Kommentare

Jetzt wollen wir die Konsequenz sehen

Es mehren sich die Forderungen für einen Wechsel an der Spitze und der noch amtierende Vorsitzende hat auch schon reichlich verklausuliert in Aussicht gestellt, er wolle den Weg frei machen. Also was hindert euch noch, liebe CDU?

In der Union rumort es

Klar rumort es, weil die Union nicht den Kanzler stellen kann wie sie gerne immer möchte. Nur, die das Wahldesaster mit zu verantworten haben, sind noch mit am Ruder und ducken sich. Die Schuld nur auf Laschet zu schieben ist einfach nur billig. Söder, ein selbstherrlichger Darsteller, wird immer mehr zu einem großen Geschwür und das tut der CDU nicht gut. Das Störfeuer aus Bayern in der Öffentlichkeit zeigt, das sie doch nichts gelernt haben. Söder sollte in Bayern bleiben und weiter an seine Demontage arbeiten. Die Union braucht einen sehr großen Kehrbesen um den Dreck in die Schaufel zu bekommen. Es hat immerhin Jahre gebraucht um zu so einem Wahlresultat zu kommen. Da ist auch Merkel mit dabei, weil sie nicht mal ein Machtwort gesprochen hat, bei all den Verfehlungen die ihre Kollegen in der Regierung zu verantworten haben. Also liebe Union, macht mal eure Bude staubfrei damit man wieder richtig atmen kann.

Die Union muss wieder zum Volksvertreter werden

Die deutsche Politik und ganz besonders die konservativen Parteien, haben einfach zu sehr auf ihre guten Kontakte zum Kapital gesetzt und den Bezug zu denen verloren, die sie eigentlich vertreten. Dies hat für Zulauf bei populistischen Stimmenfängern und Instabilität gesorgt. Die Union hat aber den völlig falschen Schluss daraus gezogen und meint nun man müsse das rechte Spektrum bedienen um diese Wähler zurückzugewinnen und verliert dabei noch weit mehr Unterstützung bei den Bürgern. Die Union muss sich besinnen und wieder zur Volkspartei werden, dafür ist eine umfassende Zäsur und Neuaufstellung nötig.
Der nächste fatale Fehler wäre, wenn man sich einen Black Rock- Verbundenen wie Friedrich Merz als Rettung vorstellt.
Wir brauchen Parteien, die sozial- und umweltverträgliches Leben deutlich über Profitmaximierung stellt.
Dafür muss der Staat steuernd und unterstützend eingreifen.
Wir müssen das Kapital überzeugen, gemeinsam einen lebenswerten Planeten zu erhalten.

Die CDU wird nicht vergessen

Die CDU wird Markus Söder das permanente Mobbing gegen Armin Laschet nicht vergessen oder verzeihen.

Falls man dachte, Söder würde Laschet als nächster Kanzlerkandidat beerben wollen, ist durch sein ekliges Verhalten jetzt klar, dass Söder daran kein Interesse (mehr) hat.

Er hat deutlich gemacht:
Noch einmal MP in Bayern, dann ist Schluss für ihn mit Politik. Es gibt sicher schon den einen oder anderen Großkonzern in Bayern, der ihn ab 2028 einplanen darf.

So plant man seine Karriere, sicher zwei Nummern größer als Armin Laschet…

Eine Vereinigung täte Not

Die beiden Unionsparteien sollten sich besser zusammenschließen. Die CSU müsste sich dazu umbenennen und der CDU als Landesverband unterstellen. Eine solche Trennung gibt es in keinem anderen Bundesland und bei keiner anderen Partei. Sie ist anachronistisch und jetzt ist ein guter Zeitpunkt sie zu beenden.

Ist die Zeit reif?

Jetzt bin ich mal gespannt, ob die CDU es schafft sich von den ewigen Sticheleien der CSU zu befreien. Ich bin schon vor einem halben Jahr primär der Meinung gewesen, dass besonders Söder und dessen Mittläufer dafür sorgen, dass Laschet kein Kanzler wird. Meinen Freunden habe ich immer gesagt: "Söder soll nur so weiter machen, was besseres kann es garnicht geben" -weil ich eher für echte Nachhaltigkeit bin und weniger auf Lügen stehe.
Ich denke dass die CDU sich von der CSU trennen sollte um die nächsten vier Jahre dazu zu nutzen, endlich mal aufzuräumen.
Besonders weil ich eine Bayer bin, und auch ein Deutscher, haben wir es verdient würdevoll vertreten zu werden. Dieses Kleinkinderniveau schadet uns alle, löst keine Aufgaben und ganz wichtig: Es zeigt unseren Kindern und Jungen Menschen nicht, wie man mit den Mitmenschen umgehen sollte!

Naja,

mit AKK Ende 50zig und schon kein MdB mehr, da sollte dann doch niemand mehr >50zig im CDU, CSU Präsidium sein...sonst ist es kein Zeichen des Aufbruchs.

Scheuer

Man muss sich einmal vorstellen:

Die Union hatte es jetzt fertiggebracht, uns vier Jahre (!) lang Andreas Scheuer als Verkehrsminister vorzusetzen ohne ein einziges Wort der Entschuldigung.

Frau Klöckner hat sich ganz still aus dem Staub gemacht.

Man wird jetzt einen großen Besen brauchen.

Und soll einem Schäuble leid tun, der es sich selbst eingebrockt hat, seine politische Karriere als Hinterbänkler zu beenden?

Söders Schuld - vermutlich Absicht

Man stelle sich vor Söder hätte Laschet unterstützt und ebenso Merkel. Es ist nicht schwer anzunehmen, dass dann vermutlich 1% der Wähler statt die SPD zu wählen, ihr Kreuz weiter bei der CDU gemacht hätten.

Und dann wäre die Union samt Laschet als Sieger hervor gegangen.

Es würde nun Jamaika verhandelt werden.

Daher sehe ich Söder und natürlich auch Merkel als Hauptschuldige dafür, dass es nun zur Ampel kommt.

Merkel war es vermutlich egal, bzw sie war ja ganz offensichtlich gegen Laschet. Und Söder spielt schon seit längerem sein eigenes Spiel.

Die CDU Jugend, die Söder zujubelt zeigt damit nur, dass sie noch genauso unreif und unerfahren ist, wie die grüne Jugend und wie die Jusos.

Aber das darf man in dem Alter ja noch sein.

Merz schickt Vorwürfe an die

Merz schickt Vorwürfe an die Schwesterpartei: Das war stillos, respektlos und streckenweise rüpelhaft.

Für mich war klar, Söder hat nach der innerparteilichen Niederlage dem Unionskandidaten den Sieg nicht mehr gegönnt. Und Jamaika hat er auch torpediert.

@ Forfuture

Die deutsche Politik und ganz besonders die konservativen Parteien, haben einfach zu sehr auf ihre guten Kontakte zum Kapital gesetzt und den Bezug zu denen verloren, die sie eigentlich vertreten.

Meine Familie hat die Union nie vertreten, ich stamme aus der Arbeiterschaft.

Merz nennt das Verhalten der

Merz nennt das Verhalten der csu "stillos, respektlos und streckenweise rüpelhaft" und bringt sich so in Stellung, die alte cdu noch einmal für den endgültigen Abgang unter seiner Führung auf die politische Bühne zu bringen. Da ist der bisher wenig bekannte cduler von Stetten konsequenter. Er will gleich "alle Neune" kegeln; bei der Variante dürfte man gespannt sein, wie ein neues cdu-Präsidium dann aussieht.
Und für Söder hat längst der nächste Landtagswahlkampf begonnen: Er muss die cdu und Laschet verantwortlich machen auch für das historisch schlechte Abschneiden seiner csu, um sich reinzuwaschen von eigenen Fehlern.
Niemand in der Union weiß noch, ob hinter dem Parteifreund von gestern nicht doch die bekannte Steigerung von 'Feind' steckt. Spahn ist das Musterbeispiel dafür.

Das alles könnte man auch kurz und präzise als Überlebenskampf bezeichnen.

@ Stein des Anstosses

Und soll einem Schäuble leid tun, der es sich selbst eingebrockt hat, seine politische Karriere als Hinterbänkler zu beenden?

Schäuble sollte besser einem jüngeren Nachrücker Platz machen.

Wer wählt sowas?

Es ist und bleibt mir ein Rätsel, warum jeder vierte Wähler seine Stimme der Union gab. In diesen Parteien geht es nicht um Politik für das Volk, sondern um Posten und die persönlichen Vorteile.

@ covid-strategy

Merkel war es vermutlich egal, bzw sie war ja ganz offensichtlich gegen Laschet.

Das ist eine völlig unsachliche Unterstellung.

@ 08:35 Stein des Anstosses - Söder belohnen..?!?

„ Die CDU wird Markus Söder das permanente Mobbing gegen Armin Laschet nicht vergessen oder verzeihen.

Falls man dachte, Söder würde Laschet als nächster Kanzlerkandidat beerben wollen, ist durch sein ekliges Verhalten jetzt klar, dass Söder daran kein Interesse (mehr) hat.“

Ich hoffe Sie haben Recht. So ein Verhalten darf man nicht belohnen. Aber ich persönlich denke er versucht weiter Kanzler zu werden. Jetzt nochmal MP in Bayern und dann, wenn die Leute in 4 Jahren merken was sie da zusammen gewählt haben, tritt er als der strahlende Erretter an.

Auch was Angela Merkel betrifft, so gibt es da viele offene Fragen. Die Differenzen zwischen ihr und großen Teilen der Union sind nur mühsam zugedeckt.

Merz hält sich sehr vornehm zurück. Es gibt aber viel aufzuarbeiten.

Es wird sicher noch spannend, was da unter dem Deckel noch so alles hochkocht.

Armer Laschet

Schon als Laschet sich zum CDU-Chef wählen ließ, war klar, dass er niemals ins Kanzleramt einzieht. Während der ersten Corona-Welle demontierte er sich dann systematisch selbst. Das war schauerlich mitanzusehen! Und dann gegen alle Vernunft Kanzlerkandidat der Union! Neulich sagte noch jemand: "Es lag nicht an der Person Laschet." Doch, lag es!

Und dann Söder! Das war wirklich eine Bilderbuchgeschichte wie Söder Laschet in Grund und Boden gemobbt hat!

Seit zwei Wochen leidet Laschet nun unter posttraumtischem Stress. Ziellos schlürft er durch die Gegend und wiederholt mechanisch, dass eine Koalition mit Grünen und FDP gut für das Land wäre, sogar möglich sei! Oh je!

Ich meine, viel Mitleid kann ich für ihn nicht haben, aber dennoch: Armer Laschet!

@08:44 von covid-strategie

"Die CDU Jugend, die Söder zujubelt zeigt damit nur, dass sie noch genauso unreif und unerfahren ist, wie die grüne Jugend und wie die Jusos.

Aber das darf man in dem Alter ja noch sein."
Komisch, wenn ich das so sehe was sie schreiben, dann kann ich ihnen antworten, das auch ältere Menschen nichts dazu gelernt haben und den jungen Menschen zeigen sollten, wie man es nicht machen sollte. Wie gesagt, man lernt nie aus.

Großartig, einfach großartig!

Während Angela Merkel in Israel und sonstwo hochgeschätzt wird ob ihrer Meriten, hat sie eine Partei hinterlassen, die a) kein tragfähiges Programm und b) kein kompetentes und solidarisches Personal hat. Man sagt ja: Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch, dessen sind wir nun Zeuge. Zu den besonders kecken Mäusen rechne ich Brinkhaus, Merz, Röttgen und Spahn, welch letzterer nun schon lange nach vorne rödeln will, weil er eine so tolle Villa in Berlin hat, woraus er seine besondere Tüchtigkeit ableitet.

Ich denke

zu einem Neuanfang gehört zwingend die Trennung von der CSU. Diese 5% Winzpartei ist nur noch eine Belastung.
Weil entgegen aller Sprechblasen vom kleinen Markus sollten wir uns vorstellen was bei einem Kanzlerkandidat Söder passiert wäre.
Das Desaster wäre noch größer, das Wahlergebnis noch schlechter. Weil Söder bringt die Totschlagargumente gegen sich gleich mit.
Sein Menschenverachtendes Geschwätz von 2015 und die komplette Inkompetenz der CSU Minister. Nein Söder ist kein Riese - er ist ein geradezu lächerlicher Dummschwätzer und außerhalb von Bayern wird er nur traurig belächelt.
Vier Jahre in der Opposition reichen um die CDU und Bayern zu etablieren und anders wird es nicht gehen.

Am 10. Oktober 2021 um 08:47 von Joao Adelante

Ja, da haben Sie wohl recht, mich konnte die Union auch nie überzeugen, aber es gibt, oder gab doch auch viele Wähler aus der Arbeiterschaft, die die Union wählen, oder gewählt haben - warum auch immer.
Man muss der Union zugestehen, dass es durchaus auch kluge Köpfe gab, die der breiten Masse der Bürger gedient haben. Davon ist zuwenig übrig geblieben. Sehr viele der Unionsmitglieder sind aufgestiegen, weil sie Vertreter einer kapitalstarken Lobby sind und nicht, weil sie so gute Arbeit geleistet hätten. Wenn die Union zukünftig eine Rolle spielen will, muss Sie Menschen wie Ihnen und mir wieder das Gefühl geben, sie wollten dem Wohle des Landes und der Bürger dienen. Dieses verspielte Vertrauen aufzubauen wird länger als 4 Jahre dauern.

Liberalismus und Sozialismus

Liberalismus und Sozialismus sind grossartige Ideen, wenn verantwortungsvolle, nicht machtgeile Menschen versuchen sie umzusetzen. Vielleicht ist bei den Jungen der beiden Parteien genügend Idealismus vorhanden. Sie sollten sich an die Grünen halten, die ein höheres Ziel haben, nämlich die Erde als Basis für allen Idealismus zu erhalten und die bereits heute „weiblicher“, also sorgender aufgestellt sind.
Das C hat sich in allen Bereichen, Politik und Kirchen so korrumpiert, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das noch eine große Zukunft hat für eine das ganze Volk betreffende Politik. Es wäre schön, wenn jetzt überall der Populismus an Einfluss verliert und die Menschen, das Volk wieder mehr Vertrauen in die politische Führung gewinnen kann.

@ 08:56 Joao Adelante- den Fakten entsprechend

>> Merkel war es vermutlich egal, bzw sie war ja ganz offensichtlich gegen Laschet.

Das ist eine völlig unsachliche Unterstellung<<

Bei der Wahl von Laschet zum Kanzlerkandidaten hatte Merkel sich geweigert sich öffentlich zu Laschet zu bekennen.

Das ist bekannt. Ihnen offenbar nicht?!

Und zudem hatte sie auch nicht für ihn gestimmt. Sie hatte sich von Söder umgarnen lassen, der ja auch alle ihre fatalen Fehlentscheidungen während der Pandemie mitgetragen und teilweise noch verschlimmert hat. Verfassungswidrig wie ein Gericht im Bayern inzwischen bestätigt hat.

Merkel ging es nie um die Partei. Immer nur um den eignen Machterhalt.

Ich denke das ist bei den meisten politischen Beobachtern auch unstrittig.

Lesen Sie mal bei Jan Fleischhauer oder bei Ulrich Reitz im Focus.

Abbruch.

"Die CDU müsse nun deutlich machen, dass sie ein Angebot für alle Wählerinnen und Wähler jenseits der politischen Extreme habe."

Diese Angst vor politischen Extremen ist pathologisch, dient als Ausrede, konsequent zu handeln und zu regieren, und bewirkt nichts weiter, als sich den Interessen der Wirtschaft, des Kaptials, der Industrie und der Ausbeutung von Mensch und Umwelt anzubiedern. Desweiteren dumm-dichtet es eine gleichgewichtige Gefaehrdung von links und rechts, indem die Grenzen des Extremismus nach innen verschoben werden, da sich die CDU/CSU an den rechten Rand anlehnt. Die CDU hat auch kein Fuehrungsproblem, sondern einen Fuehrungsfetischismus und sie ist programmatisch auch nicht mehr zeitgemaess. Die CDU sucht den erneuten Aufbruch im selbst verschuldeten Abbruch; mit dem selben Bagger. Wachstum ist out, meine Damen und Herren.

um 08:44 von covid-strategie

"Die CDU Jugend, die Söder zujubelt zeigt damit nur, dass sie noch genauso unreif und unerfahren ist, wie die grüne Jugend und wie die Jusos. "

Das macht mich nun wirklich ein wenig sprachlos. Ohne Sie verletzen zu wollen, mit fällt dazu nur folgendes ein:"Alter schützt vor Torheit nicht".
Das wird Ihnen unangemessen scheinen und das ist ihr gutes Recht und vieleicht ist es dies sogar.
Ich bitte sie nur, nochmals darüber nachzudenken.

@08:54 von Nachfragerin

>Wer wählt sowas?
Es ist und bleibt mir ein Rätsel, warum jeder vierte Wähler seine Stimme der Union gab.<

Ich weis warum einige immer wieder die Union wählen.
Ich habe einigen vor Augen geführt was bei der Union normal ist mittels Video von Rezo und Greenpeace, darauf kam von diesen das sei alles gelogen um der guten Union zu schaden usw.

Wer Verschwörungstheoretiker sucht, also ich weis welsche Partei ein Großteil dieser wählen!!!!

@ covid-strategy

Auch was Angela Merkel betrifft, so gibt es da viele offene Fragen. Die Differenzen zwischen ihr und großen Teilen der Union sind nur mühsam zugedeckt.

Ich bin kein CDUler und müsste mich auch hier eigentlich nicht einmischen. Aber für mich ist die offene Frage, mit welchen Hintergedanken Sie imaginäre Differenzen zwischen Angela Merkel und der Union herbeifabulieren.

Seit der Wiedervereinigung hat niemand der Union mehr gedient als Angela Merkel. Und zwar mit weitem Abstand.

„ 09:00 Jimi58 - „interessante“ Interpretation

„ Komisch, wenn ich das so sehe was sie schreiben, dann kann ich ihnen antworten, das auch ältere Menschen nichts dazu gelernt haben und den jungen Menschen zeigen sollten, wie man es nicht machen sollte. Wie gesagt, man lernt nie aus.“

Interessant was Sie da alles hinein interpretieren.

Ich schrieb: dass die junge Union Söder zujubelt, obwohl der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass die Union die Wahl nicht gewonnen hatte, das grenzt schon an Dummheit. Bzw es zeigt was für ein intelligenter und clevere Rattenfänger dieser Populist aus Bayern ist.

Dass man nie auslernt, hindert uns Erfahrenere aber nicht daran, schon über viel mehr Lebenserfahrung zu verfügen als die Jungen.

Und das Beispiel Söder zeigt ja, dass man mit entsprechender Erfahrung es schafft junge Menschen massiv zu manipulieren.

Ist ja bei FfF und den Grünen ganz ähnlich. Auch da unterstelle ich, dass die Kidies gar nicht genau wissen, dass sie vereinnahmt werden.

@ covid-strategy

Bei der Wahl von Laschet zum Kanzlerkandidaten hatte Merkel sich geweigert sich öffentlich zu Laschet zu bekennen.

Das ist doch völliger Quatsch.

@09:15 von logig

"Alter schützt vor Torheit nicht".
Genau so habe ich es auch gemeint, aber mir viel das Zitat nicht mehr ein. Oder wir sagen: Je Oller, je Doller.

Konsequenzen?

Also jetzt sind abgewählte Minister dazu bereit ihr Mandat nieder zu legen? Applaus bitte!
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Wetten, dass wir Altmaier bald woanders sehen werden? Die CDU besteht doch einzig und allein als egomanen Karrieristen, das haben wir doch nun wirklich gesehen. Laschet wird auch einen schönen Job bekommen, keine Sorge.
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Und der gefeierte Söder, immerhin 8 Prozent in Bayern an Erststimmen verloren, tut weiter so, als wäre er irgendwie wichtig. Dabei steht ihm in Bayern das Wasser auch bis zum Hals.
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Die CDU ist doch am Ende. Wer geht in eine Wahl ohne Inhalte? In diesen Zeiten? Offenbar hat da niemand eine Idee, was man als Partei eigentlich will.
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Wir sehen nicht nur in Deutschland Baustellen ohne Ende, selbst die CDU ist abgewirtschaftet.
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Applaus für Merkel, wirklich ganz toll gemacht. Am Ende bleibt an wirklich allen Stellen ein Desaster.
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Komisch, dass niemand mal sagt, wer das wohl als Regierungs- und Parteichefin kennt in zu verantworten haben könnte.

@ covid-strategy

Und zudem hatte sie auch nicht für ihn gestimmt.

Die Abstimmung war geheim, Sie reden völlig ins Blaue hinein.

09:13 von covid-strategie

"Merkel ging es nie um die Partei. Immer nur um den eignen Machterhalt."

Das es Leuten entweder um die Partei oder um den Machterhalt geht, ist gehopst wie gesprungen. Es ist beides schlecht fuer die Welt, einen Staat, die Buerger. Und Frau Merkel hatte durchaus Ideale, die einer hoeheren Instanz - dem Gewissen - unterworfen waren. Das ihr wiederrum gewisse Faehigkeiten fehlten, und sie zuviel schlueren liess, steht auf einem anderen Blatt.

@Nachfragerin, 08:54

Bevor Laschet Kanzlerkandidat wurde und ihm immer wieder handwerkliche Fehler mit großer Öffentlichkeitswirkung unterliefen, lag die Union in allen Umfragen deutlich vor allen anderen Parteien. Auch die Art des Umgangs miteinander hat CDU/CSU entscheidende Stimmen gekostet - und das zu Recht. Allerdings vertritt die Union inhaltlich eine Politik. die durchaus mehrheitsfähig ist. Ich würde - mit Ausnahme der AFD - keiner Partei unterstellen wollen, dass es ihr nicht um das Volk, sondern um eigene Machtansprüche ginge. Wir sollten nicht immer eindimensional in rechts/links Kategorien denken, sondern versuchen, das große Ganze zu sehen. Wenn Deutschland eine Zukunft haben soll, dann braucht es eben eine starke Wirtschaft, starke soziale Wurzeln, ausgeprägte Freiheitsrechte und eine engagierte Klimapolitik. Jeder der etablierten Parteien leistet, mit unterschiedlicher Gewichtung, hier einen Beitrag - und das ist gut so. Im übrigen lebt Demokratie vom Wechsel.

Kramp-Karrenbauer - Jüngeren Platz machen?

So eine Luftblase sollte tagesschau.de nicht auch noch publizieren.
Die Dame wird bestimmt in 2022 auf einen Aufsichtsratsposten der Rüstungsindustrie zu finden sein.

Jetzt bloß richtig analysieren. Söder hat Recht.

Bei der CDU folgt seit Jahren Fehleinschätzung auf Fehleinschätzung.

> Die Popularität der Kanzlerin hat verdeckt, dass konservative Wähler die CDU nicht mehr als ihre Heimat angesehen haben. Der Markenkern ging verloren und sie haben sich zurückgezogen.

> Die Popularität war auf dem Papier schön, aber die CDU hat immer mehr Wähler verloren

> Laschet wurde gegen den in Umfragen erkennbaren Wählerwillen und gegen den Wunsch der Mitglieder von den CDU-Gremien als KK durchgedrückt

> Wer jetzt die Schuld bei Söder sucht, der einfach nur unbequeme Wahrheiten offen ausspricht, der will nicht analysieren, sondern die Wahrheiten nicht sehen. Das kann dann nur noch mehr schief gehen.

Wer haftet für den Schaden?

Die Politiker sollten für den Schaden, welchen sie zu verantworten haben, haften.
Frau Klöckner hatte sichtbar nicht für das Volk sondern für die Interessen der Verbände gearbeitet und erhält jetzt als Dank einen Aufsichtsratsposten bei einem der Lobbyistenverbände, für die sie gearbeitet hat.

2021 um 09:14 von das ding

Korrektur: "Diese Angst vor politischen Extremen ist pathologisch, dient als Ausrede, nicht konsequent zu handeln und zu regieren, "

@ 09:15 logig - fühlen Sie sich angegriffen? Wieso?

„ "Die CDU Jugend, die Söder zujubelt zeigt damit nur, dass sie noch genauso unreif und unerfahren ist, wie die grüne Jugend und wie die Jusos. "

Das macht mich nun wirklich ein wenig sprachlos. Ohne Sie verletzen zu wollen, mit fällt dazu nur folgendes ein:"Alter schützt vor Torheit nicht".
Das wird Ihnen unangemessen scheinen und das ist ihr gutes Recht und vieleicht ist es dies sogar.
Ich bitte sie nur, nochmals darüber nachzudenken“

Ich nehme an Sie stört nicht so sehr meine Aussage zur jungen Union.?! Sondern die „Generalisierung“..?

Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn junge Leute ihre Meinung äußern. Im Gegenteil. Aber man muss das immer richtig bewerten. Als Junger muss man Fehler machen um zu lernen.

Schauen Sie einfach mal in die Wirtschaft. Wer lenkt und führt mittlere und große Unternehmen? Dafür gibt es ja einen Grund.

Erfahrung!

Meinen Sie in der Politik ist das anders?

Erschreckend

Ich finde es erschreckend, dass diese Partei, die sich jetzt selbst zerstört, ohne Inhalte, ohne Idee, ohne Personal, mit all den Skandalen und ohne Vision, wo Deutschland in 20 Jahren sei soll, noch immer um 25 Prozent der Stimmen bekommen konnte.
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Man kann der SPD und den Grünen ja viel vorwerfen, aber beide haben zumindest einen Plan. Den kann man gut finden oder abwählen. Aber eine Partei des Stillstands, zu wählen, die sich nur um Machterhalt kümmert, was sagt das aus?
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Merkel war dieser ominöse Garant der Stabilität, die es natürlich nie gab. Inhaltlich kam da seit Jahren nichts mehr, das ist ja das Problem. Gleichzeitig hat die CDU keine neuen Ideen.
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Im Kern stellt sich der Kanzlerkandidat hin und sagt, "bloß nichts ändern, dafür stehe ich".
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Der größte Skandal ist, dass uns über Jahre erzählt wurde, es wäre alles toll und Deutschland wäre das Land der Glückseeligen. Währenddessen ziehen viele Länder in fast allen Bereichen an Deutschland vorbei.
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Danke CDU, Danke Merkel

Die CDU erntet jetzt die Früchte der Kandidatenkungelei

Der Findungsprozess für den Kanlerkandidaten war nach meiner Einschätzung miserabel vorbereitet und wurde schäbig vollzogen. Insofern ist die Wut von Herrn Söder nachvollziehbar. Andererseits ist das wahlergebnisschädigende Verhalten von Herrn Söder ebenfalls überzogen, weil er damit nicht nur der Union sondern auch der CSU einen Ansehensschaden zugefügt hat. Meines Erachtens liegt der Kern der Schadensverursachung bei der gesamten Union, die sich nach dem lange angekündigten Ausscheiden von Frau Merkel zuwenig darum gekümmert hat, ein vorher erarbeitetes, und dadurch eindeutig akzeptiertes Auswahlverfahren für den gemeinsamen Kanzlerkandidaten vorzubereiten. Diese, meine Meinungen muss natürlich nicht jeder teilen.

Realität anerkennen

Was ist wichtiger: An einem politischen Idol um jeden Preis festzuhalten oder die Korruption konsequent zu bekämpfen?

@09:22 von Joao Adelante

>Seit der Wiedervereinigung hat niemand der Union mehr gedient als Angela Merkel. Und zwar mit weitem Abstand.<

Das stimmt, der Union und?

Und denen die immer reicher wurden.

Und was ist mit denen die dadurch immer ärmer wurden?

Umverteilung von unten nach oben?!

@das Ding, 09:12

Wachtstum ist nicht "out", sondern die Grundlage für Wohlstand, gelebte soziale Verantwortung, staatliches Handeln und insbesondere auch für den klimaschutz. China schmiedet im asiatischen Raum Allianzen, um seine Wirtschaftskraft zu stärken, der trumpsche Isolationismus hat sich als verhängnisvoll erwiesen. Die EU ist deshalb - vor allem für Deutschland - ein Segen, nur müsste sie innerlich stärker werden und nach außen gefestigter auftreten. Im übrigen sehe ich die Angst vor einem immer stärker um sich greifenden (Rechts-)Extremismus als durchaus realistisch und keineswegs als billige Ausrede. Der Versuch, die gesellschaft von den Rändern her zu spalten und zu verrohen, ist offenkundig. Er hätte schon gedacht, dass sich Politiker der rechtnationalen Szene offen zu einer faschistischen Denkweise bekennen würden.

@ 09:15 logig- Alter schützt vor Torheit nicht?

„ Ohne Sie verletzen zu wollen, mit fällt dazu nur folgendes ein:"Alter schützt vor Torheit nicht".“

Sie verletzen mich damit auch nicht. Denn mit diesem Spruch ist ein ganz anderes „Alter“ gemeint.

Eher das jenseits der 70… da tritt diese „Torheit“ offen zu Tage. Man nennt das auch mal Uneinsichtigkeit oder Beratungsresistenz.

Auch übertriebenen linken “Idealismus“ würde ich dieser Kategorie zuordnen.

Daher werden Sie in Unternehmen nur selten einen Unternehmenslenker finden, der in diesem Alter noch alles führt.

Es gibt natürlich (skurrile) Ausnahmen. Ich denke da z. B. an Würth…

Dass die JU da aber ihrem eigenen „Totengräber“ zujubelt, das finde ich auch ein wenig skurril.

Man könnte auch sagen der Kreis schließt sich. Ich Bezug auf alt und jung…

CDU: Inhalte, Inhalte, Inhalte, ...

Anstatt sich Wähler von den Populisten zurück holen zu wollen, sollte die CDU darüber nachdenken, warum Wähler aus der Mitte dorthin abwandern. Dies hat auch seine Ursache in nicht vorhandener Sozial- und Bildungspolitik, was die Menschen täglich erfahren müssen. Mit der SPD hat eine Partei die CDU auf die Plätze verwiesen, die für diese Themen steht. Mit Olaf Scholz hat die SPD einen Kanzlerkandidaten mit mehr Charisma, der als Finanzminister auch noch den ewigen aber falschen Vorwurf gegenüber der SPD, sie könne nicht mit Geld umgehen widerlegt. Die CDU sollte sich jetzt erstmal anschauen, welchen innenpolitischen Reformstau sie jetzt wieder wie nach jeder CDU-Kanzlerschaft hinterlassen hat.

re 08:54 Nachfragerin: Wer wählt sowas?

Kurze, aber sehr ernst gemeinte Antwort: Die Wählerinnen und Wähler.

>>Es ist und bleibt mir ein Rätsel, warum jeder vierte Wähler seine Stimme der Union gab. In diesen Parteien geht es nicht um Politik für das Volk, sondern um Posten und die persönlichen Vorteile.<<

Pardon, aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit behaupten Sie hier doch, es ginge „allen Politikern“ „überall“ nur um „Macht, Geld und Einfluss“. Wobei alle Begriffe untereinander austauschbar sind. Und damit auch alle „Politiken“!

Konkret: Solange WählerInnen tatsächlich eine tatsächliche Wahl haben, muss niemand deren Wahl „verstehen“. Sie haben sogar einen Anspruch darauf, nicht verstanden werden zu müssen. Sonst hätten sie nämlich schon keine freie Wahl mehr.

Liest man die Uneinigkeit,...

...treffender wäre "Querelen", die die Union geradezu lähmen, werden 4 Oppositionsjahre kaum für die vielbeschworene Erneuerung ausreichen.
Zu viele Pferdchen ziehen in unterschiedliche Richtungen - so kommt der Karren nicht aus dem Dreck.

Söder schlägt immer heftiger um sich und sorgt dafür, dass der Dreck noch tiefer wird, Merz kann ich immer noch nicht einordnen, Spahn halte ich nicht für einen Hoffnungsträger.
Brinkmann scheint mir noch am stärksten geerdet.

Ja, und dass sich AKK und Altmaier zurückziehen, sollte in der Tat für etliche andere Altabgeordneten Anlass sein, sich ebenfalls diesbezügliche Gedanken zu machen.

Letztlich kann ich auch Frau Merkel nicht von einer gewissen Gleichgültigkeit freisprechen, hat sie sich doch während des Wahlkampfes kaum einmal für den von ihr wohl nicht favorisierten Kanzlerkandidaten stark gemacht.

Die Union ist dort, wohin sie sich selber manövriert hat.

@ 09:25 Joao Adelante- kein Quatsch. Alles belegt

„ Bei der Wahl von Laschet zum Kanzlerkandidaten hatte Merkel sich geweigert sich öffentlich zu Laschet zu bekennen.

Das ist doch völliger Quatsch“

Wieso behaupten Sie das? Man kann das doch ganz einfach googeln.

Oder wollen Sie nur provozieren..?!

Merkel war gegen Laschet. Das weiß jeder. Und bei der „Wahl“ hat sie sich der Stimme enthalten. Vermutlich auf Drängen von Schäuble, Bouffier & Co.

Es rumort?

Aber doch nur oberflächlich.
Die CDU - Funktionäre, die jetzt nicht mehr antreten wollen, sind bestens versorgt und finden bestimmt gut bezahlte Jobs in der Wirtschaft oder Versorgungspöstchen in einer Stiftung.
Was von der 2. oder 3. Reihe der Union zu erwarten ist, hat Herr Amthor schon letztes Jahr gezeigt.
Grundsätzlich müßten alle Funktionäre der Union zurücktreten. Auch Herr Söder, der ja gestern schon erkannt hatte, dass auch seine Provinzpartei massiv an Stimmen verloren hat, weil deren Personal nicht besonders überzeugend war.
Union, AfD und FDP: Das kann alles raus. Zumindest aus jeglichem politischen Amt.
SPD und Grüne sind Wirtschaftsfreundlich genug. Noch mehr können wir uns gar nicht leisten.

@ covid-strategy

Und das Beispiel Söder zeigt ja, dass man mit entsprechender Erfahrung es schafft junge Menschen massiv zu manipulieren.

Mit welchem Recht degradieren Sie junge Menschen, die sich begeistern lassen, als manipuliert? Sie verraten in Ihren Statements mehr über sich selbst als über die Politik.

Merkel hat dem Land gedient

Ich teile die Meinung einiger Foristen nicht, Merkel sei es nur um Machterhalt gegangen: Der Gegenbeweis ist ja, dass sie die erste deutsche Regierungschefin ist, die nicht abgewählt wurde sondern nicht mehr angetreten ist. Außerdem kann man Ihr sicher zu Gute halten, dass sie eher dem Land gedient hat als der Partei, eigentlich ein Maßstab, den man auch an zukünftige Kanzler anlegen sollte. Die Union steht vor einer schwierigen Phase, weil es wenig Kandidatin für einen wirklichen Neuanfang geben könnte. Linnemann eventuell, Günther aber dann ist eigentlich schon Schluss. Eine programmatische Positionierung eher nach rechts würde auch nicht funktionieren, es geht nur über die Mitte, die Luft in Deutschland für sehr konservative Politik wird glücklicherweise immer dünner. Die meisten Wähler wollen ganz klar eine vernünftige ausgewogene Politik.

Am 10. Oktober 2021 um 09:14 von das ding

Tja, wer ist denn extrem, die Partei die die Bundeswehr nur im Verteidigungsfall einsetzen will, oder das andere Extrem, das die Nato neu überdenken möchte und abrüsten will, ... oder die Weltpolizisten und -verbesserer der demokratischen"Mitte"?

Zwei haben schon

schlauer weise aufgegeben und den Ball weitergereicht, Altmaier kann in Ruhe in Rente gehen, oder gehen beide in Wirtschaft.
Die Idee das alle zurücktreten hat was, nur bin ich im Zweifel das ein Programm gefunden wird, was zur ehemals konservativen CDU passt.
Die Union hat hat auch das Problem, das eben 2 Parteien sind, und das könnte man ändern, dann wären die Wahlergebnisse auch vergleichbar.
Aber es bleibt das Problem mit dem Programm, was will sie dem Wähler anbieten, das er CDU wählen soll, was die anderen nicht schon im Programm haben.
Von ganz Rechts außen bis Links außen ist eigentlich alles abgedeckt.
Mir fehlt da jegliche Vorstellung.

@ vriegel

Selten war eine Politikerin in ihrer Partei so angesehen und selten hat eine Politikerin ihrer Partei so loyal und ehrlich gedient, wie Angela Merkel.
Sie beschwören - warum auch immer - einen Dissens herauf, den es nicht gibt.

um 09:23 von covid-strategie

"Ich schrieb: dass die junge Union Söder zujubelt, obwohl der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass die Union die Wahl nicht gewonnen hatte, das grenzt schon an Dummheit."

Könnte es nicht sein, dass ihre Beurteilung irrtümlich ist. Könnte es nicht sein, dass die die Laschet zum Kandidaten gemacht haben und das Verhalten Laschets die maßgeblichen Ursachen für die knappe Wahlniederlage sind.
Der Begriff Dummheit zeigt, dass sie anscheinend doch nur ihre Meinung akzeptieren.

Einen Moment mal.

"Die CDU ist die Verliererin der Bundestagswahl und Laschet ist schuld. Das muss personelle Konsequenzen haben."
So schallt es aus allen Medien und alle plappern es nach. Stimmt das so?

Meta-Position:

Wahr ist, dass die Grünen laut Umfragen im Mai 2021 auf 26 % und beim Wahlergebnis auf nur 14,8% kamen.

Also haben die Grünen die Hälfte Ihrer potenziellen Wähler verloren!
Das nenn ich einen Stimmverlust.
Das hat jemand so richtig versemmelt. Wo ist der Ruf nach personellen Konsequenzen? Aufwachen.

@covid-strategie, 09:13 Uhr

"Merkel ging es nie um die Partei. Immer nur um den eignen Machterhalt".
Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung? Ich finde, Frau Merkel hatte zunächst einmal das Wohl der Bürger im Sinn und keine Parteinteressen, auch nicht den eigenen Machterhalt. Gerade dies hat Sie meiner Meinung nach ausgezeichnet. Eine Verfehlung wie sie nun von Herrn Kurz zu beklagen ist, wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Es war auch richtig, dass sie Wähler der bürgerlichen Mitte angesprochen und dabei auch manche Ideen aus den Reihen der SPD übernommen hat, wenn es gut für das Land war. Eine Partei muss natürlich ihre Kerninhalte und damit ihre Identität bewahren, aber sie darf auch kein Selbstzweck sein oder werden. Merkel hat viel für Deutschland und Europa geleistet, nicht nur durch ihren Arbeitseinsatz, sondern auch durch klare Strategie und Bürgernähe.

Regierungsverantwortung der SPD mit 1,6 Prozent Mehrheit

Zit. TS vom 27.9. unter der Überschrift „Wahlkreisauszählung: SPD gewinnt Bundestagswahl vor Union“ ... "Erstmals seit mehreren Jahren legte sie wieder zu und kam auf 25,7 Prozent, wie auf der Website des Bundeswahlleiters ersichtlich war. Die CDU/CSU stürzte dagegen nach 16 Jahren Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel mit 24,1 Prozent auf ein Rekordtief.“

1,6 Prozent mehr - ist natürlich echt klasse. Unsere demokratischen Spielregeln gebieten es, dieser Partei die Regierungsbildung zu übergeben. Hoffentlich geht das gut.

die ersten Merkel-Gehilfen verlassen das sinkende CDU-Schiff

Sie wissen, dass Laschet auf aussichtslosem Posten ist und also die Merkel-Ära endgültig ihrem Ende zugeht. Merkel hat die CDU zu ihrem Machterhalt mißbraucht und beliebig gedreht und gewendet, was der Partei mehr als recht gewesen zu sein schien. Jetzt zahlt sie den Preis für Beliebigkeit. Die Zeit einer Reihe äußerst mittelmäßiger Merkel-Minister-Geschöpfe (AKK, Altmaier, ...) geht damit ihrem Ende zu.

08:44 von covid-strategie

… Die CDU Jugend, die Söder zujubelt zeigt damit nur, dass sie noch genauso unreif und unerfahren ist, wie die grüne Jugend und wie die Jusos.

Die Nonchalance, mit der Sie gleich drei komplette Jugendorganisationen als unreif und unerfahren abkanzeln, spricht nicht für Ihre Urteilsfähigkeit. Und schon gar nicht für die herausragende Qualität Ihrer eigenen Lebenserfahrung. Zumindest nicht für Ihre Fähigkeit, daraus zu schöpfen.

Neuaufstellung?

Das ist ein Personal-Karussell, inhaltlich bleibt alles beim alten. Und so mogeln sich die Schwarzen nach dieser Schlappe durch? Dann darf mal auf die nä Wahlen gespannt sein. Ob Söder mit seinen Demontagen an CDU und Laschet vllt das selbe Schicksal erleiden wird? Beim Seehofer hat er's moderat auch probiert, mal sehen, wer ihn torpediert. Für mich ist dieser Typ unten durch, so einen Egoisten und Wendehals würde ich nicht wählen!

um 9.29 Uhr von Alexander K., Frau Kramp-Karrenbauers Rüchtritt

"Die Dame wird bestimmt in 2022 auf einen Aufsichtsratsposten der Rüstungsindustrie zu finden sein." Wissen Sie Genaueres oder ist das Ihre persönliche Vermutung?
Lassen Sie uns an Ihrem Insiderwissen teilhaben.

@ covid strategie 09:23

Ich verstehe nicht , warum Sie auf den jüngeren Menschen rumhacken. Das Beispiel Söder, das Sie bringen , darauf Fallen auch ältere Menschen rein , die angeblich mehr Lebenserfahrung haben . Lebenserfahrung ist eine individuelle Sache , die fällt immer anders aus . Die Politik , egal welche Partei muss man immer Hinterfragen, was für die gesamte Bevölkerung rauskommt .

re covid-strategie / 1% oder 15 %

"Man stelle sich vor Söder hätte Laschet unterstützt und ebenso Merkel. Es ist nicht schwer anzunehmen, dass dann vermutlich 1% der Wähler statt die SPD zu wählen, ihr Kreuz weiter bei der CDU gemacht hätten. "

Ich fürchte, das ist zu kompliziert gedacht. Aus allen Umfragen wusste man, dass die Union mit Söder nicht nur 1% sondern 10 - 15 % vorne gelegen hätte.

Schuld an dem Debakel tragen diejenigen, die Laschet gegen Söder durchgedrückt haben. Wenn die Einfluss auf die Analyse bekommen, dann gute Nacht.

Konservative hoffen, dass sich der Söder-Teil der Union nun bei der Neuaufstellung durchsetzt.

@ MrEnigma

Applaus für Merkel, wirklich ganz toll gemacht. Am Ende bleibt an wirklich allen Stellen ein Desaster.

Desaster? Vor der Nominierung des Spitzenkandidaten und dem damit einhergehenden Gerangel stand die Union stabil auf Platz 1 mit deutlichem Abstand und die Kanzlerkandidatur der Union galt als sicherer Fahrschein ins Kanzleramt.

Hätte Angela Merkel noch vier Jahre drangehängt, hätte die Union selbstverständlich den Regierungsauftrag bekommen. Daran gibt es doch keine ernsthaften Zweifel.

@MrEnigma, 09:27

Frau Merkel hat Deutschland in ihrer 16-jährigen Amtszeit sicher durch eine Vielzahl schwerer internationaler Krisen geführt. Unsere Wirtschaft ist vergleichsweise gut aus der Corona-Pandemie hervorgekommen, die Arbeitslosigkeit ist relativ niedrig, das Gesundheitssystem hat sich bewährt. Die Bürger sind mehrheitlich zufrieden, Merkel ist die beliebteste Politikerin. Ja, es gibt auch Baustellen, aber ein "Desaster" sehe ich nun wirklich nicht. Schauen Sie sich doch einfach mal um in der Welt, bevor Sie unser Land derart schlecht reden. International genießt Deutschland jedenfalls hohes Ansehen. Entsprechend gut ist auch die Bewertung durch die Rating Agenturen und damit verbunden eine günstige Schuldenaufnahme. Ich jedenfalls bin froh und dankbar, in diesem Land leben zu können, denn ich halte mich für weltoffen, aber durchaus auch patriotisch angehaucht. In welchem Land wollten Sie eigentlich leben...?

Merz: CSU "stil- und respektlos"

Wenn die CDU glaubt mit einem Friedrich Merz und desen Parolen und Weisheiten aus den 1980 igern würde es dann besser werden, dann glaube ich ist das falsch. Merz ist Teil des Niedergangs und hat an den Schaltstellen der Macht nichts mehr verloren.

09:34 von Freiheit-brauch... | Und Ihre Fehleinschätzung ?

'Bei der CDU folgt seit Jahren Fehleinschätzung auf Fehleinschätzung'

Ihre Analyse geht selbst an unbequemen Wahrheiten vorbei.

Klassisch konservative Wähler, die ja in fast jedem Ihrer Posts Ihr Leitbild sind, gibt es immer weniger. Mit ihnen alleine ist in Deutschland keine Wahl zu gewinnen, nicht mal annähernd.

Die Öffnung der CDU für neue Schichten, die sich im Zuge des gesellschaftlichen Umbruchs der vergangenen Jahrzehnte gebildet haben, war richtig. Man kann diskutieren, ob sie zu weit ging, aber nicht ihre grundsätzliche Notwendigkeit.

Die Union hat einen Großteil ihrer Wähler nicht nach rechts verloren, sondern an SPD, FDP und Grüne.

@Jimi58, 08.25h

Auch mir widerstrebt es, nun alles auf Armin Laschet abzuladen.
In einem Punkt möchte ich Ihnen jedoch widersprechen.
A. Merkel hat in der Tat ein Machwort gesprochen.
Allerdings mal wieder an der falschen Stelle.
Sie hat mit aller Macht verhindert, dass F. Merz Parteivorsitzender wurde.
Damit begann der Abstieg.
Alles andere ist nur eine Folge dieser Entscheidung.

schlüssig, aber ...

TS: >>Der CDU-Abgeordnete Christian von Stetten legte allen Mitglieder des Parteipräsidiums den Rücktritt nahe. ... das Präsidium könne einen Kanzlerkandidaten "gegen alle Umfragewerte, gegen die Schwesterpartei, gegen die Bundestagsfraktion und gegen die Parteibasis" durchsetzen - wenn dieser die Wahlen nicht gewinnt, habe aber "nicht nur der Kanzlerkandidat, sondern das gesamte Parteipräsidium ein Akzeptanzproblem und muss seine Ämter zur Verfügung stellen."<<

Eine schlüssige Argumentation. Ich nehme allerdings an, dass sich das Präsidium davon nicht überzeugen lässt. Vielleicht irre ich mich aber auch.

@ Adeo60 09:28

Ich gebe Ihnen Recht, das große Ganze muss man sehen und das kann die CDU schon lange nicht mehr . Nur starke Wirtschaft langt nicht , die größere Gewichtung ist der soziale Aspekte und da ist eine gewaltige Schieflage eingetreten. Die Klimaproblematik ist auch schon lange bekannt und hätte schon vorher gegengesteuert werden können .

Die CDU

mit Merkels Führungstil aus der CDU eine Belibigkeitspartei gemacht. Weit nach links gerückt Sie wäre ja auch fast der SPD beigetreten. Der AFD den Geburtshelfer gemacht die SPD überflüssig gemacht. Die Partei hörig gemacht einen Personenkult wie in Österreich und nun ist Mutti weg. Plötzlich muss alles anderes werden, war es denn vorher nicht gut?
Es hätte nicht anders kommen können, 16 Jahre Opposition? Respekt Herr Scholz.

@Stein des Anstosses, 08.41h

Auch wenn es hier um Bundespolitik geht, möchte ich Sie doch daran erinnern, dass die Grünen in BW einen Winfried Herrmann als Verkehrsminister im Amt halten, gegen den A. Scheuer ein Waisenknabe ist, was die Amtsführung und die Einstellung betrifft.

@ Krid01 um 9.07 Uhr, "Ich denke"

"Das Desaster wäre noch größer, das Wahlergebnis noch schlechter. Weil Söder bringt die Totschlagargumente gegen sich gleich mit.
Sein Menschenverachtendes Geschwätz von 2015 und die komplette Inkompetenz der CSU Minister. Nein Söder ist kein Riese - er ist ein geradezu lächerlicher Dummschwätzer und außerhalb von Bayern wird er nur traurig belächelt."
Wenn Sie das so meinen ...
Allerdings sprechen sämtliche Befragungen vor den Wahlen gegen Ihre Bewertung des Geschehens.
Ende August war noch die Mehrzahl der CDU-Wähler für Söder. Erhebungen bezüglich der Wählerwanderungen (nach der Wahl) zeigen, dass ein erheblicher Teil ehemaliger CDU-Wähler sich dann gegen Laschet und für Scholz entschieden hat.

Bosbach im Interview mit Jan Fleischhauer

„Nichts gegen künstliche Intelligenz. Aber etwas mehr natürlich Intelligenz würde dem Land (Berlin) auch nichts schaden.“

Wolfgang Bosbach, CDU

Berlin ist das beste Beispiel für einen „failed state“. Oder wie Fleischhauer das schon mal so treffend formuliert hat: Berlin ist das „Venezuela Deutschlands“.

Und für diejenigen, die nicht wissen was damit gemeint ist: es geht um die Dysfunktionalität, die man dort ständig unter Beweis stellt.

RRG schafft Chaos und lässt sich immer wieder wählen. Die Wähler hoffen offenbar, dass diese Parteien die Probleme lösen. Dabei werden diese ja nur gewählt so lange die Probleme existieren.

Daher werden die Probleme nie gelöst werden.

Ein Teufelskreis, vor allem dank der Inkompetenz und des Unverständnisses für funktionierende Märkte.

Um so verwunderlicher, dass der Wähler uns im Bund offenbar nun was ganz ähnliches beschert hat…

Droht uns nun im Bund „Berlin 2.0“?

Ein Sündenbock wird gesucht

Laschet, Söder, CDU oder CSU!
Was ist mit der Haupttäterin?
Frau Merkel hat doch die CDU/CSU in den Keller gefahren, durch ihre Fehlentscheidungen, Machtgier und am Sessel klebenbleiben.
Ist Sie schon Ausgewandert.
Die CDU und CSU hat Mitschuld an der Misere, Sie hat nichts gegen Frau Merkel unternommen.
Sie wurden bei der letzten Wahl, und jetzt, zu Recht abgestraft, die Hälfte der Wähler verloren.
Die Wähler sind schuld, sie wollen jemand Anderes in der Regierung.
Die Wähler haben nicht erkannt wie toll ihr gearbeitet habt. Als Beispiel ein Herr Andreas Scheuer, das leuchtende Vorbild für Fachkompetenz schlechthin.
Ich bin auch Schuld. Ich habe in der Kirche eine Kerze angezündet, und gehofft das ihr verliert.

CDU

Merkel hat die CDU das Land und die EU gestaltet.
Die "Affenliebe" ihr gegenüber habe ich nie verstanden. Nun müssen die Neuen die Scherben wegräumen. Die Ampel ist nicht zu beneiden.

@Joao Adelante, 08.56h

Stimmt.
A. Merkel ist nicht gegen Laschet, sondern hat mit ihm den schwächsten Parteivorsitzenden und somit Kandidaten installiert, um die Fäden in der Hand zu behalten.
Sie wusste genau, mit F. Merz hätte sie sich schwer zurücknehmen müssen.

CDU-Präsidium muss zurücktreten

Der Abgeordnete, welcher den Rücktritt des CDU-Präsidiums fordert, hat Recht. Leute wie Schäuble, Bouffier, Klöckner und Günther bringen die Partei nicht voran und haben der Partei geschadet, weil sie sich für den falschen Kanzlerkandidaten entschieden haben.

Die Kritik an Söder ist nicht nachzuvollziehen. Seine Analyse bezüglich der Ursachen, die zu dem Wahlergebnis geführt haben, sind zutreffend und er spricht nur Klartext. Herr Laschet eiert dagegen nur rum.

@09:35 covid-strategie <|> Ein Abwehrreflex gegen neues Denken

"Schauen Sie einfach mal in die Wirtschaft. Wer lenkt und führt mittlere und große Unternehmen? Dafür gibt es ja einen Grund."

Ihre Sicht auf die Wirtschaft ist etwas verstaubt. Es gibt eine sehr lebendige Szene von vielen Start-ups, die von jungen Menschen geführt werden, die mit neuem Denken erfolgreich sind.

Ich zitiere einen früheren Kommentar von mir:

Die Beschwörung von "Lebenserfahrung" ist oft eine Abwehr gegen junge Menschen die Althergebrachtes und Komfortzonen, in denen sich die "Lebenserfahrenen" eingerichtet haben, infrage stellen.

Lebenserfahrung ist ein Teil von guten Entscheidungen, in der Politik wie in sonstigen Lebensbereichen. Aber eben nur ein Teil.

Menschen, die Lebenserfahrung nur als Aufsummierung von Lebensjahren interpretieren, gehen am Wesentlichen vorbei. Lebenserfahrung ist nur wertvoll, wenn Menschen in der Lage sind, sie intelligent zu reflektieren, aus ihr zu lernen und aus dem Gelernten gute Entscheidungen abzuleiten.

Wie peinlich muss es für die

Wie peinlich muss es für die Union sein, wenn ausgerechnet der grüne Vorsitzende Robert Habeck Laschet und die Union in Schutz nimmt und die Häme im Umgang kritisiert. Dieser respektvolle Politikstil, bei aller Kontroverse in politischen Fragen menschlich anständig und fair miteinander umzugehen, prägt in der Post-Unions-Zeit hoffentlich Umgang und Atmosphäre. Übrigens hat Habeck das nicht erst heute im DLF sondern schon im April ähnlich formuliert.

@Krid01, 09.07hh

Welches menschenverachtende Geschwätz 2015 von Söder meinen Sie.
Ich kann mich an dergleichen nicht erinnern.

@ 09:34 Freiheit-brauch...Söder - Teil des Problems

„ Die Popularität der Kanzlerin hat verdeckt, dass konservative Wähler die CDU nicht mehr als ihre Heimat angesehen haben. Der Markenkern ging verloren und sie haben sich zurückgezogen.“

Söder hat diese Popularität als „Taxi“ für sich benutzt.

„ Wer jetzt die Schuld bei Söder sucht, der einfach nur unbequeme Wahrheiten offen ausspricht, der will nicht analysieren, sondern die Wahrheiten nicht sehen. Das kann dann nur noch mehr schief gehen.“

Söder ist Teil des Problems, nicht der Lösung. Die unbequeme Wahrheit traut sich bei der Union noch fast niemand direkt auszusprechen: Merkel hat die CDU „entkernt“. Sie hat die CDU sozialdemokratisiert und die SPD dadurch nach links gedrückt.

Würde Söder ein ehrliches Spiel spielen, hätte er Merkel weiter massiv kritisiert, so wie es vor 3 Jahren ja noch war. Die Kritik damals war ja richtig.

Aber ein Populist hängt sein Fähnchen in den Wind. Das war auch immer die Strategie von Angela Merkel.

um 09:35 von covid-strategie

Ich wollte eigentlich nicht mehr antworten.
Aber ich finde es nicht gut, wie sie sich drehen und wenden.
Ich habe die Bedeutung von Erfahrung mit keinem Wort abgestritten.
Aber eins scheinen Sie eingesehen zu haben, Pauschalierungen sind nie förderlich. Andererseits sprechen ihre Formulierungen dafür, dass Sie von ihrer Pauschalierung nur die jungen Menschen ausschließen, die ihrer Meinung sind.

09:35 von covid-strategie

… Schauen Sie einfach mal in die Wirtschaft. Wer lenkt und führt mittlere und große Unternehmen? Dafür gibt es ja einen Grund.
Erfahrung!

Bei rund 20.000 Unternehmensinsolvenzen im Jahr in Deutschland gibt es offenbar immer noch reichlich Wirtschaftsführer, die trotz ihrer großen Erfahrung irgendetwas falsch gemacht haben.

Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Startups mit fast noch jugendlichen Gründern, die zwar nicht über die berühmte covid-strategie-Lebenserfahrung, dafür aber über gute Ideen und Möglichkeiten zu deren Finanzierung verfügen.

Mit Verlaub, aber Ihr generelles Jugend-Bashing ist Ausdruck überheblicher Alte-Herren-Denkweise und schon lange überholt.

@ 09:43 Emil67- Umverteilung nach unten!

„ Und was ist mit denen die dadurch immer ärmer wurden?

Umverteilung von unten nach oben?!“

Wir haben letzte Jahr die unglaubliche Summe von 1,2 Billionen für soziales ausgegeben. Das ist 1/3 der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes.

„ 1,2 Billionen Euro an Sozialausgaben, aber in den Schulen regnet es durch die Decke und Polizisten müssen sich Teile ihrer Uniform selbst kaufen, weil angeblich kein Geld für angemessene Ausstattung da ist. Wenn Sie mich fragen, ist es höchste Zeit, den Sachwaltern des Sozialen die Mittel zu kürzen, statt ihnen immer mehr zu geben.“

Jan Fleischhauer

Reich wird man nicht durch Umverteilung von unten nach oben. Das ist Unsinn.

Reich wird man durch Leistung und durch Unternehmertum

Dass es zu viele prekäre Jobs gibt, das ist unstrittig und das muss behoben werden.

Das hat aber nichts mit einer vermeintlichen Umverteilung von unten nach oben zu tun. Die gibt es schlicht nicht. Man umverteilt von der Mitte an die prekär Beschäftigten.

@ schnitzundschnitz um 9Uhr, "gegen alle Vernunft"

"Schon als Laschet sich zum CDU-Chef wählen ließ, war klar, dass er niemals ins Kanzleramt einzieht. Während der ersten Corona-Welle demontierte er sich dann systematisch selbst. ... Und dann gegen alle Vernunft Kanzlerkandidat der Union! ... "Es lag nicht an der Person Laschet." Doch, lag es!"
Weshalb Laschet zum Kanzlerkandidaten gemacht wurde, darüber können wir nur spekulieren. Ohne über das Wahlgremium der CDU herziehen zu wollen: Mich würden auch die Gründe interessieren.
Ich vermute: Aufgrund positiver WählerInnenumfragen vor den Wahlen war sich die CDU/CSU zu sicher, zu gewinnen.
Im letzten Jahr hatte sich herausgestellt: Söder hat eine klare Agenda, er ist stark, aber auch kompromissfähig und will politisch wirksam sein.
Laschet hat als MP in NRW vor allem durch Wankelmütigkeit "geglänzt". Natürlich ist NRW auch viel schwieriger zu regieren. Aber ich vermute, dass Lobbyistenund Lobbyhörige einen schwachen Kanzler durchsetzen wollten, mit dem sie "schlittenfahren" konnten.

@Corona Obermayer, 10:15 Uhr

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

@ 09:46 harry_up- Spahn ein Hoffnungsträger..?!?

„ Söder schlägt immer heftiger um sich und sorgt dafür, dass der Dreck noch tiefer wird, Merz kann ich immer noch nicht einordnen, Spahn halte ich nicht für einen Hoffnungsträger.
Brinkmann scheint mir noch am stärksten geerdet.“

Spahn hat zwar Ambitionen, aber abgesehen vom Alter ist er ganz sicher kein Hoffnungsträger. Dafür hat er zu viel verbrannte Erde hinterlassen während der Pandemie.

Nein. Spahn hat fertig. Er sollte sich an anderen ein Beispiel nehmen und Platz machen für einen echten Neuanfang.

Ein Mann, der so viel gespalten, oft genug die Unwahrheit gesagt hat und massiv Grund- und Menschenrechte außer Kraft gesetzt hat, der sollte schon aus Respekt vor unserem Grundgesetz und unserer Demokratie seinen Hut nehmen.

Gleiches empfehle ich auch Söder, Kretschmann, Tschentscher & Co.

Zu Merz: der wäre von Anfang an der richtige Mann gewesen. Er ist zumindest einer, der die CDU wieder stark machen könnte.

10:21 von DerVaihinger

… A. Merkel hat in der Tat ein Machwort gesprochen.
Allerdings mal wieder an der falschen Stelle.
Sie hat mit aller Macht verhindert, dass F. Merz Parteivorsitzender wurde.
Damit begann der Abstieg.
Alles andere ist nur eine Folge dieser Entscheidung.

Es tut mir leid, aber heutzutage ist ein „alter weißer Mann“, der mit 66 Jahren Parteivorsitzender wird, sehr weit aus der Zeit gefallen. Auch bei einer konservativen Partei.

@AufgeklärteWelt, 10:07 Uhr - Merkels Politik war verlässlich

Frau Merkel hat Ihre Politik am Wohl der Bürger ausgerichtet. Eine Verfehlung und möglicherweise strafbewehrte Handlung, wie sie Herrn Kurz vorgeworfen wird, wäre für sie undenkbar gewesen. Sie hat -wenn es im Sinne der Bürger war - sicherlich auch Ideen anderer Parteien übernommen, Und genau das hat sie ausgezeichnet. Weg von dem starren links/rechts denken. Es waren gute Jahre unter ihrer Kanzlerschaft und ihre Beliebtheitswerte sprechen für sich. Aber nun müssen neue Herausforderungen gemeistert werden. Ich wünsche der neuen Bundesregierung, egal wie sie sich zusammensetzt, Kraft und eine glückliche Hand. Es geht vorrangig um unser Land und nicht um Parteiparolen.

Ständige Wiederholung macht es nicht richtiger

"Am 10. Oktober 2021 um 10:05 von draufguckerin
Regierungsverantwortung der SPD mit 1,6 Prozent Mehrheit"

Die Legitimation wird aber bei anderen Zahlen - und das die Umfragen Hand und Fuß haben, hat das Wahlergebnis bewiesen - sehr viel deutlicher:

Mehr als 2/3 der Wähler (um die 70%!!) hätten bei der Direktwahl Scholz gewählt, Laschet war zum Schluß nicht mal mehr zweistellig!
Darüber hinaus haben sich deutlich über 50% der Wähler für eine SPD-geführte Regierung ausgesprochen.

Dies sind eigentlich Traumwerte, die es meiner Ansicht nach zu respektieren gilt, Jamaika ist also absolut KEINE Option, selbst wenn Laschet ausgetauscht würde.
Wenn die Ampelverhandlungen scheitern sollten, dann wäre die nächstliegende Option eine GroKo unter Führung der SPD.

Hoffen wir, dass Die Grünen und besonders die FDP nicht Bedingungen abzupressen versuchen, die zukunftsfähiges Handeln untergraben, oder gar eine GroKo erzwingen.

In der Union rumort es...

Die CDU sollte hier ehrlich zu sich selber sein. Frau Merkel und ihre Politik der letzten Jahre gingen so nicht mehr weiter. Ein äußers schwacher Kanzlerkandidat hat das Ruder auch nicht mehr herumreißen können...
An einer Erneuerung, und damit meine ich eine Auswechslung der gesamten Alten Garde der CDU wird wohl kein Weg mehr vorbeiführen. Eine Neuausrichtung und Erneuerung der Partei ist mehr als nötig. Die CDU muß die zu erwartenden vier Jahre Opposition nutzen um bereit für die nächsten Wahlen zu sein. Denn so wie es in Moment aussieht, steht eine zu erwartende neue Regierung aus Rot/Grün/Gelb auf sehr wackeligen Beinen...

@ Adeo60 10:26

Kommen Sie mir bitte nicht mit Rating Agenturen. Ich halte von diesen nicht viel , weil Sie eine zu große Macht haben . Und Sie vergessen die Spekulanten, die mit Staatanleihen handeln .

Am 10. Oktober 2021 um 10:22 von R. B.

" TS: >>Der CDU-Abgeordnete Christian von Stetten legte allen Mitglieder des Parteipräsidiums den Rücktritt nahe. ... das Präsidium könne einen Kanzlerkandidaten "gegen alle Umfragewerte, gegen die Schwesterpartei, gegen die Bundestagsfraktion und gegen die Parteibasis" durchsetzen - wenn dieser die Wahlen nicht gewinnt, habe aber "nicht nur der Kanzlerkandidat, sondern das gesamte Parteipräsidium ein Akzeptanzproblem und muss seine Ämter zur Verfügung stellen."<< "

Und genau das stimmt ja, gegen jede Vernunft und Notwendigkeit wurde das genau so gemacht.
Bleibt die Frage warum eigentlich, der Herr aus dem NRW hat bei allen Gegenreaktionen hervorgerufen, man ist wissend ins Desaster gestartet.
Die CDU hat nur noch eine Chance, falls die Ampel scheitert, nur mit welchen Köpfen will sie dann antreten.
Passiert das nicht, ist sie für viele Jahre weg, aus dem Loch kommt sie nicht gleich raus.

@ Aufgeklärte Welt um 10.07 Uhr "Merkel-Minister-Geschöpfe"

"Merkel hat die CDU zu ihrem Machterhalt mißbraucht und beliebig gedreht und gewendet, was der Partei mehr als recht gewesen zu sein schien. Jetzt zahlt sie den Preis für Beliebigkeit. Die Zeit einer Reihe äußerst mittelmäßiger Merkel-Minister-Geschöpfe (AKK, Altmaier, ...) geht damit ihrem Ende zu."
Sehen Sie das so? Ich nehme die Stellungnahmen Europas, die Stimmen asylsuchender Flüchtlinge, sogar die Stimmen der politischen Kontrahenten wie Putin ganz anders wahr: aus ihnen sprich Hochachtung.
Frau Merkel hatte in ihrer Regierungszeit mit sehr vielen globalen Problemen zu kämpfen und musste diese mit den vorhandenen Mitteln managen. Was Sie "mittelmäßige Merkel-Geschöpfe" nennen, sind Menschen, die bis zur persönlichen und gesundheitlichen Selbstaufgabe mitgearbeitet haben.
Ich bin nicht sicher, ob die zukünftige Regierung mit ihrer parteiprogrammatisch vorgegebenen Diversität das leisten können wird. Ich hoffe es zu unser aller Bestem.

@ 10:21 MRomTRom- gute Analyse

„ Die Union hat einen Großteil ihrer Wähler nicht nach rechts verloren, sondern an SPD, FDP und Grüne.“

Das trifft es genau.

Die „Aufspaltung“ der CDU fand schon vor 6 Jahren statt und fand ihren Höhepunkt in der Wahl 2017. Seither gibt es die AfD als rechts konservative „Union“ und die „Rest-CDU“.

Und diese „Rest-CDU“ zerlegt sich nun auch noch. Was weniger an Armin Laschet liegt, als an Merkel, Söder & Co. Laschet war der falsche Mann um diesen Abstieg aufzuhalten. Verursacht hat er ihn nicht.

Würde die CDU sich einer Koalition mit der AfD öffnen, würde sie die AfD dadurch hoffähig machen und als Folge davon wohl nochmals massiv Wähler an die AfD verlieren, die sich jetzt noch davon abschrecken lassen.

Keine einfache Situation für die CDU. Merkel hat „ganze Arbeit geleistet“…

„ Die Öffnung der CDU für neue Schichten, die sich im Zuge des gesellschaftlichen Umbruchs der vergangenen Jahrzehnte gebildet haben, war richtig“..?!?

das hat offenbar nicht funktioniert.

@Dr. Cat, 10:24 Uhr

Ich bin durchaus der Ansicht, dass die Union -als (Noch-)Volkspartei die verschiedenen Felder wie Wirtschaft, Soziales, Gesundheit, Sicherheit, Klimaschutz u.a. recht gut abdeckt. Gerade bei Letzterem wird es aber m.E, ganz entscheidend darauf ankommen, das noch recht schnell internationale Allianzen geschmiedet werden, Ich habe neulich einen Bericht über die Elektromüllverbrennung in Namibia gesehen. Es blutet einem das Herz, wenn giftige Stoffe in die Atmosphhäre geblasen, die Menschen und der Erdboden vergiftet werden. Unser Elektromüll wird massenhaft nach Namibia gekarrt - das kann so nicht weitergehen. Dies und vieles mehr sind die Probleme, denen wir uns stellen müssen. Schnellstmöglich! Tempo 130 ist da nur eine kleine Fussnote,

Klarer Regierungsauftrag

@ draufguckerin:
1,6 Prozent mehr - ist natürlich echt klasse. Unsere demokratischen Spielregeln gebieten es, dieser Partei die Regierungsbildung zu übergeben.

62% der Befragten im Deutschland-Trend wollen eine Bundesregierung unter Führung der SPD und nur 18% eine unter Führung der Union. Da wird es dann schon klarer. Laschet hat ja selbst unter Unionsanhängern in dieser Befragung keine Mehrheit. Also Strich drunter.

@Corona Obermayer um 10:15

>Hätte Angela Merkel noch vier Jahre drangehängt, hätte die Union selbstverständlich den Regierungsauftrag bekommen. Daran gibt es doch keine ernsthaften Zweifel.<

nein, den gibt es wohl nicht, und mit einer Kandidatin AKK hätte es wahrscheinlich ein ähnliches Ergebnis als "Merkel-Gedenk-Wahl" gegeben, nur konnte die schon der inneren Dynamik der Partei nicht standhalten.

Das Schwarze Peter-Spiel jetzt dreht sich aber darum herrauszusreichen das man ja eigentlich gewonnen hätte wenn nicht....also so ähnlich wie Weidel die Niederlage in "Eigentlich gewonnen aber" umzumünzen.
Das Funktioniert nicht. Mit einem Merz oder Söder währe die Niederlage wahrscheinlich auch gekommen, genau wie mit einem Spahn oder Rötgen.
Es gibt Versäumnisse und diese bewegen zu ganz normalen Regierungswechseln.
So ist das in Demokratien, und da zu fragen "wer ist Schuld an Demokratie" ist schon ein bisschen ... auf gut Österreichisch würde man heute sagen "Kurz-sichtig", wen sie mir diesen Bonmot verzeihen.

@ 10:21 DerVaihinger - ins Schwarze getroffen

„ A. Merkel hat in der Tat ein Machwort gesprochen.
Allerdings mal wieder an der falschen Stelle.
Sie hat mit aller Macht verhindert, dass F. Merz Parteivorsitzender wurde.
Damit begann der Abstieg.
Alles andere ist nur eine Folge dieser Entscheidung.“

Kurz, prägnant und genau richtig.

Man könnte höchstens noch ergänzen, dass Angela Merkel auch schon davor oftmals Fehlentscheidungen getroffen hatte. Aber dass Sie das genauso sehen, entnehme ich Ihrer Formulierung „…mal wieder…“.

@ DerVaihinger

A. Merkel ist nicht gegen Laschet, sondern hat mit ihm den schwächsten Parteivorsitzenden und somit Kandidaten installiert, um die Fäden in der Hand zu behalten.

Das ist ja ganz daneben.
Angela Merkel hat alle Fäden abgegeben und sie hat Armin Laschet nicht installiert. Sie hat ihn loyal unterstützt, aber das ist guter Stil und diese Lady ist sehr pflichtbewusst.

@ 09:50 von baumgart67

Was die Einschätzung der politischen Lebensleistung von Kanzlerin Merkel betrifft, stimme ich Ihnen zu, auch wenn ich inhaltlich manche ihrer Richtungen und Entscheidungen nicht geteilt habe.
Aber halten Sie Herrn Linnemann wirklich für jemanden, der die cdu in eine Zukunft führen kann? Er repräsentiert eher neoliberales gestriges Mittelmaß und würde m.E. die Marginalisierung der cdu eher zementieren.

10:28 von covid-strategie

… Berlin ist das beste Beispiel für einen „failed state“. Oder wie Fleischhauer das schon mal so treffend formuliert hat: Berlin ist das „Venezuela Deutschlands“. …

Und für diejenigen, die nicht wissen was damit gemeint ist: es geht um die Dysfunktionalität, die man dort ständig unter Beweis stellt.
RRG schafft Chaos und lässt sich immer wieder wählen. …

Ein Teufelskreis, vor allem dank der Inkompetenz und des Unverständnisses für funktionierende Märkte. …

Ganz erstaunlich, wo doch Berlin praktisch ausschließlich von Erwachsenen mit großer Lebenserfahrung regiert wird.

Ein leuchtendes Beispiel für die geistige Überlegenheit älterer Frauen und Männer.

Sehr schön dargestellt @covid-strategie

@ DerVaihinger

Sie wusste genau, mit F. Merz hätte sie sich schwer zurücknehmen müssen.

Lassen Sie sich nicht von seinem Erfolg im Investmentsektor oder von seiner Rhetorik täuschen. Gegen Angela Merkel ist Merz ein Leichtgewicht, der in den Augen der breiten Parteibasis nie eine Chance gegen Merkel hatte.

um 09:44 von covid-strategie

"Sie verletzen mich damit auch nicht. Denn mit diesem Spruch ist ein ganz anderes „Alter“ gemeint.

Eher das jenseits der 70… da tritt diese „Torheit“ offen zu Tage. Man nennt das auch mal Uneinsichtigkeit oder Beratungsresistenz."

Ich darf darauf hinweisen, dass ich zu der nunmehr ergänzend diffamierten Gruppe gehöre.
Mir scheint, dass gerade sie kaum in der Lage sind, sich mit Kritik sachlich auseinaderzusetzen. Wer spricht da von Beratungresistenz und Uneinsichtigkeit?

09:43 von Adeo60

"Wachtstum ist nicht "out", sondern die Grundlage für Wohlstand..."

Ja, es ist noch nicht leicht zu verdauen, das dieses Paradigma sich als fuer die heutige Zeit, nachdem "es" ausgewachsten ist, nun falsch ist. Aber in ein oder zwei Generationen wird es die Mehrheit verstanden haben.

"Die EU ist (...) ein Segen, nur müsste sie innerlich stärker werden und nach außen gefestigter auftreten."

Korrekt.

"Im übrigen sehe ich die Angst vor einem immer stärker um sich greifenden (Rechts-)Extremismus als durchaus realistisch und keineswegs als billige Ausrede."

Auch korrekt. Da ist gar kein Widerspruch zu meinem Beitrag. Ich meinte es anders.

@Kritikstar um 10:31

" Leute wie Schäuble, Bouffier, Klöckner und Günther "

Amtierende Ministerpräsidenten sind so etwas wie natürliche Mitglieder in den Präsidien ihrer Parteien, nach Rücktritt wären sie per Drehtür dann sofort wieder auf ihren Posten.
Das ganze ist nichts als die Schaumschlägerei einer Seilschaft innerhalb der Partei die ihrerseits um mehr Einfluss ringt.
Ob derlei Kämpfe öffentlich auszutragen nicht der Partei mehr schadet, um der eignen Kariere willen als alles das man da so anprangert, ob berechtigt oder nur um des Schadens der inneren Konkurrenz Willen sei mal dahin gestellt, darüber kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein.

Ich sehe es mit Gelassenheit, stehe der Partei und politischen Richtung aber auch nicht nahe

@ 10:33 Alexa d'Auteuil - Start-ups und weiteres..

„ Ihre Sicht auf die Wirtschaft ist etwas verstaubt. Es gibt eine sehr lebendige Szene von vielen Start-ups, die von jungen Menschen geführt werden, die mit neuem Denken erfolgreich sind.“

Einige hier wissen, dass ich beruflich mit „Start-ups“ zu tun habe. Auf Seiten der Finanzierenden. Das bekannteste Unternehmen war sicher die BioNTech.

Ich weiß ganz gut was funktioniert und vor allen wieso.

Es geht um das richtige Zusammenspiel von innovativen Ideen und der Erfahrung von Entscheidern. Und auch um aktive Lenkung durch diese.

Nicht selten werden die Gründer als CEO abgesetzt und sie bekommen einen erfahrenen Älteren vor die Nase gesetzt.

Jugend forscht allein führt eher selten zum Erfolg in der Wirtschaft.

Ist in der Politik ganz ähnlich.

@draufguckerin

Söder hat bisher bei jeder Wahl krass verloren. Und eine Umfrage unter Unions Anhängern soll was genau Aussagen? Söder wäre im Wahlkampf ein Opfer gewesen - kein Gegner.
Weil dann hätten dicke Backen mit vielen Sprechblasen einfach nicht mehr gereicht. Und Substanz ist leider keine zu erkennen.
Bierzelt und Dorfkirche ist Söder s Welt.

@ 10:35 von DerVaihinger

Der Erinnerung kann man nachhelfen: Söder imitierte die afd u.a. durch den zynischen menschenverachtenden Begriff 'Asyltourismus' und stellte als bayrischer Finanzminister das Grundrecht auf Asyl in Frage (ZEIT, 3.10.2015) - um nur mal zwei Punkte herauszugreifen.

9:50 von sonnenbogen

"Tja, wer ist denn extrem, die Partei die die Bundeswehr nur im Verteidigungsfall einsetzen will, oder das andere Extrem, das die Nato neu überdenken möchte und abrüsten will, ... oder die Weltpolizisten und -verbesserer der demokratischen"Mitte"?"

Das Problem ist, das extrem zu einem Konsensus im Sinne des "Nein, bloss das nicht" geworden ist, anstelle die Konsezuenz darin zu verstehen, welche angesichts der Klimakatastrophe mit Sicherheit linke Positionen verlangt und Rechte ablehnen muss. Darueberhinaus verstehe ich Ihre Anspielungen nicht, oder sie sind irrelevant.

Konservativer Markenkern?

@ Freiheit-brauch...:

Die Popularität der Kanzlerin hat verdeckt, dass konservative Wähler die CDU nicht mehr als ihre Heimat angesehen haben. Der Markenkern ging verloren und sie haben sich zurückgezogen.

Das käme einer Mehrheit der Deutschen nicht ungelegen. Wenn sich die Union mehr ihrem "konservativen Markenkern" zuwendet (was immer das sein möge), dann wird mehr Platz für die bald regierende Mehrheit von sozial-liberal-ökologischen Ansätzen sein. Die Mitte wäre dann wieder stabil unter Führung der SPD. Das Ampelbündnis könnte dann mit einer langen Phase rechnen, in der es tonangebend ist.

@ 10:30 sosprach- Schreibfehler?!

„ Merkel hat die CDU das Land und die EU gestaltet.
Die "Affenliebe" ihr gegenüber habe ich nie verstanden. Nun müssen die Neuen die Scherben wegräumen. Die Ampel ist nicht zu beneiden“

Sollte es nicht „gespalten“ heißen, anstatt „gestaltet“…?!?

re covid-strategie 10:36 / Der Weg nach unten

"Söder ist Teil des Problems, nicht der Lösung."

Es tut mir leid, aber sie verschließen Ihre Augen vor der Wirklichkeit. Ihre Sicht der Dinge ist die von den Leuten, die das Debakel der CDU herbeigeführt haben.
Sie wollen nicht sehen, dass die Union mit Söder so deutlich gewonnen hätte, wie sie mit Laschet verloren haben. Die Umfragen waren eindeutig.

Wenn sich diese ewigen Rechtfertigungen mit immer neuen faulen Ausreden durchsetzen, dann führt das nicht zu einer guten Analyse und zu einer guten Neuaufstellung, sondern nur zu einem weiteren Weg nach unten.

@ covid-strategie

Reich wird man durch Leistung und durch Unternehmertum

... und durch Lobbyismus. Der große Sozialdemokrat Bruno Kreisky hat einmal gesagt, in Österreich sei noch kein Politiker auf legale Art reich geworden.

Die Zeiten

Für die große Volkspartei CDU sind Vergangenheit. Sie befindet sich weiter im Singflug längst von der SPD ueberfluegelt .

@Forfuture Zitat: "Die Union

@Forfuture
Zitat:
"Die Union muss wieder zum Volksvertreter werden
Die deutsche Politik und ganz besonders die konservativen Parteien, haben einfach zu sehr auf ihre guten Kontakte zum Kapital gesetzt und den Bezug zu denen verloren, die sie eigentlich vertreten."

Ähn - also es ist die Basis-DNA einer konservativen Partei Politik ausschliesslich für das "Kapital" zu machen - das ist seit mehr als 150 Jahren auch hier in D-Land so.
Warum aber grosse Teile der Bevölkerung glauben das diese Politik auch ihnen (den "Habenichtsen") zu gute käme...
..nun - ich nenne es geschickte Propaganda
zu der gehören mehrere Narrative wie
- geht es dem Kaiptal gut geht s auch euch als "Arbeiter" gut
- achtung die bösen Roten wollen euch euer "Häuschen" wegnehmen
usw. usf.
dazu beherrscht das "Kapital" den privaten Medienmarkt (Zeitungen, Radio, TV-Sender)
und
kann im Lade beliebige Stimmungen in breiten Bevölkerungsschichten erzeugen
die Zeitung mit den vier Grossbuchstaben ist ja nur ein Beispiel

@Gerhard Tabery um 09:57

Ich gebe ihnen Recht: Umfrage-Wähler sind keine Real-Wähler
Die Leute sagen was sie lesen wollen und die Agenturen machen sich einen Reim drauf.
S.N.A.F.U.

Wahrscheinlich hätte es, trotz "fehlender Wechselstimmung" eine Abwahl dr Union gegeben; dafür braucht es schließlich nicht den Willen zur Revolution, oder überschäumenden Volkszorn. Gerade wenn der Amtsinhaber nicht mehr antritt ist Demokratie manchmal einfach nur Demokratie.

@ 10:26 draufguckerin- eine Grundsatzfrage: was ist richtig?

„ Allerdings sprechen sämtliche Befragungen vor den Wahlen gegen Ihre Bewertung des Geschehens.
Ende August war noch die Mehrzahl der CDU-Wähler für Söder. Erhebungen bezüglich der Wählerwanderungen (nach der Wahl) zeigen, dass ein erheblicher Teil ehemaliger CDU-Wähler sich dann gegen Laschet und für Scholz entschieden hat.“

Die Grundsatzfrage: ist das richtig, was die aktuelle Mehrheit der Wähler für richtig hält? Oder ist das richtig, was auch funktioniert?

In der Wirtschaft entscheidet man sich gewöhnlich für das was funktioniert. Sonst geht man pleite.

In der Politik entscheidet man sich immer öfter für die aktuelle Stimmungslage, die zudem noch massiv durch die Medien in die eine oder andere Richtung manipuliert wurde…

Ist das dann Demokratie..?

@ covid-strategie um 11:04

" die AfD als rechts konservative „Union“ ."

Nicht rechts konservativ sondern Rechtsradikale...ja, bei führender Mitgliedschaft gerichtsfester Faschisten dar man das schon beim Namen nennen,

und ich glaube die Union würde sich eine Vereinnahmung hier verbitten.

Neu Am 10. Oktober 2021 um 09:57 von Gerhard Tabery

Lieber Herr Tabery,
Sie schrieben:
>>
[…]
Wahr ist, dass die Grünen laut Umfragen im Mai 2021 auf 26 % und beim Wahlergebnis auf nur 14,8% kamen.

Also haben die Grünen die Hälfte Ihrer potenziellen Wähler verloren!
Das nenn ich einen Stimmverlust.
Das hat jemand so richtig versemmelt.
[…]
<<
Ihre Ausführungen und Schlussfolgerungen bewegen sich auf einem ähnlichen Vergleichs-Niveau wie das von Alice Weidel in der „Elefantenrunde“, in der sie Stimmenverluste der afD damit schönrechnete, indem sie Stimmen für bspw. Die Basis oder die Freien Wähler etc. als eigentliche afD-Stimmen deklarierte!
Sie vergleichen jetzt Prognosen aus dem Mai d.J. mit realen Wahlergebnissen; das ist -wohlmeinend ausgedrückt - ein klassischer „Äpfel-Birnen-Vergleich“.
Mit derartig inkompatiblen Vergleichsgegenständen, kann jedes Wahlergebnis ins Gegenteil fabuliert werden.
LG

@ Rudolf238

Was ist mit der Haupttäterin?
Frau Merkel hat doch die CDU/CSU in den Keller gefahren, durch ihre Fehlentscheidungen, Machtgier und am Sessel klebenbleiben.

Ja, falscher gehts glaube ich nicht mehr. Sie hat das Pensionsalter erreicht und hat ihren Rückzug lange angekündigt. Das zum Thema Sessel kleben.

Angela Merkel hat vier Bundestagswahlen gewonnen, eine fast mit absoluter Mehrheit. Sie hat nicht mehr kandidiert und damit auch nichts verloren oder in den Keller gefahren.

Frau Merkel genießt in ganz Europa und darüber hinaus größten Respekt. Ausschlaggebend dafür war nicht nur ihr politisches Gespür bei Konflikten und Krisen. Ausschlaggebend war auch ihre bedingungslose Loyalität und Ehrlichkeit.

10:53 von covid-strategie

@ 09:46 harry_up- Spahn ein Hoffnungsträger..?!?

„ Söder schlägt immer heftiger um sich und sorgt dafür, dass der Dreck noch tiefer wird, Merz kann ich immer noch nicht einordnen, Spahn halte ich nicht für einen Hoffnungsträger.
Brinkmann scheint mir noch am stärksten geerdet.“

Spahn hat zwar Ambitionen, aber abgesehen vom Alter ist er ganz sicher kein Hoffnungsträger. Dafür hat er zu viel verbrannte Erde hinterlassen während der Pandemie. …

Es ist kein Zeichen von besonderer Lebenserfahrung oder praktischer Intelligenz, wenn man Dingen widerspricht, die niemand gesagt hat. Das ergibt sich sehr deutlich aus dem Zitat.

Herr Merz

nehmen Sie zur Kenntnis, das Ihr AUFDRÄNGEN als möglicher Kanzlerkandidat bei mir Übelkeit und Unwohlsein ausgelöst hat. Jemand wie Sie brauchen wir nicht im Staatsdienst. Packen Sie sich an die eigene Nase, anstatt anderen wie die CSU die Schuld zu geben. Das Desaster hat die Altherren in der CDU selbst verursacht.

Ich habe noch nie erlebt, daß

Ich habe noch nie erlebt, daß sich in Zeiten mauer Konjunkturaussichten und diffusen Zukunftängsten die ,,Konservativen " nicht gegenseitig vom schmaler werdenden Kuchen kicken und eher noch nen kleinen Braunen nehmen als ihre steife Sahne zu verlassen.

Laschet spaltet ohne eine Spur von Bewußtsein oder Lerneffekt eine Masse, die keinen Kern hat und nur in der Außenspannung einer Hoffnung auf Wach$tum forever überdehnt eiernd Fassung mimt, aber rasch in Richtung AfDP ausbeult, wenn die Bedingungen für Wohlstand und Weiter - so spürbar schlechter werden und Luxusverarmung oder Tempolimit drohen. Hoffe, daß nur in diesem Forum eine solche Schlagseite in Richtung von Aggressivität gegen progressive Politik, die nicht nur die sog. Mitte der Wohlstandsverteidiger gegen Menschlichkeit und glückliche Zukunft für Alle hätschelt, herrscht. Da die Wahl in dieser Hinsicht ein ziemlich klares Veto gegen die Verwaltung von Kälte gesprochen hat, dürfte das aber nicht repräsentiv sein zum Glück.

@Ausdruck überheblicher Alte-Herren-Denkweise 10:41 Thomas D.

zu @@9:35
"Mit Verlaub, aber Ihr generelles Jugend-Bashing ist Ausdruck
überheblicher Alte-Herren-Denkweise und schon lange überholt."

Wenn es nur das wäre.
Sie geben IMHO diesem Multiaccount und 'Krümeltheoretiker' zu viel Beachtung.
- Die Krümel der Reichen reichen - für alle anderen 90%

Im übrigen ist der 'Vorzeigestartup' Herr Lindner (FDP)
gleich mit dem ersten Versuch gescheitert.
Und hat logischerweise die Politik entdeckt,
wie auch der Herr Kurz,
da ist es deutlich bequemer ohne Krümel. ;-)

AKK und Altmaier

Warum lassen sich die Herrschaften denn überhaupt aufstellen, wenn sie nach der verlorenen Wahl dann zurück ziehen??

@ Adeo60 um 10:57

"Frau Merkel hat Ihre Politik am Wohl der Bürger ausgerichtet. Eine Verfehlung und möglicherweise strafbewehrte Handlung, wie sie Herrn Kurz vorgeworfen wird, wäre für sie undenkbar gewesen."

Nun, zugegeben; sie ist in der Union ziemlich die einzige bei der ich erstmal nicht von Selbstbereicherung Vorteilsnahme etc ausgehe sonder der ich abnehme das sie es wirklich wirklich alles so gemacht hat wie sie es für das aus ihrer Sicht, also Ideologie, für das "Machbar beste" hielt.
Das sie dabei in den Frühen Jahren mit der Zerschlagung der PV Industrie und dem versuchten Wiedereinstieg in den Nuklearstrom entsetzliche, unglaublich Teure Fehler gemacht hat die uns jetzt noch viel mehr kosten werden ...Lehrjahre einer Kanzlerin.
Ach so, die Windenergiebrange stirbt jetzt...tja, man lernt nie aus nichtwahr.

Am 10. Oktober 2021 um 10:15 von Corona Obermayer

Der Abstieg begann nicht mit dem Kanzlerkandidaten, sondern extrem als aufgedeckt wurde wie sich CDU Politiker schamlos in Coronazeiten bereicherten.
Das kindergartengetue von Laschet und Söder war nur noch die Fortsetzung

11:04 von covid-strategie | Analyse aus der AfD-Perspektive

Das ist leider keine gute Analyse.

'Die „Aufspaltung“ der CDU fand schon vor 6 Jahren statt und fand ihren Höhepunkt in der Wahl 2017. Seither gibt es die AfD als rechts konservative „Union“ und die „Rest-CDU“.

Die AfD speist ihre Wählerschaft aus dem Pool von Wählern mit einem manifest rechtsradikalen Weltbild, das die Demoskopen und politischen Analysten schon seit längerem identifiziert haben. Viele von denen kamen aus dem früheren Nichtwählerbereich.

In der äußeren Schale sind die 'Protest- und Denkzettelwähler', die bei der AfD ein Ventil zum Ablassen von momentaner Wut, Frust und schlechter Laune suchten. Die wandern mittelfristig zwischen den Parteien, wie in Nachwahlanalysen gesehen.

Die Einstufung der AfD als 'konservative Union' folgt Ihren oft gezeigten Sympathien für die AfD, hat aber nix mit der Realität zu tun. Es ist keine covid-strategie sondern eine 'Selbstverharmlosungsstrategie' um an die Union anzudocken, ausschließlich zum Nutzen für die AfD.

Eine Vereinigung täte Not, Zusammenschluss von CDU und CSU

Hallo Adelante,
die CDU und die CSU werden sich nie zusammenschließen, denn sie ziehen doch nur Vorteile aus diesem Konstrukt.
Wenn es um Gelder für Parteien, Zeit für Werbung oder Platz bei Diskussionsrunden geht, dann sind es zwei Parteien und jede will ihr Kontingent an Geld und Zeit.
Wenn es aber um Posten geht, z.B. in Ausschüssen oder bei der Bundestagspräsidentenwahl, dann sind sie eine Gemeinschaft und die Stimmen werden zusammengezählt.
CDU und CSU haben solches Geschacher schon betrieben, lange bevor es die ÖVP gab.

Trotzdem allen einen schönen Restsonntag.

"Wähler jenseits der politischen Extreme "

Zitat: "Die CDU müsse nun deutlich machen, dass sie ein Angebot für alle Wählerinnen und Wähler jenseits der politischen Extreme habe"

Ist immer putzig, dass die CDU immer den Nimbus an den Tag legt, dass Positionen, die sich außerhalb der CDU finden, natüüüüürlich nur ein "Angebot an die politische Extreme" sein kann.

Mit diesem mentalen "Trick" erreicht man, dass die Schuld dafür, dass immer weniger Bürger eine einstmals verdienstvolle, konservative Partei wie die CDU wählen, nicht innerhalb der CDU und schon gar nicht am politischen Angebot der CDU zu verorten sei, sondern das muss natüüüüürlich damit zusammenhängen, dass die Bürger wahlweise zu dumm, d.h. "abgehängt" sind oder natürlich "rechte Orks" seien, die dann angeblich "extremen" Parteien auf den Leim gehen.

Fragt man nach, welche angeblich "extremen" Positionen diese Partei(en) dann angeblich vertreten, kommt da nichts.

Genialer "Trick", der aber verhindert, dass eine echte interne Reflektion stattfindet.

11:17 von logig

um 09:44 von covid-strategie
"Sie verletzen mich damit auch nicht. Denn mit diesem Spruch ist ein ganz anderes „Alter“ gemeint.

Eher das jenseits der 70… da tritt diese „Torheit“ offen zu Tage. Man nennt das auch mal Uneinsichtigkeit oder Beratungsresistenz."

Ich darf darauf hinweisen, dass ich zu der nunmehr ergänzend diffamierten Gruppe gehöre.
Mir scheint, dass gerade sie kaum in der Lage sind, sich mit Kritik sachlich auseinaderzusetzen. Wer spricht da von Beratungresistenz und Uneinsichtigkeit?

Volltreffer!

Und versenkt.

08:34 von Forfuture

< Die deutsche Politik und ganz besonders die konservativen Parteien, haben einfach zu sehr auf ihre guten Kontakte zum Kapital gesetzt und den Bezug zu denen verloren, die sie eigentlich vertreten. >

Nur auf die konservativen Parteien trifft das zu.
Die Union ist ganz besonders zu nennen. Sie macht schon immer Politik zugunsten der Spitzenverdiener, Großunternehmer und Vermögenden.
Das wird sich auch nicht ändern, weil die Politiker, die in in eine der Unionsparteien eingetreten sind, wegen dieser Unions-Politik dies taten.
Die Interessen der Volksmehrheit werden auch bereits durch die 3 Parteien links der Mitte vertreten. Die Union will daran nichts ändern.

< Wir brauchen Parteien, die sozial- und umweltverträgliches Leben deutlich über Profitmaximierung stellt.
Dafür muss der Staat steuernd und unterstützend eingreifen.
Wir müssen das Kapital überzeugen, gemeinsam einen lebenswerten Planeten zu erhalten. >

Diese Parteien gibt es bereits:
Das sind die 3 Parteien links der Mitte.

10:29 Rudolf238

"Machtgier und am Sessel kleben, ist sie schon ausgewandert........."

Nein sie ist in Sachen Imagepflege auf Abschhiedstour.
Also dem was sie sich (Imagepflege) ausgiebig und die meiste Zeit bisher gewidmet hat.
Dafür war die CDU/CSU eine sichere Plattform, weil bekannt als Kanzlerwahlverein.

11:19 von covid-strategie

Einige hier wissen, dass ich beruflich mit „Start-ups“ zu tun habe. Auf Seiten der Finanzierenden. Das bekannteste Unternehmen war sicher die BioNTech.

Nein.

Einige wissen, dass Sie das immer wieder behaupten. Sonst nichts.

@ Adeo60 11:05

Gut , es ist Ihre Ansicht auf die Union . Es ist auch nicht meine politische Richtung. Das mit Namibia ist doch schon ein alter Hut . Meiner Meinung müsste bei einer Allianz auch die Kapitalflüsse sehr stark an die Leine genommenen werden und auch eine neue Definition von Wirtschaft und Wachstum entwickelt werden unter Berücksichtigung des Klima und Naturschutzes . Aber da sehe ich leider schwarz .

"... und jedem Anfang

wohnt ein Zauber inne... "
Bei der CDU sehe ich noch keinen Anfang.
Eher, um in der literarischen Welt zu bleiben:
Unordnung und spätes Leid...

09:07 von Forfuture: Die Union ist "festgelegt" auf Superreiche

< Sehr viele der Unionsmitglieder sind aufgestiegen, weil sie Vertreter einer kapitalstarken Lobby sind und nicht, weil sie so gute Arbeit geleistet hätten >
Genau: Diese Vertreter der kapitalstarken Lobby sind auch genau aus diesem Grund in der CDU oder CSU aktiv, sie sind also bewußt aus diesem Grund in eine der beiden Parteien eingetreten.
DAS führt dazu, dass ein Richtungswechsel der Partei so gut wie ausgeschlossen ist. Denn diese Politiker-Lobbyisten wollen keine Politik für den sog. kleinen Mann, sie wollen die Interessen der Großindustrie u. der Wirtschaft vertreten wissen.
Die Union ist also festgelegt auf ihr "Klientel".

< aber es gibt, oder gab doch auch viele Wähler aus der Arbeiterschaft, die die Union wählen, oder gewählt haben - warum auch immer. >
Der Wahlkampf der Union mit der durch unwahre Behauptungen irrationalen Schürung von Ängsten vor den "Linken" u. der Verbreitung eines Weltuntergangsszenario bei RRG führt dazu, dass viele dann doch die Union wählen.

Besonders Friedrich Merz

Besonders Friedrich Merz stänkert da wieder mal herum.

Politik ändern!

Mehr als eine personelle Erneuerung tut die inhaltliche Erneuerung bei der CDU not. Wenn mit anderem Personal weitergemerkelt wird, kommt die CDU nicht auf die Beine.

Die CDU muss sich rückbesinnen auf ihre früheren bürgerlichen Werte und wieder Politik mit gesundem Menschenverstand machen für die hiesige Bevölkerung.

@ covid-strategie

Würde die CDU sich einer Koalition mit der AfD öffnen, würde ...

... sie sich in die Arme der Klima- und Corona-Leugner begeben und massiv Unterstützung von vernünftig und reflektiert denkenden konservativen Menschen verlieren. Die Führung würde die Partei dann entkernen. Das wäre das unausweichliche Ende der Volkspartei Union.

11:09 von covid-strategie

"genau richtig."

Was bringt Sie nur immer auf die seltsame Idee, dass Ihre subjektiven Meinungen objektive Tatsachen beschreiben würden?

Die CDU hat kein

Die CDU hat kein Personal-Problem, die CDU hat ein strukturelles Problem.

Korruption, Lobbyismus, Vetternwirtschaft, Selbstbereicherung und moralische Verkommenheit. In keiner Partei ist dies so stark ausgeprägt und wird mitgliederubergreifend geduldet bzw. belohnt (siehe zB. Augustus-Amthor: Mitglieder:Listenplatz 1 / Wahlkreis Platz 3 - >er so: "Danke für die Wahl in den Bundestag")

Das ist in der CDU/CSU systematisch so tief verwurzelt, dass die sauberen Mitglieder lieber ne eigene Partei gründen sollten.*

Merkel hat es iwi geschafft sich davon zu distanzieren und separat als Person wahrgenommen zu werden, obwohl die per Personeninstallationen (vdL /Berateraffäre) oder Bankerparties im Kanzleramt nicht ganz frei davon ist.
Und dann dazu noch ohne Zeichen von politischem Gestaltungswille "Sie kennen mich" und Bob-the-Builder-Niveau "Wir schaffen das" Wahlen bestritten & Politik betrieben.

* Die AfD stellt für Werte-Union-Mitglieder dar, nicht für Ur-CDU-Wertevertreter

@ SinnUndVerstand

Mir ist ehrlich gesagt außer Linnemann und Günther niemand eingefallen, ich persönlich würde Günther vorziehen. Vielleicht haben Sie ja noch Vorschläge, wer die CDU wieder flott machen könnte und einen echten Neuanfang darstellen könnte.

08:34 Forfuture

„Die Union hat aber den völlig falschen Schluss daraus gezogen und meint nun man müsse das rechte Spektrum bedienen um…“

Wo hätte die Union „das rechte Spektrum“ bedient? Bitte Beispiele.

Meines Erachtens bedient die CDU das linke Spektrum; siehe Wegfall der Wehrpflicht, Homoehe, Ausstieg aus der Kernenergie und Kohlestromerzeugung, Masseneinwanderung etc..

@ ding

Das Problem ist, das extrem zu einem Konsensus im Sinne des "Nein, bloss das nicht" geworden ist ...

Irgendwo schon. AFD oder Linkspartei? Wähle ich nicht und da brauche ich nicht mal zu überlegen. Und das sehen auch andere in meinem Freundeskreis so.

Zitat: " Allerdings vertritt

Zitat:
" Allerdings vertritt die Union inhaltlich eine Politik. die durchaus mehrheitsfähig ist."

Also Kern der Politik der "Union" ist die Vermögensverteilung von den Armen zu den Reichen (von "unten" nach "oben")
wenn das in D-Land Mehrheitsfähig ist - die Mehrheit sind nämlich die da "unten" - dann ist diese Mehrheit zu tiefst masochistisch veranlagt...
..findet es also als "beglückend" weiter verarmt, ausgebeutet und verbal als "Minderleister" verhöhnt zu werden
Ist das wirklich so hier in D-Land?

Die Union muss wieder zum Volksvertreter werden

Wieso das denn? 08:34 von Forfuture
Den Job können auch andere Parteien machen.
Diese CDU ist überflüssig und sollte mit einer Metamorphose beginnen.
Das echt Alte CDU-Präsidium mit
Parteichef Laschet und die Stellvertreter Volker Bouffier, Silvia Breher, Julia Klöckner, Jens Spahn und Thomas Strobl plus Generalsekretär Paul Ziemiak
die Hauptverantwortlich für das geschehene sind, sollten unter Mitnahme von dem Strippenzieher Schäuble verschwinden.
Da ist eine Radikalkur mit kompletter Entfernung der Verursacherzellen erforderlich.
Eine Reparatur trägt ja den Keim des "Weiter so" in sich.

Möglicherweise nimmt die CDU

Möglicherweise nimmt die CDU Abstand davon, bejahrte Juristen für alle möglichen Ministerämter vorzusehen? Ein Spezialist mit zweiten juristischen Staatsexamen und Erfahrung als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Staats- und Völkerrecht ist Wirtschaftsminister (Hoffnung gibt es, daß die CDU inzwischen für den Nachwuchs immerhin zwei Diplomkaufleute in Betracht zu ziehen scheint). Ein Bankkaufmann wurde Gesundheitsminister. Dazu nacheinander eine Absolventin der Politikwissenschaft sowie des Öffentlichen Rechts und eine Dame, die ihre Doktorarbeit im Bereich "Geburtshilfe" geschrieben hat, als Verteidigungsminister*In.
Wenn die "Personalpolitik" der CDU auch partei-Intern nur auf Netzwerken beruht und jeder Amateur in der Auswahl steht, dann ist die Wahlpleite ja erklärlich.

@ covid-strategie

Einige hier wissen, dass ich beruflich mit „Start-ups“ zu tun habe. Auf Seiten der Finanzierenden. Das bekannteste Unternehmen war sicher die BioNTech.

Und dann Impfverweigerer? Passt das?


Ich weiß ganz gut was funktioniert und vor allen wieso.

Was deutet darauf hin?
Haben Sie "Höhle der Löwen" geguckt?


Nicht selten werden die Gründer als CEO abgesetzt und sie bekommen einen erfahrenen Älteren vor die Nase gesetzt.

Kokolores.

Es darf ruhig Rumänen, ...

... ohne Frau Merkel, die nie Nachwuchs gefördert hat und die Zügel zu fest und zulange in der Hand hielt, zeigt sich nun, was die Union wirklich ist.
Eine Ellenbogen-Partei, mit Schlammschlachten, Machtgerangel, Egoismus, ...
Auf der Oppositionsbank kann sie Demokratie und Fairness üben.

Am 10. Oktober 2021 um 11:32 von schiebaer45

Zitat: „Die Zeiten
Für die große Volkspartei CDU sind Vergangenheit. Sie befindet sich weiter im Singflug längst von der SPD ueberfluegelt“

Das ist gut. Wo gesungen wird, da lass dich nieder, so sang damals schon der Minnsesänger Wolfram von Eschenbach.

Wo kann man diesen Singflug buchen?

@convid-strategie. 11:33 Uhr

Das Grundelexier der Demokratie sind die Wahlen. Nun sind Umfrageergebnisse nicht mit Wahlergebnissen gleichzusetzen, aber wenn alle Umfragewerte in die gleiche Richtung deuten, darf man dies dann doch als ein ziemlioch sicheres Indiz werten. Tatsächlich lag die CDU/CSU vor den Streitigkeiten um die Kandidatenbesetzung und dem unglücklichen Agieren des Kandidaten Laschet fast uneinholbar in der Wählergunst vorne. Man darf wohl davon ausgehen, dass mit Angela Merkel oder Markus Söder die Union eine deutliche Stimmenmehrheit erzielt hätte, aber dies ist Spekulation und führt nicht weiter. Richtig ist allerdings die Feststellung, dass nicht das Programm der Union, sondern die Kandidatenfindung und -nominierung zum Verlust der Wahl geführt haben.

@ covid-strategie

Die Grundsatzfrage: ist das richtig, was die aktuelle Mehrheit der Wähler für richtig hält? Oder ist das richtig, was auch funktioniert?

Das Grundgesetz beantwortet die Frage im Art. 20 (2) recht eindeutig:
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird ...


In der Politik entscheidet man sich immer öfter für die aktuelle Stimmungslage, die zudem noch massiv durch die Medien in die eine oder andere Richtung manipuliert wurde…

Alles, was Ihnen an Meinungsäußerung nicht gefällt, ist sofort manipuliert. Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie das hier schon zum zweiten Mal schreiben?
Was ist das für eine Auffassung von Demokratie?

@ Am 10. Oktober 2021 um 11:33 von covid-strategie

Zitat: „In der Politik entscheidet man sich immer öfter für die aktuelle Stimmungslage, die zudem noch massiv durch die Medien in die eine oder andere Richtung manipuliert wurde…

Ist das dann Demokratie.?“

Ja.

Wenn die Wähler so wankelmütig sind und Parteien wählen wie die CDU, die seit Jahren populistisch ihr Fähnchen im Wind dreht und einfachen Antworten hinterherläuft ,anstatt für Prinzipien zu stehen, und wenn sdie Wähler dann auch noch seit Jahren mit Fake News und Verschwörungstheorien desinformiert werden.

11:33 von covid-strategie

Aber gerade wegen des zurecht von Ihnen beschriebenen Faktums, dass Mehrheiten manipuliert werden können, plädiert Ihre Partei doch so sehr für Volksabstimmungen.

@ 11:19 von covid-strategie <|> Junge Dynamik für die CxU

"Einige hier wissen, dass ich beruflich mit „Start-ups“ zu tun habe. Auf Seiten der Finanzierenden."

Schwer vorstellbar, es sei denn in einer Bausparkasse. Ihr veraltetes Denkgerüst passt nicht zu Unternehmen, die mit innovativen Ideen, Mut zum Risiko und dem richtigen Riecher für neue Marktchancen ihre Start-ups erfolgreich machen. Sorry. Ich bin auf der zum Markt gerichteten Perspektive (auch) für Start-ups aktiv.

„Nicht selten werden die Gründer als CEO abgesetzt und sie bekommen einen erfahrenen Älteren vor die Nase gesetzt.“

Dieser Aspekt führt zu einem Nullsummenspiel. Es gibt leider zuviele Unternehmen, in den die alte CEO-Generation die Glocke nicht gehört und das Unternehmen in die Grütze geführt hat. Und schöne Beispiele, in denen eine sehr junge Generation das Unternehmen übernommen, gerettet und auf neue Erfolgspfade geführt hat.

Mit Bezug zur Politik: die Jungen in der Union können es nur besser machen, denn die "Besitzstandswahrer" haben es vermasselt.

10:26 von DerVaihinger @Stein des Anstosses, 08.41h

>>Auch wenn es hier um Bundespolitik geht, möchte ich Sie doch daran erinnern, dass die Grünen in BW einen Winfried Herrmann als Verkehrsminister im Amt halten, gegen den A. Scheuer ein Waisenknabe ist, was die Amtsführung und die Einstellung betrifft.<<

Dann erzählen Sie mal wo Herr Herrmann mehrere hundert Millionen Euro veruntreut hat. Wissen Sie nicht? Warum schreiben Sie es dann?

@SinnundVerstand, 11:14 Uhr

Neben Linnemann würde ich auch Röttgen, Brinkhaus und Kretschmer eine führende Rolle in einer neuformierten CDU zutrauen. Für mich ist nicht allein Kompetenz und Rhetorik entscheidend, vor allem Grundtugenden wie Verlässlichkeit und moralische Autorität sind gefordert. Man sollte Politiker nicht immer nur nach rechts-links Schemata einordnen, die ohnehin meist inhaltsleer sind.

"In die Partei hineinhören"

Zitat: " Von dieser könne und müsse ein "starkes Signal des Aufbruchs" ausgehen, sagte Altmaier der Nachrichtenagentur dpa. "Das wird nur gelingen, wenn wir stärker als bisher in die Partei hineinhören.""

Immer diese inhaltsfreien Phrasen.

Na, dann soll Hr. Altmaier doch mal "hineinhören".

Ob er die CDU dann auch wieder diejenigen, die es wagen, nach 16 Jahren bleischwerer ideologischer Kollektivierung und Grünlinksruck in der CDU, ehemalige konservative Positionen in der CDU zu formulieren, als "Krebsgeschwür" bezeichnet zu werden, dass "“mit aller Rücksichtslosigkeit herausgeschnitten" (Hr. Brok über die WerteUnion) werden müsse, oder einem dann zu große "AfD-Nähe" attestiert würde (als ob das ein Argument sei).

Oder wird man dann gleich aus dem Amt geworfen wird, wenn man wie Hr. Maaßen eine klare Fake News widerlegt.

Q:

"https://www.welt.de/politik/deutschland/video205842465/CDU-Politker-Brok-Werte-Union-wie-ein-Krebsgeschwuer.html"

11:09 von covid-strategie @ 10:21 DerVaihinger

>>A. Merkel hat in der Tat ein Machwort gesprochen.
Allerdings mal wieder an der falschen Stelle.
Sie hat mit aller Macht verhindert, dass F. Merz Parteivorsitzender wurde.<<

Ich weiß jetzt nicht ob das so war.
Falls ja, dann war es eine Tat für die man ihr danken muss. Was sollten wir mit einer BlackRock-Filiale im Kanzleramt.

@covid-strategie um 11.33 Uhr, "Ist das demokratie?"

"Die Grundsatzfrage: ist das richtig, was die aktuelle Mehrheit der Wähler für richtig hält? Oder ist das richtig, was auch funktioniert?

In der Wirtschaft entscheidet man sich gewöhnlich für das was funktioniert. Sonst geht man pleite.

In der Politik entscheidet man sich immer öfter für die aktuelle Stimmungslage, die zudem noch massiv durch die Medien in die eine oder andere Richtung manipuliert wurde…

Ist das dann Demokratie..?"

Dieser Weg politische Entscheidungen zu treffen bzw. zu Regierungsmehrheiten zu kommen, haben "wir" (d.h. die Deutschen) gewählt und in der Verfassung festgeschrieben.
Das kann man anzweifeln, erörtern ... aber dazu reichen die hier verfügbaren tausend Zeichen nicht aus.
Ich stimme Ihnen zu, dass die Begleitung der Wahlen durch Presse, Fernsehen und ander Medien sehr manipulativ war. Das war bereits 2017 so.

@covid-strategie, 11:04

Die CDU wird niemals mit einer Partei zusammenarbeiten, deren rechtsextremistische Tendenzen immer deutlicher werden. Die faschistoiden Aussagen von AFD-Protagonisten unterstreichen, wie weit sich die Partei mittlerweile von dem demokratischen Konsens in Deutschland verabschiedet hat. Wenn die Union nun die mit Abstand stärkste Oppositionspartei wird, dürfte die AFD kaum noch punkten können. Sie hat sich mit der Hetze gegen Merkel und die Union letztlich das eigene Grab geschaufelt.

Das ZK soll zurücktreten, CDU soll wieder demokratisch werden

Die Ernennung Laschets durch das ZK der CDU unter Missachtung vom Willen des Volks erinnert an die kommunistischen Zeiten und ist einer demokratischen Partei absolut unwürdig. Das Volk hat dann mit den Füssen abgestimmt und ist zu den anderen Parteien rübergelaufen.

Deshalb sollte das ZK geschlossen zurücktreten. Nicht die Person Laschet, sonder die Missachtung der demokratischen Prinzipien führte zu dem Wahldesaster.

Die Laschet Kritiker haben freilich das gute Recht in ein neues, demokratisches Präsidium wiedergewählt zu werden.

um 11:19 von covid-strategie

"Einige hier wissen, dass ich beruflich mit „Start-ups“ zu tun haben. Auf Seiten der Finanzierenden."
Ich weiß nicht, ob es einer Argumentation gut tut, wie Sie mit ihrem Wissen koketieren.
Zum Thema Biontek möchte ich hier nichts sagen. Ob es wirklich gut war, sich an eine Pharmarriesen zu verkaufen, kann ich nicht beurteilen.
Anscheinend wird die ursprüngliche Idee einer RNA-Kompomente, die die Vermehrung des Virus hemmt, jetzt von anderen übernommen.
Vielleicht wissen Sie, dass im Bereich der Computersoftware oft genug das Schlectere das Bessere verdrängt, weil der finaziell Überlegene sein eignes Produkt schützt und das Besere behindert oder gegenfalls aufkauft und fallenläßt.
Leider drängen sie mit ihrer Argumentation die Diskussion immer weiter vom eigentlichen Thema ab. Das bedauere ich.

Merkel dachte sich: Kinder,

Merkel dachte sich:
Kinder, ich bin mit meinem Ziehvater gleichgezogen & ich hab so viel Arbeit liegen gelassen, da sollen sich mal andere drum kümmern.

Und Partei-intern gingen die Kämpfe los.
Der bayrische "alles-rund-ums-Auto-Lobbyist" Söder vs. Bankenbuddy Merz vs. Energieindustrie-Vertreter Laschet.

Die Fossil-Energie-Kraftwerksbetreiber (wegen Klimawandelkonsequenzen besonders betroffen & damit besonders motiviert) setzten sich gemeinsam mit den Kirchennahen Netzwerken innerhalb der CDU durch. Gegen die Pius-Brüder reichte auch Söders Kruzifix-Kampagne als damalige Anbiederung nicht aus.
Und die Bankster wollen lieber im Hintergrund ihren Schnitt machen, da wäre selbst ne charismatische Gallionsfigur kontraproduktiv - > der Platz ist schon in der Lindner-FDP politisch ausreichend vertreten

11:43 von artist22

… Sie geben IMHO diesem Multiaccount und 'Krümeltheoretiker' zu viel Beachtung. …

Wenn Sie die Silbe „Be“ durch „Ver“ ersetzen, passt es. Und davon ist es nicht zu viel.

08:47 von Joao Adelante: Begünstigter Kreis der Union

< Meine Familie hat die Union nie vertreten, ich stamme aus der Arbeiterschaft. >

Richtig: Die Union hat immer schon die Vertreter des "Kapitals" zur Zielgruppe ihrer Politik gemacht, also die sehr reichen Bürger aus Wirtschaft und Industrie oder die Vermögens- und Einkommensmillionäre.
Die Union war daher auch noch nie eine Volkspartei im eigentlichen Sinne.

Dass sie von manchem Bürger gewählt wurde, obwohl sie dessen Interessen nicht vertrat ist ein Phänomen.
Ich erkläre mir das durch den aggressiven Wahlkampf, der auf den politischen Gegner "draufgedroschen" hat und auch unrichtige Behauptungen zum politischen Gegner verbreitet hat.
Auch das C im Parteinamen spielt bei doch vielen Bürgern eine Rolle - man glaubt es kaum, aber ich kenne Menschen, bei denen dieser Zusammenhang besteht.
Letztlich kann die Union sich nicht ändern, weil deren Mitglieder und viele ihrer Wähler sie sich doch genau wegen dieser einseitigen Politik zugunsten der obersten Schicht ausgesucht haben.

@Rudolf238, 10:29 - Gute Jahre der Kanzlerschaft Merkel

Wenn Sie Frau Merkel als "Haupttäterin" bezeichnen, dann steht dem die große Mehrheit der Bevölkerung entgegen, die Frau Merkel als die beliebteste Politikerin beklatscht. Die CDU hat einen gravierenden Fehler bei der Kandidaten-Nominierung begangen. Dieser hat letztlich zu einem dramatischen Absturz in den Umfragewerten und den Wählerstimmen geführt. Ich hoffe sehr, dass die neue Regierung an die Erfolge von Frau Merkel anknüpft. Die Herausforderungen werden andere sein. Gut möglich. dass wir der Kanzlerin Merkel eines Tages nachtrauern werden.

re 11:33 covid-strategie: Grundsatzfrage

>>Die Grundsatzfrage: ist das richtig, was die aktuelle Mehrheit der Wähler für richtig hält?<<

Pardon, aber dies ist keine „Grundsatzfrage“. Es ist überhaupt keine Frage.

Vielmehr stellen Sie hier die Grundmaxime einer Demokratie in Frage! Wenn Sie nämlich beurteilen, was „richtig“ ist, dann brauchen Sie die Demokratie eben nicht mehr. Und so geht es auch den „Herren“ Politikern, die sich so wahnsinnig sicher sind, was „richtig“ ist. Denn dies ist wie zufällig immer exakt das, was Sie selber für richtig halten.

>>In der Politik entscheidet man sich immer öfter für die aktuelle Stimmungslage, die zudem noch massiv durch die Medien in die eine oder andere Richtung manipuliert wurde…

Ist das dann Demokratie..?<<

Ja, genau das ist dann „Demokratie“!

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