRG,Feuerwehr, & BBK werden mit Steuergeldern unterstützt/finanziert!
Auch freiwillige Feuerwehren erhalten öffentlich Gelder für Equipment & Infrastruktur (Gebäude,etc)

"
Wenn dann noch selbst und Eigenverantwortung deutlich gestärkt werden hat diese Flut sogar noch etwas positives erreicht.
"
->
"in persönliche Vorsorge" - wie viele Hauserben haben denn was in den Erhalt ihrer ererbten persönliche Vorsorge gesteckt?
Wer von denen hat als persönliche Vorsorge denn 'ne Versicherung abgeschlossen ?

Und niemand von denen hat als persönliche Vorsorge Flutschutzmauern/Deiche um das eigenen Haus gebaut!

15:36 von covid-strategie

@ 14:45 falsa demonstratio - Fake News
„ Ich würde zu gerne wissen, was das für Leute sind. …“

Es handelt sich wohl um Fake News. Die Polizei vor Ort konnte Vorfälle dieser Art auch nicht bestätigen.
Es gab ja vor einigen Tagen im swr eine große Berichterstattung über angebliche „Querdenker“, die im Katastrophengebiet die Menschen in due irre führen würden.
Am Ende waren es wohl 3-4 Personen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit solcherlei Berichten vom Versagen der Verantwortlichen abgelenkt werden soll. …

Nun, in diesem Zusammenhang sind Sie es, der Fake News verbreitet.

Unter „hochwasser querdenker“ erhält jeder Interessierte Informationen von den Medien, der Bundesregierung und der Polizei, welche sich mit exakt dieser Problematik befassen.

Am 25. Juli 2021 um 13:16 von wenigfahrer

Hab ja einige

große Hochwasser mitgemacht, und hab mir gerade die neusten Bilder angesehen, es sieht wirklich verheerend aus, wie nach einem Krieg.
__
Wir haben bis vor ca. 12 Jahren im Bergischen gewohnt: nah an einem Flüsschen, das man im Sommer oft "trockenen Fusses" queren konnte. Wir hatten auch zweimal Hochwasser und sind aber glücklicherweise immer mit einem "blauen Auge" davon gekommen. Wenn wir dort jetzt noch gewohnt hätten, wäre auch alles weg, nach den Bildern, die ich bei youtube gesehen habe. Schrecklich !
Ich wünsche den Menschen in den Unwettergebieten viel Kraft und Mut, damit sie diese "Heimsuchung" so gut es eben geht, überstehen. Ich glaube schon, dass sich viele solidarisieren und versuchen mit Geld und manpower zu helfen.

14:49 von DrBeyer Danke für

14:49 von DrBeyer

Danke für den Link, sehr interessant.

@17:31 von frosthorn @covid-strategie

//Ich freue mich wirklich, dass Sie für alle Probleme (Corona, Hochwasser) eine so einfache Erklärung haben: Staatsversagen. Und eine so einfache Lösung: Merkel muss weg.

Das lässt mich hoffen, dass nach der Bundestagswahl auch mein Klo nicht mehr so oft verstopft sein wird.//

Sie hoffen zu früh, vermutlich sogar vergebens. Denn dann müssen erst noch Laschet, Baerbock oder Scholz weg.

16:16 von fathaland slim Der

16:16 von fathaland slim

Der User Dr.Beyer hat mir einen sehr interessanten Link geschickt. Ich war doch etwas überrascht, als ich das gelesen habe, da ich die Gegend nicht kenne.

"https://www.riffreporter.de/de/umwelt/hochwasser-ueberschwemmung-ahr-tal-ursachen?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE"

@Nettie: "Wahre Werte"

Offensichtlich sind "Wahre Werte" sehr individuell, denn die einen gehen hin, um zu helfen, die anderen um zu plündern, noch andere um sich das anzugucken und paar Fotos und Beiträge fürs Internet zu machen, und noch andere, um für ihre (das Wort beschreibt es am besten) Sekte neue Anhänger zu gewinnen.

Ein Kollege von mir sagte mal: "Die Zivilisation ist eine hauchdünne Schicht. Wenn man an der mal kratzt, dann kommt alles wieder raus."

17:35 von weingasi1

< Wie würden Sie denn reagieren, wenn Ihnen zusätzlich zu all dem Leid gesagt würde "also hier und hier in der Nähe dürfen Sie nicht bleiben. Sie müssen jetzt nach XX. >
ich glaube, ich wäre eine der Ersten, die aus so einem Gebiet wegziehen würden.
Denn für die Bausubstanz kann es nicht förderlich sein, wenn es immer wieder zu Hochwasser kommt.
Ich selbst würde nicht ruhig schlafen, wenn ich in so einem Gebiet wohnen müsste u. Angst hätte, dass Wasser ins Haus eindringt.
Denn Feuchtigkeit führt auch zu Schimmel u. darauf verzichte gern.
Im übrigen: Ich habe bei der Wahl des Standorts meines Hauses auch darauf geachtet, dass Hochwasser oder Erdrutsch kaum ein Thema werden kann.

< Ihnen kann man ja eh kaum etwas recht machen. Da würde ich gerade SIE gerne erleben. >
Da täuschen Sie sich gewaltig - siehe oben.

Zur Behauptung: "Harscher Ton":
Ich äußere mich hier auch als Steuerzahler. Wenn die Solidargemeinschaft den Menschen hilft, sollte das Geld nicht rausgeworfen werden.

@ 16:21 fathaland slim - Stuttgart HBF

„ Wenn ich Sie richtig verstehe, ist Merkel also am Hochwasser und am Stuttgarter Hauptbahnhof schuld.“

Merkel ist schuld, dass es den HBF in der Form, wie er jetzt gebaut wird, geben wird. Ja. Das ist so.

Und dass in unserem Land in den letzen 16 Jahren kaum was voran gebracht wurde, das bestreitet kaum noch jemand, Sie etwa?

Auch die Frage wie man sich an klimatische ind geologische Veränderungen anpasst, die muss von der Politik geklärt werden. Und zwar bevor etwas passiert.

Also wenn Sie so wollen: nicht nur, aber auch Angela Merkel ist hier mit verantwortlich fürs nichts tun..

Auch wenn Hochwasserschutz auch Ländersache ist.

Das Land steckt fest in einem gigantischen Reformstau. Und auch den hat Merkel maßgeblich zu verantworten.

Ich denke, dass eine Menschheit...

.... die vor 5.000 Jahren Pyramiden erbaut hatte, die bis heute noch stehen, es schaffen kann, dass man die zerstörten Gebiete weitestgehend vor Überflutung sichern kann.

Es gibt noch einige antike Gebäude, die vieles mitgemacht haben.

An dem Können kann es also nicht mangeln.

17:08 von schabernack: Langfristiges Planen nötig

< Bei Umsiedlung ganzer Städte müssen Sie aber erst mal nachdenken, wo die Menschen alle ersatzweise zukünftig wohnen sollen … >
Das ist nicht einfach und geht auch nicht von heute auf morgen.
Ich verstehe nicht, dass man in Gebieten, in denen fortlaufend Gefahren durch Hochwasser oder Erdrutsche drohen, nicht viel früher etwas unternommen hat. Ölheizungen darf es in solchen Gebieten nicht geben - gab es aber, wie man gesehen hat.

Man könnte Anreize schaffen, anderswo zu bauen, in dem man den Menschen günstiges Bauland und/oder Zuschüsse für den Hausbau zusagt.

Natürlich kann man auch , wo dies möglich
ist, hochwassersicher(er) bauen. Ich vermute als Laie aber, dass das extrem teuer wird.
Ein Vorschlag, den ich vor einigen Tagen hörte, war, die unteren beiden Geschosse eines Hauses nicht als Wohnraum zu nutzen.
Hinzu kommt, dass die Gebäudeversicherung in solchen Gebieten extrem hoch sein wird.

DIE eine Lösung wird es nicht geben, weil jedes Gebiet anders ist.

18:02, ich1961

>>16:16 von fathaland slim

Der User Dr.Beyer hat mir einen sehr interessanten Link geschickt. Ich war doch etwas überrascht, als ich das gelesen habe, da ich die Gegend nicht kenne.

"https://www.riffreporter.de/de/umwelt/hochwasser-ueberschwemmung-ahr-tal-ursachen?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE"<<

Ich kannte diesen Artikel.

Wenn ich ihn richtig verstehe, dann plädiert der Autor dafür, die Seitentäler der Ahr mit Staumauern abzuriegeln. Sie sozusagen in zumindest temporäre Talsperren zu verwandeln. Ich weiß nicht so ganz, was ich von dieser Idee halten soll.

@Tada - 18:20

"Ich denke, dass eine Menschheit...
.... die vor 5.000 Jahren Pyramiden erbaut hatte, die bis heute noch stehen, es schaffen kann, dass man die zerstörten Gebiete weitestgehend vor Überflutung sichern kann.

Es gibt noch einige antike Gebäude, die vieles mitgemacht haben.

An dem Können kann es also nicht mangeln."

Tolle Vergleiche ziehen Sie da.

Vor 5.000 Jahren war auch "Pfusch am Bau" nicht so verbreitet und Naturkatastrophen konnten auch antike Gebäude wenig entgegensetzen.

18:02 von ich1961

«Der User Dr.Beyer hat mir einen sehr interessanten Link geschickt. Ich war doch etwas überrascht, als ich das gelesen habe, da ich die Gegend [an der Ahr] nicht kenne.»

Sehr schön war es an der Ahr.
Ein mittelgroßer Fluss im engen Tal.

Wie der Artikel auch sagt, mit einigen Nebenflüssen aus dem Bergland mit großem Gefälle + hoher Fließgeschwindigkeits des Wassers. Immer relativ zu Flüssen.

Evtl. waren Sie mal am Nürburgring wegen Konzert oder Autorennen oder … Dann haben Sie einen Eindruck von der Region. Am Nürburgring nahm der Regen seinen Ausgang. Ähnlich bergig wie am Ring in der Eifel ist es auch an der Ahr. Schön war es dort.

Weinberge an den Hängen, Ausflugstourismus zum Wandern mit Weinschoppen unterwegs / hinterher. Schöne Flüsse zum Paddeln mit etwas wilderem Wasser, aber keine "Abenteuerflüsse" mit Stromschnellen oder so was.

Besiedlung + Bewirtschaftung prägen die Landschaft. Der einzige Fluss in ganz DEU … noch sehr naturbelassen … ist der Wildwasserfluss Isar.

16:27 von Deutsche-Elite

< … wie wollen Sie ansatzweise das Bauen “nur an sicheren Orten” realisieren? >

Ich kann als Laie, der diese Gebiete nur aus dem Fernsehen kennt, keine "Patentrezepte" anbieten.
Aber spätestens wenn wir in Deutschland in dieser Region oder in einer anderen Region wieder so ein extremes Hochwasser erleben mit denselben Schäden, wird man sich überlegen müssen, wie oft es finanziell möglich ist, einen Wiederaufbau an denselben Standorten zu wagen.

Vielleicht muss man mal in Ländern, die noch mehr mit Wasser kämpfen (Niederlande?) verschiedene Dinge "abgucken", wenn es nicht möglich ist, andere Standorte für den Hausbau zu finden?

Ich gehe davon aus, dass wir solche Unwetter mit solchen Schäden viel, viel öfter als bisher bekommen werden, weil es kaum Vorsorge gibt, das zu verhindern.
Wenn das Ahrtal so gefährdet ist, hätte man schon vor 30 Jahren dort Änderungen planen müssen.

@Wanderfalke

"Vor 5.000 Jahren war auch "Pfusch am Bau" nicht so verbreitet und Naturkatastrophen konnten auch antike Gebäude wenig entgegensetzen." Am 25. Juli 2021 um 18:45 von Wanderfalke

*

Nein. In Japan hat man schon früh die Gebäude den Erdbeben angepasst, so dass sie mitschwingen. Diese Technik hat man dann für moderne Gebäude entdeckt. Nur ein Beispiel.

Was die Gebäude aushielten war auch damals schon Kostenfrage gewesen.

16:16 von fathaland slim

< Was früher sichere Lagen waren, sind keine mehr, und was heute noch sichere Lagen sind, könnten bald keine mehr sein. Die klimatischen Vorraussetzungen Deutschlands ändern sich nämlich rasant. Mit Bauvorschriften kommt man dem nicht bei. >
Ich weigere mich zu glauben, dass man nichts tun muss oder kann, um künftig solche Schäden zu vermeiden oder zumindest sehr deutlich zu reduzieren.
Natürlich ändert sich das Klima und das Risiko steigt, dass solche Unwetter nahezu überall passieren können.
Aber die Menschheit ist lernfähig und kann auch vieles anders als bisher machen.
Es gibt da sicher nicht DIE einzige Lösung. Lösungen hängen von vielen Faktoren ab wie der Beschaffenheit der Region im einzelnen (Böden, Landschaft, Verlauf der Flüsse oder Bäche, etc.).
Nur sollten die Menschen bereit sein, nach Lösungen zu suchen und ggf. auch umzuziehen.

In China sind Menschen in einem Straßentunnel ertrunken

Wenn denn schon das Bewusstsein für den Klimawandel angeblich so ausgeprägt ist und sogar der politische Wille da ist, den Benzinpreis massiv zu erhöhen „um die CO2 Emissionen zu reduzieren“ (was freilich auch Steuereinnahmen bringt), dann würde ich mir auch wünschen das man endlich mit mehr Elan als bisher Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel voranbringt!

Die Deutsche Bahn geht beim da schon mal mit gutem Beispiel voran, baut Brücken künftig höher und setzt Brückenpfeiler zurück etc.

Hoffentlich wird es auch mal eine Bestandsaufnahme geben, wo überall Regenrückhaltebecken nötig sind. Die kann man dann ja mit den Steuermehreinnahmen durch die Benzinpreiserhöhung gegenfinanzieren ....

Selbst wenn alle Deutschen elektrisch Auto fahren, und alle Gebäude energetisch saniert sind und auf jedem zweiten Acker ein Windrad steht, wird es solche Starkregenereignisse wie jüngst in RLP und NRW geben.

Auch E-Autos können vom Unwetter weggeschwemmt werden, das sollte man nicht vergessen.

@weingasi1, 17:27

Sie sind offenbar sehr voreingenommen (um es mal vorsichtig auszudrücken). Oder zählen für Sie vorbehaltlose Hilfsbereitschaft und Solidarität - oft völlig überraschend, weil von unerwarteter Seite - nicht zu den wahren Werten?

18:47, Margitt.

>>Vielleicht muss man mal in Ländern, die noch mehr mit Wasser kämpfen (Niederlande?) verschiedene Dinge "abgucken", wenn es nicht möglich ist, andere Standorte für den Hausbau zu finden?<<

Die Niederlande haben keine Mittelgebirge, und der Kampf gegen das Wasser richtet sich dort vorwiegend gegen das Wasser der Nordsee.

>>Ich gehe davon aus, dass wir solche Unwetter mit solchen Schäden viel, viel öfter als bisher bekommen werden, weil es kaum Vorsorge gibt, das zu verhindern.
Wenn das Ahrtal so gefährdet ist, hätte man schon vor 30 Jahren dort Änderungen planen müssen.<<

Jedes Gebiet in Deutschland mit engen Mittelgebirgstälern ist ebenso gefährdet wie das Ahrtal, wenn entsprechende Wassermassen vom Himmel fallen. Sie können also für einen nicht unerheblichen Teil der Fläche Deutschlands die Änderung von Planungen fordern. Nur welche? Dort nicht mehr siedeln? Es handelt sich um viele Millionen Menschen.

18:41 von fathaland slim

«Ich kannte diesen Artikel.
Wenn ich ihn richtig verstehe, dann plädiert der Autor dafür, die Seitentäler der Ahr mit Staumauern abzuriegeln. Sie sozusagen in zumindest temporäre Talsperren zu verwandeln. Ich weiß nicht so ganz, was ich von dieser Idee halten soll.»

Diese Idee stammt aus den 1920-ern, und ist in dieser simplen Form überholt. State of the Art im Wasserbau an Flüssen in gebirgigen Tälern sind Bauwerke an den Ufern, die übertretendes Wasser "verstrudeln", und vor allem die Fließgeschwindigkeit mindern.

Wenn nötig + möglich, gehören auch Rückhaltebecken dazu. Auch Kanalisierung neben dem Fluss, die nur dann zur Wirkung kommt mit Wasser drin, tritt (in diesem Fall) die Ahr über die Ufer. Bestenfalls ist so eine Kanalisierung neben dem Hauptfluss in der Lage, Teile der Wassermengen abzuleiten in ungefährliche Regionen.

So der Ansatz des größten + modernsten Hochwasserschutzsystems der Welt. Seit 4 J. fertig / Bauzeit 20 J. / Kosten ± 20 Mrd. €. So schützt es Tokyo.

Am 25. Juli 2021 um 17:59 von Anna-Elisabeth

Zitat: Sie hoffen zu früh, vermutlich sogar vergebens. Denn dann müssen erst noch Laschet, Baerbock oder Scholz weg.

Bleiben noch Weidel/Chruballa, Lindner, Wissler/Bartsch.

Ich glaube zu wissen, wen Sie gerne hätten.

Es kamen aber kaum Warnungen bei den Betroffenen an. Angesichts der Gefahr hätte man sogar evakuieren müssen.

Aufgrund der weiterhin hohen Vermisstenzahlen muss man wohl von insgesamt über 300 Toten ausgehen ... eine Dimension wie die Sturmflut in Hamburg 1962.

Heutzutage aber wird immer wieder betont, dass man im High-Tech Land Deutschland über alle möglichen Hochtechnologien verfügen würde, Digitalisierung, Automatisierung, Drohnen, Satelliten, Internet, Experten überall.

In BaWü wird sogar kokettiert damit, dass man „alles“ könne - außer Hochdeutsch.

Hat wohl anscheinend doch nicht so viel gebracht ...

18:58, Margitt.

>>16:16 von fathaland slim
< Was früher sichere Lagen waren, sind keine mehr, und was heute noch sichere Lagen sind, könnten bald keine mehr sein. Die klimatischen Vorraussetzungen Deutschlands ändern sich nämlich rasant. Mit Bauvorschriften kommt man dem nicht bei. >
Ich weigere mich zu glauben, dass man nichts tun muss oder kann, um künftig solche Schäden zu vermeiden oder zumindest sehr deutlich zu reduzieren.
Natürlich ändert sich das Klima und das Risiko steigt, dass solche Unwetter nahezu überall passieren können.
Aber die Menschheit ist lernfähig und kann auch vieles anders als bisher machen.
Es gibt da sicher nicht DIE einzige Lösung. Lösungen hängen von vielen Faktoren ab wie der Beschaffenheit der Region im einzelnen (Böden, Landschaft, Verlauf der Flüsse oder Bäche, etc.).
Nur sollten die Menschen bereit sein, nach Lösungen zu suchen und ggf. auch umzuziehen.<<

Meinen Sie denn nicht, daß auf sämtlichen Entscheidungsebenen nach Lösungen gesucht wird?

Am 25. Juli 2021 um 17:41 von Thomas D.

@15:36 von covid-strategie

Zitat: Nun, in diesem Zusammenhang sind Sie es, der Fake News verbreitet.

Unter „hochwasser querdenker“ erhält jeder Interessierte Informationen von den Medien, der Bundesregierung und der Polizei, welche sich mit exakt dieser Problematik befassen.

Wenn man dem zweiten Link folgt, den "Humanokrat" um 16:53 gepostet hat, stehen einem die Haare zu Berge.

@Tada

"
Am 25. Juli 2021 um 18:20 von Tada
Ich denke, dass eine Menschheit...

.... die vor 5.000 Jahren Pyramiden erbaut hatte, die bis heute noch stehen, es schaffen kann, dass man die zerstörten Gebiete weitestgehend vor Überflutung sichern kann.

Es gibt noch einige antike Gebäude, die vieles mitgemacht haben.

An dem Können kann es also nicht mangeln."

In der Wüste sind Starkregen und Überflutungen ziemlich selten.

Am 25. Juli 2021 um 18:58 von Margitt.

Zitat: Es gibt da sicher nicht DIE einzige Lösung. Lösungen hängen von vielen Faktoren ab wie der Beschaffenheit der Region im einzelnen (Böden, Landschaft, Verlauf der Flüsse oder Bäche, etc.).

Unser Gewässervernad hat mitgeteilt, dass er gegen ein hundertjähriges Hochwasser durch Rückhaltebecken gewappnet ist, gegen eine solche Kathastrophe wie die aktuelle aber nicht. Die kleinen Zuflussbäche unseres Flüsschens und infolge das Flüsschen selbst würden zu reißenden Wassermassen.

Wir müssten uns alle auf die Berge (dt. Mittelgebirge) zurückziehen und das Tal für Überschwemmungen frei halten

@ Margittum 18:58

>Ich weigere mich zu glauben, dass man nichts tun muss oder kann, um künftig solche Schäden zu vermeiden oder zumindest sehr deutlich zu reduzieren.<

Natürlich kann man was tun, hätte man längst tun Können: Den Klimawandel stoppen indem man aus der Fossilienverbrennung aussteigt. Hätte man auch müssen, hat nur fast niemanden interessiert; dem Prognostizierten Wahlverhalten nach interessiert es immer noch kaum jemanden.

>Natürlich ändert sich das Klima und das Risiko steigt, dass solche Unwetter nahezu überall passieren können.<

Nicht "natürlich" sondern Menschengemacht, also verhinderbar, und nicht nur das Risiko sondern auch die Intensität steigt. "solche Unwetter" sind erst der Anfang.
Worauf man sich einstellen muss?
Mehr. Viel mehr.
Leider ist das maß von "Wieviel mehr" jenseits der 2 Grad Erwärmung nicht mehr Modellierbar: man weiss nicht wo das Limit ist, d.h. jegliche Maßnahme die nicht mit dem Stoppen unter 2 grad beginnt wird wahrscheinlich irgendwann unzureichend sein.

Naturkatastrophen.

Etwas erstaunlich finde ich die Meinung, die mir auch schon bei der Coviddiskussion begegnet ist, daß man Naturkatastrophen vermeiden könne.

Sicherlich, wenn dann eine geschehen ist, dann kann man im Rückblick immer erkennen, was man hätte tun können.

Das Dumme ist nur, daß es zig Millionen theoretische Katastrophenmöglichkeiten gibt. Eine von denen trifft dann mal irgendwann vielleicht ein. Nur welche?

Der Machbarkeitsglaube, der Glaube, man könne absolute Sicherheit schaffen, ist ein Kinderglaube.

Die Ahr- und die Lennekatastrophe hätte jedenfalls nur mit großem Aufwand, unter anderem der Umsiedlung vieler Menschen, darunter die halbe Stadt Hagen, verhindert werden können.

um 19:00 von Möbius: " Auch

um 19:00 von Möbius:
"
Auch E-Autos können vom Unwetter weggeschwemmt werden, das sollte man nicht vergessen.
"

->
Stimmt.
Nur haben die kein Benzin/Diesel im Tank.
Und klassisches Motoröl ist auch nicht nötig. (allerdings weiterhin Schmierstoffe - in kleineren Mengen als bei Verbrennern)

->
ergo:
lieber weggeschwemmte E-Autos, als weggeschwemmte Verbrenner.

Gibt bei so einer Flut weniger Umweltverschmutzungen & die Gegend stinkt auch weniger, nachdem das Wasser wieder abgeflossen ist.

Zitat: "Vor 5.000 Jahren war

Zitat:
"Vor 5.000 Jahren war auch "Pfusch am Bau" nicht so verbreitet und Naturkatastrophen konnten auch antike Gebäude wenig entgegensetzen."

Soso - und was ist mit der Knick-Pyramide??
Die ist quasi der "in Stein gebaute" Planungsfehler!

Letztlich ist eine Pyramide ein künstlicher Hügel der damit der überhaupt die ersten Jahre übersteht nicht steiler gebaut werden kann als der natürliche Schüttwinkel ist.
Aber selbst das setzt ein Bausystem voraus bei dem die Basis nicht auf Grund des baugewichtes "aus dem Leim geht"!

kein Baupfusch in der Antike?
Kann nur jemand behaupten von den 3-5 heute noch stehenden Hügel/Pyramiden auf die 100.000 Gebäude schliesst die in den 3-4000 Jahre errichtet wurden
sehr gewagte Prognose
*sarkasmus*

@werner1955

"
Am 25. Juli 2021 um 15:18 von werner1955
wenn es zu Hochwasser kommt,

von Margitt. @
Aber wenn das alle Hundert jahre passiert können wir jetzt erstmal gut so weite machen.

Denn diese Flut wäre auch so hoch gekommen wenn wir seit 1950 klimaneutral gewesen wären.

Wenn dann, die wie jetzt erlebt, viele teueren nicht wirksamen Klimasteueren abgeschaft werden können wir die freien Gelder gut in persönliche Vorsorge, Versicherungen, Zivilschutz, Feuerwehr, Wettervorhersagen, sinvolle Wahrnsystem wirkungsvoll einsetzten.

Wenn dann noch selbst und Eigenverantwortung deutlich gestärkt werden hat diese Flut sogar noch etwas positives erreicht."

Wenn wir nichts gegen den Klimawandel tun, dann können Sie sich sogar das Geld für persönliche Vorsorge, Versicherungen, Zivilschutz, Feuerwehr, Wettervorhersagen, sinnvolle Warnsysteme auch sparen.

Die brauchen Sie dann nicht mehr.

18:57 von Tada

«Vor 5.000 Jahren war auch "Pfusch am Bau" nicht so verbreitet und Naturkatastrophen konnten auch antike Gebäude wenig entgegensetzen.»

«Nein. In Japan hat man schon früh die Gebäude den Erdbeben angepasst, so dass sie mitschwingen. Diese Technik hat man dann für moderne Gebäude entdeckt. Nur ein Beispiel.»

Vergessen war die Technik des Schwingenden Mittelpfeilers als Erbebenschutz nie. Tokyo gäbe es als Stadt der Größe die größte auf dieser Erde so schon längst nicht mehr, läge nicht ausdrücklicher Fokus auf Schutz gegen Beben und Fluten seit Jahrzehnten.

Der unbekannteste + gleichzeitig beeindruckendste Touristentipp für Japan ist ein (kostenloser) Besuch bei der Berufsfeuerwehr im "Earthquake Center". Oder der (kostenpflichtige) Besuch im "Earth Quake Simulation Room".

Namentlich ist das alles mit "Earthquake".
Jedes real vorgekommene Beben kann man dort simulieren.
Tatsächlich sind das die Zentren für Schadensbegrenzung + Lernen über alle Arten von Naturkatastrophen.

@Möbius

"und sogar der politische Wille da ist, den Benzinpreis massiv zu erhöhen „um die CO2 Emissionen zu reduzieren“ (was freilich auch Steuereinnahmen bringt)" Am 25. Juli 2021 um 19:00 von Möbius

*

Ganz bestimmt bekommt man keine höhere Steuereinnahmen, denn die Menschen können das Geld nur 1x ausgeben.

Dann wird woanders weniger gekauft und dort weniger Steuern gezahlt.

Vor allem weil bei höheren Benzinpreisen absolut alles teuerer wird, weil es transportiert werden muss.

@covid-strategie

"
Am 25. Juli 2021 um 15:36 von covid-strategie
@ 14:45 falsa demonstratio - Fake News

„ Ich würde zu gerne wissen, was das für Leute sind.

Leider hält sich Frau Lackner, die THW-Vizepräsidentin in dem TS-Interview, hier veröffentlicht um 13:06, sehr bedeckt.“

Es handelt sich wohl um Fake News. Die Polizei vor Ort konnte Vorfälle dieser Art auch nicht bestätigen.

Es gab ja vor einigen Tagen im swr eine große Berichterstattung über angebliche „Querdenker“, die im Katastrophengebiet die Menschen in due irre führen würden.

Am Ende waren es wohl 3-4 Personen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit solcherlei Berichten vom Versagen der Verantwortlichen abgelenkt werden soll.

Stimmung machen um von den eigentlichen Problemen abzulenken.

Die Parallelen zu Corona sind unverkennbar…"

Eine dreiste Lüge.

"https://www.volksverpetzer.de/aufklarer/querdenker-flut-opfer/"

@ Anderes1961

"In der Wüste sind Starkregen und Überflutungen ziemlich selten." Am 25. Juli 2021 um 19:23 von Anderes1961

*

Nil und keine Überflutung?
Früher war da noch mehr gewesen.

Am 25. Juli 2021 um 18:47 von Margitt.

Zitat: Vielleicht muss man mal in Ländern, die noch mehr mit Wasser kämpfen (Niederlande?) verschiedene Dinge "abgucken", wenn es nicht möglich ist, andere Standorte für den Hausbau zu finden?

In der FAZ habe dieser Tage ich gelesen:

Zum Schutz vor der Hochwasserwelle haben im Süden der Niederlande am Freitag Tausende Menschen ihre Häuser und Wohnungen in Orten entlang der Maas verlassen müssen. In Venlo an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen wurde ein Krankenhaus mit 200 Patienten vorsorglich evakuiert, teilten die Behörden mit.

Zitat: "Jedes Gebiet in

Zitat:
"Jedes Gebiet in Deutschland mit engen Mittelgebirgstälern ist ebenso gefährdet wie das Ahrtal, wenn entsprechende Wassermassen vom Himmel fallen. Sie können also für einen nicht unerheblichen Teil der Fläche Deutschlands die Änderung von Planungen fordern. Nur welche? Dort nicht mehr siedeln? Es handelt sich um viele Millionen Menschen."

Mein Vater hatte als Lehrer zwei Lehr-Fächer -> Astronomie und Geografie
nahezu alle Schüler hatten vor einer Übung in Geografie Angst -> wenn er die Karte "Deutschland Stumm" aufhing
es war eine rein topografische Karte ohne Länder- bzw- Bezirksgrenzen - ohne Städte und ohne namen für Flüsse und Gebirge
und genau letzters fragte er uns als Schüler dann ab
was man aber aus dieser Karte sehr gut entnehmen konnte -> die Verteilung der einzelnen Höhenlagen wie Tiefland, Mittel und Hochgebirge
Und die sieht D-land da aus?
Es wird in grossen zusammenhängenden Gebieten von Mittelgebirgen beherrscht!
Und da wollen welche 10-20 Mio Menschen umsiedeln?

Vorschläge

...werden gemacht, was man alles besser machen könnte. Ist ja auch richtig.
Mir wird allerdings langsam schwindelig. Hochwasserschutz? Ja bitte. Bloß: wie viele Dörfer und Städte in D liegen NICHT an Flüssen oder den Meeren? Nur noch dort bauen, wo man sicher ist, umsiedeln...?

Es wird immer behauptet, wir müssen uns an den Wandel anpassen, aufhalten können wir nicht, und das ist viel zu teuer. Und diese Anpassungen allein an die Gefahren durch Wasser: hat jemand schon mal nachgedacht, wie das finanziell gemeistert werden kann?

Wir sitzen jetzt voll in der Bredouille: wir müssen beides tun, Anpassung und Maßnahmen gegen den Wandel. Viele haben gewarnt...

Wie gesagt, mir wird schwindelig.

Regen und Sintfluten erst im fernen in spe..... ???

Die Regenmassen haben zwar fast alle rund um unseren gemeinsamen Heimatplaneten das Fürchten gelehrt: aber zeitgleich zur Anpassung im Neuen Jahrtausend animiert. Ich finde... die Suche nach brauchbaren Neubebauungen in derzeit überschwemmten Gebieten, solange sich jene nicht auf einer Hochhausballung im Gesamtgebiet befinden, sollten auch holländischen Beratern zugetraut werden. Ob man will oder nicht: Häuser brauchen für die Zukunft wohl doch allesamt interne Hebebühnen die bei Regenfluten gesamte Bauten hochbocken. Arg nur: das jene auch Gestein fluten nähe Bergen standhalten müssen. Zudem finde ich aber auch das selbst Dörfer haften müssen: um flächendeckende Warnsirenen mit spezifischen Warntönen je Katastrophenart funktionsaktiv zu installieren. Logo es braucht stets bauliche Stereo- Effekte der postierten Sirenen falls Eine prompt zuerst von einer Naturgewalt zerstört wird. SMS mag auf dem Mars dienen. Doch wo Leben ist: ist Individualität das Gebot! Ohne Handy.
Frau D. Brauer

@derkleineBürger 19:27 Uhr: ist das Ironie ?

Wie auch immer: Fahrer von Elektromobilen können also zukünftigen Extremwetterereignissen entspannt entgegensehen!

Erstens waren dann ja ausschließlich die anderen schuld! Und, genauso wie Sie sagen: wenn man schon in seinem Auto ertrinkt, dann sollte man hoffentlich wenigstens rein elektrisch unterwegs gewesen sein damit man nicht auch noch die Umwelt durch Kohlenwasserstoffe versaut.

Ich habe den Eindruck, Sie haben verstanden ! ;-)

@derkleineBürger

"ergo: lieber weggeschwemmte E-Autos, als weggeschwemmte Verbrenner. Gibt bei so einer Flut weniger Umweltverschmutzungen & die Gegend stinkt auch weniger, nachdem das Wasser wieder abgeflossen ist." Am 25. Juli 2021 um 19:27 von derkleineBürger

*

Ich schätze, dass auch die Besitzer eines Elektroautos es nicht dafür kaufen, damit es fortgeschwemmt wird.

Daher ist das Geld am besten im Hochwasserschutz investiert.

19:27 von fathaland slim

Etwas erstaunlich finde ich die Meinung, die mir auch schon bei der Coviddiskussion begegnet ist, daß man Naturkatastrophen vermeiden könne.
Sicherlich, wenn dann eine geschehen ist, dann kann man im Rückblick immer erkennen, was man hätte tun können.
Das Dumme ist nur, daß es zig Millionen theoretische Katastrophenmöglichkeiten gibt. Eine von denen trifft dann mal irgendwann vielleicht ein. Nur welche?

Zumindest theoretisch sind wir „gewappnet“ gegen größere Meteoriteneinschläge, welche ein echtes Horrorszenario sind:

Wenn man am Himmel einen Blitz und Kondensstreifen sieht, nicht am Fenster stehen bleiben.

Zitat: "Der

Zitat:
"Der Machbarkeitsglaube, der Glaube, man könne absolute Sicherheit schaffen, ist ein Kinderglaube."

die Wurzel dieses mordernen Glaubens resultiert aus den Erfolgen des Ing.-Wesens seit dem Ende des 18. Jahrhunderts
wenn man bedenkt was da z.B. an Brücken oder Hochbauten wie Türmen entstanden ist - könnte man schon zum Schluss kommen jetzt dem Menschen nix unmöglich ist
nur leider hat dies vielleicht den laien gegenüber so funktioniert - innnerhalb des Ing.-Wesens war dies zu keiner zeit der Fall
die zahlreichen Unglücke bei denen diese "Superbauwerke" fatal zusammenbrachen - zeigten immer wieder die Grenzen des Machbaren auf.
Die hat man zwar immer weiter nach "aussen" verschoben - aber niemals dabei ist man dem Irrglauben verfallen alles zu können und gegen jede Bedrohung ein Rezept/Lösung zu haben.

19:11, Möbius

>>Die Lagezentren wussten 4 Tage vorher von der drohenden Gefahr
Es kamen aber kaum Warnungen bei den Betroffenen an. Angesichts der Gefahr hätte man sogar evakuieren müssen.<<

Und zwar die gesamte Eifel nebst Umgebung. Denn daß es hauptsächlich die Täler von Ahr und Erft treffen würde, das wusste man vorher nicht.

Am 25. Juli 2021 um 19:06 von falsa demonstratio

Am 25. Juli 2021 um 17:59 von Anna-Elisabeth

Zitat: Sie hoffen zu früh, vermutlich sogar vergebens. Denn dann müssen erst noch Laschet, Baerbock oder Scholz weg.

Bleiben noch Weidel/Chruballa, Lindner, Wissler/Bartsch.

Ich glaube zu wissen, wen Sie gerne hätten.
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Innerhalb dieser 3 Gruppen, obwohl Herr Lindner allein ja eigentlich keine Gruppe ist, gibt es aber nicht den kleinsten Konsens. Wenn man die beiden quasi unwählbaren rechts- und linksaussen wegdenkt, bleiben so viele Möglichkeiten nicht.

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