Ihre Meinung zu: Seehofer vor Ausschusssitzung: Katastrophenschutz soll bei Ländern bleiben

26. Juli 2021 - 14:22 Uhr

Auch nach der Unwetterkatastrophe soll der Katastrophenschutz nach Ansicht von Bundesinnenminister Seehofer in der Verantwortung der Länder bleiben. Jedoch werde der Bund künftig eine stärkere koordinierende Rolle übernehmen.

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Kommentare

Katastrophenschutz?

Unser Regierungen und MP haben das Klima, Banken, Euro, EU, Schuldenländer, Corona und viele Flüchtlinge gerrettet.

Mehr geht halt nicht.

Jetzt müssen wir mal genau überlegen ob wir immer das viele Geld sinnvoll und an der notwendigen richtigen Stelle ausgegeben haben (ungarn/Polen usw.) und jetzt erstmal die eignen Bürger ordentlich unterstützt werden.

In einer Nacht sind Milliarden für Banken und EU freigegebn worden das muss jetzt auch zeitnah passieren.

Zb. durch verzicht von 5 Jahren auf Lohnsteuer in den betroffen Regionen.

Katastrophenschutz soll bei Ländern bleiben

was ist an der Lösung schlecht, es heißt "nicht zeitgemäß"
was kann man in Berlin besser als vor Ort ?

Eine Illusion

Ein paar hundert Menschen in den Ländern haben nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Jetzt will man im Bund noch ein dutzend Menschen mehr einstellen, in der Hoffnung, diese treffen dann die richtigen Entscheidungen.

Reiner Aktionismus, damit man den Wählern gegenüber etwas vorweisen kann.

Wenn die Länder für den

Wenn die Länder für den Katastrophenschutz zuständig sind, ist der Bund wohl der falsche Ansprechpartner.
Die Länder- und Kommunalpolitiker sollten befragt werden, was sie für den Schutz der Menschen getan haben. Bisher ist die Berichterstattung dazu sehr Lückenhaft.

Sollte der Bund mehr Kompetenzen bekommen, sollte dementsprechend auf Länderebene Personal gestrichen werden, um Doppelstrukturen zu vermeiden.

Katastrophenschutz

Verwaltung, Leitstellen, System der Kommunikation auch bei Netzausfall und v.m. sind nötig, wenn man den Schutz im Notfall aufziehen, vorhalten und gewährleisten will. Da sind noch viele brach liegende Felder zu beackern. Kompetenz und Zuständigkeit gehört auch geregelt, aber das ist eine Binsenweisheit und Selbstverständlichkeit. Absicherung gegen Katastrophen ist finanziell für den einzelnen begrenzt, wenn man schon sieht, dass Versicherungen manchmal nichts anbieten. Unser Staatshaushalt kann aber nicht selbstverständlich alle Ausfälle und Notlagen dauerhaft finanzieren. Besser ist, das Geld in die entsprechenden Stellen und Wächter zu stecken. Das ist Staatsaufgabe. Jeder Eigentümer und Betreiber von Geschäften ist aber zuerst selbst für die eigene Sicherheit und Absicherung verantwortlich. Da kann man nicht nur allein nach dem Staat rufen. Seehofer sollte auch das klar machen und die Länder auch entsprechend finanziell besser mit Warnsystem aufstellen.

Den Staat verschleißen zum Wohle der Wirtschaft

Das Gesundheitssystem vor die Wand gefahren, das Rentensystem, das Bildungssystem, die Migrations - und Integrationspolitik und die Pandemiepolitik sowieso und nun offenbart sich, dass auch der Katastrophenschutz mit Anlauf gegen die Wand gefahren wurde.
So sieht die Quittung aus, die man der Union, der SPD, den Grünen und der FDP nach 30 Jahren neoliberaler Verschleißpolitik präsentieren muss.
Deutschland, früher dafür gerühmt, dass wenigstens die Organisation und die Infrastruktur auf hohem Niveau funktionierten, wurde gerade von den rechten und halbrechten Politikern aus den genannten Parteien zu Grunde gerichtet, die aus vollem Hals geradezu herausgeschrien haben, wieviel ihnen die sogenannten deutschen Tugenden bedeuten.
Ordnung, Disziplin, Pünktlichkeit und Arbeitswilligkeit, alles nur ein Hohn, wenn man sich die „Bemühungen“ unserer Politik und Politiker vor Augen führt. Nicht, dass es in anderen Ländern besser wäre.
Aber konnten das schonmal besser.

Au weia.

Artikel: «Gegen lokale Warnungen der Bevölkerung durch den Mobilfunkdienst Cell Broadcast gab es in der Bundesregierung vor der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands offenbar Widerstand. Von der Idee seien "nicht immer alle begeistert gewesen in den letzten Monaten", sagte Seehofer.»

Auf so was Mega-Beklopptes wie hier dagegen sein, muss man erst mal kommen. "Cell Broadcast" alleine ist sebstverständlich nicht die Lösung aller Probleme. Aber ein Baustein in einer Mauer verschiedener Maßnahmen, die im Zusammenwirken schützen helfen.

Man kann sich nur die Haare raufen über so viel plumpen Unverstand welcher Regierungspolitiker auch immer. Die Gründe will man gar nicht wissen, sonst ist sofort Glatze ohne Haareraufen.

Ohne jeden Zweifel ist es der richtige Weg mit einem koordinierenden Bundesamt für Katastrophenschutz. Plus lokal verantwortliche Stellen, die Gegebenheiten vor Ort viel besser kennen, und in Einzelheiten beurteilen können, als nur eine Zentralstelle beim Bund.

... der Kompetenzen in Richtung Bund bringt gar nichts. Es wird so kein praktischer Katastrophenschutz betrieben.
Vielmehr bleibt es so wie es ist. Voll daneben.

Was die Länder und Gemeinden und Kreise benötigen ist viel Geld.

Geld für Überflutungsschutz (z.B. Sanierung der Dämme), Überflutungsflächen, weitere Dämme vor den "Stadtmauern", Geld für Einsatzkräfte des Landeskatastrophenschutzes und Geld für Ausrüstung / Material, und die Liste lässt sich sicherlich noch verlängern ...

Meine Eindrücke vor Ort

Ich war letzte Woche vier Tage als Helfer in Ahrweiler unterwegs und möchte deswegen aus meiner (nicht vollständigen!) Sicht eine Lagebeschreibung abgeben:

1. erst einmal ein ganz großes Lob und Dank allen privaten Bauunternehmern, Bauern, GaLas: diese haben den größten Unrat in den ersten Tagen von den Straßen entfernt und dabei Maschinen kaputt gefahren.

2. Ebenso nicht unerwähnt lassen möchte ich private Bürger wie Thomas Pütz von der Offroader Fluthilfe, der aus einer kleinen FB-Gruppe die größte Helferorga vor Ort auf die Beine gestellt hat (inkl. Shuttle, Unterkunft, Verpfl. für die Helfer etc.!)

3. Ich komme nicht umhin, der TS in der Berichterstattung über die "Querdenker" recht zu geben: der THW, BW und DRK kamen in der Tat zwar ein paar Tage später an und hatten Anlaufschwierigkeiten bei der Koordination der Hilfsarbeiten. Diese aber zu beschimpfen oder Nichtstun zu unterstellen, ist das Letzte.

Q:

"https://www.facebook.com/profile.php?id=100070962064663"

Differenzierte Berichterstattung

Bekanntlich habe ich als AfD-Wähler ggü. der Berichterstattung des ÖRR eine gehörige Portion Skepsis und sehe dich Sache oft differenzierter.

Während ein Chefredakteur des Monitors Helfer, die nicht auf grünlinker Linie sind, in der üblich niveaulosen und dümmlichen Weise als "Nazis" und "Rechtsextreme" diffamiert, muss ich der Berichterstattung der TS über die "Querdenker" vor Ort Recht geben: richtig ist, dass die meisten Rettungskräfte des THW, BW oder DRK nicht am ersten Tag vor Ort waren und der gröbste Unrat von privaten GaLa-, Bauunternehmern, Landwirten etc. - auf eigene Kosten - entfernt wurden (meinen RESPEKT!). Und richtig ist auch, dass Erstere aufgrund der hierarchischen Orga ein wenig schwerfälliger waren, da ein Krisenstab mit 4000 Helfern die Hilfsarbeiten erst einmal erfassen und koordinieren musste.

Diese Ehrenamtlichen (!) des THWs zu beschimpfen oder gar mit Müll zu bewerfen, ist das Letzte!

Q:

"https://www.tagesschau.de/inland/thw-angriffe-flutgebiete-101.html"

Die entscheidende Frage bleibt ...

Die entscheidende Frage bleibt ... wieso wurden die Bürger nicht vorgewarnt.

Ausreichend viele Metereologen bis hin zu solchen von der britischen BBC haben mehrere Tage davor gewarnt, dass es bis zu 250 L/qm an Niederschlägen geben wird.

Sonst hängt man doch auch an den Lippen von gottgleichen Metereologen.

Regional ist Absolut Richtig

Funktioniert ja schon seit Jahrzehnten so

Entweder es schlägt einer die Scheibe am
Feuerwehrhäuserl ein und stellt die Sirene an,
oder die Stützpunktwache schaltet den Alarm ein.

Besonders Samstags nachmittags läuft die Sirene öfters zur Übung am L(eichten)H(and)L(öscher)

„Die im Katastrophenfall notwendigen Entscheidungen müssten weiter vor Ort getroffen werden, ein Eingreifen in die Kompetenzen von Ländern und Kommunen wäre der falsche Weg, sagte [Innenminister Seehofer] vor einer Sondersitzung des Innenausschusses“

Da gebe ich ihm Recht: Die Leute vor Ort sind einfach „näher dran“ am Geschehen und können deshalb logischerweise auch besser sehen, was Sache ist.

„Jedoch werde der Bund künftig eine stärkere koordinierende Rolle übernehmen“

Solange sich diese „koordinierende Rolle“ sich tatsächlich auf „Zuarbeit“ - vor allem in Form der Versorgung mit aktuellen Informationen und deren "Aufbereitung" sowie der Suche nach und Koordinierung von Hilfeleistungen - beschränkt und nicht mit „Weisungsbefugnissen“ und daraus resultierender Zeitverschwendung durch zusätzliche "Dienstwege" bzw. Bürokratie und sonstiger Hindernisse für freie Informations- und Kommunikationskanäle (wie z.B. unzulänglicher technischer Ausrüstung) verbunden ist, ist das zu begrüßen.

Bund=>Länder=>Bund=>Länder ... und nichts ändert sich?

Es will im Grunde wohl keiner zuständig sein, wenn es darum geht, etwas anders und dann hoffentlich besser zu machen.
Man kennt dies ja inzwischen.
Wegducken ist eine Spezialität vieler Entscheidungsträger.

Bin gespannt, welche Lehren aus dem Unwetter/Hochwasser überhaupt gezogen werden und vor allem wann wird davon etwas umgesetzt?

14:54 von 0_Panik

«Geld für Überflutungsschutz (z.B. Sanierung der Dämme) …»

Im Ahrtal gab es keine Dämme, und dort wird es auch nie welche geben.
Also muss auch niemand dort Dämme sanieren.

An den großen Flüssen, die durch Dämme geschützt werden, aber niemals durch 2 Tage Starkregen so plötzlich verheerend über die Ufer treten können, wird das längst gemacht. Entlang der Oder ist der Hochwasserschutz als Lehre aus den Fluten von 2002 / 2013 heute besser als je zuvor.

Köln als die größte Stadt in Deutschland an einem großen Fluss hat seit zweimal Wehnachts- / Winterhochwasser 1993/94 + 1995/96 einen hoch modernen Flutschutz für die Altstadt. Keinen Damm, das geht in Köln nicht. Aber mobile Flutwände, mit denen die Mauern erhöht werden können. Die 2013 verheerend überflutete Stadt Grimma hat inzw. einen State of the Art weltweit Hochwasserschutz.

«Vielmehr bleibt es so wie es ist. Voll daneben.»

Noch mehr daneben als ständige planlose Bejammerei ist sogar theoretisch unmöglich. Au weia.

@YVH um 14:36

Ich würde nicht Aktionismus sagen. Als die SPD vor der letzten BT-Wahl damit rechnete, daß sie nicht mehr in die Regierung kommt, wurde die Anzahl der Planstellen in den SPD verwalteten Ministerien deutlich aufgestockt (über welches Parteibuch die neune Beamten verfügten?).
.
Könnte es dieses Mal eine andere Partei treffen?

@14:59 von Blitzgescheit

"Ausreichend viele Metereologen bis hin zu solchen von der britischen BBC haben mehrere Tage davor gewarnt, dass es bis zu 250 L/qm an Niederschlägen geben wird"

Da braucht man nicht die BBC, das kam auch in der Tagesschau. Aber wohl kaum jemand konnte sich vorstellen, was das lokal bedeutet. Am eindrücklichsten finde ich dabei Erftstadt. Wenn irgendwer damit gerechnet hätte, dass eine Kiesgrube hunderte Meter weit abbricht und einen Ortsteil verschlingt, hätte man wohl nicht so weit gebaggert.

Und wenn Sie in Schuld gewohnt hätten, was hätten Sie getan, wenn am Abend zuvor in den Nachricht gemeldet wird, es wird "lokal 200mm Regen geben". Hätten Sie Ihr Haus und den Ort verlassen? Sandsäcke gefüllt?

Ein Bürgermeister sagte im TV, die Vorhersagen für Jahrhunderthochwasser bei ihm seien 2,5m gewesen. Sie hätten für 3,5m geplant und gebaut. Diesmal waren es 8m. Da reicht genügend Schutt, der sich unter einer Brücke verklemmt und den Bach aufstaut. Hat das die BBC vorhergesagt?

m Grunde ist es doch völlig

m Grunde ist es doch völlig egal, ob man zentral oder föderal versagt. Föderalismus wurde uns von den Franzosen aufgezwungen.die damit nichts am Hut haben.

Wenn jeder seinen Job macht, muss und wird man nicht versagen.
Egal, wer da den Hut auf hat.

@15:17 von schabernack

Hätte es flächendeckenden Überflutungsschutz gegeben - so wie in den Niederlanden - dann wäre es nicht zu dieser Flutkatastrophe gekommen. In den Niederlanden läuft das anders ...

Es ist richtig, punktuell wurde in D Überflutungsschutz betrieben, mehr aber auch nicht.

Wäre es anders, gäbe es auch diese Überflutungsschäden nicht.

Seehofer bei Ausschusssitzung: Katastrophenschutz soll bei Lände

Damit der Bund Kosten spart ? Das Wort der Stunde kann nur Verantwortung heißen. Vielleicht durch den Wiederaufbau eines Flächendeckenden Sirenennetzes. Aber auf jeden Fall gehört zur Verantwortung, daß man auf Flussbegradigungen in Zukunft verzichtet. Das Wasser läuft schneller, das Grundwasser sinkt ab. Auch gehören Öltanks nicht in Flussgebiete.
Und gegen den Klimawandel. Da reicht es nicht, wenn RWE nur 21 Prozent der Energie aus Erneuerbaren Energiequellen(Wind,Solar,Biomasse,Hydro) gewinnt. Und laut Greenpeace der Zuwachs des operativen Gewinns aus Kohle und Kernenergie resultiert.

Paniker

Was hättest du denn eindeichen wollen?
Das gesamte einzugsgebiet? Wiesen und Felder?
Gegen sowas kann man nichts machen. Ausser riesige Flutgräben um die Dörfer zu legen, dass die Plörre aussen rum fließt.

@schabernack, 12:04 (Vorgängerthread zum Thema)

«Und diese Gründe liegen offenbar nicht selten in verkrusteten hierarchischen Strukturen in öffentlichen Institutionen.»

"Die Gründe liegen darin, dass Deutschland kein regelmäßig von Naturkatastrophen wie Taifun oder Erdbeben heimgesuchtes Land ist. In solchen Fällen wird Katastrophenschutz, -vorbeugung, und -warnung mehrmals jährlich "getestet" durch Naturgewalt, was das System im Land kann.
Deutschland ist Lehrling in diesem Aspekt. Was auch eher erfreulich ist, dass es solche Katastrophen nicht andauernd gibt. Erfreulich so weit, aber auch erschwerend für Staatliche Vorsorge"

Sie haben natürlich Recht, dass man vor allem aus Erfahrung lernt ("Aus Schaden wird man klug"). Aber man muss und darf es wirklich nicht erst "drauf ankommen" lassen. Vor allem dann nicht, wenn es mehr als genug Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Schaden droht, weil eine konkrete Bedrohungslage vorliegt. Die nicht genau zu verfolgen und rechtzeitig geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen ist verantwortungslos.

Früher konnten wir

das. Nach dem Kalten Krieg, machten es sich alle in den Behörden gemütlich. Es konnte ja nichts mehr passieren. Die Deutsche Kleinstaaterei tut einiges dazu. Kein Bezirksfürst will etwas von seiner "Macht" abgeben und viele arbeiten aus Egoismuß gegen die Anderen. Auf keinen Fall der anderen Seite etwas Info geben. Wenn der Schaden aufgearbeitet ist, was ein paar Jahre dauern wird, ist das alles vergessen und wir machen genauso weiter wie vorher. Wenn wir die Behördliche Machtlosigkeit bei Corona und bei der Flut uns ansehen, blicken wir auf Ahnungslose Würdenträger.

@ Bernd Kevesligeti

Aber auf jeden Fall gehört zur Verantwortung, daß man auf Flussbegradigungen in Zukunft verzichtet.

Die Forderung ist ja nicht neu. In diesem Jahrhundert wurden zumindest in Deutschland keine Flüsse begradigt. Im Gegenteil, in allen großen Flusssystemen wurden Flächen renaturiert.

von schabernack @
Das ist überhaupt kein Lösung.

Wer liegt denn Nachts im Bett mit dem Handy? Jeder normal hat das nie im Schlafbereich liegen und nachts auf lautlos.

Nur Warnsirenen und viel mehr Personal bei Sicherheits und Rettungsdiensten ist hier ein gute Lösung. Die kann man dann immer zu helfen einsetzten, auch bei Fussballkrawallen, Demos, Falschparkern usw.

@ werner1955

Katastrophenschutz?
Unser Regierungen und MP haben das Klima, Banken, Euro, EU, Schuldenländer, Corona und viele Flüchtlinge gerrettet.

Ein ausländerfeindliches und pseudo-ökologisches Geschwätz der Rechten geht mir auf den Keks.

15:03 Karl Klammer

"Regional ist richtig......"

Sehe ich auch so.
Und ich weiß, dass bei wirklicher Gefahr die Menschen auf die gute alte Sirene am empfindlichsten und sofort reagieren.
Das zweite Warnsystem das sich bewährt hat (in der guten alten Zeit) ist ein Auto und warnhinweise mit dem Megafon um die Leute direkt und lautstark zu warnen.

@0_Panik um 15:28

re @ 15:17 von schabernack

Fahren Sie doch irgendwann in Kürze ins Ahrtal, schauen Sie sich diese Gegend mal leibhaftig an und dann vergleichen Sie die einmal mit den Niederlanden.
Spätestens dann müsste Ihnen einiges einleuchten.

Fordern Sie doch nicht andauernd solch einen Unsinn, der bar jeder Realität ist.
Hätte, wäre, wenn...

Im Nachhinein sind wir schlau

@ YVH:
Ein paar hundert Menschen in den Ländern haben nicht die richtigen Entscheidungen getroffen.

Solche Vorwürfe halte ich einfach nur für besserwisserischen Quatsch.

Klimawandel und Klimaschutz

Das Wort wird zwar gern benutzt, deckt aber nur einen Bruchteil dessen ab, was wir mit Unwettern und Katastrophen verbinden. Sachlich gesehen, haben wir dabei etliche Spielarten und Ursachen für naturbedingte Vorfälle und die Folgen daraus. Manche Ursachen sind trotz bester Berechnung bei Flussbegradigungen, dünnen Bächen und harmlos wirkenden, idyllischen Gebieten und Landschaften, die zum bewohnen einladen, eben ein Trugschluss. Erst wenn Mutter Natur die wahre Seite ihrer Gewalten zeigt, ist das Geschrei groß. Ich fahre nicht abseits der Piste und gerate in eine Lawine und wundere mich dann. Wer am Wasser baut, muss es von allen Seiten kennen und einschätzen. Kapriolen des Wetters sind aber mit Sicherheit nur ein Teilaspekt, denn man Ursachen hat der Mensch selbst in der Hand. Wer Wald abholzt und meint, mit Stützpfeiler den Boden vom Haus abhalten zu können, ist ein Tagträumer.

@ Many

Früher konnten wir das. Nach dem Kalten Krieg, machten es sich alle in den Behörden gemütlich. Es konnte ja nichts mehr passieren.

Ja, früher war alles besser.
Was für ein Quark!

14:29 von Sisyphos3

NIX, das hat man doch in den letzten 8 jahren gesehen. erst mit reul in nrw wurde die kriminellenfahngung erst besser

15:28 von 0_Panik / @schabernack

«Hätte es flächendeckenden Überflutungsschutz gegeben - so wie in den Niederlanden - dann wäre es nicht zu dieser Flutkatastrophe gekommen. In den Niederlanden läuft das anders ...»

Gibt es in den Niederlanden Mittelgebirge, die höher sind als die Dünen am Nordseestrand? Wenn ja … wo sollen die sein?

Mit Ausnahme der Region der Niederlande am Rand der Ardennen im Dreiländereck NL / BEL / DEU bei Aachen.

Niederländer sind seit vielen Jahrhunderten die besten Wasserbauer der Welt. Im eigenen Land bauen sie im Mega-Flachland gezielt Überflutungsflächen an den 3 Mündungsarmen vom Rhein. Am nördlichsten der 3 Arme (an der Ijssel) einen künstlichen Kanal als Ausweichfläche zum normalen Stromverlauf. Müsste der neue Kanal mal geflutet werden (wenn fertig), überschwemmt das Wasser Wiesen und Weiden. Zwischen den 2 Strömen bleibt dann eine Insel erhalten.

Niederländer können auch andere Art von Wasserbau. Die Annahme, man müsse NL nur auf die Ahr übertragen, ist topographisch planlos.

rechtzeitig geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen

von Nettie @
Und wie soll das aussehen.

Bei einer Gefahr ab Y müssen alle Ihre Häuser verlassen und bei X wird die Stromversorgung eingestellt?

Wir brauchen schon Stunden um bei einer akuten Bombenwarung 100 Wohnungen zu räumen?

Also wenn Gesundheitsschutz der Bürger Ihnen und unseren Politikern sehr wichtig ist müsste es die Impfpflicht schon seit einem Jahr geben. Mehr als 90.000 tote dürften wohl Grund genug sein oder ?

14:56 von Blitzgescheit

auch ich als NICHT afd wähler habe erhebl. schwierigkeiten mit der berichterstattung der ard. aber das ist sicher der unterschiedlichen gesinnung geschuldet

Ach so, um Köln vor dem

Ach so, um Köln vor dem Rheinhochwasser zu schützen, müsste man nur Basel, Straßburg, Mannheim, ludwigshafen, worms, groß gerau, Mainz Wiesbaden zu dem.machen, was dort mal war. Wenn man wissen will, wie das auszusehen hat, schaue man sich einfach den Kühkopf bei Stockstadt an.
Das ist was für Abenteurer.

@ 0_Panik - - - 1_Eindeichen

Hätte es flächendeckenden Überflutungsschutz gegeben - so wie in den Niederlanden - dann wäre es nicht zu dieser Flutkatastrophe gekommen. In den Niederlanden läuft das anders ...

Ja super, wir schicken mal ein paar niederländische Ingenieure in die deutschen Mittelgebirge, die sagen dann dort, wie man Deiche baut und das Meer im Zaum hält. Wird sicher lustig.

15:47 von werner1955 / @schabernack

«"Cell Broadcast" alleine ist sebstverständlich nicht die Lösung.»

«Das ist überhaupt kein Lösung.
Wer liegt denn Nachts im Bett mit dem Handy? Jeder normal hat das nie im Schlafbereich liegen und nachts auf lautlos.»

Kann und darf es dort, wo Sie wohnen, nur nachts regnen, oder sich eine andere Katastrophe anbahnen? Tagsüber ist dies allen Arten von Katastrophen aber verboten.

Wenn ja … warum gerade bei Ihnen vor der Haustür?
Wenn ja … wer hat das untersagt?
Wenn ja … welcher Held …?

@ Karl Maria ...

NIX, das hat man doch in den letzten 8 jahren gesehen. erst mit reul in nrw wurde die kriminellenfahngung erst besser

Nein. Früher war alles besser. Da hatten wir noch eine richtige Kriminellenfahndung.

von Ken Jepson 15:47

In diesem Jahrhundert protestierten Menschen gegen Flussbegradigungen/Ausbaggerungen von Elbe,Saale und Donau, www.saechsische Zeitung.de 29.1.2011.

und pseudo-ökologisches Geschwätz

Ken Jepson @
Was sollte an meinen Fakten denn pseudo-ökologisch sein?

Wenn das was wir gemacht haben gut war denn müssen doch auch jetzt die Bürger hilfen bekommen die die andern maßnahmen finaziert und mitgetragen haben .

@Ken Jepson um 15:51

Zitat: "Solche Vorwürfe halte ich einfach nur für besserwisserischen Quatsch."

Ihre Meinung sei ihnen ungenommen.

Ich habe bisher von Niemandem gehört, dass alles perfekt gelaufen ist und dehalb nichts verändert werden muss.
Gutes Krisenmanagement bedeutet auch, sein Handeln zu reflektieren und Abläufe zu verbessern.

15:49 von Ken Jepson @ werner1955

Katastrophenschutz?
Unser Regierungen und MP haben das Klima, Banken, Euro, EU, Schuldenländer, Corona und viele Flüchtlinge gerrettet.

Ein ausländerfeindliches und pseudo-ökologisches Geschwätz der Rechten geht mir auf den Keks.
---------------

ruhig Blut

wir lösen die Flutkatastrophe
retten das Klima ..... dann die Welt
mit derlei großen Aufgaben und Herausforderungen
haben wir reichlich Erfahrungen

@Am 26. Juli 2021 um 15:21 von dr.bashir

Zitat: "Und wenn Sie in Schuld gewohnt hätten, was hätten Sie getan, wenn am Abend zuvor in den Nachricht gemeldet wird, es wird "lokal 200mm Regen geben". Hätten Sie Ihr Haus und den Ort verlassen? Sandsäcke gefüllt?"

Meine Lieben und meinen Porsche 911er in Sicherheit gebracht, deren ich im Ahrtal gleich Dutzende gesehen habe, die nun nicht einmal den Materialwert besitzen.

Vor Ort habe ich auch Kleinunternehmer wie einen Heizungsinstallateur getroffen, der einen Großteil seines Anlage- und Umlaufvermögens nun wegwerfen muss.

What about that?!

@ Bernd Kevesligeti

In diesem Jahrhundert protestierten Menschen gegen Flussbegradigungen/Ausbaggerungen von Elbe,Saale und Donau, ...

... und gegen die Windräder, die Maskenpflicht und das Wetter.

@ werner1955

Was sollte an meinen Fakten denn pseudo-ökologisch sein?

Jetzt werde ich Ihnen nicht noch die Pointe erklären.


Wenn das was wir gemacht haben gut war denn müssen doch auch jetzt die Bürger hilfen bekommen die die andern maßnahmen finaziert und mitgetragen haben .

Bekommen sie ja auch.
Wozu das Gemoser?

"Falsche Anschuldigungen"

Zitat: "Handfeste Folgen zeigten Anschuldigungen gegen Behörden und Hilfsorganisationen, die angeblich nicht schnell genug gehandelt hätten. So wurden THW-Helfer beleidigt und sogar attackiert."

Was sich der "faktenfinder" Gensing da mal wieder zusammenreimt ... tststs.

Es ist nun einmal FAKT, dass

1. zuerst die lokalen GaLa-, Bauunternehmer, Landwirte, Handwerker etc. mit ihren privaten Maschinen den größten Unrat von der Straße entfernt hatten.

2. der THW und die BW erst ein paar Tage später vor Ort waren und aufgrund ihrer hierarchischen Struktur nicht so flexibel bei der Koordination der Hilfsarbeiten waren wie die privaten Helfer.

Das alles ändert ja nichts daran, dass es völlig inakzeptabel ist, wenn Ehrenamtliche vom THW beschimpft oder gar attackiert werden, auch wenn die Story, die die TS hier zum Besten gibt, hinsichtlich der Info zu Hintergründen, Belegen etc. zu wünschen übrig lässt.

Artikel in einfacher Sprache

@ Karl Maria Jose:
auch ich als NICHT afd wähler habe erhebl. schwierigkeiten mit der berichterstattung der ard.

Da bin ich optimistisch, dass sich das noch ändert.

von Ken Jepson 16:14

Man kann natürlich zeigen, daß man mit Ökologie nicht viel zu tun hat.

Wer bekommz den schwarzen Peter?!

Das schöne in Deutschland ist, dass wir Standards haben, z.B. DIN Normen und was ganz wichtig ist, ist eine Vollkaskomentalität, und die Eigenschaft, einen Schuldigen zu suchen.
Was ist eigentlich passiert? Eine Extremwettersituation, wie sie in vielen Ländern dieser Welt vorkommt, hat uns heimgesucht. Es hat Opfer gegeben, und anstatt sachlich die Situation zu analysieren, suchen wir erst einmal einen Schuldigen, der irgendwo irgendeinen Fehler begangen hat.
Der Kern einer Naturkatastrophe ist nicht, dass einer den falschen Knopf gedrückt hat, sondern dass sich solche Ereignisse dynamisch entwickeln, deshalb werden Entscheidungen in solchen Situationen auch dynamisch gefällt, die können im Moment der Entscheidung richtig sein, in der Nachbetrachtung mit Abstand und ohne Stress vielleicht falsch.
Deshalb Fakten sammeln, um beim Nächsten Mal es besser es machen zu können.

Wozu das Gemoser?

von Ken Jepson @
Was ist an der Befreiung der Lohnsteuerpflicht für die betroffenen Gebiete und die Verhinderung ausufernde nicht ortsansässiger Klagen "Gemoser".

Für mich sind das schnelle, dringend notwenige, effektive und einfach umzusetzende Maßnahmen. Also fast "grüne" Politik zum Schutz und für die betroffenen Bürger.

@ YVH

Die Länder- und Kommunalpolitiker sollten befragt werden, was sie für den Schutz der Menschen getan haben. Bisher ist die Berichterstattung dazu sehr Lückenhaft.

Welche Rechenschaftsberichte haben Sie denn in den vergangenen 12 Monaten gelesen?

Zitat: "Und wenn Sie in

Zitat: "Und wenn Sie in Schuld gewohnt hätten, was hätten Sie getan, wenn am Abend zuvor in den Nachricht gemeldet wird, es wird "lokal 200mm Regen geben". Hätten Sie Ihr Haus und den Ort verlassen? Sandsäcke gefüllt?"

Zitat: Meine Lieben und meinen Porsche 911er in Sicherheit gebracht, deren ich im Ahrtal gleich Dutzende gesehen habe, die nun nicht einmal den Materialwert besitzen. Vor Ort habe ich auch Kleinunternehmer wie einen Heizungsinstallateur getroffen, der einen Großteil seines Anlage- und Umlaufvermögens nun wegwerfen muss.

Dann waren die Leute nicht so "vorsichtig", wie Sie es gewesen wären, was für mich allerdings kein Grund ist, warum sie mir nicht leid tun sollten.

@14:29 von Sisyphos3

//Katastrophenschutz soll bei Ländern bleiben
was ist an der Lösung schlecht, es heißt "nicht zeitgemäß"
was kann man in Berlin besser als vor Ort ?//

Das hier zum Beispiel:

>>Zwischen Mittwochmorgen und Samstagmittag seien 150 Warnmeldungen über das BBK-System geschickt worden. "Unser Warnsystem hat funktioniert in jedem einzelnen Fall", sagte Schuster. Er habe aber keinen Einfluss darauf, wie vor Ort mit den Warnungen seiner Behörde umgegangen werde. Durchgriffsrechte bis in die Kommunen habe er nicht.<<

Was nutzt eine Behörde, deren Anliegen man nicht beachten muss. Hören Sie sich einfach mal das Interview mit mit dem Präsidenten des BKK , Armin Schuster, an.

Und selbst innerhalb der Kommunen wird man sich wieder streiten, wer denn verantwortlich war, wenn mal wieder alles zu spät ist.

@Karl Maria Jose... - 15:58

"auch ich als NICHT afd wähler habe erhebl. schwierigkeiten mit der berichterstattung der ard. aber das ist sicher der unterschiedlichen gesinnung geschuldet"

Dabei wäre doch gerade die AfD für Sie interessant, weil die mit der vermeintlichen "Lügenpresse" und dem "Staatsfunk" aufräumen wollen.

Wir würden - wenn die AfD die Medien "ordnen" könnte - im Ranking der Pressefreiheit dann so auf Platz 98ff. abrutschen, aber so etwas stört deren Vorbilder aus Ungarn oder Malta ja eben so wenig.

@ Blitzgescheit

Es ist nun einmal FAKT, dass
1. zuerst die lokalen GaLa-, Bauunternehmer, Landwirte, Handwerker etc. mit ihren privaten Maschinen den größten Unrat von der Straße entfernt hatten.
2. der THW und die BW erst ein paar Tage später vor Ort waren und aufgrund ihrer hierarchischen Struktur nicht so flexibel bei der Koordination der Hilfsarbeiten waren wie die privaten Helfer.

Quark.
Unsere THW-Ortsgruppe (Mittelhessen) wurde noch in der Nacht alarmiert und war am Vormittag an der Aar mit schwerem Geät und einem eingespielten Team vor Ort. Da waren noch keine Bauunternehmer, Gartenbauer oder Gedöns in den Puschen.
Das ständige Gemoser ohne Sachkenntnis nervt langsam.

Das ist ja unerhört!

Zitat: "Die Schule war zwischenzeitlich zu einer Anlaufstelle für Aktivisten aus dem sogenannten Querdenken-Umfeld geworden. Recherchen zufolge hatten sich kurz nach der Flutkatastrophe Aktivisten aus diesem Umfeld unter die Helfer gemischt."

Das ist ja unerhört!

Was wird denn den " Aktivisten aus dem sogenannten Querdenken-Umfeld" konkret vorgeworfen, dass die Politik so generös darüber entscheidet, dass aus ideologischen Gründen den Menschen vor Ort diese Hilfe nicht zuteil werden soll?

Haben Sie die Menschen mit dem QD-talking points belämmert? Und wenn ja, worin besteht das "Verbrechen"?

Mal für eine Sekunde umgekehrt vorgestellt: was wäre los, wenn - im höchst unrealistischen Fall - linke "Aktivisten" der Antifa dieses Mal nicht Steine auf Menschen schmeißen würden, sondern Steine und Schlamm aus voll gelaufenen Keller schippen würden?

Wäre das Geschrei dann auch so groß?

@ werner1955

Was ist an der Befreiung der Lohnsteuerpflicht für die betroffenen Gebiete und die Verhinderung ausufernde nicht ortsansässiger Klagen "Gemoser".

Weil es völlig wirklichkeitsfremder Quatsch ist. Die Lohnsteuer ist definitiv keines der 37 drängendsten Probleme. Und ob jemnd klageberechtigt ist, legen algemeine Gesetze fest, das können Sie doch nicht beeinflussen.

@16:04 von schabernack

//«"Cell Broadcast" alleine ist sebstverständlich nicht die Lösung.»

«Das ist überhaupt kein Lösung.
Wer liegt denn Nachts im Bett mit dem Handy? Jeder normal hat das nie im Schlafbereich liegen und nachts auf lautlos.»

Kann und darf es dort, wo Sie wohnen, nur nachts regnen, oder sich eine andere Katastrophe anbahnen? Tagsüber ist dies allen Arten von Katastrophen aber verboten.

Wenn ja … warum gerade bei Ihnen vor der Haustür?
Wenn ja … wer hat das untersagt?
Wenn ja … welcher Held …?//

Ich würde den Einwand von "werner1955" nicht ins Lächerliche ziehen. Es gibt viele Situationen, wo ein Handy ausgeschaltet werden sollte oder muss. Schichtarbeiter schlafen auch am Tag. Ich selbst habe einen derart gesegneten Schlaf, dass ich eine Warnung per Smartphone - wenn ich denn eins haben wollte - überhaupt nicht hören würde. Ich kann selbst während schwerer Gewittern selig schlafen.
Dennoch sind Warnungen über Smartphone wichtig, aber man sollte eben mehrgleisig vorgehen.

@Am 26. Juli 2021 um 16:35 von Ken Jepson

Zitat: "Quark.
Unsere THW-Ortsgruppe (Mittelhessen) wurde noch in der Nacht alarmiert und war am Vormittag an der Aar mit schwerem Geät und einem eingespielten Team vor Ort. Da waren noch keine Bauunternehmer, Gartenbauer oder Gedöns in den Puschen.
Das ständige Gemoser ohne Sachkenntnis nervt langsam."

Wie gesagt, ich beziehe mich darauf, was ich aus eigener Erfahrung vor Ort (Gegend um Bad Neuenahr-Ahrweiler) erlebt habe und was mir auch einzelne THW-Kollegen erzählt haben.

Wenn das für Sie nicht stimmt, dann nehme ich das natürlich zur Kenntnis. Mein Kommentar war und ist nicht als "Herummosern" gedacht. Die Ehrenamtlichen vom THW machen einen super Job wie jeder andere, der freiwillig vor Ort ist.

Umgekehrt kann ich mir vorstellen, dass ein Krisenstab, der mehrere 1000 THW-Ehrenamtliche koordinieren muss, naturgemäß eben schwerfälliger ist, als Private, die einfach so loslegen können.

16:00 von Bender Rodriguez

«Ach so, um Köln vor dem Rheinhochwasser zu schützen, müsste man nur Basel, Straßburg, Mannheim, ludwigshafen, worms, groß gerau, Mainz Wiesbaden zu dem.machen, was dort mal war.»

Köln ist heute in 2021 besser gegen Hochwasser geschützt als jede andere größere Stadt in Deutschland an einem größeren Fluss.

Liegt an Erfahrungen aus der Vergangenheit, und man hat viel Geld investiert für Mobile Flutwände plus die Flutsperren für den "Rheinufertunnel". 1x pro Jahr im Sommer jedes Jahr werden Abläufe, Benachrichtigungswege & Co. geübt unter Koordination der Berufsfeuerwehr Köln. Die Sirenen auf Kölner Stadtgebiet funktionieren, und auch die lärmen regelmäßig probeweise.

Was man bei Sirenealarm machen soll, ist auch in Köln sehr unklar.
Für plötzliches Hochwasser nach Starkregen braucht man in Köln keine Sirenen. So was kann es am Unterlauf vom Rhein mit mehreren hundert Meter Breite gar nicht geben.

Mehr Polderfläche vor Köln wäre nicht verkehrt.
Andere Städte fluten muss man nicht.

@16:38 von Blitzgescheit

//Was wird denn den " Aktivisten aus dem sogenannten Querdenken-Umfeld" konkret vorgeworfen, dass die Politik so generös darüber entscheidet, dass aus ideologischen Gründen den Menschen vor Ort diese Hilfe nicht zuteil werden soll?//

Sie sollten nicht nur auf Ihre persönlichen Reizwörter anspringen, sondern ganze Artikel lesen und versuchen, die Zusammenhänge zu begreifen. Sollte einem Blitzgescheiten eigentlich nicht schwerfallen.

@Zweifeler der Entwässerung

Offensichtlich haben hier gewisse Leute keine Ahnung wie in bergischen Regionen das Gelände zu entwässern ist, oder mit Deichen zu schützen wäre, und zwar so, dass Wohngebiete nicht überschwämmt werden.

Aber mitreden wollen diese Voll-Theoretiker hier ...

Was die Entwässerung und Dammbau - an den richtigen Stellen angeht - können wir den Niederländern ruhig vertrauen.
Die Niederländer sind - Welt weit - unterwegs, um genau diese Probleme des Überschwemmens von Regionen mit Baumassnahmen zu regulieren.
Hier sind die Niederländer richtig gut.

In D sind die Verantwortlichen nicht mal annähernd Ansatz weise in der Lage das zu leisten, was die Niederländer - Welt weit - mit ihren Projekten vormachen.

14:59, Blitzgescheit

>>Die entscheidende Frage bleibt ... wieso wurden die Bürger nicht vorgewarnt.

Ausreichend viele Metereologen bis hin zu solchen von der britischen BBC haben mehrere Tage davor gewarnt, dass es bis zu 250 L/qm an Niederschlägen geben wird.

Sonst hängt man doch auch an den Lippen von gottgleichen Metereologen.<<

Ja, diese Warnungen gab es.

Sie waren aber nicht lokal eingrenzbar. für gottgleich hält man Meteorologen nur dann, wenn man diese Wissenschaft nicht ansatzweise versteht. Ansonsten weiß man, daß sich solche Starkregenereignisse geografisch nur sehr grob vorhersagen lassen. Im vorliegenden Fall war es ein Dreieck vom Saarland über das Sauerland zum Niederrhein, und in genau diesem Gebiet spielten sich dann die Ereignisse ab. Aber was hätten Sie im Vorfeld gemacht? Eine zweistellige Millionenzahl Menschen evakuiert?

Wenn innerhalb weniger Stunden mehr als 100L Wasser auf den Quadratmeter niederprasseln, dann lässt sich das nicht beherrschen. Jede Rückhaltemaßnahme versagt.

Es gibt doch Karten zur Risikoberechnung

die Versicherungen greifen zur Prämienberechnung auch gerne darauf zu.

Mal davon abgesehen, das Elementarschädenversicherung nur Schäden durch Oberflächenwasser ersetzt, nicht durch über die Ufer getretene Flüsse.

Was geschieht denn, wenn die lokalen Behörden diese Karten den Bewohnern publik machen?
Sie bemerken, wie riskant sie gebaut haben bzw leben. Preisverfall der Immobilien folgt.
Dann die Kosten der lokalen Schutzmassnahme wie Rückhaltebecken etc, von den Kommunen zu tragen. Gewerbesteuersätze müssen steigen, Umlagen an Anwohner folgen.
Das bißchen Sireneninstandhaltung wäre der kleinste Posten.

@Nettie - Was meinen Sie mit einer Bedrohungslage?

15:38 von Nettie:
"Aber man muss und darf es wirklich nicht erst 'drauf ankommen' lassen. Vor allem dann nicht, wenn es mehr als genug Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Schaden droht, weil eine konkrete Bedrohungslage vorliegt."

Einer konkreten Bedrohungslage liegt ja erst vor, wenn sehr viel Regen über Tälern ohne Hochwasserschutz fällt. Aber dann bleibt eh nur noch die Evakuierung.

Auf der anderen Seite wäre es sehr kostenintensiv und vielleicht sogar unnötig, jedes in Deutschland auffindbare Tal mit Rückhaltebecken auszustatten.

Meiner Meinung nach wäre es das beste, die zerstörten Orte nicht wieder aufzubauen, sofern diese nicht mit anderen Maßnahmen geschützt werden können.

15:28, 0_Panik

>>@15:17 von schabernack
Hätte es flächendeckenden Überflutungsschutz gegeben - so wie in den Niederlanden - dann wäre es nicht zu dieser Flutkatastrophe gekommen. In den Niederlanden läuft das anders ...

Es ist richtig, punktuell wurde in D Überflutungsschutz betrieben, mehr aber auch nicht.

Wäre es anders, gäbe es auch diese Überflutungsschäden nicht.<<

Sie wollen jetzt im Ernst die brettflachen Niederlande, wo die Bedrohung vom Meer ausgeht, mit deutschen Mittelgebirgen vergleichen?

Das kann doch wohl nicht wahr sein.

16:43 von Anna-Elisabeth

«Es gibt viele Situationen, wo ein Handy ausgeschaltet werden sollte oder muss. Schichtarbeiter schlafen auch am Tag. Ich selbst habe einen derart gesegneten Schlaf, dass ich eine Warnung per Smartphone - wenn ich denn eins haben wollte - überhaupt nicht hören würde. Ich kann selbst während schwerer Gewittern selig schlafen.»

Bei "Cell Broadcast" lärmt auch auf ein stumm geschaltetes Mobiltelefon.
Wie laut und mit welchem Ton genau … weiß ich ich nicht.

Wie es beim Sehen eine Optische Wellenlänge mit der höchsten Wahrnehmungsempfindlichket gibt (± 550 nm = "grüner Bereich des Lichts"). Gibt es eine solche Frequenz übertragen auch für das Ohr. Die kenne ich nicht … ich bin ja Augen- und nicht Ohr-Ingenieur. Ausschalten sollte man das Mobiltelfon nicht.

"Cell Broadcast" warnt über die SIM-Karte.
Die ist auch im Alten Knochen Mobile Phone drin.

Tiefschlaf kenne ich gut. Ich verschlief 1993 in Costa Rica ein Erdbeben in der Nacht. Meine Freundin veralbert mich noch heute deswegen …

@die Beschützer der Hochwassergeschädigten

Ihr solltet euch mal besser an die Bundesregierung und an die MPs wenden, und mal fragen, wieso sie keine Projekte zum Überflutungsschutz / Hochwasserschutz an die niederländischen Top-Unternehmen gegeben haben.

Wäre hier - europa weit - die Projekte ausgeschrieben worden, um in gesamt D den Hochwasserschutz / Überflutungsschutz zu bewerkstelligen.

Im Übrigen sind die gefährdeten Zonen längst bei den Behörden bekannt, und können dort in den Unterlagen eingesehen werden.
Fragt sich nur, ob zuständigen die Behörden es (jetzt) zulassen würden ...

Am 26. Juli 2021 um 16:25 von Gjallarhorn

Das schöne in Deutschland ist, dass wir Standards haben, z.B. DIN Normen und was ganz wichtig ist, ist eine Vollkaskomentalität, und die Eigenschaft, einen Schuldigen zu suchen.
Was ist eigentlich passiert? Eine Extremwettersituation, wie sie in vielen Ländern dieser Welt vorkommt, hat uns heimgesucht. Es hat Opfer gegeben, und anstatt sachlich die Situation zu analysieren, suchen wir erst einmal einen Schuldigen, der irgendwo irgendeinen Fehler begangen hat.
___
Der beste Beitrag, den ich zu diesem Thema gelesen habe. Vielen Dank. Leider beschränken sich die meisten Beiträge halt mit den Versäumnissen und der Schuldsuche, am liebsten natürlich bei der Regierung beheimatet, egal ob's passt oder nicht. Ein mantraartiges "hätte, hätte, müsste, sollte....usw." Den Leuten muss geholfen werden, es muss überlegt werden, was man besser machen kann. Dennoch wird es neue, ähnliche oder andere Katastrophen geben und wieder wird man die Schuld irgendwem in die Schuhe schieben wollen.

@16:59 von fathaland slim

//Ja, diese Warnungen gab es.

Sie waren aber nicht lokal eingrenzbar....//

Bleibt aber die Frage, wie man mit den Warnungen des BBK umgegangen ist:

>>Zwischen Mittwochmorgen und Samstagmittag seien 150 Warnmeldungen über das BBK-System geschickt worden. "Unser Warnsystem hat funktioniert in jedem einzelnen Fall", sagte Schuster. Er habe aber keinen Einfluss darauf, wie vor Ort mit den Warnungen seiner Behörde umgegangen werde. Durchgriffsrechte bis in die Kommunen habe er nicht.<<

Es kann ja auch nicht richtig sein, zu sagen: "Wir können sowieso nicht alle evakuieren, hoffen wir einfach darauf, dass es nicht so schlimm wird."

Man könnte sich vielleicht auf die Evakuierung von Menschen, die sich in keiner Weise selbst helfen können, einstellen.
Ich weiß, leicht gesagt und schwer zu regeln. Aber gar nichts tun, kann ja auch keine Lösung sein.

@17:03 von fathaland slim

Leider keine Ahnung von Überflutungsschutz / Überschwemmungsschutz ...

Einfach mal bei den niederländischen - Welt weit tätigen - Top-Unternehmen nachfragen, wie es geht.
Das hilft weiter.

16:58 von 0_Panik

«@Zweifeler der Entwässerung
Offensichtlich haben hier gewisse Leute keine Ahnung wie in bergischen Regionen das Gelände zu entwässern ist, oder mit Deichen zu schützen wäre, und zwar so, dass Wohngebiete nicht überschwämmt werden.»

Sie haben als @Zweifler von Beregnung nicht mal Ahnung davon, was viel zu viel Regen in einem engen Flusstal macht.

«Aber mitreden wollen diese Voll-Theoretiker hier ...»

Ganz groß mitreden wollen vor allem diese Voll-Verallgemeinerer immer.
Je mehr verallgemeinernd … desto lauter das Allgmeinplätzchen.
Und je lauter … desto weniger lecker das Schätzchen.

«Die Niederländer sind - Welt weit - unterwegs, um genau diese Probleme des Überschwemmens von Regionen mit Baumassnahmen zu regulieren. Hier sind die Niederländer richtig gut.»

Sie sind die Besten der Welt seit Jahrhunderten.
Die Niederländer haben im 17. und 18. Jahrhundert den Japanern beigebracht, "wie man Gebirgsflüsse zähmt".

Heute sind Japaner Kings of Wasserbau am Gebirgsfluss.

@17:05 von schabernack 16:43 von Anna-Elisabeth

//"Cell Broadcast" warnt über die SIM-Karte.
Die ist auch im Alten Knochen Mobile Phone drin.//

Heißt das, es würde auch auf meinem Museumsstück "Nokia" von 2003 funktionieren? (Liegt allerdings meistens ausgeschaltet auf dem Klavier.)

Am 26. Juli 2021 um 15:33 von Bernd Kevesligeti

Auch gehören Öltanks nicht in Flussgebiete.
Und gegen den Klimawandel. Da reicht es nicht, wenn RWE nur 21 Prozent der Energie aus Erneuerbaren Energiequellen(Wind,Solar,Biomasse,Hydro) gewinnt. Und laut Greenpeace der Zuwachs des operativen Gewinns aus Kohle und Kernenergie resultiert.
___
Welche Energie z.B. zum Heizen sollen die Leute denn nutzen ? Gasleitungen haben m.W. dort jetzt auch zu grossen Problemen geführt.
Der Kohleausstieg ist bereits beschlossen. Es war die SPD, die eine so lange Restlaufzeit wollte. Sie wurde übrigens in Zusammenarbeit mit den Grünen festgelegt. Der Atomausstieg ist bereits in vollem Gange, obwohl rund um uns herum die viel unsichereren Meiler natürlich weiter in Betrieb sind und wir von dort natürlich auch Strom beziehen. Dass Unternehmen Gewinne generieren wollen und müssen, ist normal, auch wenn das Greenpeace nicht gefällt.

17:17, 0_Panik

>>@17:03 von fathaland slim
Leider keine Ahnung von Überflutungsschutz / Überschwemmungsschutz ...<<

Es gab hier in Hagen am Teutoburger Wald (die Ortsgrenze ist 100m von meinem Wohnhaus entfernt) vor zehn Jahren eine zerstörerische Regenflut. Auch unser Keller lief voll. Zum Glück gab es nur Sachschäden. Seitdem ist ungeheuer viel Geld in den Hochwasserschutz investiert worden. Trotzdem wären Regenfälle wie in der Eifel oder im Sauerland nicht beherrschbar, wie alle Sachkundigen hier vor Ort einhellig sagen.

>>Einfach mal bei den niederländischen - Welt weit tätigen - Top-Unternehmen nachfragen, wie es geht.
Das hilft weiter.<<

Weltweit tätig, wenn es um die Beherrschung des Meeres und die in dasselbe mündenden Flüsse in flachen Gebieten geht.

17:21, schabernack

>>Die Niederländer haben im 17. und 18. Jahrhundert den Japanern beigebracht, "wie man Gebirgsflüsse zähmt".<<

Wirklich?

Wo haben die Niederländer sich dieses Knowhow denn angeeignet?

Cell Broadcasting ist eine Verbesserung, aber keine Ideallösung

so meine ich. In der vergangenen Starkregenkatastrophe wurde auch die Signalübermittlung der Handies unterbrochen, wie soll dann eine Sms einen Gefährdeten erreichen. Wenn der Opa abends ins Bett geht und das Handy liegt unten auf dem Wohnzimmertisch bekommt der Opa den Eingang der Sms nicht mit. Beim Ausfall der Stromversorgung können entleerte Handies nicht aufgeladen werden, Nachrichten können nicht mehr gelesen werden. Es gibt nach wie vor große Teile der Bevölkerung, die kein Handy besitzen oder das Handy nicht nutzen, an diesen Leuten geht die SMS Nachricht vorbei. Eine gute Empfangbarkeit sehe ich bei öffentlichen Radiostationen, da sie meistens sehr stabil und an sicheren Orten gebaut sind. Ein Batterieradio mit dicken Batterien kann lange Warnungen empfangen. Bei Sirenen und Lautsprecheranlagen ist wichtig, dass ihr Standort geschützt ausgewählt ist und eine ausreichende Anzahl für ein Gebiet eingeplant ist, damit bei Ausfall einzelner Stationen die Warnübermittlung ausreicht

17:23 von Anna-Elisabeth

«Heißt das, es würde auch auf meinem Museumsstück "Nokia" von 2003 funktionieren? (Liegt allerdings meistens ausgeschaltet auf dem Klavier.).»

Ja … es würde tröten … Ihr Museumsstück.
Solange Sie es nicht ausschalten.

"Cell Broadcast" unter anderem Namen gab es bereits 1997/98 in Tokyo.
Als es noch gar keine Smartphones gab.

@17:30 von fathaland slim

wg Niederländer zum Bau von Überflutungsschutz / Hochwasserschutz :

"... Weltweit tätig, wenn es um die Beherrschung des Meeres und die in dasselbe mündenden Flüsse in flachen Gebieten geht ..."

Nee. Ist falsch.
Erst mal richtig informieren ...

@Susi1960 - 16:59

"Mal davon abgesehen, das Elementarschädenversicherung nur Schäden durch Oberflächenwasser ersetzt, nicht durch über die Ufer getretene Flüsse."

Es gibt keine Elementarschädenversicherung an sich, weil sie eine Erweiterungsleistung der Gebäude- oder Hausratversicherung ist, was zusätzlich abzuschließen ist.

Zum Umfang gehören im Regelfall u.a. auch:

- Hochwasser
- Überschwemmung
- Starkregen (mehr als 15 Liter Wasser pro Quadratmeter in einer Stunde)
- Rückstau

Ausnahmen von diesen Leistungen gibt es in Regionen, wo die Gesellschaften aufgrund der Häufigkeit keine Versicherung anbieten oder dafür erhöhte Beiträge verlangen.

"Das bißchen Sireneninstandhaltung wäre der kleinste Posten."

Nicht unbedingt, weil Deutschland seit ca. 40 Jahren nicht mehr flächendeckend mit Sirenen ausgerüstet ist. Das wird auch in puncto Katastrophenschutz aktuell erst gerade wieder gefordert.

Am 26. Juli 2021 um 17:15 von 0_Panik

Im Übrigen sind die gefährdeten Zonen längst bei den Behörden bekannt, und können dort in den Unterlagen eingesehen werden.
Fragt sich nur, ob zuständigen die Behörden es (jetzt) zulassen würden ...
___
Es wurden etliche Anträge auf den Bau von Überflutungsanlagen/Rückhaltebecken u.ä. gestellt. Fast jedes Mal hat der BUND dagegen geklagt. Da war denn ein Biothopp gefährdet, dann ein unter Naturschutz stehender Hamster, eine seltene Salamanderart usw.
Selbst Umwelt- und Katastrophenschutz untereinander kommen ja nicht einmal klar.
Aber Hauptsache, immer darauf herumreiten, dass die Regierung, egal welche, immer alles und jedes falsch macht.
Gott, ist das nervig.

17:38, 0_Panik

>>@17:30 von fathaland slim
wg Niederländer zum Bau von Überflutungsschutz / Hochwasserschutz :

"... Weltweit tätig, wenn es um die Beherrschung des Meeres und die in dasselbe mündenden Flüsse in flachen Gebieten geht ..."

Nee. Ist falsch.
Erst mal richtig informieren ...<<

Dann lassen Sie doch mal ein oder zwei Links rüberwachsen.

@weingasi1 12:0

"Es war die SPD, die eine so lange Restlaufzeit wollte. Sie wurde übrigens in Zusammenarbeit mit den Grünen festgelegt."

Das ist unredlich.

Die Grünen wollten keinesfalls eine so lange Restlaufzeit. Auf diese Art von "Zusammenarbeit" zu schwadronieren und quasi zu unterstellen, die Grünen hätten diese lange Restlaufzeit gut gefunden und abgesegnet, ist diffamierend und "Fake News durch Halbwahrheiten"!

Anna-Elisabeth @17:05 von schabernack

Heißt das, es würde auch auf meinem Museumsstück "Nokia" von 2003 funktionieren? (Liegt allerdings meistens ausgeschaltet auf dem Klavier.)

Dazu fand ich auf der Seite des mdr:

"Man kann also einem Sendemast sagen: Bitte schicke diese Nachricht an alle Geräte, die in deinem Empfangsbereich sind." Die geht dann automatisch an alle Handys, die an diesem Mast angemeldet sind, nicht nur an Smartphones. Nur im Flugmodus funktioniert das nicht.

Technisch wäre es kein Problem, das Warnsystem einzuführen: Die Cell Broadcast-Technologie gibt es seit den 1980er-Jahren, alle Handys unterstützen sie standardmäßig.

"https://www.mdr.de/wissen/warnmeldung-aufs-handy-wie-funktioniert-cell-broadcast-100.html"

14:28 von werner1955

>>Unser Regierungen und MP haben das Klima, Banken, Euro, EU, Schuldenländer, Corona und viele Flüchtlinge gerrettet.<<

Wie kommen Sie zu der Annahme dass das Klima von irgend jemand gerettet worden sei?
Sie erleben doch gerade dass das nicht der Fall ist.

17:42, weingasi1

>>Am 26. Juli 2021 um 17:15 von 0_Panik
Im Übrigen sind die gefährdeten Zonen längst bei den Behörden bekannt, und können dort in den Unterlagen eingesehen werden.
Fragt sich nur, ob zuständigen die Behörden es (jetzt) zulassen würden ...
___
Es wurden etliche Anträge auf den Bau von Überflutungsanlagen/Rückhaltebecken u.ä. gestellt. Fast jedes Mal hat der BUND dagegen geklagt. Da war denn ein Biothopp gefährdet, dann ein unter Naturschutz stehender Hamster, eine seltene Salamanderart usw.
Selbst Umwelt- und Katastrophenschutz untereinander kommen ja nicht einmal klar.
Aber Hauptsache, immer darauf herumreiten, dass die Regierung, egal welche, immer alles und jedes falsch macht.
Gott, ist das nervig.<<

Ich weiß von keinem einzigen Rückhaltebecken in meiner Umgebung, gegen das der BUND geklagt hätte. Sie wurden hier in den letzten Jahren in großer Zahl gebaut.

@17:33 von fathaland slim 17:21, schabernack

//>>Die Niederländer haben im 17. und 18. Jahrhundert den Japanern beigebracht, "wie man Gebirgsflüsse zähmt".<<

Wirklich?

Wo haben die Niederländer sich dieses Knowhow denn angeeignet?//

Ich halte es prinzipiell für schlau, sich auch im Ausland umzusehen um von anderen zu lernen. In der SZ war gestern ein Artikel zum Thema "Katastrophenschutz -
Lernen von der Schweiz". Nicht nur beim Schutz, sondern auch bei der Organisation könnte man vielleicht "abgucken".

17:33 von fathaland slim / @schabernack

«>>Die Niederländer haben im 17. und 18. Jahrhundert den Japanern beigebracht, "wie man Gebirgsflüsse zähmt".<<

«Wirklich?
Wo haben die Niederländer sich dieses Knowhow denn angeeignet?»

Das, was die Niederländer auf Einladung nach Japan mitbrachten, war ihr großes Wissen um Wasser und Fließgeschwindigkeit. Das war (ohne Gebirge) schon für die ganzen Wassermühlen in den Niederlanden sehr wichtig.

Das, was sie den Japanern als Prinzip von Wasserbau weiter gaben, war die Erkenntnis:

»Ihr müsst versuchen, die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren, und wenn der Fluss über die Ufer tritt, möglichst viel Wasser "weg zu kanalisieren" von besonders bedrohten Stellen am Fluss.»

Das ist man dann gemeinsam angegangen.
Und der Chef-Wasserbauer hat noch gesagt:

»Ihr habt keine Flüsse … ihr habt Wasserfälle.»

Ist so in quasi ganz Japan, wo es nicht einen richtig großen Fluß gibt.
Dieses Prinzip: "Fließgeschwindigkeit mindern" mit Bauwerken ist das Herz vom Hochwasserschutz Tokyo.

von weingasi1 17:26

Ja, wenn daß so in Ordnung sein soll ? Dann verabschiedet man sich aber sowohl aus dem Klimaschutz, der Begrenzung von CO2.
Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend.
Und "Unternehmen müssen Gewinne generieren, im vorliegenden Fall immer noch aus Kohle und Kernenergie" ? Greenpeace-Studie: "RWE-vom Winde verweht".

@17:47 von Kaneel und schabernack

Danke für die Info und den Link.

Ich werde mir wohl ohnehin ein neues Handy zulegen müssen. Dauernd eingeschaltet macht der Akku von meinen Nokia dann doch nicht mehr mit.

rer Truman Welt

Ich glaube, 2 Monate vor der Bundestagswahl sollten keine grundlegenden Dinge mehr entschieden werden, das macht keinen Sinn. Sie würden oder werden in wenigen Monaten eh mit hoher Wahrscheinlichkeit geändert.

@17:54 von schabernack 17:33 von fathaland slim

//Das, was die Niederländer auf Einladung nach Japan mitbrachten, war ihr großes Wissen um Wasser und Fließgeschwindigkeit. Das war (ohne Gebirge) schon für die ganzen Wassermühlen in den Niederlanden sehr wichtig.

Das, was sie den Japanern als Prinzip von Wasserbau weiter gaben, war die Erkenntnis:

»Ihr müsst versuchen, die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren, und wenn der Fluss über die Ufer tritt, möglichst viel Wasser "weg zu kanalisieren" von besonders bedrohten Stellen am Fluss.»//

Wieder was gelernt. Danke für diesen interessanten Einblick.

@Am 26. Juli 2021 um 16:59 von fathaland slim

ZItat: "Sie waren aber nicht lokal eingrenzbar. für gottgleich hält man Meteorologen nur dann, wenn man diese Wissenschaft nicht ansatzweise versteht."

Ja. Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "die" Wissenschaft.

Guter Punkt!

Wetter aktuell

Die Sonne scheint, es regnet (Regenbogen schon zu sehen) und nicht allzu weit entfernt donnert es. Kann sein, dass ich meinen PC demnächst ausschalte.

@Blitzgescheit 18:13

"Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "die" Wissenschaft."

Jetzt muss ich doch mal ganz direkt nachfragen und kann nur hoffen, dass die Moderation das L-Wort diesmal durchgehen lässt: Warum lügen Sie?

um 18:19 von Anna-Elisabeth

>>
Die Sonne scheint, es regnet (Regenbogen schon zu sehen) und nicht allzu weit entfernt donnert es. Kann sein, dass ich meinen PC demnächst ausschalte.
<<

Der PC ist gegen elektromagnetische Felder besser geschützt, wenn er eingeschaltet bleibt ... Hauptsache, Ihr Überspannungsschutz ist installiert.

17:57 von Bernd Kevesligeti

«Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend.»

Heizen mit Regenerativer Energie wird erst dann großflächig interessant und von den Kosten vertretbar, hätte man H2 aus Wind, Sonne, oder Wasser erzeugt.

Lokal geht das auch mit Blockheizkraftkessel im Einfamilienhaus und Heizung mit Strom aus Photovoltaik. Aber eben noch nicht für größere Mietshäuser, nicht für Fernwärme.

Ein zu 100% mit "Green H2" beheiztes, beklimatisiertes, und zu bekochendes Prestige-Pilotprojekt ist das Olympische Dort zu Tokyo 2020. Ist Olympia vorbei, können sich die 66% Käufer + 33% Mieter der Wohnungen über dieses H2-Projekt freuen.

Auch die Kindergärten und die Schulen in diesem neuen kleinen Stadtteil direkt am Hafen mit der tollen Lage und Aussicht und Verkehrsanbindung.

One Small Hotspot for Prestige.
Aber er zeigt, was möglich ist, wenn man das auch will.
Man hat ja extra Windräder für dieses Green H2 gebaut + Betten aus Pappe.

@18:09 von Meinung zu unse... rer Truman Welt

//Ich glaube, 2 Monate vor der Bundestagswahl sollten keine grundlegenden Dinge mehr entschieden werden, das macht keinen Sinn. Sie würden oder werden in wenigen Monaten eh mit hoher Wahrscheinlichkeit geändert.//

Sollen die einfach untätig bleiben, nur weil Wahlen sind? Denkarbeit lohnt sich immer. Man muss ja nicht alles gleich fertig in Tüten packen.

von schabernack 18:26

Ein Beitrag, doch was bringt er ? Wieder
JAP in Endlosschleife. RWE kommt nicht so gut. Sagt jedenfalls Greenpeace in einem Bulletin. Nicht viel mit Klimaanstrengungen gegen CO2.

@fathaland slim - Hochwasserrückhaltebecken

16:59 von fathaland slim:
"Wenn innerhalb weniger Stunden mehr als 100L Wasser auf den Quadratmeter niederprasseln, dann lässt sich das nicht beherrschen. Jede Rückhaltemaßnahme versagt."

Die Hochwasserrückhaltebecken sind für genau solche Ereignisse konzipiert. Sie nehmen in kurzer Zeit große Wassermassen auf und geben diese langsam wieder ab.

Jeder am Hang zurückgehaltene Kubikmeter Wasser senkt den Pegel im Tal.

@18:26 von schabernack 17:57 von Bernd Kevesligeti

//Man hat ja extra Windräder für dieses Green H2 gebaut + Betten aus Pappe.//

Betten aus Pappe stelle ich mir aus hygienischer Sicht etwas problematisch vor. Oder gibt es auch umweltfreundliche Lacke? Mann will/muss ja auch mal was abwischen können.

@18:37 von Bernd Kevesligeti von schabernack 18:26

//Ein Beitrag, doch was bringt er ? Wieder
JAP in Endlosschleife.//

Na und? Ich find's interessant.

@sikgrueblerxyz - Der Regen stört keinen Handyempfang.

17:34 von sikgrueblerxyz:
"In der vergangenen Starkregenkatastrophe wurde auch die Signalübermittlung der Handies unterbrochen, wie soll dann eine Sms einen Gefährdeten erreichen."

Es dauert einige Zeit, bis sich der im Gebirge gefallene Starkregen im Tal versammelt hat. Solange die Infrastruktur noch steht, sollte auch das Handynetz funktionieren.

Für nächtliche Katastrophen wären Sirenen aber weitaus besser. Oder halt wie ganz früher die Kirchenglocken.

@nie wieder spd, 14:50 Uhr

"Das Gesundheitssystem vor die Wand gefahren, das Rentensystem, das Bildungssystem, die Migrations - und Integrationspolitik und die Pandemiepolitik sowieso (...)."
Wie begründen Sie Ihre Einschätzung? Die Renten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und nach der Pandemie werden die Rentner starke Zuwächse bekommen. Das Gesundheitssystem hat sich als sehr stabil erwiesen, Patienten aus ITA und FRA wurden mitversorgt. Jeder Schüler findet in D eine adäquate Schule, die duale Ausbildung gilt international als vorbildlich. Die Zahl an Migranten ist deutlich zurückgegangen, auch dank der von Kanzlerin Merkel initierten Verträge mit den nordafrikanischen Staaten. In welchem Staat leben Sie also? Unser Land ist kein Paradies, aber dennoch verdammt lebenswert, finden Sie nicht? Nur die AFD will alles schlechtreden, um politische Vorteile daraus zu ziehen. Ein klein wenig Patriotismus wäre nicht schlecht...!

18:37 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Ein Beitrag, doch was bringt er ? Wieder
JAP in Endlosschleife. RWE kommt nicht so gut. Sagt jedenfalls Greenpeace in einem Bulletin. Nicht viel mit Klimaanstrengungen gegen CO2.»

Manchmal denkt man ja, Sie könnte evtl. auch mal was anderes interessieren außer Genörgel an RWE. Das ist aber immer wieder jedes Mal ein Trugschluss, dass Sie überhaupt an einer Welt in größerem Maßstab interessiert sind als die Welt, die der Radius Ihrer Untertasse begrenzt.

Der letzte meiner Beiträge direkt an Sie war ein freundlicher Anknüpfungspunkt an Ihre Anmerkung zum Heizen mit Regenerativer Energie. Ohne Einschränkug des von Ihnen Geschriebenen, ohne Kritik daran.

Andere meiner Beiträge waren zu Wasserbau ganz allgemein, zu den Niederländern, zu "Cell Broacast", zum Hochwasserschutz in der Stadt Köln.

Gehört alles im etwas weiterem Sinn zum Thema: "Besser warnen".
Sie sind wieder mal derjenige, der das auf Genöle gegen RWE beschränkt sehen möchte.

Nur Agitation um der Ideologie willen.

@Am 26. Juli 2021 um 18:24 von DrBeyer

Zitat: ""Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "der" Wissenschaft."

Jetzt muss ich doch mal ganz direkt nachfragen und kann nur hoffen, dass die Moderation das L-Wort diesmal durchgehen lässt: Warum lügen Sie?"

Ich lüge nicht.

Wie kommen Sie denn auf solch einen Unsinn?

18:40 von Anna-Elisabeth

Betten aus Pappe stelle ich mir aus hygienischer Sicht etwas problematisch vor. Oder gibt es auch umweltfreundliche Lacke? Mann will/muss ja auch mal was abwischen können.»

Die Betten aus Pappe sind nur für die Olympioniken für deren Zeit im Olympischen Dorf. Danach werden die Betten geschreddert, und aufgekocht als Papierrohstoff zu Recycling-Papier verarbeitet.

@Blitzgescheit um 14:56

>THW, BW und DRK<

Sind am Tag 0 dort eingetroffen. Ihr "Ein Paar Tage später" ist eine durchsichtige Unverschämtheit die aber klar die Glaubwürdigkeit ihres Beitrags herausstellt.

@Blitzgescheit, 14:56 Uhr

Zum erstenmal stimme ich einem Kommentar von Ihnen und der Distanzierung von der Querdenker-Bewegung vollumfänglich zu. Bei einer derartigen Katastrophe sollte es weder Rechte noch Linke, weder Querdenker noch Starrköpfe, Deutsche noch Migranten geben. Alle sollten mithelfen, das Leid der Menschen zu lindern.

von schabernack 18:54

Aber das ist doch bezeichnend: Konzernkritik ist "Genöle". Das hören Sie eben besonders ungern. Was bitte tut da Greenpeace ? Oder der BUND ? Oder die Bewohner der Dörfer, die noch für die Kohle weg sollen ?

@ Zitat: "Heizen mit

@
Zitat:
"Heizen mit Regenerativer Energie wird erst dann großflächig interessant und von den Kosten vertretbar, hätte man H2 aus Wind, Sonne, oder Wasser erzeugt."

Was ist denn das für ein Käse?
Seit wann haben z.B. Wärmepumpen - die in Japan seit den 50er Jahren zum Heizen genutzt werden - etwas mit Wasserstoff zu tun?
Antwort darauf -> absolut nix!
Ich hatte selbst mit solchen Geräten in den 90er Jahren einige Anlagen gepalnt und gebaut
Hersteller der Wärmepumpen -> Mitsubishi Schwer-Ind.
und natürlich beschäftigt man sich dann damit die im Herstellerland selbst solche Geräte von den dortigen Anwendern eingesetzt werden.

@Blitzgescheit, 14:59 Uhr

Man wird die Vorkommnisse und mögliche Versäumnisse lückenlos aufklären müssen. Freilich gibt es in regelmäßigen Abständen Meldungen über Starkregen und Unwetterwarnungen. Meist erweisen sich diese Mittelungen als Fehlalarm oder weitaus weniger gravierend. Wollte man aufgrund dessen Menschen evakuieren und kurze Zeit später wieder zuhause absetzen, würden die Bürger solche Meldungen nicht mehr ernst nehmen. In der Kürze der Zeit wäre vorliegend eine solche Evakuierung ohnehin kaum umsetzbar gewesen, auch aufgrund der ungenauen Lokalisierung des Ereignisses. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass es auch aufgrund des Klimawandels verstärkt zu Naturkatastrophen kommen wird. Die Schutzmaßnahmen müssen optimiert, die Bürger in gefärdeten Regionen sensibilisiert werden.

@ 18:39 von Nachfragerin

Im Grunde genommen haben Sie beide Recht ... aber Ol' Fatha ein wenig mehr.

Genau zu diesem Zweck wurde letztes Jahr bei uns am Dorfrand ein großzügig dimensioniertes Rückhaltebecken gebaut.

Gegen 18 Uhr war es so gut wie voll ... die Äcker darüber auch schon fast.

Gegen 21:00 fiel ein fataler letzter Tropfen von Himmel, die Äcker konnten das viele Wasser nicht mehr halten und es rauschte in einer Welle, die über das Rückhaltebecken hinwegschwappte und es beschädigte, hangabwärts.

Die beiden abwärts führenden Straßen verwandelten sich in Wildbäche die bis 00:30 strömten.

Das Wasser brachte natürlich auch die obersten cm Ackerboden mit in unsere Keller und Häuser.

Es war kein Starkregen der hier niederging, das war es die anderthalb Tage vorher. Danach war es als würde ein Ozean vom Himmel fallen.

Gegen diese Regenmassen gibt es keine Vorkehrungen.

Ich lebe knapp 10 km von Bad Münstereifel (Titelbid) entfernt. Zum Glück in einer etwas höheren Lage.

Gruß, zopf.

18:13, Blitzgescheit

>>@Am 26. Juli 2021 um 16:59 von fathaland slim
ZItat: "Sie waren aber nicht lokal eingrenzbar. für gottgleich hält man Meteorologen nur dann, wenn man diese Wissenschaft nicht ansatzweise versteht."

Ja. Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "die" Wissenschaft.

Guter Punkt!<<

Ich bin studierter Biologe. Also für die von Ihnen beschriebene Klientel gottgleich?

Das wüsste ich aber.

Und ja, auch ich spreche undifferenziert von "der" Wissenschaft.

18:39, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Hochwasserrückhaltebecken
16:59 von fathaland slim:
"Wenn innerhalb weniger Stunden mehr als 100L Wasser auf den Quadratmeter niederprasseln, dann lässt sich das nicht beherrschen. Jede Rückhaltemaßnahme versagt."

Die Hochwasserrückhaltebecken sind für genau solche Ereignisse konzipiert. Sie nehmen in kurzer Zeit große Wassermassen auf und geben diese langsam wieder ab.

Jeder am Hang zurückgehaltene Kubikmeter Wasser senkt den Pegel im Tal.<<

Ich habe den Eindruck, Sie machen sich nicht klar, von welchen Wassermassen ich rede. Für die ist kein mir bekanntes Rückhaltebecken konzipiert.

@Blitzgescheit 18:57

"Ich lüge nicht.

Wie kommen Sie denn auf solch einen Unsinn?"

Ich habe einfach nur Ihren "Beitrag" gelesen, der mit der Realität nicht das geringste zu tun hat, was Sie auch ganz genau wissen.
Ich werde auf den Unsinn auch nicht weiter eingehen, wollte es nur nicht unwidersprochen stehenlassen.

18:37 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 18:26

«Ein Beitrag, doch was bringt er ?»

Ein Beitrag, ein kleines Dorf mit für Olympia ± 10.000 Wohneinheiten mit H2 energie-versorgt zu bauen, das nach Umbau mit Wohnungs-Vergrößerung ± 6.000 Wohneinheiten haben soll für permanentes Wohnen.

Das bringt Erkenntnisgewinn für Machbares, Kosten, Problematik für die Zukunft. Wer das nicht will, heize bis zu Sankt Nimmerlein mit Briketts aus Braunkohle, und Klütten aus Steinkohle.

Selbst das große Wort führen, man müsse so schnell wie mögl. weg von Kohle als Energieträger. Wird aber irgendwo auf der Welt ein Projekt gestartet, das in Richtung zuküntfiger Möglichkeiten weist. Fällt Ihnen dann dazu gar nichts anderes ein, als nun auch noch das zu bejammern mit: "… was bringt das …?". Au weia.

Für Hochwasser an Ahr und Erft bringt das Dorf in Tokyo erst mal direkt gar nix. Aber es hilft, ein wenig weniger CO2 in die Atmosphäre der Erde zu blasen. Das CO2 in der Erdatmosphäre ist ein gemeinsames CO2 der Menschheit.

Das wissen Sie doch auch …

19:23 von fathaland slim

Ab und zu kann ich ihren Kommentaren sogar etwas abgewinnen.

@Am 26. Juli 2021 um 19:23 von DrBeyer

Zitat: "Ich habe einfach nur Ihren "Beitrag" gelesen, der mit der Realität nicht das geringste zu tun hat, was Sie auch ganz genau wissen.
Ich werde auf den Unsinn auch nicht weiter eingehen, wollte es nur nicht unwidersprochen stehenlassen."

In welchem Punkte soll mein Kommentar "mit der Realität nicht das geringste zu tun" haben.

Lügner ist derjenige, der leere Behauptungen aufstellt, die er nicht belegen kann.

Klar, dass Sie insofern nicht näher darauf eingehen wollen/können und stattdessen andere vage und ohne Belege der Lüge bezichtigen.

Logisch.

@fathaland slim 19:23

Ich habe gehört, dass die Rückhalteeinrichtungen für 100jährige Ereignisse ausgelegt sind.

Dass das, was da runterkam, mindestens ein solches Ereignis war, ist mir klar. Was mir nicht klar ist: Ging es darüber hinaus? Und falls ja: Geschätzt wie sehr?

@Am 26. Juli 2021 um 19:20 von fathaland slim

Zitat: "Und ja, auch ich spreche undifferenziert von "der" Wissenschaft."

So spricht aber keiner, der etwas von wissenschaftlicher Arbeitsweise versteht.

Denn einen Beleg erbringt man nicht dadurch, indem man sagt: das sagt "die" Wissenschaft so. Damit kam man vielleicht bei einem Stammtisch und grünen Parteitagen punkten.

Echte Wissenschaftler argumentieren indes auf Basis empirischer Evidenzen, wissenschaftlicher Methode und Experimenten.

@Bernd Kevesligeti um 17:57

>Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend.<

Noch nicht.
Was unter anderem daran liegt das der Ausbau gedrosselt und die dahinterstehende Industrie ( aus ideologischen Gründen) abgewürgt wurde.
Nichts was sich nicht beheben liesse; zumal es jetzt schon günstiger ist als geschenkte Kohle, von Atomkraft ganz zu schweigen; die hat sich immer nur gelohnt wenn der Staat alle Rechnungen bezahlt.

19:31, Barbarossa 2

>>19:23 von fathaland slim
Ab und zu kann ich ihren Kommentaren sogar etwas abgewinnen.<<

Das Kompliment gebe ich gern zurück. Ich habe durchaus gelegentlich mal Kommentare von Ihnen gelesen, denen ich etwas abgewinnen konnte.

19:34, Blitzgescheit

>>@Am 26. Juli 2021 um 19:20 von fathaland slim
Zitat: "Und ja, auch ich spreche undifferenziert von "der" Wissenschaft."

So spricht aber keiner, der etwas von wissenschaftlicher Arbeitsweise versteht.

Denn einen Beleg erbringt man nicht dadurch, indem man sagt: das sagt "die" Wissenschaft so. Damit kam man vielleicht bei einem Stammtisch und grünen Parteitagen punkten.

Echte Wissenschaftler argumentieren indes auf Basis empirischer Evidenzen, wissenschaftlicher Methode und Experimenten.<<

Sehen Sie? Genau das meine ich mit "die Wissenschaft". Leute, die dies nicht tun, bezeichne ich nicht als Wissenschaftler.

19:14 von Miauzi / @schabernack

«Zitat:
"Heizen mit Regenerativer Energie wird erst dann großflächig interessant und von den Kosten vertretbar, hätte man H2 aus Wind, Sonne, oder Wasser erzeugt.»

«Was ist denn das für ein Käse?»

Mit welcher Energieform macht Ihr Quark das Wasser zum Heizen denn warm? Mit Holz, mit Klütten, mit Öl, mit Gas? Oder wie denn sonst anders zauberhaft von Geisterhand …?

«Seit wann haben z.B. Wärmepumpen - die in Japan seit den 50er Jahren zum Heizen genutzt werden - etwas mit Wasserstoff zu tun?
Antwort darauf -> absolut nix!»

Es gibt ganz tolle Pumpen, die können Wasser jederTemparatur von A nach B pumpen. Auch Wasser kurz oberhalb vom Gefrierpunkt. Da zieht man sich aber besser Mantel + Mütze an, hat man so'n Wasser in der Heizung drin.

Selbst wenn Wärmepumpen Abwärme nutzen. Muss es erst mal eine Primärenegie gegeben haben, die die Wärme überhaupt erzeugte. Das von oben … oder evtl. auch H2.

Mal wieder den Griesgram gefrühstückt.
Und den ganzen Tag danach mies gelaunt …

@ DrBeyer um 18:24

Es ist wohl Gewohnheit.

von schabernack 19:27

Ja, selbst das große Wort führen ? Wer tut das nur ? Und dem Erkenntnisgewinn, dem sollte man sich nicht entgegenstellen. Besonders nicht, wenn in der eigenen Region ein Akteur weiter an Kohle & Kernkraft festhält. Nicht viel " machbar" mit dem.
Und richtig, daß historisch in die Atmosphäre geblasene CO2, es ist daß Erbe der Menschheit. Nur dieses Erbe, manche taten da sehr viel für dessen Produktion(vielleicht der globale Norden) .

19:05 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Aber das ist doch bezeichnend: Konzernkritik ist "Genöle". Das hören Sie eben besonders ungern. Was bitte tut da Greenpeace ? Oder der BUND ? Oder die Bewohner der Dörfer, die noch für die Kohle weg sollen ?»

Ich schrieb ausrücklich Ihnen heute früher bereits 1.000 Zeichen zum Kohleausstieg, zu den Dörfern, zu RWE. Warum ich denke, es wird gar nicht bis 2038 dauern bis zum Ende der Braunkohleförderung. Das werde ich nicht noch mal aufwärmen, weil mir so was zu doof ist.

RWE ist einer der 4 großen Energiekonzerne, die in DEU Strom erzeugen. Mit verschiedenen Trägern von Primärenergie von (noch) Uran + Kohle, aber auch bereits Wind- und Solarenergie. Das wird sich auch nicht ändern, kommt perspektivisch noch "Green H2" dazu.

Es wird auch küftig nicht ohne The Big Energy Four gehen mit Energie + Strom in DEU. Das ewige: "Die Kohle und die Dörfer" plus RWE der Schurke ist planlos un kleinkarriert.

Das ist aber nicht der Weg in eine bessere Energie-Zukunft mit Vorstellungskraft.

@ schabernack um 19:45

>Selbst wenn Wärmepumpen Abwärme nutzen. Muss es erst mal eine Primärenegie gegeben haben, die die Wärme überhaupt erzeugte. Das von oben … oder evtl. auch H2.<
.
Die ersten die ich gesehen habe nutzten flache Geothermie.
Geringe Temperaturdifferenzen die durch Wärmetauscher hochpotenziert werden bis man es im Haus Kuschelig warm machen kann. Funktioniert im Sommer auch zum Kühlen.

Am 26. Juli 2021 um 19:32 von Blitzgescheit

Zitat: Lügner ist derjenige, der leere Behauptungen aufstellt, die er nicht belegen kann.

Das ist nicht die Definition des Begriffs "Lügner"

@ Blitzgescheit um 18:13

>>@Am 26. Juli 2021 um 16:59 von fathaland slim
ZItat: "Sie waren aber nicht lokal eingrenzbar. für gottgleich hält man Meteorologen nur dann, wenn man diese Wissenschaft nicht ansatzweise versteht."

Ja. Deswegen werden Metereologen und andere Naturwissenschaften von den Grünen_r_s_in_* als gottgleich angesehen und man spricht undifferenziert und schwammig von "die" Wissenschaft.

Guter Punkt!<<<

Aber sie waren es doch der um 14:59 von "von gottgleichen Metereologen" sprach .
??
Sind sie am Ende ein Verkappter Grüner der dafür bezahlt wird die AfD lächerlich zu machen?

Zitat: "Welche Energie zum

Zitat:
"Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend."

was totaler Schwachsinn ist - Umweltenergie die mittels Wärmepumpen genutzt wird - ist ausreichend vorhanden - weilt über Faktor 10

und nichts aber auch gar nichts spricht dagegen zuerst einmal den Wärmeverbrauch durch (geeignete) DÄMM-MASSNAHMEN zu mindern
bei Neubauten kann man seit 30 Jahren soweit gehen das man faktisch gar keine heizung mehr benötigt - so etwas nennt sich "Passivhaus"
An deren Entwicklung habe ich zusammen mit einem Leipziger Ing.Büro mitgearbeitet - wie noch dutzende andere Ing.Büros, Baufirmen und Hersteller (z.B. geeignete Fenster)
Hier in Berlin an der Bau-Ing.-Kammer habe ich sogar Lehrgänge vor anderen Ing. und Architekten dazu gehalten.

@zopf - 19:19

"Es war kein Starkregen der hier niederging, das war es die anderthalb Tage vorher. Danach war es als würde ein Ozean vom Himmel fallen.

Gegen diese Regenmassen gibt es keine Vorkehrungen."

Das wurde auch in einem Beitrag deutlich, wo ein Versicherer die Überflutungsgefährdungen kategorisiert auf einer Karte gezeigt hat. Da gab es 9 Einstufungen für die Schadensbewertung je nach Fluthöhe.
Was da am 14. und 15. Juli vom Himmel kam war so verheerend, dass es selbst von der höchst anzunehmenden Stufe dieser Karte gar nicht mehr erfasst werden konnte.

Ich kann Ihnen und den vielen Betroffenen sowie den Helfern nur viel Kraft für den langen Atem für die Bewältigung dieser Katastrophe wünschen.

Insbesondere wurde heute nochmal deutlich, welche Tonnen an Müllbergen sich da aufgetürmt haben, wo eine rasche Beseitigung in der gebotenen Zügigkeit (Seuchengefahr) ebenfalls an seine Grenzen stößt.

Zitat: "Ich habe den

Zitat:
"Ich habe den Eindruck, Sie machen sich nicht klar, von welchen Wassermassen ich rede. Für die ist kein mir bekanntes Rückhaltebecken konzipiert."
macht sie sich auch nicht - denn sie hat so etwas noch nie im Original gesehen
oder
sich beruflich damit beschäftigt wie man so etwas konzipiert

aber an der Havel weiss man ja wie man so etwas für Mittelgebirge plant - mit sicherheit
*ironie aus*

von schabernack 20:04

Da sind die Präferenzen ja klar: Der Weg in eine "bessere Energie-Zukunft" also mit RWE(nur 21 % aus regenerativen) und mit Dörferräumung. Mit Ökologie nichts. Mit den Menschen im Revier auch nichts. Auch im Widerspruch zur Klimabewegung, on Fridays oder BUND. Was soll da noch gesagt werden ?

20:04 von Der Lenz

«Die ersten [Wärmepumpen] die ich gesehen habe nutzten flache Geothermie.
Geringe Temperaturdifferenzen die durch Wärmetauscher hochpotenziert werden bis man es im Haus Kuschelig warm machen kann. Funktioniert im Sommer auch zum Kühlen.»

Für Einfamilienhäuser, oder kleine Häuser mit nur wenigen Wohneinheiten gibt es das heute bereits mit viel besserem Wirkungsgrad als einst. Habe ich weiter oben unpräzise: "Blockheizkraftkessel" genannt.

Das geht aber nicht für Fernwärme, so man als Land nicht Island heißt, wo Geothermie die Hauptquelle für Heizen und Stromerzeugung ist.

Perspektivisch hierzulande könnte "Green H2" Gas als Energieträger für Wohnungsheizungen mit separater Installation in der Wohnung ersetzen.

Unser Gasversorger GEW in Köln hat uns benachtichtigt, Heizthermen werden überprüft. Wenn nötig, seien sie umzurüsten für Gasversorgung ab 09/2023. Die dann prinzipiell auch mit H2 erfolgen können sollen würde wäre.

Außer Benachrichtigung ist aber noch nichts geschehen.

@ Blitzgescheit

Was wird denn den " Aktivisten aus dem sogenannten Querdenken-Umfeld" konkret vorgeworfen, dass die Politik so generös darüber entscheidet, dass aus ideologischen Gründen den Menschen vor Ort diese Hilfe nicht zuteil werden soll?

Dass die Querdenker nicht wirklich helfen, sondern dass es da eben nur um Indoktrination geht, ist jetzt nicht allzu schwer zu begreifen.

@Schabernack, Zitat: "Das

@Schabernack,
Zitat:
"Das geht aber nicht für Fernwärme, so man als Land nicht Island heißt, wo Geothermie die Hauptquelle für Heizen und Stromerzeugung ist."

natürlich geht das auch für Fernwärme!
Pilotprojekt dazu gab es schon Ende der 80er Jahre in Neubrandenburg - da wurde geothermische Wärme aus einer Aquifere mit Hilfe von Wärmepumpen (spezielle konzipiert) auf das nötige Temperatur-Niveau der städtischen Fernwärme "transformiert"
Nahwärmenetze - da kann man auch mehrere tausend Wohneinheiten versorgen - lassen sich ebenfalls mittels Geothermie betreiben.
Dazu Pilotprojekt in Waren (an der Müritz) mit 1000 WE - direkte Auskopplung aus einer ca. 1000 Meter tiefen Aquifere.
Für ca. 30 mittlere Städte im Norden der DDR waren zum deren Ende die Erkundungsbohrungen abgeschlossen - deren Neubaugebiete sollten alle aus der Geothermie versorgt werden.
Geologisch geht das überall im Norden von Gesamt-Deutschland bis an den Nordrand der Mittelgebirge.

20:25 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 20.04

«Da sind die Präferenzen ja klar: Der Weg in eine "bessere Energie-Zukunft" also mit RWE(nur 21 % aus regenerativen) und mit Dörferräumung. Mit Ökologie nichts. Mit den Menschen im Revier auch nichts. Auch im Widerspruch zur Klimabewegung, on Fridays oder BUND. Was soll da noch gesagt werden ?»

Gar keine Präferenzen sind klar, schon gar nichts kann man mehr sagen.
Weil Sie sowieso nichts verstehen wollen oder können.

RWE wird nicht zerschlagen werden, auch wenn Radikalinskis wie Sie das sehr gerne so hätten. 21% regenerativ bei RWE ist heute, da ist auch Strom aus Uran noch mit dabei. Ab Ende 2022 gibt es in Deutschland keine AKW mehr im Netz zur Stromerzeugung.

Auch bei RWE wird der Anteil regenerativ ansteigen. Obwohl ich es viel lieber sähe, wäre Stromerzeugung hierzulande schon längst weit mehr dezentral bspw. mit Stadtwerken im Besitz der Kommunen. Für Heizen gilt dann das Gleiche.

Das verstehen Sie aber nie, da Sie sich immer und immer nur in die Großkonzerne verbeißen.

@ Blitzgescheit

Die entscheidende Frage bleibt ... wieso wurden die Bürger nicht vorgewarnt.

Jeder, der auch nur mit einem Ohr den Wetterbericht gehört hatte, war vorgewarnt.


Sonst hängt man doch auch an den Lippen von gottgleichen Metereologen.

Den Frust auf die Meteorologie, wenn das Wetter mal nicht passt, habe ich nie verstanden.

@zopf - Ein überlastetes Becken ist besser als keins.

19:19 von zopf:
"Genau zu diesem Zweck wurde letztes Jahr bei uns am Dorfrand ein großzügig dimensioniertes Rückhaltebecken gebaut. Gegen 18 Uhr war es so gut wie voll ... die Äcker darüber auch schon fast."
> Das klingt nach einem vernünftigen Hochwasserschutz. Auch wenn das Becken und die Äcker überlastet waren, haben sie viel Wasser aufgenommen, das nicht durch den Ort fluten konnte.

"Das Wasser brachte natürlich auch die obersten cm Ackerboden mit in unsere Keller und Häuser."
> Irgendwo wurden mal die Keller vorsorglich mit klarem Wasser geflutet, um den Schlamm draußen zu halten. Aber dafür fehlte in diesem Fall sicherlich die Zeit.

"Ich lebe knapp 10 km von Bad Münstereifel (Titelbild) entfernt. Zum Glück in einer etwas höheren Lage."
> Meiner Meinung nach sollte man beim Wiederaufbau die unmittelbare Nähe zum Fluss meiden. Je mehr Platz für's Wasser bleibt, desto geringer sind die Schäden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

@schabernack Zitat: "Perspekt

@schabernack
Zitat:
"Perspektivisch hierzulande könnte "Green H2" Gas als Energieträger für Wohnungsheizungen mit separater Installation in der Wohnung ersetzen."

was aber volkswirtschaftlicher Blödsinn ist
in NRW existiert ja nicht ohne Grund seit den 30er Jahren eine H2-Ferngastrasse
diese versorgt die Chemie-Industrie - der grösste Verbraucher von H2-Gas
das wird - wie Ihnen ja sicherlich bekannt ist - derzeit aus Erdgas gewonnen - früher wurde das H2 aus dem Stadtgas "abgeschieden"
würde man die deutsche Chemie-Industrie mit "grünen" H2-Gas versorgen hätte das eine CO2-Einsparung zur Folge wie die Umstellung der gesamten Erdgas-Hausbeheizung auf "grünes" H2
nur lässt sich dies wesentlich einfacher von der nötigen Leitungsinfrastruktur her bewerkstelligen

@fathaland slim, 19:47, Barbarossa 2, 19:31

Ich finde es großartig und sehr ermutigend, wenn man sich trotz aller politischer und inhaltlicher Gegensätze derart respektvoll austauscht. Ich hoffe, Sie finden viele Nachahmer!

@ Bernd Kevesligeti

Welche Energie zum Heizen sollen denn die Leute nutzen ? Am besten Erneuerbare, aber die gibt es nicht ausreichend.

Die Sonne strahlt in einer Sekunde mehr Energie ab, als auf der Erde seit Beginn der Industrialisierung umgewandelt wurde. Und sie wird das auch in 2 Milliarden Jahren noch tun.

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@Am 26. Juli 2021 um 20:54 von Ken Jepson

Zitat: "Die entscheidende Frage bleibt ... wieso wurden die Bürger nicht vorgewarnt.

Jeder, der auch nur mit einem Ohr den Wetterbericht gehört hatte, war vorgewarnt."

Von mir aus.

Wie erklären Sie sich dann, dass so viele Menschen unvorbereitet waren?

Wäre es denn zu viel verlangt, rechtzeitig einen Katastrophenalarm zu starten? Warum wurden denn die Sirenen abmontiert? Gibt es dafür einen technischen Grund?

@Am 26. Juli 2021 um 20:45 von Ken Jepson

ZItat: "Dass die Querdenker nicht wirklich helfen, sondern dass es da eben nur um Indoktrination geht, ist jetzt nicht allzu schwer zu begreifen."

Meines Wissens nach haben die Querdenker nicht mit ihrem politischen Ansichten geworben. Aus dem Artikel des SWR geht auch nur hervor, dass sie nicht die ausreichende Qualifikation als Kinderbetreuer hatten, um ein Familienzentrum zu führen.

von schabernack 20:51

Kommen Sie mal vom Ross herunter. Und "dezentral", was für eine Nebelkerze soll das sein ? Stadtwerke im Besitz von Kommunen, ja schön: Köln ist gerade dabei die Rheinergie AG zumindest teilweise an die Westenergie zu veräußern (EON-Tochter,Börsennotiert).

Und "regenerativ" bei RWE wird steigen, aber nicht ohne gesellschaftlichen Druck etc. Alles in allem könnten Sie glatt im Aufsichtsrat....

von wieder SPD 21:02

Eine echte Erkenntnis. Nur muss jetzt auch noch dargelegt werden, wem die Sonne gehört.

20:46 von Miauzi / @schabernack

»natürlich geht das auch für Fernwärme! … Pilotprojekt dazu gab es schon Ende der 80er Jahre in Neubrandenburg - da wurde geothermische Wärme aus einer Aquifere mit Hilfe von Wärmepumpen (spezielle konzipiert) auf das nötige Temperatur-Niveau der städtischen Fernwärme "transformiert" … Geologisch geht das überall im Norden von Gesamt-Deutschland bis an den Nordrand der Mittelgebirge.»

Schön wenn außer Bohren nach Geothermie nix anderes geschieht.
"Hebungsrisse in Staufen im Breisgau" wegen Bohren nach Geothermie sind gar nicht toll. Vor allem so gar nicht toll für die Einwohner der Stadt Staufen.

Der Großteil der Bevölkerung in DEU wohnt im Süden und im Westen. Unterhalb vom Weißwurstäquator, und westlich unterhalb des imaginären Kölschäquators Mittelgebirge.

Ein Pilot fliegt ein Flugzeug, und die Flugzeugflotte Geothermie ist für DEU alternativ Wunschdenken oder Illusion. Schön isses mit Energie direkt aus der Erde. In DEU aber fliegt so eine Flotte nie, weil es Unsinn ist.

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