Ihre Meinung zu: Facebook: Konfigurationsfehler wohl Schuld an weltweiter Störung

5. Oktober 2021 - 7:04 Uhr

Nach dem stundenlangen, weltweiten Ausfall von Facebook, Instagram und WhatsApp laufen die Plattformen wieder. Laut Facebook lag die Ursache beim Unternehmen selbst: Eine "fehlerhafte Neukonfiguration" sei Schuld gewesen.

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Kommentare

7 Stunden keine Hasskommentare.

Das wäre zumindest die positive Seite des FB-Ausfalls.
Ich habe ihn nicht groß bemerkt, denn ich hab immer die Finger von FB gelassen.
Doch kann ich mir schon vorstellen, dass nicht nur die widerwärtigen Hasskommentatoren, sondern auch zahlreiche Firmen auf glühenden Kohlen gesessen und sehnsüchtig auf das Funktionieren gewartet haben.

Was nun der tatsächliche Grund für den Ausfall war weiß nur FB...

Im Radio wurde heute morgen

Im Radio wurde heute morgen berichtet, dass es irgendwo sogar unmöglich war,Türen zu öffnen, da die Schließanlagen über das Internet und Facebook gesteuert werden. Firmenkommunikation und das verrichten von Geschäften war unmöglich.
Wie kann es sein, dass sich Unternehmen ausschließlich so abhängig von anderen absichern?
Sollte man von Managern nicht etwas mehr Weitsicht erwarten können?
Zumal das Versagen eines Systems immer nur eine Frage der Zeit ist. Wenn es dann versagt, kommt man noch nicht einmal mehr in seine eigene Firma oder Wohnung.
Und dann sind Unternehmen wie Facebook zu groß um abgewickelt zu werden.
Ein Kuckucksei.

Das war dann mal wech...

Ich nutze Signal.
Das war nicht gestört.
Zur Schadensursache:
Konfigurationsfehler? ich habe keine Ahnung von diesen Sachen. Ich bin schon froh, dass mir keine allzu blöden Fehler bei den Begrifflichkeiten mehr passieren.
Das ist das Alter: die grauen Kabel zwischen Router und Endgerät haben ja auch einen Namen. W-Lan-Kabel war es nicht. LAN-Kabel?
Klingt auch blöd.
Ist ja auch egal wie die heißen.
Hauptsache, die Kiste läuft.

FB-Ausfall

Hätte man mich nicht darauf hingewiesen, mir wäre wohl nichts aufgefallen. Ich gehöre zu diesen Fossilen, die privat nach wie vor sehr gut ohne SM auskommen...und via Festnetzt telefonieren,...oder mal ganz auf fernmündliche Kommunikation verzichten.

Für alle jene allerdings, die mittlerweile ihr ganzes Leben (scheinbar NICHTS geht mehr ohne Smartphone und Tablet) über die Tastatur steuern, ja, für die war es gestern wohl tatsächlich der absolte Super-Gau ! Vielleicht aber auch Mahnung & Warnung ?!?!?

Bei allen Annehmlichkeiten sollte man sich vielleicht langsam doch mal überlegen, ob und wie weit man sich und (s)ein "funktionierendes" Leben fast ausnahmslos von der Technik abhängig macht.

Ich jedenfalls fühle mich durch diesen Störfall in meiner (privaten) Haltung absolut bestätigt, denn für mich hatte der gestrige Ausfall quasi überhaupt keine Konsequenzen !

@ nie wieder spd

>>> Im Radio wurde heute morgen berichtet, dass es irgendwo sogar unmöglich war,Türen zu öffnen, da die Schließanlagen über das Internet und Facebook gesteuert werden. <<<
.
Das war wohl nur in der eigenen Zentrale des FB-Konzerns der Fall. Läuft halt über die eigenen Server, die abgestürzt sind.
Trotzdem ziemlich gruselig, welche Macht dieser Konzern hat, dass ein Absturz von ein paar Stunden es in die internationalen Hauptnachrichten schafft, wahrscheinlich jede Tageszeitung und das Radio darüber berichtet.
Ein Konzern, der nichts produziert, der sein Geld nur mit Werbung und Nutzerdaten generiert. Ich verstehe es nicht.

„Systematisch“

„Die frühere Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen wirft ihrem ehemaligen Arbeitgeber unter anderem vor, Profit systematisch über Sicherheit zu stellen“

„Profit“ über alles. Wem auch immer der „nutzt“.

Wie entspannend!

Na wer sagt’s denn. Es geht auch mal ohne die tägliche Berieselung mit Social Media. Vielleicht war das auch der erste Schritt, mal den Likes und Hashtags und der Daten Sammelwut und Manipulation den Rücken zu kehren. Eine Trendwende wäre gut.

Wie bitte?

"Die Menschen und die Unternehmen weltweit sind von uns abhängig, um in Verbindung zu bleiben", erklärte Facebook

Das ist eine sehr traurige und unwahre Aussage. Sich selbst in die Abhängigkeit eines derartigen Unternehmen FREIWILLIG zu begeben ist unfassbar. Es gibt zahlreiche weitere Kommunikationsmöglichkeiten, die weitaus komfortabler und sicher sind und keinen Einfluss auf die "Bewegungsfreiheit" im Handeln haben.

Hoffentlich werden die Menschen mal wach und erkennen, daß sie sich auf diese Weise mit digitalen Handschellen versehen.

@ Südstaatlerin

>>> Es geht auch mal ohne die tägliche Berieselung mit Social Media. <<<
.
Ich schaffe das schon seit Jahren.
Es klingt verrückt, aber man muss sich dort nicht anmelden. Spart Zeit und wahrscheinlich auch Stress.

Life goes on

Ich nutze auch WhatsApp und gestern ging eine Zeit lang nichts. Und? Dann bekommt man all die ach so wichtigen Nachrichten später. Dass das so eine Welle macht, erstaunt mich dann schon. Für manche wohl so, als ob kurz vor dem Fußball-WM-Finale mit deutscher Beteiligung die Glotze den Geist aufgibt. Aber man stellt erstaunt fest, die Welt dreht sich weiter.

Sollte man wirklich jemanden dringend etwas mitteilen müssen, hilft es, sich daran zu erinnern, dass ein Handy auch ein Telefon ist.

Facebook zensiert - aber offensichtlich die Falschen.

Die Polarisierer bringen Geld, also haben die Algorithmen genau das gefördert. Wenn zutrifft, was über das Drogenmilieu bekannt wurde, müssen sich Facebookverantworliche warm anziehen.

Profit > Sicherheit

"Keine 24 Stunden vorher hatte eine Whistleblowerin schwere Vorwürfe gegen den Konzern von Mark Zuckerberg erhoben [...], Profit systematisch über Sicherheit zu stellen."

Ich dachte, das wäre das Geschäftsmodell von Facebook.

PS: Mich würde ja mal interessieren, wie die like-abhängigen Selbstdarsteller den gestrigen Abend überstanden haben.

Welch grosse

Macht doch einige social media Konzerne weltweit haben...wieviel Menschen davon abhängig sind davon...vor allem psychisch....
Wehe, das funktioniert dann nicht...ein Desaster für viele "Abhängige"...eine moderne legale Droge???

Tja. Da haben gestern ein

Tja. Da haben gestern ein paar wenige wohl keinen schönen Tag gehabt. Wenn man auf gesichtsbuch nicht spammen kann, was man gerade isst oder wo man gerade langweilig ist, ist der Tag gelaufen.
Mir egal. Solch Unfug ist eh nur als Zeitvertreib für Kinder zu gebrauchen. Richtige Erwachsene telefonieren, wenn etwas wichtig ist. Spielzeug hat in der Arbeitswelt keine Berechtigung.

Zwangspause bei 3 Facebook Portalen- Na und?

Wir lesen auf allen Kanälen, hören in allen Winkeln, dass nun 6 Stunden kein sozialer Kontakt möglich war. Klingt nach superwichtiger, existenzieller Nachricht. Nein, liebe Leute. Man kann auch sagen: wir haben wohl sonst keine wichtigen Meldungen, die als Nachricht durchgehen. Hätte man sich mehr auf diesen wichtigen Typus Information beschränkt, würden uns manche fadenscheinigen, in die Weite und Breite laufenden Mitteilungsschnipsel entgehen und keine kostbare Zeit binden. Aber es ist hip, wenn man Banales und Bagatellen in einen Topf wirft, große mediale Aufmerksamkeit rührt und das Ganze als Windbeutel aufbläst. Wer soziales Leben will, geht in die Freunderunde und Nachbarschaft. Da tobt das Leben. Und liest Nachrichten, die Inhalt und wirklich Wichtiges bieten. Kein Anschluss ist nun wirklich keine Apokalypse. Aber der Hype um Nichtigkeiten wird zum Untergang des gebildeten Homo Sapiens. Das ist eine erschreckende Nachricht!

08:23 von harry_up

"Was nun der tatsächliche Grund für den Ausfall war weiß nur FB..."

Laut FB soll es wohl ein Fehler bei einer Neukonfiguration gewesen sein.

Der Ausfall von Facebook & Co …

… mag für die Meisten nicht wirklich bedeutend sein, aber mir fiel in diesem Zusammenhang mal wieder ein, dass auch die in unseren Breitengraden inzwischen wirklich lebenswichtig gewordene Versorgung mit Elektrizität auf ähnlichen Datenstrukturen wie Facebook fußt. Und wenn es da zu längeren Ausfällen käme, hätten wir innerhalb von Stunden echte Probleme.
Ich kann nur hoffen (würde aber keine größere Wette darauf abschließen), dass es da hinreichend viele Sicherheitsmechanismen gibt.

Kaskade

Nicht der Fehler ist ein Problem sondern die "kaskadenhafte" Auswirkung", die im Grunde,a sl; prinzipiell stellvertretend fuer viele andere Computernetzwerke/System ist. KUrz: Ein Vorgeschmack auf weitere Stilllegungen, aber dann in vitalen Bereichen der Gesellschaft, die sich immer staerker digital vernetzen will - und sich damit kaskadenhafter Auswirkungen ausliefert. Fast moechte man ausrufen: "Stoppt die Digitalisierung!"
Tatsaechlich wird ja nicht richtig nachgedacht bei den Digitalisierungs Agenden der Parteien...

Na, dann ist ja gut.

Es hätte sein können, dass das System zum Leben erwacht ist und sich selbstständig gemacht hat womit es als Skynet die Weltherrschaft übernimmt. ;-)

Wie würde wohl ein von WhatsApp und Facebook generierter Terminator aussehen?

kein Grundrecht auf Teilnahme

Viele vergessen, dass Facebook und Co. milliardenschwere börsennotierte amerikanische Werbeunternehmen sind. So auch staatliche Organisationen von der Bundeskanzlerin, der Bundesregierung bis hin zu Städten, Kommunen und allen Polizeibehörden der Bundesrepublik. Wo ist das staatliche Neutralitätsgebot, wenn einseitig diese amerikanischen Werbefirmen durch Anwesenheit unterstützt werden und Bürger animiert werden, ebenfalls dort beizutreten, um Informationen zu erhalten? Warum werden aktuelle Meldungen, wie Großschadensereignisse, Kriminalität von besonderer Bedeutung, selbst Verkehrsnachrichten über Twitter, Instagram, Facebook usw. verbreitet und nicht über die originären Internetseiten oder den öffentlich rechtlichen Rundfunk?

Es ist an der Zeit für alle staatlichen Organisationen, diesen amerikanischen Werbefirmen den Rücken zu kehren.

Irrelevant

Als ob wir hierzulande keine anderen Sorgen hätten, als dass Fakebook, Insta und Co für paar Stunden down waren. Meine Güte. Man stell sich nur vor, in Buxtehude hat heute Nacht um 02:37 eine Kuh Tango getanzt im Stall von Bauer Schulte und denken Sie nur, in Hamburg-Bergedorf geht just in dieser Sekunde ein Fenster auf Kipp. Wie furchtbar...Ich fordere einen "Brennpunkt" direkt im Anschluss an die 20 Uhr Tagesschau. Diese mediengeile Konsumgesellschaft nehme ich schon lange nicht mehr voll. Handysüchtige, dumme Menschen aller Altersklassen lassen sich dauerberieseln vom Irrsinn dieser Welt und jammern, wenn's mal nicht geht für zwei Stunden. Einfach nur noch grotesk. Ich empfehle, Brieftauben zu züchten oder zur guten alten gelben Telefonzelle zurückzukehren.

Facebook: Konfigurationsfehler wohl Schuld an weltweiter Störung

Kommt ja nicht oft vor, daß Mark Zuckerberg die Notwendigkeit sieht, sich zu entschuldigen. Ob es zu einer Delle in seiner Karriere kommt ?
Reich geworden mit den Daten seiner Nutzer, die abgegriffen und für Werbezwecke verkauft werden. In den USA im Jahre 2017 136 Dollar Einnahmen pro Nutzer, in Europa 46 Dollar pro Nutzer. Werbung macht 98 Prozent des Umsatzes aus.

Versuchen wir,...

...die Fans von FB zu verstehen. Wir, die hier mehrheitlich unserem Unverständnis darüber Ausdruck geben, warum ein paar Stunden ohne diese Medien, so ein Drama sein sollen.

Aber was wäre denn, wenn das TS-Forum einen ganzen Tag außer Betrieb wäre. Die Welt müsste eine lange Zeit auf meine Kommentare verzichten, zumal dies hier der einzige Platz ist, an dem ich meinen Senf verbreiten.

Würde mir fehlen und so geht es sicher auch einigen FB-Nutzern. War bestimmt hart, aber jetzt geht´s ja wieder.

Facebook hat sich selbst gelöscht

Wen es interessiert, kann es bei Heise.de nachlesen, was passiert ist:

"[...]Offensichtlich funktionierte die DNS-Auflösung vom Domain-Namen zu IP-Adresse nicht mehr. Die Dienste waren zwar noch aktiv, konnten deswegen aber nicht mehr erreicht werden.[...]"

und:

"[...] Cloudflare erläuterte in einem Blogeintrag auch, wie Facebook sich durch Fehler beim Border Gateway Protocol praktisch selbst aus dem Netz löschte. [...]"

Die DNS-Server sind, vereinfacht gesagt, die Server, die eine Adresse https://irgendwasaufirgendwoseite in die Sprache übersetzen, die ein Rechner versteht, in Zahlen. Also die IP-Adresse. DNS-Anbieter gibt es einige: Quad9, Cloudflare, Google und andere. Fällt ein Server aus aus, können Seiten nicht weitergeleitet werden. Kann man manchmal auch zuhause beobachten, wenn statt der gewünschten Webseite z.B. Errorcode 522 oder 502 angezeigt wird. 502 bedeutet Server temporär überlastet, 522 heißt Server braucht zu lange zum antworten.

@dr.bashir (9:57)

Eigentlich sehe ich das ja auch so, aber gerade erst vor wenigen Minuten konnte ich feststellen, dass manche Menschen in dieser Vorstellung eine existenzielle Bedrohung sehen und nicht möchten, dass man sich damit auseinandersetzt.

@dr.bashir

"Aber was wäre denn, wenn das TS-Forum einen ganzen Tag außer Betrieb wäre"

Getroffen!
Ich erinnere mich: vor ca 3 Monaten war es an 2 Tagen in Folge nicht möglich, bis in den Nachmittag hinein hier zu kommentieren. Es gab dann mehrere Nachfragen und sogar eine Beschwerde.
Und so ein bisschen Abhängigkeit gibt es vielleicht auch bei regelmäßigen Teilnehmern an solchen Foren.

@ Südstaatlerin 8.57 h

"Wie entspannend...Es geht auch mal ohne die täglich Berieselung mit Social Media."

So entspannend ist es für mich immer - ich werde nie diese "Social" Media benutzen.

"Eine Trendwende wäre gut."

Ja, aber dass diese kurzfristig eintreten wird,
glaube ich nicht - die Abhängigkeit ist vermutlich zu groß.

Was ist

Facebook?

Brauch ich nicht.

Hass Kommentare sind doch gut, kann man endlich mal gegen Cyberkriminielle vorgehen und Klage erheben.

Die Rolle von Social Media

Social Media gab es schon immer. Früher hieß das Dorfschwätzchen. Oder es waren die Zettelchen, die Jugendliche im Unterricht weiterreichten bzw. Briefe, die verschickt wurden. Am Dorfstammtisch konnte man dann auch mal rassistische Parolen loslassen oder andere beschimpfen. Dies zog unmittelbare soziale Folgen nach sich, und die Reichweite war gering.
Facebook hat neben Twitter u. anderen ein Geschäftsmodell daraus gemacht. Jeder kann nahezu anonym andere beschimpfen und den übelsten Hass verbreiten. Cui Bono? Wir haben es alle schon geahnt und jetzt wissen wir es: Facebook u Co fördern es, indem sie daran verdienen. Sie sind mitverantwortlich an der Verrohung der Gesellschaft.

@ Dany39, um 09:31

re @ harry_up, um 08:23

“Laut FB soll es wohl ein Fehler bei einer Neukonfiguration gewesen sein.“

Ja, hab ich ja auch gelesen.

Die würden auch den Teufel zugeben, wenn da was gehackt worden sein sollte.

@harry_up

Neu
Am 05. Oktober 2021 um 11:14 von harry_up
@ Dany39, um 09:31

re @ harry_up, um 08:23

“Laut FB soll es wohl ein Fehler bei einer Neukonfiguration gewesen sein.“

Ja, hab ich ja auch gelesen.

Die würden auch den Teufel zugeben, wenn da was gehackt worden sein sollte."

Jegliche Spekulation würde sich erübrigen, wenn man auch mal Beiträge von Mitforisten lesen würde. Zum Beispiel meinen von 10:10 Uhr.

@Loraymo - 09:00

"Hoffentlich werden die Menschen mal wach und erkennen, daß sie sich auf diese Weise mit digitalen Handschellen versehen."

Erschreckend auch, wie das Vertrauen in die Digitalisierung in hochempfindlichen Bereichen (Energieversorgung, Klinikbereich, Wasserwirtschaft, Signalwesen, etc.) diese hohen Anfälligkeiten - meist ohne einen Plan B (weil zu teuer) - in kauf nimmt.

Dabei weiß doch heute jeder, wie brüchig die Glaubensformel dieses Fortschritts ist, wenn es mal wieder heißt "Wir haben extrem hohe Sicherheitsstandards, bei uns sind ihre Daten sicher."

...wer´s glaubt... aber

...wer´s glaubt... aber egal: kann nicht sein, dass inzwischen die ganze Welt quasi oder tatsächlich zusammenbricht, wenn facebook nicht mehr funktioniert !!! -
Habe mich schon lange gefragt: was machen wir eigentlich, wenn diese ganzen technischen Systeme und /oder vom Internet abhängigen Systeme zusammenbrechen,nicht die, des Privatvergnügens, sondern der Krankenhäuser, der Wasserversorgung, der ganzen Infrastruktur, Industrie, Sicherheit..etc. weswegen auch immer...(Hackerangriff, Stromausfall, Umweltkatastrophe, Überschwemmung etc)- konnte man im kleineren Umfeld im Ahrtal schon sehen...
... zumindest weiß ich noch, wie man Feuer macht und Landkarten liest... ne, ernsthaft: es sollte immer bedacht werden, dass alles bei einem Ausfall auch noch funktionieren muss- nicht 100% abhängig machen...

@ Anderes1961, um 11:24

Selbstverständlich habe ich Ihren Kommentar von 10:10 Uhr gelesen und auch (zumindest halbwegs) verstanden.

So schlüssig Sie das erklärt haben mögen gilt das, was ich geschrieben habe, m. E. trotzdem.

Ich will da keine Gerüchte streuen, sondern eher eine Erklärung für den Verlust von FB an der Börse finden, und da sind ganz sicher Leute näher dran als unsereins.

Konsequent gegen Hass

Facebook oder Telegram müssten in Zukunft wesentlich konsequenter gegen Hasskommentare oder Falschnachrichten (z.B. über Corona oder die Impfung) vorgehen. Es ist doch nicht zuviel verlangt, dass solche Dinge sofort gelöscht werden.

@ ... wieder spd

Wie kann es sein, dass sich Unternehmen ausschließlich so abhängig von anderen absichern? Sollte man von Managern nicht etwas mehr Weitsicht erwarten können?

Ja, das fragt man sich. Wir hatten in der Firma mal einen Stromausfall. Da sind wir auch völlig abhängig von anderen und unsere Manager waren wenig vorausschauend.

@ einfachermensch

Habe mich schon lange gefragt: was machen wir eigentlich, wenn diese ganzen technischen Systeme und /oder vom Internet abhängigen Systeme zusammenbrechen,nicht die, des Privatvergnügens, sondern der Krankenhäuser, der Wasserversorgung, der ganzen Infrastruktur

Ein Krankenhaus funktioniert ja auch ohne Internet, eine Wasserversorgung auch und für Schienen und Wasserstraßen braucht man auch nicht online zu sein.

wieviel Menschen davon abhängig

Gregory Bodendorfer @
Das ist halt immer so wenn man ohne Eigenverantwortung alles an gewinn orientierte Konzerne abgibt.

08:53, Mischpoke West

>>Trotzdem ziemlich gruselig, welche Macht dieser Konzern hat, dass ein Absturz von ein paar Stunden es in die internationalen Hauptnachrichten schafft, wahrscheinlich jede Tageszeitung und das Radio darüber berichtet.
Ein Konzern, der nichts produziert, der sein Geld nur mit Werbung und Nutzerdaten generiert. Ich verstehe es nicht.<<

Die Produkte dieses Konzerns heißen „Kommunikation“ und „Vernetzung“, die Branche nennt sich „Dienstleistung“.

Ein weltweites Geschäft, exemplarisch für den Globalisierungsschub, den die Welt durch das Internet erfahren hat.

Interessant finde ich, daß die Globalisierungsgegner weltweit über Facebook, WhatsApp usw. kommunizieren und ich als Nichtglobalisierungsgegner all diese Sachen überhaupt nicht nutze.

Seltsam, nicht wahr?

@ harry-up 11:59

FB hat solche Verluste an der Börse, weil in diesem Zeitraum auch keine Werbung war . Das geht schnell in die Millionen und die Börse Strafe es ab .Ich hoffe, ich konnte helfen.

08:23 von harry_up

7 Stunden keine Hasskommentare.
Das wäre zumindest die positive Seite des FB-Ausfalls.
Ich habe ihn nicht groß bemerkt, denn ich hab immer die Finger von FB gelassen.

Für jemanden, der Facebook nicht nutzt, sind Sie überraschend gut darüber informiert. Das war übrigens ironisch gemeint.

Es gibt tatsächlich ein Facebook jenseits der Hasskommentare, über das ganz normale Menschen in Kontakt bleiben.

Es gibt tatsächlich einen Bedarf für ein App wie Whatsapp mit möglichst großer Reichweite. Für mich übrigens auch beruflich.

Dass sich nun gerade diejenigen hier eine Meinung bilden, die diese Netzwerke nicht nutzen, ist reichlich grotesk.

um 12:27 von gosħ

"Ein Krankenhaus funktioniert ja auch ohne Internet"
.
Soll das jetzt Ironie sein?

12:40 von fathaland slim

Warum sind sie eigentlich kein Globalisierungsgegner? Sie, der die Vernunft sozusagen erfunden hat müssten doch wissen, wie unsere Umwelt dadurch geschädigt wird. Sie wissen doch, was so alles völlig unnütz durch die Welt gekarrt wird. Rindfleisch aus Argentinien, Hähnchen nach Afrika, Krabben zum Auspuhlen nach Marokko u.s.w.. Es besteht Handlungbedarf in diese Richtung. Lassen sie uns beide dafür auf die Strasse gehen.

12:44 von Digitaler Fußabdruck

Zitat:
"Dass sich nun gerade diejenigen hier eine Meinung bilden, die diese Netzwerke nicht nutzen, ist reichlich grotesk."

Bilden diejenigen sich eine Meinung oder haben die eine, die sie nun kundtun?
Sind Sie schon mal auf den Gedanken gekommen, dass man z.B. Facebok nicht nutzt, weil man sich vorher gut ueber Vor- und Nachteile informiert hat?
Einer der Nachteile wurde ja nun deutlich aufgezeigt.

von WhatsApp und Facebook generierter Terminator aussehen?

von Tada @

Eigentlich ein guter.

Es sei denn die "KI" wird von ideologischen, religiösen, politischen oder gewinnorientierten Menschen programmiert.

Würde sie aber von eigenverantwortlichen, selbstverantwortlichen und leistungsbereiten Menschen gemacht hätte ich Sie lieber gestern als morgen.

@ fathaland slim

>>> Interessant finde ich, daß die Globalisierungsgegner weltweit über Facebook, WhatsApp usw. kommunizieren und ich als Nichtglobalisierungsgegner all diese Sachen überhaupt nicht nutze.

Seltsam, nicht wahr? <<<
.
Man nutzt eben was vorhanden ist. Sie als Antikapitalist nutzen z.B. trotzdem Dinge wie Aktien, und das sogar von Unternehmen die eigentlich ihrer Gesinnung widersprechen, oder irre ich mich?
Aber wie gesagt, ich nutze FB nicht, aber nicht aus Globalisierungsgegnergründen oder sonst was. Einfach weil ich es nicht brauche, ich das Geschäftsmodell sehr zweifelhaft finde, und mir der Laden einfach unsympathisch ist.

11:46 von einfachermensch

Habe mich schon lange gefragt: was machen wir eigentlich, wenn diese ganzen technischen Systeme und /oder vom Internet abhängigen Systeme zusammenbrechen,nicht die, des Privatvergnügens, sondern der Krankenhäuser, der Wasserversorgung, der ganzen Infrastruktur"

Ganz einfach. Wie machen "weiter so". Aber teurer als vorher.
Der Rueckschritt im Gewand des Fortschritts ist nicht aufzuhalten.

12:55, Barbarossa 2

>>12:40 von fathaland slim
Warum sind sie eigentlich kein Globalisierungsgegner? Sie, der die Vernunft sozusagen erfunden hat müssten doch wissen, wie unsere Umwelt dadurch geschädigt wird. Sie wissen doch, was so alles völlig unnütz durch die Welt gekarrt wird. Rindfleisch aus Argentinien, Hähnchen nach Afrika, Krabben zum Auspuhlen nach Marokko u.s.w.. Es besteht Handlungbedarf in diese Richtung. Lassen sie uns beide dafür auf die Strasse gehen.<<

Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten (frei nach Goethe).

Die Antwort auf die von Ihnen beschriebenen Schattenseiten der Globalisierung ist für mich nicht die Abschottung innerhalb irgendwelcher Landesgrenzen, das Schmoren im eigenen Saft. Sondern die rationale Gestaltung der wünschenswerten weltweiten Vernetzung. Wünschenswert, weil sie, richtig verstanden, für jeden Menschen auf der Erde einen Vorteil bedeutet.

Wenn man den Prozess allerdings, wie momentan modern, der kapitalistischen Verwertungslogik überlässt, geht er schief.

Die EU ist gefragt - warum nicht eine europäische Konkurrenz?

Es wäre ein leichtes, eine EU-einheitliche Plattform - öffentlich-rechtlich finanziert und kontrolliert - auf den Markt zu werfen. Ja, der Markt regelt alles, aber eben nicht immer zum besten, wie uns diverse Krisen und Vorfälle zeigen. Von der Bankenkrise bis zu Facebook. Der Staat, das sind wir alle. Und wenn wir gerne eine Kommunikationsplattform haben wollen, die den Namen "soziale Medien" auch verdient, dann sollten wir diesen Werbeschleudern einfach etwas entgegensetzen. Werbefrei, voller Datenschutz, frei zugänglich - und das weltweit.

08:49 von Hille-SH

Für alle jene allerdings, die mittlerweile ihr ganzes Leben (scheinbar NICHTS geht mehr ohne Smartphone und Tablet) über die Tastatur steuern, ja, für die war es gestern wohl tatsächlich der absolte Super-Gau ! Vielleicht aber auch Mahnung & Warnung ?!?!?
#
Ja ,es sollte eine Warnung sein für die die nur noch auf Navi u. Smartphone schauen. Zwei Beispiele von Gestern und Heute. Da fährt ein Autofahrer in Bleckede in die Elbe wo eine Fähre anlegen soll,ein Fahrrad Kurier fährt mit dem Rad auf der Autobahn durch den Elbtunnel. Das passiert wenn man rundherum die Welt nicht mehr war nimmt.

@Harry_up

"
Am 05. Oktober 2021 um 11:59 von harry_up
@ Anderes1961, um 11:24

Selbstverständlich habe ich Ihren Kommentar von 10:10 Uhr gelesen und auch (zumindest halbwegs) verstanden.

So schlüssig Sie das erklärt haben mögen gilt das, was ich geschrieben habe, m. E. trotzdem.

Ich will da keine Gerüchte streuen, sondern eher eine Erklärung für den Verlust von FB an der Börse finden, und da sind ganz sicher Leute näher dran als unsereins."

Am 05. Oktober 2021 um 11:14 von harry_up
@ Dany39, um 09:31

re @ harry_up, um 08:23

“Laut FB soll es wohl ein Fehler bei einer Neukonfiguration gewesen sein.“

Ja, hab ich ja auch gelesen.

Die würden auch den Teufel zugeben, wenn da was gehackt worden sein sollte."

Hm, okay, geht aber aus Ihrem Post nicht hervor. Was hat ein Fehler bei der Neukonfiguration mit der Börse zu tun? Und von Börse steht da auch nix.

Verstehe ich jetzt irgendwie nicht.

@carinaF, 13:03 re @barbarossa2

>>> Warum sind sie eigentlich kein Globalisierungsgegner? >>>
Sie haben Herrn f slim, aber nun gründlich missverstanden! Dabei hat er ganz eindeutig das Gegenteil geschrieben!

Nö, hat er nicht. Ich denke, ich kenne die Einstellung von @fathaland slim, weil ich sie teile.
Die Globalisierung ist bestimmt in allen ihren Folgen nicht grade angenehm. "Globalisierungsgegner" zu sein, ist allerdings in etwa so erfolgversprechend, wie die Schweizer Alpen oder die Existenz von Primzahlen abzulehnen. Nicht sehr sinnvoll, sich daran abzuarbeiten.

13:04, Mischpoke West @ fathaland slim

>>Man nutzt eben was vorhanden ist. Sie als Antikapitalist nutzen z.B. trotzdem Dinge wie Aktien, und das sogar von Unternehmen die eigentlich ihrer Gesinnung widersprechen, oder irre ich mich?<<

Der Kapitalismus widerspricht meiner Gesinnung, trotzdem nutze ich ihn natürlich für mich. Abgefangen mit jedem Einkauf, den ich tätige. Denn jede Ware wurde unter kapitalistischen Bedingungen produziert. Nehmen wir einfach mal die Tasse Tee, die ich gerade trinke. Ein Darjeeling, aus Indien natürlich, von einer großen deutschen Firma mit Sitz in Bremen vertrieben. Angeblich bio, steht zumindest auf der Tüte. Man entkommt dem Kapitalismus nicht, außer man zieht sich als Eremit in den Wald zurück. Und selbst dann nicht. Also versuche ich, das beste aus einer schlechten Situation zu machen. So wie jeder Mensch. Es nennt sich „alltägliches Überleben“. Und dabei noch in der Lage zu sein, in den Spiegel zu blicken.

Niemand hat behauptet, dies wäre einfach. Ich am allerwenigsten.

Facebook: Konfigurationsfehler wohl Schuld an weltweiter Störung

Andreas Weigand, Ex-Chefwissenschaftler von Amazon, bestätigt, dass vielle Beschäftigte des Milieus die irreführende Haltung, die der Facebook-Chef verkörpert, durchschaut haben: Viele Kollegen im Silicon Valley glauben Mark Zuckerberg kein Wort von seinem "We at Facebook care". Ihm ist der einzelne total egal.....

Facebook verklebt die Fenster der Großraumbüros der Löschteams, damit niemand hineinschauen kann. Die Beschäftigten dürfen nicht mit Journalisten sprechen. Das Unternehmen,das möglichst alles über die Menschen veröffentlich und Transparenz fördern will, zeigt sich selbst als eines der verschlossensten Unternehmen der Welt (Facebook setzt auf Floskeln SZ 27.12. 2016).

Nur eine grundsätzliche Bitte an alle Medienvertreter und Bürger

Hört doch bitte endlich auf, von "social media" oder den "sozialen Medien" zu sprechen. Das waren sie nie, das sind sie nicht, und das werden sie auch niemals werden. Es ist weder der Ansatz noch das Firmenziel, irgendwelche sozialen Medien zu fördern oder zu finanzieren. Es sind - wie Google - gigantische Werbeplattformen, in denen Werbung (auch politische Werbung) teuer verkauft wird. Darum - und nur darum ! - geht es. Mit Algorithmen die User binden, volldröhnen mit der eigenen Meinungsbestätigung, etwas bauchpinseln mit vielen eigenen ach-so-wichtigen Fotos vom Solarfrosch im Garten oder dem Mittagessen der Kantine, hauptsache das dusselige Herdentier Mensch liest fein die bezahlten Botschaften.
.
"soziale Medien".. ja, schon klar...
der schlichte und richtige Begriff lautet
"Werbeplattformen"

@Digitaler Fußabdruck

"
Am 05. Oktober 2021 um 12:44 von Digitaler Fußabdruck
08:23 von harry_up

7 Stunden keine Hasskommentare.
Das wäre zumindest die positive Seite des FB-Ausfalls.
Ich habe ihn nicht groß bemerkt, denn ich hab immer die Finger von FB gelassen.

Für jemanden, der Facebook nicht nutzt, sind Sie überraschend gut darüber informiert. Das war übrigens ironisch gemeint.

Es gibt tatsächlich ein Facebook jenseits der Hasskommentare, über das ganz normale Menschen in Kontakt bleiben.

Es gibt tatsächlich einen Bedarf für ein App wie Whatsapp mit möglichst großer Reichweite. Für mich übrigens auch beruflich.

Dass sich nun gerade diejenigen hier eine Meinung bilden, die diese Netzwerke nicht nutzen, ist reichlich grotesk."

Auch an Sie die Frage: Wenn man kein Auto hat, darf man dann keine Autos kritisieren?

Das einzige, was grotesk ist, ist Ihr Versuch, Menschen, die kein Facebook nutzen, abzusprechen darüber eine Meinung haben zu dürfen.

13:15 von Eislöwe

"Es wäre ein leichtes, eine EU-einheitliche Plattform - öffentlich-rechtlich finanziert und kontrolliert - auf den Markt zu werfen."

Auf dem Markt haette es keine Chance. Stattdessen muss man den Markt endlich kontrollieren. Etwa dezentralisierte kleine Plattformen sich bilden lassen, fokkussiert auf Interessengebiete (wie es viele Foren schon gibt). Ein ansich automatioscher Prozess, wie in der Natur, Wildwuchs ist gesund, sofern eine einzelne Spezies (facebook, amazon ...) nicht zu gross wird. Dann balanciert es sich aus. Als denkbarer Ansatz: Groessenbeschraenkung, auch in der finanziellen Dimension. klartext gesagt: Der Markt muss einfach kontrolliert werden. Was macht man stattdessen? Uploadfilter und Ueberwachung der Nutzer. Auch diese hindern kleine Foren an der Entfaltung. Startups werden weniger deswegen. Wen juckt das nicht? Die Grossen...

@ Digitaler Fußabdruck, um 12:44

Oh, ich benutze WhatsApp schon! Nur mache ich mein "Wohlergehen " nicht von seinem Funktionieren abhängig, das ist schon ein erheblicher Unterschied. So war's mir gestern völlig wurscht, als es ausfiel. Wäre etwas Wichtiges mitzuteilen gewesen, gäbe es immer noch das Telefon (für etwas Konservativere: Brieftauben). :-)

@ Hinterdiefichte :

Wie steht es denn mit den "Päpsten" in diesem Forum, die unablässig über Verhütung reden und offenbar sämtliche Verhütungsmethoden dieser Welt kennen und auch noch beurteilen zu können glauben?

Ich muss doch keine Fliege sein um zu wissen, dass ein Kuhfladen mir nicht schmecken würde, die Marmelade auf dem Frühstücksbuffet aber sehr wohl.

13:27 von fathaland slim

und ohne den bösen "Kapitalismus" gäbe es noch nicht mal jemanden in Indien, der ihnen den Darjeeling pflücken würde. Aber das nur am Rande.

13:28, Eislöwe

>>"soziale Medien".. ja, schon klar...
der schlichte und richtige Begriff lautet
"Werbeplattformen"<<

Ja, die Werbung generiert das Geld, das notwendig ist, um diese Plattformen zu betreiben.

Täte sie das nicht, dann müssten die Nutzer zahlen.

Das würde teuer.

13:37, Eislöwe

>>13:27 von fathaland slim
und ohne den bösen "Kapitalismus" gäbe es noch nicht mal jemanden in Indien, der ihnen den Darjeeling pflücken würde. Aber das nur am Rande.<<

Einerseits bestätigen Sie das, was ich schrieb.

Andererseits verstehe ich nicht ganz, weswegen landwirtschaftliche Produktion zwingend an kapitalistische Strukturen gekoppelt sein muss.

@ Eislöwe um 13.28 Uhr, Volle Zustimmung

Danke für Ihr Statement. Dem ist nichts hinzuzufügen. Volle Zustimmung!

@ fathaland slim

>>> Der Kapitalismus widerspricht meiner Gesinnung, trotzdem nutze ich ihn natürlich für mich. <<<
.
Selbstverständlich. War auch nicht als Vorwurf gedacht, sondern nur beispielhaft, weil Sie seltsam finden, dass Globalisierungsgegner ein internationales Netz verwenden.
Wie gesagt, man nutzt was vorhanden ist, wenn dies für die eigenen Zwecke nötig ist.

@ einfachermensch

kann nicht sein, dass inzwischen die ganze Welt quasi oder tatsächlich zusammenbricht, wenn facebook nicht mehr funktioniert !!!

Naja. Facebook hat gestern Abend nicht funktioniert und die Welt ist ja offensichtlich nicht zusammengebrochen.

13:32 von das ding - leider nein

Grundsätzlich verstehe ich Ihren Ansatz, und er scheint zunächst auch richtig und logisch. Das dusselige Herdentier Mensch verhält sich aber nun mal leider nicht so. All das gibt es nämlich schon längst. Sogar open source, zum Beispiel Diaspora. StartUps können in diesem Markt nichts neues mehr auf die Beine stellen. Selbst kleinere Mitstreiter sind schon längst verschwunden, ob meinVZ, StudiVZ, SchülerVZ oder das Netlog usw. Alles weg vom Markt. Der Markt regelt da eben nicht mehr alles und die Unternehmen, die mit Werbeplattformen User erreichen wollen müssen auf Teufel komm raus Werbung verkaufen - davon leben sie. Und wenn wir genau das in einer breiten Kommunikation nicht wollen, dann bleibt nur massiv Geld in die Hand zu nehmen, werbefrei ein solches - dann wirklich "soziales" - Medium auf die Beine stellen. Dann gäbe es keine politische Werbung, keine politischen Algorithmen, mehr Rechte für den Einzelnen und viel mehr Kontrolle des Einzelnen über seine Daten.

08:55 von Nettie

>> „Systematisch“

„Die frühere Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen wirft ihrem ehemaligen Arbeitgeber unter anderem vor, Profit systematisch über Sicherheit zu stellen“

„Profit“ über alles. Wem auch immer der „nutzt“. <<

,.,.,

Und wer auch immer über seinen ehemaligen Chef gelogen hat oder nicht.

Die Ideologie, dass Profit über alles gehe, ist extrem beliebt.
Ob das stimmt, wollen die Behaupter gar nicht erst untersuchen, denn diese Ideologie darf nicht angekratzt werden.

13:38 von fathaland slim - nur anders "teuer"

Ja, die Werbung generiert das Geld, das notwendig ist, um diese Plattformen zu betreiben.

Täte sie das nicht, dann müssten die Nutzer zahlen.

Das würde teuer.
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Es ist so genauso "teuer", denn die Werbung bezahlen wir alle - eingepreist - in jedem Autohaus, an jeder Supermarktkasse - und - noch schlimmer - bei jeder Bundestagswahl, oder abstrakt: mit jeder Verrohung bei Querdenkern, Reichsbürgern ect. pp.
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Daher mein Ansatz: öffentliche Gelder, quasi europaweit öffentlich-rechtlich finanziert, eine Bürger-Plattform für alle. Ohne Algorithmen-Fake, ohne Hetze, ohne Werbung - mit eigener Kontrolle und Verantwortung aller Bürger.
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Und noch ein Hinweis: "Bürger" sind für mich immer alle. m/w/s

Eine detaillierte Analyse zur

Eine detaillierte Analyse zur Facebook Outage gibt’s bei:
.
//blog.cloudflare.com/october-2021-facebook-outage/

09:43 von Tada

"Es hätte sein können, dass das System zum Leben erwacht ist und sich selbstständig gemacht hat womit es als Skynet die Weltherrschaft übernimmt. ;-)"

.-.-.

Kann sein, dass es so einen Science-Fiction-Thriller schon gibt.

Aber einen solchen zu schreiben, der sich knallhart auf unsere heutige Zeit bezieht, ist schon verlockend.

Man muss aber schnell machen, bevor die Realität mit der Science-Fiction identisch wird.

@ gosħ

>>> Naja. Facebook hat gestern Abend nicht funktioniert und die Welt ist ja offensichtlich nicht zusammengebrochen. <<<
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Für manche schon. Das erste was unser pubertierender AZUBI heute morgen gesagt hat war, wie furchtbar das gestern Abend doch gewesen sei, und er hat sich doch glatt mit seinen Eltern unterhalten müssen. Muss schlimm gewesen sein.

Alles weg vom Markt.

von Eislöwe @
Aber warum denn? Hat gemand das verboten oder teuer gemacht? Nein. Die nutzer sind wegen persönlichen Entscheidungen zu andern für Sie persönlich besseren Diensten gewechselt. Und wenn Sie nichts in diesem Markt mehr neues auf die Beine stellen sind Sie weg.

Das bessere ist der Feind es Guten. Das machen wir doch alle beim Urlaub, Auto, Handy, und Brötchen doch auch so.

Und jeder darf (jetzt noch in kleinen teilen) und muss für sich persönlich festlegen was das "bessere" für Ihn ist.

Nachtrag zu meinem Gedanken von 13:51

Auf den Punkt gebracht: eine Plattform wird nur dann für alle interessant, wenn auch alle dort sind. Wenn also nahezu jede Person, die dem Thema aufgeschlossen gegenüber steht, dort höchst wahrscheinlich auch erreichen kann und mich dort in großer Breite austauschen kann. Also wäre ein Ansatz, ein - von Anfang an - großes, freies, übergreifendes und sicheres Medien-Portal zu schaffen, welches öffentlich-rechtlich EU-weit finanziert wird, aus einem "Digital-Haushalt" der EU. Einzig das Algorithmus - Sperrfeuer wäre ausgeschlossen und zeitgleich hätte jeder die volle Kontrolle über seine Daten. Staatliche Eingriffe wären genauso schwer/leicht (je nach Sichtweise) wie beim jetzigen privaten Anbieter auch.

09:57 von dr.bashir

"Versuchen wir,...

...die Fans von FB zu verstehen."

.-.-.

Wohltuender Ansatz.

14:11 von Mischpoke West

<<<< @ gosħ
>>> Naja. Facebook hat gestern Abend nicht funktioniert und die Welt ist ja offensichtlich nicht zusammengebrochen. <<<
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Für manche schon. Das erste was unser pubertierender AZUBI heute morgen gesagt hat war, wie furchtbar das gestern Abend doch gewesen sei, und er hat sich doch glatt mit seinen Eltern unterhalten müssen. Muss schlimm gewesen sein. <<<<

,.,.,

Mit manchen Eltern gezwungen zu sein, sich zu unterhalten, kann in der Tat die Hölle sein.

Die Flucht zu facebook ist dann durchaus nachvollziehbar.

Ihr spöttischer Ton ist fast ein Beleg dafür.

13:27 von fathaland slim

dann trinken sie eben keinen Darjeeling oder Assam,
sondern Pfefferminztee oder Brenneseln die sie selber im Wald pflücken

13:58, Eislöwe @13:38 von fathaland slim

Ja, sie wollen eine von der kapitalistischen Verwertungslogik befreite Oase im kapitalistischen System schaffen.

Eigentlich ein sozialdemokratischer Ansatz. Zumindest wenn man die Sozialdemokratie von vor hundert Jahren zugrunde legt. Oder auch im „Community Organizing“ von Saul Alinsky zu finden.

Tolle Ideen, die allerdings wesentlich mehr bürgerschaftliches Engagement erfordern, als die meisten bereit sind zu leisten. Viele betrachten das demokratische Gemeinwesen ja gewissermaßen als Restaurant, in dem sie bedient werden. Dabei ist es eine Küche.

13:51 von Eislöwe

"Der Markt regelt da eben nicht mehr alles und die Unternehmen, die mit Werbeplattformen User erreichen wollen müssen auf Teufel komm raus Werbung verkaufen - davon leben sie."

Also wenn ich sie richtig verstehe, bzw. wenn wir uns richtig verstehen, dann ist das doch das Problem: Die Unfaehgkeit des Marktes, es zu regeln? D.h. ergo> der Markt darf nicht regeln, sondern muss geregelt werden. D'accord?

"(...) dann bleibt nur massiv Geld in die Hand zu nehmen, werbefrei ein solches - dann wirklich "soziales" - Medium auf die Beine stellen."

Der "es-nicht-regelnde" Markt ist entartet - ab einer finanziellen Dimension ala Facebook. Waere diese Gewinnabsicht, die mit "davon leben" nichts mehr zu tun hat, weg-geregelt ... dann koennte eine Nummer kleiner der Markt vernueftig arbeiten...? Das ist die Frage, ist es? Ich suche halt den mittleren Weg. Und einer Buergerplattform, gesteuert vom Staat/EU, traue ich nicht recht. Unsere Datenschuetzer haben zuwenig Rechte.

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