Kommentare

Reform mit Handbremse

Papst und die katholische Kirche sind so flexibel wie ein strohtrockener Ast.
Vielleicht wäre als Überschrift "Reform mit Vollbremsung" treffender.

Ihr Zustand wird

in Gottes Wort selbst beschrieben: Offenbarung 18,3-5 (Lutherbibel):
" und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit. 4 Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden, und hinaus aus ihren Plagen, damit ihr sie nicht empfangt! 5 Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott gedachte ihrer Frevel."
Da können Sie lange auf Heiligen Geist warten, der fließt da nicht.

das Grundproblem - nicht ihre „Ausgestaltung“

„Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing: "Die Frage von Macht und Gewaltenteilung in der Kirche; die Frage des Einbezugs von Frauen auf allen: Das sind keine Fragen, die nur wir in Deutschland bearbeiten, sondern die sind in weiten Teilen insbesondere der westlichen Welt auf dem Tisch und suchen nach Antworten."

Ich bin der Meinung, dass Macht und Gewalt (und damit auch Fragen dazu) mit den humanitären Prinzipien, auf die sich die katholische Kirche beruft unvereinbar sind.

Wirklich christlich kann nur der „Weg des gegenseitigen Zuhörens und des Hörens auf den Heiligen Geist“ sein. Und das auch nur dann, wenn dabei - ganz ohne „formale“ Unterschiede - wirklich alle das gleiche Recht haben, mitzumachen, also gehört zu werden.

viel zu spät ...

Zu recht leidet die Kirche unter Vertrauensverlust. Die Reform beginnt viel zu
spät und zu langsam (wie der Artikel bestätigt, mit angezogener Handbremse).

Mitschuldig sind auch die weltlichen Regierungen, die hier ein Parallelwelt zulassen und gerade bei Missbrauchsvorwürfen gegen Geistliche so gut wie nicht ermitteln. Straftäter sind hier vor Gesetz nicht gleich, wenn man den Kirchen hier das Vorgehen überlässt, welches i.d.R. nur halbherzig ist.

Katholische Kirche doch noch lernfähig ?

Nach über 2000 Jahren hat man offenbar gemerkt,
das Messdiener nicht schwanger werden .

Selbst an die unbefleckte weitervermehrung, wie bei der Jungfrau Maria,
glaubten offenschichtlich selbst viele Priester nicht mehr.

Mit dem festhalten von alten Thesen,
hat sich die katholische Kirche selbst zum aussterben verurteilt.

Die Katholische Kirche macht sich die ...

.. Diskussion in die Bedeutungslosigkeit zu eigen in dem sie, allen Beteuerungen zum Trotz, immer noch über aller Kritik und Mensches Willen zu stehen glaubt.
Das ist im Prinzip die gleiche Taktik wie zu Zeiten in denen 99% der Menschen nicht lesen konnten: Kirche, Fürsten und der "Rest".
Und je lauter die Rufe werden, desto tauber werden die angegrauten Ohren.
Das ganze läuft auf eine ordentliche Verschlankung der Kriche hinaus ...

Interessante Sache

wenn man das Interesse von Menschen an einer Organisation betrachtet,
mit der sie ansonsten eigentlich gar nicht zu tun haben (wollen)

Papst-Controlling

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Die Geweihten und die Ungeweihten

Soll Papst Franziskus jetzt gegen das Kirchenrecht entscheiden?
Synodaler Weg kann für den Stellvertreter Christi auf Erden niemals Mitsprache und Mitentscheidung der einfachen Gläubigen bedeuten. Katholischen Laien ist das verboten. Sie sind nicht geweiht.
Und Frauen sind halt keine Männer und können deshalb auch nicht geweiht werden.
Das ist eigentlich ganz einfach...

mir scheint, es wäre besser

die katholische Kirche würde sich auflösen; derart viele Vergewaltiger in Kirchenämtern, eine lange Geschichte von Mord und Totschlag (Inquisition, Hexenverfolgung, Judenverfolgung, gewaltsame Bekehrungen). Es ist schlicht eine Verbrecherorganisation. Absurd geradezu, dass eine solche Organisation ihren Angestellten ihre abstruse Sexualmoral vorschreiben kann. Nein, hoffentlich nimmt es mit der katholischen Kirche eher heute als morgen ein Ende. Das Vermögen könnte man unter den Armen aufteilen: und Schluß wäre mit der Schweinerei.

Die Kirche muss sich anpassen

Sonst hat sie irgendwann gar keine Mitglieder mehr. Wenn man jetzt auch über die Dimension der Missbrauchsfälle in Frankreich liest dreht sich einem der Magen um und es stellt sich dann doch die Frage, ob das Zölibat, was ja nun gegen die Natur ist , hier nicht eine Hauptursache ist. Aber auch die Tatsache, dass in der katholischen Kirche Frauen immer noch vom Priesteramt ausgeschlossen sind, ist nicht mehr zeitgemäß. Da ist die evangelische Kirche schon weiter, die katholische Kirche ist da weit im Mittelalter geblieben. Ein bisschen Durchlüften täte da mal gut. Und dann auch noch Leute wie der abgehobene Tebartz von Elz aus Limburg oder Woelki, damit verliert man Mitglieder.

Reform mit angezogener Handbremse

Mit anderen Worten heißt das dann " es wird nichts "! Da hilft nur weiteres massives Austreten. Nur das hilft und es erleichtert das Herz ! Denn sonst kann man ja nichts tun.

Nicht wieder gut zu machende Beschädigung des Christentums

Eine derartige und abartige Beschädigung des Christentums wird selbiges massiv schwächen gegenüber anderen Weltreligionen und die Abkehr von Christentum begünstigen. Niemand will sich doch mit derartigen Verfehlungen identifizieren.
Diese Vorfälle sind nicht wieder gut zu machen.

2 Jahre Reformprozess?

Daran glaube ich aus mehreren Gründen nicht:

1. Strebt der Papst einen Reformprozess an, der formal völlig an den Bedürfnissen - zumindest hier in Deutschland - vorbeigeht.

2. Scheint sich der Begriff "Reform" mit dem Begriff "Kath. Kirche" zu widersprechen, spätestens seit Luther.

3. Spielt sich das, was der geistliche Oberhirte vorstellt, in abgehoben Sphären ab.

Keiner Frau, die der Bewegung Maria 2.0 angehört, ist damit gedient, wenn ER den Heiligen Geist einlädt, um mit ihm zu diskutieren und zu beten, anstatt mit Laien, die konkrete, ihm aber scheinbar höchst suspekten Ideen für eine moderne Kirche anrücken.

Nein, die Pläne des Papstes deuten überhaupt nicht auf Reformwillen hin, erst recht nicht, wie der von seinen Schäfchen gewollt ist.

Ich hab als

Ungläubiger natürlich eine völlig andere Sicht auf die Dinge, und es treten ja weniger ein, aber mehr aus.
Das ist zumindest in einigen westlichen Ländern so, also wird die Zeit dafür sorgen, das es ein endliches Problem ist.
Die Sache würde schon anders aussehen, wenn die Kirche ihre Beiträge selber eintreiben müsste.
Ich gehe davon aus, das es mit fortschreitender Bildung sehr schnell gehen wird, auch wird die Migration durch andere Glaubensgemeinschaften die Kirche in heutiger Form verdrängen.
Ich hab in jüngeren Jahren mal die Bibel gelesen, nicht ganz, und ich hab nie verstanden warum die Menschen an so etwas festhalten.
Eine Reform wird also nicht die Lösung sein, wir leben in einer Zeit der Wissenschaft, das passt einfach nicht so richtig zusammen.
Das ist zumindest die Sicht von einem Außenstehenden.

Kein Fundament.

Wie soll man auch was reformieren, was ueberhaupt kein Fundament hat? Schoepfungsgeschichte? Ein hoeheres allmaechtiges Wesen? Das ist Dichtung. Moralische/ethische Werte? Dafuer braucht man so eine Dichtung nicht. Der Papst spuert das Dilemma vielleicht, aber vom falschen Pferd nach so langer Zeit absteigen? Unmoeglich. Er kann nur versuchen, zu ueberleben, er und sein Laden, irgendwie.

Nicht suchen - anfangen

Aus dem Artikel: "Das sind keine speziell deutschen Fragen, sagt der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing: "Die Frage von Macht und Gewaltenteilung in der Kirche; die Frage des Einbezugs von Frauen auf allen: Das sind keine Fragen, die nur wir in Deutschland bearbeiten, sondern die sind in weiten Teilen insbesondere der westlichen Welt auf dem Tisch und suchen nach Antworten.""

Bätzings Satz ist fehlerhaft. Das soll wohl heißen: Frauen auf allen Ebenen (Bitte korrigieren).

Nun zum Inhalt. Lieber Georg Bätzing: Da gibt es gar nichts zu suchen. Was diskutiert Ihr noch? Frauen gehören selbstverständlich auf allen Ebenen in die Kirche.

Als Mitarbeiterinnen, Priesterinnen, Bischöfinnen, Kardinälinnen, bis hoch zu einer Päpstin.

Aber ich fürchte, die werde ich nicht mehr erleben. Das macht auch nichts. Die Zeit spielt beim Glauben keine Rolle. Glaube ist ewig. Deshalb ist es egal, wie lange man dafür braucht. Nur: fangt endlich damit an.

@ Sparpaket, um 09:59

“Und Frauen sind halt keine Männer und können deshalb auch nicht geweiht werden.
Das ist eigentlich ganz einfach.“

Ja, das ist dem Papst sicher bewusst.

Und es ist ja auch einfacher, nichts dran ändern zu wollen.

Aber wenn nicht der Papst, wer dann?

@AufgeklärteWelt

„ eine lange Geschichte von Mord und Totschlag (Inquisition, Hexenverfolgung, Judenverfolgung, gewaltsame Bekehrungen)“

Die ältere Geschichte ranzuziehen halte ich nicht für richtig, auch die Protestanten haben da einiges auf dem Kerbholz z.B. die Hinrichtungen katholischer Priester in England oder die „Bilderstürmer“ und auch Luther war Antisemit.
Dass sich endlich mal etwas ändern muss, gerade auch in Bezug auf die Aufklärung der weitreichenden Missbrauchsfälle, steht allerdings außer Frage.

Das Problem sind die beiden

Das Problem sind die beiden Gesichter der kath. Kirche, um nicht den Begriff "Doppelgesichtig" zu verwenden: Auf der einen Seite stehen Initiativen, Hilfswerke, Strukturen und Organisationen, die in den Bereichen soziale Arbeit, Entwicklungshilfe, Begleitung in Lebenswenden von Geburt bis Tod, in Krisen und Lebensfragen viel Engagement an den Tag legen; auf der anderen Seite steht ein klerikaler Apparat, der sich von den Fragen, Bedürfnissen und Anliegen der Menschen immer weiter entfernt und genau dadurch das obengenannte Engagement mit in Verruf bringt. Ob da Reforminitiativen eine Chance haben, bezweifle ich immer mehr, denn paradoxerweise haben sich auch viele in Kirche Engagierte längst innerlich abgewandt. Das ist ein Prozess über Jahrzehnte, und ich sehe nicht wirklich eine Kehrtwende.

10:13 von baumgart67

Da ist die evangelische Kirche schon weiter, die katholische Kirche ist da weit im Mittelalter geblieben
--------------

erstaunlich !
was man hier alles so mitbekommt.
Also die Katholischen glauben nicht, dass die Welt, wie in der Schöpfungsgeschichte,
vor 5.700 Jahren, in 7 Tagen erschaffen wurde.
Weite Teile der Protestanten sind Kreatonisten auch im 21. Jahrhundert

@09:22 von ReinerM92

"Da können Sie lange auf Heiligen Geist warten, der fließt da nicht."
Wie auch, sie lassen ja noch nicht mal Gott rein und bedienen sich ihrer eigen gemachten Vorschriften. Das fängt mit der Kindestaufe an und endet mit den hl. Sakramente. Der Papst selbst nennt sich hl. Vater obwohl eigentlich nur Gott der Vater sein sollte. Der Papst ist auch kein Stellvertreter Christus, weil er ja noch nicht mal selbst sich bekehrt hat und getauft wurde, wie es in der Bibel steht. Und das Priester nicht heiraten dürfen, ist schon perfiede genug. Da hat die kath. Kirche ihre eigenen Regeln und nicht das, wie es sein sollte und geschrieben steht. Ich weiß jedenfalls warum ich aus diesen Verein ausgetreten bin. Und von den Kindesmisshandlungen will ich erst garnicht anfangen, schon zu meiner Zeit waren die Hände bei den Pastoren locker und da gabs immer mal was ins Gesicht.
Aber das alles hat nichts, aber auch garnichts mit christlich zu tun sondern nur gegen Gottes Liebe.

@ Sisyphos3, um 10:48

re @ 10:13 von baumgart67

Tut gut, jemanden absichtlich so falsch zu interpretieren?
“Versehentlich“ nehme ich Ihnen nicht ab.

Die katholische Kirche hat

Die katholische Kirche hat für mich noch mehr Vertrauens-Würdigkeit als manche anderen Institute. Pardon: Als viele anderen Institute und Behörden. Nicht dass die Katholische Kirche irgendetwas sinnvolles machte. Also es steht sehr schlecht mit der Welt.

@11:12 von Carina F

"Rückständige "Freichkirchen" sind was anderes!"
Warum sind Freikirchen rückständig? Würde ich mal gerne so wissen.

@ OrwellAG, um 11:15

“Also es steht sehr schlecht mit der Welt.“

Da steht aber auch nicht zum Besten mit Ihrer Einstellung, die Sie zu einem derartigen Fazit führt. :-)

Nobody (and nothing) is perfect, weder Kirche noch Institute oder Behörden, zumal die Ansprüche an all diese Institutionen sehr unterschiedlich und oft individuell gesehen werden.

Viel Propaganda - nix tun ...

Ich bin jetzt 73 ... seit ich denken kann, höre ich immer das Gleiche ... war da mal was mit Papst Johannes XXIII ?
Eine Kirche, die das GG mißachtet( eigenes Arbeitnehmerrecht, keine Gewerkschaften, kaum Rechte für Frauen) darf nicht mehr - auch steuerlich - anerkannt werden!
Und jedes Mitglied dieser Kirchen macht sich durch wegen Unterstützung einer verfassungswidrigen Organisation mitschuldig!

Und aufgepasst: Alle Rechte des GG (auch Religionsfreiheit) gelten lt. VG nur zusammen mit allen anderen Grundrechten, also insbeondere der Gleichberechtigung!

@Sisyphos3

Am 09. Oktober 2021 um 10:48 von Sisyphos3
10:13 von baumgart67

Da ist die evangelische Kirche schon weiter, die katholische Kirche ist da weit im Mittelalter geblieben
--------------

erstaunlich !
was man hier alles so mitbekommt.
Also die Katholischen glauben nicht, dass die Welt, wie in der Schöpfungsgeschichte,
vor 5.700 Jahren, in 7 Tagen erschaffen wurde.
Weite Teile der Protestanten sind Kreatonisten auch im 21. Jahrhundert"

Ein schneller Blick in Wiki hätte Ihnen gleich gesagt, daß Ihre Behauptung quatsch ist. Als Service für Sie ein Zitat aus Wiki:

"Kreationismus (von lateinisch creatio „Schöpfung“) bezeichnet die religiöse Auffassung,[...] Als bedeutende Strömung trat der Kreationismus im frühen 20. Jahrhundert im Bereich des Evangelikalismus in den USA auf, wo er bis heute auch seine größte Verbreitung besitzt. [...]"

Bitte, gern geschehen.

Was macht sie denn Sinnvolles?

In Zeiten der Bevölkerungsexplosion gegen Verhütung sein.
Missbrauchsskandale vertuschen.

Viele Aktivitäten der Kirche scheinen zunächst karitativ zu sein, entpuppen sich aber als reiner Invest mit hohen Profit (z.B. Pflegeheim). Was wirkliche Spenden anbelangt ist die Kirche eher ein kleines Licht.

@ Anderes1961, um 11:27

re @ Sisyphos3 - baumgart67

“Brrrrrr!“
Sie reiten in die verkehrte Richtung, wenn ich auf den Artikel verweisen darf.

@Sisyphos3

"
Am 09. Oktober 2021 um 11:27 von Anderes1961
@Sisyphos3

Am 09. Oktober 2021 um 10:48 von Sisyphos3
10:13 von baumgart67

Da ist die evangelische Kirche schon weiter, die katholische Kirche ist da weit im Mittelalter geblieben
--------------

erstaunlich !
was man hier alles so mitbekommt.
Also die Katholischen glauben nicht, dass die Welt, wie in der Schöpfungsgeschichte,
vor 5.700 Jahren, in 7 Tagen erschaffen wurde.
Weite Teile der Protestanten sind Kreatonisten auch im 21. Jahrhundert"

Ein schneller Blick in Wiki hätte Ihnen gleich gesagt, daß Ihre Behauptung quatsch ist. Als Service für Sie ein Zitat aus Wiki: "

Mea culpa, mea maxima culpa. Der werte Mitforist Harry_up hat mich darauf aufmerksam gemacht, daß ich den falschen kritisiere. Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Das passiert, wenn man nicht die nötige Sorgfalt beim Lesen und Zitieren walten läßt, die ich sonst gerne mal bei anderen anmahne.

@Giselbert

„ Viele Aktivitäten der Kirche scheinen zunächst karitativ zu sein, entpuppen sich aber als reiner Invest mit hohen Profit (z.B. Pflegeheim).“

Es wäre schön, wenn Sie nicht so verallgemeinern würden. Der Caritasverband ist zumindest hier bei uns ein sehr guter Arbeitgeber, weit besser als die staatlichen Einrichtungen und auch unser katholisches Krankenhaus zahlt nicht nur besser, es geht dort auch wesentlich menschlicher zu als in dem 2., das einer Kette angehört und in dem der Patient nur noch eine Nummer ist.
Und nein, ich bin nicht katholisch und sehe auch vieles sehr kritisch.

@harry_up

"
Am 09. Oktober 2021 um 11:39 von harry_up
@ Anderes1961, um 11:27

re @ Sisyphos3 - baumgart67

“Brrrrrr!“
Sie reiten in die verkehrte Richtung, wenn ich auf den Artikel verweisen darf."

Danke für Ihr Einbremsen. Jetzt bin ich ganz zerknirscht. :-)

@Harry_up

"
Am 09. Oktober 2021 um 11:39 von harry_up
@ Anderes1961, um 11:27

re @ Sisyphos3 - baumgart67

“Brrrrrr!“
Sie reiten in die verkehrte Richtung, wenn ich auf den Artikel verweisen darf.

Korrektur der Korrektur. Es war doch die richtige Richtung. Die Behauptung über die Kreationisten stammt von User Sisyphos3. Er hielt es dem User baumgart67 entgegen, der geschrieben hatte, die evangelische Kirche sei da schon weiter (bezüglich der Exegese).

Kritisiert habe ich die Behauptung über die Kreationisten und die stammt vom User Sisyphos 3. Aber daran sieht man (erneut), wie wichtig sorgfältiges zitieren der Posts von Mitforisten ist. Schludriges Zitieren führt immer wieder zu unnötigen Mißverständnissen.

@Jimi58

„ Also so gemeint, was nicht ihrem Weltbild "christlich" enstbricht ist fanatisch und radikal.“

Ich war zwar nicht angesprochen, aber ja, diesen Radikalismus und Fanatismus gibt es durchaus. Durch meine Arbeit im sozialen Bereich kenne ich einige dieser Familien. Da gibt es Kinder, die weinen, wenn zB ein Tanzspiel stattfindet oder ein Film geschaut wird, in dem Hexen, Zauberer oder ähnliches vorkommen, weil es in ihrer christlichen Auffassung verboten ist, an so etwas teilzunehmen oder sich etwas in der Art anzuschauen oder zu lesen, während es aber völlig in Ordnung ist, sich aus Duplosteinen Waffen zu bauen und damit zu „schießen“ oder andere zu beleidigen. Das finde empfinde ich in der heutigen Zeit dann auch als Doppelmoral, vor allem im christlichen Kontext.

@ 11:45 von Gytha

"Es wäre schön, wenn Sie nicht so verallgemeinern würden. Der Caritasverband ist zumindest hier bei uns ein sehr guter Arbeitgeber, ... "

Mag sein, dass hier manche Einrichtungen positiv hervorzuheben sind.

Andererseits gibt es in diesem Bereich als Arbeitgeber auch schwerwiegend Negatives,
erst 2018 auf Druck vom Grundsatzurteil des BAG gaben die Kirchen die Bevorzugung christlicher Bewerber auf.

Jeder anderen Organisation hätte man hier Rassismus vorgeworfen.

12:01 von Giselbert

gaben die Kirchen die Bevorzugung christlicher Bewerber auf.

Jeder anderen Organisation hätte man hier Rassismus vorgeworfen.
------------------

Frage !
sind Christen eine Rasse ?
ich hielt sie bisher für ne Religion

@Giselbert

ich bezweifle, dass Rassismus hier der richtige Ausdruck ist, aber ok, das ist Wortklauberei.

Wie vieleEinrichtungen der katholischen Kirche kennen sie denn?
3 Dörfer weiter gibt es eine Einrichtung der Caritas für junge unbegleitete Flüchtlinge. Der größte Teil der Betreuten ist muslimischen Glaubens. Da wird nicht missioniert, aber nach christlichen Grundsätzen gearbeitet, sprich man hilft und unterstützt bei Ausbildungssuche, Asylverfahren, selbstständigem Wohnen usw.

Am 09. Oktober 2021 um 12:24 von Carina F

Zitat: LoL in den 70/80ern mussten ungetaufte Kinder an konfessionellen Schulen auch am Religionsunterricht teilnehmen!

Ich war zu der Zeit auf einem kirchlichen (evangelischen) Gymnasium.

Ich hätte nicht am Religiosunterrricht teilnehmen müssen.

@ um 12:33 von Sisyphos3

Wenn die christlichen Kirchen nicht seit fast 200 Jahren durch staatliche Maßnahmen und Gesetze nach und nach eingehegt worden wären, wenn auch leider immer noch nicht genug, wären auch heute noch kinderschlagende und kindervergewaltigende Kirchenfunktionäre und Hexenverbrennungen an der Tagesordnung. Und nur das letzte findet heutzutage in Europa nicht mehr statt.
Wer weiß schon, was sogenannte Christen in Staaten anrichten, die nicht täglich im Rampenlicht stehen …
Zumindest in Afrika sind kreationistische und evangelikale Sekten aus den USA für viel Unheil verantwortlich. Sogar US - Geheimdienstler verstecken sich unter deren Deckmäntelchen.

Statt den deutschen Synodalen Weg

zu kritisieren, sollte er sich ein Beispiel daran nehmen. Schon traurig, dass er, durch sein Verhalten, seiner Kirche schadet. Er könnte der Gleichberechtigung, in der Kirche, ganz einfach seinen Segen geben, tut er aber nicht! So werden seine Schäfchen immer weniger. Gut so!

@12:54 von Defender411

"Er könnte der Gleichberechtigung, in der Kirche, ganz einfach seinen Segen geben, tut er aber nicht! So werden seine Schäfchen immer weniger. Gut so!"
Wie soll jemand einen Segen Geben, wenn er sebst kein Segen ist? Genau so wie die Heiligsprechung, darüber hat der Papst gar keine Kompetenz, sondern nur Gott alleine.

@ 12:15 von Sisyphos3

"Frage !
sind Christen eine Rasse ?
ich hielt sie bisher für ne Religion"

Denke meine Wortwahl war stimmig, siehe auch Wikipedia:
"Rassendiskriminierung unterscheidet nicht zwischen rassistischer und ethnischer Diskriminierung. Ein erweiterter Rassismusbegriff kann auch eine Vielzahl anderer Kategorien einbeziehen. Menschen mit rassistischen Vorurteilen diskriminieren andere aufgrund solcher Zugehörigkeit; institutioneller Rassismus verweigert bestimmten Gruppen Vorteile und Leistungen oder privilegiert andere. "

Papst startet synodalen Prozess: Reform mit angezogener Ha...

Und welche Rolle spielt in dem synodalen Prozess der Kardinal Woelki ? Oder Tebartz van Elst ? Wird er vielleicht der Vertreter von Woelki, während dessen Auszeit ? Für den Fall müsste aber für eine entsprechende Unterbringung gesorgt sein (Marienburg-Hahnwald).

13:02 von Jimi58

Sie verstehen doch wie ich es meine. Er ist nun mal das Kirchenoberhaupt und als solches könnte er, ganz einfach, das Zölibat und die Diskriminierung der Frauen aufheben. Macht er aber nicht, lieber zerstört er seine eigene Kirche oder er hat Angst vor seinen eigenen Leuten, in seinem Umfeld.

startet synodalen Prozess?

Also anders Ausgedrückt er macht die Vorbereitungen um diesen diesen katohlichen Glaubensbereich zu schließen.
Gut so. Ich persönlich glaube nicht das man die christlichen Kirchen refomieren kann. Wo für auch?

Die Nachfolger sind ja schon da. In Köln hört man Sie jetzt am Freitag auch schon am Dom.

Das besser ist der Feind des guten.

09:59 von Sparpake

"Die Geweihten und die Ungeweihten
Soll Papst Franziskus jetzt gegen das Kirchenrecht entscheiden?
Synodaler Weg kann für den Stellvertreter Christi auf Erden niemals Mitsprache und Mitentscheidung der einfachen Gläubigen bedeuten. Katholischen Laien ist das verboten. Sie sind nicht geweiht.
Und Frauen sind halt keine Männer und können deshalb auch nicht geweiht werden.
Das ist eigentlich ganz einfach..."

,.,.,

Lesen Sie mal die Bibel:
Jeder kann jeden weihen (z.B. durch Handauflegen).

So, wie Sie es aufzufassen scheinen, ist der Katholizismus eine Diktatur und soll es bleiben.
Das wäre bibelfeindlich.

10:05 von AufgeklärteWelt

"mir scheint, es wäre besser

die katholische Kirche würde sich auflösen; derart viele Vergewaltiger in Kirchenämtern, eine lange Geschichte von Mord und Totschlag (Inquisition, Hexenverfolgung, Judenverfolgung, gewaltsame Bekehrungen). Es ist schlicht eine Verbrecherorganisation. Absurd geradezu, dass eine solche Organisation ihren Angestellten ihre abstruse Sexualmoral vorschreiben kann. Nein, hoffentlich nimmt es mit der katholischen Kirche eher heute als morgen ein Ende. Das Vermögen könnte man unter den Armen aufteilen: und Schluß wäre mit der Schweinerei."

,.,.,

Aus solchen Worten wie den Ihren entsteht Krieg.
Es ist Aufwiegelung zum Krieg.

WAR immer in dieser Form Ursache von Krieg.

10:30 von wenigfahrer

"Eine Reform wird also nicht die Lösung sein, wir leben in einer Zeit der Wissenschaft, das passt einfach nicht so richtig zusammen.
Das ist zumindest die Sicht von einem Außenstehenden."

.-.-.

Ich finde Ihren ganzen Beitrag sehr sympathisch.

Dennoch muss ich etwas los werden.

Das, was ich oben zitiert habe, übersieht etwas:
Die Wissenschaft kann nicht das Wesen der Menschen in seiner Ganzheit erfassen. Sondern sie kann nur das erfassen, was rational erfassbar ist.
Und der Mensch ist nicht NUR rational.

Es wird immer neben der Wissenschaft etwas geben, was die Tiefe des Menschen anspricht.
Das darf die Wissenschaft nicht ausrotten, kann sie auch nicht ausrotten.

Wir haben bisher nur die Wissenschaft kultiviert, nicht das Irrationale.
Darum führt das Irrationale so oft ins Verderben.

Aber es MUSS kultiviert werden.
Sonst kriegen wir wieder faschistoide Einbrüche, auch im Namen der Religion.

@14:38 von Sausevind

"Aus solchen Worten wie den Ihren entsteht Krieg.
Es ist Aufwiegelung zum Krieg."

Den Wunsch zu äußern, die katholische Kirche solle das einzig moralisch richtige tuen, nämlich sich selbst als Organisation auflösen, begründet wohl kaum irgendeinen Krieg. Allerdings war historisch die katholische Kirche bei der Kriegshetze meist in vorderster Front. Angefangen bei den Kreuzzügen, über den 30-jährigen Krieg, und so weiter und so fort. Nein, Selbstauflösung, sage ich, das ist der einzig angemessene Reformschritt. Alles andere ist verantwortungsloses Rumwurschteln von allerdings ziemlich würdelosen "Würdenträgern".

10:48 von Sisyphos3

<< 10:13 von baumgart67

Da ist die evangelische Kirche schon weiter, die katholische Kirche ist da weit im Mittelalter geblieben
--------------

erstaunlich !
was man hier alles so mitbekommt.
Also die Katholischen glauben nicht, dass die Welt, wie in der Schöpfungsgeschichte,
vor 5.700 Jahren, in 7 Tagen erschaffen wurde.
Weite Teile der Protestanten sind Kreatonisten auch im 21. Jahrhundert <<

.-.-.

Ihr habt im Kern beide Recht.

Die evangelische Kirche ist in vielen Dingen sehr viel weiter als die katholische Kirche (allerdings nicht in allen Dingen).

Die Kreationisten bzw. die Evangelikalen haben die evangelische Kirche protestierend VERLASSEN, weil sie zu sehr der Wissenschaft vertraue.

Für die Evangelikalen gilt größtenteils die wörtliche Deutung der Bibel - also wird das alte Weltbild als Wort Gottes aufgefasst.

Bei der evangelischen Kirche ist das nicht der Fall.

Anmassung

Als Glaeubiger Mensch sind fuer mich Ausdruecke wie: " Stellvertreter Christi auf Erden", "Katholischen Laien", und Saetze wie: "können deshalb auch nicht geweiht werden" eine unglaubliche Anmassung dieser Organisation.
Diese Selbsterhebung/einschaetzung ist unfassbar.

Am 09. Oktober 2021 um 14:38 von Sausevind

Da Stimme ich ihnen voll zu.zudem strotzt diese Meinung nur so von Falschaussagen, unzulässigen Verallgemeinerungen und selbst Nichtbeachtung aktueller Situationen.

Bei den Kreuzzügen gab es die katholische Kirche?

Da gab es weder eine katholische, noch eine evangelische Kirche.
Der 30 Jährige Krieg war die katholische Kirche Kriegstreiber?
Es ging dabei allerdings mehr um Macht und Gebietsansprüche unter dem Deckmantel des Glauben.
Dazu wurde von beiden Seiten der Glaube benutzt um die kriegerischen Auseinandersetzungen zu legimitieren.

14:54 von AufgeklärteWelt

<< @14:38 von Sausevind
"Aus solchen Worten wie den Ihren entsteht Krieg.
Es ist Aufwiegelung zum Krieg."

Den Wunsch zu äußern, die katholische Kirche solle das einzig moralisch richtige tuen, nämlich sich selbst als Organisation auflösen, begründet wohl kaum irgendeinen Krieg."

,.,.,

Ich meinte Ihren GANZEN Beitrag, in seiner Hasserfülltheit.

Und diese führt geradewegs in den Krieg.
Gerade heutzutage gehen solche Worte auf wie Zunder.

Es spielt keine Rolle, ob Sie das abstreiten oder nicht.

um 13:45 von Defender411

"Er ist nun mal das Kirchenoberhaupt und als solches könnte er, ganz einfach, das Zölibat und die Diskriminierung der Frauen aufheben. Macht er aber nicht, lieber zerstört er seine eigene Kirche oder er hat Angst vor seinen eigenen Leuten, in seinem Umfeld."

Da machen sich sich das Ganze zu einfach. Im Grunde ist der Papst, wenn er die Kirche reformieren will, darauf angewiesen, dies mit und in der Kirche tun. Dazu braucht er, die Mitglieder dieser Kirche und auch die Außenstehende Geduld.
Es kann auch sein, dass er scheitert.
Möglicherweise findet auch eine andere der großen Kirchen den Weg zu der ursprünglichen Botschaft.
Wenn nicht gib es immer noch den Weg, den Lay aufzeigt: ein nachkirchliches Christentum.
Mir scheint die ersprüngliche Idee zu stark, um unterzugehen.

Erdbeben

Während an der Existenz Jesu als historische Figur kein Historiker heute noch zweifelt, auch wenn die Quellenlage außerhalb christlicher Texte ziemlich dünn ist, sieht es bei Petrus ganz anders aus. Jesus gab es.

Die meisten Kirchenhistoriker zweifeln auch nicht unbedingt an der Existenz des Petrus. Aber sehr wohl an seinem (nachträglich) zugewiesenen Status als erster Papst. Darauf und auf die Jesu-Worte "Du bist der Fels, auf dem ich meine Kirche bauen werde" basiert der Machtanspruch auch des heutigen Papstes als Primat. Und das sind äußerst tönerne Füße. Es ist nicht mal gesichert, ob das Jesu-Wort überhaupt von Jesus stammt, oder ihm untergejubelt wurde.

Was historisch außerdem stark (zu Recht) stark angezweifelt wird ist die Frage, ob Petrus überhaupt jemals in Rom war. Stand der Forschung: wohl eher nicht.

Dieser Tatsache sollten die Katholiken mal ins Auge blicken und die Rolle des Papstes als "Boss der Bosse" so langsam mal überdenken. Aber das wäre ein Erdbeben.

Wenn die Katholische Kirche

Wenn die Katholische Kirche etwas ändern will dann soll sie sofort beginnen und nicht erst in zwei Jahren. Alles andere ist wieder nur "Bla Bla Bla" und führt zu nichts.
P.S. mir ist es nun egal ich bin raus, und froh darüber.

@Sausevind

"Die Kreationisten bzw. die Evangelikalen haben die evangelische Kirche protestierend VERLASSEN, weil sie zu sehr der Wissenschaft vertraue.

Für die Evangelikalen gilt größtenteils die wörtliche Deutung der Bibel - also wird das alte Weltbild als Wort Gottes aufgefasst.

Bei der evangelischen Kirche ist das nicht der Fall."

In der evangelischen Kirche, zumindest der der reformierten setzt sich eine neue Sichtart der Bibel durch, was sich auch in der offiziellen Exegese immer stärker bemerkbar macht. Und zwar die Lesart vom Wort her. Nicht wort-wörtlich. Vom Wort her meint etwas anderes.

Nämlich die Bibel - auch und vor allem das Neue Testament - aus jüdischer Sicht zu betrachten. Vorreiter waren hier jüdische Theolog(innen) wie Ruth und Pinchas Lapide und Friedrich Weinreb (Weinreb und die Lapides waren sich zwar spinnefeind, aber das ist eine andere Geschichte).

Jesus war Jude. Ein Rabbi. Und wenn man die Bibel von der Warte aus sieht, ergibt sich ein völlig neues Verständnis.

Argumente vs. Schlagzeilen

Vielleicht sollte man sich erst einmal intensiver mit den Argumenten beschäftigen, die hinter verschiedenen Lehren der katholischen Kirche stehen, statt mit dem Hammer auf alles zu schlagen, was nicht sofort einsichtig und vor allem was unbequem ist. Gerade in Deutschland, eines der reichsten Länder der Erde, wo auch wie kaum jemals zuvor in der Geschichte, die breite Masse in einem noch nie dagewesenen Wohlstand lebt, zeigt sich immer deutlich, wie schwer es für Reiche ist, sich mit dem Begriff der selbstlosen Liebe anzufreunden. Ein kleineres Auto (oder gar Bus fahren), damit in den ärmsten Ländern niemand verhungern muss? Niemals! Klar sind die Lehren Jesu hier dringend "interpretationsbedürftig", damit sie so entschärft sind, dass sie niemandem mehr weh tun. Und natürlich, schon Jesus hat gesagt, dass die Kirchenoberen hierbei brav vorangehen. Aber Jesus hat leider keine besseren Menschen gefunden, um seine Lehren zu verbreiten. Wir sind alle so, warum sollen Priester besser sein?

um 14:54 von AufgeklärteWelt

Mir scheint es eher so, als sei der dreißigjährige Krieg nie ein Glaubenskrieg gewesen. In ihm ging es um Macht und um nichts anderes.
Nicht ganz von der Hand gewiesen werden kann, dass der Starsinn in dem sich Luther verstrikt hat, eine Möglichkeit bot, diese Machtgelüste als Glaubensangelegenheit zu verkaufen.

Am 09. Oktober 2021 um 13:42 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Und welche Rolle spielt in dem synodalen Prozess der Kardinal Woelki ? Oder Tebartz van Elst ? Wird er vielleicht der Vertreter von Woelki, während dessen Auszeit ?

Herr Woelki wird während seiner Abwsenheit von Weihbischof Rolf Steinhäuser als apostolischem Administrator vertreten.

@15:07 von Bauer Tom

"Als Glaeubiger Mensch sind fuer mich Ausdruecke wie: " Stellvertreter Christi auf Erden", "Katholischen Laien", und Saetze wie: "können deshalb auch nicht geweiht werden" eine unglaubliche Anmassung dieser Organisation.
Diese Selbsterhebung/einschaetzung ist unfassbar."
Dem schließe ich mich an. Aber das alles muß geschehen, steht geschrieben, damit alles offenbar wird.

@ 13:45 von Defender411

Richtig ist, dass der Papst den allgemeinen Priester-Zölibat in der römisch-katholischen Kirche mit einem Federstrich aufheben könnte - es handelt sich hierbei um eine Tradition allein in der römisch-katholischen, nicht der allgemeinen katholischen Kirche, die uniierten katholischen Kirchen kennen diesen allgemeinen Priester-Zölibat nicht. Dort dürfen Priester verheiratet sein. Wer also als Verheirateter unbedingt katholischer Priester werden will, kann dies z.B. bei der griechisch katholischen Kirche werden. Nur, diese Tradition hat in der weltweit missionierenden römisch-katholischen Kirche durchaus einen Sinn und nur über den wird gestritten. Frauen wurden in der katholischen Kirche stets weniger diskriminiert als in anderen menschlichen Organisationen in der menschlichen Geschichte, die Gleichstellung der Frauen beruht letztlich auf katholischem Gedankengut. Aber Diskriminierung? Wird jemand dadurch benachteiligt, wenn er nicht Priester werden kann? Kann ich auch nicht (zu alt).

@ 11:36 von Giselbert

"Viele Aktivitäten der Kirche scheinen zunächst karitativ zu sein, entpuppen sich aber als reiner Invest mit hohen Profit (z.B. Pflegeheim). Was wirkliche Spenden anbelangt ist die Kirche eher ein kleines Licht." Sie stellen hier eine Behauptung auf - können Sie die beweisen? Lesen Sie sich einmal den Finanzbericht des Erzbistums Köln durch. Hohe Profite aus Pflegeheimen? Wenig Geld für soziale Zwecke? Vielleicht haben Sie noch irgendwelche Sonderinformationen, die in dem geprüften Finanzbericht nicht drin stehen? Es ist so einfach, jahrhundertealte Fake-News immer wieder zu bringen - sie werden dadurch nicht wahrer.

@ 09:38 von Giselbert

"Mitschuldig sind auch die weltlichen Regierungen, die hier ein Parallelwelt zulassen und gerade bei Missbrauchsvorwürfen gegen Geistliche so gut wie nicht ermitteln." In Diktaturen, wie Nazizeit oder DDR, wurden Missbrauchsvorwürfe fast nur gegen Geistliche verfolgt - der Rest scheint völlig ignoriert worden zu sein. Der Unterschied zu den Demokratien ist, dass dort bisher (also schon immer!) der im Volk weit verbreitete Missbrauch von Kindern staatlicherseits völlig ignoriert wurde. Wo gab es denn mal Sonderkommissionen? Als, nach den über die Kirche aufgekommenen Diskussionen, eine in Köln gegründet wurde, hat man fast sofort das Wespennest "Bergisch Gladbach" gefunden. Und es zeigt sich mehr und mehr, dass dies eine gesamtgesellschaftliches Problem ist. Die Kirche war, als Teil der Gesellschaft nur als solche betroffen. Das gilt nicht nur für die Taten sondern auch für das Totschweigen. Das haben doch alle getan, nicht nur die Kirchenoberen.

@15:51 von Magic.fire

"Da gab es weder eine katholische, noch eine evangelische Kirche."

Wikipedia: "Die Kreuzzüge waren von der Lateinischen Kirche sanktionierte, strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege zwischen 1095/99 und dem 13. Jahrhundert."

Lateinischen Kirche ist ein anderes Wort für römisch-katholisch.

@15:52 von Sausevind

"Ich meinte Ihren GANZEN Beitrag, in seiner Hasserfülltheit."

Es ist eher Mitleid, z.B. mit den allein 200.000 durch Amtsträger der katholischen Kirche sexuell Mißbrauchten allein in Frankreich. Mich dauert vor allem, dass dieser Mißbrauch in großem Maßstab weitergehen wird, denn insb. der Zölibat befördert die sexuelle Perversion bei katholischen Priestern. Ich kann keine kritische Reflexionsfähigkeit in der katholischen Kirche erkennen und sehe deshalb nur die Selbstauflösung als Chance, den Verbrechen nachhaltig Einhalt zu gebieten. Sonst wird es immer so weiter gehen. Vom fehlenden Aufklärungswillen ganz zu schweigen.

um 10:31 von das ding

Wenn sie behaupten, dass der Theismus, also auch das Christentum kein Fundament hat, dann ist dass eine Behauptung, die wenig tragfähig ist.
Heute kann man zur Fragestellung Theismus oder Naturalismus (Atheismus) nur festellen, dass es hier keine Entscheidung geben kann.
Die einen sind gezwungen, daran zu glauben, dass alle denkbare Welten ebenso real sind wie unsere Welt. Damir heben sie den Unterschied von Möglickeit und Wirklichkeit auf.

die Anderen sind der Ansicht, dass es da eine Willen geben muß, der den Sprung zwischcen Möglickeit und
Realität überindet. Und das ist der Schöpfer.
Ein großes ungelöstes Problem ist die Frage. was Bewustsein ist und ob Materie wirklich Bewußtsein produzieren kann.
So einfach ist das alles nict.

Handbremse

Es ist unglaublich wieviel Mißbrauch von Kindern, überwiegend Jungen es durch die katholische Kirche gegeben hat, nicht nur in Deutschland, ich nehme an das die Zahlen die öffentlich gemacht werden nur die Spitze des Eisberges ist. Die Kirche ein Hort der Pädophile, Verbrecher und Vertuschen. Was machen die Demokrstischen Staatenlenker? Sie schweigen und ansonsten nichts. Dies ist für mich gleichermaßen ein Absegnen und vertuschen dieser Taten. Die demokratischen Institutionen mache n sich mitschuldig.

von falso demonstratio 16:04

Danke für die Information. Aber die Frage bleibt offen, welche Rolle Herr Woelki bei dem erwähnten synodalen Prozess spielt. Und welche Rolle Tebartz van Elst spielt ?

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