Ihre Meinung zu: Trend zu Kleinparteien: Ventil für Protest

17. September 2021 - 9:51 Uhr

Kleinparteien haben selten die Chance, ins Parlament zu kommen. Und doch wenden sich ihnen gerade bei dieser Bundestagswahl mehr Wählende zu. Warum ist das so? Von Corinna Emundts.

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Kommentare

Das Problem ist

meine Wahlentscheidung hatte immer einen Grund, wie im Artikel beschrieben, eine Sache die mir wichtig ist.
Je mehr Kleine Parteien, um so unübersichtlicher wird es.
Am Ende spielte meine Stimme aber keine Rolle in der Politik, weil meine Wahl gar nicht daran beteiligt ist oder wurde.
Also am Ende eine verschenkte Stimme, mir ist klar das bei dem Spruch gleich wieder was nettes kommt.
Aber ich hab meine Bürgerpflicht erfüllt, aber nichts bewirkt, durch unser Wahlsystem, kommt immer etwas anders raus am Ende.
Und so wird es diesmal auch, wir haben 3 starke Parteien, laut Umfragen, und genau das bekommen wir am Ende serviert.

"Die Kleinparteien dienten

"Die Kleinparteien dienten als "demokratisches Ventil", indem sie Bürgerinnen und Bürger innerhalb des politischen Systems eine Möglichkeit geben, ihren Protest zu bekunden."

Das ist sicherlich richtig. Aber die Piraten, Volt oder die Freien Wähler haben in der Vergangenheit oder aktuell durchaus Erfolge erzielt. In der heutigen Welt haben solche Parteien auch viel eher eine Chance als früher. Ich bin gespannt, wie hoch der Anteil der Kleinparteien dieses Jahr sein wird. Meine Stimme wird auch dort landen.

Nicht verlorene Stimme

Nur weil eine Partei unter der 5%-Hürde bleibt, sind die für sie abgegebenen Stimmen nur dann verloren, wenn die Partei weniger als 0,5 % der Stimmen erhalten hat. Erreicht eine Partei mindestens 0,5 der Stimmen, dann erhält sie Wahlkampfkostenerstattung.

Das ist doch gut

Bevor verdrossene WählerInnen, überhaupt nicht wählen, besser den kleinen Parteien eine Chance auf Wachstum u Entwicklung geben!
Sind natürlich "gute" und weniger gute Parteien dabei, jeh nach Sicht.
Paradoxerweise haben zB die Piraten das bessere Klimaschutzprogramm im Vergleich zu den Grünen. Mir "gefallen" auch schon lange die Tierschutzpartei oder die ÖDP.....

Man muss halt mal hinschauen, wenn ich frustriert war über die großen Parteien, wählte ich zB die Tierschutzpartei und machte die andere Stimme bei der ich nicht ausweichen konnte ungültig! Fertig ohne gar nicht zu wählen.

Deutschland vor, noch ein Tor!

Ich gründe jetzt auch eine Partei.
Ich werde sie DFP nennen,
Deutsche Fußball-Partei.
Ziel ist es, dem Fußball wieder die Freude zu geben, aber auch die Anerkennung in der Gesellschaft.
Schluss mit dem Profitstreben!
Einrittspreise senken!
Frauenfußball attraktiver machen!
Für ehrliche Vorbilder!
Für die guten, alten Lederbälle!
Kein Plastik mehr!
Ein Länderpokal der Bundesländer, die mit eigenen Landesteams kicken!
Halbzeitbratwurst oder Currywurst für jeden!
Mit Senf oder Ketschup!
Ich glaube, das könnte klappen.
Hat zwar nichts mit Politik zu tun, aber man kann nicht alles haben.

Demokratie ja, aber nicht in Deutschland

Klein-Parteien sind eine leichte Beute für die Wegzensur.

das ist kein Protest

Das Wort "Protest" zu verwenden, für die Motive der Wähler der Kleinparteien, ist Unsinn. Es ist ein Ausdruck einer gewollten anderen Politik. Der Protest bedeutet doch, man möchte jemanden eine Note Sechs erteilen, man will jemanden durch Protest etwas zeigen, - aber das ist hier nicht der Fall, weil die Wähler mit den etablierten Parteien schlicht und einfach nichts mehr anfangen können! Das heisst, die etablierten Parteien sind nicht im Fokus.

Das Paradoxum der Kleinparteien ...

Häufig hört man, dass Leute jene Parteien wählen würden, es aber dann nicht tun, weil diese Parteien die 5%-Hürde nicht schaffen würden ... und durch dieses Verhalten schaffen jene Parteien auch nicht die 5%-Hürde.

Eine Bundestagswahl sollte keine strategische Überlegung sein, sondern den Wählerwillen widerspiegeln.

Wer meint strategisch wählen zu wollen, der soll es tun. Aber man braucht sich nicht wundern wenn aus den ehemals 6 Parteien im Bundestag irgendwie nur noch 2,5 Parteien wurden.
Denn jene Parteien richten sich ebenso strategisch aus.

Trend zu Kleinparteien

Und keine von denen kann was ausrichten aber alle kassieren Steuergelder ! Und dann wird die Menge an Meinungen nicht mehr umgesetzt werden können ..... also ,was soll das nun wieder ?

Kleinklein

Das Problem dieser Kleinstparteien liegt m.M. in erster Linie daran, dass sie sich fast immer eines, einzigen Themas bedienen. Da man aber das Staatswesen kaum an einem Thema festmachen kann, häufig steht es dann auch noch im Widerspruch zu einem anderen Thema, das einem auch wichtig ist.
Ich glaube, Politik ist viel zu komplex als dass sich diese Kleinstparteien darn beteiligen könnten. Siehe die Piratenpartei. Sie hatten ungeahnten Zuspruch, obwohl sie nur den allerwenigsten wirklich wichtig waren, sondern dienten einzig und allein dem Protest und waren innerhalb kürzester Frist auch wieder verschwunden, weil sie zur Tagespolitik so gut wie nichts beitragen konnten. Ich gebe meine Stimme dahin, wo sie dazu beitragen kann, meine Meinung zu vertreten. Ansonsten würde ich mir die in meinem Falle diesmal etwas lästige Briefwahl erspart haben.

Ventil für Protest...

Kann es sein, das der Alltag (auch der politische) für eine immer größere Menge der Wahlbürger schlicht zu komplex ist?
Die Zahl der zu berücksichtigenden Fakten ist inzwischen schlicht astronomisch und der gemeine Bürger könnte darauf kommen, das es eines Schwertmeisters bedarf, diese (nahezu) Gordisch anmutende Verschlingung einem scharfen Schnitt zu opfern.

"Sonstige" in 2013

Im Artikel ist die Rede davon, dass die "sonstige Parteien" meistens bei 5-6% liegen. In 2013 wurden zwar die Frei Wähler, die AfD und Piraten am Ende in Umfragen aufgenommen, erst aber als die realistische Chancen bekam im Bundestag zu kommen (was, zusammen mit der FDP, nur knapp scheiterte, womit 15% der Stimmen ungültig waren!)

Solange eine Partei also nicht die 5% annähert, taucht die in Umfragen nicht auf. Ohne in Umfragen aufzutauchen, ist ihre Chance aber, von mehr Leute betrachtet zu werden, deutlich schwieriger.

Die 5%-Hürde ist schon fraglich genug, man kann die zumindest in Umfragen senken. z.B. durch Förderung der Umfrageinstitute, auch die paar Parteien die über z.B 1% bekommen, aufzunehmen und zu dokumentieren.

10:03, wenigfahrer

Sie können bspw. Ihre Zweitstimme einer größeren Partei Ihrer Wahl geben und ggf. den Wahlkreiskandidaten einer kleineren Partei unterstützen, deren Programm Ihnen zusagt.
Mit Stimmensplitting kann man zumindest Zeichen setzen.

@10:03 von wenigfahrer | Es liegt nicht am Wahlsystem

Aber ich hab meine Bürgerpflicht erfüllt, aber nichts bewirkt, durch unser Wahlsystem, kommt immer etwas anders raus am Ende.

Das liegt nicht am Wahlsystem. Es liegt daran, dass die größte (angeblich) Mitte-rechts Partei nur nach links koaliert. Und daran, dass die große Mehrheit der Wähler das dauerhaft mitmacht, weil sie entweder nicht willig oder in der Lage ist, moderne erfolgreiche Demokratien als Vorbilder zu nehmen. Das ist zwar systembedingt aber nicht wahlsystembedingt.

Wenn man sich die Regierungen

Wenn man sich die Regierungen der letzten 16 Jahre anschaut, verbunden mit den EU Entscheidungen die durch die EVP gewunken wurden, die jetzt sogar einen Kanzlerkandidaten unterstützen der in Deutschland nun wirklich eher als Aussichtslos betrachtet wird! Dann bleiben nur die kleinen übrig um sein Wahl in seinem Land zu beeinflussen. Die nächste Regierung soll kämpfen,nicht Kuscheln und zwielichtige Absprachen halten, wo am Ende der Wähler der Dumme ist!!

Inhalte!

Kleinparteien haben oftmals mehr Inhalte, ein detaillierteres und ambitionierteres Wahlprogramm als die anderen Parteien. z. B. hatten die Piraten NRW mit 88 Seiten 29 Seiten mehr Wahlprogramm als die CDU, die im Ungefähren blieb. Auch wenn die Tagesschau mantraartig wiederholte, die Piraten hätten gar kein Wahlprogramm.

Kleinparteien bestehen oftmals aus nicht nach Karriere strebenden Herzblutpolitiker/innen, die sich gut in ihrer Thematik auskennen. Die heutigen Kanzlerkandidaten und die Kanzlerin können nicht mal brutto von netto unterscheiden weil es für sie persönlich nie relevant war. Minister/in oder anderes hohes Amt wird man nicht nach Kompetenz, sondern Parteibuch.

Kleinparteien erkennen eher die Notwendigkeit nach grundlegenden Veränderungen z. B. ambitioniertem Klimaschutz oder nach einem steuerfinanzierten Sozialsystem, welches nicht die arbeitende und jungen Generationen besonders belastet.

Kleinparteien

Für mich sind Kleinparteien noch echte Parteien, die für ihre Agenda noch mit Herzblut dabei sind . Ich bin halt Idealist .

Nicht nur die Kleinparteien profitieren von der Unzufriedenheit

der Wähler mit den Volksparteien, sondern auch die Parteien an den extremen Rändern, wie die AfD und die Linken.
Bei den alten drei Volksparteien (CDU, SPD und FDP) sind die Auswirkungen des Lobbyismus von Industrie und Finanz mittlerweile unübersehbar geworden und die Grünen werden derzeit aktuell über einen dramatisch ansteigenden Parteispendenumfang vor dieser BTW gerade "gekauft".
Die Interessen der normalen Bürger werden somit von diesen Parteien nur noch am Rande als lästige Anforderung registriert, so das deren Frust logischerweise zur einer vermehrten Abwanderung der Wähler ins Extreme oder zu Kleinparteien führen muss.
Den ganzen Vorgang muss man als Vertrauensverlust der Wähler in die einstigen Volksparteien interpretieren.

Aber was dann? Achtung! Man bekommt dann etwas ganz anderes.

Sie sind nett, charmant, sie passen besser, haben bessere konkretere Wahlprogramme.
ABER
wer Sie wählt, wählt die Spaltung der Gesellschaft, wählt den Rückschritt, er stärkt die die die nicht die Mehrheit in unserer Gesellschaft sind, so sehr auch getrommelt wird.

Wer o.g. wählt und erst recht die AfD wählt (das ist ausdrücklich keine Gleichsetzung) der bekommt genau das was er nicht wählen wollte:
RRG
Das muss jeder wissen, der sich mehr informiert hat als die meisten und dann ganz bewusst aufgrund der Inhalte eine der kleinen wählen will.

Das sollte sich jeder noch 1 Woche genau überlegen und dann obwohl es schwerfällt, doch das kleinere Übel aus Aachen wählen.

Die elende 5%-Hürde

Ein großes Parteienspektrum kann einer Willensbekundung in einer Demokratie meiner Meinung nach nur förderlich sein.

Leider wird dieser Wählerwille an der 5%-Hürde dann scheitern und überhaupt nicht mehr beachtet.

"Ja, aber die Erfahrungen aus der Weimarer Republik ..." tönt es sogleich.
Sicherlich hat das alles seine Berechtigung, gehört aber in der heutigen Zeit und den jetzigen Bedingungen und Herausforderungen auf den Prüfstand. Insbesondere wenn sich die verbliebenen "großen" Parteien alle um die angebliche Mitte scharen und oft kaum voneinander unterscheidbar werden und wirkliche Alternativen zu Problemfeldern nicht auftauchen.

Die Lösung wäre doch, man könnte mehrere Stimmen in einer Rangfolge abgeben. Am Ende zählt dann die Stimme für erste der Parteien daraus, die die 5%-(oder auch 3%-)Hürde schafft. Keine Stimme wäre vergeudet.

Aber es gibt wohl kein wirkliches Interesse bei den Verantwortlichen, mehr Beteiligte am Demokratie-Prozess zuzulassen.

Sehr schade.

Werden die "Sonstigen" überhaupt im Wahlkampf...

entsprechend gewürdigt/vorgestellt? Es gibt Trielle von Kanzlerkandidaten, Runden der kleineren Parteien aus dem Bundestag. Aber wo finden VOLT, die Grauen, Piraten, ÖDP & Co. statt?

Und auch andersherum: warum tun sich nicht mehrere der "Sonstigen" mal zusammen, da wird es doch bei vielen große Schnittmengen geben und es braucht nicht jede Randmeinung eine eigene Partei.

Die Freien Wähler hatten mal einen Höhenflug, ebenso die Piraten, aber es scheint schon extrem schwer, in der politischen Landschaft in Deutschland Fuß zu fassen.

Altparteien haben keine Lösungen und keine neuen Ideen

Die Altparteien bieten seit 30, 40 Jahren immer die gleichen "Lösungen" an, die sich längst als kontraproduktiv erwiesen haben. Kleinparteien haben häufig neue, unideologische pragmatische Ansätze und sind moderner z. B. Stichwort Digitalisierung.

Die meisten Kleinparteien haben das Bedingungslose Grundeinkommen im Programm, weil sie sich um ALLE Gedanken machen und nicht nur um ihre Stammklientel, in der Regel machen die Altparteien nur Politik für Rentner. Höhere Renten, höhere Löhne, das zahlen doch immer die Jungen und Mittelaltrigen.

Die Kleinparteien denken auch an junge und mittelaltrige Menschen, die anderen tun das nicht sondern quälen sie lieber, beuten sie aus und treten ihre Grundrechte mit den Füßen, siehe auch Coronakrise.

Klein aber oho

Kleinstparteien als demokratisches Ventil zu beschreiben ist ein wenig sueffisant. Die zahlenmaesssige "Groesse" einer Sache sagt nichts ueber die gesellschaftliche Brisanz aus. Insofern hat die Piratenpartei die Wichtigkeit einer der grossen Parteien. Desweiteren ist das Aufpoppen kleiner Parteien ja wohl ein demokratischer Prozess par exellence. Eine damit herbei geteufelte Regierungsunfaehigkeit haben sich nur die "Grossen" auf die Fahne zu schreiben, da sie es versaeumt haben, sich um diese wichtigen Themen zu kuemmern.

@weingasi 1 Kleinklein

Die Piraten, wie auch die meisten Kleinparteien z. B. ÖDP, Volt oder Tierschutzpartei haben ein Vollprogramm und oftmals konkretere Wahlprogramme als die Altparteien. Insbesondere auf Kommunal- oder Landesebene sind dort Menschen versammelt, die eine Ahnung haben, von dem wovon sie sprechen. Bei den Altparteien ist es so, dass dort kaum jemand wirkliche Kompetenz hat und die gleichen "Lösungen" nachplappert, wie schon der x-te Vorgänger.

Kleine Parteien, na und? Wo ist das Problem?

Deutschland baut auf ein Parteiensystem. Und nirgends steht geschrieben, ob drei Mitglieder oder 500 Tausend Mitglieder die Existenz einer Partei rechtfertigen müssen. Nein, im Gegenteil. Parteien sind Bestandteil unseres demokratischen Abstimmungsprozesses. Weil einzelne allein kaum eine Chance haben, politisch engagiert, in einem kostenintensivem Wahlkampf alles selbst zu wuppen. Warum zahlen Mitglieder Beiträge, finanzieren Parteien den Wahlkampf ihrer Bewerber, gibt es Büros und Helfer? Also, an ist schon mal eine Erklärung, warum man sich organisiert und viele Stimmen erringen will mit vielen Kandidaten. Aber kleine Parteien können sich zu Nischenthemen, Interessengruppen und Kreisen organisieren, Zustimmung und Wähler sammeln. Und diese haben dann die Möglichkeit, auch zu Gehör zu kommen. Das ist die Basis der Leute, die mitbestimmen wollen. In anderen Ländern ist das Alltag. Bei uns sind verwöhnte Leute aber behäbig, kleine Parteien zu akzeptieren. Das ist doch paradox!

Es ist in meinen Augen ein Resultat der Verachtung der

Etablierten Parteien gegenüber dem Gesetz welches dazu führt. Wenn in der CDU viele Abgeordnete die Pandemie für die persönliche Bereicherung verwendet werden. Wenn die Parteien viele Urteile des Bundesverfassungs Gerichtes dadurch en das sie vorsätzlich nicht gültige machen.
Die Verachtung der Abgeordneten gegenüber dem Gesetz wird einfach zu groß. In vielen Bereichen wird die Verfassung durch die regierenden Parteien verhöhnt. Vermögens und Steuerrecht Erbschaftsrecht aber auch Asylrecht wird aus dem Handgelenk gegen die Gesetze entschieden.
Hinter MErkel hat sich der Bundestag in eine Versammlung von Outlaws verwandelt die teil aus persönlichen Motiven teil aus Machtinteressen teils aus Gier am Gesetz vorbei handeln.
Würden die Gesetze gelten hätten wir ein Erbschaftsrecht eine Vermögenssteuer nicht mal 20% der derzeitigen Migranten.
Die Menschen mistrauen eben den Verbrechenerorganisationen nicht mehr also CXU Grüne FDP die sich regelmäßig über das Gesetz stellen.

Divide et Impera!

Zitat: "Kleinparteien haben selten die Chance, ins Parlament zu kommen. Und doch wenden sich ihnen gerade bei dieser Bundestagswahl mehr Wählende zu. Das Motiv ist nicht immer nur Protest."

Die regierenden Parteien reiben sich natürlich die Hände, wenn die Opposition sich in immer kleinere Fraktionen aufsplittet: sie wird dadurch unwirksam und kontrollierbar.

Deswegen versucht man ja auch seit Jahren mit propagandistischen Mitteln die aktuell größte Oppositionspartei im Deutschen Bundestag auf gleiche Weise zu zersetzen.

Leer @10:23 von FakeNews-Checker

>>> Klein-Parteien sind eine leichte Beute für die Wegzensur >>>

Ja Nee ist klar, mehr als substanzlose Randbemerkungen, haben Sie nicht zu bieten! Ach ja ok Trolling halt.... aber auch Trollen kann zumindest mal ansatzweise was behinhalten!

Diese Bemerkung bleibt indess sinnentleert!

@um 10:41 von Duzfreund

"Kann es sein, das der Alltag (auch der politische) für eine immer größere Menge der Wahlbürger schlicht zu komplex ist?

Glaube ich nicht. Gerade bei den beiden Hauptfavoriten CDU/CSU und SPD ist es eigtl. janz simpel. Diese Parteien setzen genau das Gegenteil der im Wahlkampf gegebenen Versprechen um. Als die Grünen in Regierungsverantwortung waren haben sie auch so ziemlich zeitgleich alle polit. Ideale und Ziele über Bord geworfen und sich die Taschen gefüllt. Die Linken auf Landesebene ebenso und die AfD (wo sie konnte) tat es ihnen gleich.
Es ist egal,wer gewählt wird. Entscheiden tun jene, die das Kapital haben. Das sind die Banken und Konzerne, der Bundestag ist nur Kulisse ....

@10:58 von oooohhhh

Wer o.g. wählt und erst recht die AfD wählt (das ist ausdrücklich keine Gleichsetzung) der bekommt genau das was er nicht wählen wollte:
RRG

Sogar bei Welt war (von einem Autor, der es eigentlich besser wissen sollte) dieses Missverständnis über das Wahlsystem zu lesen.

Wer eine Partei wählt, welche erstens, die 5% schaffen wird, und zweitens, eine Koalition mit der Linkspartei ausgeschlossen hat, kann in keiner Weise RRG begünstigen.

10:37 von weingasi1 PARDON

Pardon aber wenn es das merkmal von Kleinparteuien ikst sich meist nur eines Themas zu bedienen
dannk sind Afd, Linke, Grüne , SPD auch Kleinparteien??
Den sie arbeiten schon lange mit den jeweiligen Monothemen:
Haß, (Konter)Revolution, Klimawandel, Neid.
Diese Definition scheint also doch sehr überholt.
Wenn sie die Themen der ÖDP, Der Liberaldemokraten, Freie Wähler ja sogar der Partei sehen, trifft auch hier diese Definition nicht zu.
Es trifft eher als definition eher:
sie sind wahrhaftiger, glaubwürdger einerseits , fachlich aber auch viel treffender und meist auch nicht so abhängig von Ihrer partei wie die Kader der
Grossen..

Nur wer sie wählt, bekommt dadurch nur was er ganz bewusst nicht wählt, da es die 5% Hürde gibt:
er wählt indirekt nur
RRG

Das nützt nichts,

Kleinstparteien nehmen ein paar wenige Prozent vom Kuchen weg, die Altparteien kommen trotzdem an die Macht.
Nach der Wahl wird so lange gewürfelt bis sie wieder eine Mehrheit zusammen haben, siehe 2017.
Eigentlich ist es fast egal bei welcher Partei ich mein Kreuz mache, ein Fauxpas wäre natürlich, meine Stimme der AfD zu geben.
Wann hatten wir die letzte, richtige Opposition, vor 20 Jahren!

Sein lassen @10:58 von oooohhhh

>>> Das sollte sich jeder noch 1 Woche genau überlegen und dann obwohl es schwerfällt, doch das kleinere Übel aus Aachen wählen. >>>

Dann lassen Sie es sein, ganz einfach verstehe nicht was Sie sich "zwingen" wollen! Oder gönnen Sie einer Kleinstpartei zumindest die paar Cent, welche Sie pro Stimme bekommt.

Zitat: Für jede Stimme erhalten die Parteien Geld aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Für eine Wählerstimme gibt es maximal 0,85 EUR pro Jahr der Legislaturperiode.
"https://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html"

Die Plakate sind echt lustig

Letztes las ich ein blaues , unser Land unsere Regeln

Mit den Regeln hat aber die Partei als auch ihre Anhängerschaft ,weder im Bundestag
noch in der Öffentlichkeit, nix am Hut.

Die Klagen echt gegen alles und erkennen nix an
Versammlungsverbote,2G,3G ....u.v.m

@oooohhhh

Zudem kleineren Übel, wenn man es so sieht.
Ich persönlich möchte eigentlich überhaupt kein Übel wählen.

Und ich denke wer bewusst eine der Kleinstparteien wählt, wird sich kaum noch von Opportunismus davon abbringen lassen.
Das ist vermutlich eher beim Wechselwähler der Fall.

Und ehrlicher Weise finde ich nicht, das eine Kleinstpartei zu wählen die Spaltung der Gesellschaft vorantreibt.

Teufelskreis

Die "sonstigen" Parteien befinden sich in einem Teufelskreis. Sie gelten als chancenlos, daher werden sie von den Medien selten eingeladen und von der Mehrheitsbevölkerung daher kaum notiert. Weil die Mehrheitsbevölkerung sie jedoch nicht kennt, werden sie auch nicht gewählt und der Kreis beginnt von neuem. Ich sehe es daher als Aufgabe; insbesondere der ÖR-Medien, alternativen Stimmen im politischen Spektrum mehr Raum zu geben; öfter in Talkshows einzuladen oder auch mal eine "Elefantenrunde" vor der Wahl zwischen den vermeintlich "sonstigen" Parteien zu machen. Es geht hier nicht um Wahlwerbung, sondern um Aufklärung. Hier gibt es bei ARD und ZDF jedoch viel Nachholbedarf... Vielleicht klappt das ja mal im Vorfeld der nächsten Wahl.

Volt - eine "Kleinstpartei" mit Potenzial

Bei der Europawahl habe ich Volt gewählt. Eine Partei mit einer europäischen Ausrichtung und einer Repräsentation in mehreren europäischen Ländern. Also eine echte gesamteuropäische Partei.

Ins EU-Parlament hat sie es schonmal mit einem Abgeordneten geschafft. In Frankfurt ist sie im Stadtparlament und als Teil der Regierungskoalition vertreten.

Jeder Anfang beginnt klein.

Ob sie bei der Bundestagswahl auch meine Stimme bekommt, entscheide ich noch.

@wenigfahrer um 10:03

<<< …Aber ich hab meine Bürgerpflicht erfüllt, aber nichts bewirkt, durch unser Wahlsystem, kommt immer etwas anders raus am Ende.
Und so wird es diesmal auch, wir haben 3 starke Parteien, laut Umfragen, und genau das bekommen wir am Ende serviert. >>>

Unser Wahlsystem ist m. E. schon gut so; klar, dass es nach der Wahl Koalitionen gibt, die man als Wähler so vielleicht nicht wollte.
Aber immer noch besser, als dass Parteien mit im Bundestag sitzen, die mit z. B. 1% der Stimmen reinkommen würden - das zersplittert dermaßen und hätte m. E. mehr Nachteile als Vorteile.

Sie meinen, dass nur SPD, CDU und Grüne die 3 starken Parteien seien? Ich zähle da noch die FDP dazu, und ehrlich gesagt, leider auch die AfD - wenn man mal alles > 10% betrachtet.
Die Linke gehört für mich nicht dazu, hat aber auch Chancen, in einer Regierungskoalition vertreten zu sein - man wird das bald wissen.

49 verschiedene Parteien sollen zur Wahl stehen.

Aber ausgerechtnet meine Einthemenpartei' Bündnis Grundeinkommen (BGE jetzt endlich!) ist nicht dabei. Ich finde das aber so extrem wichtig, dass ich zum ersten Mal seit 30 Jahren überlege, gar nicht zu wählen. Bei der Europawahl war diese Partei wenigstens noch/schon mit auf dem Zettel.
Von dem Einheitsbrei der 6-7 großen Parteien, die alle schon im Bundestag sitzen, erhoffe ich mir absolut nichts positives, und die anderen Kleinparteien zu studieren, ist mir die Lebenszeit zu schade.

@Die elende 5%-Hürde 10:59 von Demokratie-in-Gefahr

Da hat bereits das Bundesverfassungsgericht gesprochen,
und die 5%-Hürde als gerade noch verfassungsgemäss bezeichnet.
Das Gericht favorisierte eine 3%-Hürde,
überlässt es aber dem Parlament (Verfassung!) jeweils zu entscheiden,
wo die Grenze zwischen 2 und 5 liegen soll.

Dass es überhaupt eine Grenze geben sollte,
ist der 'Erfahrung' der Verfassungsautoren geschuldet,
die die negativen Erfahrungen der Weimarer Zeit mit den Splittergruppen
- max. 30 Parteien - berücksichtigt haben.

Trend zu Kleinparteien: Ventil für Protest

genau so isses ne...

wer setzt eigentlich die themen?

@ Demokratie in Gefahr

Ich finde Ihre Idee vom Grundsatz her interessant nach über 70 Jahren Bundesrepublik einmal über Reformen nachzudenken, die unsere Demokratie zukunftsfähig machen. Da gibt es auch noch den auch nicht ganz demokratischen Umstand, dass eine Partei mit nur 5% der Stimmen am Ende bei Regierungsbeteiligung mehr zu sagen hat, als eine Partei mit viel mehr Stimmen in der Oposition. Auch fände ich Vorwahlen interessant, dann hätten Union und Grüne auch Kandidaten aufgestellt, die die Bevölkerung vorgezogen hätte. Dann das Wahlrecht für 16 jährige und es wäre auch meiner Meinung nach sinnvoll kleinere Parteien mit einzubeziehen vielleicht ab 2 oder 3% und dafür die Regeln mit den Überhangmandaten neu zu fassen.

10:49 von État DE gauche| Blinder Fleck

'Es liegt daran, dass die größte (angeblich) Mitte-rechts Partei nur nach links koaliert. '

Das hat nichts mit der Realität sondern mit einem Wahrnehmungsproblem aufgrund Ihres politisch blinden Flecks zu tun.

Die Union koaliert in unterschiedlichen Landtagen und Kommunalvertretungen mit unterschiedlichen Parteien. In NRW mit der FDP, in BaWü mit den Grünen, in Bayern mit den Freien Wählern.

'Und daran, dass die große Mehrheit der Wähler das dauerhaft mitmacht, weil sie entweder nicht willig oder in der Lage ist, moderne erfolgreiche Demokratien als Vorbilder zu nehmen.'

Das ist eine weltfremde Vorstellung, dass sich ein Wähler fragen soll: 'Oh, was wählen denn die Holländer so, das wähle ich auch'.

Die große Mehrheit der Wähler orientiert sich an den Verhältnissen, die sie in Deutschland vorfinden und an ihren eigenen Interessen und politischen Vorstellungen. Ist nicht 'germanozentriert', sondern einfach aus dem wahren Leben gegriffen.

Mehr Demokratie wagen

Wir haben zur Zeit 299 Wahlkreise, 60 Millionen Wahlberechtigte, zur Zeit 709 Abgeordnete im Bundestag, Tendenz steigend. Bei der letzten Wahl wurden ca. 46 Millionen Stimmen abgegeben. Es gibt also pro Abgeordneten ca, 65000 Wählerstimmen, um ins Parlament zu kommen, muss man aber 5% erreichen, also ca. 230.000 Stimmen bekommen; hier wäre also noch Spielraum um die Hürde für Parteien herunterzusetzen.

11:15 von Blitzgescheit | Das macht die von selbst

'Deswegen versucht man ja auch seit Jahren mit propagandistischen Mitteln die aktuell größte Oppositionspartei im Deutschen Bundestag auf gleiche Weise zu zersetzen.'

Das macht die von selbst. Einfach mal das Drama in den einzelnen Landtagen anschauen, in denen sich die AfD nicht durch Sacharbeit sondern durch Spaltungen, Austritte, Ausschlüsse, Strafanzeigen, Auflösung von Landesverbänden usw. usw. 'auszeichnet'.

Mit dem Verein ist einfach 'kein Staat zu machen'.
Das ist es auch schon.

Nur mal eine...

... Anregung für potenzielle Kleinparteien-Wähler: Wer "sein" spezielles Thema politisch gewichtiger machen möchte, wird auch in größeren (= etablierten Ü-5%-Parteien) fündig... In allen "größeren" Parteien gibt es Abgeordnerte (im Bundestag oder Landtagen) oder Arbeitsgruppen, die sich explizit speziellen Themen widmen... von A = Abrüstung bis Z = Zukunft. Wem also als Wahlbürger z.B. Tierschutz besonders wichtig ist, der kann im "Personalbestand" etablierter Partreien einen oder mehrere Abgeordnete finden, die das Thema politisch schwerpunktmäßig vertreten. Viele Bürgerstimmen (Briefe, Mails) stärken deren innerparteiliche Position - und damit das politische Themengewicht... das dann möglicherweise auch praxispolitisch mehr Berücksichtigung findet... und zwar im Parlament mit dem Gewicht einer etablierten (Regierungs-?)Partei... Überdies: Etablierte Abgeordnete sind auch "empfänglicher" für Druck durch externe Bürgergruppen...

@Carina F um 11:18

An der Äußerung von FakeNews-Checker ist immerhin ein Fünkchen Wahrheit.

Klein-Parteien tauchen seltener in den großen Medien auf, ihnen wird somit seltener eine Bühne geboten.
Z.B. ist die ÖDP für alle Grünen-Wähler mit einer pazifistischen Einstellung eine wahre Alternative. Somit braucht man nicht die kriegslüsternden Grünen wählen und man braucht sich auch nicht mit einem demokratischen Sozialismus der Linken auseinander setzen.

Ob man dies allerdings Zensur nennen sollte? Ich denke eher nicht. Der Tag hat nur 24h und der Leser/Zuschauer/Konsument hat sogar nur einen Bruchteil dieser Zeit um erreicht zu werden. In der Zeit will man die entsprechend "wichtigen" Themen nach vorne bringen. Und ganz klar spielt dort auch die politische Einstellung der Journalisten eine Rolle. Keine Berichterstattung ist so neutral, wie wir uns das eventuell wünschen.

Der Umgang mit den Kleinparteien ist undemokratisch.

Der öffentlichrechtliche Rundfunk soll "die Vielfalt der bestehenden Meinungen im Rundfunk in möglichster Breite und Vollständigkeit" wiedergeben (Zitat BVerfG, so oder ähnlich in jedem Rundfunkurteil zu finden). Da steht nichts von Proporz. Da steht nichts von bereits im Parlament vorhandenen Parteien.
Da steht etwas von vollständig.

Ich glaube nicht, dass eine einzelne Sendung vor und nach Mitternacht, die die Kleinparteien in drei Minuten pro Partei kurz vorstellt, diesem Anspruch der Verfassung an den Rundfunk genüge tut, wenn diese Parteien ansonsten vom Diskurs ausgeschlossen werden. Aber das ist, was passiert.

Wir könnten übrigens am Sontag in einer Woche auch eine Überraschung erleben: Laut einer (von der Partei selbst in Auftrag gegebenen) repräsentativen Insa-Umfrage gaben acht Prozent auf die Frage an, ob sie sich vorstellen können die Partei "dieBasis" zu wählen. "ja, absolut". Und das schon ohne Medienpräsenz.
43% gaben an, sie nicht zu kennen.

Trend zu Kleinparteien: Ventil für Protest

ob das jetzt zielführend ist
ein dutzend kleine Partei zu wählen
die dann jeweils auf 4 % kommen
Also das sind dann 45 ... 50 % und dazu noch 30 % die nicht wählen
ob dann ein Wahlergebnis repräsentativ ist und die gewählten Abgeordneten das Wahlvolk repräsentieren ?
(also grade mal 1/3)

Demokratie dient der Kompromissfindung

Ich denke die Politik sollte sich stärker für die Nachvollziehbarkeit der getroffenen Entscheidungen einsetzen. Dann kann das Vertrauen in die Volksparteien vielleicht auch wieder wachsen. Eine transparente und ehrliche Darstellung der politischen Realität könnte helfen. Kompromissfindung und Interessenausgleich sind Grundpfeiler einer Demokratie. Es können nicht alle Meinungen berücksichtigt werden und faule Kompromisse werden sich auch nicht zu 100% vermeiden lassen. Nichts beugt unrealistischen Ansprüchen so gut vor wie eine Konfrontation mit der Realität.

Neues Wahlrecht

Aus fairnessgründen wäre ein Prioritätswahlrecht (für die Zweitstimme zumindest) von Vorteil - schafft es die erste Priorität einer/s Wähler:in nicht in den Bundestag, fällt die Stimme in der zweiten Auszählungsrunde der zweiten Priorität zu etc.
Etwas komplizierter, aber besser für die Demokratie.

@oooohhhh um 10:58

"Das sollte sich jeder noch 1 Woche genau überlegen und dann obwohl es schwerfällt, doch das kleinere Übel aus Aachen wählen."

Es ist wirklich nett anzusehen, wie Sie Ihre eigene Partei als Übel, wenn auch als kleines, bezeichnen.

Fakt ist wohl dann, dass dann nur Klein-Parteien daran was ändern können.
Denn die Größen scheinen inhaltlich und glaubwürdigkeitstechnisch verbraucht zu sein.
Eine Kur in der Opposition oder eventuell außerhalb des Bundestages könnte zu einer Erneuerung führen.

D.h. bevor man irgendwelche "kleineren Übel" sollte, sollte man sich bewusst werden, dass es auch andere Parteien gibt.
Wenn ich unterscheiden müsste zwischen Pest, Cholera und Corona ... ich würde gesund bevorzugen, nur sagt mir keiner das es auch gesund gibt.

DENKSTE 11:22 von État DE gauche

Die angeblichen Ausschlüsse bzgl Links sind dreiste Lügen.

Glauben Sie nicht den Rattenfänger der extremen Ränder -am Ende braucht man der Mehrheit im Bundestag und da die AFD das Schmuddelkind ist, müssen sie diese Sitze immer nicht nur rausrechnen, sondern von CDU und FDP abziehen, deshalb gab es ja vor 4 Jahren die katastrophale Regierungsbildung mit noch katatstrophalerem zukunftsverweigernden Ergebnis für unser Land.
Bitte deshalb nicht diesen Unsinn glauben.
Und Aachen wählen.

Allemal die bessere Alternative zum "Nichtstun" bzw. Nichtwählen

"Kleinparteien haben selten die Chance, ins Parlament zu kommen. Und doch wenden sich ihnen gerade bei dieser Bundestagswahl mehr Wählende zu. Das Motiv ist nicht immer nur Protest"

Wer Menschen, die sich redlich bemühen, im Sinne aller (also der Demokratie) mit deren Mitteln etwas an den derzeitigen (offensichtlich unhaltbaren) Zuständen etwas zu ändern als Protestwähler diffamiert, verrät viel über sein Demokratieverständnis.

Selbst wenn das Stimmen für (demokratische) Kleinparteien wegen deren geringer (aber nicht ausgeschlossener) Chance ins Parlament zu kommen auf den ersten Blick vergeblich erscheint: Das ist es schon deshalb nicht, weil jeder, der für die stimmt dadurch, dass er von seiner Mitwirkungsmöglichkeit Gebrauch macht indem er seine Stimme abgibt diese nicht den Demokratiefeinden überlässt und damit deren Macht stärkt.

Wie gesagt, es geht hier nicht um Macht, sondern um Allgemeininteressen. Und die lassen sich nur demokratisch (de facto, nicht pro forma) durchsetzen.

10:49 von État DE gauche

>>Das liegt nicht am Wahlsystem. Es liegt daran, dass die größte (angeblich) Mitte-rechts Partei nur nach links koaliert. Und daran, dass die große Mehrheit der Wähler das dauerhaft mitmacht, weil sie entweder nicht willig oder in der Lage ist, moderne erfolgreiche Demokratien als Vorbilder zu nehmen.<<

Das liegt daran "dass die große Mehrheit der Wähler das dauerhaft mitmacht," weil sie in der Lage ist, zu erkennen dass eine rechte Partei zu wählen, schädlich für alle Bürger ist.
Es gab in Deutschland schon mal eine rechte Regierung. Das Ergebnis waren viele Millionen Tote, tausende zerstörte Städte und das deutsche Staatsgebiet war ungefähr 27% kleiner.
Gar nicht gewusst?

In Versuchung

Ja, ich war in Versuchung, meine Stimme den Kleinparteien zu geben.

Also konservativer Wähler ist man seit der Entkernung der Union durch Angela Merkel eigentlich heimatlos. Die Art wie bei der CDU Armin Laschet statt Markus Söder zum Kanzlerkandidaten gemacht hat, finde ich nur ärgerlich.
Eine konservative Alternative steht auch bei den Kleinparteien nicht wirklich an und die AfD hat sich in der Nach-Lucke-Ära mit ihrem Abgleiten in die rechtsradikalen Gefilde selbst unmöglich gemacht.
Aber wenn ich eine Kleinpartei wähle, wird meine Stimme wirkungslos und ich bekomme nochmehr Gegenteil, von dem was ich will. Vielleicht profitiert die FDP von meinem Zähneknirschen, mal sehen.

Mehr als "Ein-Themen Parteien"

Erst einmal finde ich es super, dass die Tagesschau über Kleinparteien berichtet. Aber die Aussage, dass Kleinparteien wie Volt 1-Themen Parteien seien, ist absolut Schwachsinn. Ja, das Thema EU spielt vielleicht eine übergeordnete Rolle, aber bei einem ausführlichen, pragmatischem, evidenzbasierten und spezifischen Parteiprogramm von 174 Seiten gibt es logischerweise weit mehr, als ein Thema!

Kein unser @11:27 von Karl Klammer

>>> Letztes las ich ein blaues , unser Land unsere Regeln >>>

Parteien welche mit "gehört uns", "Wir sollen", "Wir müssen" und ähnlichen Slogans "werben", stoßen mich automatisch ab! Ausrichtung egal....
Denn dieses vorrausgesetzte "Wir" existiert nicht!

Kleinparteien als Protest?!

Wozu Kleinparteien..?! Es gibt doch die AfD..?!?

Aber klar. Die Basis und andere wie die Freien Wähler bieten Alternativen, die weniger rechts sind. Oder die LKR von AfD-Gründer Prof. Lucke auch.

Allerdings haben viele Angst, dass die Stimme verloren ist und dann als ungewollter Nebeneffekt rote oder grünrote Parteien die Regierung stellen.

Ich wähle daher - trotz Merkel - die Union mit der Erststimme. Und mit der Zweitstimme die FDP.

Mehr kann man nicht tun. Aus Protest gegen die Corona Maßnahmen müsste man natürlich andere Parteien wählen…

Politisch am nächsten steht

Politisch am nächsten steht mir die Partei Volt, die dafür eintritt die EU endlich weiterzubringen als einen vollwertigen Staat der Bürger. Dennoch werde ich zur BTW strategisch wählen, da Volt keinerlei Aussichten auf den Sprung über die 5% Hürde hat.

@Am 17. September 2021 um 11:42 von Alexa d'Auteuil

Zitat: "Volt - eine "Kleinstpartei" mit Potenzial
Bei der Europawahl habe ich Volt gewählt. Eine Partei mit einer europäischen Ausrichtung und einer Repräsentation in mehreren europäischen Ländern. Also eine echte gesamteuropäische Partei."

Europäische Ausrichtung von Volt?

Wieso unterstützt Volt die illegale Schulen- und Transferunion im Rahmen der Euro-"Rettung", mit welcher Europa maßgeblich massiv geschädigt wird?

Nicht sehr europafreundlich.

Die Volkspartei als Abbild der Gesellschaft

Die Väter des Grundgesetzes haben die deutsche Verfassung aus den Erfahrungen mit der totalitären NS-Diktatur konzipiert.

Die Zersplitterung der Parteien und die darauf zurückgehende Handlungsunfähigkeit des Reichstages und der Regierungen hat in den Zeiten der Krise dieser Diktatur Vorschub geleistet.

Deswegen schwebte den Verfassungsvätern das Bild von Parteien vor, die nicht Partikularinteressen von Gruppen oder einer speziellen Klientel vertreten, sondern die jeweils selbst eine Ausrichtung auf das Gesamtbild der Gesellschaft haben.
Das war die Idee von 2 konkurrierenden 'Volksparteien'.

An sich richtig, aber in Zeiten sozialer Vielfalt eben nicht mehr so einfach machbar wie 1949 bis 1990.

@ 11:58 von MRomTRom | grundverschiedene Rahmenbedingung

Die große Mehrheit der Wähler orientiert sich an den Verhältnissen, die sie in Deutschland vorfinden und an ihren eigenen Interessen und politischen Vorstellungen.

Werden die verschiedenen strukturellen Rahmenbedingung nicht berücksichtigt, könnte jeder Staat, der Wahlen veranstaltet, das von sich behaupten.

Ist nicht 'germanozentriert', sondern einfach aus dem wahren Leben gegriffen.

Wenn das Wahlverhalten der Mehrheit der Deutschen in eine völlig andere (verglichen mit den freiheitlichen Demokratien) politische Richtung führt, dann liegt die Problematik und Gefahr eines deutschen Sonderwegs wieder vor.

12:28 rechte regierung

"Es gab in Deutschland schon mal eine rechte Regierung."
Hä wo war und ist Kohl, Stoiber, Merkel, un d erst Recht Laschet Rechts????
Die wären in USA linke Demokraten.

@ 10:31 Shantuma- 2,5 Parteien?!?

„ Wer meint strategisch wählen zu wollen, der soll es tun. Aber man braucht sich nicht wundern wenn aus den ehemals 6 Parteien im Bundestag irgendwie nur noch 2,5 Parteien wurden.
Denn jene Parteien richten sich ebenso strategisch aus.“

Wie meinen Sie das? Der linksgrüne Block und die liberal-konservative Mitte? Und eine AfD etwas weiter rechts..?!

Ich denke wenn man die AfD nicht abcanceln würde und als Rechtsradikal diffamieren, dann hätte die AfD ein Wählerpotential von 30%+…

Und wäre dann auch keine 0,5 Partei.

Diese Gefahr sehen die etablierten Parteien alle. Daher machen auch alle mit dabei die AfD auszugrenzen.

@Am 17. September 2021 um 12:28 von Freiheit-brauch...

Zitat: "Eine konservative Alternative steht auch bei den Kleinparteien nicht wirklich an und die AfD hat sich in der Nach-Lucke-Ära mit ihrem Abgleiten in die rechtsradikalen Gefilde selbst unmöglich gemacht."

Komisch, zu Luckes Zeiten, den ich persönlich kenne, wurde die AfD doch damals schon als "rechtextrem" geframt.

Und jetzt auf einmal soll die AfD zu Luckes Zeiten eine vom politischen Mainstream akzeptierte, konservative Partei gewesen sein?

Und zum 342.543. Mal: ich würde gerne endlich mal eine "rechtsradikale" Position der genannt bekommen. Konkret und sachlich. Nur eine! Das müsste doch langsam - nach all den Jahren - einmal möglich sein, oder nicht?

12:28 von Fre...

vielen Dank!

Schön das hier so mancher doch denkt, oder denken darf oder gar keinem Betonmischer begegnet ist.

@12:28 von Tremiro | mangelnde Differenzierung

Es gab in Deutschland schon mal eine rechte Regierung.

Keine rechte, sondern eine extrem kollektivistisch/rechtsextreme.

Das Ergebnis waren viele Millionen Tote, tausende zerstörte Städte und das deutsche Staatsgebiet war ungefähr 27% kleiner.
Gar nicht gewusst?

Weiß ich alles ganz genau. Deswegen wähle ich nach dem Vorbild der etablierten freiheitlichen Demokratien und gegen deutsche Sonderwege.

@ Blitzgescheit, um 11:15

Es ist immer wieder erstaunlich, wenn auch typisch, zu sehen, dass die AfD sogar bei der Selbstzersetzung versucht, die Schuld dafür bei anderen zu suchen.

Egal, von welchen Landtagen oder Veranstaltungen der AfD man Filmberichte sieht, da geht es zu wie nach einem Risikospiel beim Fußball.
Es wird gepöbelt und beschimpft, dass man vor Fremdschämen nicht hinsehen kann.

Und dort sitzen die von Ihnen immer als intelligent und gebildet beschriebenen Glaubensgeschwister, die Ihnen doch im Grunde nur peinlich sein können oder müssten.

Nein, denen kann man einfach keine Regierungsverantwortung übertragen.

Alle 8ten @12:07 von marvin

>>> Laut einer (von der Partei selbst in Auftrag gegebenen) repräsentativen Insa-Umfrage gaben acht Prozent auf die Frage an, ob sie sich vorstellen können die Partei "dieBasis" zu wählen. "ja, absolut". Und das schon ohne Medienpräsenz.>>>

Ah ja die 8% passen zu den alle 8 Minuten.... man hats wohl mit der 8?
Ein Zeichen?

"https://www.volksverpetzer.de/social-media/die-basis-fail/"

Kleinparteien

Ist doch gut, dass es die gibt. Die bilden schließlich auch einen Teil des Meinungsspektrums ab und ab und zu wird ja auch aus einer "sonstigen" Partei eine, die in Parlamenten vertreten ist. Das muss einem dann nicht immer gefallen, ist aber so.

Und wenn man mal die Perspektive wechselt, weg vom Wählenden, hin zu denen, die sich politisch engagieren, dann muss man sagen, dass etablierte Parteien (und da zähle ich alle großen dazu) einige Leute abschrecken, die da mal hingehen, weil es dort eben jahrelang eingespielte Klüngel, Gruppen, Intrigen und Rituale gibt, die eben nicht jedermanns oder -fraus Sache sind.

Gut, dass es sie gibt und natürlich ist das eine "verlorene" Stimme. Aber ob ich als Einzelner statt dessen eine der großen (alle über 5%) wähle oder nicht, macht jetzt auch nicht den Riesenunterschied. Das ist nur gefühlt wichtig, ob ich zu den 10 oder 20% einer Partei etwas beigetragen habe oder nicht. Wenn ich eine kleine wähle, bleibt das Ergebnis der CDU trotzdem gleich

@ 12:28 Tremiro - linkes framing

„ Das liegt daran "dass die große Mehrheit der Wähler das dauerhaft mitmacht," weil sie in der Lage ist, zu erkennen dass eine rechte Partei zu wählen, schädlich für alle Bürger ist.
Es gab in Deutschland schon mal eine rechte Regierung. Das Ergebnis waren viele Millionen Tote, tausende zerstörte Städte und das deutsche Staatsgebiet war ungefähr 27% kleiner“

Das ist linkes framing. Die AfD zu diffamieren und in die rechte Ecke zu stellen, anstatt sich mal damit auseinander zu setzen, dass große Teile der deutschen Bevölkerung mit linken Ideen nichts anzufangen weiß.

Die AfD wäre für deutlich mehr Menschen wählbar, wenn diese nicht in der öffentlichen Darstellung als quasi rechtsextrem dargestellt wird.

Ich kenne sehr viele, die die AfD nie wählen würden, bei denen die AfD aber im Wahl-O-Mat über 70% lag…

Daher arbeiten alle Parteien daran, dass dieser Bann nicht gebrochen wird…

Politik in Demokratien...

... wird gerne als "die Kunst des Kompromisses" bezeichnent... und meint, das zumindest die staats- und gesellschaftspolitisch wichtigsten Belange politisch ausgewogen realisiert werden... im Interesse gesamtstaatlicher Prosperität. Daß dabei manche Interessengruppen Kompromisse öffentlich bemängeln, ist menschlich und zeugt von einer politisch intakten Bürgerschaft, solange Interessengruppen nicht militant oder auch nur Einzelne sich von Realpolitik abwenden... z.B. durch Wahlabstinenz, Desinteresse oder andererseits durch Extremforderungen. Weil aber Demokratie auch bürgerliche Mitverantwortung bedeutet, sollte man als aufgerufener Wahlbürger jene Parteien (und dortige Politiker) unterstützen, die den eigenen Ansichten am ehesten entspricht... aber auch die Chance beinhaltet, diese persönlichen Bürgerinteressen möglichst auch in Realpolitik umsetzen zu können. Denn jeder Teilerfolg ist besser als kein Erfolg...

12:12 von Karl Bopper | Kompromiss ist der Normalfall

'Kompromissfindung und Interessenausgleich sind Grundpfeiler einer Demokratie. Es können nicht alle Meinungen berücksichtigt werden (...)'

Sie sagen es.

Wir sind eine vielfältige Gesellschaft geworden und die Erwartung, dass sich eine Meinung zu 100 % durchsetzt oder sich das Programm einer Partei 1:1 umsetzen lässt, ist unrealistisch. Kompromisse sind kein Unfall, sondern die natürliche Folge von unterschiedlichen Meinungen und Interessen.

Das Wahlprogramm einer Partei sagt: 'schau her, je stärker du mich mit deiner Stimme machst, desto mehr kann ich davon umsetzen.'

Es sagt nicht: 'das alles bekommst du, egal wie stark ich im Bundestag und in der Regierung bin.'

@ Freiheit-brauch, um 12:28

Vor einem ähnlichen Dilemma wie Sie stehe auch ich.

Nur im Unterschied zu Ihnen trage ich mich
n i c h t mit dem Gedanken, sozusagen aus Ohnmacht, Resignation oder Protest die FDP zu wählen.

Lindner wittert Morgenluft, steht mit stolzgeschwellter Brust und mir deutlich zu herablassend-gönnerisch bis belehrend da und möchte den Königsmacher spielen, ohne sich freilich in irgendeiner Weise festzulegen.

Außer dass er auf Wirtschaftskraft und Innovation setzt

Das aber ist mir längst nicht ausreichend.

Das Motiv ist nicht immer nur Protest.

Sondern der Partei auch die Gelder durch die hohe Alimntierung der Wahlkampfkosten Pauschale zukommen zu lassen und den Systmparteien zu entziehen.

In bestimmten Punkten groß ...

... aber in vielen Themen gräßlich leer. ZB die Basis - 2/3-tel der Wahl-o-Mat Themen unbeantwortet. Die Kandidatin hat im pers. Treffen mit Unwissen und Standpunktlosigkeit gepunktet. Ich glaube, die sind unwählbar.

Ach Gott Ja @ 12:06 von Shantuma

>>> Und ganz klar spielt dort auch die politische Einstellung der Journalisten eine Rolle. Keine Berichterstattung ist so neutral, wie wir uns das eventuell wünschen. >>>

Geht auch nicht, und Ihre Aussage ist natürlich richtig, aber doch keine Überraschung Niemand ist neutral bis zum abwinken, weil das menschlich unmöglich ist!

Und Wer sich als Privatperson als neutral zu Allem und Jedem bezeichnet, ist einfach auch Alles egal.

Die 5%-Hürde macht Kleinparteien weitgehend uninteressant

Vielleicht würde ich mich auch mal getrauen eine Kleinpartei wie z. B. die Tierschutzpartei zu wählen. Doch die 5 %-Hürde hat dies bisher verhindert.
Gäbe es diese Hürde nicht, so würden die großen Parteien um etliche Wählerstimmen fürchten müssen, weil dann die Kleinparteien einen Stimmenzugewinn hätten.
Interessant wäre das schon, auch um zu sehen, wie sich dann die Stimmen verteilen.

Ich könnte mir vorstellen, dass gerade von den beiden "christlichen" Parteien die Wähler, denen das "C" für christlich wichtig ist, dann zu den echten christlichen Kleinparteien abwandern würden.
Denn bei der Union dient das C nur dem Stimmenfang - eine andere Berechtigung für dieses "C" finde ich nicht.

"Trend zu Kleinparteien"

Nur einmal nebenbei erwähnt:
meine Wenigkeit hatte nebst a) Wahlomat (bpB)
auch den b) Wahlkompass (Uni Münster- mit Spur nach Amsterdam: Marktforschung lohnt sich) ausprobiert.
Gut: andere Fragestellungen, mehr "neutrale" Antworten bei a) als bei b) usw. Dabei überraschte am Ende
die weitaus stärkere Gewichtung bei a) (man drückte: alle Parteien) der Kleinparteien, welche mit ca. 20% vor den klassischen Parteien lagen bei der 1. Auswertung. Noch mehr überraschten die erheblichen Divergenzen bzgl. in deren Parteiprogrammaussagen, welche erhebliche Zweifel am Wahlomat nährten.

@ 12:20 Nettie - Demokratiefeinde? Wer soll das sein?!

„ Das ist es schon deshalb nicht, weil jeder, der für die stimmt dadurch, das er die wählt, als von seinem Wahlrecht Gebrauch macht indem er seine Stimme abgibt diese nicht den Demokratiefeinden gibt und damit deren Macht stärkt.“

Für mich ist die Linkspartei (Ausgenommen die um Sarah Wagenknecht) eine der größten Gefahren für die Demokratie. Für mich sind die Grünen - zumindest diejenigen, die nicht zu den Realos gehören - eine Gefahr für die Demokratie.

Für mich sind Leute wie Eskens und Kühnert bei der SPD - und damit in Teilen die SPD - eine Gefahr für die Demokratie.

Für mich sind aber auch Leute wie Höcke und damit auch Teile der AfD eine Gefahr für die Demokratie.

Im Zweifel hat jede Partei diverse Strömungen, die mal
Mehr mal weniger gewisse Artikel im Grundgesetz ändern wollen.

Aber wie man seit Corona sieht, muss man dazu nicht mal das Grundgesetz ändern. Es geht offenbar auch einfach so…

12:28 von Tremiro

Es gab in Deutschland schon mal eine rechte Regierung.
-----------------

es gab auch mal ne linke Regierung ....

Ich sehe es nicht

als Protest an eine der Kleinparteien zu wählen. Wer weiß denn schon vorher ob diese Partei die ich dann wähle nicht doch den Sprung über die 5% Hürde schafft?

Blitzbot/Etat-d-G/Vielfalt/Sparer/vRiegel

Zersetzen einer Partei durch die demokrat. Parteien im BT?

Das macht der Verein schon selbst. Am Wahlabend, wenn die Sitzanzahl feststeht, weiß man bei der AfD immer schon, dass das die maximale Sitzzahl der gesamten Legislaturperiode war. Am nächsten Tag, spätestens im ersten Jahr gibt's die ersten Austritte.

Ok, manche wie Dachlatten-Magnitz o. Meuthen gleichen das zeitweise mit Doppelmandaten aus (Landtag + Europa) o. Bürgerschaft + BTag.

Bei Magnitz eindeutig zur Abwendung der Privatinsolvenz als Pleitier. Bei Poggenburg & Pretzell gab ähnliche Konstellationen.
Die Flucht in die Immunität als Exitstrategie.

Was will man schon erwarten bei einer Partei, die im Wahlkampf ihren Kandidaten eine "Handreichung" auf den Weg geben muss, dass sie ohne fettige Haare den Mitläufern gegenübertreten sollen.

"https://www.fr.de/meinung/kommentare/bundestagswahl-afd-leitfaden-wahlkampf-fettige-haare-luegenpresse-weidel-gauland-hoecke-90861660.html"

Selbstverharmlosungsarien. Nicht anderes.

Sehr weise, diese Entwicklung der Demokratie!?

Wenig Befragung ergibt wenig Beantwortung, umgekehrt viele Befragungen eben viele Beantwortungen! Die BRD-Gesellschaft befindet sich in einem Generations-Prozess, in dem die Enkel der Aufbaugeneration jetzt auch ihre Kinder aufs Schlachtfeld schicken und diese aufforden zu wählen! Je nach Herkunft wird also gewählt! Die Splitterung der heutigen Gesellschaft ist eine völlig andere als vor 30 Jahren, hier ist der Grund der Vielfältigkeit der einzelnen Parteien zu finden. Je größer die Wahl, je größer die Qual zur Wahl! Vernünftig wäre es eine Koalition von mehreren Parteien zu wählen, um das Hauptvolumen der Masse, zu erreichen!
Eine einfache Mathematik nach Onkel Gauss.

@ Stratos Fairer

Nein das kann man nicht. Bei unter 3% Wäre die Fehlerquote so groß das sie größer wäre als der Stimmanteil selbst. Mit einer Fehlertoleranz die so hoch ist wäre es statisch sicher das der angegebene Wert Rätselraten ist.

Also nein, das mann man nicht mal eben machen. Es gibt gute Gründe dafür, die in der Mathematik liegen die sich anders als politische Versprechen nicht biegen und brechen lässt.

Das wählen von

Das wählen von Kleinstparteien ist sinnlos.
Sie werden nicht Politik im Bundestag machen.
Das Verhältniswahlrecht und die 5 %-Hürde machen Parteienproporz und Geschlechterbevorzugung möglich.
Egal wie die Wahl ausfällt, diese drei Kanzlerkandidaten werden das regieren unter sich ausmachen.
Egal in welcher Konstellation.
Nur, wenn diese Parteien strikt nicht gewählt werden, besteht eine Chance für Änderungen.

@dr.bashir um 13:00 Uhr

"Gut, dass es sie gibt und natürlich ist das eine "verlorene" Stimme. Aber ob ich als Einzelner statt dessen eine der großen (alle über 5%) wähle oder nicht, macht jetzt auch nicht den Riesenunterschied. Das ist nur gefühlt wichtig, ob ich zu den 10 oder 20% einer Partei etwas beigetragen habe oder nicht. Wenn ich eine kleine wähle, bleibt das Ergebnis der CDU trotzdem gleich"

Guter, nüchterner, solider, neutraler Kommentar, auch vor dem Zitat von Ihnen hier oben schon. Danke dafür!
Wenn zwar alle - oder sehr sehr viele (kurz vor ihrer Wahl) so denken würden, wäre es rein mathematisch zwar schon entscheidend, und quasi eine verschenkte Wählerstimme. Aber im Grundsatz stimme ich zu!

Am 17. September 2021 um 10:41 von Duzfreund

Kann es sein, das der Alltag (auch der politische) für eine immer größere Menge der Wahlbürger schlicht zu komplex ist?
-------
Ach, Sie halten den Wähler für blöd?
Das er nicht erkennt, wenn es die AfD nicht geben würde, die Wahl jetzt schon entschieden wäre.
Und es würde so weitergehen wie bis 2017.
Nur mit RRG oder schwarz/gelb.

13:00 von dr.bashir

"Wenn ich eine kleine wähle, bleibt das Ergebnis der CDU trotzdem gleich"

Man geht aber ganz anders im Alltag, da man schon morgens im Spiegel einen gesehen hat, der weder mitlaueft noch mit den Zaehnen knirschend das kleinere Uebel waehlte, sondern das tat, was der Ueberzeugung entspricht und... vermutlich ... auch vernuenftig war. Damit geht die Politik durch einen selber weiter... im Alltag. Man bleibt am Ball.

Am 17. September 2021 um 10:48 von Koeln 2020

Sie können bspw. Ihre Zweitstimme einer größeren Partei Ihrer Wahl geben und ggf. den Wahlkreiskandidaten einer kleineren Partei unterstützen, deren Programm Ihnen zusagt.
Mit Stimmensplitting kann man zumindest Zeichen setzen.
-----
Wie viele Abgeordnete mit Nebenjobs und Doppelversorgung wollen Sie denn im Bundestag?
Letzte Woche hat ein Institut ausgerechnet, daß ihr Vorschlag 900 bis 1000 Abgeordnetensitze schaffen würde.
Es werden jetzt schon min. 800 Sitze sein, Dank der Überhang- und Ausgleichmandate.
Kostenexplosion garantiert!

@10:52 = butalive76

Mit Ihrem Statement kennzeichnen Sie gut die politische Krux bzgl. Kleinparteien... eine will strikten Klimaschutz, eine andere will eine strikte Steuerreform... und jeder stimmen einige hundert oder auch einige tausend Wahlbürger zu. Realpolitisch aber bleiben diese thematischen Einzelinteressen jeweiliger Wähler aber belanglos...
_
Ist es da nicht viel sinnvoller, den/die (an der Wiederwahl interessierten) Fachpolitiker bereits etablierter = durchsetzungsfähiger Parteien in die Pflicht zu nehmen (?!) ... bspw. mit viel mehr egagierten Briefen/Mails/Präsenz bei deren öffentl. Auftritten, um im demokratischen Diskurs sein bürgerliches Recht der freien Meinungsäußerung zu nutzen... und damit solchen im Politbetrieb bereits aktiven Politikern eindringlich zu verdeutlichen, daß sie dem Souverän gegenüber verantwortlich sind?!... denn Parteien bestehen nicht nur aus Parteispitzen... die wiederum abhängig sind von innerparteilichen Gewichtungen...

Wer die Etablierten wählt,

Wer die Etablierten wählt, will dass alles so bleibt und hat Angst vor Veränderung. Ich halte das allerdings für eine Legende, eine Art Märchen - da die Etablierten mit der Zeit alles erst recht verändern hin zu einem totalitären Staat wo es keinen Widerspruch gegenüber den "mächtigen" Interessen der Industrie geben darf.

Am 17. September 2021 um 11:15 von Blitzgescheit

Die regierenden Parteien reiben sich natürlich die Hände, wenn die Opposition sich in immer kleinere Fraktionen aufsplittet: sie wird dadurch unwirksam und kontrollierbar.
--------------
Deswegen versuchen grünlinke Parteien ja auch, daß Mindestwahlalter auf 16 Jahre herab zusetzen.
Kinder und Jugendliche sind leichter beeinflussbar, wählen gern Protest und idealisieren Diktaturen und Extreme.

Trend zu Kleinparteien

Wer sich von den "etablierten Parteien" nicht mehr vertreten fühlt, der wählt was anderes...
Die Schuld dafür tragen aber nicht die Wähler, sondern eben die "etablierten Parteien" die Jahrelang an der Bevölkerung vorbei Regiert hat...

Frau Wagenknecht müsste das aus alten Zeiten..

.. ja noch selbst wissen!

Sämtliches Staatshandeln alles irgendwie total alternativlos, und alles andere ist halt irgendwie total rääächts unterwandert,..

RICHTIG erkannt,.. sagte schon der Staatsratsvorsitzende und Vorsitzende des ZK der SED Erich Honecker!

Am 17. September 2021 um 10:50 von Werdaswissenwill

, verbunden mit den EU Entscheidungen die durch die EVP gewunken wurden, die jetzt sogar einen Kanzlerkandidaten unterstützen der in Deutschland nun wirklich eher als Aussichtslos betrachtet wird!
__
Wen genau meinen Sie damit ?
Falls Sie auf Herrn Laschet abzielen, so liegt er lt. Umfragen "wer soll BK werden" zwar immer noch um einiges hinter Herrn Scholz und war/ist auch nicht mein Wunschkandidat, aber immer noch an 2. Stelle um einiges VOR Frau Baerbock, oder soll grundsätzlich nur derjenige unterstützt werden, der es auch wirklich wird, zumal man da nur in die Kristallkugel schauen kann vor allem in Anbetracht der möglichen Konstellationen ist selbst die Wahl von Herrn Scholz zum BK bei weitem nicht sicher. Dass es in der Politik zuweilen Absprachen gibt, die nicht an die grosse Glocke gehängt werden (sollen), das ist doch alltägliches Verhalten und zwar Partei übergreifend und absolut verständlich und sinnvoll.

12:48 von État DE gauche| Lorem ipsum Text

'Werden die verschiedenen strukturellen Rahmenbedingung nicht berücksichtigt, könnte jeder Staat, der Wahlen veranstaltet, das von sich behaupten.'

Das ist ein Lorem ipsum Text.

'Wenn das Wahlverhalten der Mehrheit der Deutschen in eine völlig andere (verglichen mit den freiheitlichen Demokratien) politische Richtung führt, dann liegt die Problematik und Gefahr eines deutschen Sonderwegs wieder vor. '

Drucksen Sie doch nicht immer um ein Thema herum, sondern werden Sie einfach mal konkret.

Also in Ihrer Vorstellung sollten sich die Deutschen nicht an dem orientieren, was sie an Vorstellungen in der Wirtschaftspolitik, der Rentenpolitik, der Bildungspolitik, der Umweltpolitik Deutschland haben, sondern wie die anderen wählen.

Aber wer sind die anderen und wie wählen die ? (Nicht wirklich anders als die Deutschen ;-)

Das ist ein ziemlich umständliches Konstrukt um zu sagen, Sie würden sich wünschen, es sollten mehr Ihre AfD wählen.

@ 12:18 von oooohhhh

sondern von CDU und FDP abziehen

Abziehen ja, aber nicht RRG gutschreiben. Verschiebungen zwischen Union, FDP und AfD bringen RRG keinen einzigen zusätzlichen Sitz bzw. einer Regierungsbildung näher.
Aber da auch die CDU bereits seit vielen Jahren Schwierigkeiten mit der Mathematik hat, wundert es mich nicht, wenn auch Welt-Journalisten solche einfachen Rechenfehler machen.

@ 12:41 Carina F - das wir gewinnt

„ Parteien welche mit "gehört uns", "Wir sollen", "Wir müssen" und ähnlichen Slogans "werben", stoßen mich automatisch ab! Ausrichtung egal....
Denn dieses vorrausgesetzte "Wir" existiert nicht!“

Beispiel Bayern: früher hatte da die CSU das Abonnement auf die Regierung. Auch schon mit absoluter Mehrheit.

Und wir sahen es war gut fürs Land.

Mittlerweile hat man dort zu viele Menschen aus anderen Bundesländern aufgenommen. Wohl auch um im Bund einen stärkeren Einfluss zu haben.

Der Schuss ging nach hinten los. Jetzt kämpft man das erste mal mit der bundesweiten 5% Hürde.

So gesehen ist die CSU auch eine „Kleinpartei“.

Es ist immer besser wenn möglichst viele an einem Strang ziehen. Dann geht es allen besser.

Lässt man den „Umverteilern“ mehr Spielraum, dann wird’s für alle schlechter.

Ich war gerade ein paar Tage in Kroatien. Dort herrscht Aufbruchstimmung. Dort hat links und grün auch nicht all Zuviel zu melden.

Trotzdem spielt e-Mobilität eine große Rolle dabei.

@Margitt um 13:14 Uhr

"Ich könnte mir vorstellen, dass gerade von den beiden "christlichen" Parteien die Wähler, denen das "C" für christlich wichtig ist, dann zu den echten christlichen Kleinparteien abwandern würden.
Denn bei der Union dient das C nur dem Stimmenfang - eine andere Berechtigung für dieses "C" finde ich nicht."

Das sehe ich auch so.
Nur ein Zusatz noch: das "C" steht schon seit der Gründung der BRD (also schon immer) nur für diesen einen verlogenen Zweck im Parteinamen. KDU (käuflich demokratische Union - um die alten Zustände zu sichern/ zu konservieren) wäre zumindest ehrlicher. An den tatsächlich christlichen Werten, also Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit, Demut, Enthaltsamkeit usw. mangelt des der Union besonders.

12:45 von covid-strategie | Einfach zur wahren Präferenz stehen

'Ich wähle daher - trotz Merkel - die Union mit der Erststimme. Und mit der Zweitstimme die FDP. '

In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit. Was macht es so schwer, dass Sie sich zu Ihren durch Ihre Post so eindeutig nachvollziehbaren politischen Präferenzen bekennen und führen stattdessen diese Feigenblatt-Scharade auf ?

Wer sich als Advokat der AfD outet, in F mehr Sympathien für die rechtsextreme Front National / Rassemblement National statt für die Schwesterpartei der FDP, LREM oder der CDU, Les Republicains bekundet, für das Querdenker-Volksbegehren in Bayern gegen Söder schwärmt, der ist doch eindeutig positioniert. Nur eben nicht wirklich bei CDU und FDP.

@Am 17. September 2021 um 13:21 von covid-strategie

Zitat: "Für mich sind aber auch Leute wie Höcke und damit auch Teile der AfD eine Gefahr für die Demokratie."

Eine "demokratiefeindliche" Position von Hrn. Höcke oder der AfD einmal konkret und sachlich benennen bitte.

@11:15 von Blitzgescheit: auf gleiche Weise zu zersetzen

"Deswegen versucht man ja auch seit Jahren mit propagandistischen Mitteln die aktuell größte Oppositionspartei im Deutschen Bundestag auf gleiche Weise zu zersetzen."

Die größte Oppositionspartei braucht niemand von außen zu zersetzen. Das schafft diese Partei ganz allein von innen heraus.

Siehe z.B. Lucke, Petry und viele, viele andere.

Die diversen Spendenaffairen der AfD locken auch nicht wirklich viele Wähler an. Mal abwarten was die neueste Affaire (illegal gespendete Wahlplakate im Wert von 3,5 Mio) noch bringt.

Die Zeiten, dass man AfD aus Protest wählte, sind ja nun auch schon lange vorbei. Wer heute AfD wählt, tut dies, weil er von Rechtsextremisten regiert werden will.

Außer Ihnen natürlich, denn für Sie ist die AfD ja die Partei der Mitte und die CSU gehört zu den Linksextremisten.

Am 17. September 2021 um 12:28 von Freiheit-brauch...

Also konservativer Wähler ist man seit der Entkernung der Union durch Angela Merkel eigentlich heimatlos. Die Art wie bei der CDU Armin Laschet statt Markus Söder zum Kanzlerkandidaten gemacht hat, finde ich nur ärgerlich.
Vielleicht profitiert die FDP von meinem Zähneknirschen, mal sehen.
__
Das sehe ich genauso. Ich habe mich auch maßlos über die Kandidatenwahl geärgert und wenn es nicht um die Bestimmung der Politik für die nächsten Jahre ginge, würde ich vllt sogar wider meine politische Überzeugung gewählt haben. In Anbetracht dessen habe ich (per Briefwahl) meine 1. Stimme der CDU (hat ja nichts mit Laschet zu tun) und meine 2. Stimme der FDP gegeben. Irgendwie als "Notlösung".

re vielnamigster User

"Es liegt daran, dass die größte (angeblich) Mitte-rechts Partei nur nach links koaliert."

Natürlich. Die FDP, die freien Wähler, alles bekennende Linksparteien.
Kann man so sehen. Vor allem wenn man alles links der AfD als links bzw. linksextrem bzw. nicht wirklich demokratisch ansieht.
Aber nur dann.

"Und daran, dass die große Mehrheit der Wähler das dauerhaft mitmacht, weil sie entweder nicht willig oder in der Lage ist..."

Na endlich sagen Sie es mal. Der Wähler ist einfach unfähig "richtig" zu wählen. Sonst waren es ja nur die "etablierten Parteien", die Medien oder die Verfassung, die schuld waren.
Hätten wir das an der Stelle auch mal geklärt.
Bin ich froh, dass die Realität anders aussieht, auch wenn Sie mal wieder alles daran setzen, diese umzudeuten...

re vielnamigster User

"Wenn das Wahlverhalten der Mehrheit der Deutschen in eine völlig andere (verglichen mit den freiheitlichen Demokratien) politische Richtung führt,"

Jaja, Ihr Lieblingsbegriff. Dass sich DE (außer in einzelnen Politikfelder, was ja völlig normal ist) nicht wesentlich von den von Ihnen stets aufgezählten Ländern unterscheidet, hindert Sie in Ihrer unwissenschaftlichen und sachlich schlicht falschen Einteilung (die ich auch im wissenschaftlichen Bereich noch nie von seriösen Wissenschaftlern gelesen habe) ja nicht im Geringsten.

Sie werden jetzt als Antwort natürlich IHre üblichen Thesen und Folgethesen zum Besten geben. Oder halt (wie der Bote) betonen, dass diese NOCH NIE sachlich widerlegt worden sind. Eine Diskussion kommt so nicht zustande. Aber Sie zeigen die Plattheit der Argumente von AfD & Co. auf. Von daher leisten Sie einen großen Betrag im Kampf gegen die Extremen Rechten...

Am 17. September 2021 um 14:00 von sozialstaat

Am 17. September 2021 um 10:48 von Koeln 2020 : Sie können bspw. Ihre Zweitstimme einer größeren Partei Ihrer Wahl geben und ggf. den Wahlkreiskandidaten einer kleineren Partei unterstützen, deren Programm Ihnen zusagt.
Mit Stimmensplitting kann man zumindest Zeichen setzen.
-----
Zitat: Wie viele Abgeordnete mit Nebenjobs und Doppelversorgung wollen Sie denn im Bundestag? Letzte Woche hat ein Institut ausgerechnet, daß ihr Vorschlag 900 bis 1000 Abgeordnetensitze schaffen würde. Es werden jetzt schon min. 800 Sitze sein, Dank der Überhang- und Ausgleichmandate. Kostenexplosion garantiert!

Gäbe man seine Erststimme einer kleinen Partei, hätte das doch nur Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Bundestages, wenn der Kandidat der Kleinpartei den Wahlkreis gewönne.

Das ist im Einzelfall schon unreaslistisch und als Massenphänomen gar nicht zu erwarten.

Was soll das denn für ein Institut gewesen sein, das solche unrealistischen Berechnungen anstellt?

re vielnamigster User

"mangelnde Differenzierung"

Und das von Ihnen. Grandios!
Alle Parteien links der AfD sind entweder links oder undemokratisch. Aber die anderen differenzieren Ihnen zu wenig. Köstlich.
Wie in meinem anderen Beitrag erwähnt: Sie leisten (ungewollt?) einen guten Beitrag gegen die Methoden der AfD.
Das negative an Ihren Beiträgen ist nur, dass Sie tatsächliche Fehlentwicklungen in unserem Land lächerlich machen und gute Positionen konservativer Politik diskreditieren und die Ideen mancher linken Parteien (tatsächlich links, nicht so wie Sie das definieren) hoffähig machen...

covidstrategie-Blitzbot-Etat-de-G

Ich fühle mich wie viele andere aufrechte Demokrat:innen, die sich zu aktuellen Themen einbringen, zunehmend auf den Arm genommen, wenn die rechtsextreme Strategie der.Selbstverharmlosung so schamlos daher kommt und durchgewunken wird. Das dient klar der Diskurszerstörung.

Heute mit drei (!) Foren-Nicks in einem Thread.

Die ewige Links-rechts-Gesäßgeografie zielt ab auf eines.

Sie wollen ausschließlich hier nur Kubitscheks Selbstverharmlosungsarie zur AfD absingen. Längst durchschaut.

Indem alles krass verzerrend weit nach 'links' umgedeutet wird, soll eine AfD als legitimer Akteur, als niedlicher rechtslibertärer Verein normalisiert werden.

Sie versuchen das mindestens 4 - 5x tgl mit Ihren div. Forennamen.

Übereifer schadet ....wie immer....der eig. Sache!

Sind Sie eigentlich von Aussagekraft & Wahrheitsgehalt der eigenen Statements so wenig selbst überzeugt, dass Sie sie oft mit copy&paste unter drei Nicks abspulen müssen?

Quatsch @14:05 von sozialstaat

>>> Kinder und Jugendliche sind leichter beeinflussbar, wählen gern Protest und idealisieren Diktaturen und Extreme. >>>

Jugendliche interessieren und engagieren sich mehr als ihre direkten Vorgängergenerationen für Politik!
Daher wäre es mehr als richtig das Mindestalter auf 16 zu setzen!

Das natürlich Viele in unserer überalterten Bevölkerung über das Engagement der jungen Leute spotten und sie regelrecht zu "beeinflussbaren VollidiotInnen" degradieren, zeigt dass sie sich Null um die Zukunft der jungen Menschen scheren und nur und ausschließlich ihre Gewohnheit allem vorziehen!

Ich höre den Belangen engagierter junger Menschen lieber zu, als "alten Spießern" (überspitzt ausgedrückt)
Es geht um die Zukunft der jungen Leute! Und das sage ich die nächstes Jahr 50 wird, meine Zukunft ist fast keine!

@ Blitzgescheit,, um 14:24

re @ 13:21 von covid-strategie

Sie machen den Mitlesern beide heute richtig Spaß.
Aber Sie sind eindeutig Sieger im Juxwettbewerb, daher: Danke für den Lacher des Tages:

“Eine “demokratiefeindliche“ Position von Hrn. Höcke oder der AfD einmal konkret und sachlich benennen bitte.“

Ja, ja, so kleine Parteien

Ja, ja, so kleine Parteien sind halt ehrlich und man stelle sich vor, wie die so rafiniert die mit den Putins, Chinesen, Amies und all den anderen Gaunern in Verhandlungen umgehen. So schnell wie die übern Tisch gezogen werden würden, können wir gar nicht schauhen. Träumt also weiter.

@10:31 von Shantuma

Wahre Worte!
Die 5 % Hürde ist für mich höchst undemokratisch. Von Anfang an (1949) und dann bundesweit ab 1953 wurde dieses stärken des eigenen Machtanspruchs in der BRD benutzt. Dann war es noch ärgerlich, dass es noch zwei Parteien gab, die unter 5% lagen, die, weil sie mind. einen Wahlkreis direkt gewonnen haben, dennoch in den Bundestag eingezogen sind. Das hat man aber "Gott sei Dank" 1957 abgeschafft und schwupp waren es nur noch 4 Parteien im Bundestag. 1961 waren es dann nur noch drei- Ziel erreicht, solange die Gesetze verändert, bis es nur noch die großen Parteien in den BuTa geschafft haben.
Selbst wenn ich mit Partei XY 100%ig übereinstimme, warum sollte ich diese wählen, wenn da am Ende nur 1,8% heraus kommen und da die Meisten so denken, kommen diese Parteien auch nur auf 1,8% vermutlich Mitglieder und deren Freunde und Angehörige.
Ja Begründung Weimarer Republik, aber heute sollten wir weiter sein, deswegen schafft die 5% Hürde ab- es wird bunt und nicht rechts- wetten?

@15:18 von realitychecker

Heute mit drei (!) Foren-Nicks in einem Thread.

Sie versuchen das mindestens 4 - 5x tgl mit Ihren div. Forennamen.

Danke für diese Kommentare, die so viel aussagen!

Wie soll einer, der nicht mal in der Lage ist zwischen u.a. völlig verschiedenen Schreibstilen zu differenzieren, politische Inhalte evaluieren? Dabei sind Sie in der Hinsicht bei weitem nicht der einzige hier. Auch das liefert eine weitere Erklärung für das realitätsferne und sonderbare Wahlverhalten in Deutschland.

14:09 von État DE gauche

Sie liegen weiter falsch.
Das hiesse dann eine mehr aus dem Spaltneidparteienlager dazunehemn müssen welche wieder wie in den letzten Jahren als Minderheit der Mehrheit ihr Programm aufzwingt und immer noch mehr spaltet.
Wem nützt das den Spaltparteien nicht dem Lamd dem Steuerzahle niemanden ausser denen die direkt von diesen Parteien profitieren, sei es durch Mandate, Mitarbeiten, Gremiensitze, angwcshöossenen Lobbygruppen, Instituten, Stiftungen bis hinzu Medienkonglomeraten die finanziertwerden
Also alle die die an unserer Demokratie schmarotzen äh sorry Sie gestalten ....

@Frank von Bröckel um 14:06 Uhr

"Frau Wagenknecht müsste das aus alten Zeiten ja noch selbst wissen!
Sämtliches Staatshandeln alles irgendwie total alternativlos, und alles andere ist halt irgendwie total rääächts unterwandert,..
RICHTIG erkannt,.. sagte schon der Staatsratsvorsitzende und Vorsitzende des ZK der SED Erich Honecker!"

Sollte das jetzt witzig sein? Und in welchem Zusammenhang soll diese Vergangenheitskurzgeschichte dienen?
Auf meine Frage: haben Sie auch Nachts immer noch Albträume, dass der "Russe" plötzlich vor ihrer Tür steht? - brauchen Sie nicht antworten. Die ist nur rhetorisch gemeint ;-)

@Am 17. September 2021 um 15:18 von realitychecker

Zitat: "covidstrategie-Blitzbot-Etat-de-G
Ich fühle mich wie viele andere aufrechte Demokrat:innen, die sich zu aktuellen Themen einbringen, zunehmend auf den Arm genommen, wenn die rechtsextreme Strategie der.Selbstverharmlosung so schamlos daher kommt und durchgewunken wird. Das dient klar der Diskurszerstörung.

Heute mit drei (!) Foren-Nicks in einem Thread."

Mir gehört nur der Name blitzgescheit, aber Sie können ja gerne Ihre faktenfreien Verschwörungstheorien verschwurbeln. Am Ende war es eh "der Russe", wie?

So einen langen, inhaltsfreien Kommentar schreiben Sie, aber meine obige Frage können Sie nicht beantworten?

Wieso?

@Am 17. September 2021 um 13:31 von realitychecker

Zitat: "Was will man schon erwarten bei einer Partei, die im Wahlkampf ihren Kandidaten eine "Handreichung" auf den Weg geben muss, dass sie ohne fettige Haare den Mitläufern gegenübertreten sollen."

Nun, die AfD möchte ja nicht wie die Grünen, SPD oder Linke dastehen.

Logisch.

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@ 15:52 Carina F- Wahlalter auf 21 hoch

„ >>> Kinder und Jugendliche sind leichter beeinflussbar, wählen gern Protest und idealisieren Diktaturen und Extreme. >>>

Jugendliche interessieren und engagieren sich mehr als ihre direkten Vorgängergenerationen für Politik!
Daher wäre es mehr als richtig das Mindestalter auf 16 zu setzen!“

Wir haben ja gesehen was für Auswirkungen das hat, wenn man den demonstrierenden Schülern eine zu große Bühne bietet. Die Politik hat sich von denen vor sich her jagen lassen. Diese Kids sind von ihren Lehrern und anderen aufgestachelt und somit missbraucht worden. Sie kennen die großen Zusammenhänge nicht.

Daher ist es besser erst mal die Reifung abzuwarten, bevor man wählen darf.

Mit 25 ist der präfrontale Kortex ausgereift. Aber mit 21 wäre das volle Wahlrecht auch zu verantworten.

@falsa demonstratio , 15:17

Das ist korrekt. Wenn man die Erststimme an eine(n) Kandidaten* /in einer kleinen Partei vergibt, wird sie/er kaum ein Bundestagsmandat erhalten. Die Aufmerksamkeit für Programmpunkte der kleinen Partei in der lokalen Presse wird auf diese Weise steigen. Wenn der prozentuale Anteil der Sonstigen (Zweitstimme) auf Bundesebene steigt, hat es Auswirkungen auf die prozentuale Verteilung der größeren Parteien, also auch auf mögliche
Koalitionsbildungen.

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