Kommentare

Warum lässt die Politik nur so etwas zu ?

Ackerflächen für "Biosprit" und Solarstrom - Landwirtschaft pervertiert !

Gruß Hador

Warum der Bau von Solarparks auf Äckern so umstritten ist

also auf nem Dach kann man Solarstrom gewinnen
aber eher nicht Lebensmittel anbauen
was jetzt auf dem Acker etwas anders ist

Ich...

stehe der Energiewende kritisch gegenüber.
Wir bekommen den Strom den wir benötigen mit Wind und Sonne nicht gestemmt. Wir brauchen Kohle und Kernenergie noch viel länger als 2038 bzw. 2022 Solarenergie und Windenergie ist zwar schön und gut Wenn man an das Abschalten von Kohle und Kernenergie festhalten müssen wir Strom aus anderen Ländern importieren

Der Klimawandel zwingt uns zum Umdenken

Hübsch sind die Solarparks nicht anzusehen, aber da in Brandenburg ohnehin die Versteppung droht, kann man die Fläche auch sinnvoll nutzen. Das Gras wächst trotzdem und lässt sich als Weide nutzen.

Wenn es sich auf dem Boden lohnt, könnte man auch ein Bewässerungssystem in die Solarmodule integrieren und Pflanzen anbauen, die es etwas schattiger mögen.

Solar

Auf meiner letzten Fahrt Richtung Nordsee ist mir in Ostfriesland aufgefallen, dass es immer mehr Solaranlagen auf Dächern gibt.
Halte ich für sinnvoller als Ackerflächen zu nutzen.

Gute Alternativen erwünscht

Das Projekt des Frauenhofer Instituts hört sich gut an, Strom und Acker zugleich wäre gut. Das Argument des Bürgermeisters, er sorge sich um den Tourismus nervt in doppelter Hinsicht, zum einen, weil er zukunftsfähige Technologie über die eher bedenkliche "Reiseindustrie" stellt, zum andern, weil er Recht habe könnte und viele Urlauber große Solarparks nicht goutieren, klar ein AKW, oder Kohlekraftwerk ist auch viel schöner, da kann man schon Puls bekommen.
Es gibt leider sehr viele Gegenden auf der Welt, die verwüstet und nahezu leblos sind. Dort sollte man in titanischem Ausmaß Wasserstoff mit Solar und Windenergie herstellen und mit ebenso betriebenen Tankern verteilen. Sicher muss man einen erheblichen Teil der Energie im Land herstellen, aber will man endlich fossile Energieträger ablösen, braucht es auch eine gewaltige klimaneutrale Wasserstoffproduktion. Wenn die Scheichs clever wären, würden sie diese längst in ihren Wüsten betreiben. Es wird höchste Zeit für solche Projekte.

Termik

Otto Lilienthal hätte sich über die Solaranlage gefreut. Eine Termikquelle erster Güte.
Sollen sie doch den Angrenzenden Historischen Flugplatz für Hängegleiter, die wahren Erben des Flugpioniers, freigeben.
Das bringt auch gleich noch Touristen ins Land.

Stellt sich die Frage

wie viel Ackerfläche ist denn schon verloren gegangen, für das betreiben von Biogasanlagen, steht auch nicht mehr für Lebensmittel zur Verfügung.
Das Landwirte ihr Geld anders verdienen wollen, kann ich verstehen, aber was die einen gefördert bekommen, wollen andere eben mit Verpachtung machen.
Und über große Investoren, müssen wir ja nicht reden, die Zeit ist günstig um richtig gut Geld zu machen.
Die einen machen es mit Wohnungen, andere eben mit Energie, beides ist nicht besonders gut.
Jetzt ist die Politik gefragt, es fehlt eine klare Linie.

Keine Kohle, keine Atompower,

Keine Kohle, keine Atompower, keine Stromtrasse, keine Speicherkraftwerke, keine Wasserkraft, keine Windräder und nun nicht mal mehr sonnenenergie.

Da bin ich gespannt, wie unsere Kinder das hinbekommen werden.

Kann ja nur kalte Fusion werden.

Weiterhin subventionsabhängig, eine minderwertige Technologie

Die stark gefallenen Preise für Solarmodule haben unter anderem dazu geführt, dass sich eine Photovoltaikanlage rechnet - auch ohne Förderung.

Ohne Investitionszuschüsse vielleicht, aber nicht ohne Förderung in Form von Einspeisetarifen und/oder Steuervergünstigungen.

Für Deutschland ist Solarenergie weiterhin eine minderwertige Technologie.

Energie

kann nicht "erzeugt" oder "erneuert" werden. Energie kann immer nur umgewandelt werden! Sonnenlicht und Wind wird in in Strom umgewandelt, zum betreiben von Wasch-, Spül-, Kaffee- Maschinen, Wasserkochern, Elektroheizungen. Erdwärme direkt zum heizen von Wohnungen und Häuser, usw. usw. letzteendlich aber wird bei allen Umwandlungs- und Nutzungs- vorgängen eine enorme Menge Wärme (in der Gesammtheit) erzeugt, die in der Umwelt (Abwasser, Meer, Luft) landet. Ich denke auch das trägt einen sehr erhebliche Teil zur Erderwärmung bei. Durch Windparks wird sicher die Luftströmungen gestört, durch Solarplatten eine Unmenge an Energie auf die Erde geholt, die sonst (als Licht) einfach von der Erdoberfläche reflektiert werden würde. Jetzt werden auch noch die wenigen seltenen Materiealien für fette Akkus in E-Autos verplempert.....man kann es drehen und wenden wie man will: wir müssen massivst Energie einsparen, Luxus runterfahren, neue Energiequellen oder Elektromobilität machen es nicht besser

Solarparks auf Äckern

Die Sonne schickt in 6 Stunden soviel Energie auf die Erde, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht. Und da fällt uns nichts Besseres ein, als Ackerflächen zu versiegeln?

@Forfuture - Solarpark in der Wüste

21:10 von Forfuture:
"Es gibt leider sehr viele Gegenden auf der Welt, die verwüstet und nahezu leblos sind."

Was gut klingt, muss nicht gut sein. Ein Sandsturm dürfte ausreichen, um sämtliche Oberflächen stumpf zu machen. Dadurch würde der Wirkungsgrad deutlich sinken.

Sinnvoll

Wundert mich nicht, dass die Landwirte monieren. Es wird so viel für die Mülltonne produziert. Lebensmittel, die kaum einer vertilgen mag.

@20:53 von Hador Goldscheitel

//Warum lässt die Politik nur so etwas zu ?
Ackerflächen für "Biosprit" und Solarstrom - Landwirtschaft pervertiert !//

Könnte man in vielen Bereichen - vor allem in denen der Grundversorgung - fragen. Ich hab's aufgegeben.
Ernähren wir uns eben demnächst von Biosprit, mit Glyphosatrückständen gewürzt.

20:53 von Hador Goldscheitel

«Ackerflächen für "Biosprit" und Solarstrom - Landwirtschaft pervertiert !»

Beides komplett plemmplemm, und noch mehr, was an Pflanzen anbauen, was dann als Beimischung im Sprit in Motoren verheizt wird. Ganz zu schweigen davon, dass man anstelle von Biosprit-Tinnef auch was hätte anbauen können, was man essen kann.

RE: MSCHM1972 um 20:58

***2022 Solarenergie und Windenergie ist zwar schön und gut Wenn man an das Abschalten von Kohle und Kernenergie festhalten müssen wir Strom aus anderen Ländern importieren***

Wo sehen Sie das Problem, wenn wir "grünen Strom" aus Skandinavien beziehen, oder bspw. von Tunesien, der einzig verbliebenen Demokratie nach dem "Arabischen Frühling". Wenn Windkraft im Meer und an der Küste, sowie Solarenergie im Landesinnerne erzeugt werden würde, könnte die EU einen Teil ihres Energiebedarfes decken und gleichzeitig die tunesische Wirtschaft stärken. Und dies könnte dann sogar als erfolgreiches Modell für ganz Nordafrika dienen.
Und ganz nebenbei könnte Deutschland seinem Ziel des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts ein kleines Stück näher kommen.

Gruß Hador

Am 25. Juli 2021 um 21:10 von Forfuture

Am 25. Juli 2021 um 21:10 von Forfuture
Gute Alternativen erwünscht

Das giebt es schon, in Californias Mojave Desert.
Und es wird daran gearbeitet das in wüsten Weltweit anzusiedeln.

Am 25. Juli 2021 um 21:10 von Der Lenz

" Otto Lilienthal hätte sich über die Solaranlage gefreut. Eine Termikquelle erster Güte.
Sollen sie doch den Angrenzenden Historischen Flugplatz für Hängegleiter, die wahren Erben des Flugpioniers, freigeben.
Das bringt auch gleich noch Touristen ins Land. "

Haben Sie schon mal in Brandenburg Urlaub gemacht?, dann sollten Sie wissen, das Touristen aus anderen Gründen kommen.
Fliegen ist ganz sicher nicht der Grund warum Menschen dort hin fahren.

>>Woche für Woche haben den

>>Woche für Woche haben den Brandenburger Landwirt Detlef Ebert Anfragen erreicht von Investoren, die Flächen für neue Solarparks suchen. Mit einem von ihnen ist sich der Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Stölln im Havelland einig geworden: 120 Hektar seiner Äcker will er verpachten für den Bau einer Photovoltaikanlage.<<

Kann ich mit dem Land, dass ich besitze, denn einfach so machen, was ich will? Ich kann doch auch nicht ohne Genehmigung einfach irgendwo ein Haus bauen. Gibt es denn keine Nutzungsverordnung für landwirtschaftliche Flächen?

21:10 von Forfuture

Wenn die Scheichs clever wären, würden sie diese längst in ihren Wüsten betreiben. Es wird höchste Zeit für solche Projekte.
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vielleicht sind die Scheichs clever

ist die klimaneutrale Wasserstoffproduktion weder effektiv noch so umweltfreundlich
wie unsere Umweltaktivisten immer behaupten

Wollen wir uns unabhängig

von AKW und Kohlestrom machen dann müssen auch Solaranlagen mit zur Hilfe genommen werden. Aber ganz wird es nicht gehen. Wind und Sonne sind nicht immer verfügbar dann muß doch Strom aus Frankreich von AKW dazugekauft werden. Ist leider so.

21:23 von Bender Rodriguez

Da bin ich gespannt, wie unsere Kinder das hinbekommen werden.
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deren Auswirkungen werden schon erheblich früher zu spüren sein
Atomausstieg im nächsten Jahr
das mit der Kohle in 2030
und man will ja die Einführung von E Autos forcieren

21:39 von Hador Goldscheitel

den Gaslieferungen der Russen mißtraut man
der Liefersicherheit wegen
aber Strom aus Tunesien da wird vertraut ?
und dann wie weit ist Nordafrika von uns entfernt ?
Ist das nicht etwas sehr weit ?

21:28 von Vielfalt.

«Ohne Investitionszuschüsse vielleicht, aber nicht ohne Förderung in Form von Einspeisetarifen und/oder Steuervergünstigungen.
Für Deutschland ist Solarenergie weiterhin eine minderwertige Technologie.»

Für die gleiche astronomische Summe an Subventionen aus den letzten 50 Jahren für Atomkraft + den Kosten für Rückbau und Endlagerung kann man Solar- und / oder Windkraft für 1.000 Jahre subventionieren. Mit noch höheren Summen, als dies in Deutschland bisher alles zusammen genommen jemals der Fall war.

Die teuerste aller je denkbaren Formen von Energieerzeugung war und ist die Atomkraft. Und nur die ganz alleine ist der Maßstab als Kostenfaktor für alle anderen Arten von Energie.

Richtung Nordsee

von harpdart @
Mir auch.

Schade das man jeweiter man nach Süden in BW oder Bayern fährt weder Windräder noch Solardächer sieht.

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/deutschland-windkraft-ausbau-...

Wenn man jetzt auch noch Miliarden KWH für E-PKWs die oft nur nachts zuhause in der Doppelgarage neben dem SUV stehn und geladen werden könnt die nächste Flaute unsere stromnetzt überfordern.

auf dem Acker etwas anders ist

Sisyphos3 @
Also noch mehr Monokulturen mit massenhafter Gülle oder Lebensmittel die wir jetzt schon nicht essen und dann Entsorgen müssen?

@schabernack und Goldscheitel

"Beides komplett plemmplemm, und noch mehr, was an Pflanzen anbauen, was dann als Beimischung im Sprit in Motoren verheizt wird. Ganz zu schweigen davon, dass man anstelle von Biosprit-Tinnef auch was hätte anbauen können, was man essen kann."

Ein Einheimischer aus dem Geestland erzählte mir vor 2 Jahren, als wir an kilometerweiten, riesigen Maisfeldern vorbeifuhren:
"Alles Futtermais für die Massentierhaltung"
Also, etwas zu essen für Tiere-;))
Es würde mich wirklich interessieren, wofür das alles angebaut wird. Wird meistens doch nur Biosprit erwähnt. Wie ist es wirklich?

RE: Anna-Elisabeth um 21:37

***//Warum lässt die Politik nur so etwas zu ?
Ackerflächen für "Biosprit" und Solarstrom - Landwirtschaft pervertiert !//

Könnte man in vielen Bereichen - vor allem in denen der Grundversorgung - fragen. Ich hab's aufgegeben.
Ernähren wir uns eben demnächst von Biosprit, mit Glyphosatrückständen gewürzt.***

Dazu kommen als Fleischeinlage die Wildschweine, die im Mais hocken und es sich gut gehen lassen.
Ja, das wird ein feines Süpplein, welches wir dann auslöffeln dürfen.

Gruß Hador

@wenigfahrer

"Haben Sie schon mal in Brandenburg Urlaub gemacht?, dann sollten Sie wissen, das Touristen aus anderen Gründen kommen.
Fliegen ist ganz sicher nicht der Grund warum Menschen dort hin fahren."

Das Argument Tourismus/Flugplatz kam aber im Artikel vom ortskundigen Bürgermeister, nicht vom user "Der Lenz".

Vielleicht weiß der Bürgermeister nicht, warum Touristen dorthin kommen?

Am 25. Juli 2021 um 21:31 von Nachfragerin

"Ein Sandsturm dürfte ausreichen, um sämtliche Oberflächen stumpf zu machen"

Natürlich gibt es bei allen Entwicklungen auch Probleme, die es zu lösen gilt, mit genügend Forschung und Entwicklung sind solche Schwierigkeiten aber zu überwinden.

siehe Beitrag von weltoffen: Das gibt es schon, in Californias Mojave Desert.

Wir müssen endlich aufhören mit " das geht nicht weil" und anfangen mit " wir haben keine Wahl, also wie lösen wir das Problem"

Mut und Zuversicht sind angesagt, die Menschheit hat schon ganz andere Entwicklungssprünge geschafft.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Kinder das hinbekommen werden.

Bender Rodriguez @
Also die werden das bestimmt schaffen.

Wie wissen wir noch nicht und bis wir es wissen kaufen wir den Strom von Tihange, Doel, Cattenom, Fressenheim, Temelín usw.

Die laufen immer egal bei welcher Flaute.

den Ausschlag geben

„Agri-Photovoltaik eine Technologie, entwickelt vom Frauenhofer-Institut für Solare Energiesysteme ermöglicht es, auf den Flächen synergetisch sowohl Strom zu produzieren, als auch Getreide, Obst, Gemüse oder (…) anzubauen“

Synergien sind schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit im Prinzip immer gut. Vorausgesetzt, es sind tatsächlich welche, also der sich daraus am Ende in jeder Hinsicht und für alle ein Mehr an Nutzen ergibt. Was, sollte diese Befürchtung begründet sein: „Kritische Stimmen unter den Bauern und Umweltverbänden warnen vor einem unwiederbringlichen Verlust an landwirtschaftlichen Flächen“ nicht der Fall wäre.

„Ortsbürgermeister und Gemeindevertreter [werden] mit Anfragen und Anträgen regelrecht überschüttet. Sie fordern Hilfestellung vom Land: verbindliche Kriterien (…)“

Bei deren Festlegung müssen ALLE „Faktoren“ betrachtet werden. Es wäre daher gut, wenn dieser Prozess in der Tat noch für manche Kontroverse unter den Dorfbewohnern sorgen würde.

Als ich die Einleitung las,

habe ich mich gefragt, ob nicht beides möglich ist und eine Photovoltaikanlagen auf Stelzen stehen kann und darunter der landwirtschaftliche Anbau stattfindet und siehe da - das gibt es bereits in der Idee und Umsetzung der Agri-PV. Ich denke wir stehen vor enormen Herausforderungen und Veränderungen und müssen kreative Lösungen für unsere verschiedenen Probleme entwickeln, erproben und umsetzen.

Dazu gehören auch Agroforstsysteme, die der Trockenheit entgegenwirken:

Gehölzstreifen auf dem Acker mit einem Abstand von 50 Metern reduzieren den Wind um etwa 85 Prozent, Bäume alle 25 Meter sogar um 97 Prozent. Das bedeutet, dass es praktisch keine Erosion mehr gibt. Die Pflanzen verfügen über ein besseres Mikroklima, das wenige Niederschlagswasser verdunstet kaum. Haben die Pflanzen weniger Stress, stecken sie alle Energie in Biomasse.

„https://www.deutschlandfunk.de/baeume-auf-aeckern-agroforstwirtschaft-gegen-trockenheit.766.de.html?dram:article_id=456669“

RE: schabernack um 21:39

***«Ackerflächen für "Biosprit" und Solarstrom - Landwirtschaft pervertiert !»

Beides komplett plemmplemm, und noch mehr, was an Pflanzen anbauen, was dann als Beimischung im Sprit in Motoren verheizt wird. Ganz zu schweigen davon, dass man anstelle von Biosprit-Tinnef auch was hätte anbauen können, was man essen kann.***

Von der hohen Politik wird uns schon eine ganze Weile grüne Leckerli serviert, die weniger als gar nicht bekömmlich sind. Die schon genannten Beispiele und auch der Grüne Punkt, der wenig grün ist. Da wird gesammelt was das Zeug hält und der ganze Kram wandert in die Müllverbrennung (gerade für die völlig überdimensionierte Kölner Müllverbrennungsanlage wird aus halb Westfalen der Grüne Punkt herangekarrt ) oder gar ins Ausland, als "wertvoller Rohstoff", der dann vergraben wird.

Gruß Hador

@Anna-Elisabeth 21:44

"Kann ich mit dem Land, dass ich besitze, denn einfach so machen, was ich will? Ich kann doch auch nicht ohne Genehmigung einfach irgendwo ein Haus bauen. Gibt es denn keine Nutzungsverordnung für landwirtschaftliche Flächen?"

Dass Sie einen Artikel nicht zu Ende lesen, bin ich von Ihnen eigentlich nicht gewöhnt.

Gegen Ende hin wird erwähnt, dass der zu Beginn genannte Bauer auf die Genehmigung durch die Kommune wartet.

RE: Sisyphos3 um 22:09 ;21:39 von Hador Goldscheitel

***den Gaslieferungen der Russen mißtraut man
der Liefersicherheit wegen
aber Strom aus Tunesien da wird vertraut ?
und dann wie weit ist Nordafrika von uns entfernt ?
Ist das nicht etwas sehr weit ?***

Ja, da Tunesien keine Geopolitik im großen Stil betreibt und halb Europa bedroht. Zudem hat sich Russland als Demokratie sein Putin vollends verabschiedet.
Die Entfernung stellt kein Problem dar, da schon seit einiger Zeit Stromkabel zur Verfügung stehen, die den Transport ohne größere Verluste ermöglichen. In China werden die schon eingesetzt. Zudem kann man Strom zu Wasserstoff umwandeln, der ja auch in großer Menge benötigt wird.

Gruß Hador

@Barbarossa 2 - Es wird kein Boden versiegelt.

21:31 von Barbarossa 2:
"Und da fällt uns nichts Besseres ein, als Ackerflächen zu versiegeln?"

Ein Solarpark versiegelt nichts, da der Boden unter den Solarmodulen unverändert bleibt.

Durch die teilweise Beschattung trocknet der Boden unter den Solarmodulen auch nicht so leicht aus. Das steigert die Aufnahmefähigkeit von Wasser und ist auch für die Artenvielfalt ein großer Gewinn.

Bei einem Wirkungsgrad der

Bei einem Wirkungsgrad der Module von etwa 20% wird fast 80 % der Sonnenstrahlung in Wärme umgesetzt. Ohne die Module würde deutlich mehr in den Weltraum zurückgestrahlt. Zum Klimaschutz wären reflektierende Folien oder weiße Hausdächer besser geeignet.

@Barbarossa 2 21:31

"Und da fällt uns nichts Besseres ein, als Ackerflächen zu versiegeln?"

Eine PV-Anlage versiegelt gar nix, auch keine Ackerflächen.

Am 25. Juli 2021 um 21:48 von Sisyphos3

"vielleicht sind die Scheichs clever und die klimaneutrale Wasserstoffproduktion ist weder effektiv noch so umweltfreundlich
wie unsere Umweltaktivisten immer behaupten"
Nun dazu sind die Studien bereits weit genug fortgeschritten, um klar sagen zu können, ja, ist umweltfreundlich und effektiv. Allerdings muss und kann am Wirkungsrad ganz sicher noch gearbeitet werden, durch nichts tun wird dies aber sicher nicht gelingen.
Wir alle bewegen uns in vollem Bewußtsein auf eine Klimakatastrophe zu, bzw. befinden uns bereits darin und kriegen es nicht gebacken endlich unsere Lebensart so zu verändern, wie es dringend geboten wäre. Die Scheichs als Hauptprofiteure unser aller Versagens agieren offenbar auch nicht vernünftiger als wir, nicht gerade eine echte Überraschung, oder?

@Sisyphos3 21:48

"ist die klimaneutrale Wasserstoffproduktion weder effektiv noch so umweltfreundlich
wie unsere Umweltaktivisten immer behaupten"

Tja, aber irgendwie muss die Energie doch zu uns kommen. Und H2 ist da durchaus ein naheliegender Gedanke.

@22:10 von schabernack

Für die gleiche astronomische Summe an Subventionen aus den letzten 50 Jahren für Atomkraft + den Kosten für Rückbau und Endlagerung kann man Solar- und / oder Windkraft für 1.000 Jahre subventionieren.

Die Gesamtkosten für bisher in Deutschland gelieferte Strom aus Kernkraft (pro kWh) sind weniger als die Hälfte verglichen mit Solar und Wind.
Netto betrachtet hat die Kernkraft in Deutschland keine Subventionen erhalten. Ganz im Gegenteil.

Solaranlagen sind in den Halbwüsten von Andalusien oder Arizona eine super Idee. In Deutschland, wo vergleichsweise wenig Sonne scheint und dazu auch noch Agrarflächen verloren gingen, ist die Idee geradezu absurd.

Es sterben Millionen von Menschen

täglich durch Hunger. Und wir gewinnen Energie, indem wir Ackerflächen umnutzen. Wir erzeugen Biosprit, indem wir auch Ackerflächen umnutzen.
Ist das alles nachhaltig? Wir verheizen und verfahren quasi die Lebensmittel. Dafür importieren wir aus Südamerika Soja und Mais, das wir an die Schweine verfüttern, die wir nach China liefern.
Wenn das der Globalisierung ist, dann muss man sich über die vielen Hungernden und Verhungernden auf der ganzen Erde nicht wundern.
Warum unternimmt keine Regierung etwas dagegen - nur weil es immer irgendwann und irgendwo Wahlen gibt, die gewonnen werden wollen?
Nennt sich das grüne Politik, wenn wir die Ackerflächen umnutzen und dadurch viele Menschen sterben müssen?
Dreckiger Strom zerstört die Umwelt und das Klima und damit auch die Menschen - und sauberer Strom von Äckern zerstört die Menschenleben. Soll das die Lösung sein?

@Sisyphos3 22:09

"aber Strom aus Tunesien da wird vertraut ?
und dann wie weit ist Nordafrika von uns entfernt ?
Ist das nicht etwas sehr weit?"

Nö, gar nicht.
Einmal mit dem H2- oder CH4-Tanker übers Mittelmeer oder nach Wilhelmshaven ist keine besondere Herausforderung.

RE: harpdart um 22:14@schabernack und Goldscheitel

***Ein Einheimischer aus dem Geestland erzählte mir vor 2 Jahren, als wir an kilometerweiten, riesigen Maisfeldern vorbeifuhren:
"Alles Futtermais für die Massentierhaltung"
Also, etwas zu essen für Tiere-;))
Es würde mich wirklich interessieren, wofür das alles angebaut wird. Wird meistens doch nur Biosprit erwähnt. Wie ist es wirklich?***

Der Mais kann auch siliert als Futtermittel für Nutztierhaltung verwendet werden.
Da in Deutschland aber ein bestimmtes Kontingent an Mais für Biokraftstoffe benötigt wird, können Sie sich vielleicht vorstellen, welch riesige Fläche für die Lebensmittelproduktion wegfällt.

Gruß Hador

/// Am 25. Juli 2021 um 22:10

///
Am 25. Juli 2021 um 22:10 von schabernack
....
Die teuerste aller je denkbaren Formen von Energieerzeugung war und ist die Atomkraft. Und nur die ganz alleine ist der Maßstab als Kostenfaktor für alle anderen Arten von Energie.///

Warum plant dann z.B. China 44 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen ?

@Vielfalt., 21:28

„Für Deutschland ist Solarenergie weiterhin eine minderwertige Technologie“

Wohl eher für Sie als für Deutschland.

Wie wäre es mit Agrar

Es stimmt das die Umwandlung von Feldern in reine Solarparks der falsche Weg ist. Aber es gibt da auch einen anderen Ansatz, den der Agri-PV und der dürfte genau das richtige sein. Den das ermöglicht den Anbau von Nahrung jnd die Erzeugung von Strom.

Wie wäre es mit Agrar

Es stimmt das die Umwandlung von Feldern in reine Solarparks der falsche Weg ist. Aber es gibt da auch einen anderen Ansatz, den der Agri-PV und der dürfte genau das richtige sein. Den das ermöglicht den Anbau von Nahrung jnd die Erzeugung von Strom.

22:25 von Hador Goldscheitel

«Die schon genannten Beispiele und auch der Grüne Punkt, der wenig grün ist. Da wird gesammelt was das Zeug hält und der ganze Kram wandert in die Müllverbrennung (gerade für die völlig überdimensionierte Kölner Müllverbrennungsanlage wird aus halb Westfalen der Grüne Punkt herangekarrt ) …»

Damit ist das Müllverbrennungsungeheuer in Köln noch immer nicht satt.
Wir müssen ihm zusätzlich noch Müll aus den Niederlanden importieren.

um 21:23 von Bender Rodriguez…

Keine Kohle, keine Atompower, keine Stromtrasse, keine Speicherkraftwerke, keine Wasserkraft, keine Windräder und nun nicht mal mehr sonnenenergie.
Da bin ich gespannt, wie unsere Kinder das hinbekommen werden.
Kann ja nur kalte Fusion werden.

Vielleicht schon einmal etwas von der Nordlink-Stromtrasse nach Norwegen gehört? Ist gerade fertig und in Betrieb genommen worden. Zitat: Peter Altmaier bezeichnete den Start von Nordlink dennoch als Zeitenwende. Zum ersten Mal werde der Nachweis erbracht, dass mit Erneuerbaren Energien eine sichere Stromversorgung rund um die Uhr möglich sei. Die Erneuerbaren schafften es, das Stromnetz aus eigener Kraft stabil zu halten. Das sei etwas, was weltweit Beachtung findet.

Und das ist nur der Anfang...

@werner1955 22:10

"Wenn man jetzt auch noch Miliarden KWH für E-PKWs"

Sind gar nicht so viele. Jedenfalls nicht so viele, dass es die Energiewende vor größere Probleme stellen würde.

"die oft nur nachts zuhause in der Doppelgarage neben dem SUV stehn und geladen werden "

Ist auch ein kleineres Problem, als von vielen Dramatikern dargestellt.
Es gab inzwischen Pilotprojekte, wo ganzen Wohnblöcken E-Autos und Wallboxen zur Verfügung gestellt wurden.
Ergebnis: Niemals Überlastung, niemals Engpass. Liegt daran, dass in der Praxis eben doch niemals alle gleichzeitig laden wollen oder müssen.

RE: werner1955 um 22:22

***Wie wissen wir noch nicht und bis wir es wissen kaufen wir den Strom von Tihange, Doel, Cattenom, Fressenheim, Temelín usw.

Die laufen immer egal bei welcher Flaute.***

Falsch !

Während der großen Dürre und der damit verbundenen Wasserknappheit mussten einige AKW's in Frankreich abgeschaltet werden.
Die regenerativen Kraftwerke lieferten stattdessen kontinuierlich weiter.

Gruß Hador

22:25 von Hador Goldscheitel

Da wird gesammelt was das Zeug hält und der ganze Kram wandert in die Müllverbrennung (gerade für die völlig überdimensionierte Kölner Müllverbrennungsanlage wird aus halb Westfalen der Grüne Punkt herangekarrt )
#
Das gleich gilt auch hier in Hamburg.Ich habe danach gefragt und von der Müllabfuhr wurde es mir bestätigt.Weil sonst die Anlage nicht ausgelastet ist.

@22:31 von DrBeyer @Anna-Elisabeth 21:44

//Dass Sie einen Artikel nicht zu Ende lesen, bin ich von Ihnen eigentlich nicht gewöhnt.

Gegen Ende hin wird erwähnt, dass der zu Beginn genannte Bauer auf die Genehmigung durch die Kommune wartet.//

Asche auf mein Haupt, aber Danke für den Hinweis.

Baut Solarparks

Besser regenerative Energieversorgung als landwirtschaftliche Überproduktion.

@ MASCHMI1972

Ich stehe der Energiewende kritisch gegenüber.

Egal, es gibt ja keine Alternative.

@werner1955 um 22:10

Wann waren Sie das letzte Mal in Bayern? Viele Dächer haben Solarzellen (Teil des Hunderttausend Dächer Programms) oder Thermoelemente am Dach.
Und Windräder? Als ich das letzte Mal so um 2008 mit dem ICE von Berlin nach Hamburg fuhr, da konnte man trefflich sagen: Vor lauter Windräder sieht man den Wald nicht mehr. Das wollen wir Bayern nicht.
.
Wenn schon für die Kinder: Abschaffen aller Smartfons und Rückbau der Masten - kein streaming mehr, keine Videospiele mehr, die übers Netz laufen, keine unsozialen Netze mehr. Das wäre doch ein erster Schritt, den auch die Heranwachsenden mittragen werden - oder?

22:14 von harpdart

«Ein Einheimischer aus dem Geestland erzählte mir vor 2 Jahren, als wir an kilometerweiten, riesigen Maisfeldern vorbeifuhren:
"Alles Futtermais für die Massentierhaltung"
Also, etwas zu essen für Tiere-;))
Es würde mich wirklich interessieren, wofür das alles angebaut wird. Wird meistens doch nur Biosprit erwähnt. Wie ist es wirklich?»

In der Region bei Kassel wird Raps angebaut, kein Mais.
Es sieht schön aus zur Rapsblüte, erblüht die ganze Lanschschaft in Gelb.
Dann wird geerntet, und der Raps geht zur prozentualen Beimischung "Biosprit". Ohne die es Superbenzin gar nicht mehr geben darf.

Ich weiß gar nicht, ob es 5% oder 10% Beimischung sind.
Oder inzwischen noch mehr Prozente.
Meine beiden Autos der Zeit kosumieren Flüssiggas LPG seit fast 20 Jahren. Zum Starten immer, und bei kalt-feuchtem Wetter um den Gefrierpunkt nahmen / nehmen sie Super mit Bio.

Ich kenne das um Kassel drumrum seit fast 20 Jahren.
Da ich den Edersee als Paddelrevier + Greifvogelflugschau sehr mag.

@Werner40 - Sonnenenergie

22:33 von Werner40:
"Bei einem Wirkungsgrad der Module von etwa 20% wird fast 80 % der Sonnenstrahlung in Wärme umgesetzt. Ohne die Module würde deutlich mehr in den Weltraum zurückgestrahlt."
> Ein Acker ohne Solarmodule würde etwa denselben Anteil der Sonnenenergie aufnehmen, aber weniger abstrahlen.

"Zum Klimaschutz wären reflektierende Folien oder weiße Hausdächer besser geeignet."
> Welchen Anteil der Erdoberfläche müsste man wohl für einen messbaren Kühlungseffekt weiß verpacken? (Das meiste ist eh Ozean.)

@Forfuture um 21:10

Schön wäre es ja. In einem Nachbarmarkt hat ein Eingeborener alle Schallschutzwälle auf seinem Grund mit Solarzellen gepflastert. Und als Zubrot hat er Schafe angesiedelt. Nach zwei Jahren waren die Schafe weg. Ich hatte dann bei einem Nachbarn nach dem Grund gefragt - der Hitzestau unter den Zellen läßt keine Futterpflanzen gedeihen. Selbst die genügsamen Schafe mußten im Sommer gefüttert werden.
.
Gut, das ist jetzt über 10 Jahre her.

@ Vielfalt.

Für Deutschland ist Solarenergie weiterhin eine minderwertige Technologie.

Höherwertig als Kohle und Atom ist sie definitiv.

@ 22:42 von Nettie

Für Deutschland ist Solarenergie weiterhin eine minderwertige Technologie

Wohl eher für Sie als für Deutschland.

Solange die Mehrheit der Deutschen mit den höchsten Strompreisen Europas und einer unsicheren Zukunft in Sachen Energieversorgung zufrieden sind, dann haben Sie wohl recht.

@ Werner40

Warum plant dann z.B. China 44 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen ?

Weil nichts so sehr an der Realität vorbei geht, wie Kader-Bürokratie und kommunistische Planwirtschaft.

Wie man es auch macht, man macht es verkehrt

Da kommt eine nicht ganz neue Erkenntnis: auch Ökostrom braucht Platz.

Wir haben nicht genug Platz in Deutschland, um für alle Anwohner alles Öko und Bio und mit Tierwohl zu produzieren.
Dafür leben auch in Deutschland viel zu viele Menschen.

@ Kritikunerwünscht

Es sterben Millionen von Menschen täglich durch Hunger. Und wir gewinnen Energie, indem wir Ackerflächen umnutzen.

Da in Deutschland niemand hungert, denke ich, dass wir das gute Recht haben, die Nutzng unserer Felder frei zu wählen. Und ich finde es wesentlich besser, sie mit Solarzellen zu bestücken, als sie für Braunkohle wegzubaggern.

22:37 von Vielfalt. / @schabernack

«Die Gesamtkosten für bisher in Deutschland gelieferte Strom aus Kernkraft (pro kWh) sind weniger als die Hälfte verglichen mit Solar und Wind.
Netto betrachtet hat die Kernkraft in Deutschland keine Subventionen erhalten. Ganz im Gegenteil. »

Netto betrachtet latzt die Gesellschaft seit Jahrzehnten für schweineteuer zu bauende AKW, für den Rückbau des Meilers bei Greifswald Milliarden und Abermilliarden.

Weitere Abermilliarden für den Rückbau der schon abgeschalteten, oder noch abzuschaltenden AKW kommen dazu. Plus zig Milliarden für Endlagerung für 1.001 Jahre sind noch gar nicht dabei.

Atomstrom sieht auf der Stromrechnung immer sooo niedlich billig aus für den Stromverbraucher Privathaushalt. Volkswirtschaftliche Kosten sind wie Strom zu Apothekerpreisen, die auf dem Mond wohnen.

Diesen ganzen grandios überteuerten Tinnef zahlen wir alle seit Jahrzehnten mit Steuergeldern. Und das ist noch lange nicht vorbei, ist in Deutschland schon gar kein AKW mehr am Netz. Grauenhaft.

22:37 von DrBeyer

Und H2 ist da durchaus ein naheliegender Gedanke.
------

keine Frage !
nur wie umweltfreundlich ist die Herstellung ?
Es ist ja wohl nicht so dass Sonnenkollektoren in der Herstellung keine Schadstoffe produzieren
auch Windanlagen sind in der Herstellung (Seltene Erden für die Generatoren) alles andere als umweltfreundlich,
spätestens beim Recycling der Glasfasermaterialien der Rotoren
Es wird immer so hingestellt das wäre alles klimaneutral, verbraucht keine Ressourcen macht keine Umweltschäden
ob das so ist, ist zu bezweifeln

@ Ravenbird

Es stimmt das die Umwandlung von Feldern in reine Solarparks der falsche Weg ist.

Aber woher wollen Sie wissen, wohin der rechte Weg führen soll? Finden Sie nicht, dass der Eigentümer des Feldes das in unternehmerischer Freiheit selbst bestimmen darf?

22:39 von DrBeyer

es ging wohl eher darum, wie kriegen wir den Strom hierher
und durch den Wegfall von Kohle/Atom fehlt uns ja Strom
oder wollen sie aus Strom Wasserstoff erzeugen
bei nem Wirkungsgrad von 25 .... 30 % ?

@22:41 von Werner40

//"Die teuerste aller je denkbaren Formen von Energieerzeugung war und ist die Atomkraft. Und nur die ganz alleine ist der Maßstab als Kostenfaktor für alle anderen Arten von Energie."

....

Warum plant dann z.B. China 44 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen ?//

Weil der größte Teil der Kosten (Atommüll) von nachfolgenden Generationen getragen werden muss.
Nach uns strahlende Sintflut ....

22:39 von Kritikunerwünscht

Es sterben Millionen von Menschen täglich durch Hunger. Und wir gewinnen Energie,
indem wir Ackerflächen umnutzen.
Wir erzeugen Biosprit, indem wir auch Ackerflächen umnutzen.
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eine ziemlich bedenkliche Sache !
unmoralisch dazu dass benötigte Essen von Menschen für unsere Autos zu verwenden

um 22:37 von Vielfalt.

,, Die Gesamtkosten für bisher in Deutschland gelieferte Strom aus Kernkraft (pro kWh) sind weniger als die Hälfte verglichen mit Solar und Wind.
Netto betrachtet hat die Kernkraft in Deutschland keine Subventionen erhalten. Ganz im Gegenteil..."

Da die Atomwirtschaft bis heute 1 000 000 000 000€ an Kosten verursacht hat und die Endlagerung von jeder Regierung bislang an die nächsten Wegschauer zum Auftragen abgegeben wurde, halte ich das, was Sie da so salopp hinsagen, für nicht haltbar. Mit dem Handy ist mir das jetzt zu umständlich zu belegen, aber die teure Studie, aus der die Zahl hervorgeht, ist von 2018 und seriös.

Eine riesige Energiemenge

Die Sonne strahlt in jeder Sekunde Photonen mit einer Masse von mehreren Tonnen in den Weltraum und weniger als ein Milliardstel davon trifft die Erde. Und auch dort ist nur ein kleiner Teil der Oberfläche mit Solarzellen gedeckt.

@ MSCHM1975 um 20.58 Uhr, Seh ich auch so

"Wir bekommen den Strom den wir benötigen mit Wind und Sonne nicht gestemmt. Wir brauchen Kohle und Kernenergie noch viel länger als 2038 bzw. 2022 "
Das sehe ich auch so. Zuerst muss alternative Energie ausreichend verfügbar sein, dann können wir die konventionellen Energieträger, Kernkraft und Kohle, auslaufen lassen.
Erst alles abschalten und dann mal sehen ... wer kann auf so etwas kommen?

Kein Mensch sägt sich den Ast ab, auf dem er sitzt. Außer er ist grün, grün hinter den Ohren vielleicht.

22:41 von Werner40 / @schabernack

«Warum plant dann z.B. China 44 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen ?»

Weil China gigantische Mengen an Strom braucht.
Und weil sie schwer einen an der Waffel haben mit den AKW.

Fragen Sie mal die Japaner von nach Fukushima von nach 2011.
Wie grandios billig Atomkraft sein kann.

福島 fuku-shima・Glück Insel|Insel des Glücks

Das war mal die Region Japanischer Obstgarten.
Nun ist es für 100 Jahre radioaktiv verseuchtes Niemandsland.

Die mit zwei an der AKW-Waffel haben denken immer, so was könne bei ihnen aber nie geschehen, weil es bei ihnen gar keine Tsunamis gibt. Den gab es in Tschernobyl auch nicht.

Seltsam das …

nirgendwo wird wohl mehr gelogen als bei GRÜNER Energie

Sind die Solarkollektoren in der Herstellung (übrigens zu 99 % aus China) wirklich so umweltfreundlich/unproblematisch wie behauptet ?
dann fallen Anbauflächen weg, die dann durch höheren Einsatz von Dünger und Pestiziden
über den Ertrag reingeholt werden
oder man importiert aus dem Ausland, die Preise steigen, Menschen können sich die Nahrung nicht leisten
weil wir diese für die Mast oder für unseren Biosprit brauchen

um 21:50 von schiebaer45

>>
Wollen wir uns unabhängig von AKW und Kohlestrom machen dann müssen auch Solaranlagen mit zur Hilfe genommen werden. Aber ganz wird es nicht gehen. Wind und Sonne sind nicht immer verfügbar dann muß doch Strom aus Frankreich von AKW dazugekauft werden.
<<

Die Grünen sprachen ja von Speicherung im Netz. Richtiger müsste man sagen: Vernetzte Versorgung, in der sich verschiedene Produktionsarten - Sonne, Wind, Wasserkraft - verbinden, ergänzt um verschiedene Speicherarten, wie Themospeicher, Wasserstoff, Thermospeicher, Pumpspeicher etc. Man braucht dann weder fossile Energieträger noch AKWs-

22:32 von Hador Goldscheitel

Ja, da Tunesien keine Geopolitik im großen Stil betreibt und halb Europa bedroht
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wer behauptet was von Geopolitik

es genügen ein paar islamistische Terroristen die gelegentlich mal Stromleitungen kappen
Wollen wir uns wirklich so abhängig machen ?

@ Ravenbird um 22.43 Uhr, Ich bin gespannt, wie es weitergeht

"Es stimmt das die Umwandlung von Feldern in reine Solarparks der falsche Weg ist. Aber es gibt da auch einen anderen Ansatz, den der Agri-PV und der dürfte genau das richtige sein. "
AgroPhotovoltaik mag ein Weg sein, aber ausreichend wird die Energiegewinnung in sonnenarmen Zeiten kaum sein.
Gemüse- und Obstanbau kombiniert mit Photovoltaik mag mag noch gehen, Weinbau vielleicht auch. Auch Tierzucht/Weidewirtschaft mit Photovoltaik mag denkbar sein. Allerdings kann ich mir Getreideanbau in Kombi mit Solaranlagen kaum vorstellen.
Es gibt sehr viele Ideen zur Energiegewinnung, es soll sogar schon Straßenbelag mit Solarelementen geben.
Ich bin gespannt, wie die Entwicklung alternativer Energiegewinnung weitergeht.

22:33 von Werner40

«Bei einem Wirkungsgrad der Module von etwa 20% wird fast 80 % der Sonnenstrahlung in Wärme umgesetzt. Ohne die Module würde deutlich mehr in den Weltraum zurückgestrahlt. Zum Klimaschutz wären reflektierende Folien oder weiße Hausdächer besser geeignet.»

Alles mit reflektierender Folie überziehen wäre aus Reflexionsgründen noch besser. Und die Farbe aller Kleidung, und aller Autos sei nur noch Weiß.

Damit lässt sich aber keine Energie aus Sonneneinstrahlung gewinnen.

22:41 von Werner40

Warum plant dann z.B. China 44 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen
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weil es billig ist !

und wenn einer jetzt mit Folge/Entsorgungskosten kommt
wer interessiert sich für Kosten die in 50 .... 100 Jahren entstehen ?
interessiert das bei unseren Renten was auf die nachfolgende Generation zukommt
bei der Staatsverschuldung
beim Klima und Umweltschutz
also ...... !!

21:31 von Nachfragerin

«Was gut klingt, muss nicht gut sein. Ein Sandsturm dürfte ausreichen, um sämtliche Oberflächen stumpf zu machen. Dadurch würde der Wirkungsgrad deutlich sinken.»

Ein Sandsturm klingelt nicht jetzt an der Tür, und eine Sekunde später isser dran an der Oberfläche, und schmirgelt die stump. Für so was gibt es Technische Vorrictungen, die die Oberflächen gegen Absgeschmirgelt-Werden abschirmen und schützen können.

Den Ingenieuren solcher Anlagen ist der Sandsturm kein unbekanntes Mysterium, das sie im Schlaf überrascht.

@ Werner40 um 22.41, Entwicklungskosten, Sicherheitsstandards

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Am 25. Juli 2021 um 22:10 von schabernack
.... Die teuerste aller je denkbaren Formen von Energieerzeugung war und ist die Atomkraft. Und nur die ganz alleine ist der Maßstab als Kostenfaktor für alle anderen Arten von Energie.///

"Warum plant dann z.B. China 44 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen ?"

Wenn über den Preis von Atomstrom gesprochen wird, spielt auch der Preis für die Entwicklung, die ständige Verbesserung der Technologie und der Sicherheitseinrichtungen eine Rolle.
Diesen Preis zahlen nur Staaten, die die Urheberrechte achten und denen die Sicherheit ihrer Bürger wichtig ist. Die ersten Blocks wurden noch mit Hilfe von Siemens und Areva (Frankreich) erstellt. Inzwischen macht China alles selbst und will demnächst auch Atomkraftwerke exportieren.

Hoffentlich sind die dann weit genug weg von uns.

@nettie

Weder der Ausbau der Solartechnik noch die Windenergie taugen allzu viel, wenn all der saubere Strom nicht zwischengespeichert werde; kann.

Da Bürger gegen Pumpspeicherwerke Sturm laufen.

Und diese Energien taugen weiter nicht viel, wenn Bürger gegen Freileitungen Sturm laufen.
Und Erdkabel wollen, wo immer es machbar ist.

Deutschland ist nicht zukunftswillig

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