Ihre Meinung zu: Laschet erntet Lob für Ankündigung einer Neuausrichtung

8. Oktober 2021 - 7:18 Uhr

Die Aussagen von CDU-Chef Laschet seien das "Angebot eines Rückzugs", sagt Wirtschaftsminister Altmaier - und lobt den Schritt. Auch andere CDU-Politiker werten Laschets Ankündigung, die Partei neu aufzustellen, positiv.

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Kommentare

War Laschet jetzt ein

War Laschet jetzt ein Volksheld oder Wie? Seit Tagen Laschet hier Laschet da!Verloren und gut! Jetzt interressiert mich die Zukünftige Politik mehr als die Vergangenheit! Das ist ja hier fast eine Parteizeitung der CDU!!

Neuanfang nur mit unverbrauchten Kandidaten

Auf keinen Fall mit Merz oder Spahn.
Das wäre kein Neuanfang.
Spahn sollte ein paar Jahre warten, denn viele, ich auch, sind unzufrieden mit der Corona Strategie.
Und Merz ist wegen der Nähe zum Grosskapital für mich suspekt.
Jedenfalls ist das meine persönliche Meinung.
Das mögen andere anders sehen.

Konsequente Abwicklung

So falsch macht es Laschet nicht:
- die Wahl hat die ganze zerstrittene Union verloren, schon die KK-Wahl war ein Desaster. Dazu keine vorzeigbaren Erfolge in den letzten Jahren, statt Zukunftsprogramm ein unausgegorenes Sammelsurium!
- Dass Laschet nach der verlorenen Wahl die theoretische Möglichkeit von Jamaika auslotet, ist normale Politik.
- dass er die "neue" CDU "moderieren" will, genau das ist der Job eines Parteivorsitzenden!
- Es würde auch der CDU gut tun, KK und Parteivorsitz zu trennen.

Lernen kann er von der SPD:
- Bo und Es halten ihre Partei geschlossen.
- Sie haben ein von allen getragenes vernünftiges und konkretes Programm diskutiert und beschlossen.
- problemlose Wahl des von allen anerkannten KK.
Es war nicht nur Scholz, es war die ganze geschlossene vernünftige SPD, die die Wahl gewonnen hat!

Merz‘ „Ambitionen“

Merz: "Ich würde gerne sehen, dass wir die drei Buchstaben CDU etwas größer schreiben als die drei Buchstaben ich."

Muss der gerade sagen. Am Besten auch gleich seinem Kollegen Söder.

Ich hoffe nur, dass Olaf

Ich hoffe nur, dass Olaf Scholz seinen pragmatischen Kurs gegenüber der Parteibasis, insbesondere gegen Bo und Es durchsetzen kann.

Altmaier lobt - und bleibt?

>>> ... Altmaier - und lobt den Schritt ... <<<
.
Warum schließt er sich nicht gleich an?
Und nimmt Spahn mit? Der ist, mMn auch "verbrannt" durch seine völlig verkorkste Corona-Politik > bspw. Maskendeal, oder "wir wissen nicht wer alles geimpft ist".
Eine Fehlbesetzung vor dem Herrn.

Laschet erntet Lob für Ankündigung einer Neuausrichtung

Auf einmal bekommt Laschet Lob, vorher hat man aus allen Rohren auf ihn geschossen. Ich kann nur sagen das die Schleimer bestimmt sich vorne anstellen wollen und um ihre Plätze kämpfen. Söder sollte sich wenigstens beim Herrn Laschet entschuldigen, denn von dort kamen die meisten Schüsse auf ihn. Ich hoffe das mal bei der CDU durchgegriffen wird und ihre neue Aufstellung auch wirklich Zukunft hat. Mit Schäuble, Altmeier usw. ist kein Blumentopf zu gewinnen und sie sind nur hinderlich für Erneuerungen.
Später wird man sehen wie es ausgeht.

@08:41 von Adeo60

"Ich hoffe nur, dass Olaf Scholz seinen pragmatischen Kurs gegenüber der Parteibasis, insbesondere gegen Bo und Es durchsetzen kann."
Die Hoffnung stirb zu letzt, da muß man abwarten wie sich das entwickelt. Sollte es so sein, hat sich die SPD auch ins abseits gestellt und wird es zu spüren bekommen. Hoffen wir das Beste.

08:41 von Adeo60

betrachten sie nur die neu dazu gekommenen Abgeordneten der SPD
Deren politische Ausrichtung
Ich habe da so meine Bedenken ....

Bedeutet abwarten?

Das bedeutet dann, dass die FDP solange wartet bzw. die Ampelkoalition solange hinhalten bis die Union handlungsfähig ist und für Jamaika zur Verfügung steht?

Wir lange dauert denn so ein Prozess? 6 Monate oder ein Jahr bis eine Regierung gebildet werden kann?

Laschet erntet Lob für Ankündigung einer Neuausrichtung

Immer nur Worte und keine Taten. Er soll sofort zurücktreten und auch sollten nicht immer dieselben wie Herr Merz usw antreten, sondern ein wirklicher Neuanfang!!

@08:47 von Sisyphos3

"betrachten sie nur die neu dazu gekommenen Abgeordneten der SPD
Deren politische Ausrichtung
Ich habe da so meine Bedenken ...."
Haben sie schon was über die neuen Abgeordneten gehört oder in ihrer Arbeit gesehen? Aber zum nörgeln gibt es immer was und wenn es um den Hamster im Rad ist.

Laschet moderiert Neuausrichtung ...Amen

Was man Laschet für seinen Rückzug großartig loben soll, ist mir rätselhaft. Als der von der Partei gewollte Kanzlerkandidat, ist er das Abbild des Gesamtzustands der CDU. Sein Rückzug kommt als Zeichen für den Willen nach Veränderung eigentlich schon zu spät. Nach der Wahl plötzlich das Schwert für die Partei in die Hand zu nehmen und die Macht erhalten zu wollen, war eher lächerlich.
Sein Rückzug hat jetzt auch Tage gedauert. Man musste wohl intensiv auf ihn einreden.
Aber ganz loslassen kann er immer noch nicht. Er will die Veränderung der Partei "moderieren". Als Kanzlerkandidat hat er nichts moderiert und geleitet. Jetzt soll die dringend notwendige Verjüngung und Neuausrichtung von ihm geleitet werden ...

um 08:53 von Alter Brummbär

"Immer nur Worte und keine Taten. Er soll sofort zurücktreten und auch sollten nicht immer dieselben wie Herr Merz usw antreten, sondern ein wirklicher Neuanfang!!"

Laschets Rücktritt würde im Augenblick wohl nicht verhindern, dass sein Nachfolger aus der Riege Merz und Co. käme. Vieleicht kann er dies verhindern.

@Orfee, 08:48

Politik als Experimentierfeld bzw. im Standby-Modus...? Das wäre verantwortungslos. Zu aller erst zählt das Land und dann erst die Partei.

Laschet der Sündenbock?

Jetzt das ganze Dilemma Laschet anzulasten ist falsch. Der Untergang der CDU begann bereits mit den letzten Monaten Kohl und auch eine Frau Merkel hat nichts geändert, sondern den Weg des "Aussitzens" weiter bestritten. Mit ihren Ruck nach links, hat sie der SPD Wähler abgenommen, aber rechts den Weg für die AfD frei gemacht. Ihre stets abwartende Haltung und das Ausrichten der Fahne nach dem Wind hat die Krise der CDU immer weiter verstärkt. Ich bin mir gewiss, die Geschichte wird wenig gutes an Frau Merkel lassen.
Im Wahlkampf wollte man weder der FDP, noch den Grünen auf den Schlips treten (sind ja mögliche Koalitionspartner) und so lies man das eigentliche Kernthema der CDU, die innere Sicherheit und die damit verbundene Migrationsproblematik völlig liegen. Das hat Wählerstimmen gekostet. Jeden Recht zu machen, geht meistens schief.

Neuausrichtung?

Mit Merz, mit Brinkhaus, mit Röttgen, mit Spahn?
Was soll das denn für eine Neuausrichtung sein?
Für eine Neuausrichtung müssten alle Funktionäre der Union ab Herrn Kuban zurücktreten.
Und vielleicht sollte das eine oder andere Parteimitglied mal darüber nachdenken, was Christlich eigentlich bedeutet. Mit unseren Religionsorganisationen und der gesamten bisherigen Politik der Union hat das nämlich nichts zu tun.

Ich hatte ja erwartet, dass

Ich hatte ja erwartet, dass Merkel die nichtssagend Akk genommen hat, weil sie wusste, dass die Wahl in die Hose gehen wird.
Deshalb ist sie ja auch selbst nicht mehr angetreten.
Warum sich laschet dann da hingedrängelt hat?
Das wird er nur selber wissen. Und söder hat das clever gemacht. Immer so tun, als ob er auch will. Sonst hätte Armin diese Intrige doch durchschaut.
Jetzt muss er halt in Rente.
Als Politiker ist er total verbraucht.

Was war wirklich los?

Merkel zu beerben, war schwierig. Es war von Anfang an klar, dass das wohl nicht klappen würde. Darum wurde Laschet ausgewählt. Man wollte niemanden beschädigen, der echte Chancen hat, und hat darum jemanden ins Rennen geschickt, der für die Partei keinen größeren Wert hat.
Söder hätte auch verloren, aber der soll eben in Zukunft noch antreten können, ohne den Makel des Versagens.
_

Kurz gesagt

Armin Laschet hat klargestellt,
Teil der Lösung zu sein.
Fatal.

@ Adeo60

>>> Zu aller erst zählt das Land und dann erst die Partei. <<<
.
So eine Aussage habe ich bisher noch von keiner der "koalitionsfähigen" Parteien gehört.
Immer nur, was können wir tun, bzw. was können wir den Wählern nächstes Mal versprechen um wieder mehr Stimmen zu erhalten.

@Adeo60

Ihr Wunsch wird sich nicht erfüllen, denn der Linksruck durch die neuen Parlamentarier (ich meine knapp 40), wie von @Sisyphos3 schon gedeutet, wird Scholz unter gehörigen Dauerdruck setzen. Ein Druck der ihm in der eigenen Partei wenig Beinfreit lassen wird...und sollte er den Fehler machen, wie vor ihm Angela Merkel, die Basis völlig zu ignorieren, wird er keine volle Amtszeit überstehen. Ausserdem, die Union wird wissen, wie man einen wankenden SPD-Kanzler zum Sturze verhilft !

Ich finde es aber erstaunlich, ja quasi schon unglaublich verlogen und heuchlerisch, wie man Armi Laschet für den desaströsen Zustand der CDU verantwortlich macht. WER hat denn bei der Union 16 Jahre lang das Zepter geschwungen und die CDU in einen regierungsuntauglichen, ungeeinten und heillos zerstrittenen Haufen von egoistischen Karrieristen verwandelt ? Armin Laschet ???

Wie jeder weiß (aber kein Medium ausspricht),war es die Egozentrikerin im Kantzleramt,...die sich nun völlg unbeteiligt gibt !!!

08:47 von Sisyphos3

"betrachten sie nur die neu dazu gekommenen Abgeordneten der SPD"

Die haben aber das Mandat ihrer WählerInnen, oder?

Man will nichts weniger als Laschets Demütigung

Aber da gehören auch zwei dazu. Laschet will sich vielleicht nicht öffentlich demütigen lassen, denn schließlich hat er aus seiner Sicht nichts falsch gemacht. Deshalb besteht er auf einer regelgerechten Wachablösung statt einer Palastrevolution.

Das finde ich sehr richtig. Und bestätigt noch einmal das Laschet als Kanzler garnicht so schlecht gewesen wäre, hätte er mehr Rückhalt vor allem in der CSU gehabt.

Nun muss die FDP wohl oder übel die „sozialliberale Kröte“ schlucken - nach 40 Jahren Neoliberaler Politik! Das wird den Liberalen noch sehr schwer im Magen liegen. Umgekehrt kann man wohl jetzt die ganze
sozialpolitische Agenda von Rot-Grün Knicken.

@ 08:39 von Nettie "Merz:

@ 08:39 von Nettie
"Merz: "Ich würde gerne sehen, dass wir die drei Buchstaben CDU etwas größer schreiben als die drei Buchstaben ich."
Muss der gerade sagen. Am Besten auch gleich seinem Kollegen Söder."

Merz könnte bei einem Umbau der CDU ungemütlich für den vertrockneten Laden werden. Bei Merz fällt mir aber seine jahrelange Stelle bei dem Vermögensverwalter BlackRock ein. Der größte der Welt. Merz verfügt über die stärksten Kontakte und großen Einfluss in die Wirtschaft und Industrie. Kontakte, von denen Industrie und Wirtschaft heute finanziell abhängig sind und somit nicht mit den sowieso üblichen Beziehungen der Politik zur Wirtschaft vergleichbar sind.
BlackRock steckt weltweit überall mit riesigen Anteilen drin und gibt selbst in den größten Industriekonzernen die Wege vor. In der deutschen Politik vielleicht auch?

um 08:56 von Garden.of.Eden

Nach ihrer Ansicht soll Laschet den Neuanfang nicht moderieren. Aber wer soll es tun? Ein erster Schritt zur Erneuerung und Stabilisierung der Partei wäre es schon, diese Notwendigkeit anzuerkennen.
Ihre Vermutungen können daran nichts ändern.

Hallo nie wieder spd,

Ich gebe ihnen voll inhaltlich recht. Mit diesen Köpfen ist kein Neuanfang möglich und mit christlichen Werten hat das auch nichts mehr zu tun, was in den letzten Jahren von der CDU/CSU kam. Eine Partei, die sich drängen läßt und immer nach der Pfeife anderer tanzt, ist zum Untergang verurteilt.

Kontinuität vortäuschen

Das Lob für Laschet sollte jedoch nicht verdecken, dass die Union der Bevölkerung einen Kanzlerkandidaten angeboten hat, der eindeutig und sehr wohl auch bekannt, die Anforderungen an einen Kanzler für dieses Land in keine Weise erfüllen konnte. Um den Machterhalt über die 16 Merkeljahre hinaus zu sichern, präsentierte man ein Merkel-Double mit Krawatte als Kandidaten der auch noch von Merkel in den letzten Tagen durch das Land geführt wurde um eine gewisse Kontinuität vorzutäuschen. Gut dass das mißlungen ist und nach quälenden fast zwei Wochen nach der Wahl, und nach unwürdigem zersägen der Person Laschet durch die eigenen Parteifreunde, diese Episode ein Ende findet.

@Adeo60

"Das wäre verantwortungslos. Zu aller erst zählt das Land und dann erst die Partei."

Was ist wenn das Land besser ohne Regierung da steht als mit einer Regierung?
Vielleicht ist es besser, dass die Politik keine Regierung bilden kann.

Söders Reaktion

um 08:42 von Jimi58:
"Söder sollte sich wenigstens beim Herrn Laschet entschuldigen, denn von dort kamen die meisten Schüsse auf ihn."
.
Genau das wird der sture Bayer nicht tun.
Aber ich sage mal vorher, was er sagen wird: 'Ich beglückwünschen den folgerichtigen Schritt von Armin Laschen, vom Parteisitz zurückzutreten, auch wenn es für meinen Geschmack etwas spät war' - oder so ähnlich. Söder muss ja wenigstens drauf hinweisen, dass er mit seinen Querschüssen Recht behalten möchte.

Wie sollte die kleine Restchance auf Regierungsbeteiligung

denn noch für die CDU realisierbar bleiben, wenn die Partei sich in Positions- und Programmkämpfen aufreibt. Die Entscheidung von Herrn Laschet ist parteiförderlich und situationsgerecht, noch den Übergang ohne ein mögliches Hindernis Laschet zu organisieren. Die Union belügt sich selbst, wenn sie die Schuld für die verlorene Wahl allein Herrn Laschet oder der nicht geleisteten Umfragenachgiebigkeit zuweist. Hat die Union schon vergessen, wie ihre Umfragewerte nach dem internen Streit im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise abstürzten. Oder das Gegenbeispiel wie Sachsen Anhalt durch ein geschlossenes Auftreten die Wahl gewann. Wäre die CDU geschlossen aufgetreten und hätte sie ihre moderate Politik besser erläutert, wären m. E. zumindest die wenigen Prozente mehr für die CDU möglich gewesen, mehr als der Miniunterschied jetzt bei der SPD, für den diese Partei sich als großartiger Champion feiert.

Gähn

Man kann das Laschet-Bashing langsam nicht mehr hören. Überall derselbe O-Ton, ob TV oder Printmedien: Ampel Top, Jamaika Flop. Das übernehmen dann zahlreiche Kommentatoren hier und gähnen denselben Quark heraus. KEINER der Gewählten hat die Mehrheit der Bürger hinter sich. Bei BEIDEN Kanzlerkandidaten haben 75 % (!) der Bürger entschieden, dass sie NICHT gewollt sind.
In meinen Augen hat die CDU auch nicht wie man sagt ihre Quittung bekommen. Die Quittung wird es nach 4 Jahren Ampel geben, wenn nach Steuererhöhung, Benzinpreiserhöhung, Strompreiserhöhung der Geldbeutel schon vor dem Monatsende leer ist.

Laschet will den Übergang

Laschet will den Übergang moderieren.
Wie stellt er sich das vor?
Als gescheiterter (anders kann man es leider nicht nennen) Kanzlerkandidat und Parteivorsitzender will er bei der Nachfolge noch mitreden. Oder zumindest "moderieren" (was auch immer das heißt).
Das Statement hinterlässt mehr Fragen als Antworten.
Mir erscheint Laschet noch geschwächter als zuvor.
Die Chance für einen würdevollen Abgang wird immer geringer.
Der Machtkampf in der Union wird jetzt wohl mit voller Härte ausbrechen.

Eine Wahl des neuen Vorsitzenden durch die Mitglieder hat übrigens Laschet nicht angekündigt. Dabei wäre dies zur Abwechslung mal angeraten, anstatt zum dritten Mal in diesem Jahr den Willen der Basis zu ignorieren...

Frau Merkel wußte, warum sie abtritt.

Die Probleme, zum Teil selbst gemacht (durch ständiges "Fahnen in den Wind drehen" und aus Angst vor anderen Parteien), sind ohne einen deutlichen Kurswechsel nicht möglich. Auch eine neue Regierung wird das zu spüren bekommen. So wie es derzeitig läuft, ist absolut schädlich für eine Bundesrepublik Deutschland. Der wirtschaftliche Niedergang ist so nicht zu stoppen und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wird zunehmen.

@ um 09:09 von Mischpoke West

„So eine Aussage habe ich bisher noch von keiner der "koalitionsfähigen" Parteien gehört.“
Das wäre und ist ja auch die allergrößte Lüge, die ein Politiker verbreiten kann.
Siehe Maskendeals und eine endlose Reihe von dahingehendem Versagen bis Verbrechen von MdB, gerade der Unionsparteien und ähnlich betriebener Politik in den letzten Jahrzehnten.

Was genau bitte wird Laschet

Was genau bitte wird Laschet eigentlich vorgeworfen? Er hat doch die CDU nicht an den Abgrund geführt, sondern das war die Dame, deren Nachname mit M anfängt und mit l aufhört.

Eine Grabrede

Nun wird ihm von allen Seiten "Respekt, Dank und Anerkennung" gezollt. Ähnliche Formulierungen wie bei einer Rede vor einem offenen Grab. Politik ist schon ein widerliches Geschäft.

@09:20 von Parsec

"Genau das wird der sture Bayer nicht tun.
Aber ich sage mal vorher, was er sagen wird: 'Ich beglückwünschen den folgerichtigen Schritt von Armin Laschen, vom Parteisitz zurückzutreten, auch wenn es für meinen Geschmack etwas spät war' - oder so ähnlich. Söder muss ja wenigstens drauf hinweisen, dass er mit seinen Querschüssen Recht behalten möchte."
So schlimm es ist, so kennen wir auch Söder denn er kann sich sehr gut winden und dafür umarmt er sogar einen Baum.

Ich hätte mir sowieso eine linke Regierung gewünscht

Meinetwegen unter Scholz. Scholz ist ja in seiner Generation unter den fähigen Politikern für die SPD fast schon so was wie das letzte Aufgebot.

Die CDU hat - trotz Merkel - immer noch mehr Talente. Aber das dürfte wohl auch das Problem sein. Zu viele Leute wie Spahn, Söder oder Röttgen haben und zeigen Ambitionen und Ego. Da ist nichts mit Parteidisziplin und Zurücktreten in die zweite Reihe.

Jamaika mit Laschet als Kanzler hätte ein Potential für Erneuerung - viel mehr als die Ampel, weil sie handlungsfähiger wäre.

Das lehrt die Mengenlehre: die Schnittmenge von Schwarz-Grün-Gelb ist größer als die zwischen Rot-Grün-Gelb. Weil weder die Grünen noch die FDP die Parteien sind, die sie 1980 waren.

Vielleicht kommt jetzt bald doch noch Jamaika - aber mit Röttgen oder Merz oder Spahn oder Söder als Kanzler ... lieber wäre mir, wie gesagt, rein theoretisch Sahra Wagenknecht gewesen! Wenn schon eine moralisch gefestigte Regierung, dann wenigstens richtig!

Respekt und Anerkennung" für Laschet

Nirgends wird so gelogen wie vor Gericht und bei Beerdigungen, aber die Politik kann man beruhigt dazunehmen.

08:41 von Adeo60

"Ich hoffe nur, dass Olaf Scholz seinen pragmatischen Kurs gegenüber der Parteibasis, insbesondere gegen Bo und Es durchsetzen kann."
*
Werter Adeo60.
Sie sehen leider Gespenster!
Der pragmatische Scholz Kurs
wird weder von der Basis, noch von Borjans/Esken abgelehnt.
Scholz erhält für den SPD Kurs große Zustimmung,
nicht nur in der SPD, sondern auch in der Bevölkerung!
Was man von Laschet in der Union nicht sagen kann!

um 09:11 von Möbius

Auch ich gehe davon aus, dass es keinesfalls nützlich wäre Laschet jetzt zu demütigen.
Man kann auch vermuten, dass eine Regierung unter Laschet keinesfalls schlechter gewesen wäre, wenn die CDU/CSU die Wahl, wie knapp auch immer, gewonnen hätte. Von einer Regierung unter Scholz in einer Koalition, die man durchaus als eine Regierung gegen eine starke innere Opposition empfinden kann, im Extrem sogar als unglaubwürdig, kann man wohl keine "großen Wurf" erwarten. Ich fürchte eher eine Dauerkrise. Was das bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.
Ein positiver Aspekt wäre dabei eine geregelte Stabilisirung und Erneuerung der CDU/CSU.

Laschet der Moderator der Neuausrichtung

Respekt für Herrn Laschet. Mut hat er!

Allerdings bin ich erstaunt, dass als Kandidaten für eine Nachfolge ausschließlich Männer genannt werden. Die CDU hat doch auch sehr kompetente und überzeugende Frauen aufzubieten, z.B. Julia Klöckner. Bei den Männern fällt mir zuallerert Herr Brinkhaus ein, ein hoch sympatischer und souveräner Politiker.

Daneben ist natürlich das Programm der CDU überzeugender zu gestalten als bisher. Mehr Aufbruch, weniger weiter wie bisher und ständig "Schonung der WIrtschaft", die das gar nicht benötigt. BASF z.B. hat die CDU längst hinter sich gelassen, will in 5 Jahren klimaneutral sein, ohne Einmischung der Politik, ohne Förderungen etc. Die Grünen sollten begeistert sein, wie sich unsere Wirtschaft aus eigenem Antrieb erneuert.

Michael Stöffler

Das mußte schief gehen!

Nur um anderen Parteien zwecks Machterhalt die Wähler abzujagen und sein eigenes Profil aufzugeben, konnte auf Dauer nicht gut gehen. Und daran ist nicht nur ein Laschet schuld. Er wird zum Sündenbock gemacht und geopfert.

Das Wesentliche nicht übersehen

Gut, Laschet hat es als Letzter jetzt auch begriffen. Dafür kann man loben, muss man aber nicht.
Aber wenn am Ende Merz für Laschet kommt, dann Gute Nacht, Marie.

Aber die CDU hat als vermeintliche Volkspartei auch andere Probleme: ihre konsequente Politik gegen das Volk.
Früher konnte man mit der Politik für eine wohlhabende Mittel- und Oberschicht Wahlen gewinnen. Heute ist diese Schicht kleiner und es langt eben nicht mehr. Normalerweise suchen sich die Konservativen dann ein paar populistische Aufregerthemen wie Tempolimit oder die "rote Gefahr", etc.

Wer aber als polit. Partei einen höheren Mindestlohn ablehnt (wollen 3/4 der Bürger) oder eine höhere Besteuerung von Spitzenvermögen (wollen 2/3) und bei weiteren drängenden Problemen wie der Rente immer auf der Bremse steht, der wird zu Recht eben nur von seinen treuesten Anhängern gewählt, aber von mehr nicht.

Mit einer rückwärtsgewandten "Nachschärfung" der alten CDU-Werte könnte sie endgültig den Status Volkspartei verlieren.

@ Augustus Cäsar

>>> Nirgends wird so gelogen wie vor Gericht und bei Beerdigungen, aber die Politik kann man beruhigt dazunehmen. <<<
.
Nur das es in der Politik nicht "Lügen" genannt wird, sondern "Versprechen".
So wie es anstatt "Korruption" => "Spenden" oder wie aktuell beschönigend "Maskendeal" genannt wird.

Zusatz

Laschet hat im Zusammenhang mit der Neuordnung der Parteispitze das Beispiel der Nachfolge in NRW als positiv und nachahmenswert angesprochen.
Das lief aber so gar nicht transparent oder mit Beteiligung der Basis ab.
Also genau das Gegenteil dessen, was die Union jetzt bräuchte.
Nochmal: Das Statement von Laschet sehe ich deshalb sehr kritisch. Ein klarer Rückzug wäre besser für alle Beteiligten.

um 09:25 von Dr.Hans

"Was genau bitte wird Laschet eigentlich vorgeworfen? Er hat doch die CDU nicht an den Abgrund geführt, sondern das war die Dame, deren Nachname mit M anfängt und mit l aufhört."

Das ist zweifelos richtig, denn für den Zustand, in dem sie ihre Partei und das Land hinterläßt. ist Frau Merkel in erster Linie verantwortlich.
Eine endgültige Bewertung sei der Zukunft überlassen.

Die CDU ist Geschichte für mich

Auch wenn sich vieles nun bei Laschet entlädt, so ist er aus meiner Sicht nur zum Teil zu verantworten.
Die CDU ist das reine Gruselkabinett geworden.
Für mich unwählbar.
Spahn, AKK, Laschet….in dieser Reihenfolge.
Alle entsprechen einem Typus der Merkel gefallen hat, da ungefährlich.
Ums kurz zu machen:
Ich bin froh, dass die CDU abgewählt wurde.

@  09:25 von Louis2013

Die Begrifflichkeit respektlos ohne nähere Spezifikation, ist auch eher die Sprache von Escobar, El Chapo, Joe Banano und solche Leute.
Mittlerweile wie im Kommunismus muss alles simplifiziert und einheitlich werden, wie mit dem wort Emotionen.

Mit den Grünen sehe ich schwarz

Schlimm, dass die Grünen so viel Zustimmung erhalten haben. Ich hoffe, dass sie in den 4Jahren auf sie Nase fallen mit ihrer Bundespolitik. Man sieht ja was aus Baden-Württemberg geworden ist nach den Jahren. Positiv kann man das nicht nennen. Nur mit Klimapolitik sind die aktuellen Probleme in Deutschland nicht zu lösen.

Egal was man von Frau Merkel halten mag

Mit Ihr hat die Union die Wahlen gewonnen.
Obwohl ich Sie kein einziges mal gewählt habe.
Mit Union ist nach links gerückt,oder nicht mehr wirklich konservativ,wie hier oft geschrieben wird,hat dieses schlechte Ergebnis der Union nichts zu tun.
Das lag daran,weil die eigentlichen Herausforderungen unsrer Zeit nicht wirklich angegangen wurden.

Wichtig bleibt,

falls ein CDU, CSU Kanzler, dann Armin.
Ansonsten lieber Neuwahlen, nicht das Uschi wieder aus dem Hut gezaubert wird.

Keine andere Wahl

Nachdem Herr Söder die Jamaika-Tür zugeschlagen bzw. Herrn Laschet an den Kopf geschlagen hat, gibt es nur noch den geordneten Rückzug als Lösung. Menschlich ist Söders Verhalten so ziemlich das letzte was in der Politik denkbar ist. Hoffentlich kommt es nie soweit, dass dieser machtversessene, hinterhältige Mensch einen entsprechenden Posten in Berlin bekommt. Dass Laschet jetzt so reagiert und diese Schlammschlacht im Keim erstickt, kann man ihm nur anerkennen. Söder säht Wind, Laschet vermeidet den Sturm.

08:39 von Nettie

>> Merz: "Ich würde gerne sehen, dass wir die drei Buchstaben CDU etwas größer schreiben als die drei Buchstaben ich."

Muss der gerade sagen. <<

,.,.,

Ich persönlich freue mich, dass Merz das nun eingesehen hat.

Es ist nicht nur er unter den derzeitigen Politikern, die dazu gelernt und sich verändert haben.

um 09:27 von davidw.

Es ist noch sehr fraglich,ob sie sich ihre Welt nicht nur schönreden.
Es ist zu befürchten, dass genau das eine Ursache dafür ist, dass die "Begeisterung" für Scholz nur ein Strohfeuer ist.

Große Worte

die Frage ist nur, wo die passenden Leute für ein passendes Programm herkommen sollen.
Erst müsste mal ein Programm her, was die CDU eigentlich will, und dann die passenden Leute zum Programm suchen, die das auch verkörpern können für den Wähler.
Wir haben 3 Parteien die auf die Mitte zielen, dann muss auch mal jemand festlegen, welche Bürger die Mitte sind, dort ist doch das größte Problem.
Von welchem Einkommen von bis ist denn Mitte, der Rentner mit 1000 Euro als Mieter sicher nicht, H4 auch nicht, und noch einige andere Gruppen, dann geht über Mitte auch noch was weg.
Und die CDU will ja auch die Mitte, 4 Parteien in der Mitte, macht für jeden 15 Prozent, mir fehlt jegliche Vorstellung was die CDU ändern will, und welche Wähler sie ansprechen will.
Einzige Chance für sie, wenn es mit dem teuer weiter geht, drehen sich Meinungen, aber CDU steht ja nicht unbedingt für billig.
Also mir fehlt jegliche Vorstellung, wie die CDU aus dem Loch kommen will, vor allem mit wem.

um 09:27 von davidw.

" Dass Laschet jetzt so reagiert und diese Schlammschlacht im Keim erstickt, kann man ihm nur anerkennen. Söder säht Wind, Laschet vermeidet den Sturm."

Im Sinne der CDU/CSU aber auch im Sinn der Republik hoffe ich, dass ihm das auch gelingt.

Die CDU steht vor stürmischen

Die CDU steht vor stürmischen schwierigen Zeiten: Merz und Röttgen gehören zur Fraktion 'vorgestern und gestern', mit ihnen ginge die Talfahrt weiter. Spahn hat genug Fragezeichen am Hals. Ziemiak hat kein Format. Bleiben Brinkhaus und die Ministerpräsidenten Günther und Hans. Und wer da eine Hausmacht hinter sich hat, ist völlig offen.

08:42 von Jimi58

"Auf einmal bekommt Laschet Lob, vorher hat man aus allen Rohren auf ihn geschossen. Ich kann nur sagen das die Schleimer bestimmt sich vorne anstellen wollen und um ihre Plätze kämpfen."

,.,.,

Statt Gift hier zu versprühen, kann man auch mal nachdenken:

ich nehme an, dass diese Art des Lobes anders zu verstehen ist.
Man lobt ein bockiges und trotziges End, wenn es endlich anfängt, seinen Trotz aufzugeben.
Dadurch unterstützt man den Versuch des Kindes.

@Adeo60, @Sisyphos3, @Jimi58

Adeo60: "Ich hoffe nur, dass Olaf Scholz seinen pragmatischen Kurs gegenüber der Parteibasis, insbesondere gegen Bo und Es durchsetzen kann."

Sisyphos3: "betrachten sie nur die neu dazu gekommenen Abgeordneten der SPD
Deren politische Ausrichtung
Ich habe da so meine Bedenken ...."

Wie Sie drei exemplarisch zeigen halte ich die reflexhafte, stereotype und am eigentlichen Thema (des Artikels) völlig vorbeigehende Abarbeitung am politischen Gegner bei gleichzeitigem Mangel an Alternativen für ein weiteres Problem der CDU.

Immer nur auf die Sozen eindreschen und ein linkes Schreckgespenst an die Wand malen ist inzwischen einfach zu wenig für eine Volkspartei.

Gute Chancen

hat und wird für die CDU bedeuten: der immer ein bisschen im Schatten stehende Roettgen, der ja seinerzeit von Merkel hochkant rausgeschmissen worden ist, weil er die NRW-Wahl versemmelt hat, der aber, anders als Merz, in der Lage ist die CDU wieder als Volkspartei wahrnehmbar zu machen und der nicht nur als wirtschaftsliberal wahrgenommen wird, wie das - zu Recht oder zu Unrecht - bei Merz der Fall ist.
Merz ist übrigens ein ausgesprochen kluger Kopf und es wäre ein herber Verlust für die deutsche Politik, wenn solche Leute immer wieder vor den Kopf gestoßen werden. Merkel hatte ihn ja auch abserviert, weil sie ihn als Konkurrenz gefürchtet hatte. Das Dilemma ihrer persönlichen Machterhaltungspolitik sieht man ja jetzt.

Am 08. Oktober 2021 um 09:08 von MartinBlank

Merkel zu beerben, war schwierig. Es war von Anfang an klar, dass das wohl nicht klappen würde. Darum wurde Laschet ausgewählt. Man wollte niemanden beschädigen, der echte Chancen hat, und hat darum jemanden ins Rennen geschickt, der für die Partei keinen größeren Wert hat.
__
Leuchtet mir nicht wirklich ein, da bis ca. Mitte Juli (nach dem Hoch der Grünen ) eindeutig lt Umfragen an der Spitze lag. Leider hat Laschet -und das muss man so deutlich sagen - sehr tollpatschig agiert. Dass man mehr oder weniger die CDU BEWUSST mit einem aussichtslosen Kandidat ins Rennen geschickt hat, das glaube ich nicht. Wenn man nicht allzu viel "Mist" baut, wird man eher wieder gewählt, als dass es einen Wechsel gibt.
Ich bin nach wie vor überzeugt, hätte man Söder aufgestellt, hätte man die Wahl nicht verloren. Sei's drum, der Drops ist gelutscht und ich hoffe, es gibt nicht zuviel Störfeuer von Esken u. Borjans, denn hat ist es flott vorbei mit der Harmonie.

Zu Herrn Laschet habe ich

Zu Herrn Laschet habe ich keine Meinung . In den letzten Jahren tritt aber die Vorhersage
von Herrn Sarrazin immer deutlicher hervor .

Re : Alter Brummbär !

Das meine ich auch, alle jetzigen bisherigen Vertreter, die die CDU erst in diese Lage gebracht haben, sollten sich in die Rente zurück ziehen, auch Spahn, der nur ein Abklatsch der Pharma- Branche ist, und neue unverbrauchte Gesichter sollten sich der Neuaufstellung stellen !

Neuausrichtung mit Laschet und dieser alte Garde

Bundeskanzlerin Merkel hat mit bemerkenswerten Geschick die alte CDU Volkspartei zusammen gehalten. Dabei war ihre Person prägend, nicht die Partei. Sie hat sich zurecht wenig um die Partei gekümmert nachdem man hier ihre Verantwortung weggenommen hat.
Umso mehr hätten alle Alarmglocken läuten müssen in der CDU. Schon vor 2 Jahre hätte es zu einer Neuausrichtung kommen müssen. Weg von der alte behäbige, von den Grossunternehmen abhängige Partei. Hin zu qualifizierte, junge und top fachlich ausgebildete Politiker, die Full-Time für ihre politische Aufgabe zuständig sind.
Das ist nicht passiert. Das CDU Management hat die Zeit verschlafen und damit mit auch die Institution Volkspartei.
Eine Neuausrichtung mit dieser alte Garde als Volkspartei. Absolut keine Chance.

Am 08. Oktober 2021 um 09:47 von SinnUndVerstand

Die CDU steht vor stürmischen schwierigen Zeiten: Merz und Röttgen gehören zur Fraktion 'vorgestern und gestern', mit ihnen ginge die Talfahrt weiter. Spahn hat genug Fragezeichen am Hals. Ziemiak hat kein Format. Bleiben Brinkhaus und die Ministerpräsidenten Günther und Hans. Und wer da eine Hausmacht hinter sich hat, ist völlig offen.
___
Also ein "Jungbrunnen" ist Herr Scholz ja nun auch nicht, der im übrigen ZUSAMMEN mit der CDU regiert hat. Das sollte der fairness halber nicht immer unterschlagen werden, zumal man als Groko in einigen wirklich schwierigen Situationen eine gute Politik gemacht hat.
Was die von Ihnen über den grünen Klee gelobten Grünen nun erstmal unter Beweis stellen müssen, denn sooo optimal war ihre (Mit)-Regierungsbilanz unter Schroeder nun weissgott nicht.
Bei all den Plänen, die man vonseiten der Grünen haben mag, muss sich auch noch zeigen, ob der Bürger diese überhaupt mittragen will. Wenn nicht, hat es sich ohnehin bald wieder erledigt.

um 09:37 von Seifenblase

"Nur mit Klimapolitik sind die aktuellen Probleme in Deutschland nicht zu lösen."
Mag sein, aber ohne eine effektive Klimapolitik gar nicht. Da kann man allerdings
Zweifel haben, ob der Weg der Grünen tragfähig ist oder doch nur ein Etikettenschwindel.

@Seifenblase 09:37

Bitte klären Sie mich auf. Was ist denn aus Baden-Württemberg (ich lebe hier) geworden?

08:48 von Orfee

"Das bedeutet dann, dass die FDP solange wartet bzw. die Ampelkoalition solange hinhalten bis die Union handlungsfähig ist und für Jamaika zur Verfügung steht?"
*
Die FDP und ein neuer Unionskandidat sind die Hoffnung von Union und FDP,
um die Unionsniederlage doch noch in einen Sieg zu verwandeln.

Wenn Rot und Grün
sich weiterhin von der FDP
am Gängelband durch die Verhandlungen führen lassen, steigen die Chancen wieder für Union und FDP!
Dann hängt wieder alles an den Grünen, wie sie sich entscheiden.
Ein Spiel ohne Ende!

Die CDU (und natürlich auch

Die CDU (und natürlich auch die CSU) müssen in die Opposition, ist jetzt klar.
Laschet wird den kommenden Weg für die CDU als deren bisheriger Vorsitzender moderieren, ist auch nachvollziehbar.
Es wird bestimmt in näherer Zukunft ein neuer Vorsitzender gewählt werden, wobei die jeweiligen Gremien der CDU aus den einzelnen Bundesländern eingebunden werden; ist auch gut so.
Da es ja nicht nur um einen neuen Vorsitzenden geht, sondern um den Bundesvorstand, werden mehrere Personen ausgewechselt werden - ich hoffe, die CDU verjüngt sich an der Spitze und erstellt dann ein Programm, das zukunftsgerichtet ist; mit den Grünen und der FDP gibt es da ja auch in gewisser Weise Vorbilder.
Die CDU wird nicht verschwinden, es wird schwierig für sie und durchläuft ein „Tal der Tränen“. Aber es ist eine Chance, und im Verhältnis zur CSU muss mal Tacheles gesprochen werden.
Sie hat jetzt die notwendige Zeit und wird sehen, was die wohl neue Ampel-Regierung zustande bringt - darauf sind alle gespannt.

@derdickewisser, 09.49 Uhr

Auch für mich ist Norbert Röttgen einer der fähigsten und klügsten Köpfe in der CDU. Anders als Merz ist Röttgen bereit und in der Lage, unterschiedliche Lager zu versöhnen. Er ist zudem rhetorisch brillant und -was in der aktuellen Situation sicherlich hilfreich gewesen wäre - in Sachen Klimaschutz engagiert. Daneben gibt es noch Persönlichkeiten wie Linnemann, Kretschmer, Hans, Söder u.a. Da ist mir vor der Zukunft nicht bange.

@ 08:41 von Adeo60

Die Zerrbilder der beiden SPD-Vorsitzenden Walter-Borjans und Esken gehören längst der Vergangenheit an und sind widerlegt. Beide halten die Partei zusammen und haben auch in ihrer programmatischen Ausrichtung die verschiedenen Richtungen der Sozialdemokratie zusammengeführt und bilden eine starke Troika mit Kanzlerkandidat Scholz.
Schwieriger scheint mir die Lage nicht nur bei der Union, sondern auch bei der FDP - Bsp. die FDP und ihr Frauenanteil: Die Degradierung bzw. der Rausschmiss von Frau Teuteberg war ein 'Lehrstück' der männlich dominierten FDP. Haben Sie die Crew gesehen, die sich für die FDP nach der letzen Bundestagswahl für die Kameras aufgestellt hat? Keine einzige Frau.
Könnte man natürlich auch so deuten: Die Frauen in unserer Gesellschaft haben längst erkannt, dass mit der FDP in Sachen Klimaschutz, ökologische Modernisierung der Wirtschaft, gerechtes Steuersystem, bezahlbarer Wohnraum und Investition in Infrastruktur vieler Bereiche nicht wirklich zu rechnen ist.

09:20, Kermit70

>> KEINER der Gewählten hat die Mehrheit der Bürger hinter sich. Bei BEIDEN Kanzlerkandidaten haben 75 % (!) der Bürger entschieden, dass sie NICHT gewollt sind.<<

Ihre Aussage ist falsch.

Der Kanzler wird in Deutschland nicht direkt gewählt. Das tut bei uns der Bundestag. Jede/r Wähler/in wusste das und wusste auch, daß jede zur Wahl stehende Partei weit von einer absoluten Mehrheit entfernt war. Eine Dreierkoalition war schon vor der Bundestagswahl die wahrscheinlichste Konstellation.

um 09:48 von AlterSimpel

"Immer nur auf die Sozen eindreschen und ein linkes Schreckgespenst an die Wand malen ist inzwischen einfach zu wenig für eine Volkspartei."

Ich glaube, das eigentliche Problem ist, dass es seit Schröder keine SPD mehr gibt, die wirklich SPD ist. Der Seeheimer Kreis wäre aus meiner Sicht auch in der CDU zu Hause. Zumindest in einer Merkel-CDU.

bist du tot.
RIP

09:37 von Seifenblase

"Schlimm, dass die Grünen so viel Zustimmung erhalten haben. Ich hoffe, dass sie in den 4Jahren auf sie Nase fallen mit ihrer Bundespolitik."

,.,.,

Ja, soweit kann der Hass gehen.
Nicht nur, wie die meisten hier, die nur verbiestert ihren Politikerhass ÄUSSERN, sondern man kann ihnen offenbar auch wünschen, dass sie zugrunde gehen.

09:56, logig

>>um 09:37 von Seifenblase
"Nur mit Klimapolitik sind die aktuellen Probleme in Deutschland nicht zu lösen."
Mag sein, aber ohne eine effektive Klimapolitik gar nicht. Da kann man allerdings
Zweifel haben, ob der Weg der Grünen tragfähig ist oder doch nur ein Etikettenschwindel.<<

Die Grünen sind in beiden denkbaren Koalitionen nur eine von drei Parteien, wenn auch die zweitstärkste.

Das heißt, der Weg der Grünen wird nur mit großen Abstrichen gegangen werden.

Das hat mit Etikettenschwindel wenig und mit parlamentarischer Demokratie viel zu tun.

09:49, Koblenz

>>Zu Herrn Laschet habe ich keine Meinung . In den letzten Jahren tritt aber die Vorhersage
von Herrn Sarrazin immer deutlicher hervor .<<

Meinen Sie?

Woran machen Sie das fest?

An BionTech? Den Nobelpreisen?

Am 08. Oktober 2021 um 10:01 von Adeo60

" Auch für mich ist Norbert Röttgen einer der fähigsten und klügsten Köpfe in der CDU. Anders als Merz ist Röttgen bereit und in der Lage, unterschiedliche Lager zu versöhnen. "

Das teile ich nicht, wenn ich so an die letzten Auftritte in Talks denke, hat er ein Lieblingsthema, davon träumt er sicher Nachts. Es gäbe nichts was mich bewegen könnte, eine CDU unter Röttgen zu wählen, und ich hab auch schon mal CDU gewählt, aber bei seinen Vorstellungen, würde das nicht mehr passieren.

@ Am 08. Oktober 2021 um 09:49 von Koblenz

>>Zu Herrn Laschet habe ich keine Meinung . In den letzten Jahren tritt aber die Vorhersage
von Herrn Sarrazin immer deutlicher hervor .<<

Das ist aber schade. Da es sich in diesem Thema um genau diesen Herren dreht.
Zu ihrem Leidwesen jedoch dreht es sich nicht um ihr zweites Thema, ihre liebgewonnene Prophetenlobhudelei auf einen Herrn S., den Sie in den letzten Tagen immer wieder zu jedem Thema anbrachten.

Vielleicht sollten Sie sich dann auch einfach nicht zu Themen äußern, zu denen Sie keine Meinung haben und auf ihr Thema warten.

Ich verstehe sowieso nicht wie ein Kommentar durchgeht, der mit einem einleitenden Satz beginnt, der die Aussage trifft, eben genau zu diesem Thema keine Meinung zu haben.

09:06 von KarlderKühne

"Im Wahlkampf wollte man weder der FDP, noch den Grünen auf den Schlips treten (sind ja mögliche Koalitionspartner) und so lies man das eigentliche Kernthema der CDU, die innere Sicherheit und die damit verbundene Migrationsproblematik völlig liegen. Das hat Wählerstimmen gekostet. Jeden Recht zu machen, geht meistens schief."
*
Die Wählerwanderungen ergeben ein anderes Bild,
denn die AfD hat nicht wegen der Sicherheits- und
Migrationspolitik Wählende hinzugewonnen, das Gegenteil ist eingetreten, die AfD hat an Zuspruch verloren!

@ 09:49 von Koblenz

Stimmt: Durch Reichsbürger, Berschwörungspalaverer, Pegida, afd und ihre Abgeordnete, die sich u.a. als das "freundliche Gesicht des NS" (M. Helferich) bezeichnen oder formuliert haben: "Das haben wir mit Gauland lange besprochen: Je schlechter es Deutschland geht, desto besser für die afd." (C.Lüth), kann einem schon in den Sinn kommen, kann einem schon in den Sinn kommen, dass es bei uns wert- und kulturfremde Menschen gibt, die einfach unglaubliche Dinge äußern und durch die sich Deutschland abzuschaffen droht. Dankenswerterweise geht aber die Zustimmung zu diesen Abschaff-Bewegungen zurück.

um 09:25 von Dr.Hans

,,Was genau bitte wird Laschet eigentlich vorgeworfen? Er hat doch die CDU nicht an den Abgrund geführt, sondern das war die Dame, deren Nachname mit M anfängt und mit l aufhört."

Ein bißchen Metaphorik in der Diskussion schafft fast immer eine Auflockerung, wenn sich die Argumente zu sehr wiederholen. Die
'MoraL' , die Sie als "Dame" einführen (sehr gekonnt), war mir schon lange sehr suspekt, wenn es um den Laschet oder den ganzen
,,christlichen" Verein ging, der in dem Vorgesetzten die glaubwürdigste Figur für Unglaubwürdigkeit zu spät abgibt. Diese andere Dame hat eigentlich nur den Vorhang weggezogen und mitgenommen. Ganz ehrlich, dieses langweilige Merkel-ist-schuld kommt mir vor wie das bekannte Muster vom Führerprinzip und wenn's schiefläuft, ist der oder die alleine schuld. Nach mehr als 70 Jahren Demokratie...
Wie kann das passieren?

Am 08. Oktober 2021 um 09:44 von wenigfahrer

Einzige Chance für sie, wenn es mit dem teuer weiter geht, drehen sich Meinungen, aber CDU steht ja nicht unbedingt für billig.
Also mir fehlt jegliche Vorstellung, wie die CDU aus dem Loch kommen will, vor allem mit wem.
__
Naja, das mit teuer wird man auch bei der Ampel noch bewerten müssen. Die Pläne, insbesondere der Grünen, sind ja nicht für ein Butterbrot zu haben und wie das mir dem "Ausgleich", den der Bürger dann (irgendwann) erhalten soll, wenn überhaupt steht auch noch in den Sternen. Vllt währen die Verhandlungen über die Ampel länger als ihr Aktionszeitraum.

Herr Merz?

Mehr Vergangenheit als Herr Merz geht ja wohl nicht. Genauso ungeeignet wie die Herren Laschet,Spahn und Söder die Union in eine bessere Zukunft zu führen

um 09:14 von KarlderKühne

>>
Ich gebe ihnen voll inhaltlich recht. Mit diesen Köpfen ist kein Neuanfang möglich und mit christlichen Werten hat das auch nichts mehr zu tun, was in den letzten Jahren von der CDU/CSU kam.
<<

Was waren noch mal die christlichen Werte, die Sie bei der CDU/CSU vermissen ?

@davidw

"Dann hängt wieder alles an den Grünen, wie sie sich entscheiden.
Ein Spiel ohne Ende!"

Es gibt aber auch eine Alternative zu den Grünen. Alternative für Deutschland. Ein Spiel ohne Ende muss es nicht sein.

@davidw., 09:27 Uhr

Auch von mir erhält Olaf Scholz durchaus Zustimmung. Ich halte ihn als Kanzler für absolut befähig. Und dennoch bleibt ein gewisses Unbehagen, wenn ich Herrn Kühnert und Frau Esken höre. Ich hoffe, Sie behalten Recht, dass es nur Gespenster sind, die ich wahrnehme...

10:18, melancholeriker @ 09:25 von Dr.Hans

>> Ganz ehrlich, dieses langweilige Merkel-ist-schuld kommt mir vor wie das bekannte Muster vom Führerprinzip und wenn's schiefläuft, ist der oder die alleine schuld. Nach mehr als 70 Jahren Demokratie...
Wie kann das passieren?<<

Manche sind eben auch nach mehr als siebzig Jahren noch nicht in ihr angekommen und werden es wohl auch nicht.

Tal der Tränen

Für die CDU beginnt jetzt eine schwere Zeit. Ein Vorsitzender, den keiner mehr mag, aber auch niemand als Alternative, den alle spontan toll finden würden. Also besteht jetzt die Gefahr, dass die üblichen Schlammschlachten losgehen. Und eine Partei, die erkennbar mit internen Problemen beschäftigt ist, sollte nun wirklich nicht regieren. Darauf kann auch Lindner keine Lust haben.

Jetzt ist ja viel von "Zukunft" und "Neuanfang" die Rede. Gerade in der Union. Zwei Worte, die man kaum in einem Satz mit Friedrich Merz unterbringt. Aber auch Spahn war ja am Weg zu dieser Misere beteiligt. Leider haben "alte Kämpen" in einer Partei aber immer die besten Seilschaften. Das macht ja einen wirklichen Neuanfang immer so schwierig.

Könnte dauern, bis die sich einig sind und so lange haben wir nun wirklich keine Zeit, eine neue Regierung zu bekommen.

@ 09:56 von weingasi1

Herr Scholz ist eine durchaus schillernde Figur und gehört für mich bis zum Erweis des Gegenteils nicht zum neuen Politik-Typ, den wir brauchen; er hat wohl auch als 'Typus Merkel 2.0' so viel Zustimmung bekommen.
Den Politikstil und die programmatischen Prioritäten der Grünen beurteile ich anders: Die Grünen haben bei der dringend notwendigen Klimapolitik die soziale Komponente deutlich im Blick und sind auch in den Bereichen Miet-und Wohnungsmarkt, Migrationspolitik, ökologische Modernisierung der Wirtschaft und Infrastruktur-Investitionen mehrheitsfähig. Und ihr Politikstil setzt deutlich auf Team, Kooperation und Überwindung alter Zuschreibungen. Spannend wird, ob die FDP wirklich den Mumm hat, in dieses Zukunftsprojekt einzusteigen. Laut O-Ton Lindner soll es ja nach vorne gehen.

@fathaland slim um 10:03

>> KEINER der Gewählten hat die Mehrheit der Bürger hinter sich. Bei BEIDEN Kanzlerkandidaten haben 75 % (!) der Bürger entschieden, dass sie NICHT gewollt sind.<<

„Ihre Aussage ist falsch.

Der Kanzler wird in Deutschland nicht direkt gewählt. Das tut bei uns der Bundestag. Jede/r Wähler/in wusste das und wusste auch, daß jede zur Wahl stehende Partei weit von einer absoluten Mehrheit entfernt war. Eine Dreierkoalition war schon vor der Bundestagswahl die wahrscheinlichste Konstellation.“

Ich stimme Ihnen zu! Bis auf diejenigen, die Scholz direkt wählen konnten (ich glaube in Potsdam), hat kein anderer Scholz gewählt; und da Laschet überhaupt nicht auf einem Stimmzettel stand, hat ihn kein Mensch gewählt.

Ich glaube, man sollte mal

Ich glaube, man sollte mal aufhören, bei den Parteien mit den Plattitüden „christlich“, „sozial“, „freiheitlich“ zu reden; die Namensgebung der Parteien (CDU, SPD, FDP) ist relativ alt, und dass man jetzt speziell auf der CDU (und CSU) rumhackt wegen dem „christlichen C“, ist schon irgendwie lächerlich, oder? Auch die SPD und die FDP würden sich wohl eher in einer „christlichen“ Ecke sehen als sonst wo, und da ist die CDU auch drin - kein Unterschied!
Auf die Programminhalte kommt es an, nicht auf die drei Buchstaben.

@Dr.Hans, 09:25 Uhr

Die Dame, deren Name mit "M" anfängt, hat Deutschland international zu hohem Ansehen verholfen. Sie hat mit ihrer Politik vor allem die Wähler der bürgerlichen Mitte angesprochen und sie ist in den Umfragewerten noch immer die beliebteste Politikerin in Deutschland. Mindestens sieben schwere globale Krisen hat gut gemeistert und auch einen Donald Trump in die Schranken gewiesen. Wenn Sie ihre Rede vor der Harvard Universität oder auch eben erst zum Jahrestag der Deutschen Einheit und die anschließenden stehenden Ovationen erlebt haben, sollten auch Sie ein klein wenig Respekt vor ihrer Lebensleistung zeigen. Anders als Sie bin ich der Meinung, dass Frau Merkel nicht nur uns, sondern auch Europa fehlen wird.

Dr Hans logig melanch 9:25 Wer ist schuld?!

Ich habe nicht vor das Wesen aus der Uckermark hier selig zu sprechen. Dennoch geht ihre Rechnung der Verantwortungsherleitung nicht ganz auf. Wenn Sie über ein Jahr die Umfragewerte der Cdu bei verschiedensten Umfrageinstitute anschauen hat die Union allein in dieser Zeit mehr als 10% verloren. Das spricht eher für kurzfristige Ursachen, kein konkretes Programm, vage Inhalte, monatelange Personaldiskussionen, einen Kandidat, den eigentlich keiner wollte und wenn dann nur um Söder zu verhindern. Die letzteren Dinge inklusive eines valiumgetränkten Grottenwahlkampfs haben sehr wohl mit Laschet zu tun. Über die Bilanz der Frau M l können wir gerne gesondert diskutieren.

@ 09:57 davidw. u.a.

Die Grünen sind klar. Sie haben sinnvollerweise mit der FDP als erstes Gespräche gesucht, weil zwischen beiden wohl künftigen Regierungsparteien die größten Gegensätze bestehen. Die Grünen werden die Ampel-Sondierungen so wenig scheitern lassen wie die Jamaika-Verhandlungen 2017. Die Legendenbildung, wer damals die Gespräche platzen ließ, geht ja in diesen Tagen hier munter in einigen Anmerkungen durch die Kommentare. Damals war allen unabhängigen Beobachtern klar, woran es lag: Die Union und die Grünen sind verhandlungsbereit bei vielen Themen in die Gespräche gegangen und haben Veränderungsbereitschaft gezeigt bis in konkrete Programmpunkte und Formulierungen hinein. Die FDP erwies sich als Blockierer, und um bei der Blockade bleiben zu können, als sich selbst für die FDP-Kernforderung 'Abschaffung des Soli' eine Lösung auftat, hat die FDP beim Familiennachzug versucht, selbst die CSU rechts zu überholen. Das Scheitern der Gespräche war 2017 von der FDP von langer Hand vorbereitet.

um 10:31 von Wolf1905

>>
Ich stimme Ihnen zu! Bis auf diejenigen, die Scholz direkt wählen konnten (ich glaube in Potsdam), hat kein anderer Scholz gewählt; und da Laschet überhaupt nicht auf einem Stimmzettel stand, hat ihn kein Mensch gewählt.
<<

Die Wähler der kleineren Parteien - diesmal jedenfalls FDP und Linke - gehen bei ihrer Stimmabgabe auch nicht davon aus, dass ihre Spitzenkandidaten Kanzler werden. Die Kandidaten wurden ja nicht einmal als Kanzlerkandidat benannt.

Umgekehrt dürften sich viele Wähler der genannten kleineren Parteien einen Kanzler einer anderen Partei gewünscht, jedenfalls aber bevorzugt haben.

Die Nachwahlumfragen geben ein recht gutes Bild, was die Bürger wünschen, nachdem die Wahlergebnisse feststehen.

Sarrazin , Deutschland

Sarrazin , Deutschland schafft sich ab . Vor Jahren habe ich mit auch nicht vorstellen können das die Union neben der AFD auf der Oppositionsbank sitzen würde .

die CDU steht am Abgrund

und lobt sich und ihren Vorsitzenden. Schön, dass es noch etwas zu lachen gibt in Deutschland.

@dr.bashir um 10:30

>> … Jetzt ist ja viel von "Zukunft" und "Neuanfang" die Rede. Gerade in der Union. Zwei Worte, die man kaum in einem Satz mit Friedrich Merz unterbringt. Aber auch Spahn war ja am Weg zu dieser Misere beteiligt. Leider haben "alte Kämpen" in einer Partei aber immer die besten Seilschaften. Das macht ja einen wirklichen Neuanfang immer so schwierig.

Könnte dauern, bis die sich einig sind und so lange haben wir nun wirklich keine Zeit, eine neue Regierung zu bekommen. <<

Die Qualitäten von F.Merz und J.Spahn bewerte ich anders als Sie, aber es ist müßig, das hier zu schreiben - ich weiß, was das dann für Kommentare werden…

Ja, es wird dauern, bis die CDU sich einig wird: ist aber kein Problem, weil sie ja aus dem Rennen so gut wie sicher raus sind - warum dann in Hektik und Schnellschüsse verfallen? Zeit nehmen und eine gute und vernünftige Struktur wieder aufbauen; es kommen auch wieder andere Zeiten - nach jeder Legislaturperiode wird sozusagen abgerechnet und neu gewählt.

10:26, Orfee

>>@davidw
"Dann hängt wieder alles an den Grünen, wie sie sich entscheiden.
Ein Spiel ohne Ende!"

Es gibt aber auch eine Alternative zu den Grünen. Alternative für Deutschland. Ein Spiel ohne Ende muss es nicht sein.<<

Es gibt Alternativen, die keine sind.

um 10:41 von Wolf1905

>>
die Namensgebung der Parteien (CDU, SPD, FDP) ist relativ alt, und dass man jetzt speziell auf der CDU (und CSU) rumhackt wegen dem „christlichen C“, ist schon irgendwie lächerlich, oder?
<<

Wenn es denn ein historisches Überbleibsel wäre, dann hätten Sie Recht. Es ist nur so, dass die CDU/CSU das selbst wie ein Banner vor sich her trägt. Und dann muss man sich schon damit auseinandersetzen. Der historische Jesus war jedenfalls weder Kapitalist noch erster Befürworter der römischen Besatzung zum Erhalt der inneren Sicherheit.

10:27, Adeo60

>>@davidw., 09:27 Uhr
Auch von mir erhält Olaf Scholz durchaus Zustimmung. Ich halte ihn als Kanzler für absolut befähig. Und dennoch bleibt ein gewisses Unbehagen, wenn ich Herrn Kühnert und Frau Esken höre. Ich hoffe, Sie behalten Recht, dass es nur Gespenster sind, die ich wahrnehme...<<

Nein, es sind keine Gespenster.

Kevin Kühnert und Saskia Esken sind für Sie, was für mich Alfred Dregger, Manfred Kanther oder, aktuell, Friedrich Merz sind.

Das ist gar nicht überraschend, denn Sie sind Unionsanhänger. Da sind Ihnen dezidiert linke Politiker natürlich suspekt. Während das bei mir eher umgekehrt ist.

Gruß,

fs

10:26 von Orfee

<< @davidw
"Dann hängt wieder alles an den Grünen, wie sie sich entscheiden.
Ein Spiel ohne Ende!"

Es gibt aber auch eine Alternative zu den Grünen. Alternative für Deutschland. Ein Spiel ohne Ende muss es nicht sein. <<

,.,.,

Da haben Sie in Ihrem letzten Satz aus Versehen etwas Entscheidendes gesagt:

das Spiel mit der AfD KANN nur zu einem grausigen und unmenschlichen ENDE führen.

Egal...

... wie man zur Union bzw. zu A.Laschet steht... nachvollziehbar ist sein parteipolitisches Taktieren allemal... und in der Art (= verzögern u. abwarten...) auch Merkel-typisch. Immerhin entstand nach der BT-Wahl 2017 plus Verhandlungsdrama auch eine bereits totgeglaubte Regierungskoalition... Außerdem hat Laschet als amtierender Parteivorsitzender eine innerparteiliche Verantwortung in Sachen personeller Transformation. Dabei unabhängig von "offenen Rechnungen" bzw. "neue Chancen" unter gestandenen Unionsakteuren ist. m.E. darauf hinzuwirken, daß es in der Union tatsächlich eine personelle Verjüngung gibt... denn die "Alten" sind auch zeitgeistig verbraucht. FAZIT: Eine womögliche Notlösung = "Jamaikakoalition" wäre perspektivisch ungut. Sollte Laschet aber als Oppositionsführer eine Auffrischung der Union gelingen, könnte er sich wohl politisch noch einen Namen machen...

10:44, SinnUndVerstand

>> Das Scheitern der Gespräche war 2017 von der FDP von langer Hand vorbereitet.<<

Ja, diesen Eindruck hatte ich damals auch. Weswegen es mich doch ein wenig überraschte, daß die FDP dann 2021 so gut abschnitt.

Schließung der Kommentarfunktion naht!

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion zu dieser Meldung wird um 11:30 Uhr geschlossen.

Es grüßt
Die Moderation

@Klärungsbedarf um 10:45

>> … Die Nachwahlumfragen geben ein recht gutes Bild, was die Bürger wünschen, nachdem die Wahlergebnisse feststehen. <<

Nachwahlumfragen sind keine Wahlen - ich wurde z. B. nach meiner Stimmabgabe nicht gefragt - Sie vielleicht?
Vermutlich wurden nur sehr wenige in diesem Forum nach der Wahl zu irgendwas befragt … ja, es heißt immer „repräsentativ“ … ich gebe nun mal nicht soviel darauf, zumal nur 3 Personen (Baerbock, Scholz, Laschet) angegeben werden können - die Auswahl ist mir persönlich zu gering.

10:45, Koblenz

>>Sarrazin , Deutschland schafft sich ab . Vor Jahren habe ich mit auch nicht vorstellen können das die Union neben der AFD auf der Oppositionsbank sitzen würde .<<

Das also ist für Sie ein Indiz dafür, daß Deutschland sich abschafft?

Das verstehe ich nicht.

Außerdem sitzen CDU und AfD nicht nebeneinander. Zwischen den beiden sitzt die FDP.

Inhaltliche Neuausrichtung?

Zitat: ""Wir brauchen die personelle Erneuerung, wir brauchen aber auch eine inhaltliche Neuaufstellung als Volkspartei", sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". ""

Inhaltliche Neuausrichtung bei der CDU?

Lassen Sie mich raten:

1. noch mehr Schulden Südeuropas übernehmen

2. noch mehr Personen illegal ins Land lassen, die weder integrationsfähig noch - willig sind

3. eine Gender-Schreibweise mit einem Doppelpunkt, einem Sternchen und einem Unterstrich?

Suuuuuupppeer! Das ist natürlich ein Fundament für die Zukunft!

09:20 von Kermit70

Ja, gähn.

Welche Schlüsse ziehen Sie denn aus Ihrer scharfsinnigen Analyse von den fehlenden Mehrheiten?

Die CDU ist völlig entkernt.

Zitat: "Wir brauchen die personelle Erneuerung, wir brauchen aber auch eine inhaltliche Neuaufstellung als Volkspartei", sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz""

Die CDU Adenauers und Kohls war eine verdienstvolle CDU, die den wirtschaftlichen Wiederaufstieg Deutschlands und später die Deutsche Vereinigung begleitet, wenn nicht sogar maßgeblich gestaltet hat.

Nach 16 Jahre Merkelpolitik gegen bestehende Gesetze und Verträge und vor all gegen die vitalen Interessen dt. Steuerzahler, Arbeitnehmer und Familien, steht die CDU inhaltlich völlig entkernt da und die bürgerliche Mitte hat bekanntlich nur eine Wahlalternative.

Hr. Wanderwitz von der CDU - als "Ostbeauftragter" - setzt der Torte dann auch noch die Kirsche auf, indem er Wähler, die genau aus oben genannten Gründen nicht mehr die CDU, sondern die AfD wählen als "demokratieunfähig" und "rechtsextrem" bezeichnet.

Klasse! Ein besseren Wahlkämpfer für die AfD kann es nicht geben

Den Kreis der durch die Politik der CDU Begünstigten erweitern

Eigentlich wäre es ganz einfach, dafür zu sorgen, dass die CDU wieder mehr gewählt wird:
Man sollte den Kreis der von der Politik der CDU sehr deutlich erweitern und anstelle Politik für die reichsten 5 % der Bevölkerung zu machen, dies auf die reichsten ca. 25 % der Bevölkerung erweitern?

Wenn man noch besser werden will, sollte man ggf. auch Politik für die gesamte Bevölkerung machen.
Das könnte aber bedeuten, dass sich dann die Superreichen von der CDU abwenden.
Jedenfalls darf sich eine Partei, die nur für elitäre Kreise Politik macht, nicht wundern, wenn sie nicht von allen gewählt wird.

Auch sollte man sich mit dem Namen der Partei befassen.
Eine Partei, die ein "C" im Namen trägt und für die dieses "C" keine Verpflichtung darstellt, sollte den Namen besser ändern und das "C" eben weglassen oder gegen ein zutreffendes Adjektiv austauschen.

IIch haben einen absoluten Liebling in der CDU!

Also eines muss man der CDU lassen. Jede Menge Spaßmacher, die wirklich ein Sensorium für das richtige Timing haben, haben sie.

Ein besonderer Liebling wird langsam Hr.
Wanderwitz, der „Running Gag“ von der CDU, der vor wenigen Tagen noch einmal den Ossis "Demokratieunfähigkeit und Rechtsradikalität" attestierte, da diese aufgrund der auf allen Ebenen verkorksten Politik der CDU immer weniger CDU, dafür immer öfter die AfD wählen.

Diese verfluchten Ossis!

Das ist also die Antwort, die die Ostdeutschen bekommen, wenn sie die Politik der CDU nicht mehr gutheißen.

Wäre ich ein unbeteiligter Beobachter, würde ich annehmen, Hr. Wanderwitz wäre von der AfD bezahlt, um das Narrativ, das die AfD in Bezug auf das undemokratische Getue der sog. "Altparteien", zu befeuern und der AfD in die Hände zu spielen.

Als AfD-Wähler bedanke ich mich beim Wahlhelfer Wanderwitz!

"https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2021/Ostbeauftragter-Wanderwitz-Der-Fluch-der-ehrlichen-Worte,wanderwitz104.html"

Warum diese ständige Klimafokussierung ?

Diese fast schon eschatologische auf zukünftige Generationen ausgerichtete Politik (wobei dann vielleicht ganz andere Lösungen anstehen) !

Da wird hier im Forum behauptet, ALLES hinge vom Klimaschutz ab .. dabei ist im hier und jetzt die Soziale Frage die Drängendste !

Laschet hat nicht versagt. Er hat nur nicht geliefert. Und eine Kanzlerwahl-Partei wie die CDU und CSU verzeiht dies nicht!

Laschet ist als Persönlichkeit schon fast ein Opfer des politischen Systems, der politischen Klasse (zu der die Leitmedien ebenfalls gehören).

Schröder hatte neulich recht:

Der Umgang eines Teils der Medien und der Union mit Armin Laschet ist schändlich und (meine Meinung) zeigt die Erosion der politischen Kultur in Deutschland !

@reinbolt48 8.30

Ihrer Schlussfolgerung kann ich nicht ganz zustimmen. Es war kein kalkuliertes Handeln der SPD, Bo/Es als Parteivorsitzende zu wählen und dann Scholz als Kanzlerkandidaten auszurufen. Scholz wurde nicht zum Parteivorsitzenden gewählt, weil die SPD den Weg nach links aus dem Schatten der Merkelmitte, die von dieser ganz breit besetzt wurde, zu finden. Scholz erschien der Partei als zu weit "rechts".
Aber die SPD hat erkannt, dass Scholz der einzige in der Partei war, der dem gesamten Wahlvolk bekannt war und der auch eine staatsmännische Ausstrahlung hatte und genügend Regierungserfahrung besaß. Und man hatte genug Gespür, zu erkennen, dass man ja nicht von den Linken oder Grünen Wähler gewinnen musste, sondern von der CDU. Deshalb ein eher gemäßigter aber populärer Kanzlerkandidat. Das wäre genauso mit einem Parteivorsitzenden Scholz gekommen. Die Trennung Partei und Kanzlerschaft hat m. E. damit nichts zu tun. Der Erfolg basierte zudem in erster Linie auf den Fehlern der Konkurrenz.

um 11:01 von Wolf1905

>>
Nachwahlumfragen sind keine Wahlen - ich wurde z. B. nach meiner Stimmabgabe nicht gefragt - Sie vielleicht?
<<

So etwa ein halbes Dutzend mal wurde ich in meinem Leben in der Tat schon befragt. Übrigens auch vor dieser BT-Wahl.

Der Wert der Nachwahlumfrage liegt ja gerade darin, dass sie keine Wahlen sind, dass man sich also nun mit den tatsächlichen Ergebnissen der Wahl auseinandersetzen muss. Auf meinem Wahlzettel standen auch keine ankreuzbaren Koalitionen.

08:30 = Hillary

Ich sehe das ebenso wie Sie ... die bisherige "CDU-Garde" wie Merz, Spahn, Röttgen u.a. sind keine Optionen für eine personelle Auffrischung und Imageverbesserung. Und das sage ich als überzeugter Unions-Nichtwähler... weil ich aus meiner Bürgererfahrung heraus weiß, daß jeder Regierungspolitik eine möglichst glaubwürdige und politisch versierte Opposition gegenüberstehen sollte..!

Klientelpartei trifft es eher

Um überhaupt wieder eine "Volkspartei" zu werden müsste die CDU erst einmal ein richtiges Pogramm haben. Dazu gehören dann auch die richtigen Personen.
Mit der rückwärtsgerichteten Denk- und Handlingsweise, den leeren Versprechen und hohlen Phrasen hat man über die Jahre das Vertrauen des Volkes verloren.
Da kann auch kein Herr Laschet was dafür - auch wenn er tatsächlich kein Fettnäpfchen ausgelassen hat.

Mit den Herren Merzm Altmaier und Co. sowie den Damen Bär und vor Allem Klöckner, die bisher nichts für den Bürger zustande gebracht haben, ist ein Neuanfang auch unmöglich.

Somit sehe ich "schwarz" für die CDU...

Endlos lang

Hr. Peter Altmaier nach TS: >>Und Armin Laschet hat heute den ersten Schritt gemacht." Das verdiene "Respekt und Anerkennung". <<

Mag sein. Dass er zuvor daraus eine quälend lange "Kaugummivorstellung" machte, weniger. Der Verdacht, dass es dabei um (seinen) Posten und nicht um die Sache, um Inhalte ging, liegt nahe.

Statt Laschet kommt jetzt Ampel als Verlegenheitskoalition

Weil Söder keinen Kanzler Laschet wollte ? Echt jetzt?

Scholz ist doch kein strahlender Wahlsieger sondern bestenfalls der „lachende Dritte“!

@fathaland slim um 11:00

>>> 10:44, SinnUndVerstand
>> Das Scheitern der Gespräche war 2017 von der FDP von langer Hand vorbereitet.<<

Ja, diesen Eindruck hatte ich damals auch. Weswegen es mich doch ein wenig überraschte, daß die FDP dann 2021 so gut abschnitt. <<<

Die FDP sollte vor 4 Jahren die reine Mehrheitsbeschafferin sein; da hat Frau Merkel eine schlechte Figur abgegeben, denn es war ihr Fehler, wie sie mit der FDP umgegangen ist. Das Handeln der FDP war nur folgerichtig. Und dass dies so ist - das folgerichtige Handeln damals - sieht man an diesem jetzigen Ergebnis! So mein Eindruck - an ein „Vergessen von 2017“ kann’s nicht gelegen haben, denn davon wurde in den Medien ja immer wieder und ausführlich berichtet.
Aber: die SPD und die Grünen wissen, dass die FDP konsequent agiert!

09:43 von logig

"Es ist noch sehr fraglich,ob sie sich ihre Welt nicht nur schönreden.
Es ist zu befürchten, dass genau das eine Ursache dafür ist, dass die "Begeisterung" für Scholz nur ein Strohfeuer ist.
*
Ich bin Grün und sehe nun mal eine weit größere Chance
mit Scholz für unsere Umwelt,
als mit Laschet!
Schließlich habe ich Kinder und Enkel,
möchte ihnen mit meinen Wahlstimmen für Rot und Grün den Lebensraum und Wohlstand in einer lebensfrohen nahen Zukunft ermöglichen!

@11:00 von fathaland slim

Wahrscheinlich hat die FDP von der personellen und programmatischen Schwäche und der Zerstrittenheit der Union profitiert; da vergisst man dann die Verweigerung aus 2017 und auch das Rumgeeiere, sich an manchen Stellen gefährlich der AfD anzunähern. Wie posaunte doch Gauland damals nach dem scheitern: Er freute sich über die Nähe von fdp-Positionen, aber die afd sei immer noch das Original. Der hatte Angst, dass die fdp der afd die braune Butter vom Brot nimmt.

11:08 von Blitzgescheit

<< Hr. Wanderwitz von der CDU - als "Ostbeauftragter" - setzt der Torte dann auch noch die Kirsche auf, indem er Wähler, die genau aus oben genannten Gründen nicht mehr die CDU, sondern die AfD wählen als "demokratieunfähig" und "rechtsextrem" bezeichnet.

Klasse! Ein besseren Wahlkämpfer für die AfD kann es nicht geben <<

,.,.,

Stimmt.
Die AfD hat ja seitdem permanent 60 % erzielt.

@Klärungsbedarf um 11:19

Sehen Sie - jede Woche kommt eine neue Umfrage, und jede Woche ein etwas anderes Ergebnis. Und wenn man jetzt noch Köpfe austauschen würde (Habeck für Baerbock, Söder für Laschet), sehen die Ergebnisse wiederum anders aus.

10:02 von SinnUndVerstand

"Haben Sie die Crew gesehen, die sich für die FDP nach der letzen Bundestagswahl für die Kameras aufgestellt hat?"

Meine Freunde und ich haben uns bei unserer Wahlparty bei diesem Anblick ausgeschüttet vor Lachen.

Mir fiel aber auch gleich wieder das Bild nach der letzten Wahl ein. Da stand neben Lindner eine Frau, die ihn immer so schräg von der Seite mit verklärtem Lächeln angehimmelt hat. War auch sehr komisch.

09:46 von logig

" Dass Laschet jetzt so reagiert und diese Schlammschlacht im Keim erstickt, kann man ihm nur anerkennen. Söder säht Wind, Laschet vermeidet den Sturm."
*
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moderierte Neuaufstellung

Nun, davon ausgehend das Armin Laschet das Beste war das die CDU/CSU in das Wahlspektakel entsenden konnte ....
Und genau dieser Überpolitiker soll/will einen Neuanfang, eine personelle Verjüngung moderieren?
Die CDU hat so viele Altlasten am Bein und auch so viele Fehler gemacht, wie sollen die sich denn Erneuern?
Man nehme alle Schüler mit einer Benotung von <3 und die bestimmen dann die zukünftigen Lehrinhalte?
Das fängt ja schon damit an das Armin Laschet ALLE Versäumnisse der GROKO der sPD in die Schuhe schiebt. Tolles Zukunftskonzept.

@Blitzgescheit, 11:09 Uhr

Man sollte die AFD-Wähler in den neuen Bundesländern nicht als rechtsradikal oder demokratiefeindlich schelten. Richtig ist freilich schon, dass die AFD genau diese Eigenschaften pflegt. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der frühere AFD-Sprecher Lüth den Nagel auf den Kopf getroffen hat, als er sagte, es müsse Deutschland schlecht gehen, damit es der AFD gut geht. Ich bin mir sicher, dass eine starken Oppositionspartei CDU der AFD nicht mehr viel Luft zum Atmen lassen wird, allenfalls für den bekannten Klamauk, ohne sachlich-konstruktive Kritik. Die Rechtspopulisten haben letztlich selbst zu dieser Entwicklung beigetragen.

09:46 von logig

" Dass Laschet jetzt so reagiert und diese Schlammschlacht im Keim erstickt, kann man ihm nur anerkennen. Söder säht Wind, Laschet vermeidet den Sturm."
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Laschet

Für den Armin wird sich schon ein lukratives Pöstchen finden lassen.

@Am 08. Oktober 2021 um 11:28 von Sausevind

Zitat: "Klasse! Ein besseren Wahlkämpfer für die AfD kann es nicht geben <<

,.,.,

Stimmt.
Die AfD hat ja seitdem permanent 60 % erzielt."

Nein. Das noch nicht.
So viele intelligente Menschen mit Durchblick gibt es derzeit in unserem Land noch nicht.

um 11:30 von Wolf1905

>>
@Klärungsbedarf um 11:19

Sehen Sie - jede Woche kommt eine neue Umfrage, und jede Woche ein etwas anderes Ergebnis. Und wenn man jetzt noch Köpfe austauschen würde (Habeck für Baerbock, Söder für Laschet), sehen die Ergebnisse wiederum anders aus.
<<

Würden wöchentlich immer die selben Ergebnisse herauskommen, dann würde man wohl kaum erneut fragen. Natürlich verändern sich die Ergebnisse. Aber genau das will man ja wissen.

09:30 von michael.stoeffler

>>Die CDU hat doch auch sehr kompetente und überzeugende Frauen aufzubieten, z.B. Julia Klöckner. <<

bitte Satire immer entsprechend kennzeichnen.

Die CDU wird noch

Einen schweren Weg in die Zukunft gehen müssen. Mit jüngeren Personal und einen Inhaltlichen neuen Programm.

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